Denkpause: Viel Rauch um nichts?

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«Wo ist der gesunde Menschenverstand geblieben?»

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Die, die es wissen sollten, zumindest die meisten davon, sind angesichts der Raucherhatz in Deckung gegangen und getrauen kaum noch sich faktenorientiert zum Thema zu äußern. Dennoch gibt es sie noch, wenn auch in verschwindend kleiner Anzahl: Die mutigen, unabhängigen Fachleute, die sich keinen Maulkorb durch Politik, Presse oder sektiererische und irregeleitete Gesundheitsfanatiker verpassen lassen. Es gibt sie noch, die Freidenker, die Verteidiger der noch jungen Pflanze Demokratie, ausgestattet mit gesundem, bodenständigem Menschenverstand, die sich dem Kindermädchenstaat und der Tendenz der Staats-Bevormundung angewidert widersetzen. Einer davon ist Beda M. Stadler.

Dafür erntet er nicht nur meine, sondern auch die Hochachtung derer, welche sich für den Erhalt einer Demokratie und gegen einen Neudenkstaat, gegen freiheitsfeindliche Kräfte einsetzen, indem er Fakten kommuniziert und sie in das rechte Licht rückt, Fakten, die fernab jeglicher Pseudostudien angesiedelt sind, einzig um dem Menschen und Leser wahrhaftig aufklärerisch dienlich zu sein, indem er der, vom Staat und der zur Gedankenkontrolle verkommenden, nicht mehr glaubwürdigen WHO die Stirn bietet und krankmachende Angst, Passivrauchphobie und Massenpsychose schürende Aussagen von beispielsweise dem völlig fehlbesetzten BAG, in einfacher Sprache darüber aufklärt, daß die Hysterie und die manipulative, halbstaatliche Angstschürung (bezahlt durch uns Steuerzahler) von interessierter Seite wie Pro Aere, AT, Lungenliga und derlei mehr viel eher zu Krankheiten führt, als es die homöopathischen Dosen von Passivrauch je könnten.

Carolus Magnus

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Keine Frage: Rauchen schadet der Gesundheit. Doch wäre Passivrauchen so gefährlich, wie derzeit behauptet wird, müßten konsequenterweise auch Feuerstellen und Weihrauch verboten werden.

von Beda M. Stadler

Professor an der Universität Bern und Direktor des Instituts für Immunologie

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Grillzeit, Freizeit, Gemütlichkeit – all das findet man an einer der 505 Feuerstellen der Schweizer Familie. Seit 20 Jahren sind Schweizer Familie-Grillplätze bei Groß und Klein beliebt. Dies liest man erfreut auf der Homepage dieser Zeitschrift. Glaubt man den neuesten Studien zur Gefahr des Passivrauchens selbst im Freien, scheint damit das Aus für die Feuerstellen der «Schweizer Familie» programmiert. Rauch ist Rauch! Ob ein Laubhaufen oder ein gemütliches Grillfeuer brennt, Tausende von giftigen Verbindungen, wie sie im Tabakrauch vorkommen, werden rundum eingeatmet. Schließlich ist dem Rauch der Kampf angesagt, nicht dem Nikotin.

grill-passivrauchJeder spürt, so etwas ist Unsinn, die Menschheit wäre sonst vor langer Zeit am Lagerfeuer ausgestorben. Ist Passivrauchen dermaßen gefährlich, wie es uns etwa das Bundesamt für Gesundheit (BAG) weismachen will, müßten die historischen Rauchküchen auf dem Ballenberg verboten werden. Weihrauch wäre eine ernste Gefahr für unsere Kinder! Rauch ist manchmal eben kein Rauch! In dieser intoleranten Debatte ist gesunder Menschenverstand nicht gefragt. Selbst wenn wissenschaftlich gesichert ist, die Indianer in Nordamerika kriegen weniger häufig Lungenkrebs, wird sogleich behauptet, dies sei genetisch bedingt. Es muß wohl so sein, da die Indianer sogar den Zwang zum Rauchen kennen, wenn sie zur Friedenspfeife greifen. Ihre Tipis entsprechen einer Emmentaler Rauchküche, also ist es günstiger, man schaut weg, obwohl die geringere Lungenkrebshäufigkeit wissenschaftlich nicht anzweifelt wird.

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«Glaubt man den Studien zur Gefahr des Passivrauchens selbst im Freien, wäre das das Aus für die Feuerstellen der Schweizer Familie. Denn Rauch ist Rauch.»

Stellen wir eines klar: Rauchen ist gefährlich, Rauchen verursacht Krebs, Rauchen verursacht wirklich all das, was heute auf den Zigarettenschachteln steht. Keine Diskussion! Jugendliche sollen nicht rauchen! Und noch etwas: Eine schlotende Mutter in einer kleinen Wohnung tut ihren Kindern nichts Gutes an. Da dies nun geklärt ist, sollten die Missionare der Antiraucher-Bewegung aber endlich zur Kenntnis nehmen: Rauchen ist nicht gleich Passivrauchen.

Halbwahrheiten, gegenseitiges Anschwärzen

Ein klein wenig Rauch hat noch nie jemanden umgebracht. Macht man heute die Raucher zu Mördern, ist dies eine Hetzkampagne. Raucher sind längst einverstanden, daß man in öffentlichen Räumen, in Gegenwart von kleinen Kindern, im Flugzeug und wo auch immer nicht raucht. Wenn man aber konstant behauptet: Passivrauchen tötet, ist dies gelinde gesagt eine Lüge, weil es dafür keine eindeutigen wissenschaftlichen Studien gibt.

Wissenschaftliche Studien, welche die Gefahr des Passivrauchens zeigen sollen, messen dies mit einem sogenannten relativen Risiko. Ein relatives Risiko von 1.0 bedeutet: Es besteht kein Risiko. Ein Risiko, das wesentlich größer als 1.0 ist, bedeutet eine tödliche Gefährdung. Das Lungenkrebsrisiko für einen Raucher ist über 20. Die meisten Studien über Passivrauchen schwanken aber bloß um 1.0. Zählt man alle Studien (also auch die Junk Science Studien, Anm. CM) zusammen, kommt man in etwa auf einen Wert um 1.2. Die Beamten unserer Gesundheitsbehörde oder die Kommunikationshandlanger von Ärztevereinigungen machen daraus eine Todesbedrohung. Das ist lächerlich. Ein vernünftiger Mensch, etwa der Direktor der Arzneimittelprüfung der amerikanischen Food and Drug Administration, Robert Temple, meint dazu: «Mein Grundsatz ist: Wenn das relative Risiko nicht wenigstens 3.0 oder 4.0 ist – vergiß es!» So denken auch die meisten meiner Kollegen. Aber eben, es ist nicht Sache der Wissenschaft, auf einer dünnen Datenbasis aggressive Kampagnen zu führen, auch wenn sie noch so gut gemeint sind.

Es gibt daneben aber Ärzte mit einem Sendungsbewusstsein und mit einem Hang zu Kristallkugeln. Sie wissen, daß Passivrauchen nur halb so schlimm ist, nehmen aber Halbwahrheiten in Kauf, um das Rauchen gänzlich verbieten zu können. Vor den Wahlen wurde auf der Homepage von die-schwarze-liste.ch dazu aufgerufen, Politiker mit Briefen zu belästigen und nicht zu wählen, die sich nicht für den Passivraucherschutz eingesetzt haben. Unsere Politiker schwärzen sich gleich selber an.

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Toleranz, eine Einbahnstraße?

Wissenschaftliche Studien behaupten: Das Risiko, an einer viel befahrenen Hauptstraße einen Lungenkrebs durch Autoabgase zu entwickeln, beträgt heute mehr als 1 zu 40. Ich weiß nicht, ob das stimmt. Abgase sind aber sicher auch Rauch. Über die Auswirkung des Straßenverkehrs auf unsere Lebenserwartung gibt es ebenso viele Studien wie zu Passivrauchen. Sie belegen öfter gar ein höheres Risiko, an einem Lungenkrebs zu sterben. Die Antiraucher-Bewegung und die Politiker müßten sich ergo mit der gleichen Vehemenz gegen den Straßenverkehr wehren, wie sie dies beim Passivrauchen an den Tag legen. Aufschlußreich ist, wenn man vergleicht, welche Politiker kürzlich den Volksentscheid, den Schwerverkehr auf die Schiene zu verlagern, aufschieben wollten, im gleichen Zug aber einverstanden sind, daß man in keinem Restaurant mehr rauchen darf.

Wo ist der gesunde Menschenverstand geblieben? Will die Mehrheit rauchfreie Restaurants, müßte dies eigentlich bedeuten: Eine Minderheit der Restaurants wird zu Raucherbeizen. An einem solchen Arbeitsort rauchen Gast, Service und Wirt freiwillig. Das bißchen Passivrauch kann hier ruhig in den Kamin und nicht ins Gesetz geschrieben werden. Warum soll Toleranz eine Einbahnstraße sein? Erstaunlich, wie widerstandslos die aggressiven Forderungen der Nichtraucher von den Rauchern hingenommen werden. Raucher finden es vernünftig, daß man die durch das Rauchen und das Passivrauchen verursachten Gesundheitsrisiken bekämpft. Niemand hat etwas gegen sachliche Aufklärung. Warum zeigt man aber nicht einmal mit dem Finger auf jene, die Angstkampagnen lancieren und damit ein gesellschaftliches Klima der Ausgrenzung erzeugen? Vielleicht sollten die Leute, die gerne abends an einem gemütlichen Cheminéefeuer sitzen oder tagsüber an einer romantischen Feuerstelle der «Schweizer Familie» sich vergnügen, auch den Rauchern eine menschenwürdige Raucherecke oder ein kleines öffentliches Lokal gönnen, in dem sie noch paffen dürfen.

Artikel mit freundlicher Genehmigung von Beda M. Stadler (Copyright)

Es rauchen generell mehr Leute, als die offizielle Statistik hergibt.

25 thoughts on “Denkpause: Viel Rauch um nichts?

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  4. Es mag sein, dass bezüglich Feinstaub, Rauch gleich Rauch ist. Ich habe aber noch niemend kennen gelernt, der sein Steak oder seine Wurst im Tabakrauch grillt. Nicht einmal Carolus Magnus mag mir begeistert darüber berichten, wie fein eine „Tabakrauch-Grill-Wurst“ schmeckt.
    Ich ziehe den Duft der schmorenden Harze, die aus der Glut von getrocknetem Holz strömen allen anderen „Geschmäckern“ vor! Da nützen alle Parfüme im Tabak nichts! Ich habe meinem Cheminee den Kamin verlängert, damit ein guter Abzug entsteht. So ist gewährleistet, dass praktisch kein Rauch direkt um mich herum zieht. Über den späteren Niederschlag der Rauch- und Russpartikel mache ich mir keine weiteren Gedanken. Das erledigt die Vermischung mit der Luft und der praktisch stets vorhandene Luftzug.

  5. Vielleicht nicht in Tabakblättern, denn der ist auch nicht zum Essen geeignet, aber vielleicht in Bananenblättern, wie dies auf vielen Inseln im Pazifik der Fall ist?

    Dann lebst du aber gefährlicher als ein, zwar bisher noch nicht aufgefundener aber noch immer heiss gesuchter Passivrauchtoter es je tat. Zumindest gemäss den Aussagen der Kollaborationszentren der WHO und des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und der Lungenliga und etwa 38 affilierte Sektengruppen mehr in der Schweiz.

    Es ist gefährlich, sich den Gesundbetern und Gesundheitsfaschisten nicht anzupassen, denn diese reden bereits von „Zivilisationssprung“ und „Paradigmawechsel“, halten sich also für etwas Besseres, für zivilisierter als Raucher und dahinter versteckt für Übermenschen die sich den Kampf gegen das Prekariat (Lumpenproletariat) auf die Fahnen geschrieben haben. Auch das hatten wir 1933 schon. Diese Idee stamm von Hitler, und der nachfolgende Satz ist historisch belegt: «Hätte ich die Glimmstängel nicht eines Tages in die Donau geworfen, wäre es nicht zur Wiedergeburt Deutschlands unter meiner Regie gekommen» (Adolf Hitler, 1942). Hätte er also weiter geraucht, der Zweite Weltkrieg hätte entweder nie, oder aber nicht unter seiner Regie mit 6 Mio. vergasten Juden, Eutanasie und Rassenhygiene der Arier stattgefunden!

    Insofern verstehe ich deine Zurückhaltung schon, wenn du stets vom Thema Gesundheitschädlichkeit zum Thema Geruchspräferenzen wechselst – denn seit bekannt ist, dass die propagierte Schädlichkeit von Passivrauch „Lug und Betrug ist“ (Dr. Philippe Even) und die Leute langsam aber sicher den grössten Hoax der Geschichte erkennen und sich verdummäppelt vorkommen, bleibt nur noch das Geruchsargument.

    Wie wäre es denn als Kohlearbeiter unter Tag oder als Köhler im Entlebuch als Beruf?

    Im Übrigen sind Geschmäcker verschieden und über Geschmack lasst sich bekanntlich nicht streiten. Mir wird beispielsweise morgens stets übel, wenn ich all die parfümierten Damen und after-geshaveten Herren riechen muss, da dreht sich mir jedesmal der Magen. Oder wo ist mein Anteil an autoabgasfreier Luft als nicht Motorisierter? Die Freiheit hört doch angeblich dort auf, wo andere in Mitleidenschaft gezogen werden. Somit müssten alle Strassen ab sofort unterirdisch verlegt werden und mit effizienten Filteranlagen ausgerüstet sein. Es darf durch keine Ritze irgendwelche Abgase an die öffentliche Frischluft gelangen. In einer späteren Phase II wird der Individualverkehr völlig abgeschaft und es dürfen nur noch Fahrradfahrer, Pferdekutschen, Inlineskater, Fussgänger, etc. auf den Autobahnen und Strassen verkehren. Genau so tönt es von den militanten Anti-Rauchern und deren Mitläufer. Aber warum sich denn nur auf den Tabak begrenzen? Sind Gesundheitsfaschisten etwa nicht konsequent oder fehlt es ihnen schlicht und einfach an Inspiration durch den Tabak?

    Eine solche Verkehrseinschränkung zu fordern oder deshalb ein Berufs-Verbot der Parfümerien in die Verfassung schreiben zu lassen, käme nicht mal mir in den Sinn. Den Gesundheitsfaschisten hingegen schon.

    Man kann hier klar erkennen, wo die Wahnsinnigen angesiedelt sind.

    Carolus Magnus

  6. „(…) Insofern verstehe ich deine Zurückhaltung schon, wenn du stets vom Thema Gesundheitschädlichkeit zum Thema Geruchspräferenzen wechselst…)“
    Ich wechsle nicht stets. Mit Bananenblättern habe ich es noch nicht probiert, hingegen mit getrockneten, abgenagten Maiskolben schon. Das geht, gibt eine schöne Glut und riecht gut!
    Ich bin von keinen Sektenpredigern infiltriert bzw. indoktriniert. Dazu bin ich zu wenig geeignet. Ich tue das, was ich für gut finde und gebe mir Mühe, andere dabei nicht zu belästigen.

    „(…) Mir wird beispielsweise morgens stets übel, wenn ich all die parfümierten Damen und after-geshaveten Herren riechen muss, da dreht sich mir jedesmal der Magen….)“ Wie ist das möglich, wenn du doch erst gegen Mittag aktiv wirst, weil du ein Nachtmensch bist? Bis du auf den Beinen bist, sind die „Damen“ doch schon längst über alle Berge und der Duft verrochen…!

    Und wenn die Damen gegen 40 gehen sind sie und ihr „Parfüm“ bald verwelkt und ihre Männer verduftet.
    Salut

  7. “(…) Mir wird beispielsweise morgens stets übel, wenn ich all die parfümierten Damen und after-geshaveten Herren riechen muss, da dreht sich mir jedesmal der Magen….)”

    Das war schon mein Leben lang so. Leider wird dauernd parfümiert, after-geshaved und gepudert, egal zu welcher Tages- und Nachtzeit. Andere Arbeitszeiten habe ich auch erst seit wenigen Jahren.

    (…Ich bin von keinen Sektenpredigern infiltriert bzw. indoktriniert…). Habe ich sowas geschrieben? 1933 hätte das auch kein Deutscher von sich behauptet.

  8. Sachte, sachte! Es mag sein, dass zuviel gepudert und parfumiert und after… , geaftert? wird. In neuester Zeit gehen vermehrt auch Männer zum „Lifter“, lassen sich Muskeln durch Silikon anzeigen, wo vorher Fett war usw.
    Das läuft etwa unter dem Motto: Die neuen Männer, die grossen Wunder, aussen fix und innen Plunder. Man muss ja nicht unbedingt aussehen wie Reinhold Messner, wenn dieser nach Wochen aus den Bergen zurück ist und dem Yety ähnelt. Bezüglich Parfum oder Deo: Charlotte Roche muss ja nicht gleich als Massstab gelten. Aber wer ein minderwertiges Selbstvertrauen hat, muss sich tunen. Er wird Potenz-Signale exhibieren, um seine Kühnheit zu untermauern. So wie der Autofan mit einem anderen Auspuff den Sound seines Motors seinen Wünschen anpasst und danach mit geschwollener Brust mit dem rechten Knöchel den „Stadtgriten“ sein „erhabenes Gefühl“ des Möchtegern-Rennfahrers vermitteln will, so ähnlich müssen sich „getunte“, gespachtelte und auf „Null Stunden gespritzte“ (scheinrevidierte) Machos fühlen.
    Ein feines Parfum, massvoll angewendet ist doch etwas anderes, als eine verschwitzte Sau, die sich stündlich mal mit „Sie und Er“ frisch macht… oder mit Intimspray tagelang das Ozonloch pflegt…
    Über den parfumierten Tabak reden wir jetzt nicht.
    „(…) 1933 hätte das auch kein Deutscher von sich behauptet. …)“ ichanidverschtan! Sorry, ich hab’s nicht verstanden – „auch“ – bin nicht Deutscher und 1933 lasse ich stehen. Ich kenne mich zu wenig aus!
    Gute Nacht, „altes Haus“!

  9. „(…) Auch das hatten wir 1933 schon. Diese Idee stamm von Hitler, und der nachfolgende Satz ist historisch belegt: «Hätte ich die Glimmstängel nicht eines Tages in die Donau geworfen, wäre es nicht zur Wiedergeburt Deutschlands unter meiner Regie gekommen» (Adolf Hitler, 1942). Hätte er also weiter geraucht, der Zweite Weltkrieg hätte entweder nie, oder aber nicht unter seiner Regie mit 6 Mio. vergasten Juden, Eutanasie und Rassenhygiene der Arier stattgefunden! …)“

    Die braun-verbale Helebarde – so denke ich, sollte man in der heutigen Zeit nicht mehr verwenden. Es gibt doch ander Möglichkeiten, um sauber zu argumentieren. Das braune Thema wurde doch schon von Alpha bis Omega abgehandelt. Eine Kostprobe: Jeder ein Hitler“, siehe hier!

    Menschen neigen dazu, schnell zu vergessen. Deshalb werden Räder neu erfunden und deshalb werden schmerzliche oder auch ganz banale Fehler wiederholt. Vergessen ist eine spezielle Fähigkeit des Gehirns. Würde diese fehlen, es wäre schlecht um die Psyche des Menschen bestellt.

    Etwas anderes ist Verdrängen. Verdrängst du dein schlechtes Gewissen, bekommst du ein pathalogisches Gewissen. Es funktioniert im Unterbewusstsein – so lange, bis es explodiert (z.B. beim Mörder oder implodiert (z.B. bei einem Suizid).

    Es ist gut, Erfahrungen zu pflegen, also nicht zu vergessen. Deswegen gibt es Notfallszenarien, übt man Gefahrenzustände mit Flugzeugen, nimmt einer am Antischleuderkurs teil, betreibt man eine Armee, übt man am Seil am Fels, usw.

    Dich stören Parfums und Deos und so. Das ist zu respektieren. Dann hast du es nicht einfach. Du bist demnach ein „Lifestyle-Opfer“ das meines Erbarmens sicher wäre, fände ich meine Zeit dafür. Vielleicht weisst du gar woher du „konditioniert“ bist. Ich kann es ahnen. Offenbar sind diese Gerüche nicht mit Feinstaub vergleichbar weil gasförmig. Oder hat es etwa Nanopartikel drin?

    Mich stört der Tabakrauch wegen seines Geruchs, nicht wegen des Feinstaubs. Ich kenne meine „Kondtionierung“! Und solche gibt es zig Tausende. Ich bin kein „Lifestyle-Opfer“, sondern Opfer kranker Menschen und mein eigenes, weil ich Jahre lang selber Raucher war.

    Die Bundesärztekammer in Deutschland hat gefordert, Rauchen endlich als Krankheit anzuerkennen. Was im grossen Kanton gilt wird per Parallelimport sofort in der Schweiz nachgeäfft. Die Ärzte wird es freuen, wenn sie durch Nachahmung Innovation vortäuschen können und sich selber die Arbeit beschaffen. Nun, das Raucherproblem könne man eben nicht durch „reine Willensanstrengung und Gruppengespräche“ beheben. Daher müssten die Ärzte eingreifen. Was aber wenn der behandelnde Arzt selber raucht? Kranker behandelt Kranken und lässt sich von der Krankenkasse bezahlen? Die Raucher werden in Zukunft rundum von den Krankenkassen umsorgt. Zigaretten auf Rezept und Krankenzimmer, wo eben noch Kneipen waren. Es könnte auch eine Art Methadonprogramm aufgelegt werden, bei dem Raucher übergangsweise Mentholzigaretten erhalten, dazu Paffräume in den Innenstädten, wo Abhängige mit sauberen Filtern und Einmal-Aschenbechern versorgt werden, damit sie sich nicht noch mit weiteren Krankheiten infizieren. Die überall neu entstehenden Raucherentzugskliniken werden ihren Namen mehr als verdienen, statt Betty Ford muss natürlich Helmut Schmidt als Pate herhalten. Der Kranke wird allerdings nicht mehr trocken gelegt, sondern gelöscht oder entteert (und entfedert?). Kneipen, die gerade erst zu Raucherclubs umdeklariert wurden, werden jetzt zu Krankenzimmern, und wenn man zu viel Nikotin intus hat, bringt einen die Polizei in die Ausräucherungszelle. Auch sexuell ändert sich einiges: Die Zigarette danach darf man nur in Anwesenheit eines Arztes rauchen. Persönlich bin ich tolerant. Ich verlange nicht, dass die Raucher nun Katalysatoren zwischen Zigarette und Saugorgan schalten (Oralkatalysator). Aber da läge doch noch Innovationspotenzial vor! Offenbar stimuliert das Nikotin doch nicht so stark, sonst wäre die Lösung schon lange auf dem Tisch…. (frei nach Zippert zappt).

    Ich wünsche einen unvergesslichen schönen Sonntag. ich werde mein Fleisch heute über der Glut von Haselstauden und Eschenholz schmoren lassen.

  10. (…) Auch das hatten wir 1933 schon. Diese Idee stamm von Hitler, und der nachfolgende Satz ist historisch belegt: «Hätte ich die Glimmstängel nicht eines Tages in die Donau geworfen, wäre es nicht zur Wiedergeburt Deutschlands unter meiner Regie gekommen» (Adolf Hitler, 1942). Hätte er also weiter geraucht, der Zweite Weltkrieg hätte entweder nie, oder aber nicht unter seiner Regie mit 6 Mio. vergasten Juden, Eutanasie und Rassenhygiene der Arier stattgefunden! …)”

    Das ist keine braune Helebarde – das ist dokumentierte Geschichte ausgewiesener Historiker. Damit möchte ich nur einen Gedankenanstoss geben: «Was wäre wenn…» (er z.B. nicht aufgehört hätte zu rauchen). Solche historische Gedankenspiele werden heute von Wissenschaftlern oft gemacht – es gibt viele davon.

  11. Also. das Fleisch scmeckte gut und ich habe gar ein Lob dafür eingefangen, dass es saftig geblieben ist. Die gut getrockneten Äste sind fast perfekt verbrannt. Rauch haben wir nicht festgestellt, nur ein Flimmern über dem Schlot! Und die „Energie“ wächst nach! Obwohl ich nie in der Pfadi war, benötige ich meist nur ein Zündholz um ein Feuer zu entfachen…

    Was gewesen wäre wenn, ist reine Spekulation. Ich glaube nicht, dass die Taten des Wahnsinnigen vom Rauchen abhängig waren, ob die Aussage nun belegt ist oder nicht!

    Was gewesen wäre wenn, kann niemand mit absoluter Gewissheit sagen, auch nicht was passiert wäre, wenn der erste Attentatversuch erfolgreich gewesen wäre. Aber es gab ja noch andere Wahnsinnige in der Umgebung des (Ver-) „Führers“.

  12. Wessen ganzheitliches Denken wird gefördert? Jenes derjenigen, die ohnehin aufbegehren (und nicht gehört werden wollen) oder jenes der Entscheidungsträger? Man darf an den Storch glauben. Am Schluss bleibt dir weder Schall noch Rauch…

  13. (…Wessen ganzheitliches Denken wird gefördert? Jenes derjenigen, die ohnehin aufbegehren (und nicht gehört werden wollen) oder jenes der Entscheidungsträger?…)

    Mein Ziel ist es, das Denken allgemein zu fördern – ausnahmslos.

  14. Dann fahr mal so weiter. Aber falls du „Rauch“ nur auf Feinstaub reduzierst, machst du einen ähnlichen Fehler wie jener, der den hohen Eiskonsum im Sommer mit der Anzahl Sonnenbrände korrelieren wollte: Je mehr Eis gegessen wird, desto mehr Sonnenbrände werden registriert….

  15. (…Aber falls du “Rauch” nur auf Feinstaub reduzierst,…)

    Das muss ich doch, denn das ist die weltweite „Argumentation“ in allen Nationen, ausgelöst von der WHO. Nur damit wird im Stände- und Nationalrat das Rauchverbot in Kneipen überhaupt gerechtfertigt und darüber argumentiert. (Völlig hohlköpfig).

    Lies mal, worüber die im Stöckli streiten – aber bitte in einer ruhigen Stunde:

    Nichtraucherschutzdebatte im Stöckli

    Was erwartest du von mir?

    Wenn du meinst, dass Behörden diesen Zirkus und dieses Theater endlich abstellen sollen, bin ich völlig deiner Meinung! Wenn klar kommuniziert wird, dass es um Geruchspräferenzen geht und nicht um die Gesundheit von Nichtrauchern, dann lasse ich sofort mit mir reden – nur verarschen lasse ich mich, wie wohl viele andere auch, nicht!

    Hoaxes, Lügen und von der Regierung beauftragte Manipulationen lasse ich mir nicht gefallen. Du etwa?

    Welcher Idiot von Bundesrat hat das WHO-framework of tobacco control in der Schweiz überhaupt unterzeichnet – ratifiziert wurde es bisher nach über 4 Jahren jedenfalls noch nicht. Der letzte Termin wäre im Mai 2008 gewesen. Soviel ich weiss, muss ein Vertrag mit ausländischen Staaten oder Gruppierungen gemäss Verfassung innert 4 Jahren ratifiziert werden und unterliegt dem fakultativen Referendum.

    Dors bien, mon vieux!

  16. Um nochmals auf Parfüms und andere Stinkmittel zurückzukommen, sei hier die Zusammensetzung eines Hairsprays genannt.

    Soviel zur Gesundheitsbedrohung von PassivTabakRauch, den niemand mehr ernst nehmen kann !!!

    L’Oréal Hairspray

    Dimethyl Ether = Kühlmittel, Treibmittel für Sprays, kann auch als Treibstoffzusatz für Benzin und Diesel verwendet werden

    Alcohol Denat. = Alkohol, krebserregend bei Einnahme/Einatmung

    Pentane = Lösungsmittel: Gefährlich beim Einatmen, gefährlich bei Hautkontakt. Gefährlich bei oraler Einnahme (Harmful by inhalation. Harmful in contact with skin. Harmful if swallowed.)

    VA/Vinyl Butyl Benzoate/Crotonates Copolymer =filmbildend (Haarspray), Toxizität nicht bekannt

    aqua =Wasser

    PPG-3 Methyl Ether = toxisch, möglicherweise krebserregend

    Niacinamide = Nikotinsäure = Vitamin B3, entzündungshemmend, angsthemmend

    Dimethicone Copolyol = Toxizität nicht genau bekannt, darf in Kosmetikprodukten in kleinen Mengen verwendet werden

    Aminomethyl Propanol = kann in niedriger Dosis (1%) in Hautpflegemitteln verwendet werden.

    Panthenol = Vitamin B5

    Auf gute Gesundheit!

  17. Ich habe keine Erwartungen an dich. Du hast begriffen, was mich am Tabakrauch abstösst. Wenn ein Thema politisch abgehandelt wird, heisst das noch lange nicht, dass die Volksvertreter das Volk und dessen Meinung vertreten. Es werden vielfach Interessen verschiedener Couleur vertreten.

    Was würde passieren, wenn die Lobbyisten aus dem Bundeshaus vertrieben würden und wenn gleichzeitig die Parlamentarier keine direkten Verbindungen zu Firmen (Verwaltungsräte, Mandate etc.) und Institutionen haben dürften?

    Dann müssten sich die Politiker beraten lassen. Von wem wohl? Von den Lobbyisten.
    Warum trägt das Volk die Last der Entsorgung radioaktiver Abfälle?
    Warum wird der Strom wegen der Liberalisierung der Märkte teurer?
    Warum fahren ausländische Lastwagen zu billig durch die Schweiz?
    Warum fahren die Lastwagen durch alle Dörfer, an den Autobahnen vorbei?
    Warum wird die Alpeninitiative nicht umgesetzt?
    Warum wird die Infrastruktur der Bahnen sozialisiert?
    Warum verdient die russische Mafia am Gotthard und am Schweizer Strassenbau Geld?
    Warum reduziert der Gesetzgeber den Minimalzins der Pensionskassen auf 2% und lässt gleichzeitig die Vermarktung strukturierter Produkte zu?
    Warum, warum, warum? Wir können die Liste leicht erweitern – und haben endlosen Stoff, zui Denken anzuregen.
    Was wird das Ergebnis der Anstrengungen sein?
    Blogger könnten mehr erreichen, wenn sie sich zu gewissen Aktionen vereinigen würden. Leider ist das ein nicht einfaches Unterfangen. Individualisten zusammen zu bringen ist ein anspruchsvolles Unterfangen. Da bleibt am Schluss höchstens Rauch übrig, um nicht vom Thema abzuschweifen.

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  20. Wieso sollten Feuer im Freien verboten sein? Das Rauchen im Freien ist ja auch überall erlaubt!
    Werbung für Tabak ist weiterhin erlaubt.
    Der Verkauf von Tabak an Minderjährige ist in den meisten Kantonen erlaubt.
    Das Rauchen bei religiösen Zeremonien ist erlaubt (Religionsfreiheit). Das Rauchen in Vereinsräumen ist sowieso erlaubt.
    Ich sehe die Verbote nicht, von denen Beda Stadler spricht!
    Bitte das nächste Mal zuerst denken und dann schreiben.

    • Vielleicht haben Sie als Nichtraucher noch nicht bemerkt, daß in vielen Kneipen der Schweiz ein unfreiwilliges Rauchverbot herrscht, oktroyiert von den meisten Kantonen auf Druck der Sekte der Lungenligisten und ihren etwa 40 Mitläufer-Unterorganisation – die vor wenigen Wochen mit der Sammlung von Unterschriften für eine Volksinitiative für noch mehr Verbote begonnen haben, da ihnen die aktuellen, ins Eigentumsrecht der Wirte eingreifenden Rauchverbote noch nicht genügen. Eine einst renommierte Institution verkommt seit Jahren zu einem parareligiösen Sammelsurium, den Zeugen Jehovas nicht unähnlich.

      Beda M. Stadler bezieht sich auf die angebliche Schädlichkeit von Passivrauch, die so niedrig ist (RR 1.19 im Schnitt aller 3000 epidemiologischen Studien, sogar die WHO hat ihre EPA-Studie zurückgezogen! – und ein Passivrauchtoter konnte weltweit bis heute auch noch nicht ausgemacht werden), daß er mit Recht darauf hinweist, wo viel giftigerer Passivrauch existiert. Pharmaindustrienahe Forscher (die Tabakindustrie darf nur noch per Gericht unter Androhung von Milliardenstrafen in dreistelliger Höhe den Mund halten) manipulieren, daß sich die Balken biegen. Seit 1998 tun nun die Pharmafirmen genau dasselbe, was den Tabakfirmen vorgeworfen wurde. Fakten zu solch drakonischen Maßnahmen gibt es keine. Da stellt sich zwangsläufig die Frage: Weshalb werden nicht erst wirkliche Gifte eliminiert (oder verboten), bevor man einen Religionskrieg für unschädliche heiße Luft vom Zaun reißt.

      Gerne retourniere ich Ihnen, bis zum Gegenbeweis, den Satz: Bitte das nächste Mal zuerst denken und dann schreiben.

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