Verbote und seine Folgen

Wer stoppt den Staat?

Sollte die Verbotsmanie in diesem Tempo weitergehen, werden wir in wenigen Jahren unser eigenes Gefängnis fertig erstellt haben, die Straßen werden leergefegt sein, Kneipen werden zu Ruinen oder Obdachlosenheime verkommen, Ausgangssperre ab 21:00 Uhr wird eine Selbstverständlichkeit und der Polizei- und Überwachungsstaat endgültig etabliert und installiert und selbst unsere Gedanken werden nicht mehr frei sein.

Ich habe hier einige wenige Meldungen aus den Printmedien herausgepickt, welche den vorherrschenden Trend belegen und die rasant prohibitive Gesellschaft mitsamt den negativen Folgen illustrieren sollen.

Sehr eindrücklich die Aussagen von Joop über die Verbote und an was ihn das erinnert!

21.01.2008

Joop stellt Strafanzeige wegen Beleidigung, Körperverletzung und Volksverhetzung -Anlass ist ein Vorfall, der sich am Freitagnachmittag im Park Sanssouci ereignete. Joop war – gegen die Vorschrift – mit einem Fahrrad im Park unterwegs, begleitet von zwei unangeleinten Hunden. Er wurde von einem Parkwächter angehalten und seiner Darstellung zufolge festgehalten und beleidigt. Auch Schläge seien ihm angedroht worden.

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17.01.2008

Statistisches Bundesamt Deutschland – Die Umsatzzahlen im Gastgewerbe sausen runter wie ein frisch geölter Schindlerlift. Umsätze des Gastgewerbes im Vergleich zu Vorjahresmonat: -4,8 % real weniger. Dieses Jahr bis einschließlich Nov. -2,7% real weniger.

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17.01.2008

Die Deutschen haben den Verbotswahn satt, sie wandern aus. Vorläufig erst die, welche nahe an einer Grenze zu einem andren Land wohnen. – Hamburg – Beunruhigende Nachrichten erreichen uns dieser Tage aus Deutschlands Grenzgebieten. Nicht um Zuwanderung, um Abwanderung geht es, und es verlassen uns ausgerechnet jene einfallsreichen, flexiblen und widerstandsfähigen Zeitgenossen, die doch eigentlich jede Volkswirtschaft halten sollte: die Raucher.

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10.01.2008

Rauchverbot geht an die Substanz – Viele Menschen regen sich über das Rauchverbot in Kneipen auf. Uli Neu geht aktiv dagegen vor. Der Tübinger Wirt hat Verfassungsbeschwerde eingelegt. Er ist empört über den staatlichen Eingriff in Grundrechte – und in die schwäbische Gemütlichkeit.

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08.01.2008

Girlpower in Nordirland – Nach einem Jahr Rauchverbot in irischen Kneipen stieg die Zahl weiblicher, rauchender Teenager im nordirischen Ulster auf ein Allzeithoch! Jedes Kind weiß, daß Verbote für Kinder und Jugendliche besonders attraktiv sind.

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08.01.2008

Jetzt ist es offiziell. Rauchen wird auch in privaten Wohnungen verboten, falls sich dort ein Nichtraucher gerade aufhalten sollte.

2008 Anti-Smoking Agenda Revealed: Ban Smoking in Private Homes – It’s now official. The days of disguising or hiding the ultimate objective of the anti-smoking agenda are now gone. The goal, which has now been acknowledged by a prominent national anti-smoking group, is to ban all public smoking and all private smoking in the presence of non-smokers, even in private homes.

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14.01.2008

Nun hat auch das hochkorrupte Nigeria Blut geleckt oder wurde von der WHO dazu angestiftet und klagt gegen Tabakkonzerne. Die nigerianische Regierung hat vor dem obersten Gericht des westafrikanischen Landes Klage gegen drei Tabakkonzerne erhoben. Es handelt sich um die erste solche Klage eines Entwicklungslandes.

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11.01.2008

Dänische Kindergärtner setzen Gehörschutz auf! – Heutige Kindergärtner scheinen unfähig, eine Kinderschar sinnvoll zu beschäftigen und traumatisieren ihre Schutzbefohlenen jetzt mit Gehörschutz. Somit wird dem Kind nonverbal mitgeteilt, dass es eine Plage sei und ungeliebt. Dieser Frust wird sich in späteren Jahren in noch mehr Gewalt niederschlagen. Kann denn heute jeder Kindergärtner ohne Ausbildung in Kinderpsychologie Viehhirt werden? – Kopenhagen (dpa) – Immer mehr dänische Kindergärtner tragen Gehörschutz bei der Arbeit. Wie die Kopenhagener Zeitung «Politiken» berichtete, melden die Hersteller von Schutzeinrichtungen gegen Lärm «täglich neue Bestellungen» aus Kinderkrippen und Kindergärten.

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08.01.2008

Studie: Gesunder Lebensstil verlängert Leben um 14 Jahre! Ach ne, tatsächlich? Warum hat man mir das nicht schon früher gesagt? Möglicherweise leben sie gar nicht länger, sondern das Leben kommt ihnen aufgrund der Langeweile und Genußunfähigkeit bloß länger vor? Und für solche Studien werden Gelder gesprochen, das darf doch nicht wahr sein. – Cambridge – Nicht rauchen, viel Bewegung, moderater Alkoholkonsum und fünf Portionen Obst oder Gemüse am Tag waren in einer prospektiven Kohortenstudie in PLoS Medicine (2008; 5: e12) mit einem signifikanten Rückgang der Mortalität assoziiert.

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17.01.2008

Microsoft bastelt an einem System, das die Leistung der Angestellten oder eben der PC-Nutzer anhand physiologischer Daten – wie Puls, Herzfrequenz, Hirnwellen, Temperatur, Gesichtsbewegung in Echtzeit erfassen soll. Microsoft beschwichtigt: Das System solle lediglich ausmachen können, ob ein Angestellter Hilfe benötigt, um darauf eingehen zu können.

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28.01.2007

Man glaubt es kaum – wie einst der Judenstern! An einer Schule im belgischen Ostende müssen rauchende Schüler nun einen Anstecker, auf dem zwei schwarze Lungen sowie der Text «So dürfen meine Lungen aussehen», tragen.

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[Carolus Magnus]

Carolus Magnus

Freidenker, Rebell und Nonkonformist schreibt provokativ, konzis, unkonventionell und unmißverständlich über/gegen das grassierende, genußfeindliche, puritanische Weltbild in unserer Gesellschaft. Stilmittel: Satire, Provokation, Humor, Karikatur und knallharte Facts. Ein MultiMediaMagazin für Jeden.

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4 thoughts on “Verbote und seine Folgen

  1. Die nigerianische Regierung: Zufällig war ich letztes Jahr zur Zeit des WEF am Flughafen Kloten. Aufgrund der Tatsache, dass wir offensichtlich 1000 te von Asysuchenden aus diesem sehr armen Land ( die grössten Ölreserven Afrikas und 7. grösster OPEC Exporteur) haben wunderte es mich schon: Da standen 2 Boeing 747 mit der Aufschrift: VIP NIGERIA JUMBO. Ich nehme an, die Herren Afrikaner machten zuvor noch einen kurzen Besuch bei ihrer Privatbank in Zürich zwecks Besprechung der Performance vom letzten Jahr.

  2. 1. Selbstverständlich kommt das Rauchverbot in Wohnungen. Nicht morgen, aber wahrscheinlich in ca. 5 bis 7 Jahren. Es EXISTIERT ja bereits: in Kalifornien zumindest in 2 Gemeinden. Das kennst du ja. Auch das mit dem BMI in Mississippi. Du bist doch klug: The trend is your friend! Ich mache mir da keine Illusionen mehr. Klar, das ganze ist auf eine wirklich tragische Weise asozial. Aber die politische «Dressurelite» will das halt so. Und der Pöbel macht sogar noch mit. Vor allem die Jungen, die haben halt die ganzen Freiheiten nicht erlebt, welche wir noch ausleben konnten in den 70-gern. Wir sollen wählen gehen und Steuern zahlen. Und vor allem die Schnauze halten.

    2. Asozial ist das Ganze, weil es wieder die untersten trifft. Es sind Verbote/Gesetze, welche von der Dressurelite/Mafia durchgesetzt werden. Die kleinen Leute (welche viel mehr rauchen als die Elite) können sich nicht mehr im Restaurant treffen. Stammtische gehen zu. Die Grossverteiler lachen, denn jetzt wird mehr Alkohol etc. gekauft. Die Beizer gehen konkurs. Und werden, wenn sie so wollen, bei den rationalisierten Gross-/Ketten Gastrobetrieben als Lohnabhängiger mit Mindestlohn angestellt.

    3. Die Dressurelite will jetzt in Europa die Mittelmeerunion auf ganz Europa übertragen. (Mehr Infos, wenn du das wünscht habe ich bereit).

    4. Zurück zum Rauchverbot in Wohnungen: Erstens bin ich da nicht betroffen, denn ich wohne auf einem Einzelhof weit weg vom Schuss. Und zweitens haben ich und meine Frau uns entschieden, innert spätestens 2 Jahren nach Spanien auszuwandern. Aber nicht an die Küste, wo all die Touris sind. Sondern in die Extremadura. Bevölkerungsdichte pro km2 sind 22 Personen. Und in den Bars schmeisst man die Kippe einfach auf den Boden. Denn Rauchverbote gibt es da nicht.

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