Nocebo – Prävention

FreiheitOrwell
last modified 2017-07-07 13:33

Die Krebserkrankungen

werden schnell ansteigen!

Mit dem Nocebo ist nicht zu spaßen!

Nocebo

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Wo bleibt die Nocebo-Prävention?!

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Der Nocebo-Effekt – oft auch als negativer Placebo-Effekt bezeichnet – beruht, wie auch der Placebo-Effekt, unter anderem auf einer bestimmten Erwartungshaltung.[2] Die Erwartungshaltung kann demnach auch unbewußt sein und auf Lernmechanismen wie z.B. Konditionierungen beruhen. So kann beim Menschen die Befürchtung aufgebaut werden, daß bestimmte äußere Einwirkungen «krank machen».[3] Diese Personen erkranken dann auch tatsächlich, beziehungsweise es können die entsprechenden Symptome bei ihnen beobachtet und auch gemessen werden. Einem anderen gängigen Erklärungsmodell zufolge handelt es sich dabei um eine negative selbsterfüllende Prophezeiung (self-fulfilling prophecy).[4] (ex Wikipedia)

Thomas-Theorem: «Wenn die Menschen Situationen als real definieren, sind sie auch in ihren Konsequenzen real.
If men define situations as real, they are real in their consequences»

Diese heutigen Situationen wurden aus ideologisch verblendeter Absicht, wenn nicht gar zu Selbststeuerung der menschlichen Evolution, gezielt herbeigeführt. Wohin solches Herrenmenschendenken führt, wissen wir aus der Geschichte des Dritten Reiches. Hier zum Nachlesen: «Eine neue Zeit mit neuen Menschen»

Warnung vor Schockbildern

Parallelen zu 1933ff sind genügend vorhanden und ein baldiges Ende dieser Abscheulichkeit ist zu erhoffen. Insbesondere aber, daß diese krankhaften Fanatiker zur Rechenschaft gezogen werden. Diesmal kann keiner sagen, er hätte nichts davon gewußt! Damals wie heute wurde dem Tabak der Kampf angesagt. Selbst das Kriegs- und Nazi-Vokabular hat sich nicht geändert. So nennen sich die weltweiten WHO-Kontrollstellen zur Überwachung der Tabakgenuß-Eindämmung „Kollaborationszentren“ und der Ausdruck „Passivrauch“ wurde in den 1920ern vom Nazi-Arzt Fritz Lickint geprägt. Hitler persönlich spendete ihm aus seinem Privatvermögen 100.000 Goldmark zur weiteren Erforschung dieses „Passivrauches“. 70 Jahre nach Kriegsende hängen einige unbelehrbare Ärzte nostalgisch noch immer demselben Schwachsinn nach, wie etwa der Uni.-Prof. Dr. Manfred Neuberger, Ordinarius für Umwelthygiene an der Med. Universität Wien, der angehenden Ärzten etwa folgendes Gedankengut in Sachen ‚Passivrauch‘ mit auf den Weg gibt und sich so als Gutmensch an den zukünftigen Ärzten versündigt.

Manfred Neuberger, A-Wien: «Vor diesem Selbstmord in Raten muß ich als Arzt auch den uneinsichtigen Raucher zu schützen versuchen. Aber Aufgabe des Staates ist es, Mord durch Passivrauch zu verhindern.» Quelle (Hervorhebungen durch uns)

Das Recht, aufgrund eigener Entscheidung, bewußt ein gesundheitliches Risiko einzugehen, egal ob das Risiko nun real oder als Paradigma-Wissenschaft absichtlich herbeigeführt ist, wird von Prof. Neuberger und andren kontrollwütigen Gutmenschen, dem Mitmenschen nicht mehr zugestanden. Das erinnert uns an den letzten, in den 1950er Jahren hingerichteten Briten, der zum Tode verurteilt wurde, weil sein Selbstmordversuch mißlungen und Selbsttötung verboten war. Die Oberhoheit unserer Körper soll an die Gutmenschen in Ausbildung und Staat gehen, die ihrer sozial-destruktiven immateriellen Sucht erlegen sind und alle Raucher für süchtig halten. Somit ist der Weg zum allseits bekannten Blockwart aus dem Nazi-Regime nicht mehr weit.

Die Kontroverse rund um den Tabak besteht seit der Entdeckung Amerikas und man sollte meinen, daß dieser 500-jährige Krieg (der übrigens längste in der Kriegsgeschichte) endlich einmal begraben sein sollte. Doch wie sagte Einstein: «Zwei Dinge sind unendlich, das All und die menschliche Dummheit; beim All bin ich mir aber nicht so sicher.» Dasselbe Schicksal erlitt lange Zeit auch die Kartoffel nach der Entdeckung durch die Spanier. Unzählig auch die gesundheitlich angedrohten Schäden des Zugfahrens, als die erste Lokomotive ihre Fahrt aufnahm, worauf sich Ärzte, damals wie heute, nicht zurückhalten konnten und mit denselben gesundheitlichen Folgen drohten, wie heute beim Rauchen oder damals bei der Onanie oder gegen die Dampf-Lokomotive ankämpften. Die Medizin ist und bleibt eine ununterbrochene Aneinanderreihung von gesellschaftsfeindlichen Irrtümern und ihre ‚Wissenschaft‘, nebst der Theologie oder Astrologie die kurioseste und ideologieversessendste. Der durch die Rauchverbote ausgerottete Stammtisch in den Kneipen hielte einem Vergleich nie stand.

Eugenetik bezeichnet seit 1883 die Anwendung theoretischer Konzepte auf die Bevölkerungs- und Gesundheitspolitik mit dem Ziel, den Anteil positiv bewerteter Erbanlagen zu vergrößern (positive Eugenik) und den negativ bewerteter Erbanlagen zu verringern (negative Eugenik).

Eugenische Betrachtungen waren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts weitverbreitet und wurden breit diskutiert. In Großbritannien führten insbesondere der Burenkrieg, bei dem schwerwiegende Probleme aufgrund des Mangels an tauglichen Rekruten, außenpolitischen Bedeutungsverlustängsten und innenpolitischen Degenerationsvorstellungen im Umfeld des ersten unter den Bedingungen der Massendemokratie geführten englischen Krieges zusammenkamen, zur Formierung einer aktiven Eugenikbewegung. (ex Wikipedia)

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Der Nocebo-Effekt

Placebos können wie „echte“ Medikamente wirken. Das Gehirn funktioniert dabei wie eine körpereigene Apotheke. Es verwandelt Gefühle und Erwartungen in chemische Wirkstoffe. (NDR-Fernsehen)

Wie wirken Placebos?
Visite – 04.03.2014 20:15 Uhr Autor/in: Dr. Tilman Hassenstein

Mindestens genauso beeindruckend wie der Placebo-Effekt, ist also auch der Nocebo-Effekt. Mit „Nocebo“ bezeichnen Experten alle unerwünschten Wirkungen von Placebos. Dazu zählen beispielsweise auch Nebenwirkungen, wie Mundtrockenheit, Übelkeit und Kopfschmerzen, die durch Placebos hervorgerufen werden. Sie entstehen besonders häufig dann, wenn die Ärzte bei der Verabreichung des Placebos gezielt auf diese Nebenwirkungen hinweisen. Auch hier spielt also die Erwartung des Patienten eine wichtige Rolle. Bereits in den 60er Jahren beeindruckte ein Nocebo-Experiment die Fachwelt. Ärzte sagten ihren Patienten, sie würden ein neues Brechmittel testen. Tatsächlich erhielten die Versuchspersonen nur Zuckerwasser. Trotzdem mußten sich 80% der Studienteilnehmer übergeben.

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Gefährliche negative Erwartungen

Ulrike Bingel fand heraus, daß der Schmerz gar nicht in der Großhirnrinde ankommt, und damit auch nicht in das Bewußtsein eindringen kann. Offenbar ist ein Bereich im Frontalhirn, das sogenannte rostrale anteriore Cingulum, an der Entstehung des Nocebo- und Placebo-Effektes beteiligt. Damit ist klar: Der Placebo-Effekt hat nichts mit Einbildung zu tun, sondern führt zu echten Veränderungen im Gehirn.

Angesichts eines so massiven Nocebo-Effektes ist es fraglich, ob es wirklich heilsam ist, wenn Ärzte ihre Patienten vor den Nebenwirkungen ihrer Medikamente warnen oder auf Zigarettenpackungen Hinweise über die Risiken des Rauchens stehen. Möglicherweise wecken gerade diese kurzen Sätze in den Konsumenten die Erwartung, tatsächlich an Lungenkrebs zu erkranken. Und das macht die Entstehung eines solchen Krebsleidens nur noch wahrscheinlicher.

Schließlich belegen Placebo- und Nocebo-Effekt, wie extrem wirkungsvoll positive und negative Erwartungen sein können. Quelle WDR

Placebo-Nocebo BRD

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Allein die Angst genügt!

Ekel_PornoNocebos (lateinisch: „Ich werde schaden“). Während Placebos in der Medizin heilen können, zeigen Nocebos die gegenteilige Wirkung – ebenfalls durch die Kraft der Vorstellung. Das Schüren von Angst und Panik kann Menschen tatsächlich krankmachen. Bei Allergikern genügt mitunter schon die bloße Erwähnung eines Allergens, um entsprechende Reaktionen auszulösen. Übertriebene oder sogar substanzlose Warnungen vor Gift in Lebensmitteln führen oftmals tatsächlich dazu, daß sich in den Arztpraxen Menschen einfinden, die sich für vergiftet halten, obwohl es keinerlei analytische Befunde dafür gibt.

Es hat sich eine regelrechte Nocebo-Industrie entwickelt. Chemiegegner, Tabakgegner, Gentechnikgegner oder Atomkraftgegner reden dem Bürger ein, er werde permanent vergiftet, verseucht oder verstrahlt. Im Kampf für ideologische Ziele ist das Nocebo eine beliebte Waffe. Die betreffenden Kreise halten sich in der Regel auch noch für besonders verantwortungsvolle Zeitgenossen, bedauerlicherweise ist das Gegenteil der Fall.

Das zeigt ein Klassiker der Nocebo-Forschung, der durch Zufall offenbarte, wie die stark falschen Befürchtungen wirken. Ein junger Mann beteiligte sich an einem Blindversuch. Eine Gruppe enthielt Tabletten, die tatsächlich ein Antidepressivum enthielten, die Vergleichsgruppe ein reines Scheinpräparat. Der Mann gehörte – selbstverständlich ohne es zu wissen – zu denen, die Tabletten ohne Wirkstoff bekamen. Während der Teilnahme an der Testreihe geschah dann etwas, was überhaupt nichts mit dem Versuch zu tun hatte: Der Proband wurde von seiner Freundin verlassen. Verzweifelt nahm der Mann eine Überdosis des vermeintlichen Antidepressivums – in der festen Überzeugung, damit sein Leben zu beenden. Nach Einnahme der wirkstofflosen Tabletten brach sein Kreislauf zusammen. Sein dramatisch abgesunkener Blutdruck ließ sich erst stabilisieren, als er erfuhr, daß er ein Scheinpräparat geschluckt hatte. Quelle: planet-wissen.de

Vorsicht, Nebenwirkungen

Der Placebo-Effekt reicht sogar so weit, daß selbst Operationen, die nur zum Schein durchgeführt werden, bei einigen Patienten helfen. Während solche Scheinoperationen noch weitgehend unerforscht sind, haben Forscher mittlerweile einiges über die Placebos in Pillenform herausgefunden.

So spielt zum Beispiel die Größe der Tablette eine Rolle. Viele kleine Tabletten oder eine große helfen in der Regel besser als eine normal große Pille.

ANGST-PATIENTEN

Unnötige Angst ist nicht minder gefährlich als Gutgläubigkeit. Wer den Menschen permanent einredet, vergiftet oder verstrahlt zu werden, ist selbst ein Gesundheitsrisiko und gehört weggesperrt. Wenn eine weltumspannende Sekte wie die WHO, die sich das Plagiat einer ‚Weltgesundheitsorganisation‘ aneignet und erwiesenermaßen Menschen schädigt, muß sich nicht wundern, wenn ihre Taten in der Summe in einer sehr realen Theorie der Verschwörung Richtung Eugenik gipfelt, die das Ziel verfolgt, erst einmal das Proletariat auszuradieren. Auch wir sind der Ansicht, daß die Welt überbevölkert ist, können aber keinesfalls solche Methoden auch nur im geringsten gutheißen.
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Nocebo-Wolf

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Warum ist eine Raucherlunge außen schwarz?

RaucherlungeAntwort: Dies ist ein uralter Fake für medizinisch Ungebildete! Denn geronnenes Blut sieht immer schwarz aus und eine, je nach Methode konservierte Lunge fast immer weiß – oder sie wurden je nach Gusto entsprechend angemalt. Eine unverschämt dumme Volksverblödung sondergleichen! Eine gesunde Lunge sieht rosa aus und Raucher sowie Nichtraucher haben die gleiche Farbe. Schaut man sich also die gefakten Gesundheitspornos und negativen Texteinschärfungen auf Tabakwaren an, so muß unweigerlich angenommen werden, daß es sich hier gezielt und gewollt sowohl um die Schädigung der Raucher, als auch um das Schüren des Hasses von verschreckten Nichtrauchern, die es zuvor nicht waren, geht. Je mehr Nocebo aus den Gesundheitsämtern der Länder verabreicht wird, desto eher werden in Zukunft die bisher getürkten Statistiken nachträglich stimmen und die Tabakgegner können sich auf die Schulter klopfen und sagen: «Wir habens denen schon immer gesagt, doch sie wollten nicht auf uns hören.» Bisher wurde noch nie ein Passivrauchtoter als solcher diagnostiziert und in keiner Sterbeurkunde ist ein solcher aufgeführt. Weltweit nirgends hat auch kein Richter jemals eine Schadensersatzklage wegen passivem Tabakrauch je gutgeheißen – aus gutem Grund! Es gibt bisher noch keinen einzigen Passivrauchtoten und es wird auch nie einen geben, bei dieser mickrigen Datenlage der angeheuerten Epidemiologen, die als Grundlage für ein Rauchverbot in privaten Räumen der Gastronomie oder Arbeitsstätte dienen sollen. – All dies zu ändern ist das Ziel dieser verachtenswerten Nocebo-Kampagne, wovon nur Sektierer und die Pharmaindustrie profitieren.

Doch die Gesundheitsindustrie will keine kerngesunden Menschen, das wäre ihrem Geschäft abträglich. Der ideale Normal-Gesunde ist ein Leben lang immer ein wenig krank. Dafür sorgen nicht nur stetig neue Krankheitsdefinitionen, sondern insbesondere die Präventionsmaßnahmen diktatorischer Gutmenschen aus Kirche, Politik und Wirtschaft, der EU-Kommission oktroyiert von WHO-Lobbyisten. Wir raten jedem, der sich seine Gesundheit erhalten will, sowohl den Rauchern, als auch den Nichtrauchern, den Tabak als das zu sehen war er ist. Ein harmloses natürliches Kraut, wie jedes andre auch, das dosisabhängig sowohl positive wie auch negative Eigenschaften hat, und zwar nicht nur beim Rauchen. Wäre es anders, müßte längst auch das Salz verboten werden. Nur wenige Gramm Salz zuviel, und Sie sind tot!

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Nachschub für die Psychiatrie-Industrie

Jeder Sechste wegen psychischer Probleme in Behandlung
So läßt sich den Aussagen der Studie zufolge mehr als jeder sechste Jugendliche mindestens einmal im Jahr wegen Depression, Belastungsdruck, Angststörungen oder anderen psychischen Störungen behandeln. Ein Ausdruck dafür, daß eine zunehmende Anzahl der Jugendlichen den stetig steigenden Belastungen des Alltags nicht mehr gewachsen zu sein scheint. Frühere Studien kamen bereits zu dem Ergebnis, daß schwere emotionale Störungen und Verhaltensstörungen bei den Jugendlichen häufiger auftreten als gängige körperliche Probleme wie Asthma oder Diabetes. So hat die KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland aus dem Jahr 2008 festgestellt, daß etwa 15 Prozent der deutschen Kinder und Jugendlichen ein „erhöhtes Risiko für psychische Auffälligkeiten“ haben. Weltweit gilt etwa ein Fünftel der Kinder und Jugendlichen nach nationalen und internationalen Studien als „psychisch auffällig“. Quelle: heilpraxisnet.de

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Psychisch geschädigte Nocebo-Opfer aus den USA (Phobie vor Wände durchdringendem Passivrauch in ihrer rauchfreien Wohnung)

ANTIRAUCHER: NOCEBO-OPFER IN IHREN EIGENEN REIHEN

update 2014-02-19 Nocebo-Opfer

Nocebo Albuquerque 2014-02-18update 2015-11-10 Nocebo-Opfer

cancer through Nocebo

PRESSEINFORMATION DER BAYER HEALTH CARE AUS DEM JAHRE 2004 BESTÄTIGT NOCEBO-EFFEKT!

Das nachfolgende Dokument der BayerHealthCare beweist, daß die Pharmaindustrie darüber sehr wohl Bescheid weiß und es ist kaum anzunehmen, daß ausgerechnet die WHO eine Ausnahme bildet. Wenn auch Form und Farbe eines Präparats Einfluß auf die Gesundheit eines Menschen haben, wie BayerHealthCare schreibt, wieviel mehr haben emotionsgeladene Negativeinschärfungen der verordneten Gesundheitspornos einen Nocebo-Effekt auf Raucher und Nichtraucher? Die damit geschürte Hysterie fehlgeleiteter Präventions-Milliarden potenziert diesen Nocebo-Effekt, dessen Auswirkungen, im Gegensatz zum Tabak, tatsächlich Siechtum und Tod bringen können.

Der Nocebo-Effekt: Wenn Einbildung krank macht

Auch Form und Farbe des Präparats haben Einfluß auf den Behandlungserfolg.

Erbrechen, Müdigkeit, Fieber – nicht immer treten diese Symptome als Folge einer ernsthaften Erkrankung auf. Bei manchen Patienten reicht es schon aus, wenn sie nach der Einnahme einer harmlosen Kopfschmerztablette den Beipackzettel lesen. Beschwerden dieser Art bezeichnen Wissenschaftler als so genannten Nocebo-Effekt. Das Phänomen beschreibt, wie negative Erwartungen oder Gedanken tatsächlich krank machen können.

Selbsterfüllende Prophezeiung

Nocebo – das kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „ich werde schaden“. Der „böse“ Zwilling des weithin bekannten Placebos zeigt sich in zwei Varianten: In der spezifischen Form erwartet der Patient eine bestimmte Nebenwirkung, die dann auch tatsächlich eintritt. Bei der unspezifischen befürchtet er, dass ein Medikament ihm irgendwie nicht gut tun könnte. Die Folge: Er fühlt sich schlapp, müde und ihm ist übel. Allein der Gedanke an negative Auswirkungen machen manche Menschen also tatsächlich krank und erzeugen Symptome, die mit der eigentlichen Medikation nicht im Zusammenhang stehen.

Grundlos krank?

Während das Placebo-Phämomen, bei dem wirkstofffreie Substanzen den Heilungsprozeß äußerst positiv beeinflussen, weitläufig bekannt ist, beschäftigt sich die Wissenschaft erst seit Kurzem mit der umgekehrten Erscheinung. Mögliche Auslöser für den Nocebo-Effekt gibt es viele. Wer die Packungsbeilage genau liest, ein Gespräch mit dem Arzt oder Apotheker über Begleiterscheinungen führt oder Medienberichte zu einer neuen Erkältungswelle hört kann schnell davon betroffen sein. Darüber hinaus haben auch Form und Farbe eines Präparats Einfluß auf den Behandlungserfolg. Gerade sensible oder depressive Menschen malen sich oft die schlimmsten Szenarien aus.

Nocebo-Studien geben Aufschluß

Eine Langzeitbeobachtung über Herzerkrankungen ergab, daß besonders ängstliche Frauen, nach einer gewissen Zeit tatsächlich über Beschwerden klagten: Sie erlitten rund viermal häufiger einen tödlichen Infarkt als diejenigen, die sich keine Gedanken machten. Und das, obwohl sie zur gleichen Risikogruppe zählten. Das Phänomen trat auch bei einer klinischen Untersuchung mit Aspirin auf. Nachdem ein Teil der Probanden über eventuelle Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt aufgeklärt wurde, zeigten diese dreimal häufiger entsprechende Symptome als die Teilnehmer, die diese Information nicht erhalten hatten. Ähnliche Erfahrungen machten Wissenschaftler bei einer Studie zum Einsatz von Aspirin bei Migräne. Hier erhielten die Probanden unterschiedliche Fragebögen zur Auswertung: Testpersonen, die auf einer Checkliste ihre Beobachtungen ankreuzen sollten, verspürten doppelt so viele Beschwerden wie diejenigen, die auf offene Frage zu antworten hatten.

Grenzen bei der Diagnose

Das Zusammenspiel zwischen Suggestion und Auswirkung ist damit zwar erkannt, läßt sich aber nur schwer von den gängigen Begleiterscheinungen abgrenzen.
Die beim Patienten auftretenden Beschwerden können gleichwohl Symptome einer Krankheit, unspezifische Nebenwirkungen eines Medikaments oder eben psychisch verursachte biologische Prozesse sein. Und das gestaltet nicht nur die Behandlung schwierig. Es ist ein Dilemma für Ärzte und Pharmazeuten, da sie auf diese Weise kaum verbindliche Aussagen über die Risiken von Medikamenten treffen können.

Über Bayer HealthCare AG

Die Bayer HealthCare AG, ein Teilkonzern der Bayer AG, gehört zu den weltweit führenden innovativen Unternehmen in der Gesundheitsversorgung mit Arzneimitteln und medizinischen Produkten und erzielte mit 38’000 Mitarbeitern im Jahr 2013 einen Umsatz von 18.604 Mrd. Milliarden Euro.

Das Unternehmen bündelt die Aktivitäten der Divisionen Animal Health, Biologische Produkte, Consumer Care, Diabetes Care und Diagnostika sowie Pharma und beschäftigt weltweit 34.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Es ist unser Ziel, innovative Produkte zu erforschen, zu entwickeln, zu produzieren und zu vertreiben, um die Gesundheit von Mensch und Tier weltweit zu verbessern. Die Produkte dienen der Diagnose, der Vorsorge und der Behandlung von Krankheiten und leisten einen Beitrag zu einer besseren Lebensqualität.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewißheiten und andere Faktoren können dazu führen, daß die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in Berichten an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20F) beschrieben haben. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Hartmut Alsfasser Bayer Healthcare, 13. Mai 2009 http://www.bayerhealthcare.com/scripts/pages/de/gesundheit/index.php (Quelle)

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Lesen Sie bitte auch, was Wikipedia über die Selbsterfüllende Prophezeiung schreibt

(last updated 2014-02-19)

2670 Wörter


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