46 Prozent der Forscher manipulieren Forschungsergebnisse

»Es ist eigentlich wie ein Wunder, daß der moderne Lehrbetrieb die heilige Neugier des Forschens noch nicht ganz erdrosselt hat; denn dies delikate Pflänzchen bedarf neben Anregung hauptsächlich der Freiheit; ohne diese geht es unweigerlich zugrunde.« – Albert Einstein 1946

Junk Science – Nur die Spitze des Eisbergs

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«Increasing evidence suggests that known frauds are just the tip of the iceberg and that many cases are never discovered»

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Was seit dem Nichtraucherschutz und dem dämlichen Rauchverbot bereits viele vermuten, wird zur Gewißheit. Es wird geschummelt wo es nur geht.

junk_scienceDie meisten Manipulationen, die Wissenschaftler vornehmen, um ihre Forschung besser zu präsentieren, für eine Veröffentlichung aufzuhübschen oder ihren Geldgebern anzupassen, werden nicht bekannt werden. Daniele Fanelli von der University of Edinburgh hat in einer Studie, die in der Open-Access-Zeitschrift PLoS ONE erschienen ist, eine erste Metaanalyse von Umfragen unter Wissenschaftlern durchgeführt. Betrügereien oder Fälschungen sind demnach gar nicht so selten, besonders anfällig ist dafür die medizinische und pharmazeutische Forschung. Die bekannt gewordenen Fälle sind vermutlich nur die Spitze des Eisbergs. Please download entire Study (PDF)

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Lesen Sie bitte auch, worauf es ankommt bei Studien

Wissenschaft oder Glaubensbekenntnis? (Sackstark)

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und weitere Artikel darüber

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Wie ehrlich sind Wissenschaftler? (Heise)

Besonders medizinische Studien sind schlampig (Welt.de)

Häufiger Betrug in der medizinischen Forschung (Ärzteblatt)

Fraud in Science – Liar! Liar! (Economist)

Lug und Trug im Labor (Die Presse)

Scientists faking results and omitting findings in research (The Telegraph)

Jeder Siebte verheimlicht unerwünschte Ergebnisse (Pressetext)

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Faking scientific data and failing to report commercial conflicts of interest are far more prevalent than previously thought, a study suggests.

One in seven scientists says that they are aware of colleagues having seriously breached acceptable conduct by inventing results.

Around 46 percent say that they have observed fellow scientists engage in „questionable practices,“ such as presenting data selectively or changing the conclusions of a study in response to pressure from a funding source.

However, when scientists were asked about their own behavior, only 2 percent admitted to having faked results.

Daniele Fanelli, of the University of Edinburgh, who carried out the investigation, believes that high-profile cases such as that of Hwang Woo-Suk, the South Korean scientist disgraced for fabricating human stem cell data, are less unusual than is generally assumed.

«“Increasing evidence suggests that known frauds are just the tip of the iceberg and that many cases are never discovered,» he said.

The findings, published in the peer-reviewed journal PLoS One, are based on a review of 21 scientific misconduct surveys carried out between 1986 and 2005. The results paint a picture of a profession in which dishonesty and misrepresentation are widespread.

One in seven Scientists say colleagues fake data (The Times)

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