Sex, Drugs & Pubs – Salamischeibchenweise verboten

Prohibition auf Raten

Parallelen zu 1919 bis 1933

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Zu Recht ist der Begriff «Prohibition» (neudeutsch oder neusprech: «Prävention») in den Ohren vieler Menschen negativ besetzt.  Er wird meist mit einem klassischen Fehlgriff der US-amerikanischen Geschichte, dem gescheiterten landesweiten Alkoholverbot, in Verbindung gebracht. Darum heißt die heutige Prohibition denn auch: «Nichtraucherschutz» zum Beispiel, «Gesundheitsschutz», manchmal auch «Jugendschutz».  Schutz tönt immer gut, nachdem man zuvor die Menschen methodisch künstlich in Angst und Schrecken versetzt hat. Mit Prohibition habe man nichts zu tun, heißt es irreführenderweise aus Antiraucherkreisen, einer Untersekte der Prohibitionisten. In ihrem Fanatismus, ihren Methoden, ihren Argumenten, ihren Feindbildern, ihren Zielen, ihrem Anspruch, daß am genußfeindlichen Wesen die Welt genesen soll, bereiten sie Anarchie und Gangstertum den Boden, auf dem die toxische Saat bereits aufgegangen ist. Noch will es keiner merken, doch die Unruhen nehmen allerorten zu.

Die einzig gute Nachricht ist: Prohibition hat immer gegen den Menschen und seinen Drang nach Freiheit verloren.

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Tabak-Prohibition: Kneipen werden schließen müssen

Am 16. Januar 1920 trat in den USA die Alkohol-Prohibition als Verfassungszusatz in Kraft. Brauereien, Schnapsbrennereien und Kneipen mußten schließen. Die Anti-Saloon Liga und die Woman‘s Christian Temperance Union hatten gesiegt, indem sie das Alkoholverbot mit einer Reihe von sozialen Problemen verbanden. Frauenrechtlerinnen versprachen sich einen Rückgang der familiären Gewalttaten und der Kindesmißhandlung. Industrielle wie Henry Ford machten sich Sorgen um die Arbeitsausfälle durch Alkohol. Das Verbot sollte die Korruption vermindern, Einflußnahme durch Lobbyisten beenden und die Eingliederung von Immigranten verbessern.

Amerikas Eintritt in den 1. Weltkrieg machte Prohibition patriotisch, denn die meisten Brauereien gehörten deutschen Einwanderern. Doch viele Amerikaner sahen es weiterhin als ihr Recht an, Bier oder Wein zu trinken. Es war ein Teil ihrer Kultur, kein «Laster». Das Gesetz verbot sowohl die Herstellung für den Verkauf, als auch den Verkauf von Alkohol, nicht aber den Besitz oder den Konsum. Viele glaubten erst, Bier und Wein seien davon gar nicht betroffen, weil die Medien damals wie heute in die Prohibition mit eingespannt wurden. Die Mehrheit unterstützte dieses Gesetz, weil sie sich erhofften, daß nur die Verminderung des Schnapskonsums und die Schließung der übelsten Bars davon betroffen seien.

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Prohibition wird als Abstinenzlerschutz daherkommen

Doch der Volstedt Act, die Ausführungsbestimmung, brachte buchstäblich die Ernüchterung. Alle Getränke mit mehr als 0,5 % Alkoholgehalt wurden mit eingeschlossen. Insofern sind die Parallelen zu den Rauchverboten weitaus direkter als allgemein geglaubt und wahrgenommen wird. Die Verbotsbefürworter argumentieren stets, Rauchverbote seien keine Prohibition, da das Rauchen ja erlaubt bleibe. Doch das Trinken war damals auch nicht verboten! Nur der Verkauf, sprich: das Trinken in Kneipen wurde untersagt! Wer dort Alkohol zu sich nehmen wollte, mußte sich seinen Schluck in der Taschenflasche mitbringen und ihn heimlich zu sich nehmen. So, wie der Wirt nun in manchen Gegenden der Welt keine Aschenbecher auf den Tisch stellen darf, durfte er damals keine Biergläser austeilen. Konsumiert – und zwar legal! – wurde weiterhin.

Gewiß, das Handelsverbot machte die Versorgung illegal, die Verbraucher waren auf Schmuggler und Schwarzbrenner angewiesen. Doch das (technisch sehr einfache) Brennen von Alkohol für den Eigenbedarf wurde nie verfolgt, denn die Verbote galten nicht für Personen, die vergorene Fruchtsäfte und Weine ausschließlich für den Eigengebrauch herstellten (Volstedt Act, Sektion 29 des Titels II)

Aussage eines Yale-Studenten vor einem Senats-Komitee, 1926:
F: Was sind denn die Fakten, in Bezug auf die Möglichkeiten, wie Studenten an Alkohol gelangen können?
A: Ach, der ist erhältlich, Sir; je größer die Anstrengungen der Verfolgung werden, desto größer wird die ablehnende Stimmung gegen die Prohibition.
F: Hat irgendein Student von durchschnittlicher Intelligenz irgendein Problem damit, soviel Whisky zu kaufen, wie er will?
A: Nein, Sir!

Yale muß eine sehr «feuchte» Universität gewesen sein: Vor Beginn der Prohibition lagerte der Yale-Club einen Vorrat für 14 Jahre ein (Das war legal, Altbestände waren von der Prohibition nicht betroffen). Er reichte genau bis zur Aufhebung der Verbote. Dies gab natürlich einigen Verschwörungstheorien Nahrung…

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Was rot-grüne Gutmenschen der Schweiz bescheren wollen

Alkohol-Prohibition-CH

Mehr als die Hälfte davon wurde seit 2004 schon Gesetz!

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Deutschland mischt im Drogengeschäft mit

«Seit die Bundeswehr in Kundus für Ruhe und Ordnung sorgen soll, ist sie Teil des internationalen Drogengeschäfts, ob sie will oder nicht. Nach 30 Jahren Drogenforschung stellt Günter Amendt fest: Die auf Verbote und Repressionen aufbauende Drogenpolitik ist gescheitert, ein Kurswechsel überfällig. Der kompromißlose Kampf gegen Drogen ist nicht zu gewinnen und richtet sowohl international als auch in unserer Gesellschaft große Schäden an, ohne daß dauerhafte Erfolge sichtbar würden. Von den bestehenden Restriktionen profitiert nur die Drogenmafia.» Zitat: Günter Amendt, weltweit anerkannter, deutscher Drogenexperte.

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Denunziantentum und Blockwart-Mentalität des Dritten Reiches nun auch in der Schweiz hoffähig!

Denunzianten-Aufruf-CH

«Der größte Lump im ganzen Land, ist und bleibt der Denunziant!» [1]

Terror der Tugend

«Wenn der Gesundheitsschutz Maß und Menschlichkeit verliert, wird die beste Absicht zur bedrückenden Tat: Es erblüht die wohlmeinende Denunziation, es knirschen die Schaftstiefel von Volksmilizionären.»(Lesenswerter Artikel)

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Illegalisierung des Tabaks wird kommen

RV-MietshausWenn man bedenkt, daß aufgrund der heutigen exorbitanten Tabaksteuern schon jetzt rund ein Viertel aller Zigaretten in Deutschland und andren europäischen Staaten, wogegen die EU eigens eine Task Force ins Leben rief um ihr raubritterisches Vorgehen gegenüber der eigenen Bevölkerung zu verteidigen, ebenfalls am offiziellen, versteuerten Handel vorbei gekauft werden, so sind praktisch nur geringe Unterschiede zur Alkohol-Prohibition von damals und der Rauchverbote von heute zu erkennen. Das gilt umso mehr, als die derzeitigen Rauchverbote nur die erste Scheibe der Salami sind. Ein Blick nach Kalifornien und einige seiner Gemeinden lehrt, daß das Endziel die völlige Illegalisierung ist: Nach den Gaststätten folgten dort die Haltestellen, Strände und Parks, Bürgersteige, der eigene Garten (auch in Schweden) und sogar schon Privatwohnungen in Mehrfamilienhäusern (Finnland Balkonrauchverbot aufgehoben) – Prohibition auf Raten! Die Alkohol-Prohibition verdrängte den Alkohol lediglich aus der Öffentlichkeit. Die Tabak-Prohibition hat das Ziel, den Tabak mehr und mehr aus der Öffentlichkeit zu verdrängen. Bereits laufen der Gastronomie die Angestellten davon.

»Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.«
(http://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Claude Juncker, und Der Spiegel 52/1999) und Zitat-Bestätigung

«Herr Juncker wollte damit einfach sagen, daß Elemente, die der europäischen Integration förderlich sind, im Rat – wo sie normalerweise auf sehr heftigen Widerstand, besonders Großbritanniens, stoßen – so eingebracht werden, daß sie am Anfang eigentlich gar nicht erkennbar sind, sondern erst viel später erkennbar werden. Es ist eine altbewährte europäische Strategie, in Verträge oder Schlußfolgerungen Passagen hinein schreiben zu lassen, die eine zukünftige Entwicklung im Sinne der europäischen Integration möglich machen oder zumindest nicht verhindern. Ich hoffe, daß diese kurze Erklärung für Sie hilfreich ist.»

Mit freundlichen Grüßen,

Guy Schuller
Presseprecher

Das Endziel der Alkohol-Prohibition war die alkoholfreie Gesellschaft. Das Endziel der Tabak-Prohibition ist die tabakfreie Gesellschaft.

Es scheint, als würde das schmähliche Scheitern der damaligen Prohibitionisten den Gedanken erneuter Prohibition trotz Al Capone und Konsorten nicht verhindern. Im Gegenteil! Als Ablenkung sorgte die Lungenliga kürzlich in Zürich für einigen Wirbel mit Plakaten von FBI-Beamten erschossener Alkoholschmuggler mit der neidischen Botschaft: «Auch Passivrauch tötet», denn bis heute wurde weltweit kein einziger Passivtabakrauchtoter gefunden. Schizophrene Werbung mit der Prohibition gegen oder für die Prohibition? Ob es ein gigantischer Freudscher Fehler war oder gezielte psychologische Desinformation, kann sich jeder selbst aussuchen.

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Sexuelle Prohibition kommt auf leisen Sohlen

Gender-MainstreamingMan versucht es also schon wieder. Das erkennt man nicht nur am gescheiterten «Krieg gegen illegale Drogen», dem «War on Drugs», sondern auch in anderen Lebensbereichen. Kußverbote in der Öffentlichkeit nehmen täglich zu. Nicht nur der Alkohol ist in den USA wieder im Visier der puritanischen Askese hochneurotischer Zwangserzieher, auch in andren Bereichen wollen sie dieselben Methoden anwenden: Abtreibungen werden mit größtem Fanatismus bekämpft, die öffentliche Prüderie nimmt rasant zu. Kinder werden mit Ritalin gleichgeschaltet und indoktriniert. Einerseits werden vierjährige Kinder mit alters-inadäquater oder überfordender Sexualkunde traumatisiert mit dem Argument, diese besser vor «sexuellen Übergriffen» zu schützen, andrerseits werden sie für «sexuelle Übergriffe» verfolgt, indem man sie als «schwer erziehbar» einstuft, wenn sie es wagen, Söckchen mit einem «Winnie Puh»-Motiv in der Schule zu tragen. In den Heimen werden dann tatsächlich sexuelle Übergriffe stattfinden. Es mehren sich zunehmend Fälle in Deutschland, in denen Eltern verurteilt werden, weil sie ihre Kinder nicht in den dort obligatorischen Sexualkundeunterricht schicken und lieber ins Gefängnis gehen, um ihr Kind davor zu schützen.

»Irre! Sächsische Linke wollen ›echte Männer‹ abschaffen!« So übertitelte die »Bild-Zeitung« Mitte Januar 2010 einen Artikel, der scheinbar harmlos das widerspiegelte, was sich derzeit als die größte, alles umwälzende Umerziehungsmaßnahme des Menschen immer noch fast unbemerkt, jedoch zielgenau, auf der ganzen Welt verankert. Ginge es nach Linke-Fraktionschef André Hahn, erfuhr der erstaunte Leser in Bild, gebe es demnächst ein »Sächsisches Kompetenzzentrum für Gender Mainstreaming«. Artikel unbedingt lesen

Gender Mainstreaming

Woher kommt eigentlich dieser Wahnsinn?

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Update 2010-06-22

Mit Worten ist es kaum zu beschreiben: Wieder wurde eine mehrfache Mutter aus dem nordrhein-westfälischen Salzkotten am vergangenen Freitag für 15 Tage in Erzwingungshaft genommen, weil sie ihr Kind nicht an einer Theatervorstellung im Rahmen des schulischen Sexualkunde-Unterrichts teilnehmen ließ. Gemeinsam mit ihrem Ehemann traf sie die Entscheidung gegen diese eine Unterrichtsstunde, weil die Inhalte des umstrittenen Theaterstücks »Mein Körper gehört mir« an der katholischen Liboriusschule in Salzkotten nicht mit ihrem christlichen Menschenbild übereinstimmen. Und weil es die gläubigen Eltern nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren können, ihre kleinen Kinder, denen »die nötige Reife fehle«, so früh mit derartigen Inhalten der Sexualkunde zu konfrontieren. Nun sitzt die 14-fache Mutter zwischen Drogensüchtigen und Betrügerinnen im Gefängnis, Besuche ihrer Kinder und des Ehemannes werden nicht genehmigt. – Lesen Sie bitte weiter…

Wieder mehrfache Mutter in Erzwingungshaft

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Bigotterie und Gesundheitsfaschismus

Dieser eher schleichende Ansatz zur Wiederauferstehung einer neuen Prohibition zeigt sich besonders deutlich beim Tabak: Zigaretten werden nicht einfach verboten; zu viele Wähler würden dagegen opponieren. Aber die Verbote nehmen zu. Sie dringen zunehmend in das Privatleben ein, wo kein Staat etwas verloren hat. Dabei geht es schon längst nicht mehr um die angebliche Gefährdung Dritter durch Passivtabakrauch, da viele Verbote Außenbereiche betreffen. Drogen haben eine völlig unterschiedliche gesellschaftliche Akzeptanz. Der Konsum von Haschisch wird polizeilich verfolgt, doch Wein wird (noch) gelobt. Amphetamine (Ecstasy) gelten als hochgefährlich, das genau gleich wirkende Ritalin hat dagegen den Ruf eines wohltätigen Medikaments. Auch hier wieder Bigotterie und Doppelmoral. WHO-Strategiepapiere fordern, daß Tabak und Alkohol zunehmend negativ assoziiert werden sollen, wofür man Unsummen an die Medien bezahlt, um gezielte Nachrichten zu verbreiten, um anschließend die Genußsteuern mit kurzfristig erhöhter Akzeptanz in der Bevölkerung erhöhen zu können und um die Konsummöglichkeiten einzuschränken. Doch die Bevormundung wird endgültig unerträglich, wenn wir die anglikanischen Länder aufgeholt haben, resp. den dort herrschenden Wahnsinn weiter importieren und nicht endlich sagen: «Stopp, bis hierher und nicht weiter!»

In New York darf ein Koch die Speisen nicht mehr salzen. In England bekommt man so gut wie nirgends mehr normale Milch oder normales Yoghurt, alles „low fat» oder gar «fat free». Die Inhaltsangaben von Nahrungsmitteln lesen sich wie Beipackzettel von Medikamenten. Der diktatorische Gesundheitsfaschismus ist mit Volldampf weiter auf dem Vormarsch, auch wenn er bei uns noch nicht so ausgeprägt vorhanden zu sein scheint, wie in manch anderen Ländern. Vielleicht ist diese Wahrnehmung aber auch nur trügerisch. In der Schweiz wird beispielsweise die Bevölkerung seit vielen Jahren zwangsweise überjodiert, indem man das Gift ins Salz mischt, das jedermann kaufen muß. Das lächerliche Argument dazu: Es beugt gegen einen Kropf vor. Wehren kann sich dagegen nur, wer genügend Kleingeld hat, um sich sein Salz aus anderen Ländern einfliegen zu lassen. Also genau die Elite, die uns diesen Faschismus bescheren.

Terminplanerfunktion der eingebetteten Medien

Aus dieser Sicht ist es eine Notwendigkeit für die öffentlichen Gesundheitsinteressen zu erkennen, daß die Bedeutung der Massenmedien in der politischen Debatte auf nationaler und lokaler Ebene von größter Wichtigkeit ist. Die Berichterstattung über spezifische Kernfragen in den Massenmedien hat eine installierbare Terminplaner-Funktion, das heißt, sie beeinflußt Politiker und Gesetzgeber, das Problem überhaupt auszumachen und wahrzunehmen und wie wichtig diese das Thema betrachten. Medien-Fürsprache kann ebenfalls dazu benutzt werden, um eine Verschiebung in der öffentlichen Wahrnehmung zu politischen Veränderungen herbeizuführen. (aus WHO-Strategie-Papier zur Alkohol-Prohibition)

Sehr deutlich ist das an der zunehmenden Verschärfung der Alkoholgesetze für den Straßenverkehr zu erkennen. Sie haben weniger das Ziel, ernsthaft betrunkene Fahrer, die eine echte Gefahr darstellen, aus dem Verkehr zu ziehen – dafür waren die bestehenden Gesetze mehr als ausreichend! – als vielmehr das Trinken für Fahrer so zu einem derart großen Problem zu machen, daß sie es nur noch zuhause oder am besten gar nicht mehr tun. Diese Gesetze dienen nicht dem öffentlichen Gesundheitsschutz, sondern einer öffentlichen Moral. Sie gefährden die Freiheit der Bürger mehr, als sie deren Gesundheit nützen. Das wird nicht nur in Kauf genommen, sondern ist die angepeilte Endlösung.

Wie wird Prohibition installiert?

Das Ziel ist die Ausgrenzung der genußfähigen Bevölkerung

Alkohol-Prohibition läuft in der Schweiz auf Hochtouren!

Wer stoppt den Staat?

Hurenfreie Hotels in Straßburg gefordert

Staats-Schnüffelei im privaten Sexualleben

kikri-comment(kikri)

10 thoughts on “Sex, Drugs & Pubs – Salamischeibchenweise verboten

  1. Zum Thema Gender:
    Die Schweizer können sich sicher noch an die unsäglichen Empfehlungen des berner „Gleichstellungsbüros“ erinnern (war ja auch erst letzte Woche:
    Väter und Mütter sollen durch EltERn (warum nicht konsequet EltSIE?) ersetzt werden, Fussgängerstreifen (das Wort) sei diskriminierend etc.
    Ist das, ausser den Gender-Emanzen jemandem aufgefallen, hat sich überhaupt eine Frau ausserhalb dieses Kreises diskriminiert gefühlt? Zweifelhaft.
    Dazu der Artikel des Tagesanzeigers
    und er Kommentar in der NZZ

    Ich verstehe schon, dass die ihren Job rechtfertigen müssen 😉
    Besonders viel Sympathien haben sie sich nicht eingefangen.
    Die Themen Rentenalter, Wehrpflicht und andere Nachteile von uns Männern gehören auf den Tisch

    In der NZZ am Sonntag (leider nicht online) hat Luise F. Pusch Stellung bezogen.
    Hier ein paar Auszüge:
    „Dazu angestiftet werden sie (die Kommentatoren im Internet Anm. von mir) von hämischen Zeitungsartikeln, die die lobenswerte Berner Initiative als typisch rot-grüne Hirnrissigkeit hinstellt.“

    „Um das Sommerloch vor Beginn der Fussballweltmeisterschaft (das Maskulin „Meister“ passt) zu stopfen, kam den Schweizer Medien anscheinend wie gerufen.“
    In diesem Stil heult sie sich arrogant in die Tasche.
    „Die Raucher dienen den Interessen anderer (Tabakkonzerne). Genau das tun auch diese Streiterinnen für das mannhafte Deutsch. Sie dienen den Interessen der Männer.“
    Ach die bösen, bösen unselbständigen, von uns Männern unterdrückte Frauen, die gegen ihr Interesse handeln, aber die Interessen der Gesellschaft aufnehmen.
    DAS ist frauenverachtend: die Frauen, die die verschobene Optik der Hardcore-Emanzen nicht teilen als unfähig bzw. unmündig hinzustellen.

    Muss Sackstark immer solche Artikel schreiben, die mich wirklich wütend machen?
    Danke dafür

  2. Du schreibst: „Das Endziel der Alkohol-Prohibition war die alkoholfreie Gesellschaft. Das Endziel der Tabak-Prohibition ist die tabakfreie Gesellschaft.“.

    Das stimmt m.E. nicht. Das Endziel ist die radikale Förderung der organisierten Kriminalität.

    Dank der Alkoholprohibition konnte die Mafia in den USA Fuss fassen und sich dauerhaft festsetzen. Es wurde nicht ein Milliliter weniger gesoffen, im Ggenteil. Der Alkoholsimus stieg markant an, auch dank der schlechten und unkontrollierten Qualität. Alkohol-Parties wurden zum allerletzten Schrei, zum sozialen Hit.

    Es sind schon lange genügend psychologische Grundlagen vorhanden, die überall genutzt werden, wo Politik, Militär oder Grossindustrie (was ja das Selbe ist) etwas erreichen will.

    Mit Gesundheits-Warnungen hält man mit 100%iger Sicherheit keine jungen Menschen vom Rauchen ab. Gesundheit ist in der Jugend (normalerweise) schlicht kein Thema von Interesse. Genau aus diesem Grund wird dieses Argument benutzt: weil es (im Hinblick auf Rauchverzicht) garantiert absolut wirkungslos ist.

    Man weiss, dass Prohibition noch nie in der Geschichte irgend etwas zum Verschwinden bringen konnte. Wie würden die verbrecherischen Machenschaften der Militärs etc. weltweit finanziert, wenn der jetzt illegale Drogenhandel legal zu Marktpreisen z.B. über Apotheken liefe?

    Dafür hat das ständige Gerede über Krebs zweifellos einen hochgradig erwünschten Effekt: die permanente Suggestion wird ihre Wirkung haben, sehr zur Freude der Krebs-Industrie, Pharma, Spitäler, Forscher…

    Die Antirauch-Fanatiker arbeiten (oben bewusst, unten dumm und unbewusst) direkt in die Hände des organisierten Verbrechens. Dafür gehörten sie eigentlich bestraft. Aber vielleicht führt Nikotin-Mangel auch einfach zu fortschreitender Verblödung? 😉

    • Das Endziel der Prohibitionisten stimmt schon 😉 – nur wird die Folge genau das sein, was du hier skizzierst! Danke für die überaus wertvolle Ergänzung, die leider aufgrund der beschränkten Wortzahl nicht mehr im Blog untergebracht werden konnte. Leider zerreißt es jedesmal den Blog, wenn ich zu lange Artikel schreibe.

  3. Ich finde, dass der folgende Auszug aus dem Artikel besonders wichtig ist!

    „Zu Recht ist der Begriff «Prohibition» (neudeutsch oder neusprech: «Prävention») in den Ohren vieler Menschen negativ besetzt. Er wird meist mit einem klassischen Fehlgriff der US-amerikanischen Geschichte, dem gescheiterten landesweiten Alkoholverbot, in Verbindung gebracht. Darum heißt die heutige Prohibition denn auch: «Nichtraucherschutz» zum Beispiel, «Gesundheitsschutz», manchmal auch «Jugendschutz». Schutz tönt immer gut, nachdem man zuvor die Menschen methodisch künstlich in Angst und Schrecken versetzt hat. Mit Prohibition habe man nichts zu tun, heißt es irreführenderweise aus Antiraucherkreisen, einer Untersekte der Prohibitionisten. In ihrem Fanatismus, ihren Methoden, ihren Argumenten, ihren Feindbildern, ihren Zielen, ihrem Anspruch, daß am genußfeindlichen Wesen die Welt genesen soll, bereiten sie Anarchie und Gangstertum den Boden, auf dem die toxische Saat bereits aufgegangen ist. Noch will es keiner merken, doch die Unruhen nehmen allerorten zu.

    Die einzig gute Nachricht ist: Prohibition hat immer gegen den Menschen und seinen Drang nach Freiheit verloren.“

    qed

  4. @Mars
    Du schreibst Das stimmt m.E. nicht. Das Endziel ist die radikale Förderung der organisierten Kriminalität.
    Wenn das das Endziel ist muss ich die Haltung der Verbotspolitiker als noch bedenklicher halten als bisher.

    Es ist aber die unweigerliche Folge davon.

    Es ist wie bei der ganzen Drogenpolitik:
    Man schaut, dass Kriminelle noch mehr Geld verdienen.
    Geld ist bekanntlich Macht.

    Kann es sein, dass so Kriminellen Macht gegeben wird?
    Nee, es kann nicht sein, es ist so

    Viele Politiker werden nie verstehen, dass sich die Leute nicht bedingungslos an neue Regeln halten.
    Genauso werden sie (vor allem aus dem rot-grünen Lager) nie verstehen, dass jede Massnahme auch negative Seiten hat.

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  8. die über allem andern rangierende Prämisse heißt Volkserziehung! ausgeübt wird sie hierzulande von sogenannten Lobbys..das sind Abgesandte multinationaler Industriekonzerne die unseren lächerlichen Politikerdarstellern
    in die Gesetzesvorlagen diktieren was sich wie ändern muß.
    Flankiert wird es durch nahezu monopole Meinungsmache zB.des Bertelsmannkonzerns oder der Springerpresse die
    auf dem entsprechenden Markt groß eingekauft haben und nunmehr von RTL bis Stern und Spiegel darüber befinden was der Pöbel angeblich denkt bzw. zu denken hat..!
    Der Name „Lobbykratie“wäre daher für hiesige Verhältnisse
    der wesentlich treffendere.Man hat für uns scheinbar vorgesehen die Gesellschaft straff umzuorganisieren.Entrechtung Enteignung Entmündigung
    sind die tragenden Säulen dieser Verknechtungsabsichten
    Das Freihandelsabkommen genannte Machwerk soll auch die letzten Reste pluraler Mitebestimmung neutralisieren!!!
    Der „mündige Souverän“als gesunder devoter Erfüllungsgehilfe imperialer Machtbesessenheit..ad infinitum

    • Dieser Trend ist auch unserer Ansicht nach ungebrochen und die Staaten verlieren mehr und mehr ihre Souveränität an die Wirtschaftskonglomerate, die oft gar nicht mehr lobbyieren müssen, sondern ihre Abgeordneten bereits im Parlament sitzen haben. In der Tat eine sehr gefährliche Entwicklung, die entweder in der Unterjochung der Völker oder aber in blutigen Straßenschlachten enden wird, mit der Folge, daß wir wieder Clans und Sippschaften als Gesellschaftssystem haben werden. Die Kriege um Rohstoffe wüten ja schon seit längerem bereits an allen Ecken der Welt, und die fünf Veto-Mächte der UN tragen allesamt blutiges Geld an ihren eh schon klebrigen Händen.

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