Great Britain for sale!


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Die Briten haben genug!

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Kaum zu glauben, die Insel steht zum Verkauf! Kneipensterben, Bevormundung, Rauch- und unzählige, weitere widersinnige Verbote der Labour-Regierung mit ihrem Gesundheitsfaschismus lassen den Briten keinen Raum mehr zum Atmen. Die Ausgaben zur Durchsetzung sämtlicher, fanatisch installierter Verbote trieben eine ganze Nation in den Ruin. In einer Volksabstimmung von heute Sonntag sprachen sich die Briten mit großer Mehrheit für den Verkauf des einstigen British Empires aus, seit ihre Hypotheken und Grundnahrungsmittel unbezahlbar geworden sind. Das Länder- und Währungsrisiko (sovereign and currency risks) sank bei Bonitätslisten international tätiger Banken auf ein Rekordtief und figuriert zur Zeit noch knapp vor dem Tabellenletzten Simbabwe, welcher zur Zeit eine Inflationsrate von knapp 1000 Prozent aufweist.

Die in Deutschland vorgesehene Auktion sorgt bereits im Vorfeld für einigen Wirbel und muß wohl zu Gunsten bilateraler Verhandlungen abgesagt werden. Deutschland wird vorgeworfen, wieder Gelüste für ein Großreich zu hegen, Frankreich hat wegen der englischen Küche und dem häßlichen Pferdegebiß der Queen bei Repräsentationaufgaben der Grande Nation im Ausland Bedenken, Norwegen wird übermäßiger Machtanspruch als zukünftiger europäischer Ölmonopolist vorgeworfen und die Polen geben zu bedenken, daß man in Großbritannien die falsche Sprache spräche und die zu klauenden Autos nicht dieselbe Qualität wie die in Deutschland hätten, sie also nicht daran interessiert wären. Ähnlich tönt es aus dem korrupten Italien und sonnigen Spanien, welche Bedenken in Bezug auf das naßkalte Nebelwetter und den damit verbundenen Arbeitsausfälle der Trabajaderos anführen. Griechenland befürchtet, daß die Farbe nicht ausreichen würde oder die Preise auf dem Weltmarkt in unbezahlbare Höhen schnellen würde, um all die grauen Betonwände und Ziegelsteinhäuser weiß-blau zu streichen. Schweden, Dänemark und Holland wollen keine zweite Königin, eine koste den Steuerzahler bereits mehr als genug und Finnland äußert Bedenken gegenüber den notorischen Geisterfahrern in Bezug auf die Verkehrssicherheit. Auch Schweden befürchtet, den bekannten Elchtest zukünftig in „Tommytest“ umbenennen zu müssen. Holland und Frankreich ängstigen sich vor der kulinarischen Unsitte von Fish & Chips, Kidney Pie sowie den frühstücklichen Sägemehlwürstchen und wollen diese bevorzugt verbieten, was natürlich den verkaufswilligen Briten wiederum nicht paßt. Belgien möchte lieber die Wallonen loswerden, als eine weitere, nicht lateinsprachige Volksgruppe zu akquirieren und droht, sie würden eher das Atomium und Männneken Pis in die Luft jagen, als analog beim Schwarz-Peter-Spiel anno 1815 wie die Dänen beim Wiener Kongress Grönland aufgezwungen zu bekommen. Daß die Briten eine markant niedrigere internationale Pädophilenrate aufweisen, interessiert die Brüsseler am allerwenigsten. Luxemburg hingegen hätte schon gerne Londons Börsenplatz um Synergien, Volumen und Steuereinnahmen zu generieren, befürchtet aber berechtigterweise ein unumgängliches Veto seitens der europäischen Kartellkommission. Die Türkei und Portugal empfinden das Tragen von schottischen Kilts als Affront ihres Machokultes und witzeln über die bärtigen „Damen“. Das Credo lautet „Nicht ohne Kopftuch“, was wiederum die Schotten zur Weißglut treibt. Spanien befürchtet, daß demnächst Toreros in dieser Bekleidung die Männerwelt entweder zu Schwulen konvertieren lasse oder Hooligans in die Stierkampf-Arenen zu noch mehr Tod am Nachmittag anlocken könnte. Hemingway schrieb dieses Buch in meiner und seiner Lieblingskneipe an der Plaza del Sol in Madrid – Franco war noch fit wie ein Turnschuh. Österreich befürchtet, die altehrwürdigen Kaffeehäuser einstampfen zu müssen, da die Briten eher dem Tee zugeneigt sind und das Hotel Sacher weigert sich als Revanche für den Custard-Pie, der auf der Insel eher als Frisbee statt als Dessert mißbraucht wird hartnäckig, jemals einem Briten ihren vorzüglichen Kuchen zu servieren. Angesichts der Tatsache, daß außer Irland kein Volk der 27 Mitgliedstaaten über die Verfassung der EU II (Lissabon I) abstimmen darf, muß angenommen werden, daß das EU-Parlament in einer geheimen Abstimmung das 495 Mio. Volk Europas irgendwann für unmündig erklärt hat. Eine Verfassung ist schließlich zum Schutz für die Politiker vor dem Pöbel und nicht zum Schutz des Volkes vor dem Macht- und Gewaltmonopol des Staates da – oder wie war das noch genau?

Soweit also, je nach Blickwinkel die verfahrene außen- oder innenpolitische Situation der europäischen Einigkeit zur Frage der Aufnahme Großbritanniens als Angliederung an einen einzelnen Staat oder gar als Integrationsversuch in die EU einerseits, und dem devoten Unterwerfungsreflex gegenüber den USA und seinen genußfeindlichen Gesetzen andererseits. Welcher EU-Abgeordnete möchte schon riskieren, seine Ferien auf Guantánamo statt auf Hawaii verbringen zu müssen?

Und die Schweiz?

Thomas Zeltner – Auf der Suche nach einem WHO-Ehrenmandat

Die Schweiz ist als einziges europäisches Land klug genug, seine Errungenschaften in Sachen Neutralitätsrecht, Direkter Demokratie und oberster Hoheit der Souveräns nicht aufs Spiel zu setzen. Klug genug? Nicht ganz! Auch im Schwyzerländli wird auf das Volk Jahr für Jahr, seit etwa 1995 innenpolitisch mittels massiver Propaganda und 80 Mio. Steuergeldern jährlich Druck von der Verwaltung und ihrer obersten Organe, den 7 Schalmeiensingern im Bundesrat, ausgeübt und es wird versucht, mittels professionellen, psychologisch fully updated (Werbeslang) stehenden Werbeagenturen zentralistischer und somit mächtiger zu werden, des Volkes Stimme zu einem Jodel am 1. August zu degradieren, um somit die Direkte Demokratie in eine Parlamentarische zu verwandeln. 7 Bundesräte proben also in bewährter Salamitaktik den Aufstand gegen das Volk. Leider merkt das kein auch kein bauernschlauer Kuhhirte mehr und die Möglichkeit zur Korrektur dieser bundesrätlichen Machtgelüste wird am 1. Juni 2008 bei der Abstimmung vertan. Egoistischen Schweizern ist der Unterhaltungswert der Querelen in Bundesbern wichtiger, als ihre Freiheit, als der Erhalt ihrer weltweit einzigartigen Direkten Demokratie – ist ja auch lustiger so, oder? Sauglattismus pur – grööl.

Mal davon abgesehen, bekäme die Schweiz wohl als einziges Land den Zuschlag, müsste aber einen imaginären Gesichtsverlust hinnehmen. Sie müßte sich bloß dem Wunsch der Briten anpassen, zuvor verfassungsmäßig per Volksabstimmung verankert, sich in weiteren Verboten definitiv und für alle Zukunft massiv zurückzuhalten, die Unterzeichnung der völlig bek(n)ackten WHO-Konvention zur Tabakkontrolle über das fakultative Referendum nicht zu ratifizieren, Gesundheitsfanatiker Thomas Taliban Zeltner vom BAG sofort in Rente zu schicken, AT, Lungenliga sowie Pro Aere und ähnliche Sektengeschwüre wegen Volksverhetzung anklagen und abzustrafen sowie Felix Kapnophobiker Gutzwiller FDP (!) jegliche politische und lobbymäßige Tätigkeit zu verbieten. Die Bundespolitik sei am Beispiel des Kantons Nidwalden auszurichten. Von Pascal le roi Couchepin FDP (!) wird erwartet, daß er nach seiner Bundespräsidentschaft die Rolle als Ludwig des XIV ablegt und sich in der psychiatrischen Klinik «Megal O Manie» zur Ruhe setzt, was eh der Fall sein wird und somit eher Gegenstand der verhandelbaren, sekundären Bedingungen sind. A propos FDP – das Schweizer Volk wartet schon seit Jahren auf eine Umbenennung dieser, eher grünen Bevormundisten und roten Kapnophobikern zuzuordnenden Partei, dem das F in der Bezeichnung, nein! – nicht was Sie jetzt denken, F steht bekanntlich für Freiheit, völlig abhanden gekommen ist.

Die Schweiz hätte somit die besten Chancen, die gesamte Insel für ein Butterbrot serviert zu bekommen wodurch nicht zuletzt die fünfte Landessprache am Fernsehen DRS endlich mal korrekt ausgesprochen würde, was mit Bestimmtheit nicht nur die Schüler und Erziehungsdirektoren wünschenwert fänden, sondern auch des Englisch mächtigen Schweizers, der trotz seiner guten Sprachkenntnisse oft nicht versteht, welche Sprache denn nun gesprochen wird. Wohl deshalb erklären die TV-Moderatoren voller Stolz vor ihrer Übersetzung, in welcher Sprache sie gerade parliert hätten, worauf man dann ganz dezent den Kopf schüttelt. Und last but not least würde unser Minderwertigkeitskomplex von einem Tag auf den andern kuriert, keinen Zugang zum Meer zu haben, obwohl die Schweiz eine Hochseeflotte unterhält. Kompensiert wird dieses ungute Gefühl zur Zeit mit Hunderttausenden von Schweizer Fahnen vor jedem Schweizer Eigenheim – nicht nur am 1. August, nein, das ganze Jahr über. Abgesegnet von den Baudirektoren, Landschafts- und Vogelschützer sowie den Wettbewerbskommissionen.

Werden die Schweizer diesmal klug genug sein – trotz volksparteiischer Xenophobie und linkslastiger, religiöser Kapnophobie, dieses Geschenk anzunehmen?

Carolus Magnus

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