Perversion der Prävention

Das Pendel schlägt zurück – die Freiheit ist bedrohter denn je

Auf dem Weg zurück ins Mittelalter

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CVP Bernd PalmerDie CVP, in Gesinnungsunion mit sämtlichen Kirchenparteien der Schweiz, als begeisterter Nanny-State-Befürworter, ist bekannt, sich bevorzugt im Missionierungskampf inakzeptabel forsch in persönliche (Familien-)Angelegenheiten einzumischen und sieht in der Tat ihre Wähler als Kinder, die es vornehmlich vor sich selbst zu schützen gilt. Das eine bedingt und bestimmt das andre ihres exklusiven Machtanspruchs schweizerischer Familienpolitik.

BR Alain Berset äußert sich an der Medienkonferenz vom 09.12.2013 zur erschwerten Abtreibungsinitiative einer überparteilichen, konservativ-kirchlichen Ansammlung alter Vatikan-Schlachtrosse u.a. mit den Worten «cet initiative est dangereuse et trompeuse» (gefährlich und irreführend).

AbtreibungsinitiativeAm Sonntag, dem 09.02.2014, soll das Stimmvolk über die Initiative Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache darüber entscheiden, ob es jährlich knapp acht Milliönchen Franken (nationaler Verband der Krankenversicherer) in der Grundversicherung (KVG) einsparen will, indem die Krankenkassen Abtreibungskosten von knapp 1.000 Fällen pro Jahr per Verfassung nicht mehr übernehmen sollen. Zum Vergleich: Die dreitägige Sicherung der OSZE-Konferenz in Basel kostet 11 Mio. oder die von den Krankenkassen höchst umstritten zu bezahlenden Beiträge zur Finanzierung des selbstmörderischen Tabak-Entwöhnungsmittels Champix von Pfizer kommen auf mindestens das Sechzigfache der einzusparenden Abtreibungskosten zu stehen. Nach unseren Berechnungen sind die Zahlen der Krankenversicherer für Abtreibungskosten mit 8 Mio. viel zu hoch angesetzt, sie überschreiten nicht einmal die 2-Millionengrenze (Details siehe weiter unten).

Champix: „Die Risiken übersteigen definitiv den Nutzen“, sagt der an der Studie beteiligte Forscher Curt Furberg von der Wake Forest School of Medicine in Winston-Salem.

Varenicline shows a substantial, statistically significant increased risk of reported depression and suicidal/self-injurious behavior.

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Womit das politisch korrekte Lifestyle-Medikament sofort aus dem Verkehr gezogen werden müßte. Stattdessen wird, wenn auch verboten, für das verschreibungspflichtige Pfizer-Medikament mächtig die Werbetrommel gerührt, und zwar seit der Einführung der Telefonnummer (Schweiz 0848 000 181) auf jeder Schachtel Zigaretten. Wer eh schon lebensmüde ist, oder es durch das Rauchverbot geworden ist (Tabak wirkt antidepressiv), sollte sich des Rauchertelefons bedienen um elegant die staatliche Bürokratie von Dignitas zu umgehen und bevorzugt Champix einnehmen. Chantix, wie es in den USA auch noch genannt wird, spült Pfizer seit 2004 (wenige Tage nach Erscheinen dieses Artikel hat swissmedics die verlinkte Seite entfernt) jährlich 800 Mio. Dollar in die Kassen, und muß im Land der Freien und Tapferen (de.Def.) eine ebenbürtige Warnung auf die Schachtel drucken, so wie beim Tabak. Die EU-Kommission sieht das lockerer, und Pharmalobbyist Swissmedics hält die Gesundheit von Pfizers Bilanzen für wichtiger als die der Raucher, indem es das Gift kassenpflichtig erklärt. Hauptsache, es wird nicht geraucht. Während die Mortalität des Passivrauchs bis heute nicht bewiesen – und auch nach fünundzwanzig Jahre Suche kein einziger Passivtabakrauchtoter gefunden werden konnte, ist die Letalität (de.Def.) des Champix gut dokumentiert: Jeder Zehnte bringt sich um, jeder Vierte entwickelt eine Depression, und viele fügen sich selbst gravierende Verletzungen zu. Das für solche Zustände verantwortliche Bundesamt für Gesundheit macht sich um die Gesundheit der Raucher keine Sorgen. Egal, ob tot oder verstümmelt – Hauptsache, es wird nicht geraucht!

Blackbox für Chantix

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Reißerische Blackbox für Analphabeten (Australien)

aus-blackbox-tobaccoIm Gegensatz zu Champix enthalten die Krankheitspornos absolut keine Informationen über objektive Gefahren, wie bspw. das darin enthaltene Pollonium, das der Tabak über die Trichomen stärker als andre Pflanzen aufnimmt und auch im Phosphordünger enthalten ist. Wäre es nicht gesünder und zudem weitaus wirkungsvoller, ginge es tatsächlich um die Gesundheit, diesen Mißstand zu beseitigen um die Raucher zu schützen, statt global 600 Mrd. für eine Angst- und Schreckenskampagne, ohne Substanz und Unterlaß über Jahrzehnte wirkungslos zu verpulvern. Doch das darf nicht sein. Stellen Sie sich mal vor, die Bevölkerung würde von Jahr zu Jahr um 3% gesünder. Das wäre sehr schnell der Ruin des inzwischen umsatzmäßig größten Wirtschaftszweiges «Gesundheitswesen».

Ein Land, das solche Geschmacksverirrungen in Form von Krankheitspornos seinem Volk und insbesondere ihren Kindern zumutet, kann keine Kultur besitzen. Vielmehr kommt hier eine Misanthropie zutage, die abscheulicher nicht sein könnte. Die Bilder erinnern an frühere Photos der Kriegsreporter aus Vietnam, als die Presse noch nicht in den Militärstab eingebettet und somit mundtot gemacht wurde. Und in der Tat, der gesamte Common Wealth ist im Krieg, sowohl ökonomisch, als auch ideologisch. Für ihre Ideologien schrecken diese Auswanderungsländer auch nicht vor der Schädigung der eigenen Bevölkerung über das euthanasierende Nocebo zurück, menschenverachtend und zynisch zugleich, alles im Namen der Gesundheit unter falscher Flagge.

Nur ein toter Raucher ist ein guter Raucher

„Manchmal muß man die Leute schockieren, damit sie zum Rauchen aufhören”, erklärt der Gesundheitskommissar Tonio Borg die neue Tabakrichtlinie. Mehr dazu auf: Wie lassen sich Raucher endgültig „abschaffen“?

Die Wut der, unter staatlichem und gesellschaftlichem Hochdruck stehenden Raucher, die zudem auf vielfältige Art behördlich erpreßt werden, wird in diesem S/M-Spiel dritten Grades mit tödlich wirkenden, psychoaktiven Drogen elegant auf die Verfolgten selbst umgeleitet. Man könnte es fast schon als Euthanasie betrachten, wenn harmloser Passivtabakrauch als tödlich deklariert wird, einzig um hernach die verfolgte Minderheit „der Kindermörder“ (Zitat aus dem Umfeld der Lungenliga) in den Selbstmord treiben zu können. Das sind doch mal wieder wahre christliche Werte, die da zum Vorschein kommen. – Hauptsache, es wird nicht abgetrieben.

Antirauch-Pille mit Selbstmordwirkung

Champix und Zyban Studie: Insgesamt gab es 13.243 Fälle schwerer Nebenwirkungen. Bei 3249, also rund einem Viertel, hatten die Betroffenen eine Depression entwickelt, sich selbst verletzt, einen Suizidversuch unternommen oder waren infolge eines Suizids verstorben.
2925 dieser Fälle standen in Zusammenhang mit Champix, 229 mit Zyban und 95 mit Nikotinersatzstoffen. 295, die Champix eingenommen hatten, hatten sich umgebracht. (Quelle Der Spiegel – Hervorhebungen durch uns)

Pillen statt Gas? Jeder Vierte Champix-Konsument leidet unter schwerwiegenden, gefährlich gesundheitsschädigenden Nebenwirkungen! Bei jedem Vierten dieses Viertels produziert Champix  eine Depression und satte zehn Prozent derer, die seit 2006 durch Champix gravierende Nebenwirkungen entwickelten, bringen sich gleich selbst um. Das sind weitaus mehr, als die absurd hohen und erst noch jeglicher Grundlage entbehrenden Schätzungen von Toten aufgrund von Passivtabakrauch, die von der WHO hirnlos herumgereicht werden. Zählt man die Nocebo-Aktivitäten hinzu, so lautet die Botschaft unmißverständlich: «Nur ein toter Raucher ist ein guter Raucher.»

„Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen“. – Albert Einstein

Abtreibungs_InitiativeEine Abtreibung kostet je nach Kanton so zwischen 1.200 und 1.800 Franken, was bei 1.000 Abtreibungen die Zweimillionengrenze nicht übersteigen dürfte, wobei in katholischen Kantonen keine Abtreibungen vorgenommen werden, was auf weitere Segregations-Bemühungen euro-turbistischer Kräfte im Land schließen läßt. Vorgeschoben wird vom Initiativkomittee eine nicht auszumachende Ungerechtigkeit, weil alle nicht abtreibenden Personen dafür mitzuzahlen hätten, als ob das spezifische Merkmal einer Versicherung einzig ihretwegen und der ihrer manipulativen „Familienpolitik“ hier keine Anwendung fände, das Solidaritätsprinzip also eigens für die kirchlichen Dogmen auszuhebeln sei. Die CVP-Mit- und ohne Glieder aus dem rechten Lager und militante Gleichgesinnte befürchten offensichtlich, daß ihnen die Wähler wegstürben, wenn sie die Abtreibung, trotz eindeutig gegenteiligem Volkswillen, nicht bekämpften und oktroyieren gleichzeitig allen Schweizern missionarisch ihre Definition einer staatsparallelen polical correctness auf, die der clerical correctness. Aus unserer Sicht ein weiterer, nicht tolerierbarer Eingriff in die ganz persönliche Privatsphäre eines jeden einzelnen, in der keine, wie auch immer geartete Partei irgend etwas zu suchen hätte. Wir können nur hoffen, unsere Leser verhindern die Rückkehr in die verstaubten und verklemmten Amtsstuben der 1950er Jahre, als McCarthy in den USA paranoid an jeder Ecke einen Kommunisten sah, Schweizer Polizisten Schwule auf öffentlichen Toiletten wie Vieh zusammenrotteten, als ein rigides Konkubinatsverbot die Macht der Kirche über die Sexualität bis 1976 zementierte, als angeblich freien Bürgern die Ehe auferzwungen wurde und Heimkinder, deren einziges Vergehen es war, keine verheirateten Eltern zu haben, mit dem besonderen Segen der EVP und CVP, sadistisch gequält und die überlebenden, produzierten Krüppel lebensunfähig in die Gesellschaft entließen, wo viele sich hernach freiwillig das Leben nahmen. Sie wären vermutlich alle froh gewesen, frühzeitig abgetrieben worden zu sein. Auch wenn die offizielle Parteispitze der CVP vernünftigerweise die Initiative ablehnt, da sie sonst zu stark gegen den Strom des Zeitgeistes verstieße, so sind doch überwiegend die kirchlichen Parteien und katholischen Kantone im überparteilichen Initiativ-Komitee sowie erstaunlich viele SVPler darin vertreten. Das dreiköpfige Präsidium besteht aus CVP, EVP und SVP. Unterstützt wird die Abtreibungsinitiative von der Evangelischen Volkspartei (EVP), der Eidgenössischen Demokratischen Union (EDU), der Schweizerischen Volkspartei (SVP) sowie von Repräsentanten der Christlich-demokratischen Volkspartei (CVP) und der Freisinnig-Demokratischen Partei (FDP). Wie gewählte National- und Ständeräte sich für einen solchen Schwachsinn stark machen können, bleibt uns vermutlich für immer ein Rätsel. Besonders enttäuscht sind wir von Oskar Freysinger SVP und Edi Engelberger FDP. Letzterer ist bereits 74 Jahre alt und seit 1972 aktiv in der Politik tätig. Als Polit-Saurier sollte er das Feld räumen und einem wirklich Liberalen mit mehr Sachverstand Platz machen. Sein Neffe sitzt in der CVP Basel und war bis 2006 Mitglied der Neuen Europäischen Bewegung Schweiz (Nebs).

Die Nebs setzt sich dafür ein, daß Schweizerinnen und Schweizer als Bürgerinnen und Bürger der EU sich aktiv am Aufbau und der Entwicklung einer europäischen Föderation beteiligen können. Das Ziel ist den Beitritt der Schweiz zur Europäischen Union möglichst bald und zu den günstigsten wirtschaftlichen, sozialen und institutionellen Bedingungen zu verwirklichen. Die Nebs engagiert sich auf zwei Ebenen: Einerseits informiert sie die Bevölkerung über die Europäische Union und die Folgen eines Beitritts der Schweiz. Anderseits verfolgt sie die politische Diskussion innerhalb des Landes, kommentiert Integrationsschritte und unterstützt und koordiniert proeuropäische Parlamentarierinnen und Parlamentarier. Auf internationaler Ebene setzt sich Nebs für die stärkere Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an den Entscheidungsprozessen in der Europäischen Union ein. (Wikipedia)

Es ist ein beschämendes Zeugnis für die FDP.DieLiberalen, wenn ihre Mitglieder sich für Einschränkungen kleinlicher Rappenspalter und bigotter Kirchenpolitik aus den 1950ern stark machen (Edi Engelberger war dannzumal in der Pubertät) und den Bevormundungsgelüsten anderer Parteien meinen sich anschließen zu müssen, trotz ihres Parteinamens. Jeder erwartet eine Pizza, wenn im Laden eine auf der Packung abgebildet ist und auch noch „Pizza“ draufsteht. Alles andre wäre Irreführung der Konsumenten – oder in diesem Fall der Wähler.

Opium des Volkes

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Visp VS: Ausgehverbot von Teenies unter 16 Jahren

Eigentlich müßte man von der CVP-CSP-EVP-EDU-KVP-Fraktion sprechen, die nebst dem Grünen Bündnis, als die zurzeit schärfsten Hunde im offen zur Schau gestellten Bevormundungsdelirium der Schweiz aktiv sind, wobei anzumerken ist, daß auch die SVP in letzter Zeit eine immer größere Rolle in diesem verabscheuungswürdigen Bevormundungstaumel besetzt. So wärmen bspw. in Visp VS die CSP (4) und CVP (3) mit sieben Hintern die insgesamt neun Gemeinderatssitze in der aktuellen Legislaturperiode 2013-2016. Ein FDP- und SVP-Sitz rundet dieses Nest von rechts außen ab. Kein Wunder, herrscht dort ein paranoides Ausgehverbot für pubertierende Teenies.

CVP VS Niklaus Furger - Ausgehverbot

Niklaus Furger CVP VS zum Ausgehverbot in Visp VS: «Dank Ausgangssperre keine Probleme mehr mit Teenies» – (pic is linked to article)

«Präventiv!» – «Es sei zu befürchten!»

Die Epidemie der grassierenden Präventionitis ist bereits soweit fortgeschritten, das nun auch Verbote ausgesprochen werden für etwas, das bisher erst in der Phantasie der Paranoiker selbst stattgefunden hat. Verbote werden gesetzlich installiert gegen etwas, wovon man noch gar nicht weiß, ob sie überhaupt je notwendig sein werden. Das verletzt klar die Regeln der Strafjustiz (Code Napoleon), die nicht dazu da ist, Verbrechen zu verhindern, sondern einzig dazu, verübte Verbrechen zu ahnden! Will man nun auch noch die, über Gebühr arg gebeutelten Jugendlichen dem Richter zuführen? Oft ist für Jugendliche bereits das Elternhaus selbst das wirkliche Gefängnis, und man trüge hier bloß Wasser in die Rhône.

Wir haben also nicht nur höchst fragwürdige und umstrittene präventive Zwangs-Maßnahmen des Bundesamts für Gesundheit BAG als Appendix und Exekutive der para-religiösen WHO-Strategie-Behörden in der Höhe von 1.4 Milliarden Franken jährlich, sondern erlassen bereits präventive Verbots-Gesetze gegen noch Unbekanntes, möglicherweise gar nicht eintretende, unerwünschte Verhaltensarten und Imponderabilien. Und das Alter 16 ist definitiv viel zu hoch angesetzt, als ob sich Politiker nicht mehr an ihre eigene Jugend erinnern könnten.

Man könnte auch gleich das Leben mittels Abtreibung ganz verbieten, wären da nicht die kirchlichen Dogmen und deren politische Parteivertreter, die solches verbieten. Aus Sicht klerikaler Bevormunder aus höchst eigennützigem Grund; denn nur lebenden Menschen kann der „richtige Weg“ ins Himmelreich durch falsch verstandene und unnötige Opferbereitschaft und Gängelei gewiesen werden. Nur wer auf Erden so richtig leidet und diese Unbill auch noch in Demut klaglos hinzunehmen bereit ist, so das Kirchendogma, hat Anspruch, am Himmelstor anzuklopfen; Schlaumeierisch, wie die Kirche nun mal ist, natürlich erst nach deren Ableben. Verlangt wird von ihren Untertanen purifizierender Masochismus auf Erden, als Nachschub für die Sadisten in den oberen Rängen. Für das Fußvolk Wasser, Brot und Peitsche, für die Kirchenoberen Wein, Kinder und Choralgesang.

Kirche und Feminismus haben zwei Sachen gemeinsam; beide hassen, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, die unverfälschte Weiblichkeit einer Frau. Beide hängen gefährlichen Ideologien nach und missionieren bis hinauf in die höchsten Stellen der Regierungen. Inzwischen ist die Schweiz in den Fängen einer Dreifaltigkeit von Kirche, Feminismus und supranationalen Tugendterroristen gefangen. Eine Entflechtung dieses Filzes scheint kaum noch möglich. Schuld daran ist die Sucht der hauptsächlich linksorientierten Politiker, in jedem internationalen Gremium mitdiskutieren zu müssen, was ohne Mitgliedschaft und entsprechendem Souveränitätsverlust einfach nicht geht. Für wichtigtuerisches Gruppen-Palaver, mehrheitlich unnötigen Inhalts, werden Schweizer Rechte und Gepflogenheiten für ein Linsengericht (Def.) verkauft. Eine psychotherapeutisch geführte Gruppenbehandlung täte es auch, käme billiger und hätte keine derart verheerenden Auswirkungen, im Gegenteil, sie könnte ihre krankhafte Geltungssucht heilen. Also tritt man weiterhin irgendeinem kostenpflichtigen Verein bei, und das Volk kann es, mangels Weitblick, Qualität und Konsistenz wichtigtuerischer Volksvertreter, mit weiter steigenden Gebühren und Bussen auslöffeln und bezahlen.

Generell steht das Missionieren in Kirchen im Vordergrund ihres Tuns und sie scheuen sich nicht, dafür das Leben ihrer Missionare für ein Paradies im Jenseits zu opfern. Im Gegenteil. Je mehr für den Glauben sterben, desto angesehener wird ein Kirchenzweig. Hier unterscheiden sie sich nicht von Muslimen; und ohne Missionieren läuft auch in der Politik nichts. Mittelalterliche, kirchliche Techniken, deren sich die Antiraucher als Soldaten der Pharmazie im Kampf um den Tabak bedienen:

Durch Verbote und verhängte Strafen wurden die rituellen kultischen Handlungen nach und nach eingedämmt. Des Weiteren arbeitete die Kirche mit dem Szenario des Jüngsten Gerichts, das sie in den erschreckendsten Farben ausmalte. Diese Androhung zeigte ihre Wirkung. Daneben bediente sie sich bei Abtrünnigen des Mittels der Exkommunikation. Dieser Ausschluß aus der religiösen Gemeinschaft bei Fehlverhalten war für den Menschen des Mittelalters gleichbedeutend mit dem Ausschluß aus dem jenseitigen Paradies. (Leben im Mittelalter.net)

Die Schuldenbremse war vermutlich die beste Sache dieses Jahrtausends, die für einmal vom intelligenten Teil der Volksvertreter geschaffen wurde. Hier wurden Nägel mit Köpfen geschmiedet. Ordnungsbussen überstiegen zuvor die 100 Franken-Grenze nicht. Inzwischen aber betragen sie aufgrund dessen bis zu 3.000 Franken für Banalitäten wie die Anreicherung des Luftschadcocktail mit harmlosem Passivtabakrauch oder CO2 und dergleich modischem Firlefanz der political correctness mehr. Flankierend hinzu kommen Gebührensteigerungen von 48 Prozent (K-Tipp) während der letzten sechs Jahre, die ungebremst an der Zahl zunehmen und weiter in Höhen steigen, die nur noch als unverschämt bezeichnet werden können. Dies ist die dunkle Seite dieser Schuldenbremse, die nun in einer groß angelegten Abzockerkampagne ihre Schatten weit voraus wirft. Die jährlich exponentiell zunehmende Verbotskackerei im Nationalrat ist systemimmanent und bald nicht mehr zu bremsen, sollte diesem kriminellen Tun nicht endlich Einhalt geboten werden.

Feminismus und Neues Testament

Im Thomasevangelium (Vers 114) wird überliefert, daß Simon Petrus „Mariham“ (Maria Magdalena) aus der Mitte der Jünger fortschicken wollte, denn „Frauen sind des Lebens nicht würdig“. Jesus soll daraufhin geantwortet haben: „Seht, ich werde sie ziehen, um sie männlich zu machen“, denn „jede Frau, die sich männlich macht, wird in das Himmelreich gelangen“. (Wikipedia)

Hieran kann man die zu Tage tretende Perversion der Prävention unserer krankhaften „Verhaltens-Legislative“ (Neusprech: Gesundheitsprävention) gar nicht besser demonstrieren. Es ist fast schon archetypisch für kirchliche Parteien, sich hellseherische Fähigkeiten, sie nennen es „Visionen“, zuzuschreiben, schließlich glauben und verehren sie ja auch Wunder, Stigmata und die biologische Unmöglichkeit der jungfräulichen Empfängnis, wovor weibliche Teenies, etwas sehr quer in der Landschaft der „einzigen Wahrheit“ stehend, nur zu „ihrem Besten“ zu schützen sind. Wer die Macht über die Sexualität des Menschen hat, hat die Macht über Leben und Tod, dessen feministengesteuertes Revival wir daran erkennen, daß die EU bereits Nationalkarten zum Schutz ihrer Bürger bereitstellen muß, in denen jene Länder gekennzeichnet sind, in denen die Prostitution über die Freier-Verfolgung ausgerottet werden soll. Dem ältesten Gewerbe der Welt, das, laut Papst Gregor I, auch Maria Magdalena ausübte, wird im Globalisierungsrausch, dessen nachfolgender Kater einst sehr schmerzhaft sein wird, der Kampf angesagt. Somit werden unsere Regierungen die einstige Macht der Kirche sich einverleiben, mit ihrer Unterstützung, denn sie haben vorzügliche Vorarbeit im Vorkriegseuropa geleistet. Der vom militanten Feminismus gesteuerte Staat kann die Früchte nur noch pflücken und als neue Einnahmequelle bußenbesteuern, derweil sich Frankreichs Feministen das Recht aushandelten, Freier in Umschulungskursen mit staatlichem Segen zwangsindoktrinieren zu dürfen. Als Gegenleistung an die Kirche, die in der Schweiz der CVP bereits einen Rüffel vom Bistum St. Gallen einbrachte, verfährt Frankreich auf die gleiche Art und Weise beim Burkaverbot. Trägt frau Burka, blecht der Mann die horrende Buße. Es wird nicht mehr lange dauern, und der Mann bezahlt, aus Rücksichtslosigkeit den Frauen gegenüber, Schadenersatz für ihre, von ihm zu wenig beachteten PMS-Beschwerden (Def.). Was Frankreich, Norwegen, Island und Schweden recht ist, kann 43 Schweizer Nationalräten (einem kirchendogmatisierten gewählten Sechstel) nur billig sein. Gutnachbarliche Beziehungen unterhält man nicht mit Nachäffungs-Diplomatie und Lemmingverhalten, sondern in persönlicher Kontaktpflege mit erhöhter Frequenz und bodenständigem Verstand. Doch genau das scheint unerwünscht, wie die medialen Reaktionen auf Reisetätigkeiten von Politikern im Dienste der Schweiz beweisen. Neustes Beispiel: Filippo Lombardi.

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Iron MaidenAndrerseits erfanden höchst kreative kirchliche Sadisten mit unglaublicher Akribie und pervertierter sexueller Energie das Pendant zu Maria, die „Eiserne Jungfrau„, ebenfalls die „Unbefleckte“ oder „Jungfer“ genannt, ein gefürchtetes Folterwerkzeug, was ihre gespaltene Seele gegenüber weiblicher Sexualität bestens dokumentiert. Hier treffen Angst und Abscheu vor dem Weib und dessen unergründlicher Schlund auf eine damit unvereinbare „sündige“ Wollust. Vordergründig angewandt zwecks Erzwingung eines Geständnis von inzwischen Abertausenden von neu dekretierten Sünden, willkürlich von Kirchenoberen ad absurdum bandwurdartig erweitert, genau so wie, seit 9/11, es unsere Regierungen ihnen gleich tun, als wären sie allesamt legitime Stellvertreter Moses, der die Zehn Gebote zwar in Stein meißelte und so die Zahl der Sünden für sadistische Spielchen am zu liebenden Mitmenschen (so die zentrale Botschaft Jesu) zu sehr einschränkte um sich für die, von Kaiser Nero losgetretene Gewaltspirale durch seine Christenverfolgung als psychodynamisch selbstzerstörerisches Erbe bis in alle Ewigkeit weiter zu portieren.

Zeugnis solch sadistischen Tuns legt die Kirche, unter unzähligen dokumentierten Taten an gewalttätigen Perversionen am zu liebenden Nächsten, hier am Beispiel der Magdalenen, den gefallenen Frauen in Irland ab. Die Liste solcher Schandtaten ist lang und wird notgedrungen immer länger, denn die Kirche will den Status Quo nicht ändern. Dazu ist sie schlicht zu fett und zu feige, denn es bedürfte desselben konsequenten Handelns ihres angebeteten Vorbildes Jesu, sich in einem Akt der barmherzigen Hingabe ebenso zu opfern, indem sie sich auflösen und die Kirche abschaffen würden. Doch solange die nicht eingestandene Lust an der Machtausübung über Mitmenschen und ihrer Unterdrückung zentraler Antrieb bleibt, wird dies nicht geschehen, den es wäre die von Christen gefürchtete Apokalypse, den nur die gläubigen Christen betrifft, da auch nur sie daran glauben. Die Apokalypse ist also zu Unrecht ein Horrorszenario; vielmehr ist sie die Erlösung der Menschheit vom Joch der Kirche; einer Kirche, die Jesu schon zu Lebzeiten verabscheute, wie der Rauswurf der Pharisäer aus dem Tempel schließen läßt, wofür er wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt Roms gekreuzigt wurde. Somit bleiben die Kirchen des Abendlandes der Fluch der westlichen Welt und behindern weiterhin Freiheit und Wohlstand für alle.

Aber nicht nur im tief katholischen Irland zeigte sich, wozu Kirchenpolitiker fähig sind, die besser wissen wollen, was gut für andre ist. Die Schweiz hat vor einem Jahr ihr unmenschliches Verhalten und herzloses Wegschauen der verantwortlichen Administrativ-Behörden an den, von kirchlichen Institutionen seelisch und körperlich mißbrauchten Kinder in Schweizer Kinderheimen und Erziehungsanstalten, analog der von der Politik auch heute wiederum nicht wahrgenommenen und dennoch stattfindenden, staatlichen Umerziehung, diesmal sogar erweitert unter Einbezug Erwachsener, mit dem Schlußbericht vom 31.07.2012 absolut nichts aufgearbeitet oder gelernt (Vollständige Dokumentation), denn sonst fände nicht statt, was heute stattfindet und frappante Parallelen zu 1933 und der Entstehung des Dritten Reiches in Nazideutschland aufweist. Ein Interview mit Betroffenen aus dem berüchtigten Rathausen nahe Luzern gibt im nachfolgenden Video einen verharmlosenden, dennoch schockierenden und für nicht Betroffene Einblick in die unbegreiflichen katholischen Gepflogenheiten im Umgang mit Kindern bis in die 1970er Jahre. Eine Studie spricht sogar von Folter! Erst die 1968er-Bewegung machte durch ihre anarchistischen Forderungen dem staatlich geduldeten Kindesmißbrauch vorübergehend ein Ende, was für den Anarchismus spricht, wenn Staaten sich in der Ausbeutung der Bevölkerung nicht mehr zurückhalten können.

Rassismus zielt dabei nicht auf subjektiv wahrgenommene Eigenschaften einer Gruppe, sondern stellt deren Gleichrangigkeit und im Extremfall deren Existenzberechtigung in Frage. Rassische Diskriminierung versucht typischerweise, auf (projizierte) phänotypische und davon abgeleitete persönliche Unterschiede zu verweisen.

Unabhängig von seiner Herkunft kann Rassismus jeden Menschen betreffen. Die Konvention der Vereinten Nationen unterscheidet nicht zwischen rassischer und ethnischer Diskriminierung.[1] Ein erweiterter Rassismusbegriff kann auch eine Vielzahl anderer Kategorien mit einbeziehen. Menschen mit rassistischen Vorurteilen diskriminieren andere aufgrund solcher Zugehörigkeit, institutioneller Rassismus verweigert bestimmten Gruppen Vorteile und Leistungen oder privilegiert andere. Rassistische Theorien und Argumentationsmuster dienen der Rechtfertigung von Herrschaftsverhältnissen und der Mobilisierung von Menschen für politische Ziele.[2] Die Folgen von Rassismus reichen von Vorurteilen und Diskriminierung über Rassentrennung, Sklaverei und Pogrome bis zu sogenannten „Ethnischen Säuberungen“ und Völkermord. (Wikipedia)

Beim zurzeit stattfindenden Rassismus gegen Minderheiten wie Pädophile Männer (Frauen), Raucher, Dicke und Alkoholkonsumenten, ersteres ausgelöst durch Indiskretionen aus den ewig schreienden Seelen kirchlicher Opfer, einst als Kinder in Obhut der noch immer mächtigen, sklerotischen katholischen Kirchen und Klosterschulen, erstaunt es wenig, daß die CVP, als Kirchenbevormundung-Ersatzpartei, sich als „Partei der Familie“ der Nachhut unbelehrbarer Anhänger des Vatikans anbiedern. Schließlich hat die Kirche jahrhundertelange Erfahrung, wie man mit Familien und Kindern umzugehen hat und will diese „Legitimation“ aufrecht erhalten. Zusammen mit andren bürgerlichen Parteien ist es ausgerechnet die CVP, welche die Gesinnung und Taten derer vertreten, die maßgeblich, wenn nicht gar ausschließlich, für diese Mißbräuche verantwortlich sind, daß es überhaupt, kaltschnäuzig, soweit kommen kann, den Geplagten ihre zustehende rechtliche Rehabilitation und eine angemessene Entschädigung zu verweigern. Hier zeigt sich der arrogante Unwille und die wahre Gesinnung einer Partei, die hinter all ihren säuselnden Lippenbekenntnissen weiterhin nur ihre machtpolitischen Eigeninteressen und Pfründe sichern will. Vielleicht sollten Kirchenparteien ihr C oder E oder K aus ihrer Sicht besser aus ihren Parteinamen der Glaubwürdigkeit halber entfernen, das vermutlich nur als Erkennungsmerkmal Gleichgesinnter gedacht ist. Andrerseits sollten sie es aber auch als Warnung ihrer Gesinnung bleiben lassen.

Betroffene Leser im nachfolgenden Video finden hier einen Musterbrief sowie eine Anleitung zur Akteneinsicht. Interessierte Leser, die mehr darüber wissen wollen, erhalten für 12 Franken (Beobachter-Mitglieder 9 Franken) Die Beobachter-Berichterstattung (2008–2013) über ein düsteres Kapitel des schweizerischen Vormundschafts- und Sozialwesens. Für 29 Franken (Beobachter-Mitglieder 22.90 Franken) ist das hervorragend geschriebene Buch, Weggesperrt! Warum Tausende in der Schweiz unschuldig hinter Gittern saßen, erhältlich. Auf administrativ-versorgte.ch findet man eine Chronik der Mißstände. Auf der Internetseite fuersorgerischezwangsmassnahmen.ch (oder www.fszm.ch) berichtet der Delegierte regelmäßig über Ergebnisse und den aktuellen Stand der Diskussion des Runden Tisches, an dem die CVP, zusammen mit andren bürgerlichen Parteien, in den Fragen der rechtlichen Rehabilitation und Entschädigungszahlung an die Heimkinder klemmt.

Das Kinderzuchthaus von Rathausen. Dokumentarfilm von Beat Bieri

Taten statt Worthülsen!

Diese Aufarbeitung bezweifeln wir sehr. Sie fand nur in einem engen Kreis der untersuchenden Fachpersonen und persönlich Interessierter statt. Eine öffentliche Diskussion fand bisher nur halbherzig statt. Hätte sie in Würdigung des Ausmaßes und der daraus zu erwartenden Abscheu entsprechend stattgefunden, so würden viele zu demselben Schluß kommen wie wir: Solange die Regierung nicht erkennen will, daß das, was durch sie, heute, angetrieben durch dieselben niederen Instinkte eines unseligen Helfertripps mit vorgeschobener Gesundheitsprävention, die einzig der persönlichen Lust-Befriedigung profaner Machtausübung und Gängelung, aus purer Lust an der Schikane, in einem zeitgeistlich angepaßten Gewand einer unsäglich beschämenden political correctness dient, nicht andres ist als eine moderne Form, ein und desselben Verhaltens und derselben Gesinnung kirchlich-kranker Zwangshandlungen, die sie durch diese erhabener fühlen lassen, als es ihnen zusteht, solange haben die dafür verantwortlichen Politiker, trotz gegenteiliger öffentlich-verbaler Nebelpetarden, nicht das Geringste aus den Schandtaten ihrer Väter und Mütter gelernt. Es genügt dezidiert nicht, und ist pure Heuchelei, böse mißhandelten Opfern schweizerisch-kirchlicher Kinderheime kurz eine bundesrätliche Entschuldigung zukommen zu lassen und meinen, damit sei es getan (Rede der bundesrätlichen Entschuldigung).

Nicht diplomatisch korrekte Worthülsen zählen, sondern aus Erkenntnis geborenes, radikal und sofort korrigiertes Handeln als Demonstration und Beweis echten Verstehens sowie dem zwangsläufig daraus entstehenden Willen zur Richtungsänderung, als echte Wiedergutmachung sowohl an den Opfern von damals sowie als wirksame, diesmal echte Prävention an den kommenden Opfern von morgen der aktuell stattfindenden tugendterroristischen Verfolgung, Diskriminierung und Umerziehungsmaßnahmen von als krank deklarierten Minderheiten sich politisch inkorrekt Verhaltender in unserer Gesellschaft. Wenn die Politik aus anerkannten Konklusionen einer Aufarbeitung nicht stringent die Konsequenzen zieht und sein heutiges Handeln nicht skrupulös und selbstkritisch überprüft, bleibt sie unglaubwürdig und verhöhnt sowohl die Opfer von damals mit ihren lebenslangen Verletzungen und Narben von heute, als auch zwangsläufig die, de facto durch ihre verantwortungslose Weiterführung, stetig zunehmenden schikanösen Erlasse einer überdotierten, aufgeblähten und mit erschreckend viel Macht ausgestatteten Administrativ-Behörde, der wahren, im Hintergrund und unter Ausschluß der Öffentlichkeit agierenden Strafverfolgungbehörde im Lande, eine längst die Grenzen des Anstands überschreitende, entindividualisiernde Verfolgungsbehörde von Minderheiten ist, die einem freiheitsliebenden Land allen die Luft zum Atmen nimmt.

Ein großer Teil der Opfer lebt in finanziell prekären Verhältnissen. Selbst jene, die genügend Kraft und Glück gehabt hätten, sich eine Existenz aufzubauen, seien bis heute traumatisiert und innerlich gebrochen, so Ursula Biondi. «Entschädigungen machen die Verletzungen, die man uns zugefügt hat, nicht rückgängig», sagt sie. «Aber sie wären ein Zeichen dafür, daß man anerkennt, uns Unrecht angetan zu haben.»

Bislang konnte sich die Politik jedoch nicht zu Entschädigungen durchringen. Selbst der Entwurf zu einem Bundesgesetz, das die Opfer rechtlich rehabilitieren und den Bund zu einer wissenschaftlichen Aufarbeitung der Geschehnisse verpflichten will, klammert diese Frage explizit aus. Der St. Galler SP-Ständerat Paul Rechsteiner, der den Gesetzesentwurf angestoßen hatte, sagte Ende 2012 dem Beobachter: «Das war eine Bedingung der bürgerlichen Parteien, die ein Rehabilitierungsgesetz sonst nicht unterstützen würden.» Es ist offensichtlich: Die bürgerliche Schweiz tut sich schwer mit finanziellen Entschädigungen für Menschen, die mit behördlichem Segen ausgebeutet, mißhandelt oder ohne Gerichtsbeschluß weggesperrt wurden. Andere Länder mit ähnlich dunklen Kapiteln in ihrer Geschichte sind ihr dabei bereits meilenweit voraus. Lesen Sie bitte weiter!

CVP Nanny Switzerland

Entwicklungspsychologische Schäden durch staatlichen Tugendterror

Wenn eine Gesellschaft, wie in Visp VS, «keine Probleme mehr hat mit Teenies», läuft etwas in dieser Gesellschaft grundfalsch und ist ein ernstzunehmendes Alarmzeichen! Es zeugt vom Vorhandensein einer Art fortschreitenden Verhaltens-Klonens, einer Entmenschlichung, einer Entindividualisierung* wie früher beim Rassismus,  heute bei der Raucherverfolgung bereits konkretisiert, und beraubt die Heranwachsenden ihres Selbstfindungsprozesses und Erarbeitung eigener Antworten auf der Suche nach ihrem Selbst und dem Finden ihres gewünschten Lebensentwurfs. Jugendlichen muß es erlaubt sein, Grenzen auszuloten und Fehler machen zu dürfen, denn nur so können sie zu mündigen, selbstsicheren und eigenverantwortlichen Erwachsenen heranreifen. Wenn ihnen der Ausgang, oder der Zugang zu Genußmitteln wie Alkohol und Tabak gesetzlich verwehrt wird, werden sie den gesunden Umgang damit nie erlernen, weil man ihnen die Grenzfindung nicht mehr erlaubt, was in einer Gesellschaft, die keine Initiationsriten kennt, sich im Erwachsenenalter verheerend auswirken kann. Leider hat sich der Staat in den letzten zwanzig Jahren angemaßt, gleich allen, sowohl Jugendlichen, als auch Erwachsenen, das Recht auf Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmung, auf Versuch und Irrtum, auf persönliche und charakterliche Weiterentwicklung abzusprechen und er scheint weiterhin sehr daran interessiert, möglichst viele von ihm abhängige, unselbständige Bürger heranzuzüchten. Anders kann die stattfindende Unterdrückung sowohl Jugendlicher, als auch Erwachsener nicht erklärt werden. Hinter solchen Absichten steht immer auch der Wunsch nach Unentbehrlichkeit, ein altbekanntes Manipulationsinstrument der herrschenden Klasse zur Machterweiterung. Wir sind erstaunt, daß sich so wenige dagegen auflehnen, was nur mit der stattfinden Indoktrination in den Schulen erklärt werden kann, wo Kinder vermessen, kategorisiert, digitalisiert, drogiert, verhaltenskorrigiert und, für die Wirtschaft passend abgepackt, produziert werden.

Alles steht und fällt mit der Raucherverfolgung

Wir werden immer wieder gefragt, weshalb wir das Thema Rauchverbot derart intensiv bearbeiten. Meist zeigen wir jedoch nur die Zusammenhänge scheinbar davon völlig zur Raucherverfolgung unabhängiger Vorkommnisse, Gesetze oder Begebenheiten auf, die auf den ersten Blick nicht als solche zu erkennen sind. Der Grund dafür ist, daß erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg wieder absichtlich, wider besseres Wissen der Agierenden, unter mißbräuchlicher Verwendung einer Wissenschaft zu Propagandazwecken, damals war es die Rassenlehre, heute ist es die Tabakwissenschaft (die nicht nur Tabak beinhaltet!), die als Ausrede für die Verfolgung von Minderheiten herangezogen wird, und somit durchaus als Wiederbetätigung betrachtet werden darf. Sämtliche in Bearbeitung stehenden Agenden kommender individueller Einschränkungen sind terminlich alle auf dem aktuellen Stand. Lesen Sie einfach peinlich genau die Strategiepapiere der WHO & Co-Akteure ASH, EPA, usw., Es steht dort offen, schwarz auf weiß, für jeden nachlesbar. Die, auf Hochtouren laufenden Einschränkungen individueller Freiheiten und das stattfindende Patent-Raubrittertum, die vordergründig harmlos aussehenden Gesetze (bspw. EpG) als kleine Teile eines großen Puzzle-Bildes, das möglichst spät erkannt werden soll, sind die Ursache der Verunsicherung im Volk. Erstaunt und erschreckt es Sie nicht, daß wie zu Hitlers Zeiten wieder der gestählte Körper, die Darwin’sche Lehre des Fittesten, das sportliche Aussehen gefördert und glorifiziert wird? Es herrscht ein brutaler Wirtschaftskampf zwischen Firmen, die bei Gesetzesverletzungen kaum noch zur Rechenschaft gezogen werden, schon gar nicht in Europa, sowie dem Fußvolk und den Managern, was viele Regierungsentscheide zu Lasten der Gesundheit des betriebswirtschaftlichen Humankapitals erklärt; und genau deswegen wird die Gesundheit, raffiniert psychologisch ausgeklügelt, derart abwegig bemüht und noch so Irrsinniges damit begründet. Machen Sie einfach mal einen Plausibilitäts-Check! Unseren, über Jahre regelmäßigen Lesern sollte es nicht schwerfallen, die Zusammenhänge richtig zu deuten. Alles steht und fällt mit dem Rauchverbot in Kneipen und an Arbeitsplätzen. Fällt das Rauchverbot, fallen auch sämtliche darauf aufgebauten Schweinereien, von denen viele aufgrund ausstehender Gesetze noch gar nicht erkennbar sind, wie ein Kartenhaus zusammen. Darauf lassen auch das Schweigen der Regierungen auf unbeantwortete Fragen oder der Pressemaulkorb schließen. Solange keine präzisen Antworten auf Fragen wie diese kommen, solange bleibt die Raucherverfolgung bei uns ein wiederkehrendes Thema. Es ist die Wurzel eines üblen diktatorischen Entwurfs, und wird deshalb weiterhin der Rote Faden in unseren Beiträgen als Vergleich weiterer Bemühungen einer Versklavung über den peinlich anmaßenden Bevormundungsstaat herhalten müssen.

Staatliche Raucherverfolgung ist institutioneller Rassismus

*Entindividualisierung
Verallgemeinerung

Verallgemeinerung wird von Memmi in zweifacher Hinsicht aufgefaßt, sie drückt sich zum einen als «Entindividualisierung» oder «Entpersönlichung», die gleichsam mit einer «Entmenschlichung» einhergeht, zum anderen als «Verabsolutierung» oder «Verewiglichung» aus; er spricht in diesem Sinne von einer „doppelten Verallgemeinerung“. Die Beschuldigung richtet sich fast immer zumindest implizit gegen fast alle Mitglieder der Gruppe, so daß jedes andere Mitglied derselben Beschuldigung ausgesetzt ist, und sie ist zeitlich unbegrenzt, so daß kein denkbares Ereignis in der Zukunft dem Prozeß jemals ein Ende machen kann (Memmi, S. 114).[36] Das Individuum wird nicht mehr für sich betrachtet, sondern als Mitglied einer Gruppe, deren Eigenschaften es zwangsläufig, a priori besitzt, es wird entindividualisiert. Zugleich verdient die gesamte Fremdgruppe, der das Stigma des Schädlichen und Aggressiven anhaftet, daß man sie angreift; umgekehrt verdient jeder Angehörige der Fremdgruppe a priori die Sanktion [..]“ (Memmi, S. 116).[36] Mit dem Verlust der Individualität geht der Verlust der persönlichen und menschlichen Rechte und Würde einher. Der Mensch wird nicht in differenzierender Weise beschrieben; er hat nur das Recht darauf, in einem anonymen Kollektiv zu ertrinken (vgl. Memmi, S. 183–186).[36] Jeder wirkliche oder erfundene Mangel des Einzelnen wird auf die ganze pseudo-verwandtschaftliche Gruppe ausgedehnt und gleichzeitig wird der Einzelne aufgrund eines kollektiven Makels verurteilt. Individuelles und kollektives Merkmal stehen in einer Art dialektischem Verhältnis zueinander (vgl. Memmi, S. 170 f.).[36]
Die andere Form der Verallgemeinerung ist die zeitliche Unbegrenztheit der Beschuldigungen. Der Rassist möchte in dem Stempel, den er dem Gesicht seines Opfers aufdrückt, dessen endgültige Züge sehen. Nicht nur, daß das Opfer einer Gruppe angehört deren Mitglieder alle diese Makel tragen, sie tun es außerdem für immer. Damit hat alles seine Ordnung für die Ewigkeit. Ein für allemal sind die Bösen böse und die Guten gut [..] (Memmi, S. 117 f.).[36]

Funktion

Für Memmi dient Rassismus primär der Herrschaftssicherung, Sinn und Zweck des Rassismus liegt in der Vorherrschaft (Memmi, S. 60).[36] Sekundär kompensiert er psychologische Defizite, man festigt die eigene Position gegen den Anderen. Psychoanalytisch gesprochen ermöglicht der Rassismus eine individuelle und kollektive Stärkung des Ichs (Memmi, S. 160).[36] Um groß zu sein, genügt es dem Rassisten, auf die Schultern eines anderen zu steigen (Memmi, S. 202).[36] (Quelle Wikipedia)

Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus schreibt:

Nebst dieser engen Definition, die insbesondere den klassischen Rassismus in seiner biologistischen Prägung beschreibt, gibt es den Rassismusbegriff «im weiteren Sinne», der sich auf kulturelle, psychologische, soziale oder metaphysische Argumente abstützt. Vom Rassismus ist ferner die Rassendiskriminierung zu unterscheiden. Im Gegensatz zu Rassismus, der eine Ideologie oder geistige Haltung bezeichnet, versteht man unter Rassendiskriminierung eine konkrete Handlung, die eine als minderwertig bezeichnete Gruppe oder Einzelperson im realen Leben benachteiligt. Ersteres hat meistens verbale Diffamierung zur Folge, und diese dann konkrete Diskriminierung.

Die Christlichdemokratische Volkspartei CVP

Die CVP gehört zu den sogenannten „bürgerlichen Parteien“ und ist dennoch eine, im politischen Verhalten mehrheitlich sich nach außen anachronistisch links-konservativ präsentierende Partei (sie selbst nennt sich witzigerweise, und unter falscher Flagge, „liberal-sozial“) mit einem Parteiprogramm aus dem Jahr 2004, in dem das Wort „kämpfen“ oft verwendet wird und Themen sich gegenseitig widersprechen. Einen EU-Beitritt schließt sie weder aus, noch sucht sie ihn. Polizei und Armee sollen in einem noch zu schaffenden Departement für Sicherheit zusammengelegt werden. Sie verfolgt eine Kirchensteuer für alle, indem Andersgläubige, Atheisten, Nichtgläubige oder Agnostiker zu Zahlungen in einen Fonds verdonnert werden sollen! Wir empfehlen ein kritisches Lesen des zu Beginn dieses Beitrags verlinkten Parteiprogramms, das seit 2004 noch immer gültig ist und noch andre anmaßende Forderungen beinhaltet, die nicht unsere Unterstützung finden.CVP Kirchensteuer für alleDie Partei hat ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Mehrheitszugehörigkeit und wird deshalb stets in der politisch exakten Mitte zu finden sein, egal wie stark sie sich dazu verrenken muß. Um dies zu erreichen, muß sie sich politisch äußert wendig zeigen und es zu vielen Recht machen, als es die Parteigröße erlaubt,  was ihr die Spitznamen „Wendehals- oder Windfahnenpartei“ einbrachte. Auch wenn dies enorm viel energetischen Aufwand und Unmengen an Geld, Arbeitsstunden und Leerlauf kostet, kann sie nicht anders, als dem Bedürfnis nachzueifern, der Liebling der Nation zu sein, und wird es gerade aufgrund dessen nie werden. Das wirft natürlich auch ein sozialpsychologisch fragwürdiges Licht auf ihre Wähler, die in dieser Unzuverlässigkeit und Unverläßlichkeit kein Hindernis in der Vertretung ihrer Interessen erkennen, sofern überhaupt Interessen der Wähler, nebst einem Drang nach himmlischer Harmonie, vorhanden sind. Wäre die CVP mit dem Auto auf der Straße unterwegs, sie würde, aufgrund ihrer Schlingerfahrten, sofort von der Polizei gestoppt und aufgefordert, ins Röhrchen zu blasen.

CVP_logo

CVP liberal-sozial

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CVP-Wähler sind entweder zu faul, überindoktriniert, auf alle Fälle überangepaßt, zu wenig selbstsicher, dafür friedliebend und konfrontationsscheu, oder alles zusammen, um eigene gesellschaftspolitische Gedanken zu entwickeln, die außerhalb der Kirchendogmen liegen, welche blind befolgt werden müssen, will einer angeblich ein guter Christ sein. Außerdem leiden sie an übertriebener Obrigkeitshörigkeit, was es ihnen verunmöglicht, eigene Ideen und Entscheidungsfindungen zu Politik und Gesellschaft zu entwickeln. Dies verunmöglicht es ihnen, die eigene Partei und ihre Tun zu hinterfragen und den eigenen Denkapparat außerhalb ihrer Kirchendogmen zu benutzen, was sie veranlaßt, das Denken der CVP zu überlassen, ohne zu bemerken, daß ihre Partei selbst dazu nicht in der Lage ist und selbst bei Abstimmungen nicht davor zurückschreckt, sich zu prostituieren und dem Meistbietenden ihre Stimmen zu verkaufen. Höchst unchristlicher Verrat gegen Treu und Glauben ließ sie so bspw. bei der Bundesratswahl von Eveline Widmer-Schlumpf sündigen. Dabei kann man ihr nicht einmal einen Vorwurf machen, denn die Partei handelte auch damals nur, wie bspw. ein Wolf, rein instinktgesteuert, so wie wir es von ihr seit jeher kennen. Einzig die christliche Heuchelei und der Verrat ihrer eigenen Wähler wirft ein schales Licht auf die CVP, dessen Wähler offenbar noch immer nicht imstande sind, ihre Partei als das wahrzunehmen, was sie ist. Entweder ist es ihr blinder Fleck der Selbsttäuschung, oder aber die unfehlbare päpstliche Obrigkeitsgläubigkeit, die blinde Gehorsamkeit und nicht minder blinde Gefolgschaft, die bei ihren Wählern stärker als bei andren Parteien zu Tage tritt. Dies macht die CVP aufgrund ihrer Unberechenbarkeit zu einer brandgefährlichen Mitläuferpartei, die dereinst bei der, über kurz oder lang aufkommenden Frage um die Auseinandersetzung der Bevormundungs- und Umerziehungspolitik oder der Europafrage, sollte die Politik keine Kursänderung vornehmen, über Demokratie oder Diktatur das Zünglein an der Waage sein wird. Sie wird sich in ihrer Inkonsequenz unvermeidbar für die erweiterte Machtoption entscheiden, wenn es soweit ist. 1933 war das nicht anders.

Anders als bei den Linken und Grünen, bei denen viele, besonders bei den Frauen, in ihrem machiavellischen Streben nach Macht, die wahren Neonazis von heute sind, intelligent genug, sich keiner verräterischen Symbole zu bedienen, stammt hingegen die Lust an der Bevormundung und Gängelung der CVP und ihrer Wähler aus dem Erbe selbstherrlichen Gebarens der Kirche, als diese noch die Macht besaß, unmenschliche, perverse Gesetze, fast ausschließlich höchst privater und sexueller Natur, dem Staat und Volk aufzuzwingen. Trotz erklärtem Laizismus seit 1848 meint das Parlament offenbar, mangels Alternativen zur Profilierung, dieses Vakuum der kirchlichen Privatsphären-Bevormundung übernehmen und weiterführen zu müssen, weil Machtausübung über andre für viele Politiker einfach zu verlockend ist. Ob sie sich der darin enthaltenen sexuellen Gefühls-Komponente dieses längst grenzüberschreitenden Machtmißbrauchs zwischen Individuum und Staat wohl je bewußt sein wird?

„Herr […] Ich elendes Geschöpf […] Ich bin faul und träge […] Ich armer sündlicher Mensch, der nichts als Tod und Hölle verdient hat […] schicke mir Krankheit, Armuth und Verfolgung […] Ich elender Wurm und ohnmächtige Made“. Auszug aus «Tägliches Bussgebät» von 1797.

Man könnte auch sagen, die CVP unterstützt und fördert das einstige monopolistische Sado-Maso-Spiel der Pfaffen, wobei Staat und CVP die Sadisten, ihre Wähler die Masochisten sind. Wäre dem nicht so, würde das Volk als oberste Instanz und Entscheidungsträger dem Staat unzweideutig klar machen, daß es solche Schweinereien und Eingriffe in ihr Privatleben nicht duldet. Daß dem nicht so ist, ist der thematisch falschen Schwerpunktsetzung im Wissensvermittlungsprozeß der Schulen geschuldet, das als weiteres staatliches Macht- und Indoktrinationsinstrument inzwischen verstärkt mißbraucht und über Gebühr strapaziert wird und in der Systempresse des Mainstreams ungeniert seine Fortsetzung im Erwachsenenalter findet. So sieht die wahre Lesart hinter der Forderung nach „lebenslanger Ausbildung“ aus.

Mehr zum Thema Machtmißbrauch in der Schweiz

Die wahre Macht der Schweiz über das Volk liegt in den Händen einer völlig aus dem Ruder laufenden Administrativ-Behörde, die in beängstigendem Umfang, unkontrolliert wie ein Krebsgeschwür, die Schweiz im Würgegriff hält. Hierin liegt das eigentliche Problem, daß die Schweiz nie aus dem Kreislauf des Entschuldigens für, durch diese Behörde entstandenen Opfer herausfindet. Ihre Macht muß sofort und unwidersprochen beschnitten werden, bevor sie diese vollends an sich reißt. Sie sind die wahren Exekutivmitglieder des heutigen Staates und haben als Hansdampf in allen Gassen in sämtlichen Bereichen, den Privatbereich der Bürger betreffend, ihre schmutzigen Finger im Spiel. Sei es ein Fürsorgerischer Freiheitsentzug, eine Zwangssterilisation, eine vierjährige Anordnung einer Totalalkoholabstinenz bei schon geringen Auffälligkeiten, sei es die Anordnung zur Bespitzelung der Bürger bis tief in seine Privatsphäre, sei es die Verordnung eines Rauchverbots in Gefängnissen – überall steht die mächtige Schweizer Administrativ-Behörde als Staat im Staat dahinter.

Das unsichtbare Guantánamo der Schweiz

Zwangsmaßnamen: Gebt mit mein Kind zuück – Schweizer Behörden nahmen bis in die siebziger Jahre unverheirateten Müttern ihre Kinder weg. Die Frauen haben bis heute kein Recht, etwas über ihre Töchter und Söhne zu erfahren. – Gesetz soll Hindelbank-Frauen rehabilitieren.

Fürsorgerische Zwangsmaßnahmen: Opfer planen Volksinitiative – Opfer fürsorge­rischer Zwangsmaßnahmen verlieren die Geduld. Wird der runde Tisch von Bundesrätin Sommaruga zur Alibiübung, starten sie eine Volksinitiative.

Kinderheime – düstere Jahre – Die Gesellschaft wollte sie «erziehen», doch die Kinder wurden systematisch gedemütigt, verprügelt, mißbraucht. Jetzt berichten Betroffene, was ihnen angetan wurde. Daraus gelernt hat sie bis heute nichts.

Thomas Huonker: «Die Heime brauchten Zöglinge, die Behörden lieferten sie» Thomas Huonker ist Autor und Experte für die Geschichte der fürsorglichen fürsorgerischen Zwangsmaßnahmen wie Kinderraub und Anstaltseinweisungen. Thomas Huonker ist froh, daß die Greueltaten an Kindern publik werden. Der Historiker über die einstige Praxis in Heimen und Verflechtungen mit Behörden.

 Der Pro Juventute Skandal : «Hilfswerk für Kinder der Landstraße» gilt allgemein als aufgearbeitet, dem ist aber nicht so! – Die Angst vor der eigenen Vergangenheit: Pro Juventute feierte 2012 mit viel Pomp den 100. Geburtstag. Dabei vertuscht sie aber die Verfolgung jenischer Familien durch ihr «Hilfswerk für die Kinder der Landstraße». Historiker schütteln den Kopf, Opfer fühlen sich übergangen.

Pro Juventute Gründer Ulrich Wille: Der Mann, der Hitler in die Schweiz holte – Ein begeisterter Anhänger Hitlers: Korpskommandant Ulrich Wille junior war Mitbegründer der Pro Juventute und prägte diese über Jahrzehnte. Daneben war er ein großer Freund der Nazis – und warb offensiv für sie.

Und kein Ende in Sicht

Walliseller Pädagogin hinterging mehr als ein Elternpaar. Die Ereignisse begannen Ende 2010 mit einem Disput zwischen dem damals 14-jährigen Beat (Name geändert) und seiner Mutter, wie die Eltern erzählen. Sie hatten ihn beim Rauchen erwischt und am Mittagstisch zur Rede gestellt. Die esoterische Pädagogin ging mit einem Schüler zum Arzt, ohne die Eltern zu informieren, und drängte auf eine Umplatzierung. Die Schulpräsidentin wußte, daß die Frau ihre Kompetenzen überschritt.

Unzählige weitere, auch aktuelle Fälle, auf kinderohnerechte.ch

6773 Wörter

Lesen Sie nächsten Freitag: Gesundheitsschutz: Wie sinnvoll sind Grenzwerte, und wen schützen sie?

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Bitte unterzeichnen Sie die PETITION für ein Verbot von quecksilberdampfhaltigen Energiesparlampen

DANKE!

9 thoughts on “Perversion der Prävention

  1. Wer sich nicht bewusst ist, dass ein krebsartig wachsender Staatsapparat die persönlichen Freiheiten immer stärker einschränkt und damit wichtige Werte wie Selbstverantwortung, Ehrenhaftigkeit, Ehrlichkeit aufgrund der Anonymisierung der Gesellschaft untergräbt, wird zum Mittäter.

    Es liegt in der Natur des Menschen, dass er sich seine persönliche Zukunft absichern will, was sich nicht verändert, wenn ein Mensch in diesen Organisationen arbeitet, sondern dort zu immer stärkerer Regulierung und Ausweitung der Kompetenzbereiche beitragen muss, will er seinen Arbeitsplatz nicht gefährden.

    Wichtig ist, dass der mündige Buerger diesen Mechanismus erkennt um entsprechend Gegensteuer geben zu können. Weniger Gesetze, weniger Manipulation, Reduktion der Machtkonzentration!

    • Danke, Linus – Der Staat kann sich nur weiter aufblähen, wird unausweichlich ab einer bestimmten Größe zum unkontrollierbaren Selbstläufer, und der Bürger zum Zwangskonsumenten von unerwünschten „Dienstleitungen“, die er ohne gesetzlichen Zwang nie kaufen würde. Zudem erlassen Regierungen Gesetze fast ausschließlich zugunsten der Wirtschaft und der Bürger bezahlt diese versteckten „Subventionen“ oft auch mit seiner Gesundheit oder dem Tod. Beispiele: Energiesparlampe oder Grenzwerte, die völlig untauglich sind und einzig als Alibifunktion zur Entbindung von Schadenshaftpflichtforderungen der produzierenden Markteilnehmer gegenüber dem Humankapital dienen, wie der nächste Beitrag vom FR 06.12.2013 aufzeigen wird.

  2. Jedes Jahr steigen die Krankenkassenprämien! Fast ein Drittel der Versicherten muss Prämienverbilligungen in Anspruch nehmen, andere erhöhen sich die Jahresfranchise um dem Anstieg entgegenzuwirken. Diese können sich im Krankheitsfall unter Umständen den Gang zum Arzt nicht mehr leisten. Da ist es einfach ein Hohn, wenn Krankenkassen gesunden Frauen eine Abtreibung finanzieren, deshalb werde ich am 9. Februar 2014 für die Initiative Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache stimmen.

    • Wo ist die Initiative zur einheitlichen Franchise? Das ist es doch, was Sie offenbar stört und zu unlogischen Herleitungen als Vorwand zur Befürwortung der Abtreibungsinitiative treibt. Oder ist es doch nur pure Doppelzüngigkeit?

      Hier einen Zusammenhang von Prämienverbilligungen durch den Staat für offenbar fast einen Drittel an der Armutsgrenze lebender Schweizer, resp. die gesetzlich erlaubte Inanspruchnahme einer Wahlfranchise und der, von den Initianten geforderten 10 Mio. Prämien-Einsparung von läppischen 0.03 Prozent oder 4 Rappen! pro Monat und Nase herleiten zu wollen, ändert an dieser, in der Tat stoßenden Praxis absolut nichts. Aber das wissen Sie selbstverständlich auch.

      Ihr mehr als gestelzter Spagatversuch zwischen zwei völlig unterschiedlichen Paar Schuhen reiht sich nahtlos ein in das heuchlerische Argumentarium der Initianten, ein bunt zusammengewürfelter Haufen religiöser Rechts-Außenseiter quer durch sämtliche Kirchenparteien, die allesamt nicht einmal von ihren eigenen Parteien in dieser schlecht getarnten, religiösen Forderung der Abtreibungserschwernis unterstützt werden. Es ist nichts anderes als ein Angriff auf die, einst gegen die Initianten hart erkämpfte Fristenlösung der Frauen.

      Das von Ihnen beschriebene System, wie inzwischen so vieles in unserem Land, widerspricht in der Tat dem Solidaritätsprinzip (z.B. chronisch Kranke), dem zwingenden Merkmal einer Versicherung. Sollte es nun erstaunen, daß Sie mit den Initianten genauso gegen dieses verstoßen wollen, indem Sie stattdessen eine zusätzliche Ungerechtigkeit gegen etwa 1.000 Frauen jährlich einführen wollen, was an Bigotterie und Feigheit kaum noch zu überbieten wäre? Oder gibt es eine politisch noch schwächer vertretene Gruppe, als die der „gefallenen Mädchen“?

      Diese Initiative, mitsamt ihrer Argumentation zu dessen angeblicher Notwendigkeit, ist ein Paradebeispiel dafür, welch groteske Formen politische Anmaßung und Übergriffe auf die höchst persönliche Privatsphäre bereits angenommen haben. Der Türöffner solchen Gebarens war und ist das Rauchverbot mit seinen gleichwertig haarsträubenden, unhaltbaren und ebenso religiös gefärbten Rechtfertigungen. Dieser unheilige Trend der heute stattfindenden Politik steht und fällt mit dem Rauchverbot. Anders ist ihm nicht beizukommen.

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