USA: Rauchen nur in Einfamilienhäusern erlaubt

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Der Wahn ist noch lange nicht zu Ende!

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Die medial weltweit geschürte Hysterie um den Hoax des Passivtabakrauches ist um ein trauriges Kapitel reicher.

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Das verschlafene Nest Belmont, zwischen San Francisco und San José, an einem bewaldeten Hügel mit atemberaubendem Blick auf die San Francisco Bay gelegen, stellt in diesen Tagen den bisher traurigsten Rekord in bezug auf die Hysterie von Passivtabakrauch auf. Seit Januar 2009 rühmt sich das kalifornische Städtchen im San Mateo County des striktesten Rauchverbots im Land und zeigt uns die Zukunft, wohin die Große Raucherhatz schlußendlich führen wird. Ähnliche Gesetze sind bereits in Dublin und der südkalifornischen Stadt Calabasas (16. Januar 2008) installiert.

Um paranoide Hysteriker noch besser vor den, in der Zwischenzeit als unschädlich bewiesenen, Folgen des Passivtabakrauches zu schützen, darf im kalifornischen Belmont neu auch in Mehrfamilienhäusern nicht mehr geraucht werden. Geraucht werden darf einzig noch in freistehenden Einfamilienhäusern. Somit wird, wie üblich im sozialdarwinistischen US-Amerika, die reiche, zigarrenrauchende Oberschicht privilegiert. Verstöße der überwältigenden Mehrheit der amerikanischen Unterschicht werden mit einer Geldbuße geahndet und eine Mehrheit der 26 000 Einwohner begrüßt sogar ihre eigene Bevormundung.

Das bisherige Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden, Parkanlagen, Restaurants und Bars genügt der Befriedigung hysterischer Bedürfnisse anscheinend noch nicht. Der Stadtrat verabschiedete deshalb ein Reglement, das das Rauchen in Wohnungen von Mehrfamilienhäusern, deren Dielen, Böden oder Seitenwände ein anderes Appartement tangierten, verbietet.

Die Diktatur der Mehrheit, gemäß Berichten aus Lokalzeitungen sind dies 65 Prozent der Belmonter Puritaner, unterstützen dieses Verbot. Der Stadtrat (Abstimmungsergebnis 5 zu 0) erhielt für seine Entscheidung von etwa 15 fanatischen Bürgern, die einzig zur Unterstützung der Verbotsmaniker angereist waren, frenetischen Applaus, eine Frau blies einen Kuß in Richtung des Stadtrates, während ein anderer immer wieder die Faust in die Luft pumpte um seiner fanatischen Genugtuung Ausdruck zu verleihen.

Bei der übrigen Bevölkerung in Belmont hingegen herrscht dicke Luft.

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Einschüchterungstaktik

«Ist dies die vielgerühmte Freiheit des amerikanischen Westens?», schimpfen Caroline Stein und Briget Walsh, zwei ältere Mieterinnen aus Belmont. Sie rauchen seit Jahrzehnten und haben trotz den angedrohten 100-Dollar-Bussen für Regelwidrige nicht vor, jetzt plötzlich darauf zu verzichten. Mit dieser «Big brother is watching you»-Taktik schüchtere man die Leute ein oder mache sie aggressiv. Die Rentnerinnen gehen paffend dem Gehsteig entlang, vorsichtig darauf bedacht, nicht gegen eine andere Klausel des neuen Gesetzes zu verstoßen. Wer nämlich dieser Tage auf Belmonts Straßen eine Zigarette ansteckt, muß mindestens sieben Meter Abstand zum nächsten Gebäude einhalten. Und wo rauchen sie, wenn sich die Himmelsschleusen öffnen? «Entweder heimlich in der Badewanne oder dann im Auto, unserer letzten Bastion.» Quelle
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dave_warden_belmontStadtrat Dave Warden, völlig auf dem Verbotstrip, rechtfertigt das Gesetz so: «Sie können schließlich auch nicht mit einem Bier die Straße runterlaufen, aber Sie können es mit einer Zigarette. Sie sollten das nicht dürfen. Ich denke einfach, es sollte nirgends erlaubt sein, außer bei jemandem im eigenen Haus. Wenn Sie das tun wollen, dann ist das in Ordnung.»

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warren_lieberman_belmontStadtrat Warren Lieberman ist wohl zu Recht besorgt, daß das Gesetz nicht durchgesetzt werden könne, da die Bewohner trotzdem rauchen würden, es sei denn, jemand rufe explizit die Polizei. Doch die Polizei könne unmöglich die Rauchverbote durchsetzen.

Dazu meinte David Warden, daß es dasselbe sei wie verkehrswidrig eine Straße zu überqueren, einen bellenden Hund (!) zu halten oder 10 Meilen über dem Tempolimit zu fahren. All das sei auch illegal, trotzdem werde das Gesetz selten durchgesetzt.

Sackstark meint: Wie dumm will man denn noch argumentieren. Solche Aussagen belegen eindeutig, daß Verbote unbedingt in großem Volumen eliminiert werden müßten, statt noch hirnrissigere derselben Art weiter zu fordern.

Eine Börsenweisheit besagt «The Trend is Your Friend »; Diesem Trend folgend sieht die Prognose so aus: Das Gesetz ist nur durch Denunziationen und der Wiedereinführung von Blockwarten durchzusetzen. Schon bald wird es Werbespots und behördliche Aufrufe dazu geben. Ulla Schmidt (SPD), deutsche Gesundheitsministerin, hat dies 2007 bereits getan.

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10 thoughts on “USA: Rauchen nur in Einfamilienhäusern erlaubt

    • Leider wirkt die 30-jährige Gehirnwäsche unter dem Patronat der WHO – viele schlecht und sektenmäßig untertänig Folgende, halb-ausgebildete Gläubige und leider wenig selbständig Denkende sowie viele unfähige junge Politiker, die sich mit diesem Hoax profilieren und wählen lassen können – unsere politische Zukunft, die sonst politisch nichts zu bieten haben als mehrheitlich die Grünen, Roten, die mit dem Helfersyndrom indoktrinistisch behaftet oder als sonstige vorbelastete Besserwisser – Gesetze zu erlassen, die bloß zum Inhalt haben es angeblich besser wissen als ich oder Du oder oder Sie oder alle die andren, was für mich, Dich oder alle andren gut ist, zu gut!

      Vielleicht sollte man, entgegen dem Kanton Glarus, das Stimmrecht nicht auf 16 Jahre senken, sondern besser auf 30 erhöhen.

  1. Früher 3, heute 4 Prozent oder ca. 300 Mio. der Weltbevölkerung vergasen 25 Prozent der weltweit vorhandenen fossilen Energie – die Vereinigten Staaten von Amerika – die USA!

    Und dann verlangen dieselbe USA, daß sie ihre Umweltbelastung erst reduzieren würden, wenn China zuerst damit beginnt.

    Dies, nachdem die USA über 100 Jahre die Welt umweltmäßig völlig versaut und sich dadurch dumm und dämlich verdient hat. Und was machen sie heute aus dem verdienten Geld auf Kosten der Umwelt? – Sie vernichten es! – Außer (Umwelt-)Spesen, nicht gewesen!

  2. Eine Kreatur namens «Lachmichkaputt» hat sich totgelacht. Friede seiner Asche.

    Mein SPAM-Shredder hingegen hat sich über das Futter von sechs unflätigen Kommentaren inklusive seiner falschen E-Mail sehr gefreut.

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