Raucher sind Deppen

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FORTSETZUNG 3/5

Sind Raucher Volksschädlinge?

frei nach Zè do Rock, mit Ergänzungen von Sackstark!

Teil 3 von 5

Zè do Rock erhielt u.a. 1996 ein Stipendium der Landeshauptstadt München, 2001 den Satirepreis Pfefferbeißer und das Stipendium der Märkischen Kulturkonferenz für Literatur, 2006 den Ernst-Hoferichter-Preis und 2010 den Schwabinger Kunstpreis.

Der Großteil dieses Beitrages beschäftigt sich mit den gesundheitlichen Aspekten des Passivrauchens und ist aus Gründen des beschränkt verfügbaren Speicherplatzes in fünf Beiträge aufgeteilt.

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Eine andere Studie, von Read Montague im Baylor College in Houston, bewies mit nur 31 Rauchern und 31 Vergleichs-Nichtrauchern, daß Raucher Deppen sind und theoretische Alternativen bei fiktiven Aktienanlagen ausblenden. 2000 Testpersonen sind nicht genug, wenn das falsche Resultat dabei herauskommt wie in der WHO-Studie, 31 sind hingegen genug, wenn es dem »guten Zweck« dienlich ist. Nicht dienlich sind solche Spielchen hingegen dem Renommee der Wissenschaft.

Jean_Paul_Sartre

Jean-Paul Sartre

Die Studie besagt, daß Heinrich Böll, Thomas Mann, Oscar Wilde, Mark Twain, George Orwell, Jean-Paul Sartre, Barack Obama (der »unter politischem Zwang das Rauchen stark reduzierte und im Weißen Haus nicht raucht), Helmut Schmidt und die meisten deutschen Bundeskanzler, Sigmund Freud, Albert Einstein, Günter Grass und John Lennon alle schlecht, Hitler und Bush jedoch gut abgeschnitten hätten. Man erkenne die Dummheit der Raucher schon daran, komplimentierte das »wissenschaftliche« Machwerk, daß Raucher auch im richtigen Leben die falschen Entscheidungen träfen: Nämlich indem sie weiter rauchten. Und sollten sie zu den Hunderten von Millionen Rauchern gehören, die vor der Studie die »richtige« Entscheidung trafen und mit dem Rauchen unter dem gesellschaftlichen Druck eingeknickt sind und aufgehört haben, so bewiese das nur die These – denn das sind dann keine blöden Raucher mehr, sondern nun weise Nichtraucher, wie beispielsweise Angela Dorothea Merkel. Und so ein rassistischer Anschlag auf die Logik und Menschheit geht um die Welt, unter dem Label der Wissenschaftlichkeit von medizinischen Fach-Journalen; blindlings übernommen von der WHO.

Die Gifte

Hexe2Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg, die Hauptquelle für das Statistische Bundesamt (Destatis) und somit für die Regierung in Sachen Raucherverfolgung macht dann fleißig weiter – die Tabak-Präventionsabteilung arbeitet eng zusammen mit der Tabakprävention der WHO. Gleich am Anfang ihrer Raucher-Pressemitteilung ist zu lesen: Passivraucher haben die gleichen giftigen Substanzen im Blut wie Raucher! Das stimmt, denn es sind die gleiche Spezies Menschen. Die nichtexponierten Nichtraucher haben ebenfalls dieselben Gifte im Blut, alle haben sie. Passivraucher haben doppelt soviel Kotinin (das ist der Nikotin-Abbaustoff) wie Nichtexponierte, aber 130-mal weniger als aktive Raucher. Über die zweite Zahl schweigt man sich jedoch aus. Das ist so, als würde man die Zugspitze mit 3.000 Metern Höhe mit einem 23 Meter hohen Hügel in Holland gleichsetzen. Beides sind Erhebungen in der Landschaft, also sind sie sich ziemlich ähnlich.

Die unlauteren Machenschaften

BSE

Raucher spielen das Spiel einfach nicht mit

Um Menschen so richtig das Fürchten zu lehren, kommt der marktschreierische Vergleich: »Passivrauchen verursacht mehr Tote als Asbesthose, illegale Drogen, BSE und SARS zusammen.« Ein werbepsychologisches Meisterstück: An Asbesthose sterben in Deutschland jährlich etwa 248 Menschen und an illegalen Drogen, so die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing, 1.393 im Jahre 2007 (Tendenz steigend). An SARS und BSE ist bislang nachweislich niemand gestorben. Macht Total keine 3301 , wie das DKFZ 2005 “errechnete” und bis heute gilt, sondern nur  1.641 Kapnophobiker oder 0.002 Prozent Todesfälle durch (SARS, BSE), illegale Drogen und Asbesthose, deutschlandweit zusammen genommen. Sie könnten, ebenfalls korrekt, auch sagen es sterben viel weniger Passivraucher als Kaninchenzüchter, aber damit ließe sich keine unlautere Abschreckungspolitik verfolgen und schon gar kein Journalist hinter dem Ofen hervor locken. Und trotzdem wird noch immer weltweit nach einem Passivrauchtoten gesucht, ein Unterfangen, das, angesichts der wissenschaftlich haarsträubenden Interview-Studien (Epidemiologie), die als Grund für ein Rauchverbot in der Öffentlichkeit oder gar als Beweis für eine angebliche Mortalität herangezogen werden, bis in alle Zukunft zum Scheitern verurteilt sein wird.

Menschen sind, unabhängig vom Tabakgenuß, tatsächlich an fast allen Arbeitsplätzen gefährdet, und zwar nicht durch die herbeigeredete, nie zu beweisende Schädlichkeit von Passivtabakrauch, ohne daß darüber irgendein Geschrei gemacht wird. Man nimmt diese gravierenden Gesundheitsschäden billigend in Kauf und niemand käme auf die Idee, deswegen Milliarden-Kampagnen zu schalten und weltweit Horror-Visionen in Szene zu setzen. Oder haben Sie schon mal eine Schlagzeile gelesen mit den Worten: »Metallarbeiter an Asbesthose gestorben!« – oder gar «Krank durch Arbeit!»?

ThyssenKrupp, Salzgitter oder Klöcknerwerke müßten sofort schließen, würde man dieselben Maßstäbe wie beim Tabak anwenden, nämlich die EU-Schadstoff-Grenzwerte auf das Niveau von Passivrauch zu senken. Tatsächlich würde der gesamte Werkplatz Deutschlands von einem Tag auf den andren stillstehen. Keiner dürfte mehr arbeiten gehen, solange er Angestellte beschäftigt oder selbst Angestellter ist.

Giftige Arbeitsplätze
Beschäftigte in der Metallwarenindustrie müssen während ihrer Arbeitszeit zu 46 Prozent stehen, Stahlarbeiter arbeiten zu 56 Prozent bei Lärm. Bücken, Hocken, Knien, schwer Heben und Tragen kommen häufig vor – alles Ursachen für Rückenschmerzen und Wirbelsäulenschäden. Metall- und Maschinenbauer sind am stärksten durch Lärmschwerhörigkeit betroffen.

Atemwegskrankheiten sind deshalb weit verbreitet: Diese entstehen hauptsächlich durch Metallstaub und Schweißrauch, Asbest und Silikatstäube in der Luft. Auch Gefahrstoffen sind die Beschäftigten ausgesetzt. Durch den Kontakt mit Kühlschmierstoffen haben Dreher bereits nach drei Berufsjahren ein 100 Prozent höheres Krebsrisiko gegenüber Personen, die keinen Kontakt damit haben. Kühlschmierstoffe führen auch zu allergischen Hauterkrankungen.
Durch Rationalisierung sind Belastungen wie Zeitdruck neu hinzugekommen, das Schadensrisiko ist hoch. Die Hälfte der Metallbearbeiter hat erhöhten Blutdruck. Bluthochdruck, Magen-Darm- Erkrankungen und Rückenschmerzen hängen mit seelischen Belastungen wie eintöniger, unbefriedigender Arbeit und unvollständigen Arbeitsaufgaben zusammen.
– Quellen: Wolfgang Hien: Arbeitsbedingungen/-belastungen und Gesundheitsrisiken in der Metallbearbeitung. PräNet, Das Präventionsnetzwerk im DGB-Bildungswerk; BIBB/IAB-Erhebung 1998/99

Bei Herz-Kreislauf-Krankheiten [10] [11] [12] [13] [14] [15] wird bei Passivrauchern eine höhere Zahl von Toten angegeben [16], aber schon wieder ist ein Apfel keine Birne: Korrelation ist nicht Kausalität.

»Korrelation beschreibt die Beziehung zwischen zwei oder mehreren statistischen Variablen. Wenn sie besteht, ist noch nicht gesagt, ob eine Größe die andere kausal beeinflußt, ob beide von einer dritten Größe kausal abhängen oder ob sich überhaupt ein Kausalzusammenhang folgern läßt.«
»Kausalität (lat. causa „Ursache“) bezeichnet die Beziehung zwischen Ursache und Wirkung, betrifft also die Abfolge aufeinander bezogener Ereignisse/Zustände. Die Kausalität (ein kausales Ereignis) hat eine feste zeitliche Richtung, die immer von der Ursache ausgeht, auf die die Wirkung folgt. Kurz: Ein Ereignis oder der Zustand A ist die Ursache für die Wirkung B, wenn B von A herbeigeführt wird. Beispiel: „Der Tritt auf das Gaspedal verursacht, dass das Auto beschleunigt“.« – (ex Wikipedia)

In den USA wurde ein Wettbewerb mit der Aufgabe ausgeschrieben, mit korrekten Daten die absurdeste These aufzustellen. Gewinner war eine Studie, die »bewies« daß der Besitzer eines Video-Rekorders ein signifikant höheres Risiko hat, AIDS einzufangen – man stellte fest, daß Videorekorderbesitzer sich viel häufiger mit AIDS infizieren.

Krankheitsauslöser am Arbeitsplatz
Depressionen und andere psychische Störungen breiten sich immer stärker unter den versicherten Erwerbstätigen aus. Die neuesten Zahlen der Techniker Krankenkasse sind alarmierend. Im Jahr 2003 stiegen die Fehlzeiten durch Depressionen wieder um 3,6 Prozent. Hochgerechnet auf die gesamte Bevölkerung kommen damit 18 Millionen Fehltage zusammen. Die Betroffenen fallen in der Regel mehrere Wochen aus, wobei Frauen häufiger an Depressionen erkranken als Männer.
Als mögliche Ursachen von psychischen Erkrankungen, wo Depressionen die häufigste Einzeldiagnose darstellen, geben Experten vor allem Zeitdruck, schlechtes Führungsverhalten und Arbeitsplatzunsicherheit an. In den Betrieben wird das heikle Thema jedoch gerne gemieden, Erkrankten wird sogar Faulheit unterstellt – was diese davon abhält, sich dringend benötigte Hilfe zu holen.
– IGA, Initiative Gesundheit & Arbeit 9/2003 (HVBG und BKK BV),nach Gesundheitsreport 2003 der BKK S. 13

Raucher von über 20 Zigaretten täglich steuern ihre leichten Depressionen in oft unbewußter Selbstmedikation eigenverantwortlich, ohne der Krankenkasse auf der Tasche zu liegen, während der hypochondrisch veranlagte Kapnophobiker sich vom Arzt ein Rezept für Aspirin gegen wetterfühlige Kopfschmerzen kassenpflichtig verschreiben läßt, obwohl Aspirin in den USA zu den 15 häufigsten Todesarten zählt.

«Inexistente» Störfaktoren bei Passivrauchstudien

Allein bei den Studien zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen wurden bislang 18 unerläßliche Störfaktoren festgestellt. Diese Störfaktoren scheinen jedoch für Passivrauchstudien in Relation zu Herzinfarkt nicht zu gelten, sie scheinen für Passivrauchforscher einfach nicht zu existieren! Denn keine einzige der vielen Hundert Passivrauchstudien in bezug auf Herzerkrankungen berücksichtigt mehr als 6 dieser Störfaktoren! Und wenn man dann noch die Wahl hat, welche dieser zwei Drittel der ausgelassenen Störfaktoren man nicht berücksichtigen will, dann kann auch der Laie einfach erkennen, was von solchen Studien zu halten ist. Einer der 18 Störfaktoren nennt sich übrigens »Kognitive Verzerrung« und scheint unter Passivrauchforschern selbst der größte unberücksichtigte Störfaktor zu sein.

Krebs am Arbeitsplatz
Für vier Prozent aller Krebsfälle sollen Arbeitsumstände verantwortlich sein, schätzt die EU-Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz (OSHA). Eine Ursache sind krebserregende Chemikalien: 32 Millionen Menschen in Europa gehen mit solchen Stoffen um. Psychosozialer Streß kann dazu beitragen, daß ein Tumor entsteht und sich ausbreitet. Studien wiesen nach, daß Streß die Bildung von Metastasen (Tochtergeschwüren) fördert. Nachtarbeit ist ein weiterer Risikofaktor.

Dänische Wissenschaftler fanden heraus, daß Nachtarbeiterinnen ein 1,5 Mal höheres Risiko haben, an Brustkrebs zu erkranken. Auch Darmkrebs tritt bei Nachtarbeitern häufiger auf. Lungenkrebs und Asbesthose-Tote sind als »Altlasten« aus versäumtem Arbeitsschutz früherer Jahrzehnte zu registrieren.- Quelle: Dr. Johnni Hansen, Institute of Cancer Epidemiology Kopenhagen 2001»

In der Summe kann Dauerstreß ernsthaft das Immunsystem angreifen und damit für Infekte aller Art anfällig machen, erwiesenermaßen aber auch für Krebs und Herz-Kreislauf-Krankheiten.« – Professor Dr. Alfred Oppolzer, Arbeits- und Gesundheitswissenschaftler an der Hochschule für Wirtschaft und Politik in Hamburg (IT Magazin 4/2002, S. 9)

Helfersyndrom und unerwünschte Hilfe

George_W_Bush_sm

Trockener Alkoholiker entfesselt Religionskrieg als Alkoholersatz

Nichtraucher und Raucher finanzieren mit ihren Steuergeldern eine Institution, die die Bevölkerung informieren sollte. Statt aber zu informieren, will sie desinformieren um abzuschrecken. Angeblich bekämpft sie eine Volkskrankheit, in Wirklichkeit jedoch bekämpft sie eine nicht unerheblich große Volksgruppe und betreibt somit – unverständlicherweise ungestraft – Volksverhetzung. Sie wird behaupten, sie »helfe« dieser Gruppe nur, sich aus ihrer «Sucht» zu befreien, so wie George W. Bush den Irakern »half« sich von Saddam Hussein zu befreien; aber wenn die Iraker und die Raucher sagen, sie werden angegriffen und wollen diese Hilfe nicht, dann muß man es ihnen in einer Demokratie glauben und sie nicht unterdrücken.

Martina_Poetschke_Langer

Machte sich lächerlich: «Jährlich sterben seit 2005 konstant 3301 an Passivtabakrauch»

Das DKFZ machte 2005 eine Studie, die »ausrechnete«, daß in Deutschland 3301 Menschen jährlich an den Folgen des Passivrauchens sterben. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages meinte dazu, daß das alles auf vagen Schätzungen basiere (diese Studie kann man anfordern, aber nicht auf eine Webseite stellen). Die Leiterin der Krebsprävention und Tabakkontrolle, Martina  Pötschke-Langer (Bild links, in Hypnotisierer-Pose), dem DKFZ aus Glaubwürdigkeitsgründen als Stabsstelle angehängt, gab in einem »Zeit«-Interview vom 17.12.2005 offen zu, daß diese Zahl nur eine vage Schätzung sei, sie das aber nicht störe, »da sie dem «richtigen Zweck» dient.« Sie ist keine Diktatorin, aber der Gedankengang und die daraus entstehenden Gesetze sind diktatorisch. Leider ticken heute allzu viele Menschen so. Sie wollen in einem Anfall von Hellseherei besser wissen, was für andere gut ist, egal ob diese damit einverstanden sind oder nicht. Fachleute der Psychologie nennen diese Krankheit auch »Helfersyndrom«.

Nun, selbst wenn die Zahl 3301 aus dem Jahre 2005 stimmen würde: bei 800.000 Toten jährlich in Deutschland wären das gerade mal 0,4 %. Warum geht man nicht mit der gleichen Verbissenheit gegen die Ursachen für die anderen 99,6 % der Todesfälle vor?


Helfersyndrom
wenn Helfen zur Sucht wird

Die Merkmale des Helfersyndroms sind: Betroffene

  • haben ein geringes Selbstwertgefühl.
  • beziehen ihr Selbstwertgefühl daraus, anderen zu helfen.
  • berücksichtigen manchmal die Wünsche desjenigen, dem sie helfen wollen, nicht, sondern drängen ihre Hilfe auf.
  • lehnen Unterstützung bei der Hilfe durch andere ab.
  • übersehen eigene körperliche Grenzen.
  • vernachlässigen eigene Bedürfnisse und Wünsche.
  • erwarten von den Menschen, denen sie helfen, Dankbarkeit und Anerkennung.

Wie entsteht das Helfersyndrom?

Betroffene lernen in der Kindheit, sich von der Anerkennung durch andere abhängig zu machen. Sie halten sich nur dann für liebenswert und wertvoll, wenn andere ihnen dankbar sind und sie für diese wichtig sind. Sie fühlen sich in der Rolle des Märtyrers wohl, der sich für andere aufopfert. Sie glauben, sonst nichts zu besitzen, als besonders leidensfähig und aufopferungsvoll zu sein. Es ist ihr Weg, sich aufzuwerten und als etwas Besonderes zu sehen.

Eltern, die ihren Kindern die Schuld an ihren Gefühlen geben (“Wegen dir ist Mama traurig; du bist schuld an Mamas Kopfschmerzen”), vermitteln ihren Kindern die Botschaft: “Du musst die Verantwortung für die Gefühle anderer übernehmen”.

Betroffene denken häufig nur in einer Alles-oder-Nichts-Schiene: Entweder ich bin ein guter Mensch und bin immer hilfsbereit oder ich bin egoistisch, berücksichtige meine Bedürfnisse und bin ein schlechter Mensch.

Wie ein Helfersyndrom erkennen?
Die Folgen eines Helfersyndroms

  • Die Bilanz zwischen Geben und Nehmen stimmt nicht. Wir geben mehr, als wir bekommen.
  • Wir hören nicht (mehr) auf die Bedürfnisse des Hilfsbedürftigen, sondern helfen ungefragt.
  • Wir wissen besser über die Bedürfnisse und Wünsche des anderen Bescheid als über unsere eigenen.
  • Wir sind erschöpft und ausgelaugt, da wir uns überfordern.
  • Wir sind depressiv.
  • Wir haben keine eigenen Wünsche und Ziele mehr.
  • Wir lehnen jede Unterstützung durch andere ab.
  • Wir nehmen Medikamente oder Suchtmittel, um der Belastung standzuhalten.

Die Folgen des Helfersyndroms können Burnout, Depressionen, psychosomatische Erkrankungen sein. Besonders häufig findet man das Helfersyndrom in der Altenpflege bzw. in lehrenden, helfenden und heilenden Berufen.

Ist Helfen etwas Schlechtes?

Nein, natürlich nicht. Wenn wir Menschen helfen, die Unterstützung benötigen, dann ist dies generell eine gute Tat. Zum Helfen gehört meist auch, daß wir dem Hilfsbedürftigen zuliebe eigene Interessen momentan zurückstellen. Das ist in Ordnung.

Kritisch wird es, wenn wir uns und unsere seelischen und körperlichen Bedürfnisse völlig unterordnen und die Interessen des Hilfsbedürftigen ignorieren, indem wir ihm quasi unsere Hilfe aufzwängen, obwohl er diese gar nicht möchte oder nicht in dem Umfang braucht, wie wir ihm diese angedeihen lassen, wir ihn also überbehüten.

Was tun, wenn man unter einem Helfersyndrom leidet?

  • Sich aus dem Helfersyndrom zu befreien ist nicht einfach. Der erste Schritt besteht darin, zu erkennen und zu akzeptieren, daß sich hinter der Hilfsbereitschaft ein “eigennütziges” Motiv verbirgt. Das Helfen ist nur Mittel zum Zweck. Wir wollen uns wichtig und gebraucht fühlen und durch unsere Hilfe unser Selbstwertgefühl stärken. Wir brauchen vielleicht den Hilfsbedürftigen mehr, als dieser uns braucht. Sich dies einzugestehen, schmerzt und fällt deshalb nicht leicht.
  • Wenn wir akzeptieren, dass hinter unserer Hilfsbereitschaft in erster Linie eigene Interessen und Bedürfnisse stehen, dann gilt es herauszufinden, wie wir das Bedürfnis nach Anerkennung und Bestätigung auf anderem Wege als durch Helfen erfüllen können oder wie wir lernen können, unser Selbstwertgefühl zu stärken, um so weniger von der Anerkennung anderer abhängig zu sein.
  • Häufig ist zusätzlich eine psychotherapeutische Behandlung notwendig. Wir müssen z.B. herausfinden: “Wer bin ich, wenn ich nicht in der Rolle des Helfers bin?” und “Welche Wünsche habe ich für MEIN Leben?”
  • Ziel bei der Selbsthilfe und einer Psychotherapie ist, daß wir uns wertvoll fühlen, ohne etwas dafür zu tun, d.h. ohne anderen helfen zu müssen.

Antiraucher und andre Betroffene finden hier Hilfe zur Selbsthilfe.


Passivrauch wie gewöhnliche Umgebungsluft

Die Packung der Zukunft - Neue, einheitliche Gesundheits-Pornos auf den Packungen

«Winfield Blue» hieß die Zigarettenmarke mal. In Zukunft werden alle «Lung Cancer» heißen! Schön einheitlich froschgrün und stalinrot faschistisch.

Nach einem Bericht des amerikanischen CRS – Congressional Research Service – zeigten (beim üblichen CI von 95 %) 25 von 30 Studien ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko bei Passivrauchern auf, wobei die meisten statistisch insignifikant waren. Dabei wollten die Wissenschaftler in den meisten Fällen die Schädlichkeit beweisen, denn nur so werden ihre Arbeiten auch publiziert und sie bekommen weitere Forschungsgelder. Ansonsten werden sie arbeitslos. Das merken natürlich auch die in den Studien befragten Testpersonen sehr leicht und wollen ebenfalls «helfen». Man kann nicht nicht kommunizieren! (Paul Watzlawick). Außerdem neigen Befragte dazu, ihre Rauchexposition in den Angaben unbewußt selber zu erhöhen, weil der Gedanke tröstlicher ist, daß der Krebs durch Dritte verursacht worden ist, man endlich eine Antwort auf die Frage hat «warum gerade ich» und man somit einen Schuldigen als Projektionsfläche für seine Wut auf dem Teller präsentiert erhält, statt sich in Eigenverantwortung ehrlich mit sich selbst auseinander zu setzen. Daß daraus bei labilen Menschen fanatischer Hass entstehen kann, versteht sich von selbst. Man besuche nur mal die Seiten der Antiraucher.

Allen Carr & Wikipedia

Eine Frau, die nichts von Medizin versteht, erklärte den Lungenkrebstod eines nichtrauchenden Freundes damit, daß der Nachbar von zwei Stockwerken weiter unten ein Raucher war. Allen Carr, ein Bestsellerautor und Prophet des Nichtrauchens, ist ausgerechnet an Lungenkrebs gestorben. Obwohl kein Mediziner sagen kann, welche Ursachen im ganzen Leben zum Tod führen, steht die lebensgeschichtliche Erklärung für den Tod Allen Carrs in der Wikipedia: »In den frühen Jahren, als er noch seine «Nichtrauchkursteilnehmer» unterrichtete, ließ er es noch zu, daß sie rauchten.« Bingo! Ach, wären Leben und Tod so einfach zu erklären, wie wenn es ums Passivrauchen geht! Wikipedia publiziert übrigens sehr grenzwertig einseitig über das Thema Passivrauch zugunsten der Rauchgegner. Das liegt wohl stark an der Tatsache, wie allerorten heute in den Medien, daß pharmaseitig sehr viel Geld in dieses an sich einst gute Projekt gesteckt wird, welches die Unabhängigkeit von Wikipedia nicht mehr gewährleisten kann. Denn wie jede gute Idee, ist auch diese politisch unterwandert, vereinnahmt und korrumpiert worden. Aufruf Jimmy Wales.

Studien, die keine Schädlichkeit beweisen, findet man fast nur auf Raucherseiten – welcher unterwürfige, um seinen Job fürchtende Journalist oder sendebewußter Arzt will sich sonst damit öffentlich in die Nesseln setzen und als schwarzes Schaf an den Pranger der politischen Unkorrektheit gestellt werden – oder sich gar Morddrohungen aussetzen? Wenn sie auf Antiraucherseiten stehen, dann natürlich einzig, um genüßlich zerrissen zu werden – und zwar ausschließlich ad hominem. Ein Kritiker meinte zum Beispiel, daß der CRS-Report Orthographiefehler aufweise. Antirauchern ist es egal wohin man schießt, Hauptsache man schießt. Der englische Eintrag über Passivrauch auf Wikipedia ist auch so ein Paradebeispiel: Da steht die zweite WHO-Studie als Beweis für eine Schädlichkeit von Passivrauch, und die erste WHO-Studie steht unter der Rubrik «Kritik»: Manche Kreise um die Tabakindustrie erwähnen die erste Studie als Beweis, daß es nicht ungesund ist, aber die WHO antwortetet dennoch, die Studie war gut und richtig. Also wenn sie gut und richtig war, wieso mußte nochmals eine Studie gemacht werden? Wieso ist die angeblich «Gutes» beweisende Studie das Argument, während die «Böses» beweisende Studie einmal ein Schönheitsfehler ist, und dann doch wieder fehlerlos, und letztendlich nur noch Schönheit übrigbleibt? Ist das Wissenschaft?

CRS näher bei den Tatsachen

Der Bericht des CRS kam zu dem Schluß, daß das Risiko, als Passivraucher an Lungenkrebs zu sterben, kleiner ist als durch einen Autounfall oder an gewöhnlicher Luftverschmutzung, aber vielleicht größer als zum Beispiel zu ertrinken – dies aber auch nur bei «starken Passivrauchern» wie beispielsweise bei Wirten verrauchter Kneipen. Bei «normalen» Passivrauchern könnte es gut sein, daß kein Einziger wegen Passivrauchs an Lungekrebs erkranke. Damit die Antiraucher nicht gleich meinen, der Bericht wurde von der Tabaklobby bestellt und bezahlt: Die Studie wurde vom Antitabak-Abgeordneten Henry Waxman in Auftrag gegeben. Sie wird auch manchmal bei Antiraucher-Seiten erwähnt, aber als etwas, was man ignorieren könne – ein Teilnehmer der Untersuchung erzählte später einer kanadischen Zeitung gegenüber, daß die Studie nicht seriös durchgeführt worden sei – was daran faul war, ist allerdings nirgends nachzulesen. Eine «Kritik» heißt (zumindest in diesem Fall), daß die Studie nicht gut ist, und eine unangenehme Studie kritisieren, das kann sogar ein 4-Jähriger.

Der CRS machte auch darauf aufmerksam, daß das relative Risiko, wie der Name schon sagt, relativ ist. Man könne ausrechnen, daß die Gefahr, von einem Blitz vor der Haustür getroffen zu werden, bei eins zu einer Million liegt, im Haus jedoch bei eins zu zehn Millionen; das heißt aber noch lange nicht, daß es gefährlich ist, vor die Haustür zu gehen, bloß weil die Leute so selten innerhalb der Wohnung vom Blitz getroffen werden.

Wahrnehmungsverschiebung der Gefahren

Auch ohne Schummeln bei der EPA-Studie wäre das ermittelte relative Risiko von RR 1.19 sehr klein – das erkennt man an Studien, die Risiko-Faktoren bei anderen Sachverhalten ermittelt haben: Sitzende Tätigkeiten haben ein RR von 1.30 für Darmkrebs, Vollmilch für Lungenkrebs hat ein RR von 2.14, Aktivrauchen einen Durchschnittswert von RR 8.50, und täglich zwölf Stunden einen BH zu tragen, birgt ein RR von 12,5 bis 21.0 für Brustkrebs. Trotzdem wird gegen Stühle und Vollmilch nichts unternommen, ebensowenig gegen BHs – dabei sind das die wahren Risiken, die jeden halbwegs vernunftbegabten Menschen mit einem IQ oberhalb der Zimmertemperatur aufhorchen lassen sollten! Die Studie mit den BHs wurde als unwissenschaftlich kritisiert, aber 2 oder 3 weitere Studien könnten dieser angeblichen Unwissenschaftlichkeit widersprechen und die Sache wäre bewiesen und vom Tisch. Nicht so wie bei den Hunderten von Passivrauchstudien, die in der Summe gar nichts beweisen! Man wäre gezwungen, BHs zu verbieten, noch vor einem Rauchverbot. Aber im Gegensatz zum Passivrauchen haßt offensichtlich niemand BHs, und die Pharmaindustrie hat noch nichts entdeckt, womit sie durch solche Studien Geld verdienen könnte, im Gegenteil. Mit Brustkrebsmittel, Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchungen und chirurgischen Eingriffen wird nicht unerheblich mitverdient – nicht zu vergessen, die BH-Hersteller selbst mitsamt all ihren Werbeagenturen. BHs sind nun mal keine Naturpflanzen, die sich für Biopiraterie eignen, eher schon das Gegenteil.

Winston_Churchill_sm

Lebte 91 Jahre: * 30. November 1874 in Woodstock (England); † 24. Januar 1965 in London

Für solche Zahlen bei anderen Studien können und wollen wir keine Garantie übernehmen, sie können natürlich genauso unberücksichtigte oder ausgeblendete Störfaktoren haben; oder gar von der bösen Tabaklobby oder sonstiger Konkurrenz bezahlt worden sein (z.B. von der Sojaindustrie mit ihrer Sojamilch gegen die Kuhmilch). Worauf wir hinauswollen ist, daß man entweder der Wissenschaft mit ihren Statistiken (noch) glaubt, so wie sie daherkommen, oder man glaubt ihnen nicht. Am besten ist es heutzutage wohl, man recherchiert selbst und kontrolliert nach. Nur so erhält man heute Gewißheit in einer politisch korrumpierten Wissenschaft. Denn 46 Prozent der Wissenschaftler [17], so eine Studie, kennt jemanden, der schon Forschungsergebnisse manipuliert hat, und dies sei nur die Spitze des Eisbergs, denn jeder Befragte aus der Studie sagte auch, er hätte dies noch nie getan! [18] Nun, wenn Antiraucher uns sagen, man glaube an keine Statistiken, die man nicht selber gefälscht hat, dann müssen wir uns fragen, ob die die Statistiken nicht genauso gefälscht haben, und falls nicht, könnten sie dennoch nicht an ihre »guten« Statistiken  glauben, die ihnen sagen, Passivrauchen sei ungesund. Und als Antiraucher ausgerechnet das angebliche Zitat des Rauchers und Whiskytrinkers, Sir Winston Churchill, zu eigen zu machen, zeugt auch nicht unbedingt von überragender Intelligenz, insbesondere wenn man Raucher für Deppen hält und andererseits nicht weiß, daß dieses Zitat nicht von Winston Churchill stammt, sondern ihm vom deutschen Propagandaminister Joseph Goebbels in den Mund gelegt wurde, um die statistisch belegten Erfolge Englands herunterzuspielen (”Zahlen lügen nicht, sie verführen” ).

Viele Leute stellen sich vor, in den Vorständen der Tabakmultis arbeiten ganz, ganz böse Menschen, mit Al Capone-Fresse und großen, teuflischen Vampirzähnen. Schauen Sie sich den Kioskbetreiber um die Ecke an, ob er wie ein Massenmörder und Kinderfresser aussieht – denn er verkauft nebst unzähligen Dingen auch Zigaretten. Viele Millionen Menschen arbeiten für die und in der Tabakindustrie – Farmer, Fabrikarbeiter, Büroangestellte, Raucher, Nichtraucher, sogar religiöse Antiraucher wie die Vorfahren von Zè do Rock. Und so wie äußerst selten ein Manager oder Arbeiter einer Autofabrik seinen Job verläßt, weil sie Killermaschinen für chemische oder biologische Waffen oder Uranmunition produzieren, so verläßt auch kaum einer seinen Job in der Tabakindustrie, denn nichts tötet schneller als Armut.

WHO: «Uranmunition ist keine besondere Gefährdung»
Über das tatsächliche Ausmaß der Bedrohung herrscht Uneinigkeit. Von Gegnern dieser Waffen, wie der Organisation Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, wird Uranmunition für Krebserkrankungen, Mißbildungen und Folgeschäden wie das Golfkriegssyndrom verantwortlich gemacht. Sie führen an, daß Statistiken einen nicht zu übersehenden Anstieg gerade von Haut- und Lungenkrebserkrankungen in betroffenen Kriegsgebieten zeigen.

Nach Studien der Weltgesundheits-Organisation (WHO) und der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) liegt keine besondere Gefährdung vor. Im WHO guidance on exposure to depleted uranium heißt es explizit, daß keine Studie eine Verbindung zwischen Kontakt mit abgereichertem Uran und dem Auftreten von Krebs oder angeborenen Defekten finden konnte (No study has established a link between exposure to DU and the onset of cancers or congenital abnormalities.). (ex Wikipedia)

Passivrauchen hingegen ist laut WHO ganz besonders gefährlich, ja sogar «erwiesenermaßen» tödlicher als eine mit abgereichertem Uran versehene Kugel! Auch wenn man absolut nichts in bezug auf Passivtabakrauch weiß, besagt die Doktrin der Church of WHO in ihrem Glaubensbekenntnis: 3301 mal jährlich ist es tödlich, alleine in Deutschland. Wissenschaftlich unwiderruflich «bewiesen» und von 192 Ländern vertraglich unwiderruflich anerkannt.

P.S. Der Papst hat sich bis anhin noch nicht dazu geäußert. Unterschätzt er möglicherweise die Gefahr eines Schisma?

Teil 4/5 folgt demnächst

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Informationen für die Gastronomie
Darf man bei Ihnen im Lokal, im Fumoir, auf der Terrasse oder im Garten rauchen? Super! Sie können sich hier kostenlos registrieren, damit Ihr Lokal von Rauchern auch gefunden wird.

8 thoughts on “Raucher sind Deppen

  1. Wer ein bisschen mit statistischen Daten und Korrelationen herumspielen will:
    Bei Gapminder kann man Daten aus (fast) allen Ländern gegeneinander und gegen das Jahr auftragen.
    http://www.gapminder.org/
    Einkommen und Lebenserwartung haben eine Korrelation (wenn wundert’s)
    Und siehe da: Lungenkrebs und Wochenarbeitszeit:
    eindeutig, Lungenkrebs kommt vom Arbeiten.

    die Studie “dumme Raucher” ist schon richtig.
    Wir bezahlen definitiv genug Tabaksteuern und unterstützen dabei, aus dem Tabakpräventionsfonds AT, LL …
    Wir bezahlen für das Gesindel, das uns zu Unmenschen abstempeln will.
    Wir sind wirklich Deppen.
    Geschmuggelte zigaretten?

  2. Korrelation:
    Unter der Sonne gibts Sonnenbrand.
    Wenn viel Sonne scheint, wird viel Glace gegessen.
    Irrtum 1: Je mehr Glace gegessen wird, desto mehr Sonnenbrände gibts.
    Irrtum 2: Je mehr Sonnenbrände zu verzeichnen sind, desto höher der Glace-Konsum.
    Gewisse Behauptungen sind derart falsch, dass sogar das Gegenteil nicht stimmt.

    Sind es etwa die “Deppen”, welche das “Gesinde” definieren?

    • odh, gehe mit dir in bezug auf Korrelation völlig einig. Es steht ja geschrieben: Korrelation ist nicht Kausalität! Und es sind mitnichten die im Titel erwähnten “Deppen”, die das absichtlich verwechseln!

      Seit Mai 2010 sind deine Kommentare irgendwie “komisch”, um es mal weitläufig, höflich und unbestimmt auszudrücken und meist derart unsachlich, daß ich mich seit einem halben Jahr frage, woher diese unterdrückte Wut gegen Sackstark! und seine Artikel stammt. Schicke mir doch mal ein Mail, wenn du die Frage beantworten willst.

      P.S. Die Sonne scheint immer und auch immer gleichviel, sieht man mal von den Sonneneruptionen und den damit verbundenen magnetischen und kosmischen Strahlen ab. Es ist die Erde, die sich um die Sonne dreht und dabei auch noch rotiert – und sie ist keine Scheibe!

  3. “Warum geht man nicht mit der gleichen Verbissenheit gegen die Ursachen für die anderen 99,6 % der Todesfälle vor?”
    Oh Hilfe, nein.
    Dann müssten Leitern-, Badewannen-, Stühle-, Auto- , Medikamenten-Verbote und noch viel mehr kommen.

    Viele ominöse Studien des DKFZ gibt es hier

    Die “Studie” mit den 3301 Passivrauchtoten ist hier zu finden.

    Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er ab so viel Unsinn schmunzeln oder beim Gedanken, was noch kommen kann/wird, erschrecken soll.

    Das Korrelations-Beispiel mit Sonnenbrand/Glacekonsum werde ich mir merken.

  4. Das schöne am Sonnenbrand Glacekonsum-Vergleich ist, dass es einen gemeinsame Ursache (Sonne) hat, beim Glacekonsum sogar mit dem Zwischenschritt Temperatur

    “Jede beobachtete statistische Regelmäßigkeit tendiert dazu zusammenzubrechen, sobald zu Kontrollzwecken Druck auf sie ausgeübt wird.”
    stimmt auch nur, wenn es nur einen statistischen Zusammenhang gibt.
    Wenn der Zusammenhang auf solider, bsp physikalischer, Basis steht sieht es anders aus.

  5. Statistik (Aus Nassim Nichola Taleb, “Der schwarze Schwan”):
    “(…) Wissen führt auch dann, auch wenn es exakt ist, nicht oft zu angemessenen Handlungen. Wenn wir nicht aufpassen, neigen wir nämlich dazu, zu vergessen, was wir wissen oder wie wir es richtig verarbeiten müssen – selbst wenn wir Experten sind. Die Statistiker lassen ihren Verstand leider viel zu häufig im “Klassenzimmer”; auf der Strass unterlaufen ihnen bei ihren Schlussfolgerungen häufig die trivialsten Fehler. Das ist erwisen! 1971 stellten die Psychologen Danny Kahnemann und Amos Tversky Statisikprofessoren statistische Fragen, die nicht als statistische Fragen formulöiert waren. Eine sah so aus: “Lassen Sie annehmen, dass es in Ihrer Stadt zwei Krankenhäuser gibt, ein grosses und ein kleines. An einem gegebenen Tag sind 60% der Babys, die in einem der beiden Krankenhäusewr geboren wurden, Jungen. Welches Krankenhaus wird das wahrscheinlich sein?” Vle Statistiker machen (be einem lockeren Gespräch) einen Fehler, der der Entscheidung für das grössere Krankenhaus entspricht, obwohl es doch gerade die Gundlage der Statistik ist, das grosse Stichproben stabiler sind und weniger stark um den langfristigen Durchschnitt – hier: 50% für beide Geschlechter – fluktuieren als kleinere. Diese Statistiker wären bei ihren eigenen Klausuren und Prüfungen durchgefallen!)” So scheint es, dass es eine hohe Zahl von derartigen Inferenzfehler gibt, die Statistikern unterlaufen, die vergessen, dass sie Statistiker sind.
    ***
    odh: “Wenn es viele Nüsse zu ernten gibt, kommen im Folgejahr sehr viele Knaben zur Welt! Gibt es viel Erdbeeren zu ernten, dann sind es nicht viele Mädchen die geboren werden, sondern es gibt viel Marmelade…!
    ***
    Churchill mag alt geworden sein (91). Als er geboren wurde, stand das britische Empire in seinem Zenit. Als er starb, war Großbritannien zu einer Macht zweiten Ranges geworden. Den Schluss zu ziehen es sei das “Missverdienst” Churchills, wäre absurd. Genau so, als würde man sein erreichtes Alter dem Rauchen von Cigarren zuschreiben. Niemand wird wissen, ob er ohne Rauch noch einige Monate oder ein paar Jahre länger gelebt hätte und mit welcher Lebensqualität. Schliesslich wird jemand mit “Schwindsucht” auch nicht mit Tabak geheilt.
    Churchill war manisch-depressiv und wurde nicht in einer Klinik entsorgt, mit Chemie vollgepumpt, sondern rettete als Kriegspremier Europa und eigentlich die Welt von einer eugenischen Rassenherrschaft (die via Weltgesundheitsorganisation jedoch wieder durch eine neu lackierte Hintertüre hereinkommt… – ein anderes Thema-). Churchill überlebte seinen black dog um viele Jahrzehnte, wohl nicht zuletzt dank Hochprozentigem und bestem Tabak.
    Sonderbar:
    Die Ärzte sind eigentlich ratlos. Sie wissen zwar, wie die Krankheit behandelt wird, haben aber eigentlich keine Ahnung, was die Wahnsinnsschübe auslöst. Beliebt ist das Argument, dass es manische Depressionen schon immer gegeben hat und heute nur deshalb öfters behandelt wird, weil auch die gesellschaftliche Akzeptanz gestiegen ist.
    Wie soll die Ursache bekämpft werden, wenn man diese nicht kennt?
    Es wird behandelt was möglich ist, nicht was nötig ist!

    • Danke für diesen wertvollen Beitrag mit Fakten zum besseren Verständnis der Statistik und Epidemiologie. Ob wir tatsächlich alles und jeden mit einer bis anhin noch nie da gewesenen Regulierungswut bekämpfen und bezahlen müssen, ist tatsächlich die dringendste Gretchenfrage unserer Zeit.

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