Armutsschere: Schweiz einsame Spitze

WTO-entfesselter Raubtierkapitalismus

Prof. Michael Hartmann – Warum werden durch die „Globalisierung“ die Reichen immer reicher?

Vermögensverteilung

Perversion der Gier

Die reichsten 10% besitzen zusammen 85% des Weltvermögens, was angesichts der vielen armen Länder dieser Welt ein etwas verzerrtes Bild vermittelt. Nur sehr wenige Länder kennen eine derart krasse Armutsschere wie die Schweiz. Dreiviertel oder sagenhafte 74 Prozent des Schweizer Gesamtvermögens teilen sich die reichsten zehn Prozent der Eidgenossen. Die restlichen 90 Prozent der, ohne gesetzlichen Mindestlohn hart arbeitenden Bevölkerung muß sich mit den Krümeln von 26 Prozent begnügen. Viele haben Ende Monat kaum noch Geld, um etwas zum Beißen zu kaufen. Betroffen sind vor allem Ledige, alleinerziehende Mütter sowie die Opfer der Altersarmut, die mit jedem Jahr BAG-verordneter Längerlebigkeit exponentiell ansteigt. Vermutlich ist das der Grund, weshalb die Schweizer letzten Jahres gegen die Annahme einer Volksinitiative stimmten, die ihnen aufgrund der massiven Produktivitätssteigerungen sechs, statt der bisher vier Wochen Ferien zugestanden hätte. Ein weiterer Grund dürfte die, von der WHO bisher noch nicht zur Kenntnis genommene, epidemische Arbeitssucht der Schweizer sein, die außerhalb des Erwerbslebens wenig mit sich selbst anzufangen wissen und Erholung als totes Humankapital betrachten.

Eine derart niedrige Schweizer Vermögens-Restquote von 26% für 90 Prozent der Bevölkerung ist in westlichen Industrieländern einmalig und hätte in Nationalstaaten wie Frankreich (46% Vermögen 2009 gehören 10%) oder Deutschland (50% Vermögen 2010 gehören 10%) längst zu einer Revolution geführt. In diesen beiden Ländern kämpfen die Regierungen aktiv gegen eine weitere Öffnung der Armutsschere. Aufstände finden bereits seit Jahren fast täglich in Spanien, Griechenland, Zypern, Portugal, Italien, aber auch in Berlin oder Hamburg, Marseille oder Lyon statt, wo Polizisten sich in bestimmten Gegenden dieser Städte nicht mal mehr im Großaufmarsch hingetrauen. Lyon, die zweitgrößte Stadt Frankreichs, hat Marseille in Sachen Kriminalität bereits im letzten Jahrhundert überholt und ist heute die Nummer 1 der bösen Buben.

Island rettete als einziges Land Bürger statt Banken

SRF sendet nur, was Sie wissen dürfen

All dies, wenig erstaunlich, mit karger Berichterstattung in den deutschsprachigen Medien, wobei besonders das SRF in „Schweizer Tagesschau“ oder „10 vor 10“ mit ohrenbetäubender Funkstille brilliert, ist doch Generaldirektor Roger de Weck ein glühender Anhänger der Europäischen Union. Stattdessen wird weiterhin in bewährter Manier Volksverblödung betrieben. Seit kurzem werden gar «Tatort»-Sendungen aus Schweizer Produktion gesendet, der vorläufig einzigen Krimiserie, in der nie geraucht wird. Als Gegengift empfehlen wir Sender wie ARTE oder 3SAT zu berücksichtigen. Selbst YouTube kann durchaus, gezielt nach Themen gesucht, weitaus interessanter und vor allem ehrlicher sein als das SRF.

Eigne Meinung entwickeln mit YouTube

YouTube ist besonders deshalb so wertvoll, weil dort Informationen zu Themen, sowohl von Befürwortern, als auch von Gegnern gefunden werden können, auf die die nationalstaatliche Bevormundungs- und „Willensbildungs“-Maschinerie keinen Einfluß nehmen kann und deshalb auch der breiten, interessierten Bevölkerung ohne Zensur und ungefragten „Schutz“ zugänglich sind. Während SRF-Zuschauer keine Chance haben, der Indoktrination zu entkommen, findet der YouTube-User eine Plattform, die ihm mündig und auf Augenhöhe, eigenständig und selbstverantwortlich ermöglicht, fernab staatlicher Meinungsbeeinflussung, sich sein Weltbild und seine Wahrheit selbst zu erarbeiten, ohne dabei behindert zu werden. Allerdings ist ein Minimum an Denkfähigkeit, und nach einem ersten Plausibilitätscheck die Suche nach andren verifizierenden Quellen sowie Informationen über Personen unerläßlich. Dabei erspart man sich, ganz nebenbei, durch ein ein solches Vorgehen der aktiven Wissensaneignung, den Besuch beim Psychiater.

Zahl der Sozialhilfebezüger steigt – Bei über 50-Jährigen tickt eine Bombe

Tagessschau-Beitrag zur 1:12-Initiative im Nationalrat

Wir empfehlen die Ablehnung dieser Initiative! Sie geht viel zu weit, dringt wiederum unzulässig weit in die persönliche Privatsphäre ein,  wo kein Staat etwas zu suchen hat, und ist nur ein weiterer Bevormundungsversuch wie die meisten, im  heutigen, fehlgeleiteten Zeitgeist auch.

Armutsschere Deutschland

Deutschland: Jean Ziegler: Es wird in Deutschland noch krachen.

Lohnentwicklung Deutschland

Im Jahr 2007 betrug das Nettovermögen nach Abzug von Hypotheken und Konsumentenkrediten etwa 6,6 Billionen Euro. Pro Erwachsenen bedeutet das ein individuelles Vermögen von mehr als 88.000 Euro im arithmetischen Mittel. Wenn man die Bevölkerung nach der Höhe des Vermögens sortiert und die untere und obere Hälfte teilt, liegt der Wert des mittleren Vermögens gerade einmal bei 15.000 Euro.

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Mittelstand Deutschland

Nach der Erhebung der Bertelsmann-Stiftung, des Deutschen Instituts für Wirtschaft und der Universität Bremen schrumpfte der Mittelstand seit 1997 von einem Anteil von 65 Prozent an der Gesamtbevölkerung bis 2011 auf 58* Prozent. Menschen mit kleinerem Einkommen gelinge immer weniger der Aufstieg in die Mittelschicht. 70 Prozent der unteren Einkommen verharrten demnach nach drei Jahren noch immer in dieser Schicht.

*Hinweis: Andere Erhebungen ergeben für den deutschen Mittelstand aktuelle Werte von 54, resp. 48 Prozent.

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Kapitalismus

3 thoughts on “Armutsschere: Schweiz einsame Spitze

  1. Und was willst Du uns damit sagen? Das die Schweizer bekannt durch Ihre Bettler sind? Oder bekannt dadurch, daß es eines der am wenigsten verschuldeten Länder ist?

  2. Pingback: Sackstark! | Kuhschweizerische Melkgesetze treffen die Ärmsten am Meisten

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