Die Presse auf dem Totenbett

TAZAn die medialen Volksverblöder

…in ihren rauchfreien, nach Fußschweiß und Colondampf riechenden Redaktionsstuben regionaler und überregionaler Printmedien, die die Hose auch nach zehn Jahren obrigkeitlichen Überdrucks noch immer gestrichen voll haben, darüber zu berichten, was das Volk wirklich bewegt; etwa die Frage, ob Tabakrauch nicht nur ein winzig kleiner Teil der gesamten Atemluft darstellt, beinhaltet Frischluft doch das Zigtausendfache an gefährlichen Partikeln, als der verschwindend kleine Teil lokal organisch verbranntem Tabakrauch, der sich vom Rauch anderer Verbrennungsrückstände nicht mehr unterscheidet als beispielsweise der von Heu und naturbelassenem Kleinholz und in seiner Kanzerogenizität oft weit unter dem andrer liegt. Dasselbe gilt für Cannabis, das jetzt in den niederländischen Coffeeshop-Shops aufgrund des Tabakrauchverbots in Kneipen nur noch unverdünnt in Pur-Tüten geraucht werden darf. Hier offenbart sich der stattfindende Wahnsinn von seiner perversesten Seite.

Allein die Willkür, mit der Tabak als gefährlich für Nichtraucher scheinbar zufällig herausgepickt und dekretiert wird, während man die Bevölkerung im Glauben läßt, alle andren Verbrennungsgase seien weit weniger schädlich, entlarvt die durch nichts zu vergleichende und unmöglich zu negierende Massenmanipulation, als einerseits para-religiöse Absicht puritanischer Ideologien, andrerseits als pekuniäre Interessen der Pharmaindustrie, die sämtliche Naturprodukte zwecks Umsatzsteigerung nur noch in Pillen- oder Tröpfchenform über die Apotheke zugänglich machen will. Der, 1976 dokumentierte Ausspruch eines amerikanischen Pharma-CEO Traumes, Tabak nur noch nikotinfrei auf dem Markt zuzulassen, um die Raucher mit Nikotin aus seiner Firma versorgen zu können, ist mit dem Rauchverbot in Kneipen in greifbare Nähe gerückt. Ein erster vollzogener Schritt ist mit der Forderung, E-Zigaretten nur noch über Apotheken und auf Rezept zu verkaufen, bereits getan. Unterstützt wird diese Tatsache durch Vergleiche mit andren kanzerogenen Stoffen. Nur schon die, beim Braten oder Fritieren entstehenden krebserregenden Dämpfe in den Restaurant-Küchen sind weitaus gefährlicher als passiv eingeatmeter Rauch von Tabak und müßten demnach auf der Prioritätenliste der leicht zu eliminierenden Giftstoffe weiter oben in der Verbots-Skala stehen als die Tabakrauch-Exposition. Dasselbe gälte auch für kirchliche Beweihräucherungs-Zeremonien, würde man, rein hypothetisch, den verqueren, keiner wissenschaftlichen Beweisführung standhaltenden und großmäulig als „Studien“ präsentierten Verrenkungen nicht nachvollziehbarer Glaubenssätze sendungsbewußter Hasardeure folgen wollen.

Tatsächlich existierende „Studien“ in Relation zum Passivrauchen

Erklärung: Ein Relatives Risiko RR von 1.00 bedeutet kein Risiko – in der Mathematik wäre das die Zahl 0.00. Vielleicht wäre Objektivität besser als Relativität.
Aussage des WHO International Agency for Research on Cancer (IARC), 1980: »Relative Risiken von weniger als 2,0 können leicht durch Bias oder Störfaktoren verursacht werden, bei Risiken über 5,0 ist dies unwahrscheinlich«
Und der amtierende Direktor der Arzneimittelprüfung der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA), verantwortlich für die Zulassung neuer Medikamente, Robert Temple, meint dazu: «Mein Grundsatz ist: Wenn das relative Risiko nicht wenigstens 3.0 oder 4.0 ist – vergiß es!» Diese Ansicht vertritt die Mehrheit der Ärzte und Wissenschaftler, ist also wissenschaftlicher Konsens.

Glaubenslehre und Wissenschaft sind per se Antonyme (Def.) die sich gegenseitig ausschließen, was die Wissenschaftlichkeit Tausender Studien über den PassivTABAKrauch (PTR) in die Ecke des Religiösen verbannen und aus vielerlei Gründen nicht das Papier wert sind, auf dem sie gedruckt sind. Wie diese allumfassenden Schadstoffe der Luft epidemiologisch bei den phantasievollen Festlegungen über die Schädlichkeit von PTR herausgefiltert wurden, darüber schweigen sich die staatlich hochdotierten „Studien“ bis heute aus, und zwar deswegen, weil eine solche Filterung nie stattfand. Wie bei den Alternativenergien reicht der Stand der Technik dazu einfach nicht aus. Aber Hauptsache, der entsprechend geeichte „Geigerzähler“ hat in Kneipen so ausgeschlagen, wie es von den Auftraggebern gewünscht wurde. Andernfalls gab es kein Geld vom Staat. Auf dem Höhepunkt der staatlich geschürten Antiraucherbewegung unterzogen Heerscharen von grün angehauchten Lehrkörpern der fanatischen Sorte ihre, wehrlos im Gefängnis des Abhängigkeitsverhältnis ausgelieferten Schüler gruppendynamisch einer Gehirnwäsche und schworen diese auf ihre Glaubens-, Paranoia- und Raucherhaßschiene ein, was einer seelischen und geistigen Vergewaltigung genauso gleichkommt, wie einer (wenn auch oft unbewußten) Erpressung über die Schulnoten. Viele Lehrer organisierten auf dieser wissenschaftlich mehr als wackligen Grundlage mißbräuchliche, nichts-desto-trotz vom BAG gutgeheißene und überdotierte Schulprojekte zur Vertiefung eines „Schulwissens“, wofür bis heute kein Beweis erbracht werden konnte. Egal ob Al Gore oder Stanton Glantz, beide sind einfach nur clevere Geschäftsleute, die Leichtgläubige gekonnt über den Tisch ziehen, wie kirchliche Rattenfänger. Besonders beliebt war das Durchführen von Messungen in Kneipen, wofür das BAG stets Geld sprach, und was sich natürlich auch herumsprach, dessen Resultate, so man denn die Ergebnisse der Schüler so nennen darf, von der Presse implikativ und plakativ als wissenschaftlich portiert wurden. Hemmungen, Scham oder auch nur leise Zweifel über solch unprofessionelle Presse-Methoden waren nirgends auszumachen. Negativbeispiel „Die Süddeutsche„.

Vince Ebert erklärt, verständlich auch für beauftragte Volksverblöder, die Wissenschaft

Heute gibt es eine immer größer werdende Gemeinde ausgewiesener Fachleuten zu diesem Thema, die entweder aufgrund ihres Fachgebietes oder allein schon ihrer Qualifikation oder Renommees wegen klare Antworten zu Erkenntnissen liefern könnten, und zwar unter strikter Einhaltung wissenschaftlicher Standards und Gepflogenheiten, welche sich übrigens angenehm von den hysterischen Wildwest-Methoden der Anti-Tabakler unterscheiden. Sie alle wären bereit, faktisch und unmißverständlich Klartext zu reden. Bloß, die Presse hat plötzlich keinen Bock drauf. Der zuvor über dieses Thema marktschreierisch den Lesern, bis an die Grenzen der Zumutbarkeit aufgetischte Schrott wurde mit geifernden Lefzen ohne erkennbare Plausibilitätsprüfung auf Titelseiten in übergroßen Lettern gesetzt. Auch das Prinzip der ausgewogenen Berichterstattung nicht konvergierender Meinungen war ohne erkennbaren Grund und bar einer Erklärung außer Kraft gesetzt – und ist es noch. Wir haben für Mietmäuler unter den Journalisten einen kleinen Leitfaden für Medizinjournalismus gefunden und empfehlen ihn als Weiterbildung und zur konsequenten Anwendung!

Das Resultat der über Jahre andauernden medialen Volksverhetzung der letzten zehn Jahre in Sachen Raucherverfolgung ist die Schaffung einer, trotz der Schweizer Verfassung und des existierenden Rassismus-Artikels, aufgrund dessen Straftatbestands bisher noch niemand zur Rechenschaft gezogen wurde, pöbelnden Horde fanatischer Anti-Raucher, die alleine die Presse und das Fernsehen zu verantworten haben. Ohne ihr Megaphon hätten diese Auswüchse nie stattgefunden. Nur durch sie war die Verbreitung dieser unglaublichen Massenmanipulation und die daraus entstandenen Gräben durch jedes Dorf möglich.

Anti-Raucher-Spamming

Nur der Presse und dem Fernsehen war es möglich, solch menschliche Irrläufer zu produzieren.

Man sollte meinen, daß jetzt, nach dem angerichteten Schaden einer absolut unnötigen Segregation in der Gesellschaft, die dafür Verantwortlichen wieder zur Besinnung kommen und zu einer ausgewogenen Berichterstattung zurückfinden. Bisher war es auch ohne Gesetze üblich, daß ein Schadenverursacher zumindest den guten Willen zeigt und wenigstens versucht, diesen zu mindern. Das Gesetz kennt sogar eine Schadensminderungspflicht. Jetzt wäre der Zeitpunkt zum Dénouement dieses unwürdigen Theaterspektakels gekommen, sollte der seelische Personenschaden nicht auch die Presseleute infiziert und ihre zuvor noch intakte Scham hinweggefegt haben.

Top-Pharma-Lobbyist Thomas B. Cueniclick on pic for interview

Die letzte große Studie des australischen Anti-Rauchers, Konrad Jamrozic, bestätigte, volle drei Jahre vor Einführen des bundesweiten Rauchverbots in Kneipen, der Schweiz Null Passivrauchtote in der Gastronomie. Kurz darauf starb er dann selbst frühzeigtig an Krebs, im Alter von 54 Jahren. Er erkannte, angesichts seines Todes und mit Bezug auf seine Krebsstudien, «that this placed him within a tradition of doctors who fall victim to their disease of special interest», daß ihn dies in die traditionsreiche Reihe derjenigen Ärzte plaziere, die Opfer der Krankheit werden, auf die sie sich spezialisiert haben, was die Gefährlichkeit des Nocebo-Effektes bestens demonstriert! Dennoch verbreitet das BAG in seinem tödlichen Übereifer Milliarden teurer Präventionskampagnen mit widerlichen, übrigens im Kontext gefälschten, Gesundheitspornos übergroß auf Packungen und in Gesundheitssendungen des Staatsmegaphons weiter das Gift des Nocebos und riskiert nicht nur, sondern produziert diesmal unausweichlich echte Tote, und zwar von Rauchern und Nichtrauchern.

Wenn also sogar ein erklärter Tabakhasser, und anerkannte Koryphäe der Tabakwissenschaft (Junk Science), der Schweiz keine Gefahr für Dritte aufgrund des Rauchens in Kneipen attestiert, wie konnten dann all die Parlamentarier das bundesweite Rauchverbotsgesetz gutheißen? Und aufgrund welcher Fakten? Auch dies ein Phänomen, das die Presse bisher versäumt hat, dem Volk zu erklären, so wie sie es versäumt, dem Volk den Grund für diese unerklärliche Weigerung zu liefern.

Ein Viertel aller Ständeräte sitzt in der lukrativen Gesundheits-Kommission – Zuvorderst der Vater des Rauchverbots in der Schweiz.

Filz Gesundheitskommission StänderatErschreckend Unglaubliches dazu beim Beobachter

Vermutlich weiß nur FDP Felix Gutzwiller, der Motions-Einbringer des Rauchverbots im Nationalrat 2004 und Pharmalobbyist, ausgerechnet der FDP.DieLiberalen!, wem ein solches Rauchverbot in Kneipen dient. Es gab aus dieser Partei durchaus vernünftige Stimmen dagegen, so etwa von Joachim Eder, Gesundheitsdirektor und FDP-Ständerat des Kantons Zug. Die FDP.Die Liberalen war in dieser Frage zwar zerstritten, nichts davon drang jedoch nach außen – ein Fehler, der Mißtrauen sät – sprach aber aus Angst vor weiteren Wahlverlusten kein Machtwort in dieser für die Demokratie so wichtigen Angelegenheit. Würde die Parteispitze der FDP.Die Liberalen parteiintern endlich einmal Rückgrat und Durchsetzungsvermögen demonstrieren und ihre übergeordneten Prioritäten standhaft und diszipliniert verteidigen, Abweichlern über den tolerierbaren Rahmen hinaus klar und unmißverständlich zu verstehen geben, daß notorische Querschläger für die Partei nicht tragbar seien, fände sie schnell wieder Achtung und Respekt im Volk. Wursteln sie aber weiterhin so wie bisher, wird sie auch weiterhin nur als ein undefinierbarer Haufen Millionäre mit einem Parteiprogramm wahrgenommen, das schon lange nicht mehr zu beeindrucken vermag und sich kommunikativ von der Windfahne CVP kaum unterscheidet. Bis dahin werden die Mitte-Rechts-Wähler weiterhin die SVP der FDP vorziehen, ihrer klaren Linie und unmißverständlichen Aussagen wegen, die dem Volk das Gefühl geben zu wissen, woran sie mit dieser Partei sind, was ein nicht zu unterschätzender Aspekt der Sicherheit und Verläßlichkeit vermittelt und der FDP abgeht. Weiß jemand auf Anhieb, wie einer der beiden amtierenden FDP-Bundesräte heißt und welches Departement er zurzeit inne hat?

Der Beobachter recherchierte über Felix Gutzwillers wahre Gesinnung und Verfilzungen und zeigt auf, daß es dem Zürcher Ständerat, Pharmalobbyisten und Initiant des Rauchverbots in Kneipen weniger um die Gesundheit des Volkes, sondern vielmehr der Anhäufung möglichst vieler Verwaltungsratsmandate geht, deren Firmen ihre Interessen von ihm vertreten sehen wollen. Die erfolgreiche Motion, das zum Rauchverbot führte, war das Ticket zum Eintritt in die Teppichetagen.

Felix Gutzwiller: Ungesunde Nähe zur Pharmaindustrie (Beobachter)

In den neunziger Jahren machte sich der Direktor des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin an der Universität Zürich vor allem mit seinen progressiven Ideen in der Drogenpolitik einen Namen. Er forderte konsequent die Entkriminalisierung des Drogenkonsums, und wegen seiner fachlichen Kompetenz und seiner gewinnenden Art wurde er über die Parteigrenzen hinaus geschätzt. Doch seit Gutzwiller 1999 im dritten Anlauf in den Nationalrat gewählt wurde, konzentriert er sich nicht mehr nur auf Gesundheitsfragen. Seinem Ruf als Direktor eines universitären Instituts bekommt das nicht immer gut. […] «Felix Gutzwiller hat es versäumt, sich klar von der Pharma zu distanzieren. Das hat seiner Glaubwürdigkeit geschadet», sagt SP-Nationalrätin Simonetta Sommaruga, die sich für die Denner-Initiative eingesetzt hat. Auch politisch unverdächtige Gesundheitsfachleute werfen Gutzwiller vor, zunehmend wirtschaftliche Interessen zu vertreten und sich immer weniger für die Volksgesundheit einzusetzen.

Ganz anders bei der gehätschelten Pharmaindustrie: So wie Rechtsanwälte oder Ärzte nicht werben dürfen, gab es früher auch ein Werbeverbot für Medikamente. Seit den, in der Industriegeschichte bisher einmaligen Wettbewerbs-Behinderungen der Tabakindustrie, mitsamt Verfolgung ihrer Kunden, entstand ein dermaßen großes Ungleichgewicht, dessen daraus entstandenes Vakuum die Pharmaindustrie stante pedes okkupierte und daraus geschickt Kapital zu schlagen und zu ihren Vorteil zu nutzen wußte. Es existiert nach 1998, dem Jahr des Abschuß‘ der Tabakindustrie, kaum eine dieser fragwürdig zirkulierenden Studien-Produkte der Tabakwissenschaft, ohne daß Pharmafirmen als Auftraggeber oder Sponsoren aufgeführt sind. Dennoch schaffte man durch Spinmeisterei (Def.) das Paradox von Tabakstudie der Pharma gleich gute Studie, Tabakstudie der Tabakindustrie gleich böse Studie, obwohl beide Seiten tricksten. Warum nur eine Seite dies darf und die andre Milliardenklagen zu gewärtigen hat, ist ein weiteres ungeklärtes Phänomen, das die Presse dem Volk nicht erklären will. Dieselbe Taktik desselben Tatbestands, der vor 1998 der Tabakindustrie vorgeworfen und gerichtlich in den USA mit Milliardenzahlungen abgestraft wurde, übernahm nun, als der Weg frei war, die Pharmazie nur zu gerne, war der K.O-Schlag, garniert mit viel künstlicher Empörung und Hypokrisie (Def.), gegen die Tabaklobby doch ihr Werk. Inzwischen wurden von ihr die Methoden der Tabakproduzenten in Sachen Täuschung und Manipulation nicht nur 1:1 übernommen, sondern weit über das Niveau der Zigarettenhersteller hinweg perfektioniert und blieb bis heute ungestraft. Mit machiavellischen Strategien verfeinern sie ihre Methoden stetig weiter und die Justiz, als eigenständige demokratische Gewalt, bleibt weiterhin auf beiden Augen blind, als gäbe es die Gewaltentrennung nicht mehr.

Zensur in Deutschland – Holger Strohm im Interview

Hieß die Warnung bei TV-Werbespots noch vor wenigen Jahren: «Dies ist ein Arzneimittel – Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker», wurde diese zugunsten von Big Pharma so abgeschwächt, als gäbe es bei Drogen keine Risiken und schon gar keine Nebenwirkungen mehr. „Risiko“ und „Nebenwirkungen“ sind negativ besetzte Wörter, die man in den Werbeagenturen tunlichst zu vermeiden versucht. Mit ein bißchen Lobbying wurde die Warnung nach gefühlten fünf Jahren dann abgeschwächt auf:  «Dies ist ein Arzneimittel – Lassen sie sich von einer Fachperson beraten und lesen Sie die Packungsbeilage.» Wie kommt das BAG, das angeblich unser aller Gesundheitswohl im Auge haben soll und stets besser wissen will, was gut für uns ist, dazu, überhaupt gesundheitsgefährdende Substanzen auf allen Kanälen bewerben zu lassen. Es gab eine Zeit, da war Werbung aus der Privatwirtschaft, nota bene, im Staatsfernsehen als Unterbrechung von Beiträgen und Spielfilmen verboten. Inzwischen bewerben die TV-Anstalten ihren eigenen Ramsch auch noch selbst und verlängern so die Werbeblöcke.Wir fragen uns schon seit einiger Zeit, wie lange die Justiz solchem Tabakindustrie-Gebaren der Pharmazie und Parlamenten im Lande noch tatenlos zuschauen will. Die Antwort findet man womöglich hier.

Thema der Sendung: Die Veränderung in unserer Medienlandschaft bringt nicht mehr Information, sondern mehr Gleichschaltung und Beeinflussung. Unterdrücken von Informationen sowie gezielte Falschinformation und verordnete Meinungsmache sind mittlerweile an der Tagesordnung.

Frankfurt am Mainstream

Aufgedeckte Lügen in Medien, Politik und Wissenschaft – Prof. Dr. Michael Vogt

Woher kommt dieses Desinteresse der Presse? Es gab Zeiten, da riß man sich um eine gut fundierte Story, die auch noch „sexy“ war. Heute beklagen sich die Redaktionshäuser über den stattfindenden Leserschwund und machen den digitalen Strukturwandel dafür verantwortlich. Das ist zu billig, meine Herren. Könnte es nicht sein, daß die Leute es einfach satt haben, angelogen und manipuliert zu werden? Könnte es nicht sein, daß mit der Themenwahl und dem Mangel an fundierter Recherche voll am Leser vorbei geschrieben wird, indem ihr brennende Zeitfragen, die den Regierungsinteressen zuwiderlaufen, einfach totschweigt? Es genügt nun mal nicht, über giftige E-Lampen kurz auf Seite 28 zu meckern, ohne auch nur den Versuch einer Erklärung zu liefern, wie dies in einer gesundheitshysterischen Gesellschaft überhaupt möglich ist. Über das Thema der THMP-Direktive (Heilkräuterverordnung), die auch die Schweiz, ohne irgendwelche Not, Wort für Wort übernommen hat, und dessen rechtliche Folgen für jeden Bürger gravierend sein können, herrscht ebenfalls eine sonderbare Stille, als befände man sich in einem verschneiten Tannenwald. Nichts, das raschelt, nichts das rauscht. Einzig erkennbarer Profiteur aus Eigennutz, wiederum FDP Felix Gutzwiller, seines Zeichens Pharmalobbyist.

N23 – Die Lügen der Bundesrepublik (über die Presse)

Medienkonzentration BRD

Gedruckt wird nur, was die Managerkratie uns wissen lassen will.

Deutsches Presserecht Selten so gelacht!

Die Quintessenz läßt sich mit einem Begriff zusammenfassen: Propaganda. Umso wichtiger sind gerade die alternativen Medien in der Internetszene, die auch eine Gefahr für die etablierten Machtsysteme bedeuten, welche logischerweise informierte Bürger fürchten. Die alte Marx’sche Erkenntnis „Die herrschende Geschichtsschreibung ist die Geschichtsschreibung der Herrschenden“ scheint unverändert zu gelten. Anstelle von investigativem Journalismus stehen heute offizielle Sprachregelungen zu den vielen ungeklärten Ereignissen, die sich im Mainstream niemand zu hinterfragen traut. (Andreas Popp, Wissensmanufaktur.net/Wissensforum)

Seit dem Zweiten Weltkrieg sind über 100.000 neue chemische Verbindungen nicht organischer Art entwickelt und in unseren Alltag integriert worden, die im Wasser, in der Luft, in der Erde und in unserem Körper stecken, bis weit über über den Tod hinaus. Die chemischen Rückstände der chemie- und medikamentenverseuchten Toten in den Krematorien sind Sondermüll vom Allerfeinsten was die Toxikologie herzugeben vermag. So nimmt jeder vierte Deutsche regelmäßig oder zumindest gelegentlich Medikamente ein, für die er keine Verschreibung braucht. 2011 gaben die Deutschen 5.6 Milliarden Euro allein für rezeptfreie Arzneimittel in der Apotheke aus. Hinweis: Deutschlandbezogene, statistische Zahlen können in den meisten Fällen leicht durch Verschieben einer Kommastelle nach links an die schweizerischen Verhältnisse angepaßt werden. Dazu kommen noch frei verkäufliche Präparate in Drogerien und Supermärkten. Ein Drogenkonsum in dieser Größenordnung übertrafen früher nur Länder wie etwa Kolumbien oder die USA, wo man sich über den Straßenverkauf oder den OTC eindeckt. Inzwischen ist Europa, inklusive eigenem Disneyland und McDonalds mit Coca Cola an jeder sich bietenden Ecke derart amerikanisiert worden, daß sich die Frage nach den US-Gelüsten einer Weltregierung stellt. Der amerikanische Kulturexport, wir entschuldigen uns für das Wort „Kultur“, also, „the American way of life“, fand just zum gleichen Zeitpunkt statt, als lautstark grölend der Medien-Mob wie eine Heuschreckenplage über die verdutzten Raucher herfiel. Ohne Absprachen unter den Verlagshäusern wäre so etwas nie möglich gewesen. Kennen die Presseverantwortlichen auch nur einen Grund, weshalb der Leser je wieder eine Zeitung kaufen soll? Gibt es in den Redaktionen noch ältere Menschen, die wissen wie Hitler an die Macht gekommen ist und der Faschismus seinen Anfang nahm? Die Schlüsselwörter heißen Propaganda und Goebbels.

Unsere Ansicht wird auch von den Reportern ohne Grenzen (ROG) bestätigt. Seit 2011 kann man in beschämender Weise aus deren Rangliste der Pressefreiheit entnehmen, daß die Schweiz in Sachen Pressezensur und Behinderung der freien Meinungsäußerung 2012 von Platz 8 auf Platz 14, also unglaubliche -6 Punkte oder um 75 Prozent auf der Skala der ROG nach unten gerutscht ist. Noch 2010 (das Jahr 2009 beinhaltend) belegte die Schweiz mit Finnland, Island, Norwegen, Schweden und den Niederlanden Platz 1. Ein Jahr zuvor hielt Eveline Widmer-Schlumpf (EWS) und ihre Gesinnung Einzug in den Bundesrat und trat 2008 das Amt als Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) an. Danach war alles anders. Nach der internen Demontage des Bundesamts für Migration (BFM), in dem ihre „Restrukturierungsversuche“ und ihr überkandidelter Umgang mit den Angestellten einen Exodus auslöste und einen entsprechenden Scherbenhaufen hinterließ, den zu kitten arbeits- und kostenintensive fünf lange Jahre dauerte – das BFM war fast total lahmgelegt – was in der Zwischenzeit zur Folge hatte, daß unbescholtene Privatpersonen, die sich nie etwas haben zuschulden kommen lassen, von diesem Amt belästigt und bspw. aufgefordert wurden, über ihre Ehe rigoros die Hosen herunterzulassen, und das alles auch noch schriftlich und fein säuberlich abgelegt. Wieviele Ehen durch die staatliche Schnüffelei und Falschanschuldigungen in Schweizer Betten zerstört wurden, weiß die sonst so statistikwütige Schweiz nicht. 2010 BfM Anschuldigung2010 BfM Einstellung2010 BfM Entschuldigung

Am 01.11.2010 wechselte das Trampel mit der Besenfrisur ins Eidgenössische Finanzdepartement. Für ihre „Verdienste“ wurde sie am 08.12.2010 von der Vereinigten Bundesversammlung zum Vizepräsidenten des Bundesrats für das Jahr 2011 gewählt und am 14.12.2011 zum Bundespräsidenten für das Jahr 2012 gekürt. Ihre zugewiesenen zwei Image-Berater (man beachte nur den über die Jahre vollzogenen Wechsel ihrer Haute Coiffure zum heute, hoffentlich finalen, Besseren), die übrigens jedem der sieben Bundesräte zur Seite stehen, sowie ein Heer von über 600 von der Regierung verpflichtete Spin-Doctors und Kommunikationstrainer (siehe erstaunliche Fortschritte bei Bundesrat Ueli Maurer) haben ganze Arbeit der psychologischen Täuschung beim Volk geleistet und sind jeden einzelnen Tausender unserer Steuergelder wert. Sie ermöglichten EWS eine unglaublich steile Karriere in nur vier Jahren, die der Schweiz einen noch nie dagewesenen elektronischen Polizeistaat (more about surveillance here) bescherte, das langjährig bewährte Konkordat im Bundesrat aushebelte, die Schweiz unter die Knechtschaft der USA stellte, die die Regierung zum Gesetzesbruch der Schweizer Gesetze anstiften läßt und das Ranking der Pressefreiheit in nur knapp drei Jahren um 1.400 Prozent sinken ließ. Gravierende Veränderungen also, deren Auswirkungen für die Zukunft der Schweiz die wenigsten im Volk im vollen Ausmaß erkennen können, weil die Presse lieber Volksverblödung und Ablenkung betreibt, statt ihrem Aufklärungs- und Informationsauftrag nachzukommen. Ein aufgeklärtes Volk ist aus Sicht der Regierung ein unbequemes Volk und die Presse scheint der gleichen Meinung zu sein. Nur so konnte unserer Meinung nach das Volk sich in der Abstimmung „Staatsverträge vors Volk“ selbst und fern jeglichen Verstandes entmündigen. Wie krank ist denn das? Entwickelt die Schweiz etwa Sehnsucht nach einem Führer. Auf alle Fälle schwindet die Liebe zum Land und zu seinen politischen Errungenschaften zunehmend. Statt Eigenverantwortlichkeit, wird Verantwortung und Entscheidungfreudigkeit bevorzugt delegiert und zentralisiert, und irgendwann zwangsläufig in einem diktaturartigen Staatsgefüge enden. Im Umfeld des Konsumterrors und werbepsychologischer Eliminierung gesunder Frustrationstoleranz wird das Denken dem Papa Staat zugeschoben. Diese Mentalität, vermutlich aufgrund der Kuschelpädagogik, in der bewußt weder Staatskunde, noch das Führen eines Haushaltsbudgets gelehrt wird, läßt die Schweiz früher oder später genau so an die Wand fahren, dorthin wo die andren Staaten bereits knapp angekommen und kurz vor dem Zerschellen sind.

PolizeistaatCryptohippie_2010EWS hat es ebenfalls in weniger als zwei Jahren im EJPD geschafft, daß die Schweiz in der Rangliste 2010 elektronisch überwachender Polizeistaaten, die ihre Bürger allesamt unter Generalverdacht eines Terroristen oder Pädophilen stellen, im Ranking von einem zuvor demokratisch akzeptablen Platz 30, mit einem Schlag auf Platz 22 gerutscht ist. Biometrische Pässe, europaweit einzigartige Zentraldatenbank, Vorratsdatenspeicherung, Internetüberwachung, Pläne zur elektronischen Überwachung von Personen in einem Strafverfahren, und einiges mehr, wovon wir alle noch gar nichts wissen, in Schubladen aber längst bereit liegen, für die Zeit nach termingemäßer medialer Einstimmung des Volkes zu deren Akzeptanz, verwandelte die Schweiz in einen veritablen Polizeistaat. Noch ein oder zwei polizeistaatliche Dekrete mehr von ihr in Sachen elektronischer Überwachung der Schweizer Bürger, und EWS hat es, weltweit, in bisher unübertroffener Rekordzeit geschafft, die zuvor freiheitliche Schweiz in einen Topf mit den Top Ten der ‚demokratischen‘ elektronischen Schurkenstaaten zu werfen. Da verneigen wir uns vor der Zurückhaltung der elektronischen Hochburg Taiwan auf Platz 34, einem Ranking auf dem die Schweiz vor EWS auch einst figurierte. Es ist vorauszusehen, daß wir, mitsamt den Ländern Nordkorea, China und Belarus, bald einmal gleichauf sein werden; und wir erwarten die Entstehung der weltweit ersten Direkten Diktatur, sollte dem Volk nicht zuvor das Stimmrecht doch noch genommen werden. Stimmen von Befürwortern gibt es dazu bereits bedenklich viele. Mit der vorgesehenen Verlängerung der Vorratsdatenspeicherung sämtlicher Schweizer Telefongespräche von sechs auf zwölf Monate sowie der elektronischen Überwachung der deshalb um 150 Prozent teurer zu verkaufenden Autobahn-Vignette (zwecks besserer Chancen zur Annahme der Bundesvorlage durch das Volk wird dieses Vorhaben aufgrund der Abstimmung vom 24.11.2013 auf später verschoben) hat EWS den Wechsel auf einen Platz unter 20 bereits mit Links erledigt. Wir fragen uns ernsthaft, wann, nicht ob!, die elektronische Fußfessel für Straftaten gegen den Passivtrinker- oder Nichtraucherschutz kommen wird. Das Volk scheint gegen diesen Staatsvoyeurismus nichts einzuwenden zu haben, zumal die Presse in Regierungssachen den Ball stets regierungstreu flach hält oder weil Journalisten aufgrund ihrer eigenen politischen Ansichten selbst nicht mehr objektiv berichten können und zusätzlich zu den Staatsorganen deswegen sogar unaufgefordert selbst Zensur üben. Als Dank für all ihre Schandtaten gewann EWS 2009 dann auch noch den SwissAward in der Kategorie Politik und wurde in einer Publikumswahl zur „Schweizerin des Jahres 2008“ gewählt. Daneben war sie im Jahr 2008 die erste Preisträgerin der Arosa Humorschaufel, eines Jurypreises des Arosa Humor-Festivals. Eine Grabschaufel wäre passender gewesen.

ROG_2012

Die Ranking-Skala der 20 pressefreiheitlichsten Staaten dieser Welt von Reporter ohne Grenzen 2013 (das Jahr 2012 beinhaltend). Noch 2010 (das Jahr 2009 beurteilend) lag die Schweiz auf Platz 1.

Schlachtzug gegen die Wahrheit (Wer kontrolliert die Medien?)

Fragen, und das Bedürfnis um Aufklärung der Öffentlichkeit über die gesundheitlichen Langzeitfolgen der stattgefundenen Atombombenversuche – oder sich, trotz Grenzwerte, gegenseitig weit über diese hinweg potenzierenden Gifte in den Nahrungsmitteln, ein Thema, das im Zeitalter des galoppierenden Gesundheitswahns jeden interessiert, werden weder diskutiert noch thematisch behandelt. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) sieht keinen Handlungs- oder Aufklärungsbedarf, und ohne Erlaubnis dürfen Medien nicht darüber berichten. Hauptsache, es wird in Kneipen nicht geraucht. Die einzige Gefahr beim Rauchen, so ein Arzt, der ungenannt bleiben will, sei die darin enthaltene Radioaktivität in Form von Polonium 210. Das ergibt Sinn, denn Tabakblätter nehmen an der Oberfläche ihrer Blätter, den Trichomen, mehr Radioaktivität auf als andres Gemüse oder Salate. Verstärkt wird die Aufnahme durch den Einsatz von radioaktivem Phosphordünger, den beim Tabakanbau zu verbieten weitaus mehr Sinn ergäbe, als die Jahrhunderte alte Tabak- und Wirtshauskultur zu eradieren, ginge es tatsächlich um die Gesundheit. Mit der, seit 1946 stattfindenden, radioaktiven Verseuchung der Erde mit über 2.000 Atombombentests, plus Reaktor-Unfällen und rostenden Atommüllfässer auf dem Meeresgrund ist auch die Frage geklärt, weshalb die Krebserkrankungsrate weiter ansteigt, obwohl seit einem halben Jahrhundert nur noch ein Bruchteil dessen geraucht und getrunken wird, als zuvor. Nicht beachtenswert für die Medien auch der Artikel im «Scientific American» (Ausgabe Januar 2011) über Studien der Tabakindustrie wie das bekannte Problem des Poloniums in Zigaretten zu lösen sei. Beispielsweise mit Uran ärmerem Dünger oder regelmäßigem Waschen der Tabakpflanzen mit einer verdünnten Wasserstoff-Peroxid-Lösung. Der Polonium-210-Gehalt in Tabak könnte so immerhin um etwa 50 Prozent gesenkt werden. Das Wissen ist 50 Jahr alt, doch bis heute versteift man sich auf die Ausgrenzung und Verfolgung von Rauchern. Ginge es tatsächlich um Gesundheit, so würden intelligentere Politiker als ein Felix Gutzwiller erst den radioaktiven Dünger verbieten oder die Grenzwerte entsprechend herabsetzen, die Wasserstoff-Peroxid-Lösung verordnen, Tabak der Lebensmittelkontrolle unterstellen und die Bevölkerung mit demselben Fanatismus über den radioaktiven Fallout und die Flora aufklären, den sie, täglich trendig-vegetarisch und moralisch gesund, meinen zu sich nehmen zu müssen oder in Schrebergärten noch toxischer zu züchten als die Nahrungsmittelproduzenten, statt Industrien im pekuniären Promillebereich zu schützen, die gesundheitlich weitaus gefährlicher sind, als die Tabakindustrie es je ist und war.
Das BAG fällt, im Gegenteil, generell durch seine bemerkenswert arrogante Geheimniskrämerei auf. So hat sich diese Institution stets geweigert, die ihren Aussagen zugrunde liegenden Zahlen zu den 300-400 PTR-Toten (Lungenliga 1300) jährlich, zwecks Überprüfung herauszurücken. Ein peer-review (Def.), für jede seriöse Studie eine Selbstverständlichkeit, läßt das BAG, als wären wir in einer Bananenrepublik, nicht zu. Mit gutem Grund! Es hätte sich der Lächerlichkeit im In- und Ausland preisgegeben. Offenbar wird es von den schweizerischen Bundesämtern bereits als Frechheit empfunden, wenn ihr Brötchengeber, das gemeine Volk, unglaubwürdige Behauptungen selbst überprüfen will. Das BAG ist wie ein Medikament, das nicht zugelassen werden darf, weil der Schaden den Nutzen überwiegt. Oder um den Vergleich zur Bankenkrise heranzuziehen, es ist ein toxisches Bundesamt. Wir sprechen ihm deshalb seit Jahren jegliche Existenzberechtigung ab, dessen diktatorische Willkür in einer direktdemokratischen Föderation deplaziert ist, wie ein Furunkel am Allerwertesten der Helvetia, die für diese respektlose und volksschädigende Behandlung auch noch Milliardengelder bezahlen muß. Es stinkt so einiges in der Schweiz, seit dem 06.12.1992. So werden in der EU aus gutem Grund verbotene oder vom Markt genommene Medikamente in der Schweiz fröhlich weiter verkauft; Hauptsache, es wird nicht geraucht. Ein Zweizeiler aus dem BAG für die Tagesschau mit der inhaltlichen Kernaussage, „geprüft und für gut befunden“ scheint zu reichen, um das Volk zu beruhigen.

Wäre es nicht um einiges logischer und dem Volk dienlicher, anzunehmen, daß angesichts eines 50-prozentigen Rückgangs der Anzahl rauchender Personen sowie des Pro-Kopf-Konsums von Alkoholika in der Schweiz, wenn nicht gar in der westlichen Welt, bereits viele Jahrzehnte vor den kürzlich eingeleiteten Schikanen und Ausgrenzungen, eine intelligente Regierung sich in Zurückhaltung übte, in toleranter Manier und dem Leitsatz „Sowenig Staat wie möglich, nur soviel wie unbedingt nötig“ folgend, das über-reaktionäre, Widerstand und Unmut in der Bevölkerung heraufbeschwörende, erwiesenermaßen überflüssige, nur der jahrhundertealten Wirtshauskultur, den Wirten und Zulieferfirmen schadende Rauchverbot mit der alten Erkenntnis hätte sein lassen, das man nie einen Selbstläufer, ein gut funktionierendes System ändern soll? Wie um Himmels Willen kommt eine Regierung dazu, einen seit 60 Jahren in ihre gewünschte Richtung laufenden Trend plötzlich derart dämlich zu sabotieren, Menschen wegen Rauchens in Kneipen, als wären sie öffentliches Eigentum, wären diese Museen mit Mobiliar von unschätzbarem Wert geworden, statt einem Ort der realen Begegnung fernab der virtuellen Welt, ein Ort der bestens als bewährtes, gut geöltes Scharnier, dessen Funktion und Verfügbarkeit in der beängstigend zunehmenden Bevölkerungsdichte heute immer größere Bedeutung zukommt und so die ganz alltäglichen Reibungsflächen bei geselligem Zusammensein noch zu entschärfen vermochte, ein Ort der Entschleunigung, der einer nicht zu vernachlässigenden psychosozialen Hygiene dient, ein Ort mit Ventil-Funktion mit stetig steigender Bedeutung, der in dieser entfremdeten Welt vielen gar als Familienersatz etwas Wärme vermittelt, der Familiendramen und Amokläufe verhindert, diese mit Bussen bis zu 2.000 Franken zu belegen, sollte an diesem Ort geraucht werden. Wie kommt eine Regierung dazu, jahrelang die Medienkanäle mit ideologischer Heißluft ungefragt zu verstopfen und mit höchst fragwürdigen Gängelung-Gesetzen bis ungebührlich weit in die Privatsphäre, so zu forcieren, daß dieser angeblich erwünschte Trend sich zwangsläufig umkehrt? Wir vermuten, daß die Schweiz ihre Souveränität längst aufgeben und sich an die USA verkauft hat und daß nur noch das entsprechende Pressekommuniqué zurückgehalten wird.

In Irland, dem ersten europäischen Land, das 2004 ein Rauchverbot in Kneipen einführte, rauchen heute viel mehr Jugendliche, als noch vor dem Rauchverbot. Die irische Statistik belegt dies eindeutig. Wurde die katastrophale Fehleinschätzung zum Schutz Jugendlicher inzwischen korrigiert und das Rauchverbot aufgehoben? Natürlich nicht, die Gesundheit der Jugend ist ihm derart egal, daß Irlands Gesundheitsminister James Reilly diesen Herbst erklärte, er wolle ein raucherfreies Irland bis 2025, worunter der Politiker versteht, den Anteil rauchender Personen auf unter 5 Prozent zu drücken! Vermutlich will er auch, im Kampf um den Passivtrinkerschutz, den irischen Alkoholpegel auf unter 5 Promille drücken.

Als Exekutivmitglied der WHO (Schweiz) gibt das BAG horrende 1.4 Milliarden Franken jährlich für wirkungslose Präventionskampagnen aus, größtenteils bezahlt von den Rauchern, die jährlich 2.5 Milliarden Franken an den Staat abdrücken. Für einmal sind sich die Fachleute einig; auf diesem Niveau ist es nur noch reine Abzocke. Würde dieses Geld sinnvoller, bspw. in den maroden Straßenverkehr fließen, wir könnten uns die Abstimmung zur Autobahn-Vignette am 24.11.2013 sparen, dessen Preis um 150 Prozent angehoben werden soll; und hätten bei sinnvoller Verwendung der Gelder gleich noch eine halbe Milliarde jährlich für die AHV/IV obendrauf. Und, wir wären die peinlich bevormunderischen, widerlichen, besserwisserischen, und in ihrer Wirksamkeit höchst umstrittenen Präventions-Botschaften an den Litfaßsäulen, in Zeitungen als Seitenfüller sowie im Fernsehen als störende Spielfilm-Unterbrecher auf einen Schlag los und das Volk könnte wieder mal so richtig durchatmen.

Weshalb die EU-Kommission die Pestizid-Grenzwerte um sagenhafte 6.000 Prozent erhöht hat, als hätte man wieder einen der vielen Medizinirrtümer entdeckt (nein, der des Passivrauchs wurde noch nicht erkannt) oder irgendeine tabakwissenschaftliche Studie sei zum Schluß gekommen, daß die Heilkraft von Düngemittel bei oraler Einnahme die kassenzuläßigen Hürden überwunden hätte. Die EU-Kommission und ihre affilierten Regierungen können auch nicht erklären, weshalb Thermometer mit Quecksilber in fester, harmloser Form verboten, hochtoxische E-Lampen mit bis zu sieben Milligramm Quecksilberdampf jedoch von Regierungen zwangsverordnet werden, obwohl beim sehr leicht vorhersehbaren Zerbrechen einer E-Birne ein Lungenzug Tabakrauch Quecksilberdampf tödlich sein kann. Ist das etwa die Antwort auf die Überbevölkerung? All das, und noch viel mehr, sind Fragen, die bis heute unbeantwortet der Bevölkerung unter den Nägeln brennen. Und kein investigativer Journalist ist fähig, diese zu beantworten? Wir helfen ihnen bei jedem der, in diesem Artikel zur Sprache gekommenen Themen gerne aus. Aber drucken müßten sie es dann schon noch selber, da uns die dazu notwendige Infrastruktur und das Geld als engagierte, aber kirchenmausarme Blogger schlicht und ergreifend fehlt.

Unserer Ansicht nach sind das, mangels nachvollziehbar dargereichter Erklärung seitens der Bundesämter oder der Regierung, diszipliniert unter dem Deckel gehaltene, politische Korruptionsskandale [1] und uns läßt die Vermutung nicht los, daß die eine Hälfte des Volkes bereits unter einer Art Massen-Narkolepsie (Def.) leidet, während die andre medikamentös konstant ruhig gestellt ist. SP-Parteipräsident bis 1990, Helmut Hubacher, erkannte, daß «Rauchen Gehirndoping ist». Da eine Eigenschaft des Tabaks der ist, einen wach zu halten, könnte die Staatsaversion gegen Raucher von daher rühren. Das ist natürlich ganz inoffiziell, wir überlegen nur laut.

Ist es schiere Dummheit, entstanden aus kleinlichen Parteigefechten konkurrierender Ideologien, den die Wähler in diesem Fall selbst zu verantworten hätten, oder steckt mehr dahinter? Es fällt uns überaus schwer, in dieser Sache soviel Dummheit auf einem Haufen zu akzeptieren und sind deshalb eher geneigt, dahinter eine Verschwörung ungeahnten Ausmaßes zu vermuten, völlig ohne passende Theorie dazu, wobei viele der Teilnehmer einem bösen Erwachen entgegen sehen werden. Wir gehen seit Jahr und Tag auch nicht wählen, nur abstimmen. Wir können bis heute nicht verstehen, wie jeder einzelne im Volk die Geschicke des Landes einer Person zu treuen Händen übergeben kann, ohne diese persönlich und über längere Zeit zu kennen. Das ist mit ein Grund, weshalb wir immer wieder betonen, daß gelebte, direkte Demokratie nur im kleinen stattfinden und gedeihen kann. Das heißt, mehr Befugnisse vom Staat an die Kantone, aber insbesondere an die Gemeinden, dort wo das wirkliche Leben stattfindet und man sich gegenseitig noch kennt. Doch das genaue Gegenteil findet statt. Bei jeder Abstimmung, bei jeder Wahl gehen Vollmachten vom Volk an Personen als Teil eines immer zentralistischer werdenden Staats, was jedesmal immer auch ein Stück Freiheitsverlust und ein Stück Diktaturgewinn für jeden bedeutet. Ob sich die Stimmgänger darüber im Klaren sind? Die Gewählten sind es bestimmt.

Auch bei dieser Frage, der der regierenden Dämlichkeit, lassen sich die, europaweit an einer Hand abzuzählenden, noch übrig gebliebenen, investigativen Medien mit einer gut ausgebauten Infrastruktur, von denen Sackstark! nur träumen kann, den Leser und die Öffentlichkeit mehr als nur im Regen stehen; sie verkaufen ihn gleichzeitig auch noch für dumm und unterschätzen seine kognitiven Fähigkeiten und gut ausgebildeten Instinkte, was unseres Wissens die schlimmste journalistische Todsünde ist. Aber aus dem andren Lager der Kontroll-Pflicht kommend, ist diese Todsünde der Preis für vieles, das da noch auf uns zukommen wird.

Auf Fragen, weshalb einige Profiteure aus der Medizin und ihre entsandten Lobbypolitiker ungestraft ein derart infantil hirnloses Geschrei wegen ein paar Gramm getrockneter Tabakblätter ungestraft veranstalten dürfen, sich aber andrerseits auf Fragen echter Gesundheitsgefahren in Schweigen hüllen, als hätten sie von beidem keine Ahnung, ist eine weitere unbeantwortete Frage der Presse. Warum finden man in den Medien keine Antworten auf Fragen großen öffentlichen Interesses, wird aber tagtäglich mit gezielt gestreuten Unwahrheiten bombardiert, die man mit etwas Erfahrung schon einige Kilometer gegen den Wind riechen kann? Die Existenzberechtigung der Medien beruht einerseits auf kompetente und selbst erarbeitete öffentliche Beantwortung solcher Fragen mittels der von ihnen recherchierten Ergebnisse. Die zweite Existenzberechtigung beruht auf ihrer Pflicht, den Regierungsbehörden auf die Finger zu schauen und notfalls zu klopfen, die oft mehr als schmutzig sind, und darüber unverfälscht zu berichten. Beides findet heute nur noch sehr selten statt, und wenn, dann auf Nebenschauplätzen, oder wenn ein Person des öffentlichen Interesses abgeschossen werden soll, wenn wieder einmal einer den Pfründen grauer Eminenzen und Strippenziehern zu nahe getreten ist.

Die meistgelesene Rubrik in den Tageszeitungen ist übrigens die der Todesanzeigen. Erstaunt Sie das?

Was uns Massenmedien verschweigen (Gerhard Wisnewski im Interview)

Anders, als es Lehrer Lustenberger etwas sehr naiv lehrte, nämlich, daß der Staat wir alle seien, ist es in Tat und Wahrheit so, daß er nichts andres ist, als das, mit dem Gewaltmonopol ausgestattete Machtinstrument der herrschenden Klasse und die täglich verkündeten Nachrichten nichts anderes, als die allabendlich nachgerichteten, sorgfältig selektierten Informationen, ähnlich dem „Tagesbefehl“ in der Armee, auf daß sich das Volk auch danach richte. Als Aktivmitspieler des sich Demokratie nennenden Systems, für jeden sichtbar, der sehen will, kommen die Medien längst nicht mehr ihrem Kontrollauftrag über die Einhaltung demokratischer Regeln und der medialen Aufdeckungspflicht regierungsrätlicher Machenschaften der volksschädigenden Art nach, sondern üben diese Kontroll-Pflicht subjektverkehrt seit geraumer Zeit beim Volk aus. Die Journaille hat das Lager längst gewechselt. Wes Brot ich eß, des Lied ich sing.

Den an einer Hand abzählbaren, täglich ernsthaft, seriös und gewissenhaft arbeitenden Publikationsorganen, die von uns auch gelesen werden, und unermüdlich dem Demokratieerhalt der Schweiz dienen, danken wir an dieser Stelle für ihre geschätzte und wertvolle Arbeit. Solange diese noch ihre möglichst breitgefächerte Unabhängigkeit bewahren können, sind sie die verbleibenden Stützpfeiler und Verteidiger demokratischer Presse- und Meinungsfreiheit. Sie erledigen einsam wertvolle Aufklärungs- und politische Kontrollarbeit in einem zunehmend restriktiven Umfeld demokratischer Pressefreiheit, ohne die unsere Demokratie nur noch Makulatur wäre. Dennoch, oder gerade deshalb, sollten sie sich endlich an die hier vorgestellten Themen wagen. – Der verbleibende große Rest ist faktisch nur noch nervende Beilage und täte gut daran, sich einstampfen zu lassen.

Wie Medien für politische Ziele eingespannt werden.
Das ZDF und der endgültige Verlust der Glaubwürdigkeit

Auch wer das Finanzwesen so verstehen will, wie es tatsächlich funktioniert, muß sein Schulwissen vergessen und radikal umdenken lernen. Dies gilt insbesondere für die Presse mit ihrem Aufklärungs- und Wissenvermittlungsauftrag (nicht Kampagnen!), die uns tagtäglich mit UnRat rund um das Geld zur Seite stehen wollen. Eigentlich genügte es schon, mit etwas klarem Verstand die Entstehung des Geldes historisch zurückzuverfolgen, um zu erkennen, ab wann es wie pervertiert wurde.

video update 2014-05-08

Das Netzwerk der korrupten deutschen Journalisten – Die Anstalt April 2014

Die Hure der Mächtigen

1880 war John Swinton Ehrengast bei einem Bankett, das ihm die Führer der Zeitungszunft ausrichteten. Jemand sprach ehrende Worte über die unabhängige Presse. – Swinton antwortete (Übersetzung): «So etwas gibt es bis zum heutigen Tage nicht in der Weltgeschichte, auch nicht in Amerika: eine unabhängige Presse. Sie wissen das, und ich weiß das. Es gibt hier nicht einen unter Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben. Und wenn er es täte, wüßte er vorher bereits, daß sie niemals im Druck erschiene. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, daß ich meine ehrliche Meinung aus dem Blatt, mit dem ich verbunden bin, heraushalte. Andere von Ihnen erhalten ähnliche Bezahlung für ähnliche Dinge, und wenn Sie so verrückt wären, Ihre ehrliche Meinung zu schreiben, würden Sie umgehend auf der Straße landen, um sich einen neuen Job zu suchen. Wenn ich mir erlaubte, meine ehrliche Meinung in einer der Papierausgaben erscheinen zu lassen, dann würde ich binnen 24 Stunden meine Beschäftigung verlieren. Das Geschäft der Journalisten ist, die Wahrheit zu zerstören, schlankweg zu lügen, die Wahrheit zu pervertieren, sie zu morden, zu Füßen des Mammons zu legen und sein Land und die menschliche Rasse zu verkaufen zum Zweck des täglichen Broterwerbs. Sie wissen das, und ich weiß das, also was soll das verrückte Lobreden auf eine freie Presse? Wir sind Werkzeuge und Vasallen von reichen Männern hinter der Szene. Wir sind Marionetten. Sie ziehen die Strippen, und wir tanzen an den Strippen. Unsere Talente, unsere Möglichkeiten und unsere Leben stehen allesamt im Eigentum anderer Männer. Wir sind intellektuelle Prostituierte.»

WDR Herbst 2012: Dirk Müller – Die verblödete Bevölkerung

Unser Geldsystem ist eine geheime Staatsreligion (Dr. Franz Hörmann)

Zinseszins – Kapitalismus – Vermögensverteilung aus Deutscher Sicht (Volker Pispers, Cabaretist)

6174 Wörter

6 thoughts on “Die Presse auf dem Totenbett

  1. Vielen Dank für diesen sehr interessanten und lehrreichen Artikel. Ich sage nur das Spiel mit der Angst. Das ist es doch was alle erreichen wollen. Kennst Du eigentlich den neuen Blogger-System Anbieter qqwweer.com ? Ich würde mich sehr übereine Antwort auch per Email von Dir freuen. Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg mit Deinem Blog.

    • Danke, Paula. Es freut uns, daß dir der Beitrag zusagt.

      Qqwweer.com mag vielleicht für Jobsuchende eine, wenn auch fragwürdige Alternative sein. Für seriöse, engagierte Blogger darf es nie und nimmer eine Option sein. Um unabhängig berichten zu können, lassen sich Blogger nicht als Mietmäuler prostituieren, nur um ein paar Cents zu kassieren. Das wäre Verrat an unseren Lesern. Der Ruf der Unabhängigkeit wäre ruiniert und wir wären nicht besser als der, in Kooperation agierende, politisch und wirtschaftlich gesteuerte Mainstream der Systempresse, der uns knechtet, verblödet und bevormundet.

      Eigentlich gehört dein Kommentar in den SPAM-Ordner. Doch wer derart raffiniert versucht, Kunden anzuwerben, dem gebührt unsere Ehre mit einer ausnahmsweise von uns gestatteten Veröffentlichung. (Den Namen des Produkts haben wir leicht verändert)

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