Wie gefährlich ist Passivrauch wirklich?

Angesichts der, von der Lungenliga und ähnlichen, einst renommierten, neuerdings jedoch zu Sekten mutierten Organisationen ausgelösten, Kapnophobie-Debatte in der Schweiz reaktiviere ich diesen Beitrag vom 27.08.2007 (ex Blog sackgeld) neu.

Relationen von Studien

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Um zwischen Sinn und Unsinn epidemiologischer Untersuchungen zu den vermeintlichen Gefahren durch Passivrauchen besser unterscheiden zu können, hier eine Liste von verschiedenen Risikofaktoren, die in ernstzunehmenden Studien für unterschiedliche Tätigkeiten oder Nahrungsmittel ermittelt worden sind.

Halten wir uns dabei immer vor Augen: Für Gefährdungen wird ein relatives Risiko (RR) von mindestens 2,0 bis 3,0 als Grenzwert angesehen, ab dem ein ursächlicher Zusammenhang zwischen dem beobachteten Risikofaktor und der vermuteten gesundheitlichen Wirkung als wahrscheinlich gilt. Bei sämtlichen Passivrauchstudien kommt man nirgends über ein RR von 1.16, was die Unsinnigkeit dieser religiösen Studien als Junk Science (Pseudostudien) und behördlicher Propaganda entlarvt. Auch Thomas Taliban Zeltner vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) kann keine solchen vorlegen, meint und verkündet aber dennoch, er wisse, daß in der Schweiz jährlich, je nach Datum 300, 500 oder gar 1200 Passivtabakrauchtote zu beklagen seien.

Zeltner soll endlich sein Versteck- und Psychospiel aufgeben und seine «Studien» auf den Tisch legen oder die Volksverdummungs-Kampagnen beenden!

Die Kommission der EU antwortete auf eine Anfrage von Godfrey Blum, daß man keine einzige Person mit Namen nennen könne, die an Passivtabakrauch verstorben sei. Die ganze Posse ist über den nachfolgenden Link nachzulesen.

Name Three

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Tabelle 1

passivrauch-toxizitat-im-vergleich.png

Quelle: Netzwerk Rauchen Forces Germany e.V.

Relatives Risiko (epidemiologischer Begriff)

relatives_risiko

Quelle: Neues vom Schelm

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Studien mit Relativem Risiko in bezug auf Krebs – Ein Vergleich und


Man beachte, daß das tägliche Tragen eines BHs gemäß einer Studie das Brustkrebsrisiko um zwischen 1250 – 2100 Prozent erhöht! Das ist etwa der zwei- bis dreifache Faktor, den auch ein aktiver Raucher für Lungenkrebs hat. Oder daß Milchtrinken doppelt so gefährlich ist, um an Lungenkrebs zu erkranken, als der Passivtabakrauch. Darf man deshalb die Forderung an die Staaten stellen, erst das BH-Tragen und Milchtrinken zu verbieten und erst danach den harmlosen Passivtabakrauch zu verteufeln? Ich denke schon.

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Lesen Sie bitte auch die passende Satire dazu

Carolus Magnus

Freidenker, Rebell und Nonkonformist schreibt provokativ, konzis, unkonventionell und unmißverständlich über/gegen das grassierende, genußfeindliche, puritanische Weltbild in unserer Gesellschaft. Stilmittel: Satire, Provokation, Humor, Karikatur und knallharte Facts. Ein MultiMediaMagazin für Jeden.

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30 thoughts on “Wie gefährlich ist Passivrauch wirklich?

  1. Steve Milloy und die Tabakindustrie.

    Link

    Links to tobacco industry: Steven Milloy

    While at FoxNews.com, Milloy has continued to criticize claims that secondhand tobacco smoke causes cancer.[2] However, with the release of confidential tobacco industry documents as part of the Tobacco Master Settlement Agreement, the objectivity of Milloy’s stance on secondhand smoke has been questioned. Based on this documentation, journalists Paul D. Thacker and George Monbiot, as well as the Union of Concerned Scientists and others, have contended that Milloy is a paid advocate for the tobacco industry.[2][4][12]

    Milloy’s junkscience.com website was reviewed and revised by a public relations firm hired by the R. J. Reynolds Tobacco Company.[13] Milloy also worked as executive director of The Advancement of Sound Science Coalition (TASSC), a «front group» established in 1993 by Philip Morris and its public relations firm «to expand and assist Philip Morris in its efforts with issues in targeted states.»[2][14][15] Philip Morris memos describe «utilizing TASSC as a tool in targeted legislative battles»;[16] a 1994 Philip Morris memo listed TASSC among its «Tools to Affect Legislative Decisions».[17] According its 1997 annual report, TASSC «sponsored» junkscience.com.[18]

    The New Republic reported that Milloy, who is presented by Fox News as an independent journalist, was under contract to provide consulting services to Philip Morris through the end of 2005.[2] In 2000 & 2001, for example, Milloy received a total of $180,000 in payments from Philip Morris for consulting services.[19] A spokesperson for Fox News stated, «Fox News was unaware of Milloy’s connection with Philip Morris. Any affiliation he had should have been disclosed.»[2] Milloy’s association with the Cato Institute has since ended; however, as of July 2007, he continues to write for FoxNews.com, where he is described as a «junk science expert.»[20] Monbiot wrote: «Even after Fox News was told about the money [Milloy] had been receiving from Philip Morris and Exxon, it continued to employ him, without informing its readers about his interests.»[21] Thacker wrote:

    Objective viewers long ago realized that Fox News has a political agenda. But, when a pundit promotes this agenda while on the take from corporations that benefit from it, then Fox News has gone one disturbing step further.[2]

    The American Nonsmokers› Rights Foundation similarly stated that «…Milloy has made it his lifeä(TM)s work to deny scientific studies conducted and published by the worldä(TM)s most reputable and credible scientific agencies… and label their objective evidence as ‹junk science›. Milloy has a lucrative and lengthy relationship with the tobacco industry.»[22]

  2. Was, falls es stimmt, nur beweist, dass anscheinend alle Wissenschaftler ‹Ergänzungsleistungen› aus der Wirtschaft beziehen. Irgendwoher müssen sie ja ihren Lohn für die Steuern beziehen…und das gilt insbesondere für die WHO

    Im Übrigen ist alles mit Studien zu beweisen, das ist nun mal ein Naturphänomen. Wonach man sucht, das wird man finden: siehe auch ->
    http://www.sackstark.info/?p=300
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    Zumindest ist die WHO mit ihren Studien vollkommen unglaubwürdig geworden und die «Convention» ist eher eine unverschämte Frechheit als ‹zum Wohle der Weltgesundheit›, indem sie Staaten zwingt, eine vorgefasste Meinung, nicht wissenschaftlich unterlegt in Bezug auf den Passivrauch, als für ewig und endgültig gültig, egal was die zukünftige Forschung bringt, aufzuzwingen und anzuerkennen und dies ist nur deshalb möglich, aufgrund meist mangeldem Wissen der Politiker und deren Lust auf Gängelei.

    Ich schwörs, bald werden Kleiderordnung in Badeanstalten wie Anfang des 20 Jh. wieder eingeführt.

    Solange Hungersnot, verseuchtes Wasser und überteuerte, nicht bezahlbare, Medikamente der Grund sind, dass jährlich Millionen Menschen sterben und die WHO eigentlich mit einem Klacks der ‹Sponsoren-Gelder›, die von einem Rauchverbot profitieren, diese Schande nicht beheben, sollte die WHO sich zurückhalten, bloss augrund zweifelhafter Studien die westliche Welt zu gängeln.

    Sobald die WHO dieses Problem behoben hat, darf sie mal darüber öffentlich diskutieren, nicht aber eine Minute zuvor. Wir werden 78 (m) und 86 (w) Jahre alt im Durchschnitt, doch dieses oben beschriebene Elend lässt bereits hunderttausende an Kindern jährlich verhungern. Drittweltländer sind halt für die WHO nicht derart lukrativ wie die Industrieländer…

    Statt Wohlstandsregionen in ihrer Freiheit zu beschneiden, gäbe es Dringenderes in der Dritten Welt zu erledigen. Ich versteh das einfach nicht. Das schnall ich echt nicht.

  3. Und der werte Herr Atteslander – hier die Wahrheit über sein krudes berufliches Dasein….

    Forschen schadet Ihrer Gesundheit
    Von Dietmar Jazbinsek

    Der Sozialwissenschaftler Peter Atteslander ist ein angesehener Fachmann für Präventionsfragen – dabei liess er sich jahrelang von der Tabakindustrie für seine angebliche Unabhängigkeit bezahlen. Er bestreitet die Vorwürfe der verdeckten Lobbyarbeit, doch die Fakten lassen sich nicht vernebeln.

    Auch in der Welt der Wissenschaft gibt es Bestseller. So hat es ein Buch mit dem spröden Titel «Methoden der empirischen Sozialforschung» von 1968 bis 2003 auf zehn Auflagen mit über 100000 Exemplaren gebracht. Bis heute gehört der Band für viele Studenten zur Pflichtlektüre in Sachen Interviewführung oder Stichprobenbildung.


    Source: Weltwoche (Abonnement)
    Link

  4. «Das tägliche Tragen eines BH erhöht das Brustkrebsrisiko um 1200% – Das ist etwa der Faktor, den auch ein AKTIVER Raucher für Lungenkrebs hat.»

    Dazu eine kleine Anmerkung:

    PDF-Link-download

    (Die Quelle ist hochinteressant, wenn nicht sogar pikant)

    Da steht die ganze «Wahrheit»……

    ……….Das erhöhte Brustkrebsrisiko
    wird u.a. auch mit der elektromagnetischen Strahlung
    in Verbindung gebracht, die von den Stahlbügeln und
    von der Synthetik angezogen und verstärkt wird.
    Aber auch ohne BH wird bei einer Dauerbestrahlung
    das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, massiv erhöht.

    Das mit dem «risikoreichen Tragen» von BH’s ist ein HOAX. *lol*

  5. Das beweist doch haargenau, was ich mit der Liste ausdrücken will. Krebs ist zuwenig erforscht, und das Rauchen als alleiniger Verwantwortlicher abzustempeln, zeugt höchstens von begrenztem Willen zur Wahrheitssuche. Wenn die Krebsforschung mal abgeschlossen und eine Remedie dagegen gefunden wurde, dann erst werden wir es tatsächlich wissen. Alles andere ist und bleibt pure Spekulation in Bezug auf die Schädlichkeit von Passivrauch.Ich kenne bisher auch noch keinen Allergiker, der auf Passivrauch negativ reagiert.

    Bei Krebs spielen multiple Faktoren kombiniert mit vielen andern Auslösern mit. Sicherlich kann das homöopathische Passivrauchen nicht als alleinige Ursache, falls überhaupt, für Krebserkrankungen verantwortlich gemacht werden, sondern dient bestenfalls zur Volksbelustigung oder als schlecher Scherz, um Angst zu verbreiten und die Hysterie zu schüren. Rauchende Japaner werden uralt und haben noch heute die höchste Lebenserwartung weltweit, wobei ich in Frage stelle, ob dieses Ziel auch erstrebenswert ist. Jahrzehntelang auf fremde Pflege infolge Demenz angewiesen zu sein ist wohl auch nicht das Gelbe vom Ei. Im Gegensatz zu anderen Ländern, ist die Willenserklärung zum Tod in der Schweiz erlaubt. Dies erklärt auch den Sterbehilfe-Tourismus aus Deutschland in die Schweiz.

  6. Zu deinem Versuch, die beiden Herren Steve Milloy und Peter Atteslander zu diskreditieren, kann ich nur Folgendes sagen.

    Wenn Daten und Zahlen richtig sind, ist es völlig unerheblich, wer sie veröffentlicht hat. Wichtig ist, dass die Zahlen stimmen und richtig erhoben worden sind!

    Selbst wenn es der Teufel persönlich ist, der sagt 1+1=2, bleibt es bei 2.

    Derartige ad hominem-Attacken sind schlichtweg primitiv und taugen allenfalls dazu, Rückschlüsse auf den Verfasser zu ziehen. Der Versuch, die FAKTEN, mittels Schlammschlacht und Diskreditierung von Forschenden, egal ob sie nun von dir, der Pharma- oder der Tabaklobby bezahlt werden, zu negieren und Wahrheitssuchende zu verunsichern, ist eine seit langem bewährte politische Taktik. Dennoch bleiben die Zahlen richtig, denn es hat sie noch keiner glaubwürdig widerlegt.

    Es gab allerdings einmal in Deutschland eine Zeit, in der die Relativitätstheorie falsch ‹berechnet› wurde, weil Einsten ein Jude war… Frag mal deinen Bäcker!

  7. Hier eine glaubwürdige Studie betreffend BH-Tragen und Brustkrebs.

    In einer Fall-Kontroll-Studie zur Erforschung der ursächlichen Faktoren eines Mammakarzinoms wurden 693 Patientinnen mit histologisch gesichertem Brustkrebs mit einer Kontrollgruppe von 666 Frauen ohne Malignom verglichen. Fälle und Kontrollpersonen stammen aus elf gynäkologischen Kliniken des Rhein-Main-Neckar-Gebiets und der Hansestädte Bremen und Hamburg. Erfragt wurden mit einem selbstauszufüllenden Fragebogen Daten zum Reproduktionsverhalten, zur Hormoneinnahme, zum Brustkrebsvorkommen in der Familie, zu diätetischen Faktoren (Alkohol, Nikotin, Fleisch), zum BH-Trageverhalten, zu elektromagnetischen Strahleneinwirkungen, zu Röntgenbelastungen und zu Belastungen mit aromatischen Aminen. Für eine Subgruppe von 261 Fällen stand eine Bevölkerungskontrolle zum Vergleich zur Verfügung. Mittels logistischer Regression wurden Odds Ratios berechnet, die für Alter, Erhebungsort und das vererbte Brustkrebsrisiko adjustiert wurden. Es ergibt sich ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen der Zahl der lebenslangen Röntgenaufnahmen im Thoraxbereich und einem Brustkrebsrisiko (OR 2,0; 95 % CI 1,2 – 3,6). Die tägliche BH-Tragedauer ist bei den Brustkrebsfällen statistisch signifikant erhöht (OR 2,0; 95 % CI 1,2 – 3,4). Das vererbte Risiko beträgt 2,1 (95 % CI 1,4 – 3,2) bei Ausschluss von benignen Brusterkrankungen aus der Kontrollgruppe. Ein niedriger Bodymass-Index scheint insbesondere bei Frauen vor der Menopause protektiv zu wirken (OR 0,4; 95 % CI 0,2 – 0,8). Eine bevölkerungsbasierte Kontrollgruppe stand für 261 Fälle zur Verfügung. Die Analyse dieser Untergruppe ergab für einen niedrigen BMI (OR 0,5; 95 % CI 0,3 – 0,98) und für eine späte Menarche (OR 0,3 95 % CI 0,1 – 0,97) einen möglicherweise protektiven Effekt. Weitere Forschung ist nötig zur Bestätigung der exogenen Ursachen.

  8. Man darf nicht den Fehler machen, ein Internet-Diskussionsforum ueber den Nichtraucherschutz allzu wichtig zu nehmen. Mit Suchtkranken zu diskutieren ist eh muessig. Hin und wieder ist es nuetzlich, unentschlossenenen NR die Luegenpropaganda der fundamentalistischen Tabaklobby vorzufuehren – aber das ist auch schon fast langweilig, denn deren ueberholten mittelalterlichen ?Argumente? sind schon laengst ausgeleitert.

    Was verstehen die Aktivisten des Netzwerks Rauchen, beispielsweise der Soziologe oder der ?Chemiker? von Statistik und Epediemologie? So gut wie garnichts. Da werden ständig Begriffe wie Signifikanz und Evidenz in den Raum geworfen, ohne überhaupt deren genaue Bedeutung auch nur ansatzweise verstanden zu haben. Und Statistik wird möglichst als generell unzuverlässig und ungenau dargestellt.

    Die Menschheit benutzt viele Bereiche der Mathematik tagtaeglich, obwohl viele in der Regel die Rechnungen und Algorithmen, die dahinter stecken, nicht kennen. Wenn Sie eine Bruecke, einen Zug oder ein Flugzeug benutzen, kommen Sie mit Dutzenden mathematischen Disziplinen (einschliesslich Statistik) in Beruehrung. Sie vertrauen tagtaeglich Computern – der normale Benutzer wird sich aber mit Quantenstatistik nicht auskennen, die noetig ist, um die Verteilung der Besetzung von Energiezustaenden von Ladungstraegern in Halbleitern auszurechnen. Viele Dinge im Alltag (Medikamente, Fernseher, Toastbrot) haben in ihrer Produktion statistische Optimierungsverfahren durchlaufen.

    Mit ihrer Logik duerften Sie vom Nutzwert dieser Dinge keinen Gebrauch machen, da ?inakzeptabel? aufgrund nicht nachvollziehender Rechenwege. Diese in sich widerspruechliche Art zu ?argumentieren? ist typisch fuer Leute mit unzureichender naturwissenschaftlicher und mathematischer Bildung. Sie fassen das Wesen wissenschaftlicher Schlussfolgerungen nicht – aber das ist ein grundsaetzliches Problem der Gesellschaft: Mangeldes Wissen um Daten und Methoden wird durch eine ?gefuehlte Wahrheit? ersetzt, die durch fundamentalistische oder profitorientierte Faktoren beliebig verzerrt werden kann. Wissenschaftsignoranz ist die Basis fuer kuriose Dinge wie Astrologie, Kreationismus, Leugnen des Weltklimawandels, des Holocaust und von Passivrauchtoten.

    Fuer Tabakfundamentalisten sieht die Welt so aus: Wenn durch statistische Verfahren eine erhoehte Krebsrate in Tschnerobyl (oder in Flugzeugen) festgestellt wird, machen Kenngroessen wie Mittelwert und Zentralwert durchaus Sinn – Radioaktivitaet (oder kosmische Strahlung) ist ja sowas von schaedlich, hui.

    Wenn aehnliche Verfahren eine erhoehte Morbiditaet aufgrund von Passivrauchen aufzeigen, passiert Merkwuerdiges: Zunaechst einmal muss mal einer zeigen, dass es einen individuellen Kausalzusammenhang zwischen Passivrauch und Tod besteht – wo kommen wir denn sonst hin? (Das ist natuerlich lachthaft, da man ebensowenig wie bei Tschernobylopfern die Kausalkette rekonstruieren kann – funktioniert eher bei Unfalltoten im Strassenverkehr). Und dann sind ja die statistischen Standardverfahren sowas von dubios – Mittelwerte, Zentralwerte mutieren ploetzlich zu willkuerlichen mysteriosen Verschleierungsinstrumenten.

    Und: ?Das Endergebnis ist in aller Regel das uninteressanteste an einer Statistik.? hoert hoert! Und sowieso, wie kann man den Nebenstromrauch aus Dutzenden Krebs erregenden Stoffen, die in Kneipen die Luft sichtbar vernebeln, auch nur in Verdacht bringen, nichtrauchende Menschen zu schaden, obwohl dieselben Stoffe bei Rauchern Lungenkrebs etc. erzeugen. Was, Aktivrauchen ist gesund? Tss..

    Dieser hier im Blog staendig zelebrierte Widerspruch mit der Art und Weise, wie man ueberlicherweise in vielen Situationen des Alltags Schlussfolgerungen zieht und Probleme loest – das ist es, was robin, christoph, vivendi, et al zu Clowns macht. Sie erinnern mich an Anhaeger der Hohlwelttheorie . Sie argumentieren unoekonomisch, schieben unermuedlich das breite Spektrum wissenschaftlicher Evidenz zur Schaedlichkeit des Passivrauchens beiseite und werden nicht muede, die Nichtraucher mit einer selektiven winzigen Auswahl ueberholter Publikationen oder gar plumpem Propagandamaterial fuer dumm zu verkaufen.

  9. «Wissenschaftsignoranz ist die Basis fuer kuriose Dinge wie Astrologie, Kreationismus, Leugnen des Weltklimawandels, des Holocaust und von Passivrauchtoten.»
    __________________

    Ich bin bloss beim Stand der heutigen Dinge von täglich neu konstruierten Krankeheiten, wie das Passivrauchen dagegen, wofür die WHO in ihrem ICD-Katalog mehr Nummern für neue Krankheiten offen lässt, als es bereits Krankheiten gibt.

    Ich halte nichts von Astrologie

    Ich leugne den Holocaust nicht (Da müsstest du dich an die SVP oder FD oder SD Schweiz und FP?- ?-sterreich wenden.

    Den Weltklimawandel leugne ich auch nicht, bloss kann ich nicht nachvolziehen, dass dafür die Menscchheit für mehr als 4% dafür verantwortlich gemacht wird. Es gab schon früher durch Vulkane, Meteoreinschäge, um nur das CO2 zu erwähnen, massiv mehr Ausstoss davon, und das teilweise erst noch, bevor die Menscheit überhaupt existierte.

    Passivrauchtote sind natürlich ‹mediengeil›. Was neues, was süffiges, da müssen sich die Medien reinhängen. Ich kann beim Stand der heutigen Forschung dieses Unwort des ersten Jahrzents im 21. Jh. nicht ernstnehmen.

    Aktiv Rauchen ist schädlich – und trotzdem, jeder Mensch ist einzigartig. Jeder Raucher kann in dicken Lettern auf der Schachtel lesen, dass Rauchen tödlich ist. Nun, das ist wohl etwas übertrieben, aber ich nehme das auch gelassen, wenn es andern Freude bereitet. Der eine verträgt Aktivrauchen, der andere nicht. Trotzdem is noch keiner NUR am Rauchen verstorben. Es sind immer multiple Faktoren, die zusammenwirken (müssen).

    Wie bereits anderswo beschrieben, müsste ich gemäss WHO bereits vor 30 Jahren gestorben sein.

    http://www.sackstark.info/?p=554

    Es ist ja schon schön, dass du die ganze Menscheit retten willst. ob mit oder ohne Helfersyndrom – trotzdem bin immer noch ich Herr über meinen eigenen Körper und die Art, mein Leben zu leben – und auch zu beenden. Wir haben EXIT und die Deutschen haben aufgrund ihres Nanny-Staates dies nicht. Die Alten und Gebrechlichen, die es sich leisten können, kommen in die Schweiz, um ihrem Elend im Alter ein Ende zu bereiten. Ist das das Ziel eines Nichtraucher-Oktryierers? Alt zu werden, koste es was es wolle, und das erst noch nach einem fahlen Rückblick auf sein eigenes Leben («Was ich doch nicht alles verpasst habe»)? Wie dem auch sei, meines ist es nicht und mein Leben habe ich bereits mehr als voller Genuss und Freude gelebt. Jedes Jahr ist ein geschenktes Jahr – und bisher geht es mir trotz meinem exszessiven Tabakkonsum hervorragend. Attestiert von meinem Arzt.

    Da hat weder der Staat noch sonst wer reinzureden. Und genau da siehe ich die Gefahr der Gleichmacherei und Sektiererei. Man schaue bloss in einige Foren. Dass diese Menschen missbraucht werden und von ihrem fanatischen Kampf danach absolut nicht haben, sie führen den Kampf ja unter subtiler Manipulation anderer, schlauerer Interresenten, die sich raushalten, bis das Fussvolk ihre Arbeit für sie erledigte, wir ihnen leider erst zu spät ins Bewusstsein dringen.

    Schau morgen oder übermorgen wieder rein, dann kannst du einen Artikel darüber lesen, was mich echt beschäftigt. Mir geht es nicht nur ums Rauchen oder nicht Rauchen. Es sind die Verbote, Vorboten einer fundamentalistischen Gesellschaft, die auf uns zukommen wird. Davor habe ich Angst. Nicht vor einem Rauchvberbot – aber damit beginnt es eben und dann ist der ganze Zug Richtung Diktatur, Bevormundung und Faschsimus nicht mehr aufzuhalten.

  10. @blackysmart
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    Was verstehen die Aktivisten des Netzwerks Rauchen, beispielsweise der Soziologe oder der ?Chemiker? von Statistik und Epediemologie? So gut wie garnichts. Da werden ständig Begriffe wie Signifikanz und Evidenz in den Raum geworfen,

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    Darf ich mal fragen, was du davon verstehst? Welchen Abschluss hast du nach der Hauptschule noch hingelegt? Wäre dieser von Relevanz zum Thema?

    Seitensweise ganze Artikel aus copyrightgeschützten Links hier reinzukopieren, unfähig der Artikulation deiner eigenen Meinung, lässt mich dir gegenüber sprachlos. Nennst du das Kommunikation? Vielleicht hülfe eine Zigarette…

  11. Ich amüsiere mich über die Beiträge von «blackysmart». Der bringt doch tatsächlich solche Uraltkamellen vom Typ «Atteslander & Co.» Sein nächster Beitrag wird wohl ein von einer Zeitung geklauter Artikel über Prof. Rhylander sein. Echt süss, der Junge 🙂

  12. «Sie argumentieren unoekonomisch, schieben unermuedlich das breite Spektrum wissenschaftlicher Evidenz zur Schaedlichkeit des Passivrauchens beiseite»

    Was das mit Oekonomie zu tun hat, würde mich interessieren. Und das breite Spektrum der wissenschaftlichen Evidenz … wo ist denn diese Evidenz? Wer so argumentiert, hat sich mit der Materie nicht auseinandergesetzt.

    «Was verstehen die Aktivisten des Netzwerks Rauchen, beispielsweise der Soziologe oder der Chemiker? von Statistik und Epediemologie? So gut wie garnichts. Da werden ständig Begriffe wie Signifikanz und Evidenz in den Raum geworfen,»

    Die Argumentation ist immer dieselbe: ad hominem Verunglimpfungen aber keine Fakten. Ein Chemiker oder Soziologe kann sehr wohl etwas von Statistik und Epidemiologie verstehen. Das kann man erlernen, vor allem wenn man es beruflich braucht. Vielleicht kannst du dich hier einmal outen und uns sagen, was du davon verstehst. Am einfachsten ginge das, wenn du konkrete Kritik an den Dokumenten von Netzwerk Rauchen anbringen würdest. Hier hast du Gelegenheit, dein Können zu zeigen. Wir warten ….

  13. @blackysmart: «The American Nonsmokers» (TM) Rights Foundation similarly stated that Milloy has made it his lifes (TM) work to deny scientific studies conducted and published by the worlds (TM) most reputable and credible scientific agencies? and label their objective evidence as «junk science» (TM). Milloy has a lucrative and lengthy relationship with the tobacco industry.?

    Interessanterweise erhalten der Gründer von ANR, Stanton Glantz, und seine Universität beträchtliche Zuwendungen von der Robert Wood Johnson Foundation (Hauptaktionär von Johnson + Johnson Johnson = Nicorette) und aus den Bussgeldzahlungen der Tabakindustrie (nach sorgfältiger Geld- und Gehirnwäsche durch die American Legacy Foundation). Milloy kann davon nur träumen ….

    ich weiss nicht welche Kriterien du anwendest, um die Stichhaltigkeit von Argumenten zu beurteilen. Vielleicht ist es ja nur einfach dein Glaube an die Ethik der Einen, die Unethik der Anderen, oder ganz einfach Wunschdenken. Pecunia non olet …

  14. Kaffee ein potenzielles Karzinogen, auf der selben Stufe wie Auspuffgase:
    «While gasoline exhaust and coffee have been classified as possible human carcinogens, there has been a significant response by government to reduce gasoline engine exhausts, but there has not been any effort to limit intake of coffee.»
    Link

    Wann werden Kaffeehäuser geschlossen? Wann werden Nestlé und Jacobs zu Millionenzahlungen verurteilt?

  15. Manchmal gibt es Zeiten da riskiert man für wenig sehr viel. Manche Menschen verbreiten eine so verhetzende Meinung das sich sogar der Verfassungsschutz dafür anfängt zu interessieren. Das Problem ist doch, das jeder weiss das Zigaretten eine Droge sind und für den Drogenhandel ist die Mafia zuständig. Vielleicht sollten sie sich doch besser besinnen und wieder auf die «gute Seite» kommen ?

  16. Danke Freund

    Die Mafia ist in erster Linie für alles zuständig, das VERBOTEN ist, inklusive Mord. Hier machen die Regierungen den Denkfehler und verlieren Milliarden an möglichen Steuergeldern. Das fängt bereits bei Koks an, geht über Ecstasy zu Marihuana oder eben dem Tabak. Ich bin für die Liberalisierung sämtlicher NATÜRLICHER Drogen.

    In der Schweiz sind seit Anfang Jahr gewisse Pilze verboten. Um das Sammeln dieser Magic Mushrooms effektiv zu kontrollieren, müsste hinter jedem Baum ein Polizist stehen.

    Absinth war genau 100 Jahre in der Schweiz verboten, bis man 2005 das Verbot aufhob, da eh jeder zu Hause eine etikettenlose Flasche stehen hatte – von seinem persönlichen Bauern aus der Westschweiz.

    In NL darf Haschisch im Lokal nicht mehr mit Tabak gemischt werden! Ich warte bereits auf die ersten irreparablen Psychosen von Konsumenten, die da im Winter kommen werden, so sicher wie Silvester.

    850 000 Cannabisraucher in der Schweiz können nicht irren, obwohl es verboten ist. In D darf man es nicht mal in der Medizin anwenden, die es dringend für bestimmte Patienten benötigt. (Schmerztherapie)

    Ein Staat, der Gesetze erlässt und diese nicht durchsetzen kann, macht sich nicht nur lächerlich, nein, er verliert zunehmend an Glaubwürdigkeit.

    Der Staat wäre somit gut beraten, endlich von der Verbotsmanie abzulassen, anstatt sie noch anzuheizen.

  17. @blackysmart
    Aus mathematischer Sicht, ist die Aussage «Am Passivrauchen ist jemand gestorben» eine Lüge. Falls Sie damit nicht klar kommen, dann gehen Sie einfach Mal zur Schule. Das Schulwissen im Bereich der Statistik reicht Ihnen aus, um die Hypothese «Am Passivrauchen ist jemand gestorben» zu verwerfen.

    Was die WHO- bzw. DKFZ-Forscher angeht:

    – WHO gibt jährlich ca. 15 Mrd. $ aus, um gegen die Raucher zu kämpfen. Ca. 70 % dieser Summe kommen von Antirauchmittel-Herrstellern.

    – WHO vertuscht eigene Studien, falls die sich als «politisch nicht korrekt» erweisen.

    – Die Ernsthaftigheit der WHO-Studien werden von den meisten Experten angezweifelt, und zwar nicht nur im Passivrauch-Bereich, sondern im Allgemeinen.

  18. Völlig richtig, leider weiss das der Mann oder die Frau von Straße nicht, da die Medien sich ebenfalls kaufen lassen.

    Tabakfirmen dürfen nicht mehr werben, ergo hält man sich an die Pharmaindustrie. Die haben sehr gut von der Tabakindustrie gelernt und tun heute genau dasselbe Verwerfliche…

    … bis die Tabakfirmen einen guten Anwalt finden!

    Dann ist der Ofen aus.

  19. Das ist schon irgendwie richtig: die Gesundheitsaspekte werden viel zu sehr in den Vordergrund gestellt. Zuallererst einmal ist Tabakqualm wegen seines penetranten Gestanks eine Belästigung, und allein diese Tatsache rechtfertigt gesetzlichen Schutz Unbeteiligter vor Tabakqualm, genau wie auch nächtliche Ruhestörung verboten ist, auch wenn noch niemand durch Lärm in der Nacht gestorben ist. Solange es aber noch Raucher gibt, die es für selbstverständlich halten, ihre Mitmenschen belästigen zu dürfen, ist es leider unumgänglich, sie durch Gesetze zu Rücksichtnahme zu zwingen.

    1. Jetzt stinkt es nach Schweiß und noch schlimmerem

      Mir wird beispielsweise morgens stets übel, wenn ich all die parfümierten Damen und after-geshaveten Herren in den öffentlichen Verkehrsmitteln riechen muss, da dreht sich mir jedes mal, jeden Morgen der Magen. Mindestens 100 verschiedene Parfüms, Always Ultras mit Flügeln, überdosiertem Intimspray und noch viel Unaussprechliches mehr, wo ich mich täglich morgens und abends olfaktorisch durcharbeiten muss. Als Raucher bin ich tolerant und verlange kein Gesetz wegen Geruchsbelästigung. Auch nicht wegen gesundheitlichen Gefahren, denn ab Geburt ist jeder zwangsläufig zum Tode verurteilt.

      Soll all das wegen Geruchspräferenzen verboten werden? Da wird parfümiert, after-geshaved und gepudert, als ob man sich selbst nicht mehr riechen kann! Egal zu welcher Tages- und Nachtzeit. Und die Milch kommt auch nicht von Aldi, sondern von Methan-CO2-ausstoßenden Kühen die um einiges mehr stinken als etwas Passivtabakrauch. Aber der Koch in der Gastronomie soll sich den viel gefährlicheren Küchendünste aussetzen, damit der Nichtraucher sein Steak dennoch bekommt, bloß vor dem Passivrauch muss er geschützt werden, weil Nichtraucher mehrheitlich kein Fleischverbot wollen, den Kellner und/oder Koch mus also nicht vor diesen massiv gefährlicheren Gefahren geschützt werden. Machen heute Nichtraucher die Gesetze und sind heute Nichtraucher alle Mediziner? Das ist Heuchelei hoch 4, wenn man auf den Gesundheitsaspekt abzielt. Insofern ist es richtig, dass es bloß um unangenehme Gerüche geht und mit Gesundheit absolut nichts zu tun hat.

      Dennoch, es geht nicht um Geruch, sondern um sehr viel Geld für die Pharmamafia.

      Achtung Gesundheit!

      Um nochmals auf Parfüms und andere Stinkmittel zurückzukommen, sei hier die Zusammensetzung eines Hairsprays genannt. Siehe auch: Mit der Chemiekeule gegen Passivtabakrauch

      Soviel zur Gesundheitsbedrohung von PassivTabakRauch, den niemand mehr ernst nehmen kann !!!

      L’Oréal Hairspray

      Dimethyl Ether = Kühlmittel, Treibmittel für Sprays, kann auch als Treibstoffzusatz für Benzin und Diesel verwendet werden

      Alcohol Denat. = Alkohol, krebserregend bei Einnahme/Einatmung

      Pentane = Lösungsmittel: Gefährlich beim Einatmen, gefährlich bei Hautkontakt. Gefährlich bei oraler Einnahme (Harmful by inhalation. Harmful in contact with skin. Harmful if swallowed.)

      VA/Vinyl Butyl Benzoate/Crotonates Copolymer =filmbildend (Haarspray), Toxizität nicht bekannt

      aqua =Wasser

      PPG-3 Methyl Ether = toxisch, möglicherweise krebserregend

      Niacinamide = Nikotinsäure = Vitamin B3, entzündungshemmend, angsthemmend

      Dimethicone Copolyol = Toxizität nicht genau bekannt, darf in Kosmetikprodukten in kleinen Mengen verwendet werden

      Aminomethyl Propanol = kann in niedriger Dosis (1%) in Hautpflegemitteln verwendet werden.

      Panthenol = Vitamin B5

      Auf gute Gesundheit und ewiges Leben!

      Aber das will niemand – man will Raucher ausrotten: Saufen Ja – Essen Nein!

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