Kuhschweizerische Melkgesetze treffen die Ärmsten am Meisten

Warum kriegt das Volk nicht gleich die ganze Salami über den Schädel gezogen?

Staat+Bürger

Antwort: Weil die trojanische Pferde-Salami dem Volk erst scheibchenweise in gut verdaulichen Häppchen verkauft werden muß. Sähe es die ganze Salami, würde es zu sehr aufgeschreckt und das Spielchen durchschauen. Das muß aus Sicht der Regierung unbedingt vermieden werden.

«Schweiz wird an die Wand gefahren» (Andreas Popp)

Ausverkauf des Schweizer Gesundheitswesens

BAG-Grenzwerte-Bauchumfang

Das BAG legt Grenzwerte für Gewicht und Bauchumfang fest, um teure Präventionskampagnen zu legitimieren.

Kaum hat der Schweizer Bundesrat, nach dem mißglückten Versuch, die Parlamentarier zu Gesetzesbrechern zu drängen, einen Freibrief mit den USA bezüglich der Banken unterzeichnet, der viele arbeitslos und in den bankrott treiben wird, verschachert er nun eifrig ein weiteres Stück Schweizer Souveränität ins Ausland: die Oberhoheit über das Gesundheitswesen. Nachdem am 22.09.2013 das mangelhaft und falsch informierte Volk mit 60% seine Zustimmung zur Zwangsimpfung und somit diesen Teil der Selbstbestimmung unwiderruflich an die WHO abgetreten hat, verkündet der Bundesrat, wiederum im Auftrag der WHO, die längste Steuerpraline der Welt auf 110 Franken pro Stange und Pro Juventute verlängern zu wollen, wofür eigens eine Totalrevision des Tabakgesetzes zwingend notwendig wird. Etwas viel Aufwand in Anbetracht der Tatsache, daß bereits 60 Steuer-Rappen für jeden Tabak-Franken in die Bundeskasse fließen. Total gibt das BAG krankmachende 1.4 Milliarden Franken jährlich für Gesundheitskampagnen aus, die direkte Auswirkungen auf die Krankenkassenprämien haben, rennt doch jeder sofort nach einem Werbespot verängstigt zum Arzt. Nicht involvierte Interessenvertreter kritisieren dies schon seit Jahren, was die SRF 2011 in den Nachrichten(!) zum Anlaß nahm, verharmlosend darüber zu berichten.

Tabaksteuer: Sozial ungerecht und heuchlerisch

Seit 2003 hat der Bundesrat die Steuer auf Zigaretten sechs Mal um insgesamt 17 Franken pro Stange (Karton) erhöht. Zusammen mit den Aufschlägen der Tabakindustrie stieg der Preis pro Stange in der meistgekauften Preisklasse während dieses Zeitraums von 52 Franken auf 82 Franken, also fast 60 Prozent, während die Teuerung quasi stagnierte. Wer profitiert? Hätten wir verantwortungsvolle, dem Volk dienende, selbstlose Politiker, die wir durch unsere Wahl eigentlich verdienten, abseits der stattfindenden epidemischen Gängelsucht, sie würden ihre Energie kaum mit solchen präpubertären Spielchen vergeuden.

Die Aussage des hier vom SRF abgebildeten Gesundheitsporno-Bildchens auf der Zigarettenschachtel ist nicht nur irreführend, sondern längst widerlegt. Hochnotpeinlich für ein Staatsfernsehen, das von ihren Zuschauern zwangsfinanziert wird. Unglaubwürdig auch die Nachrichten-Redaktion als veritable Propagandaschleuder und Volksverdummer.

Tabaksteuer: Mitverantwortlich an steigender Armut

Hier offenbart sich eine erschreckende Gier des Staates, dem das Volk die Geschäfte zu treuen Händen übertragen hat, die dem der Banken in nichts nachsteht. Was noch bedenklicher stimmt, er zockt damit wieder einmal die finanziell Schwachen ab und führt die Umverteilung von unten nach oben fröhlich fort. Mit 74% BIP-Anteil sind die reichsten 10% mit 444 Mrd. oder 555.000 pro Kopf europaweit einsame Spitze! Die restlichen 90% Fußvolk teilen sich 26% des BIP von 156 Mrd. was 21.500 pro Kopf ergibt. Noch krasser ist die Vermögensverteilung: Ein Prozent der Schweizer besitzen sagenhafte 99 Prozent des Schweizer Gesamtvermögens. Trotzdem, oder gerade deshalb, sind sie zusätzlich immer öfters Opfer typisch kuhschweizerischer Melkgesetze. Obwohl sich die Schweiz im Ausland rühmt, wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen für Firmen anzubieten, was an und für sich stimmt, sieht sich Philip Morris in Lausanne und Neuchâtel aufgrund naziähnlicher Gesetze (Kauft nicht beim Juden!) und branchenübergreifend, wettbewerbsverzerrender Steuern gezwungen, 170 Stellen zu streichen. In den ländlichen Gegenden sterben die Kneipen aufgrund eines für die Landesregierung peinlich und klar widerlegbar begründeten Rauchverbots weg wie die Fliegen, weil der IQ im arithmetischen Mittel der Politiker den des Landesdurchschnitts nicht zu übersteigen vermag,  und die davon am meisten betroffenen 90% der weniger Begüterten sehen bereits einer weiteren Mehrwertsteuererhöhung entgegen. Der rechte Flügel will sie aus privatökonomischen Gründen unten halten, der linke Flügel auf EU-kompatible 15% steigen lassen. Hierin steckt ein hohes Konfliktpotential angesichts der Tatsache, daß offiziell bereits 800.000 Personen in der reichen Schweiz unter der Armutsgrenze leben, ohne die große Dunkelziffer, die sich aus Scham nicht offenbart. Armut in der Schweiz bedeutet offiziell konkret, mit weniger als 2200 monatlich auskommen zu müssen. Ein aussagekräftiger Indikator hierfür ist der Caritas-Markt-Umsatz, der seit 2006 stetig auf heute 10 Mio. Franken gestiegen ist. Im ersten Halbjahr 2013 stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr mit 5.2 Mio. um 13 Prozent. Tendenz weiter stark steigend.

Ja zur 1:12 Initiative

SKOS Armutsgrenze Schweiz

«Armut als relatives Phänomen bezeichnet Unterversorgung in wichtigen Lebensbereichen wie Wohnen, Ernährung, Gesundheit, Bildung, Arbeit und sozialen Kontakten. Bedürftigkeit besteht, wenn ein Haushalt die notwendigen Ressourcen für die Lebenshaltung nicht selbst aufbringen kann bzw. wenn das Haushaltseinkommen nach Abzug der Sozialversicherungsbeiträge und der Steuern unter dem sozialen Existenzminimum liegt.» (SKOS)

Extra-Steuer für verpackten Tabak

Die Tabaksteuer ist eine Lenkungsabgabe in Form einer Verkehrssteuer, genauer einer Wirtschaftsverkehrtsteuer. Weitere Wirtschaftsverkehrsteuern sind die Mehrwertsteuer als die bekannteste, Zölle, sowie die Biersteuer, Branntweinsteuer, Mineralölsteuer und die Automobilsteuer.

Die Tabaksteuer wird vom Bund erhoben. Der Tabaksteuer unterliegen verbrauchsfertige Tabakfabrikate (Zigarren, Stumpen, Zigarillos, Kiele, etc.), Schnitttabak, Rollen-, Kau- und Schnupftabak sowie Zigaretten und zigarettenähnlichen Erzeugnisse. E-Zigaretten sind von der Steuer befreit. (vimentis)

Ist die Tabaksteuer gerechtfertigt?

Auch die Steuer auf Schnitt-Tabak soll in den nächsten Jahren weiter steigen. Die Steuerdiskrepanz zwischen Schnitt-Tabak und prêt-à-fumer ist eine äußerst fragwürdige Dienstleistungssteuer auf die bereits gerollten und gefilterten oder ungefilterten Päckchen-Zigaretten, da sie nichts mehr mit Tabak im steuerlichen Sinne der vorgeschobenen, und auf diesem hohen Niveau nachweislich ineffektiven Lenkungsabgabe zu tun hat, sondern als reine Verpackungssteuer betrachtet werden muß. Wieso diese nicht auch auf Strohhalmen, Tetrapackungen, Luftfilter oder PET-Flaschen erhoben wird, ist nicht nachvollziehbar. Die WHO macht zwar Armut als größte Gesundheitsgefahr aus, foutiert sich aber um ihre Erkenntnisse, wenn es um eigene Partikularinteressen (Def.) geht.

Die steuerliche Mehrbelastung auf bereits abgepackte Zigaretten ist ein weiterer Aspekt brillanter psychologischer Kriegsführung zur gesellschaftlichen Ausgrenzung der Raucher.  Aufgrund noch nie dagewesener staatlicher Mondpreise auf Tabak müssen mehr und mehr Raucher auf den, für viele unverständlich, billigeren Schnitt-Tabak ausweichen und selbst rauchfertig verpacken. Dadurch werden sie rein optisch in die Ecke der Junkies und Clochards gedrängt. Diese Vorgehensweise deckt sich mit den Empfehlungen in den WHO-Strategiepapieren zur Ausgrenzungspolitik der Menschen, die aus freiem Willen sich entschieden haben, zu rauchen.

Abstract T. Lampert: Erkenntnisse über soziale Unterschiede im Rauchverhalten sind eine wesentliche Voraussetzung für eine zielgruppenorientierte Tabakprävention. Mit den in Deutschland verfügbaren Daten läßt sich bezüglich der Erwachsenenbevölkerung zeigen, daß Personen mit niedriger Bildung, niedrigem Berufsstatus und geringem Einkommen vermehrt rauchen. Hohe Rauchquoten finden sich außerdem bei arbeitslosen und alleinerziehenden Männern und Frauen und in bestimmten Migrantengruppen. Ein Vergleich zwischen den Bundesländern weist auf einen engen Zusammenhang zwischen der Rauchquote und der Armutsbetroffenheit hin. Für den Zeitraum von 1998 bis 2006 läßt sich zeigen, daß die sozialen Unterschiede im Rauchverhalten zugenommen haben, und zwar insbesondere bei Frauen. Zusammenfassend sprechen die Ergebnisse dafür, den Erfolg der Tabakprävention auch an der Verringerung sozialer Unterschiede im Tabakkonsum festzumachen. – Bundesgesundheitsbl 2010 · 53:108–116 DOI 10.1007/s00103-009-1014-2 (Hervorhebungen durch uns)

Vielleicht wäre es nach zehn Jahren schweizerischer Staatspropaganda an der Zeit, der Bevölkerung endlich reinen Wein einzuschenken und die wahren Absichten und Ziele offen auf den Tisch zu legen. Irland hat es getan. Es will den Raucher bis 2025 vollständig aus Irland verbannt haben.

The most fanatic Irish Chief Anti-smoker James Reilly says ministers are determined to stamp out smoking in Ireland for good. Ireland will become the second country in the world to introduce the measure after Australia did so last year. Minister Reilly has told the Oireachtas Health Committee that he wants Ireland to be completely smoke free by 2025. (source newstalk.ie)

Die eigens zur weiteren Tabaksteuererhöhung notwendig gewordene Revision des Tabaksteuergesetzes (rTStG) hat der Bundesrat kürzlich in die Vernehmlassung (Def.) geschickt, noch bevor die Totalrevision des Alkoholgesetzes (rAlkG) abgeschlossen ist. Die Revision wird nötig, weil der maximale Spielraum mit der letzten Steuererhöhung um 1 Franken pro Stange im April 2013 vollständig ausgeschöpft wurde. Dieser Umstand entlarvt die stetig schamloseren Prohibitions- und Abzockergelüste der Regierung und treten nun vollends demaskiert zu Tage. Noch 2007 wurde Alt-Bundesrat Pascal Couchepain mit seiner Aussage von 10 Franken pro Päckchen von der Bevölkerung nicht ernst genommen. Vielleicht tut sie es jetzt. Nächstes Ziel 11 Franken pro Päckchen Zigaretten – Schweiz Nachrichten – NZZ – und dann 20 Franken pro Päckchen. – Spitzenreiter ist aber Australien mit 22.75 AUD per 2017!

Im Dezember 2010 hat der Bundestag eine schrittweise Anhebung der Tabaksteuer beschlossen. Das Ziel dieser Maßnahme ist eine Erhöhung des Steueraufkommens. Lenkungswirkungen sind eher nicht zu erwarten und wohl auch nicht beabsichtigt. Ob die externen Kosten des Rauchens durch die zusätzlichen Einnahmen besser gedeckt werden können, bleibt fraglich. Sicher sind die regressiven Verteilungseffekte dieser Steuererhöhung. (Prof. Dr. Berthold U. Wigger) (Hervorhebung durch uns)

Das noch existierende Gesetz muß also ein gutes Gesetz sein, sonst hätten unsere Vorfahren darin keine Steuerbegrenzung niedergeschrieben. Und wie immer, wenn etwas gut ist, verlangt der linkspolitisch hysterische Gängelungs-Aktivismus die Eliminierung solcher Gesetze zwecks noch expansiverer Gesetzesgrundlage zur Bevormundung Erwachsener.

Second Hand Smoke Bullshit

(Übersicht über die Tabaksteuer-Studien)

Revisionen als Waffe im Kampf um Ideologien

In den letzten zehn Jahren reihten sich Revisionen an Revisionen. Allen gemein ist, daß sie ausschließlich Nachteile für die Betroffenen brachten. So erlebten Invalide in einem Anfall sozialdarwinistischer Amokläufe der SVP, gleich drei Revisionen in gerade mal fünf Jahren; in der 5. Revision wurde den 81.000 verheirateten Rentenbezügern gar ihre Rente im Schnitt um einen Viertel(sic!) oder rund 400 Franken monatlich gekürzt, indem man die Besitzstandwahrung gleich mitsamt der Ehepaar-Rente für Invalide abschaffte. Daraus flossen jährlich mickrige 200 Millionen mehr in die Bundeskasse, wodurch Betroffene im Ausland deswegen kein Auskommen mehr fanden und in der Folge wieder in die Schweiz zurückkehrten, nur um sich bei den Fürsorgeämtern anzumelden. Die dadurch ausgelösten Kosten der Gemeinden übertrafen die Einsparungen des Bundes um das geschätzte Sechsfache. Ideologien, diesmal rechtslastige, sind stets teurer als der gesunde Menschenverstand. Den Steuerzahler scheinen solche Seldwyla-Streiche dennoch nicht aus seinem Schlaf zu reißen, gingen doch nur 32% zur Abstimmung.

Versteckter Passivtrinkerschutz eskaliert ab 2014

Revisionen des 54 Jahre alten Straßenverkehrsgesetzes werden seit 53 Jahren jährlich schon fast rituell von linkslastigen Politikern abgehalten in denen jeder den andren an Stumpfsinnigkeiten übertrumpfen will. Wie können Autofahrer überhaupt noch Wissen, was sie da auf den Straßen tun? Die von Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger ins Leben gerufene Vision Zero sagt eigentlich klar und deutlich, was es ist: Null Durchblick! Doch inzwischen sind zehn Jahre ins Land gegangen und der Gesundheitsüberwachungsstaat hat sogar die Orwell’schen Horrorvisionen übertroffen. Statt die Steuern auf Alkohol zu erhöhen, werden unter Ausschluß der Öffentlichkeit FFE-ähnliche Zwangsmaßnahmen angeordnet. Informationen dazu sind schwer zu kriegen. Wir haben uns dennoch die Mühe genommen, etwas Licht in die Sache zu bringen und behandeln das Thema im nächsten Beitrag („Alkohol im Spiel“?).

Kaum hat Bundesrat Simonetta Sommaruga sich im Namen der Schweiz für die Unbill der Heimkinder in der sadistisch-katholisch geprägten Zentralschweiz der 1930er bis 1960er Jahre entschuldigt, wird das System nur gekehrt. Heute verhätschelte Kinder werden erst als Erwachsene wie Zöglinge umerzogen. Das ist zwar, im Vergleich zu früher, besser für das Seelenheil der Kinder, andrerseits dann als Erwachsene umso demütigender für sie, wenn sie nie den Unterschied zwischen Kindheit und eigenständigem Erwachsensein erleben dürfen. So wie lebenslanges Lernen im Berufsleben gefordert wird, um den Bürger möglichst zum Allrounder auf seinem Gebiet für die Wirtschaft bereitzustellen, nur um ab 50+ ausgebrannt erleben zu dürfen, daß er aufgrund seines Alters keine berufliche Wertschätzung und schon gar keine Anstellung mehr findet, so fordert auch der Staat als krankhafter Zwangsretter von den überangepaßten Bürgern lebenslanges Aufsaugen seiner Propaganda, die alternierend und/oder mit neuen Themen, aber gleichbleibender Gesinnung, als politisch korrekt im jeweiligen Jahr zu gelten hat. Um das sicherzustellen, wird ab 2017 eine eigens dafür erhobene Haushaltssteuer eingeführt, die die Rechnungen der Billag (Def.) ersetzen soll. Dadurch wird sichergestellt, daß das Staatsmegaphon auch garantiert in sämtlichen Wohnzimmern über Stereo gehört und in HD-Qualität gesehen wird.

Schon heute kann man sich auf den meisten Webseiten der Medien nicht mehr anmelden, wenn man kein Handy besitzt. So wird sichergestellt, daß entweder die an der Armutsgrenze Lebenden in Leserbriefspalten nicht mit politisch unkorrekten, die vorgegaukelte heile Welt nicht stören oder nonkonformistische Personen, die sich bewußt kein Handy oder iPhone zulegen wollen, zum vornherein aussortiert und ausgegrenzt werden.

Der Staat will ja, wie er stets versichert, nur dein Bestes. Dich zu fragen, ob du das überhaupt willst, interessiert ihn jedoch herzlich wenig. Wird dann die nachrückende, inzwischen schulisch bestens indoktrinierte Generation der neu herangezüchteten „Politisch Korrekten“ plötzlich zur staatstragenden Mehrheit in einer ideologisch in allen Lebenslagen durchzogenen „Demokratie“, dann wäre das die Abschaffung des halbherzig existierenden Laizismus und wir begäben uns auf dasselbe Niveau wie die muslimische Rechte, die ihre Scharia als einzig akzeptables Gesetzeswerk betrachten. Mit den heute in der Schweiz rigid vertretenen Ideologien angloamerikanischen und noch früher, lutheranischen Ursprungs, wobei sich insbesondere die USA als fanatischer Forderer, Förderer und weltweiter Verbreiter solch asketisch-masochistischer, para-religiöser Lebensentwürfe sich in politisch bewährter Doppelmoral selber nicht daran hält (ein Viertel der USA kennt keine Rauchverbote in der Gastronomie und jede fünfte Studentin [Stand 2013] wird in diesem Land vergewaltigt, noch bevor sie den Abschluß hat), könnte sie auch gleich zurück zum Kirchenrecht wechseln (Retro scheint nicht zufällig wieder „in“ zu sein), allerdings mit dem latenten Risiko von Religionsbürgerkriegen. Es macht absolut keinen Unterschied zwischen Kriegen weltreligiöser Art, und denen von Staatsseite angezettelten zwischen Veganern, Passivrauchern oder Passivtrinkern und ihren entsprechenden Andersgläubigen für Freiheit und Toleranz.  Das Credo des Staates verlangt heute körperliche Fitneß bis ins Grab, Duckmäusertum bis zur Übelkeit und ewiges Leben auf Befehl als oberste Direktive und erklärtes Leitbild, sichergestellt über staatliche Gesinnungsprüfer (siehe nächster Beitrag „Alkohol im Spiel?“) durch eigens dafür fachspezifisch ausgebildete Ärzte. Gesinnungsterror als oberste Direktive hängt ständig wie ein Damokles-Schwert über jedem und allem.

Es ist äußert heikel und demokratisch mehr als fragwürdig, wenn sich der Staat anmaßt, das Privatleben der Menschen konformistisch zu regeln, indem er mit Regulierungslawinen und Staats-Knigge jedwelchen Individualismus zu unterdrücken versucht, einzig um mit kindischen Interessen der Verhaltenssteuerung im supranationalen Wettbewerb der Eitelkeiten puritanisch päpstlicher zu glänzen als alle andren. Der Staat sollte sich weniger eitel nach außen zeigen, das stünde ihm nicht nur gut an, sondern brächte ihm auch noch Sympathien ein.  Staatlich verordnete Umerziehungs- und Zwangsmaßnahmen zur Verhaltensänderung waren vielleicht noch unter dem Kirchenrecht bei Gläubigen verständlich, nicht aber für eine sich laizistisch deklarierte, moderne Schweiz. Lifestyle-Gesetze sind ihr unwürdig, oberlehrerhafte Bevormundung eine nicht tolerierbare Zumutung und die fortschreitende Infantilisierung dieser Politik der Knigge-Nachhilfe eine Verarmung der individuellen menschlichen Vielfalt, die niemals mit kulturfremden Zuwanderern kompensiert werden kann, die sich solchem Unsinn ebenfalls unterwerfen müssen. Das Resultat solcher Politik kann man anschaulich in den USA betrachten. Dieser Multikulti-Fanatismus der Linken entlädt sich früher oder später in sozialen Unruhen und entwickelt sich zu einem gefährlichen Boomerang aus der Zukunft für die heutige Demokratie, die nur im kleinen gedeihen kann. Eine EU wird zwangsläufig zu einer Diktatur, was bereits heute, ohne gewählte Politiker, gut erkennbar ist. So schreckt sie neuerdings auch nicht davor zurück, das Strategiepapier, in bestem Spin-Jargon „Strategisches Toleranzpapier“ genannt, zur freien Meinungsäußerungs-Einschränkung auch umzusetzen. Die Massenmedien stehen bereits Gewehr bei Fuß. In einem solchen Umfeld wäre es geradezu fahrlässig, die Armee abschaffen zu wollen.

1zu12In der Zwischenzeit, durch die Recherche etwas weiser geworden, empfehlen wir am 24. November 2013 die unbedingte Annahme der 1:12 Initiative, egal ob sie Ihnen gefällt, es ist erst ein kleiner Schritt in die richtige Richtung nach der Finanzkrise, die noch lange nicht ausgestanden ist. Setzen Sie ein unmißverständliches Zeichen an die Regierung! Betroffen von den 4.000.000 Gehaltsbezügern sind etwa 2.400 Personen. Die Ausarbeitung des Gesetzes läßt unglaublich viel Spielraum zu dessen Gestaltung zu, was all die gestreuten Horror-Szenarien aus der Gerüchteküche des Abstimmungskampfes Lügen strafen.

1:12 – Provokation oder notwendige Korrektur von Machtmißbrauch?

2013-10-14 AG-Tablatt 1zu12 InitiativeBritischer Sozialforscher: «1:12 Initiative macht die Schweizer glücklicher»

 2564 Wörter

Studie Lohnschere 2011 (Unia)

Schweizer+Raubrittertum

Mit der WHO im Rücken kann der kreative Staat viel Steuersubstrat unabhängiges Geld dazu verdienen. Je mehr Genußverbote, umso mehr tut das auch die Mafia. Würden Genußscheine der Mafia an der Börse gehandelt, wir würden sofort in diese investieren.

6 thoughts on “Kuhschweizerische Melkgesetze treffen die Ärmsten am Meisten

  1. Es gäbe dazu viel zu schreibt.
    Aber nur kurz zu 1:12
    Glaubt den jemand, dass die „geldgierigen“ Manager mit einem tieferen Lohn zufrieden sind, oder den Lohn eines Hilfarbeiters auf 100’000 steigt?

    M.M.n. gibt es 2 Möglichkeiten, bei beiden wird das Personal bei der bisherigen Firma arbeiten, aber nicht von der gleichen angestelkt sein.
    1.) Manager werden sich über eine neugegründete Firma als Berater anstellen lassen -> Effekt der Iniative = Null

    2.) Da bahnt sich die soziale Katastrofe an, outsoursing der Wenigerverdienenden. Da brauche ich das Beispiel der Putzfrauen und Hauswarte Angangs/Mitte der 90er Jahre.
    Letztes Wochenende habe dieses Argument gegenüber einer SP-Frau gebraucht, die mich von 1:12 überzeugen wollte.
    Sie sagte sinngemäss: „Ich weiss, ich war bei den GAV-Verhandlubgen mit der ISS dabei, die Leute verdienen jetzt 8 Franken weniger pro Stunde, eine Katastrofe“
    Das sind rd. 1’300 Franken pro Monat.
    Ja, wirklich eine Katastrofe.
    Warum lernt die Frau nicht aus der eigenen Erfahrung?

    Ich frage mich schon lange, warum gerade die Melonogen (innen rot, aussen grün mit BRAUNEN Kernen) Krieg gegen die Ärmern und verkaufen es als Wohltaten?
    -Tabaksteurern, die Mehrheit der Raucher hat tiefe Einkommen
    – KEV, die ärmeren Mieter subventionieren den reicheren Dach-/Hausbesitzern ihre Solaranlage = werden von ihnen zwangsabgezockt
    – energieeffiziente Haushaltsgeräte, sind teurer und deshalb für Ärmere unbezahlbar. Als ich noch vom Sozialamt lebte, konnte ich mir nach langem Sparen einen billigen Tiefkühler leisten. Einer der AAAAA++++++++ Klasse wäre unerreichbar gewesen

    Dir fallen sicher noch weiter Kriegsschauplätze reich gegen arm ein.

    Wer führt den Krieg?
    Nein, nicht der böse Kapitalismus und ihre Radikalmarktwirtschafter, sondern die gutmeinenden (wenigszen verbal) internationalen Sozialisten und ihre grünen Sklaventreiber.

    • Danke, kikri

      Schön, dich hier wieder lesen zu dürfen.

      Es geht hauptsächlich mal darum, daß in der noch längst nicht überwundenen Finanzkrise überhaupt mal Bewegung zu einer Änderung reinkommt, wenn auch eine suboptimale. Nur so findet die längst fällige, überaus notwendige, breite Diskussion darüber statt, wie das zu bewerkstelligen ist. Vermutlich ist die 1:12 Initiative allein als „Modell“ ungeeignet, weckt aber hoffentlich die Leute diesmal mehr auf, als ein Tsunami am andren Ende der Welt.

      Für ein paar Gedankenanstöße, habe ich zuunterst zu diesem Thema noch ein Video von Andreas Popp eingebettet.

  2. Wenn ich das zentrale Anliegen aus Sackstark rausdestilliere geht es doch um:
    Staat, halt dich aus meinem Leben raus, schreib mir nicht vor, was ich zu tun und zu lassen habe, misch dich nicht in meine Angelegenheiten ein, denn das geht dich gar nichts an.

    Du formulierst es doch im letzten Abschnitt so klar, wie ich es selten gelesen habe.

    1:12 ist eine extreme Einmischung.

    Wie fast immer, wenn der Staat uns etwas gutes tun will, vergisdt er vorher über die unerwünschten Nebenwirkungen nachzudenken.
    Er muss diese mit einem Gesetz korrigieren.
    Weiter gehts am Anfang des Abschnittes.
    Die typische Interventionsspirale.

    Ganz klar merkt man die ausufernde Macht des Staates an der Steuerrechnung.
    Ubwohl ich nicht in eine wesendlich höhere Progression geraten bin reicht der 13. Monatslohn nicht um die Steuern zu bezahlen.
    Vor 20 Jahren war das noch anders.

    Ein kleiner Gedanke:
    Wenn uns die Tabaksteuer vom Rauchen abhalten soll.
    Was soll mit der Einkommenssteuer bezwerkt werfen?
    Uns vom Arbeiten abhalten 🙂

    • 1:12 – Finanzsystem-Änderung ist überfällig

      Zitat kikri: 1:12 ist eine extreme Einmischung.
      Zitat kikri: Du formulierst es doch im letzten Abschnitt so klar, wie ich es selten gelesen habe.
      Quelle

      Kikri,

      Mein Credo ist, sowenig Staat wie möglich, nur soviel Staat wie nötig.

      Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut und es gefällt mir auch nicht, daß der Staat das Volk hier regulierend eingreifen muß! Doch anders geht es nicht. Zudem kommt der Wunsch vom Volk. Während der Staat nicht das Machtinstrument des Volkes, wie es in Schulbüchern kolportiert wird, sondern das der Herrschenden Klasse in diesem Lande ist und vor dieser Volksinitiative zittert, kann so falsch diese deshalb gar nicht sein. Im Vergleich zum Rauchverbot, das „nur“ eine KMU-Branche (Gastronomie) und ihre davon wirtschaftlich abhängigen kleinen Unternehmen sowie die Tabakliebhaber betrifft, ist der Herrschenden Klasse schon lange, einerseits ein Dorn im Auge der Bürger-Überwachung, andrerseits den gewählten Pharma- und Versicherungslobbyisten, (das VVG stammt nicht umsonst noch immer aus dem Jahre 1908 und hat jedem Revisionsverfahren, das letzte dauerte volle sieben Jahre und kam dennoch nicht durch!, erfolgreich widerstanden), in den Parlamenten dem lang ersehnten Traum auf dem Weg zur feindlichen Übernahme der Tabakindustrie den Weg ebnet und ihre Kassen füllt.

      Hier will ein Teil des Volkes (nicht der Staat!) eine Regulierung, und dieser Teil des Volkes verlangt von allen Bürgern rechtmäßig eine Stellungnahme mittels Volksbefragung (Stimmzettel) zu ihrem legitimen Anliegen. Das ist gut und direktdemoratisch, etwas das der Herrschenden Klasse seit Bestehen der Verfassung nicht paßt, worüber hinter den Kulissen auch öfters Planspiele zur Abschaffung diskutiert werden, was bei entsprechenden Maßregelungen eines Kontrahenten gegen einen andren in Arena-Sendungen oft gut an der Mimik bestimmter Politiker sichtbar wird, wenn man darauf achtet oder dazu geschult wurde, und über zunehmend stattfindende zentralistische Gesetzgebungen letztendlich zu eliminieren versucht wird! Mit einem Beitritt zur EU hätte die „Elite“ oder „Die Wirtschaft“ der Schweiz sich der, für sie als störend empfundene Macht des Volkes im Staat auf einen Schlag entledigt. Und es sind beileibe nicht nur die Linken, die dieses Ziel verfolgen.

      Dieselbe Argumentation vom zu vermeidenden „extremen Staatseingriff“ von dir würde verlangen, daß du auch die staatlichen Eingriffe bei der Abschaffung der Kinderarbeit, der 6-Tage- und 60 Stunden-Woche verurteilst, oder damals verurteilt hättest, und diese am besten rückgängig gemacht werden müßten, weil „Die Wirtschaft“ per Definition und Lehrplan, vom KV bis zur USG, immer der Gier folgend nach Gewinnmaximierung strebt, systemrelevant streben muß, auch wenn heute Definitionen von Optimums- (Ökologieauflagen beinhaltend, die du auch verurteilen müßtest, da vom Staat), Minimum- und Maximumprinzip, und noch ein paar mehr, kursieren. Früher, als die Märkte noch nicht gesättigt waren über höhere Preise (Maximumprinzip), was eine höhere Inflation zur Folge hatte, heute fast ausschließlich durch Senkung der Kosten (Minimumprinzip) des Humankapitals, der Einkaufspreise über Fusionen und Einkaufsgemeinschaften (was wiederum den Wirtschaftsdarwinismus stärkt), und Ersetzen der Arbeitskräfte durch immer raffiniertere Technik und Robotik mit einer 24/7-Arbeitskapazität, sowie den Abbau mit Ziel einer Eliminierung der Sozialwerke, hauptsächlich seitens der Mitte-Rechts-Parteien. Je ärmer das Volk umso günstiger die Arbeitskräfte; denn umso erpreßbarer werden diese. Nur so ist die Angst und Ablehnung der Schweizer vor „zwei Wochen Ferien mehr“ zu erklären. Kein andres Land der Welt hätte darauf in einer Volksabstimmung verzichtet, das durch die massiven Produktivitätssteigerungen der letzten dreißiger Jahre mehr als gerechtfertigt wäre. Ein Blick nach Deutschland genügt, um zu verstehen, was ich meine.

      Die 1:12 Initiative ist nicht das Gelbe vom Ei, aber es tut sich endlich was in der Frage des zwangsläufig von Grund auf zu revidierenden Finanzsystems – und alles, was in diese Richtung geht, unterstütze ich erst einmal bedingungslos. Feinjustierungen und Fehlerkorrekturen können jederzeit vorgenommen werden. Einzig nichts zu tun wäre sträflicher Wahnsinn, was, angesichts des maroden Wirtschaftssystems und neoliberaler Sklavenhalterung von heute, passieren kann. Je länger die notwendigen Korrekturen hinausgezögert werden, umso schmerzhafter werden sie für alle Beteiligten. Noch stehen die Guillotinen im Unterstand, noch herrscht kein Krieg. Auch wenn diese VOLKS-Initiative aufgrund der Tatsache, daß sie für alle Spielteilnehmer mit gleichen Regeln gelten und deshalb für niemanden eine Zumutung ist, so sei doch darauf hingewiesen, daß notwendige Revolutionen immer schmerzhafte Prozesse für die herrschende Klasse sind, wobei man die 1:12 Initiative nun beileibe nicht als ein Revolutionsakt bezeichnen kann. Aber es ist ein erster Schritt in eine, für uns alle noch vage, aber nichts-desto-trotz richtige Richtung, weil eine zwingende Änderung des heutigen Finanzsystems, erstmal egal von welcher Art, über Versuch und Irrtum unbedingt herbeigeführt werden muß; sollten wir zukünftig irgendwann einer kriegerischer Revolution gar nicht erst eine Chance bieten. Aufgrund des, in muslimischen Ländern – und vor 200 Jahren auch in Europa – verbotenen Zinssystems kommt es zwangsläufig in einem Rhythmus von 70 bis 80 Jahren zu einem Währungszusammenbruch, wovon jedesmal nur noch einige alte Menschen zu Berichten wissen, was darauf zurückzuführen ist, daß dies Mithilfe schulischer und staatlicher Manipulation aus dem jeweiligen zeitlichen Kollektiv-Gedächtnis verbannt ist. Es ist wichtig, daß dieser Fakt möglichst keiner kennt, um diesen negativen Zinsmechanismus aufrechterhalten zu können. So werden jedesmal vier Generationen getäuscht, bis der, mit Sicherheit kommende Währungszusammenbruch sie unvorbereitet trifft. Die Schweiz mag sich vielleicht aufgrund stets längerfristig niedriger Zinsen als in andren Ländern in diesem Zyklus, einem solchen etwas länger standhalten, entziehen aber kann sich auch die Schweiz diesem Mechanismus nicht.

      Für die, seit 1994 bestehenden Globalisierungsverträge müssen wir insofern dankbar sein, als daß diese es uns ermöglicht haben, die verheerenden Auswirkungen im Zeitraffer so vor Augen geführt zu bekommen, daß die Folgen und der unausweichliche Untergang des bestehenden Finanzsystems vielleicht noch frühzeitig genug erkannt wurden und uns dadurch Gelegenheit geben, das Schlimmste doch noch abzuwenden – oder eben Hand zu bieten zu einem radikalen Systemwechsel, der längst überfällig ist. Freiwillig wird die Wirtschaft oder das weltweit floatende Kapital sich nie beschränken; trotz immer wiederkehrender, gähnend langweiliger Lippenbekenntnisse der Regierenden. Untätig bleiben wäre, als ob man Haie auf Diät setzen würde im Versuch, sie so zu dressieren, daß sie die Hälfte des Futters im Becken liegen lassen. Man hat es lange Jahre versucht, ohne Erfolg.

      Hier greift nicht der Staat in die Persönlichkeit und den Lifestyle einzelner über gängelnde Verhaltensvorschriften und hanebüchenen Begründungen ungebührlich in unsere Persönlichkeitsrechte ein, sondern es ist der Wunsch eines Teils des Volkes, das dieses manipulative Spiel satt hat, das mittels einer Volksinitiative – und nicht mittels Motion oder Parlamentarischer Initiative der Wirtschaftsinteressenvertreter im Parlament – eine harmlose Korrektur der Rahmenbedingungen für alle Mitspieler im Haifischbecken der Wirtschaft verlangt. Dieselbe Wirtschaft, die Rauchverbote will, uns hochtoxische Energiesparlampen aufzwingt, uns das Märchen eines notwendigen Nichtraucherschutzes oder einer antropogen induzierten CO2-Klimaerwärmung als Ersatz gesättigter Märkte und zwecks staatlicher Steuerabzocke verkaufen will, uns die gesamte Natur auf der Jagd nach Ressourcen zerstören und über Patente ausschließliches Eigentum auf die der gesamten Menschheit gehörenden Natur geltend macht, einzig um hernach diese prachtvolle Natur in werbewirksamen Schachteln verpackt ausschließlich in Pillenform teuer über Apotheken an die Menschheit zu verkaufen, denen die Natur seit Anbeginn gehört und noch nie etwas gekostet hat.

      Die Herrschende Klasse wissen sehr gut, weshalb sie Angst vor der 1:12 Volksinitiative haben, genauso wie sie vor Lukas Reimanns Initiative für mehr Transparenz Angst haben. Erschreckend Unglaubliches dazu hier beim Beobachter. Die Hälfte aller Ständeräte haben Einsitz in der Gesundheitskommission!

  3. Du sehst doch, was der Staat mit seinen Eingriffen anrichtet.
    Du kritisierst doch auch das Finanzsystem, zu Recht, aber es basiert auf staatlichem Geld.
    Lobbysmus funktioniert auch nur, weil der Staat die Mittel & Macht hat, den Lobbisten das zu geben, das sie willen.
    Rauchverbot und Glühbirnenverbot sind nur 2 Beispiele.
    Kennst du die neue Saatgutverordnung der EU?
    Ich weiss zwar nicht, ob der Protest laut genug war, dass sie davon lassen.
    Erfahrungsgemäss werd Brüssel eine abgeschwächte Version in Kraft setzen.
    Es geht darum, dass Saatgut geprüft und bewilligt werden muss (Vorwand Verbraucherschutz).
    Das können sich nur die Grossen (Monsanto, Syngenta etc.) leisten, die Kleinen werden platt gemacht.
    Das Problem der Lohnspreizung ist doch, dass bei Arbeitslosigkeit die Arbeitnehmer grosse Konkurrenz haben und deshalb einen tieferen Lohn akzepieren müssen.
    Hier sind wir in der Schweiz noch weniger betroffen als in anderen Ländern.
    Firmen, die viele Auflagen erfüllen, viel Papierkrieg erledigen und viel Steuern bezahlen müssen sind nicht in der Lage, mehr Leute einzustellen und/oder sie besser zu bezahlen.
    Je tiefer die Arbeitslosigkeit, desdo grösser ist die Macht des Arbeitnehmers.
    Wir müssen also das beseitigen, dass die Schaffung von Arbeitsplätzen behindert
    = staatliche Vorschriften bzw. den Staat zurückbinden.

    Mit 1:12 wird eine weitere Überwachungsbehörde geschaffen werden müssen.
    Ach so, wir. Mit dem erforderlichen Steuergeld könnten wir Produkte kaufen, für dessen Herstellung Arbeitskräfte eingestellt und bezahlt werden müssten.

    Bei 1:12 müssten einige einstecken.
    Und glaub mir, es werden weder die Manager noch die Beamten sein.

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