Passivtrinkerschutz: Zieht in die Berge, dort ist das Risiko kleiner

Wissenschaftliche Clowns

Bar nebenan kann Gesundheit gefährden

Bar-Zürich

Schimpft mich was ihr wollt, aber bitte nicht „Epidemiologe“!

SCHWEIZMAGAZIN, 26.05.2013: «Ein Forschungsteam um Professor Matthias Egger hat in einer Kohortenstudie in der Schweiz untersucht, inwieweit Bars, Restaurants und Hotels in der Nachbarschaft das Risiko beeinflussen, an einer alkoholbedingten Erkrankung zu sterben. Dies haben Epidemiologen des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern in einer veröffentlichten Studie gezeigt. Das Risiko, an alkoholbedingten Krankheiten zu sterben, steigt mit zunehmender Dichte von Lokalen um den Wohnort.»

Aha, und an welcher Krankheit soll der Mensch schlußendlich ohne schlechten Gewissens noch sterben dürfen? Gesunde Altersschwäche scheidet im Westen aus, seitdem Pharmafirmen Krankheiten erfinden, um ihre Drogen besser loszuwerden. Die lebenslange pharmakologische Begleitung von der Wiege bis zur Bahre, mit der Einstiegsdroge Ritalin ab vier und dem Ausstiegsbecher Pentobarbital, macht nur legale Drogenbarone und Chirurgen reich.

Seit vielen Jahren rangieren die Krebserkrankungen in der Todesursachenstatistik an zweiter Stelle hinter den Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Rund jeder vierte Todesfall ist derzeit auf eine Krebserkrankung zurückzuführen. Zwischen 1980 und 2010 stieg die entsprechende Zahl um über 18% von 14.231 auf 16.833. Jeder dritte Mann und jede vierte Frau wird vor dem 75. Geburtstag mit einer Krebsdiagnose konfrontiert. Quelle: Interpharma

Eines ist gewiß: Den Nobelpreis werden diese Herren mit Sicherheit nicht gewinnen, nicht mal einen Blumenstrauß, schon eher etwas in der Art eines rostigen Paragraphen. Zwischen 1980 und 2010 fand fast eine Verdoppelung der Schweizer Bevölkerung statt. Zudem nahm die Altersgruppe der über 65-Jährigen überproportional zu. Da ist eine Steigerung von 18% der Krebsfälle eine geradezu phantastisch gute Nachricht!

«Es könne auch nicht ausgeschlossen werden, daß Leute mit Alkoholproblemen vermehrt in Gebiete mit mehr Alkoholverkaufsstellen zögen.»

Definiere „Alkoholproblem“! Das «Hôpital du Valais» definiert es so: „Zur Beurteilung der Risiken im Zusammenhang mit einer chronischen Intoxikation wird das Standardglas benutzt, (10 g reiner Alkohol). 1 Standardglas entspricht 1 dl Rotwein (12 %), 25 cl Bier (5 %) oder 2,5 cl Whisky (45 %)“. Christian Levrat, NR und SPS-Präsident, bezeichnet einen Liter Bier (1 Maß oder 3 Stangen), getrunken innerhalb von zwei Stunden(!) bereits als Binge Drinking (epidemiol. Rauschtrinken, umgspr. Trinkgelage), nachzulesen im Wortprotokoll der Sitzung vom 20.03.2013 08:20 Uhr zur Totalrevision des Alkoholgesetzes. Wenn auch völlig daneben, so liegt er dennoch näher an der Realität, als die WHO und das Bundesamt für Gesundheit (BAG), die bereits eine „Alkohol-Epidemie“ registrieren, wenn einer mehr als einen Standard-Drink, z.B. eine 2.5-Deziliter-Stange Bier pro Tag trinkt.

Levrat Christian, (S, FR): Lorsque l’on parle de „binge drinking“, on parle de l’absorption de cinq verres standards en moins de deux heures. Vous voyez donc que pour moins de 2 francs il est possible de se livrer à ce type d’activité.

Die Realität, weit entfernt von den linken Zwangsbeglückern und dem WHO/BAG, bei den realen Menschen außerhalb des Elfenbeinturmes, sieht ganz anders aus, wie auch die Definitionen vor noch wenigen Jahren. So galt in den 1990ern noch immer die, vom conseils de l’Ordre des Médecins in Frankreich als gesundheitlich unbedenklich festgelegte, wöchentliche Alkoholkonsummenge von 4.2 Litern Wein. 4.9 Liter wären eine Flasche Wein pro Tag! Die WHO und das BAG haben diese Menge inzwischen durch sieben dividiert und erlauben nur noch ein Standardglas von einem Deziliter Wein. Jedem der wenigen echten Süchtigen genügt, wie beim Coke- oder Heroindealer auch, bekanntlich eine einzige Anlaufstelle vollauf. Und für diese, meist genetisch belasteten, prozentual wenigen Alkoholkranken soll die gesamte Gesellschaft büßen wie beim Rauchverbot? Absolut alles was nicht ausgeschlossen werden kann, ist möglich! Der Werbespruch erinnert an Toyota (Nichts ist unmöööglich) und wird auch immer wieder gerne zur kreativen Interpretation tabakwissenschaftlicher Studien herangezogen. Die Liste wäre unendlich, würden die Herren Epidemiologen sämtliche Nichtausschließbarkeiten abschließend auflisten. Intelligente Epidemiologen sind deshalb auch effizienter: Sie verkünden nur, was gemäß einer Studie gesichert ist, das reduziert die Schreibarbeit und die Kosten enorm! Somit ist klar was diese Studienaussage bezweckt. Sie soll dem Passivtrinkerschutz mit wissenschaftlich bedenklichen, suggestiven Aussagen den Weg ebnen und ihm die gesellschaftliche Akzeptanz einer weiteren Prohibition Schritt für Schritt näher bringen, auch wenn das bekanntlich schon mal in die Hose gegangen ist. Es ist die bereits bekannte und erfolgreich angewandte Methode der Gehirnwäsche des aktuellen Passivrauch-Hoax, wo die epidemiologischen Intellektbeleidigungen zwecks Einführung eines Rauchverbots in Kneipen, unter dem Namen eines wie auch immer gearteten „Nichtraucherschutzes“, die wahren Opfer die „Geschützten“ in dieser Posse sind, genau gleich begannen, obwohl keiner sich bei klarem Verstand darunter etwas vorstellen kann, das der Realität und dem gesunden Menschenverstand auch nur im Geringsten entspräche, außer vielleicht einem sehr teuren Gesetz über Geruchspräferenzen, wobei die Kuhhirtennation Schweiz das Methangas und CO2 verströmende, stinkende Rindvieh wesentlich besser behandelt, als den zwangsgeschützten, unterjochten und entmündigten Bürger. Der Irrwitz geht bereits soweit, daß, vorläufig noch auf freiwilliger Basis, Nothelferkurse für Hundehalter angeboten werden – wohlgemerkt für Hunde und nicht für den gebissenen Menschen! Der Misanthropismus nimmt zugunsten der Zoophilie (Def.) bereits krankhafte Formen an.

«Die WHO führe eine Reduktion der Alkoholverkaufsstellen als Prävention von Alkoholmissbrauch auf, sagt Egger. Im «Nationalen Programm Alkohol» des Bundes werde zwar die Einschränkung des Alkoholverkaufs zu gewissen Zeiten, nicht aber die Reduktion der Verkaufsstellen an sich als mögliche Strategie erörtert.» (Linksetzung durch sackstark.info)

Qui s’excuse, s’accuse! Nur schon diese Erwähnung muß genauso mißtrauisch machen, wie das perfekte Timing der Veröffentlichung dieser Studie zur Totalrevision des Alkoholgesetzes. Und wer die aktuelle Regierung kennt, weiß, wie transparent und verfassungstreu sie ist. UPDATE Inzwischen straft die zuständige Kommission diese Aussage Lügen!

Daß in Städten und insbesondere in Großstädten wegen Platzmangels und Überbevölkerung Gebäude näher beieinanderstehen, scheint den Studienproduzenten irrelevant. Falls nicht, müßte angenommen werden, daß das Gesundheitsrisiko der Stadtbevölkerung generell größer ist als auf dem Land und die Landbewohner für etwas mitzubüßen hätten, das sie weder betrifft, noch wollen. Somit stünde es einem demokratischen Bund nicht zu, schweizweite, föderationsfeindliche Restriktionsgesetze gegen Genußmittel zu erlassen, auch wenn es den linkslastigen Bundesrat in seinen zentralistischen Machtgelüsten noch so in der Hose juckt. Das Rauchverbot in Kneipen ist ein EU-importierter Schandfleck, man könnte auch sagen, die EU hat uns diesen auf die Kappe geschossen. Seit vielen Jahrzehnten ist der Konsum von Alkohol und Tabak rückläufig und die Hatz auf Konsumenten somit nichts andres als eine nicht enden wollende, umerzieherische, gängelungsfreudige Maßnahme kleingeistiger Egalitaristen links jeglichen Toleranzempfindens, das kreative Kräfte in Kunst unterdrückt und den vielgepriesenen Schweizer Pionier- und Innovationsgeist verlustig gehen läßt. Kritiker der Egalitaristen sprechen von einer „Anpassung nach unten“ was treffender nicht sein könnte. Es genügt ein Blick in unsere Schulklassen und das heutige Bildungssystem. Ich habe nichts gegen linke Sozialpolitik von vor 1990. Sie war sehr wichtig und ist es zum Teil noch heute. Doch seit dem EWR-Nein läuft sie unkontrolliert aus dem Ruder und will Macht bis unters Bett ausüben. Richtig schlimm wurde es dann mit Ruth Dreyfuss 1996 mit der Einführung der obligatorischen Krankenkasse, die zuvor freiwillig war. Gott bewahre uns deshalb vor einer Einheitskasse. Daß das Unternehmerrisiko für die eh schon arg gesundheitshysterisch gebeutelten Kneipen in Städten kleiner ist als in aussterbenden Dörfern scheint für die Epidemiologen ebensowenig von Belang. Küßnacht am Rigi ist der Ort, wo der heute dringend fehlende Wilhelm Tell, der nordischen Sage nach, den Gessler  mit einem Armbrustschuß die Schweiz von der obrigkeitlichen Knechtschaft der Habsburger befreite, und hat die größte Kneipendichte in der Schweiz. Ergo müßten in diesem Dorf auch die meisten Säufer domiziliert sein, denn die Kneipen stehen dort, wie Boutiquen an der Zürcher Bahnhofstrasse, dicht beieinander. Die Berner fanden vermutlich den Weg nach Küßnacht zu mühselig, um die Resultate ihre Studie damit entweder zu bestätigen oder zu entkräften. Wir danken dem SchweizMagazin für diese mutige Werbe-Reportage. Gerne wüßten wir sowohl den Auftraggeber des Artikels, als auch der Studie.

Marktwirtschaft

Die Marktwirtschaft funktioniert nun einmal so, und das weiß auch der KV-Lehrling bereits im ersten Lehrjahr genauso gut wie der promovierungswillige St. Galler Unistudent, daß es, trotz massenmedialer Attacken auf den Verstand, weiterhin keinem in den Sinn käme, auf dem Monte Rosa (4.634 M.ü.M.) oder Piz Palü (3.900 M.ü.M.) eine Bar, ein Hotel oder Restaurant zu eröffnen, da man dafür schlicht keinen funktionierenden Business-Plan erstellen kann, außer eben, man sei Epidemiologe! Die Kneipen wurden einst, vor dem Rauchverbot, lehrbuchmässig dort eröffnet, wo die Nachfrage bestand, um das Bedürfnis, über das Angebot einer Gastwirtschaft, möglichst vieler auf einmal zu befriedigen, und nicht umgekehrt. Es zeugt schon von grandioser spinnmeisterlicher Begabung, dem Volk pseudowissenschaftlich zu suggerieren, es zöge dorthin, wo es die meisten Kneipen gäbe und dass das ökonomische Prinzip umgekehrt auch funktioniere.

Passivrauch so gesund wie Frischluft!

Barry Dellinger von der Louisiana State University in Baton Rouge. „Aufgrund unserer Untersuchung wissen wir, dass auch Partikel, die in der Luft entstehen, lebensgefährlich sein können.“ Und sie sind allgegenwärtig: Über die Atemluft inhaliert ein Mensch im Schnitt täglich mehr als 300 Mal so viele freie Radikale wie im Qualm einer Zigarette stecken, sagen die Forscher.

Lungenkrebs_ Luft wirkt wie Zigarettenrauch – News – FOCUS Online – Nachrichten

Luft wirkt wie Zigarettenrauch_Frischluft - Passivrauch

Wer noch legale Ware, egal welcher Art, anbietet und auch noch so unverschämt ist, diese für seinen Lebensunterhalt mit Gewinn zu verkaufen, bevor irregeleitete Kindermädchen seine Lebensgrundlage vernichten, der tut dies laut Lehrer Lustenberger, 1. Semester BWL, tunlichst dort, wo die Nachfrage einer Bedürfnisbefriedigung am höchsten ist. Laut Lehrer Lustenberger ist ein Bedürfnis wörtlich „die Empfindung eines Mangels, verbunden mit dem Bestreben, diesen zu beheben“.

An die Epidemiologen

Wie wurde eruiert, wer das Huhn, was das Ei, wo der Mist? Ach ja, ich vergaß, epidemiologisch natürlich. Darf ich die Herren Epis vorsichtig weg von ihrer Insel und zurück in die Realität führen? Kneipen sind in ganz Europa über Jahrhunderte kulturell gewachsene Gaststätten, mehrheitlich in Brauereibesitz, haben sie doch ausschließlich das Alkoholausschankpatent untrennbar mit dem Gründstück der Immobilie gesetzlich fest verankert. Läge es da nicht nahe anzunehmen, daß die umliegenden Altwohnungen deshalb so begehrt sind, weil sie oft in der Miete günstig und Wohnungen anderweitig wegen Überbevölkerung nicht mehr zahlbar sind? Oder weil diese, durch die inzwischen stattgefundene Überbevölkerung, zwangsläufig in den Zentren der, heute vielerorts denkmalgeschützten Altstadt liegen? Und müßten, verquerer Epidemiologie folgend, nicht eher die Immobilien entfernt werden, statt vordergründig studienimpliziert, die dadurch verschreckten Anwohner? Richtig! Sie haben recht. Wie dumm von mir. Genau das ist doch der Sinn solcher „Studien“, um der WHO, nach dem Rauchverbot, weiter äußerst unsouverän und verdammt teuer in den Hintern zu kriechen um unreflektiert, auf mittelfristige Sicht, die bereits bröckelnde Wirtshauskultur über Tabak-, Alkhol- und Übergewichtskontroll-Gesetze vollends in Grund und Boden zu stampfen.

Berner Epidemiologen scheinen alle Schweizer Kollegen für gleich dämlich zu halten wie sich selbst, und die Uni Zürich sei hiermit aufgefordert, den Gegenbeweis anzutreten. Keine Scheu, meine Herren, mit Epidemiologie klappt auch das. Falls nicht, behelfen Sie sich der Anleitung weiter unten.

Epidemiologische Produktivitätssteigerung mittels ökonomischer Weiterbildung

Nicht nur das Forschungsteam um Professor Matthias Egger, sondern auch alle andren staatspropagandistisch eingebundenen „quod erat expectandum“-Studienproduzenten mögen doch bitte in Zukunft, nach all den mehr als kreativen Studien zur Propaganda einer vermeintlichen Gesundheitsschädigung in Kneipen, den Steuerzahler etwas schonen, bezahlt er doch freundlicherweise seine eigene Verblödung mit echter täglicher Arbeit der harten Art. Bilden Sie sich an der Volkshochschule in Ökonomie weiter und Ihnen werden sich ganz neue Forschungsfelder erschließen. Sie werden hernach erkennen, daß, nach Henry Fords Vorbild, die Einführung und Einbindung des Fließbands in die Epidemiologie den Ausstoß von Umerziehungs-Studien immens gesteigert werden kann, bei gleichzeitig exorbitanter Kostensenkungen. So könnten Sie zukünftig gleich mehrere hundert Studien mit derselben Kohorte in einem Aufwasch für jede noch zu kommende Verbots-Propaganda-Aktion des Bundes auf Halde anfertigen und diese interessierten Kreisen im kostengünstigen Katalogversand anbieten. Eine simple Webseite mit Kreditkarteninkasso und kleinem Büro würde dann vollauf genügen. Der beauftragte, gesundheitlich anzurichtende Schaden an der Bevölkerung, qua Nocebo, könnte dadurch noch effizienter vonstatten gehen als bisher und weiterhin in bewährt ostblock-politischer Manier zwecks Einstimmung und Akzeptanz-Monitoring der Bevölkerung für all die noch kommenden Erziehungsmaßnahmen und Spaßbremsengesetze schmackhaft machen. Nur so werden wir einerseits der schweizerischen Überbevölkerung Herr und kommen gleichzeitig zu mehr Steuereinnahmen aus der Pharmaindustrie. Hauptsache der immer unfreier werdende Globalisierungssklave wird noch produktiver, arbeitet bis 95 und nimmt täglich seine patentgeschützten Pillen, die er ebenfalls selbst über die Krankenkassenprämien bezahlt. Dieser Businessplan funktioniert dann bestimmt!

Rezeptpflichtiges Strophanthin, wie lizenzierter Tabak und Alkohol auch bald [PLOS], ist nicht patentierbar und besitzt, korrekt indiziert, enormes, kostengünstiges Heil-, Präventions- und Lebensrettungspotential, von dem die breite Bevölkerung wenig weiß, weil damit kein Shareholder Value geschaffen werden kann. Statt dessen werden völlig überteuerte Medikamente verschrieben und jeder Vasella, der dieses korrupte System weiterhin aufrecht erhalten kann, verdient aus der Sicht des Shareholder Value unsere ungeteilte Hochachtung in Sachen Netzwerk, Mobbying, Lobbying und Filz. Die drei Naturprodukte eignen sich besonders gut für passivrauch- und bereits in der Pipeline steckende, alkoholrelevante Herzinfarktwunder-Studien der epidemiologischen Art. Doch damit will sich in naher Zukunft in der Schweiz keiner mehr die Finger verbrennen. Deutschland hat da viel weniger Hemmungen. Es sterben dort noch immer, seit 2005, also seit acht Jahren, exakt 3301 Menschen jährlich an Passivtabakrauch, obwohl laut neuster Statistik dort plötzlich 2.5 Mio. Einwohner fehlen und seit vier Jahren ein diktatorisches Rauchverbot-Regime herrscht. Wenn auch nicht jungfräulich, so profilieren Bayerns CSU und die grün-roten Weiber in NRW sich im Wahljahr als grössenwahnsinnige Jeanne d’Arcs, zumindest was ihre Rhetorik in Sachen tödlichen Passivtabakrauchs betrifft. Möge ihnen nicht das gleiche Schicksal widerfahren. Da die Zahl der virtuellen Passivtabakrauchtoten, aus welchen Gründen auch immer, nicht sinken will, sollte sie als Beweis für die Untauglichkeit der Raucherhatz berücksichtigt werden. Schließlich war es der größte Feldversuch aller Zeiten! Eine realitätskonforme Schlußfolgerung müßte hier also heißen: „Rauchverbote ruinieren nicht die Gesundheit von Nichtrauchern, sondern die Wirtshauskultur und fördern den Überwachungsstaat, den aufgeblähte Verwaltungen längst zur Verhaltenskontrolle der Bürger mißbrauchen“. Das wäre doch mal ein ehrliches Wort, meine Herren und Damen Politiker. Ein Statement, an dem nicht der Mief der Korruption klebt. Eine Aussage, die Rückgrat beweisen würde. Eine Aussage, die ausnahmsweise mal der Wahrheit entspräche.

Kneipensterben in Bayern [1] [2] [3] [4] [5]

Kneipensterben in Bayern

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ANLEITUNG ZU FORDISTISCHER EPIDEMIOLOGIE

Schritt 1

Tauschen Sie in der eingangs erwähnten publizierten „Studie“ irgend einen Stoff in Verbindung zu irgend einem zu verbietenden Objekt, in diesem Falle also „Alkohol“ und „Bars, Restaurants und Hotels“ beliebig aus, denn Sie erhalten auch ohne Rechenschieber dieselben erwünschten Resultate. Wählen Sie anhand des Koch-Tests anhängliche, überangepaßte Kohortenteilnehmer aus, schrauben Sie bei allfälligen Selektions-Fehlentscheiden, aufgrund Ihres damaligen Fensterplatzes im Studiengang Psychologie, bei unerwünscht auftretenden Differenzen einfach den Confidence Intervall auf das Maximum von 100, auch wenn der wissenschaftliche Konsens bei 95% liegt, so wie bei Teilen der WHO-Studie über tabakpflanzliche Verbrennung, die nur so zu einen Relativen Risiko von über 1.0 kommen konnte und noch heute irrtümlich als relevante Grundlage(!) des Passivtabakrauch-Hoax dient, „vergessen“ oder „benutzen“ Sie ungeniert die „richtigen“ Biases zur Feinjustierung, oder lassen Sie diese notfalls gleich ganz weg. Sollte jetzt noch immer das Resultat nicht den Wünschen entsprechen, korrelieren Sie einfach die Geburtenrate mit der Anzahl überwinternder Störche und verwenden Sie diesen Koeffizienten gleich mit, indem Sie, je nach Bedarf, ein Plus- oder Minuszeichen voranstellen. Somit ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das erwünschte Resultat garantiert und das Staatsmegaphon SRF wird Ihr Sendungsbewußtsein honorieren.

Schritt 2

Über eine weltweit konzertierte, mediale Flutung kognitiver Stimulierung latent schlummernder, niederer Instinkte bereits bekannter Zielpersonen in Selbsthilfegruppen für „helfersyndromgeschädigte Zwangsneurotiker“ oder die inzwischen allseits mit Namen bekannten Antiraucher bis hoch hinauf in medizinischen Fakultäten, sowie den Grünen, die nebst pädophilen Mangas gelegentlich auch gerne die Medienmärchen in Yellow-Press-Publikationen für Erwachsene konsumieren, werden die dadurch geschaffenen nanny-state soldiers dann garantiert dafür sorgen, daß das ganze Konstrukt zu einem waldsterbenden Selbstläufer wird, welches wiederum unqualifizierte Repräsentanten in Regierungen aus 174 Nationen vertraglich jeden Schrott unterschreiben lässt, was der oder die Auftraggeber der Studien, zwecks Erschließung sowohl lukrativer, als auch gesundheitlich destruktiver Märkte sich ins Gesetzbuch geschrieben wünschen, um über staatlichen Zwangskonsum die damals wie heute bestehende Illusion eines Erhard’schen Wirtschaftswachstums künstlich aufrechtzuerhalten; in bewährter tabakwissenschaftlicher Tradition.

Alternative

Sollten Sie einer der wenigen mit Skrupeln sein, so genügt auch vollends die eingangs erwähnte Studie, um nachzuweisen, daß Promiskuität mit der Dichte der Hotels und Saunen, Rauchen mit der Häufung von Kiosken und Kneipen oder Beschnittene mit der Nähe zu Moscheen korrelieren. Bei letzterem wäre noch die politische Couleur zu prüfen, aber das sollte kein Hindernis, sondern eher dem hart erarbeiteten Ruf tabakwissenschaftlicher Studien dienen. Die Rechnung senden Sie dann gemäß nachfolgendem Muster an das Bundesamt für Gesundheit unter Angabe von korrelierender Ursache und Wirkung.

Schweizer Integration

Beginnen Sie gleich jetzt! Ermitteln Sie eine der vielen vom BAG gewünschten Zahlen, beispielsweise der, während der Badesaison Ertrunkenen der letzten hundert Jahre mit der geographischen Nähe zu Seen und Flüssen und empfehlen Sie dem Bundesrat, diese mit all Ihrem bedruckten Papier trockenzulegen. Dann klappt es auch mit der „wissenschaftlichen“ Karriere.

– Carolus Magnus

2741 Wörter

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3 thoughts on “Passivtrinkerschutz: Zieht in die Berge, dort ist das Risiko kleiner

  1. In die Berge ziehen? Dann aber schnell, so lange es die noch gibt. Schließlich sind da schon einige runter gefallen und dabei zu Tode gekommen. Zu unserer Sicherheit wird es langsam Zeit, die Berge platt zu machen!
    Vielen Dank für diesen mal wieder sackstarken Artikel.
    Lieben Gruß von Frieda

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