Pestizide sind gesünder als angenommen

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EU erlaubt mehr Pestizide im Essen

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Ab dem 1. September 2008 gelten europaweit neue Obergrenzen für Pestizid-Rückstände in Lebensmitteln. Umweltschützer protestieren: Zu hohe Belastungen könnten insbesondere bei Kindern zu Gesundheitsschäden führen. Die EU-Kommission verteidigt die zum Teil 60-fach höheren Grenzwerte!

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Der schizoide Gesundheitsfaschismus verbietet einerseits Rauchen, Alkohol, Fett, Zucker und Müßiggang, erhöht hingegen den Pestizid-Grenzwert und macht diese Gifte somit indirekt zu empfehlenswerten Nahrungsergänzungsmitteln. Auch das von ängstlichen Gesunden so verehrte und überteuerte probiotische Yoghurt enthält nebst dem normalen Yoghurt bloss eine Extradosis an Darmbakterien. Man könnte auch sagen: Holen Sie sich Ihr tägliches Scheiß-Yoghurt, bloss ist das einerseits politisch nicht korrekt und andererseits würde es wohl kaum mehr einer kaufen, sobald er weiss, wofür er mehr bezahlt. Neusprech scheint also bereits erfolgreich installiert: probiotisch = mit mehr Darmbakterien angereichert. Es entzieht sich meiner Kenntnis, wo hier der Mehrwert liegen soll, ausser vielleicht für schwerstabhängige,  chronische Alkoholiker und andere konstant unter Diarrhöe Leidende, die deswegen synthetische Vitamine und Spurenelemente medizinisch indiziert benötigen. Auf alle Fälle werden hier gesunde Menschen gezielt verscheissert.

Gespannt warte ich auf die „neue Studie“ aus dem BAG oder DKFZ, die zum evidenten Schluss kommen wird: Pestizide stellen zu Unrecht ein Gesundheitsrisiko dar, sie sind im Gegenteil eine unentbehrliche gesundheitliche Nahrungsergänzung wie Vitamine und Spurenelemente, denn sie reduzieren „erwiesenermaßen“, in ausreichender Menge genossen, die Folgeschäden des Nikotin- und Alkoholmißbrauchs und beugt gleichzeitig Demenzkrankheiten vor.

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Liebe Leute, laßt das Rauchen sein,
und zieht Euch lieber Pestizide rein.

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«Fit-to-Shit»(c) heisst ein neuartiger Fitness-Salat mit bis zu 6.000 Prozent mehr an hochwertig angereicherten Pestiziden aus dem Hause Monsanto. Garnieren Sie das Ganze mit dem Monsanto-Gen-Mais und stärken Sie Ihre  Abwehrkräfte gegen Schädlinge! Besonders geeignet für schmalbrüstige Kinder, Bulimiker und Anoretikerinnen die gerne rasch zunehmen wollen. Laxativas gegen die Nebenwirkungen erhalten Sie rezeptfrei in jeder Apotheke. Ideal für die mangelernährte, gestresste und gesklavte Feministin mit einem BMI unter 20, die sich den WHO-Richtlinien von BMI 20-22 sowie ihrem Mann mit appetitlichen Rundungen wieder nähern möchte.

So oder ähnlich könnten in Zukunft Werbe-Slogans oder auch ganz normale Zeitungsartikel aussehen, wenn die Bestrebungen zur Aufweichung und Elimination des Datenschutzes sowie der Werberichtlinien der Pharmafirmen mit Erfolg gekrönt sein sollten. Das nennt sich Corporate Publishing – PR als Journalismus.

Noch ein Wort zum Datenschutz

Ein lukratives Geschäft: Millionen Daten in ganz Europa werden verhökert, Konten geplündert. Der gläserne Bürger scheint längst Wirklichkeit. Auch die Regierung will an immer mehr Daten: Fluggastdaten, neue Personalausweise und Steuernummern. Viele Bürger rücken persönliche Daten sogar freiwillig raus: Kundenkarten, Gewinnspiele und Warenproben locken – und der Kunde zahlt mit seinen Daten. Wie weit sind wir schon auf dem Weg in den Schnüffelstaat? Was müsste getan werden? Brauchen wir neue Gesetze? Oder müssen wir alle umdenken und uns ganz anders verhalten?

Es ist bekannt, daß nicht nur professionelle Adreßhändler, sondern auch die deutschen Kommunen bereits außerordentliche, nicht legitimierte Einnahmen durch den Verkauf persönlicher Daten an interessierte Firmen und „ideelle Gruppierungen“ (Nichtraucherschutz, Versicherungen, Krankenkassen, etc.) erzielen!

Dem muß unbedingt ein Riegel vorgeschoben werden, bevor es einreißt und man sich auf das Gewohnheitsrecht berufen kann.

Ofizielles EU-Dokument

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20 thoughts on “Pestizide sind gesünder als angenommen

  1. Es wird nie passioeren, dass Pestizide als gesundheitsfördernd dargestellt werden.
    Da muss zuerst ein neuer Name her, dann ist es für mich vorstellbar.

    In einem fernehinterview sage eine deutsche Bürgermeisterin, dass nur Daten wie Name und Adresse verkauft würden, und das nur, wenn der Käufer die Person genug genau identifizieren würde.
    Halten die uns für blöd?
    Name und Adresse stehen im Tlefonbuch.
    reichen Name und Adresse zur genug genauen ‚Identifitierung‘ und muss der Käufer mehr angeben?
    Also muss er Name und Adresse angeben, um nur Name und Adresse zu erhalten.

  2. Genau richtig ist das ja schon, was die Pestizide betrifft. Nur ist das Problem, keiner interessiert sich fuer absolute Wahrheiten. oder dann sind sie langweilig…

    Angst vor Pestiziden ist insofern unbegruendet, als sie dem Pflanzenschutz und dem gesunden gedeihen von Gruenpflanzen nuetzlich sind und somit mittels Konzentrationen von 1/000 oder weniger eher belanglos scheinen. wenn einer effektiv stirbt wegen Planzenschutzprodukten, waere er sicher auch wegen dem beliebten CO2 / Feinstaub etc. Syndrom gestorben, oder wie auch immerF

  3. Auffallend ist, dass der Bevölkerung nit vielen „Studien“ und Aussagen Angst gemacht wird, verschiedene Bevölkerungsgruppen gegeneinander aufgehetzt werden (Passivrauchen, Tod, Gesundheitskosten etc.) und gleichzeitig Gesetze, die die Wirtschaft behindern KÖNNTEN entschärft werden.
    Langsam komme ich mir wie Stimmvieh vor, das ohne Konsequenzen verarscht werden darf.

  4. Schöner Artikel.
    Aber er enthält einen Fehler, wo ich unbedingt darauf hinweisen muss. Schließlich beschäftigt sich mein Blog mit kaum was anderem: Pestizide machen nicht schlank sondern dick.
    Außerdem spielt es keine Rolle ob der Joghurt Probiotisch ist oder nicht. Auch normaler Joghurt ist mit Darmbakterien versetzte Milch.

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