Die Finanzkrise ist gewollt

.

Die Finanzkrise war geplant!

.

«Schaut man sich das 20. Jahrhundert und die vielen Kriege und Bürgerkriege dieser Epoche an, dann gab es immer drei Vorboten der Gemetzel: Ethnische Spannungen, wirtschaftliche Probleme und staatlichen Machtverfall. Trafen sie zeitgleich zusammen, dann waren schreckliche Kriege offenkundig unvermeidbar. Mit wissenschaftlicher Präzision führte der Weg dann direkt in die Katastrophe. Noch nie aber hat es auf der Welt parallel so viele neue Brandherde gegeben wie heute, bei denen alle Vorbedingungen für Kriege und Bürgerkriege zeitgleich aufeinanderprallten. Der Crash, der sich nun in diesem 21. Jahrhundert wie ein Leichentuch über die Erde legt, könnte das 20. Jahrhundert noch in den Schatten stellen.» Zum vollständigen, äußerst lesenswerten Artikel!

.

.

gold_2000_usd3

gold-woche10

Goldpreis der letzten Woche

Goldaktien sind eine von Sackstark dieses Jahr favorisierte Investition

.

Gold Rush – ein Bericht aus der Schweiz

.

Noch viel schlimmer als 2008

Wie vorhergesagt

.

.
Und da sollen 700 Mrd. US-staatliche Junk-Bonds etwas mehr bewirken, als nur die gesamte Misere über Jahre hinaus zu verschleppen, statt es kurz und weniger schmerzhaft zu machen? Ich kriegte bereits einen Lachanfall, als Notenbankchef Bernanke im Juli letzten Jahres (2007) 100 Mrd. Dollar und im November nochmals 40 Mrd. Dollar den Banken zur Verfügung stellte und somit bewies, daß er die Sachlage völlig unterschätzte. Er sagte im März 2007: «Wir glauben, daß die Folgen der Schwierigkeiten im Subprime-Sektor[…] weitestgehend eingedämmt sind.» Und «Es sei kein ernstes Problem[…] ich gehe davon aus, daß wir es eigentlich im Griff haben», fügte Paulson im April 2007 hinzu. Zum Artikel von Sackstark 29. Sept. 2008
.

zitat-sackstark_2008-09-16

Zitat vom 16. Sept. 2008


.
Trotzdem beläßt der oberste US-Notenbankchef Bernanke die Zinsen wo sie sind. Zu lange und zu hoch um das Platzen der US-Immobilienblase noch verhindern zu können. Er weiß nicht was er tun soll: Bei einer offiziellen Inflationsrate von 4.9% (meist schönfärberische Zahlen) und einem Zinssatz von zurzeit 5.25% ist dies wohl eine Frage, welches Übel schlimmer ist. Trotzdem sollte er sich endlich zur Entscheidung durchringen, die Zinsen in den USA zu senken, denn diese Maßnahme wirkt sich erst mit einem Jahr Verspätung aus. Höchstwahrscheinlich ein Jahr zu spät. Bereits heute ist die Lage des Immobilienmarktes in den USA derart prekär, daß die Blase schon vorher brutal und schonungslos platzen wird. Es ist vorauszusehen, daß in der Folge ein ganzer Rattenschwanz an faulen Krediten in dreistelliger Milliardenhöhe und bankrotten Kreditinstituten das Resultat sein wird; und dies nicht nur in den USA, nein, auch Kreditgeber in Europa werden zu spät aufwachen und sich zumindest ein blaues Auge holen. Viele Hedgefonds haben hochrentierende, faule Kredite in ihren Portefeuilles – je höher das Risiko, desto größer die Rendite – bis es knallt. Zum Artikel von Sackstark 7. Okt. 2008
.

.

Soviel zu meinen früheren Aussagen. Wer hätte je gedacht, daß die UBS-Aktie vor wenigen Tagen für 9.05 zu haben gewesen wäre. Sackstark erwähnte es irgendwo, möglicherweise auf dem Blog von Herbie. Dennoch könnte kurzfristig die zurzeit vorherrschende Ausverkaufsstimmung  zu einem Ralley an den Börsenmärken in den nächsten zwei Monaten führen, so wie letztes Jahr auch. Mittel- bis langfristig halte ich aber noch immer an der These fest, daß es noch schlimmer kommt.

Schauen wir uns das Gemetzel, ausgelöst durch die exorbitanten amerikanischen Schuldenberge der US-Bankenmafia mal an:

Vergleich zur Vorwoche

Dow Jones minus 6,2 Prozent
S&P 500 minus 7 Prozent
Nasdaq minus 6,1 Prozent
SMI minus 4.82 Prozent
DAX minus 2.67 Prozent
TecDax minus 6.90 Prozent

Seit dem 5. Januar 2009, also nach nur gerade mal 2 Monaten, sanken die Indices in den USA und Europa zwischen 19 bis 22 Prozent. Standard & Poors 500, der größte Aktienindex der Welt, fiel im Einklang mit dem Euro-Stoxx 600 auf den niedrigsten Stand seit 1996, was eine Null-Performance von zwölf Jahren Investieren in Aktien bedeutet. Den traurigsten Rekord vollführte der Nikkei-Index, der in den letzten 28 Jahren eine Nullrendite brachte. Die Dividenden lasse ich weg, da diese eh von der Inflation weggefressen wurden und das Bild kaum verändern würden.

Diese Indices stehen aber noch immer viel zu hoch, wenn man deren P/E betrachtet und die zu erwartenden massiven  Gewinneinbrüche oder gar Bankrotte der in den Indicen enthaltenen Firmen einpreist.

Im Februar 2009 sank der US-Automobilumsatz und satte minus 41 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die japanischen und chinesischen Importe haben sich fast halbiert, der deutsche Autoexport liegt bei minus 39 Prozent und die deutschen Maschinenbauaufträge liegen bei minus 42 Prozent. Fast ganz Deutschland arbeitet nur noch an zwei bis drei Tagen die Woche, zumindest in diesen erwähnten Branchen und die Kurzarbeit weitet sich aus.

Die US-Arbeitslosenquote stieg innert weniger Monate auf  ein 25-Jahres-Hoch – so hoch wie seit 1983 nicht mehr, als Alan Greenspan die Geldschleusen übermäßig öffnete und damit den Grundstein für die Überschuldung legte und die Börsen zu boomen begannen.

Der Weltaktienindex MSCI wurde von der «Financial Times Deutschland» unter die Lupe genommen und errechnete, daß sich dieser Index in US-Dollar gerechnet sehr wohl seit Anfang 1970 (!) um das achtfache stieg. Berücksichtigt man aber den Wechselkurs des US-Dollars gegenüber der D-Mark von damals DEM 3.70 mit dem von heute von DEM 1.55 und zieht man in Betracht, daß die Kaufkraft in Deutschland seit 1970 mehr als gedrittelt wurde, bleiben lächerliche sechs Prozent kumulierter Rendite für ein halbes Leben (39 Jahre) FTD-Artikel. Und André Kostolany meinte einmal auf die Aussage eines Bankers, man müsse Aktien nur lange genug halten, lakonisch: «Langfristig sind wir alle tot.»

Aus Erfahrung empfehle ich, nie auf einen Banker zu hören, denn entweder lügen diese, wollen nur ihre eigenen Produkte loswerden oder sie sind tatsächlich dümmer als der private Normalinvestor.

Erwartungen zum Jahresendstand DAX 2008:

.
DZBank: 8300
Deutsche Bank: 8300
Sal. Oppenheim:  8400
Helaba: 8600
BHF: 8700
Julius Bär: 8800
Dekabank: 9000
WGZ: 10000

Quelle
.

Die Tausenden von Milliarden an staatlichen Garantien weltweit sind reine Augenwischerei und Zweckoptimismus, ins Auge gestreuter Sand, weil sie im Ernstfall nie und nimmer eingehalten werden können – denn sie übersteigen das weltweite Bruttoinlandprodukt um mindestens 50 Prozent. Allein die Chinesen und Japaner halten 3000 Milliarden Dollar an Währungsreserven, die sie wieder in US-Staatsanleihen investieren. Es scheint jedoch zweifelhaft, ob das noch lange gutgeht, denn bei solch niedrigen US-Zinsen werden diese früher oder später ihre Dollars abziehen und die USA läge am Boden.

Die US-Druckerpresse von Papiergeld rattert 24/7 (24 Stunden während 7 Tagen die Woche) um das Volk zum Konsumieren zu animieren. Doch die US-Sparquote ist von unter null auf fünf Prozent angestiegen, was sich negativ auf den Konsum auswirkt und von der US-Regierung nicht gewollt ist, denn wenn die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes sich so verlangsamt, wie es momentan der Fall ist, ist eine Deflation nicht mehr weit. Es ist also fraglich, ob die größte Geldvermehrung in der Geschichte überhaupt ihren Zweck erfüllen wird.

Wie immer geben die größenwahnsinnigen Verursacher die Schuld an der Finanzkrise den andren. Die Asiaten seien schuld an der Blase, die Alan Greenspan 1982 mit der Politik des billigen Geldes (niedrige Zinsen und überrissen tiefe Kredite) angeworfen hatte. Die Chinesen müßten ihre Währung bloß aufwerten, dann gäbe es für die Weltwirtschaft keine Probleme mehr. Daß die Amerikaner seit Kriegsende immer mehr über ihre Verhältnisse gelebt haben, die von andren Ländern bezahlt wurden, verdrängen die Amis genauso wie die Tatsache, daß sie mit den reinvestierten Dollars der Chinesen sehr billig ihre Waren aus China importierten. Würde China aufwerten, dann läge die Wirtschaft im Reich der Mitte innert Jahresfrist still.

.

Wie konnte es soweit kommen? Lernen Sie aus diesem Video!

Hier zwei Prognosen von Sackstark

  • Ich erwarte in den nächsten drei Jahren einen blutigen Volksaufstand in China.
  • Ich erwarte, sobald die 1000 $ Marke geknackt ist und einen stabilen Boden bildet,  in den folgenden drei Jahren eine Verdreifachung des Goldpreises oz/$ vom Mittwoch, den 4 . März 2009 von $ 919.59, denn inflationsbereinigt lag er noch nie so tief wie heute. Vor 50 Jahren oder sogar zu Zeiten der Babylonier, dessen Währung wir nicht mal mehr kennen, erhielt man für eine Unze Gold einen qualitativ guten Anzug. So ist das noch heute.

.

Hier drei Empfehlungen von Sackstark in Goldminenaktien ( Kurse vom 3. März 2009). Die erste Nummer ist die ISIN. Die zweite Kennziffer ist die WKN und somit sind allesamt auch in Frankfurt in Euro erhältlich.

  • Gold Fields – US38059T1060 – Kurs $ 10.56 – WKN 85677
  • Lihir Gold – PG0008974597 – Kurs $ 2.16 – WKN 897459
  • Yamana Gold – CA98462Y1007  – Kurs $ 8.65 – WKN 357818

Mittel- bis langfristig ist das Timing unwichtig. Wer traded, der sollte noch tiefere Kurse abwarten, denn sie werden noch fallen, bevor sie zu steigen beginnen werden.

2009 wird ein äußerst interessantes Jahr!

3 thoughts on “Die Finanzkrise ist gewollt

  1. Es ist alles denkbar. Wer über Jahrzehnte die Welt mittels des Dollars ausgehölt hat, wer Weltpolizist spielt, wer das Leben auf Pump erfunden hat, wer offenbar viel kriminelle Energie in sich trägt (viele Auswanderer nach Amerika hatten eine sehr dunkle Geschichte in ihrer Heimat und nutzten die Gelegenheit…), der wird eines Tages feststellen, dass dies alles nicht mehr zu bezahlen ist:
    a) mit eigenen Mitteln und b) mit den Mitteln anderer, weil die „Teiche ausgefischt sind“. Und als Miterfinder der neuen Welt bzw. der neuen Weltordnung wird man versuchen, dass alles bei „Null“ beginnt. Dabei wird geflissentlich übersehen, dass Null höchstens für andere gilt… Die Welt ist ein Schwindel!

  2. Pingback: Sackstark » Blog Archive » Gold: UBS bestätigt Prognose von Sackstark

  3. Hier die neusten Zahlen des 1. Quartals 2009 von GOLD FIELDS

    Gold Fields mit explosiver Gewinnsteigerung

    Stuttgart (www.rohstoffe-go.de) Der viertgrößte Goldproduzent der Welt Gold Fields (WKN 856777) glänzte in seinem dritten Fiskalquartal mit einer Gewinnsteigerung von 170 Prozent auf 1,31 Milliarden Rand. In dem Quartal, das im Dezember endete lag der Gewinn „lediglich“ bei 483 Millionen Rand.

    Der südafrikanische Minenkonzern erklärte, eine Produktionssteigerung und die höheren Goldpreise hätten zu dem starken Anstieg geführt. Laut CEO Holland sei das vergangene Quartal sehr schwierig gewesen, doch Gold Fields habe sich einen positiven Trend erarbeitet. So konnte der Konzern die Goldproduktion in den ersten drei Monaten 2009 um immerhin 4 Prozent auf 871.000 steigern. Und auch für das vierte Fiskalquartal rechnet Gold Fields mit einem Anstieg der Produktion in etwa in dieser Größenordnung.

    Die Produktionssteigerung bei gleichbleibenden Kosten führte zu einer verbesserten Umsatzrendite von 47 Prozent und der Generierung positiven Cashflows. Die Gesamcashkosten fielen um 2 Prozent von 487 auf 471 Dollar, während der betriebsgewinn auf 4 Millarden Rand kletterte. Gleichzeitig konnte Gold Fields die Nettoverbindlichkeiten von 9,4 auf 7,7 Milliarden Rand zurück führen.

Schreibe einen Kommentar zu Carolus Magnus Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.