Alternativ-Energie – Großangriff auf Privathaushalte

Deutsche Solartechnik made in China

Milliarden an Steuergeldern sind in Deutschland für die Solar-Energie verpulvert worden. Geld floß massenhaft nach China. Jetzt ist dieser Industriezweig in Deutschland definitiv am Ende.

Nun ist auch der letzte große Solarbetrieb Deutschlands, SolarWorld, pleite. Was heißt das für die deutsche Energiepolitik, insbesondere für die Wirtschaftsförderung? Werfen wir zunächst einen Blick zurück in die wilde Welt der Subventions-Grabscher um die Jahrtausendwende.

Ende der 1990er Jahre begann eine regelrechter Solar-Rush in der Medienberichterstattung und der Politik, nachdem die Volksverblödung beim Rauchverbot so gut geklappt hat. Es herrschte eine Aufbruchsstimmung, vergleichbar mit dem Goldfund am Klondike-River. Die Sonne machte den Anschein, der Stern der unbegrenzten Möglichkeiten zu sein und die Erde ihr Schnorrer. Nachfolgend die wichtigsten Eckdaten aus dem Medien-Hype eines weiteren Versuchs, einen Abzocker- Paradigmawechsel herbeizuführen, diesmal unter dem Label «Klimawandel» «Energieausstieg» und in der Schweiz nach «Atomaustieg» nun auch unter «Energiewende 2050» mit an vorderster Front weibelndem Bundesrat Doris Leuthard, auch als «Atom-Doris» zu Zeiten ihrer Lobbyarbeit für die Anliegen der Atomindustrie bekannt. Da aber der Club of Rome 1973 eh den Weltuntergang prophezeit, könnte man gut auf die «Energiewende 2050» verzichten:

2040 geht die Erde unter (Club of Rome)

Geschichte der deutschen Energiewende

13.06.1997: «Nach Angaben der VEW Energie AG ist der deutsche Photovoltaik-Markt 1996 kräftig gewachsen. Der Absatz von Solarzellen stieg von zwei Megawatt (MW) im Jahr 1995 auf sechs bis sieben MW im Jahr 1996. Eine Ursache der Absatzentwicklung könnte die Preis- und Subventionspolitik der Unternehmen und öffentlichen Stellen darstellen.»
27.06.1997: «Die Bayer Solar GmbH hat Freiberg/Sachsen 48 Mio. DM in ein Werk für Solarsiliziumscheiben (Wafer) investiert. Der mit 90 Mitarbeitern einzige Produzent Deutschlands soll jährlich sechs Mio. Wafer (neun Prozent des Weltmarktes) herstellen.»
17.03.1998: «Am Standort Rudisleben, Thüringen, entsteht eine Solarfabrik der Firma Antec Solar GmbH mit einer Jahresgesamtleistung von zehn MW Dünnschichtsolarzellen aus einer Cadmium-Tellurid-Sulfid-Verbindung (CTS-Technologie). Zu den Investitionskosten von insgesamt 60 Mio. DM steuern das Land Thüringen ca. 20 Mio. DM und das Bundesforschungsministerium weitere 6,9 Mio. DM bei. Zusammen mit den Solarfabriken in Gelsenkirchen und Alzenau wird in Deutschland damit eine Produktionskapazität von 50 MW, das sind rund ein Drittel des Weltbedarfs, erreicht.»
24.04.1998: «Die Berliner SOLON AG plant für das 3. Quartal 1998 den Gang an die Börse. Insgesamt soll ein Gesamtvolumen von 2 Mio. DM plaziert werden. Bei einer Stückelung von 5 DM pro Aktie werden damit 400.000 Aktien im Freiverkehr handelbar sein. Die SOLON AG stellt Module für Photovoltaik mit der entsprechenden Systemtechnik her.»
28.07.1998: «Gestern teilten namhafte Experten, darunter Prof. Luther vom ISE, Prof. Fisch von der TU Braunschweig und Herr Ziesing vom DIW, auf dem Internationalen Sonnenforum in Köln mit, daß der Photovoltaik-Markt in Deutschland 1997 um etwa 30 Prozent auf einen Systemwert von 160 Mio. DM bei 11 MW installierter Leistung gewachsen sei.»
07.04.1999: «Erfolgreicher Börsenstart der Solarstrom-Aktie der S.A.G. Solarstrom AG. Gestern wurde der Handel mit Europas erster Solarstrom-Aktie im Freiverkehr der Bayerischen Börse in München aufgenommen (vgl. TOP-NEWS vom 26.03.1999). «Bereits der Startkurs […] in Höhe von 8,00 Euro hat unsere Erwartungen übertroffen.», so Dr. Harald Schützeichel, Vorstand der S.A.G. Solarstrom AG.»
27.05.1999: «Eine chinesische Delegation unter der Leitung des Vizepräsidenten der Universität für Wissenschaft und Technologie Nanjing, Prof. Xu Fuming, hat sich beim Solar-Informations- und Demonstrationszentrum (solid), Fürth, über den Stand der Solartechnik informiert. Mit dabei war der Vizepräsident des Außenministeriums der Provinz Jiangtsu, der Partnerregion von Baden-Württemberg.»
29.07.1999: «Die SolarWorld AG, Bonn, wird die Aktien aus der noch laufenden außerbörslichen Plazierung im Verlauf des Septembers 1999 in den Freiverkehr der Rheinisch-Westfälischen Börse zu Düsseldorf einführen. Damit könne zeitnah zum Abschluß der Zeichnungsfrist der Börsenhandel mit Aktien des Photovoltaik- und Windkraftunternehmens aufgenommen werden. «S.A.G. Solarstrom AG: Kapitalerhöhung im Herbst. Die Solar-Aktionäre haben auf der Hauptversammlung der S.A.G. Solarstrom AG die zweite Kapitalerhöhung noch für diesen Herbst beschlossen.»
26.10.1999: «Das Photovoltaik- und Windenergieunternehmen SolarWorld AG, Bonn, hat die Zeichnung seiner 500.000 neuen Aktien aus der Kapitalerhöhung vom 26. Mai 1999 geschlossen.»
15.11.1999: «Eine kostenorientierte Vergütung von Solarstrom soll die Grundlage für eine Massenproduktion von Solaranlagen und den Einstieg ins Solarzeitalter schaffen.»
17.11.1999: «Die weltweit modernste Solarzellenfabrik in Gelsenkirchen ist eröffnet. Das Werk verfügt über eine Produktionslinie mit einer Jahreskapazität von 10 MW, was rund fünf Mio. Solarzellen entspricht. Nach Installation der zweiten Linie sollen im Endausbau mit einer Jahreskapazität von rund 25 MW ca. 13 Mio. Zellen produziert und weltweit vermarktet werden. Einer der Hauptabnehmer wird zunächst die Shell Solar B.V. in Helmond, NL, sein. Zudem wurde bereits ein Pilotprojekt mit der Volksrepublik China vereinbart, welches mittelfristig in die Lieferung von bis zu 100.000 Solarsystemen für die Innere Mongolei münden könne.»
25.11.1999: «Aufgrund der Entscheidung der Bundesregierung zur Zahlung einer kostenorientierten Vergütung von 0,99 Pfennig/ KWh für Solarstrom erwartet die SolarWorld AG, Bonn, erhebliche und nachhaltige Auswirkungen auf die eigene Umsatz- und Ertragslage. Durch die Neuregelung der Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen, die die Bundesregierung in einem Kompromiß am letzten Dienstag vereinbart hat, wird sich der Umsatz der SolarWorld AG im kommenden Geschäftsjahr um ein Vielfaches erhöhen, so Frank H. Asbeck, Sprecher des SolarWorld-Vorstandes.»
30.11.1999
: «Durchbruch für Solarstrom mit neuer 99 Pfennig-Regelung. Die SOLON AG für Solartechnik, Berlin, erwartet durch die künftig sechsfach höhere Vergütung von Solarstrom eine deutliche Ausweitung ihres Geschäftes.»
11.01.2000: «Die SolarWorld AG, Bonn, hat nach eigenen Angaben den Umsatzerlös im Geschäftsjahr 1999 im Vergleich zum Vorjahr um 70 Prozent gesteigert. Nach vorläufiger Berechnung betrage er 10,7 Mio. DM nach 6,3 Mio. DM im Geschäftsjahr 1998.»
31.01.2000: «Bundeskanzler Gerhard Schröder besichtigt am heutigen Montag zusammen mit dem Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Wolfgang Clement, die neue Shell Solarzellenfabrik in Gelsenkirchen. Das Projekt wurde gefördert vom Bund und dem Land Nordrhein-Westfalen.»
29.02.2000: «Die S.A.G. Solarstrom AG begrüßt die Verabschiedung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) als «Meilenstein der deutschen Energiepolitik.» Das Gesetz verschaffe der Solarbranche erstmals die Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Boom im liberalisierten Strommarkt.»
29.02.2000: «SOLON AG: Bundestag setzt Meilenstein für Deutsche Solartechnik. Die SOLON AG für Solartechnik, Berlin, sieht mit der Verabschiedung des «Erneuerbare-Energien-Gesetzes» (EEG) den Durchbruch für die Photovoltaik-Industrie in der Bundesrepublik Deutschland.»
08.05.2000: «Minister Vesper: Die Produktion von Solarzellen muß drastisch erhöht werden. So forderte der Minister die Shell AG auf, die zweite Fertigungsstraße in der Solarfabrik in Gelsenkirchen jetzt zu errichten. Die Industrie hat heute die Verantwortung, die geschaffene Nachfrage auch mit einem ausreichenden Angebot zu befriedigen. Wir sollten alle gemeinsam dafür sorgen, daß der Trend zur Solar-Energie anhält und nicht durch lange Lieferzeiten verzögert wird, so Minister Vesper in Essen.»
11.05.2000: «Die deutsche Branche für Solarstromtechnologie Photovoltaik beabsichtigt bis zum Jahr 2005 eine Verzehnfachung Ihrer Umsätze.»

Schutzzölle als Notbremse

Soweit die Narren-Nachrichten von damals. Im Jahr 2000 gab es noch keinen einzigen namhaften chinesischen Hersteller von Photovoltaik-Modulen. Mit deutschen Subventionsmilliarden wurde die chinesische Konkurrenz zu Beginn des neuen Jahrtausends auf die Beine gestellt. Sie produzierte von Anfang an nicht für China, sondern für Deutschland, das weltweit 53 Prozent der Anlagen baute. 2009 berichtete der Focus:

«Von den weltweit sieben größten Herstellern von Photovoltaikprodukten waren 2009 vier Hersteller in chinesischer Hand: Suntech, JA-Solar, Yingli Green Energy und Trina Solar (siehe Grafik unten). Sie sind vor allem mit dem deutschen Markt groß geworden. Denn in China selbst sind bislang nur zwei Prozent der weltweiten Photovoltaikleistung installiert, in Deutschland sind es 53 Prozent. Q-Cells aus Bitterfeld-Wolfen in Sachsen-Anhalt ist die einzige deutsche Firma, die im Konzert der ganz Großen mitspielt. Die Bonner SolarWorld schafft es gerade so in die Top 15.»

Das war 2009. Als Notbremse wurden Schutzzölle für die deutsche Solarindustrie eingeführt, aber selbst diese krasse Maßnahme konnte das Desaster nicht mehr abwenden. Milliarden vom Volksvermögen sind für einen Industriezweig verpulvert worden, der nicht nur der Chinesen, sondern auch der Unberechenbarkeit der Sonnentätigkeit wegen definitiv am Ende ist. Schöne neue Welt, an der sich wiederum einige wenige gesundstoßen konnten.

Das große Schweigen

Längst ist die Photovoltaik für den deutschen Idealismus uninteressant und peinlich geworden. In den Medien herrscht betretenes Schweigen und lobhudelt nun die Windenergie. Da haben es die Chinesen nicht so leicht zu konkurrieren, weil die Bauteile zu schwer sind, um sie durch die halbe Welt zu transportieren. Doch eine andere Achillesferse ist inzwischen nicht mehr totzuschweigen: Der Anteil der Windenergie an der Grundlast beträgt trotz Verspargelung des halben Deutschen Reiches noch immer nur gerade mal ein bis zwei Prozent. Und daran wird sich aus meteorologischen Gründen auch nichts ändern.

Und die Politiker? Nicht nur die grünen, roten und schwarzen Narren haben sich von SolarWorld an der Nase herumführen lassen. Die Firma organisierte auch eine Spendenveranstaltung für die FDP[1]. SolarWorld hatte ihren Sitz ausgerechnet in Westerwelles Wahlkreis. Und Westerwelle unterstützte Aktivitäten von SolarWorld bei den Kataris. Vor der Wahl 2009 wollte er die Subventionen der Photovoltaik kürzen, nach dem Spendeneingang forderte er nur noch einen «Dialog mit der Solarwirtschaft». Es gibt also auch blau-gelbe Solar-Junkies.

Anmerkungen
[1] https://www.photovoltaikforum.com/photovoltaik-news-f25/solarworld-organisierte-spenden-diner-fuer-fdp-t42981.html

Schweizer Folkloristik

Daß das Schweizer Volk sieben Jahre nach dem BRD-Debakel in Sachen alternativer Energie nun auch noch seine Zustimmung zu Atomausstieg und Energiewende gibt, läßt hierzulande eine weiterhin steigende Lust am Gängeln der jeweiligen, politisch überkorrekten Befürworter erkennen, die mit 9/11 und dem unglaublich zynischen Witz über eine herbei geschriebene Passivtabakrauchgefahr mit, in der realen Welt, inexistenten, schwarz-weiß abgebildeten Raucherlungen auf den Tabakpackungen seinen Anfang nahm.

Die Fähigkeit der Regierung zu rationalem Denken wird maßlos überschätzt. Dennoch bleibt das Vertrauen in sie relativ hoch. Geduldig lassen wir uns fast alles gefallen und krüppeln uns krumm für unzählige direkte wie indirekte Schutzgeldzahlungen, mit einem Arbeitsgesetz, das andre europäische Länder bereits vor 50 Jahren abgeschafft haben.

Das Maß läuft längst über, doch der Gewohnheitseffekt der angewandten Salamitatik läßt uns weiter schlafen. Wenn wir dereinst auf Griechenland-Niveau angekommen sind, beginnt dann das große Wehklagen und noch immer wird keiner verstehen, wie es dazu kommen konnte. «Am Bankkundengeheimnis werden sich die Amis die Zähne ausbeißen» sagte ein Bundesrat, und das ist noch nicht einmal zehn Jahre her. Micheline Calmy-Rey machte es möglich. Sie versicherte den US-Behörden als Bundesrat, daß «man in schwerwiegenden Fällen das Bankgeheimnis aufheben könnte». «Dämlich» kommt von «Dame». Dumm nur, daß das Gesetz gar keine solche Abstufungen kennt. Seit 1990 flossen Milliarden an Schweizer Franken an die USA, an US-Juden wegen einer revisionistischen Studie über Goldraub, —— Heute existiert das Bankkundengeheimnis für Ausländer nicht mehr. Dessen nicht genug: Europas Länder übermitteln heute mit dem Einverständnis der Schweiz ungefragt jedes Jahr sämtliche sensiblen Daten direkt an die jeweiligen Regierungen ihrer Bankkunden. Die Schweiz hatte wieder ihre Aufmerksamkeit im Blätterwald und das Volk das Nachsehen. Inzwischen kündigen Banken sogar allen Auslandschweizern ihre Geschäftsbeziehungen.

Die unzähligen Milliarden in Frondienst der Eliten und EU (NEAT, Bahn2000, FABI, Kohäsion, IWF, UNO, WHO FCTC, OECD, Sommerzeit, usw.) sowie zahllosen Organisationen, denen wir besser fern geblieben wären, reißen schon heute immense Löcher in des Bürgers Portemonnaie. Die verantwortlichen Landesführer schützen und  bedienen schon lange nicht mehr den, den er gelobte zu schützen, jener der ihnen ein lebenslanges Auskommen sichert, sondern ausnahmslos die Wirtschaft. Die weitaus niedrigeren Steuern, die diese dem Bund abliefert, sind in ausnahmslos allen korrekt kalkulierten Verkaufspreisen mit eingepreist. Wäre dem nicht so, würde die Preisfindung rein rechnerisch in der Kalkulation nicht mehr mit den buchhalterischen Vorschriften übereinstimmen. Jeder einzelne bezahlt also auch noch deren Steuerabgaben. Daß seit den 1950ern die Produktqualität stetig abgenommen hat, wir irgendwann in den 1960ern begannen mit Plastik die Meere und somit unsere ursprünglich einzige und einst ergiebigste Nahrungsquelle zu verseuchen, wir sogar noch im 21. Jahrhunderts mit vom Staat verordneten Quecksilbergaslampen uns selbst und die gesamte Nahrungskette per Dekret von oben, ohne Not, vergiften müssen, weil der Staat uns für Philips und Osram dazu zwingt, damit ein künstliches, an den echten Bedürfnissen der Gesellschaft vorbei produziertes, planwirtschaftlich angeordnetes Wirtschaftswachstum weiterhin stattfinden kann, ist nicht nur aktive Korruption und Firmenprostitution, sondern auch Verrat am Volk und zeigt, mit welch raffinierter Komplexität wir an der Nase herumgeführt werden. Es führt uns die wahren Interessen und Verschleierungstaktiken unserer gewählten Volksvertreter vor Augen, sobald man sich einmal die Zeit nimmt, all die widersprüchlichen (bspw. Giftgasleuchtbirnen oder Passivtabakrauch), im Karnevalsgewand daherkommenden Botschaften und verstandeswidrigen Gesetze aus Bern zu analysieren und in den richtigen Kontext zu bringen versucht. Ein Unterfangen, das immer schwieriger wird und genau deshalb bei Regierungen so beliebt ist. Ablenken, Verwirren, Drohen, unerwünschte Informationen flächendeckend unterdrücken, Fake News verbreiten, anders denkende hochdekorierte und qualifizierte Fachleute, Organisationen, Länder, etc., diffamieren. Matto regiert.

Solches Tun dient einer Wirtschaft, die ansonsten längst nicht mehr in diesem Ausmaß derart raubritterisch die Natur und Menschen zerstören könnte, denn viele Märkte sind gesättigt, andre eröffnen sich dank der Digitalisierung und der Fortschritte in Technologie und Naturwissenschaften – wozu die Medizin oder Theologie definitiv nicht gehören. Viele aber könnten, ohne solch hirnrissige Gesetze aus Bundesbern, nur noch stark reduziert die Natur und Umwelt verschmutzen, vergiften und verschandeln.

Keine Versorgungssicherheit: Ganz Europa geht der Strom aus

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Ökonomischer Leerlauf

Da aber niemand merken soll, daß der Kaiser nackt ist, wird uns ein Wirtschaftswachstum vorgetäuscht, das längst nicht mehr existiert. Aus diesem Grund verordnet uns der Staat seit Ende den 1990ern immer mehr Zwangskonsumationen. Stimmrechtliche Mehrheiten werden garantiert über Dogmata und sonstige para-religiöse Ideologien, die in Schulen, bereits ab vier Jahren, verstärkt mit Leerplan21 (das ist ein  bewußter Schreibfehler), schweizweit einheitlich unschuldigen Kindern eingetrichtert werden, um den Konsens der Märchen als Fakten zu festigen, damit die Gehirnwäsche auch im Stimmrechtsalter noch präsent ist, welches man immer wieder versucht herabzusetzen, bevor der Schulstoff vergessen geht oder der Erwachsene sich erfrecht selber zu denken.

Die unzähligen auferzwungenen Produkte und Bedürfnisse, die erst medial und politisch, mit der stets präsenten und über uns schwebenden Angstkeule irgendeiner nicht existenten Gefahr, die nach Drehbuch erst zu einer konstruiert werden müssen um den Privathaushalten das Geld im grau-legalen Bereich solange weiter abknöpfen zu können, bis jeder nur noch mit einer Anstellung beim Staat seinem Broterwerb nachgehen kann. Ein Viertel aller Schweizer arbeitet übrigens bereits dort, wo man zur besseren Vermarktung der Lügen auch nicht davor zurückschreckt, die Wissenschaft für ihre kreativen Pirouetten und Kapriolen zusätzlich zu den 600 angestellten und höchst sendungsbewußten Spin-Doctors im Bundeshaus einzuspannen, ohne Rücksicht auf deren massiv erodierende Glaubwürdigkeit. Ängste und zuvor nicht existente Bedürfnisse müssen also erst künstlich, und somit möglichst hysterisch in den Medien geschaffen werden, was alles im Landesinteresse nur noch schlimmer macht; denn es funktioniert nur über eine zuvor aufwendige dogmatische Ideologisierung der Bevölkerung. Man kann es auch Volksverblödung nennen, an die sich die meisten seit Schulbeginn gewöhnt zu haben scheinen.

Oder haben Sie vielleicht eine andre Erklärung, warum wir mittlerweile mehr Geld für staatsgewaltig Angeordnetes und meist nur knapp mehrheitlich vom Volk begrüßte oder von ihm unwidersprochen, da zumeist unerkannt, für Zwangskonsumationen und Zwangsinvestitionen ausgeben, als für unseren eigenen Unterhalt – inklusive Mehrwertsteuer! Wo bleibt da der Mehrwert bei unablässig abnehmender Qualität?

Nachhaltigkeit beginnt ab einer zehnjährigen Produktehaftung (Garantie)

In aller politischer Munde, vom Bundesrat bis zur Kindergärtnerin, den Grünen und der SRG, hört man das längst abgelutschte Modewort der «Nachhaltigkeit». Doch gerade die Nachhaltigkeit wird dadurch mit Füssen getreten, indem uns das Bundeshaus immer öfter vorschreibt, was wir zu kaufen haben und was nicht. Ein (Kauf-)Vertrag ist die gegenseitige, übereinstimmende Willensäußerung zweier Parteien. So war es bisher, so sagt es das Obligationenrecht; woran sich der Staat wiederum aufgrund seines Gewaltmonopols nicht zu halten hat. Es wird gesetzlich zwingend vorgeschrieben, was wir zu kaufen haben und die Zwangslasten werden immer schwerer, egal ob wir es wollen oder nicht. Trickreich schiebt der Staat so zu tätigende Steuerausgaben einfach auf die Privathaushalte ab. Echte Nachhaltigkeit wäre beispielsweise, die Garantiefrist für Non-Food Produkte auf zehn Jahre festzulegen. Doch das passt natürlich der Wirtschaft nicht, denn dann wäre auch sie gezwungen, weniger Müll auf dem Planeten zu hinterlassen und operiert fröhlich weiter mit unlauterem Geschäftsgebaren wie bspw. Sollbruchstellen, damit das Produkt nach zwei Jahren weggeworfen und wieder neu gekauft werden muß, der für gewöhnlich in einem qualitativ noch desolateren Ersatzkauf endet.

Bürger, so kommt ihr nie zu Eigentum – und das hat System.

Echte Nachhaltigkeit beginnt dort, wo das bereits bestehende Wissen endlich genutzt wird


GIER FRISST HIRN / Michael Vogt bei Free Spirit®-TV

Zur Klima-Abzocke: Das Klima wird vorgeschoben, um uns pekuniär an die Wäsche zu gehen. Ende der 1970ern drohte man uns mit einer kommenden Eiszeit Weltklima-Szenarien – Als uns vor 30 Jahren eine neue Eiszeit drohte – WELT, in den 1980ern mit einen «Le Waldsterben». Am 26. September 1988 sagten „Klima-Experten“, dass alle 1’196 Inseln der Malediven in 30 Jahren, also am 26. Sept. 2018, versunken wären. Nur wenige Jahre später ließ das International Panel on Climate Control IPCC verlauten, der Himalaya wäre aufgrund einer Klimaerwärmung ab 2035 gletscherfrei – IPCC erneut in Not – Himalaya-Gletscher wollen nicht schmelzen! ZEIT ONLINE. Zeitgleich Ende der 1990ern begann mit der Passivrauchgefahr  das große Geschrei um die Klimaerwärmung und den armen Eisbären, die absaufen würden. Zu Beginn der 2010er erklärte man nachträglich die niedrigen Temperaturen der letzten 12 Jahre mit einer Klima-Erwärmungspause, und zur Zeit ist die Klima-Erwärmung in vollen Gange, bis es, wie ein Fischschwarm sich blitzschnell wieder in etwas andres verwandelt – Klimawandel eben, der seit jeher stattfindet. Zurzeit nennt man die Klima-Erwärmung, inzwischen vorsichtiger geworden, im aktuellen Neusprech politisch korrekt «Klimawandel».

Die seit wenigen Jahren eingeführte Bezeichnung „Klimawandel“ bedeutet, wir sehen entweder einer Eiszeit oder einer Erwärmung des Klimas entgegen; oder aber weiterhin dem ganz normal Wettergeschehen mit all seinen bisherigen Kapriolen. Dies werten wir dahingehend, dass niemand wirklich etwas weiß, als dass er sich anmassen sollte, eine solch horrende Abzocke zu inszenieren. Aber wenn es beim Nichtraucherschutz geklappt hat, funktioniert es auch mit dem Klimawandel.

Und jetzt, nach einem wunderschönen warmen Sommer, der demjenigen von 2003 aber in bezug auf die Temperaturen dennoch nicht das Wasser reichen konnte, lassen die altbekannten Alarmlisten beinahe täglich ihre noch immer wenig durchdachten, dafür umso mehr obrigkeitlich indoktrinierten Kundgebungen wie Mantras wieder aus allen Rohren und Kanälen auf die zu verblödende Bevölkerung feuern.

Solange niemand mit fundierter (nicht etwa para-religiöser fanatisierter Glaubens-Inbrunst) wissenschaftlicher Sicherheit weiß, daß ein übermäßiger, anthropogen verursachter CO2-Ausstoß überhaupt existiert, solange man, insbesondere von einer stetig steigenden Zahl an Geologen und ernstzunehmenden Klimatologen, die, aufgrund ihres Alters, Renommees und ihrer Erfahrung einkommensmäßig nicht erpresst und gezwungen werden können der IPCC-Church beizutreten, solange man eine also völlig andere wissenschaftliche Auslegung dargereicht bekommt, ob überhaupt eine weltweite Steigerung des CO2 stattfindet, ob dieser Wert mit drei Nullen nach dem Komma tatsächlich für eine kurzfristige, also fast wettermäßig-ähnlich stattfindende Klimaerwärmung verantwortlich ist, unter Berücksichtigung der Sonnenaktivitäten sowie des darin enthaltenen Widerspruchs, weshalb bisher das CO2 rund 600-800 Jahre nach einer Klimaerwärmung zu steigen beginnt, weshalb die konträren historischen klimatischen Fakten, ohne dabei mit Hokey-Sticks und dergleichen zu hantieren, im Widerspruch stehen und diese plausibel erklärt werden können, dass der Mensch tatsächlich für eine, unter historischen Gesichtspunkten ganz gewöhnliche Klimaerwärmung verantwortlich ist, solange ist die Gefahr groß, dass wir uns, in unserem Größenwahn, mit der stattfindenden Klimapfuscherei und -abzocke in eine Eiszeit zurückbombardieren werden. Denn in der Vergangenheit war es so, dass vor einer langanhaltenden Kälteperiode sich das Klima zuvor stets gesteigert erwärmte.

Ich gehe davon aus, dass niemand sich von einem Metzger operieren lassen würde, auch wenn er seine Würste noch so mag. Doch beim Klima scheint das offensichtlich kein Problem zu sein und erinnert eher an Goethes Zauberlehrling, als an seriöse Wissenschaft. Die gleichzeitig herumgereichten Passivtabakrauchstudien bestätigen dies zur Genüge.

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Dieser Artikel wurde am 22. Mai 2017 erstellt, heute revidiert und veröffentlicht.

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3106 Wörter

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