Atomausstieg – Das Schweizer Volk stimmt ab

last modified: 2017-05-22 16:48

Der Bundespräsidentin Blow-Job

Die Energiestrategie von Doris Leuthard schreibt vor, was auch Doris Leuthard nicht kennt: Die Zukunft.

Der weltweit einzigartig proklamierte «Atomausstieg» der drei EU-Bezirke Belgien, Deutschland und Spanien sowie des EU-Wurmfortsatzes Schweiz wird uns die nächsten 33 Jahre mehr als nur beschäftigen, er wird uns alle just bis zu jener Zeit in den Ruin getrieben haben, der, einen Aufschub des «Atomausstiegs» bis 2050 vorausgesetzt, die Übung dannzumal eh überflüssig machen würde. Aber einige gut positionierte, links-grüne Investoren und Subventionsempfänger wollen zuvor erst noch saftig absahnen. So lassen denn auch die vom Volk dieses Jahr bachab geschickte Unternehmenssteuerreform III (USR III) genauso herzlich grüßen, wie die 2.3 Milliarden Franken, die den Rauchern mit fast identisch austauschbaren Argumenten für deren eigene Prekarisierung raubritterisch entwendet werden und mit 62 Prozent sogar die ordentlichen Schutzgeldzahlungen an den Staat in ihrer Höhe weit übersteigen.

Bern – 06.04.2017 – Ein Komitee aus SVP, FDP und Wirtschaftsvertretern stellt sich gegen das Energiegesetz. SVP-Nationalrat und Kampagnenleiter Toni Brunner erklärt die Gründe, wieso die Gegner auf andere Zahlen bezüglich der Kosten kommen als der Bundesrat. Das Volk stimmt am 21. Mai über das Energiegesetz ab. Es ist das erste weiterer Maßnahmenpakete der „Energiestrategie 2050“.

Dr.-Ing. Detlef Ahlborn ist stellvertretender Vorsitzender der Bundesinitiative Vernunftkraft. Hier erklärt er, woran die Windkraft scheitern wird. Unser Dank gilt Herrn Jürgen Falkenberg, der den Vortrag grafisch und akustisch überarbeitet hat.

Der fehlende Atomstrom von 40 Prozent der Gesamtproduktion kann zum jetzigen Zeitpunkt niemals ersetzt werden und wir werden von Ausland abhängig. Ob dies eine gute Strategie ist, um dereinst  notgedrungen der EU beitreten zu müssen?

Atomausstiegsinitiative – Abstimmung vom 27. November 2016

Linke Zwängerei

Einigen ist vermutlich nicht klar, daß mit der Annahme der „Energiestrategie 2050“ die vom Volk am 27. November 2016 abgelehnte „Atomausstiegsinitiative 2016“ darin mitverpackt ist. Das Verdikt 54.2 Prozent NEIN-Stimmender vom 27. November 2016 (vor sechs Monaten!) müßte bei gleichbleibender Meinung der Voten also auch ein NEIN zur „Energiestrategie 2050“ sein. Doch die Umfragen lassen andres befürchten. Die lockenden Subventionen im Zweihundert-Milliarden-Bereich läßt das Volk nicht kalt in Zeiten raubritterischer Gesetzesinflation.

Bitte klicken Sie auf den Text, um zum Artikel zu gelangen (DER SPIEGEL 2011)

Immer mehr Menschen realisieren zwar den dahinterliegenden Zweck der Klimaschutz- und/oder der Passivtabakrauchgefahr-Inszenierung, und/oder des Quecksilber-Gasangriffs auf die Privathaushalte zur Populationsregulierung, haben aber dennoch gegen die subtilen Machenschaften der Spin Doctors keine Chance, die Mehrheit mit Fakten zu überzeugen. Die Vorlage dient hauptsächlich der besser flutschenden Melkbarkeit der eh schon an allen Ecken und Enden arg gebeutelten Privathaushalte, was den Mittelstand weiter schrumpfen läßt, zum Wohle einiger weniger, hauptsächlich rot-grüner Profiteure, deren unbekanntes Konzept der Regierung, vorhersehbar wie in Deutschland, nicht nur gleichermaßen, sondern aufgrund der Schweizer Topographie noch um einiges heftiger in die Hosen gehen wird. Doch bis dies landesweit vom Volk realisiert wird, ist die große Abzocke, wie üblich, längst gelaufen.

Die Lüge der Energiewende

Wir zweifeln inzwischen an der Demokratie, nicht nur der der Schweiz, sondern weltweit. Es ist weder des Staates, noch des Volkes Aufgabe, das Unternehmerrisiko von (Start-Up) Unternehmen über Subventionen zu tragen, es sei denn, die Firmen würden hernach dem Staat auch die üblichen 25-35 Prozent am Gewinn zuteil kommen lassen, was, nebst den tiefen Unternehmenssteuern sowie deren ungleich tieferen Energiebezugskosten pro kW/h jeden Bürger nachts, im Wechselbad von Angstschweiß und Lottogewinngefühl albträumen läßt.

Stattdessen registrieren wir eine zunehmende staatliche Planwirtschaft, durchsetzt von einst vergangen geglaubten kommunistischen Idealen und Mechanismen. Das heißt, seit der Präjudiz der UBS-Rettungsaktion des Bundes über Steuergelder von vor acht Jahren, werden Firmen zunehmend stärker als staatsintegrierte juristische Personengruppen aufgrund ausufernder Gesetzeswut „alternativlos“ (Merkel 2010) (de.Def) in diese planwirtschaftliche Neuordnung mittels Subventionen an den politischen Staatsapparat gebunden, so wie die dienst- und steuerpflichtigen Privatpersonen heute durch das Bundesamt für Gesundheit BAG. Anders können wir uns auf die Bundesberner Umerziehungsanstalt BAG keinen plausiblen Reim machen, denn das Gegenteil von Planwirtschaft wäre Privatisierung, was nichts andres heißt, als Leistungsabbau mit massiven Kostensteigerungen unter dem Druck der privatwirtschaftlichen Gewinnerzielung, bspw. das BAG in der Pharmabranche. Das BAG verschwendet jährlich 1.4 Milliarden Franken alleine für seine propagandistische Inkontinenz eines peinlichen Lifestyle-Monitoring, arroganten Nudging und egalisierenden Tunnelling erwachsener, steuerzahlender, hart arbeitender, wehrpflichtiger, stimmberechtigter Bürger, als wären sie noch immer jene Kinder, deren unnötig übertriebener Schutz über Jahrzehnte als Ausrede solcher Machenschaften dient.

Einerseits löste der Bund nach 1992, vermutlich als Retorsionsmaßnahme am stimmberechtigten Volk, das nicht so abstimmte, wie die Regierung es wollte, eine riesige Privatisierungswelle aus, verscherbelte und privatisierte seine Kronjuwelen PTT und SBB, letztere ist heute kaum noch zahlbar, und ließ nebenbei auch noch die Swissair als bester Botschafter unseres Landes abstürzen, ein Fehlentscheid der Strippenzieher, der den Public Service immer teurer werden läßt und wofür das Volk immer mehr Geld abzudrücken hat (12 Mrd. FABI – vorgesehen war die Hälfte). Andrerseits schreckt sie auch nicht davor zurück, in hellseherischem Wahn einer Uriella, Kantone aufzufordern, noch mehr Dekrete und Gesetze für und gegen etwas zu erlassen, das noch weit in der Zukunft liegt, deren Folgen nicht absehbar sind, und deren Ausgang, Kosten, Nutzen oder Schaden mangels gesichertem Wissen und nicht vorhandener Technologie unmöglich antizipiert werden können, wozu die notwendige technologische Machbarkeit und Lösbarkeit vielfältiger Probleme (bspw. der Speicher) über die Abstimmungsvorlage der „Energiestrategie 2050“ (#ES2050NEIN) noch längst nicht gesichert ist, das Volk aber für solch grün-feuchte Träume schon wieder bluten soll.

Prof. Dr. Monika Büttler, HSG

Die Energiestrategie 2050 lehne ich aus folgenden Gründen ab:

Plagiat: Die Vorlage erzwingt zu einem hohen Preis, was so oder so passieren würde. Erneuerbare Energien werden sich bis 2050 dank Fortschritt und Marktkräften sowieso durchsetzen. Atomkraftwerke werden aus wirtschaft­lichen Gründen nicht mehr gebaut.

Zwangsjacke: Als Hauptziel soll der Schweizer Pro-Kopf-Energieverbrauch bis 2035 um 43 Prozent gesenkt werden. Doch schon heute haben wir kein all­gemeines Energieknappheits-Problem. Die realen Preise sind tiefer denn je. 2035 und erst recht 2050 wird auch ­unproblematische Energie zumeist im Überfluß und zu sehr tiefen Preisen verfügbar sein. Trotzdem soll die Wirtschaft in ein allgemeines Sparkorsett gezwängt werden. Der Verlust an Wettbewerbs­fähigkeit gegenüber Volkswirtschaften ohne so unsinniges Korsett ist riesig.

Einäugig: Das Sparkorsett für die Wirtschaft ist umso schlimmer, als der weitaus wichtigste Teil des Energieverbrauchs – die in importierten Gütern und Dienstleistungen enthaltene graue ­Energie – bis 2035 nicht erfaßt wird.

Naiv: Konsumgewohnheiten und Technologie sind global geprägt. International werden infolge der Revolution der Energietechnik die Energiepreise sinken. Der Konsum wird energieinten­siver. Damit wird auch die Energienachfrage in der Schweiz stark steigen und das Sparkorsett noch einschneidender.

Inkonsistent: Das Gesetz führt als Grundsatz und Leitlinie das Verursacherprinzip und die Kostenwahrheit an. Die restlichen 46 Seiten sind aber gepfeffert mit Subventionen, von denen die meisten das Verursacherprinzip und die Kostenwahrheit unterlaufen.

Nationalismus: Der Bundesrat argumentiert: «Die Wertschöpfung bleibt in der Schweiz und erhöht dadurch den Wohlstand.» Die Regierung weiß aber genau, daß Subventionen zur Import­substitu­tion die Volkswirtschaft schädigen und kraß gegen die Grundsätze des Freihandels verstoßen. Wie kann sie nur solche Trumpiaden verbreiten?

Autarkielüge: Die Förderung der erneuerbaren Energien soll die Schweiz vom Ausland unabhängiger machen. Das ­Gegenteil trifft zu. Da die einheimische Produktion erneuerbarer Energie über die Zeit enorm schwankt, muß die Schweiz viel mehr exportieren und importieren. Die Abhängigkeit von internationalen Märkten nimmt also extrem zu.

Kriminalisierung: Viele Maßnahmen regen Subventionsathleten und Sünder zu Kreativität an. Speziell motivierend sind die gesenkten CO?-Emissionen für neu immatrikulierte Fahrzeuge, die pro Hersteller berechnet werden. Wetten, daß bald mancher Luxuswagen im Doppelpack zusammen mit einem Billigst-­Elektrofahrzeug verkauft wird und daß der Export von kurz zuvor importierten und immatrikulierten Niedrigemissions­fahrzeugen rapid zunehmen wird?

Reiner Eichenberger, Professor für Finanz- und Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg Quelle: Handelsblatt

Photovoltaik Blendgutachten – Gerichtsgutachten

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Wind und Solar-Panels vertragen sich nicht. Doch die daraus hervorgehende Lebensgefahr für Menschen interessiert das Bundesamt für Gesundheit BAG als Marionette der WHO nicht. Hauptsache, es wird nicht geraucht. Es fordert lieber via Pro Aere Langzeitstudien für E-Zigaretten, die schon sieben Jahre auf dem Markt sind, und den Trend selbstverschuldet hervorgerufen und anschließend verschlafen hat. Um den Börsen-Guru, André Kostolany, zu zitieren: «Langfristig sind wir alle tot.» Doch es soll Menschen in Ämtern geben, die das Gegenteil mit „Studien“ „belegen“.

Brandgefahr bei Photovoltaik Solaranlagen

Auch Sackstark! lehnt diese völlig unausgegorene „Energiestrategie 2050“ und die damit verbundenen Kosten für Privathaushalte, die bisher immer um ein vielfaches höher ausfielen, als von den Spin Doctors der Regierung im Abstimmungskampf propagiert,  sowie die auferlegte Selbstbevormundung einer unwiderruflichen Absage an die Atomenergie ab, die, zusammen mit der Wasserkraft, als höchst klimasaubere Energie, im Vergleich zu den ausländischen Braunkohle-Kraftwerken, vollständig gegen CO2-Emmissionen zu schützen und die Versorgung zu sichern vermag, entschieden ab. Allein die Landschaft verschandelnden Vogelschnetzel-Maschinen sowie die im Sonnenlicht blendenden Kunststoffe der Solar-Panels, welche Ziegel ersetzen und den Umsatz der Augenärzte steigern sollen, sind uns ein Graus und schaden darüber hinaus der bereits darbenden Tourismus-Industrie. Mit dem Hintergedanken der Zerstörung des bislang noch vorhandenen Vertrauensbonus der Schweiz im Ausland auf diese Weise den Franken abzuwerten, ist der desaströseste aller Wege und bringt diesmal nicht nur die Privatwirtschaft, sondern gleich die gesamte Volkswirtschaft in arge Not. Und zwar langfristig! Um genau zu sein ,bis etwa 2050, just bis zu jenem Jahr, bis die blinde „Energiestrategie 2050 in der Verfassung gelten soll.

Der Wahnsinn der Landschaftsverschandelung

Die Energiestrategie 2050, das neue Energiegesetz (EnG) verunstaltet unsere Schweiz, vernichtet Milliarden von Steuergeldern und ist unseriös geplant. Gehen Sie am 21. Mai 2017 an die Urne und stimmen Sie NEIN. Verwerfen Sie diese unsinnige Strategie. Schützen Sie unsere Schweiz und lernen Sie von den siebenjährigen katastrophalen Erfahrungen Deutschlands.

70 Jahre zurück katapultiert

Teure, ineffiziente, unausgegorene Technologie zwingt uns zu unnötigem Sparen. Eine massive Minderung der Lebensqualität und Zustände in ländlichen Gegenden wie anno 1950 sind vorprogrammiert.

Es ist schon erstaunlich, daß dieselben Kräfte sich für frisches Züri Gschnätzeltes, direkt aus 120 Metern Höhe in den Windparks einsetzen, sich aber andrerseits für eine unterirdische Verkabelung der Stromleitungen mit Händen und Füssen wehren, was uns den Anblick der ebenso gräßlichen Strommasten ersparen würde.

Die Schweiz hat relativ wenig Wind und noch weniger Sonne. Deswegen sollen Privathaushalte am Ende nicht mehr als 2.000 kW/h jährlich verbrauchen. Da werden auch keine Beschwerdebriefe nutzen, wenn die pubertierende Tochter die planwirtschaftlich zugeteilte Ration beim Duschen überbeansprucht und die Stromzufuhr automatisch blockiert wird, denn Beamte sind gut geschult, Bürger abzuwimmeln.

Deutsche Energiewende 2010

Die deutsche Energiewende 2010 und die vorgesehene Zustimmung zum Atomausstieg der Schweiz am 21. Mai 2017 sind nur zwei verschiedene süffige Bezeichnungen für ein und dasselbe. Wir sollten jedoch besser von den deutschen Erfahrungen und den daraus entstandenen, damals unvorhersehbaren Folgen die richtigen Lehren ziehen, anstatt wie Lemminge hinterher zu springen.

Deshalb raten wir jedem Stimmberechtigten, sich diesen Vortrag zu Ende zu schauen, sich also erst von einem Physiker informieren zu lassen, und auch die Antworten auf Zuschauerfragen nicht auszulassen, bevor er an die Urne geht.

Es spricht Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts, 16. Dezember 2013 – Energiewende ins Nichts – ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.

Zurück zur Schweiz

Nur 40 Franken pro Jahr werde ein Haushalt mehr bezahlen müssen mit dem geplanten Netzzuschlag in der Energiestrategie zur Förderung von erneuerbaren Energien. Das verspricht der Bundesrat im Abstimmungsbüchlein.

Bei der offiziellen Medienkonferenz zur Abstimmung hat Bundespräsidentin Doris Leuthard nachgedoppelt: «Mit dem Netzzuschlag, der 40 Franken pro Jahr für einen Haushalt mit vier Personen ausmacht, ist das zumutbar.»

Was das Abstimmungsbüchlein aber nicht sagt: Dem Bundesamt für Energie liegt eine Untersuchung vor, die es beim deutschen Beratungsunternehmen consentec in Auftrag gegeben und am 25. März auf den neuesten Stand hat bringen lassen.

Diese rechnet aus, welche Kosten die Entwicklung des Stromnetzes in den kommenden Jahren verursacht. Die Untersuchung zeigt: Mit dem ersten Maßnahmenpaket der Energiestrategie wird die Belastung für Privathaushalte größer.

Kosten werden weiter steigen
Christian Linke, einer der Studienautoren, sagt: «Das wird zu einer Zunahme der Kosten für Haushalte führen. Diese würde unserer Einschätzung nach so zwischen 40 und etwa 65 Franken liegen.» Noch einmal bis zu 65 Franken mehr im Jahr 2035 – die Zusatzkosten für einen Vierpersonen-Haushalt wären damit mehr als doppelt so hoch wie vom Bundesrat behauptet.

Das hänge vor allem damit zusammen, daß die Verteilernetze stärker ausgebaut werden müßten, sagt Studienautor Linke. Dies, da geförderte Energieformen wie Sonne und Wind dezentral produziert werden. Auch die intelligenten Stromzähler, die der Bundesrat für jeden Haushalt zur Pflicht erklären will, gehen ins Tuch. Innerhalb von sieben Jahren müßten sie überall installiert sein, wie aus einem Verordnungsentwurf hervorgeht.

Quelle srf.ch/news

Lapidarer Kommentar der Bundesamtssprecherin (Spin Doctors) für Energie, Marianne Zünd:

« In den Abstimmungserläuterungen muß man sich halt immer beschränken und priorisieren.  »

Bewußte Irreführung der zu erwartenden Kosten ist nach unserem Rechtsverständnis Betrug am Volk. Selbst die Wirtschaft appelliert an das Volk, die „Energiestrategie 2050“ abzulehnen. Rettet uns vor der Gutmenschenschwemme!

NEIN zum Energiegesetz

Swissmem: Energiegesetz erklärt: Auswirkungen auf Versorgungssicherheit

Falsches Demokratie-Verständnis

Statt über eine von Oben diktierte, unnötige und mit zu vielen Imponderabilien behaftete „Energiestrategie“ abzustimmen, sollte jeder in Eigenverantwortung selbst, in einzig bester Kenntnis seines individuellen Privatbudgets und seiner Leistungsfähigkeit (Steuergesetzesgrundlage) darüber bestimmen können, inwieweit ihm alternative Energien, Atomausstieg und Klimawandel wichtig und tragbar sind. So gibt es beispielsweise im Kanton Nidwalden seit drei oder mehr Jahren die Möglichkeit, ohne Zwang aus Bern selber zu bestimmen, welche Energie einer will. Man nennt dies übrigens Demokratie, die seit der Jahrhundertwende nur noch rhetorisch existiert. Es herrscht die Diktatur der knappen Mehrheit (Alexis de Tocqueville). Allein die Notwendigkeit, über ein umfangreiches Sammelsurium von zwingenden Verboten, Erlasse und Obligatoriken an die Kantone abstimmen zu „müssen“, bremst die gelebte Demokratie aus, ja eliminiert sie geradezu, wenn das Leben bereits auf 39.000 Gesetzestext-Seiten bis ins private Detail reglementiert ist. Folglich ist die „Energiestrategie 2050“ eine gut verpackte Steuererhöhung unter falscher Flagge mit dem sexy Branding «Atomausstieg». Bundesrat und Parlament sollten besser vor jeder Abstimmung zu einer Gesetzesvorlage sich kurz in Erinnerung rufen, was tatsächlich Aufgabe des Staates ist, was Demokratie definiert und was gängelnde Diktatur für Folgen haben wird, bevor sie den Abstimmungsknopf im Parlament drücken.

Wirklich nur 40 Franken pro vierköpfige Familie und Jahr?

Zum vollständigen Flyer bitte Bild anklicken

Sie können, anhand dieser Tabelle, sich in etwa selbst ausrechnen, wie real diese von der Atom-Doris gemachten Angaben von 40 Franken pro vierköpfige Familie und Jahr sind, wenn Sie vorhaben die „Energiestrategie 2050“ zu befürworten.

Rückschau

Die Gelegenheit zum «Atomausstieg» bot sich während eines kurzen Zeitfensters von wenigen Monaten, das eine, durch Sesselrücken im Bundesrat verursachte, einmalige Konstellation weiblicher Mehrheit (4/7) zur Zeit des Tsunami-Unfalls in Japan schuf. Das Vorhaben muß von langer Hand geplant gewesen sein, sonst hätte die Viererbande in Bundesbern die Gunst der Stunde Fukushimas zu einem Tsunami-Ausstieg nicht so rasant nutzen und dem Volk verklären können, das offenbar nicht realisiert, daß es auf 400 M.ü.M. nie einen Tsunami erleben wird. Oder aber, es war ein Schnellschuß aus der Hüfte emotionsgeladener Frauen. Doch Gefühle haben in der Staatsführung nichts zu suchen, sondern einzig von Emotionen ungetrübtes, klares Denken, wenn es um derart weitreichende politische Entscheide geht.

Diese Selbstkasteiungsvorlage bedient sich derselben Vorgehensweise über die Mainstream-Presse mittels Märchen und vorgeschobener Pseudo-Seriosität einer nicht wissenschaftlich und nicht forschend tätigen IPCC-„Direktorenkonferenz“ seit dem Waldsterben-Hype Ende der 1970er Jahre, als der Weg zum Schweizer «Atomausstieg», mittels Zeitungsenten und mittels nomadisierenden „Experten“ (Spin Doctors), vom Waldsterben zur Klimaerwärmung, von der Verteufelung des Tabaks und der damit einhergehenden phantasievollen Kreation der Passivtabakrauch-Gefahr bis hin zum aktuellen «Atomausstieg», worüber wir am 21. Mai abzustimmen haben, uns in den heutigen Bevormundungs- und Planwirtschafts-Staat in Unfreiheit führte. All dies garniert mit viel gekünstelter Emotionalität und alarmistischer Stimulanz zum militanten Helfersyndrom. Das Vorgehen ist immer dasselbe, doch erkennen tun es die wenigsten.

Die Abstimmungsvorlage hat erstaunlich viele Parallelen zur Inszenierung des Passivtabakrauch-Geschreis von heute, wovon selbst Versicherungsagenturen, natürlich nur intern oder, wie in unserem Fall privat (wir leben längst in einer Gesinnungs- und Maulkorb-Diktatur), einen wissen lassen, „es sei nichts erwiesen“ oder „man weiß nichts Genaues“, und die angebliche Gefahr nirgends erkennen können, während die WHO-Church noch immer die Vertragsstaaten in Art. 8, Abs. 1 unwiderruflich (nach Schweizer Obligationenrecht sind solche Verträge sittenwidrig und nichtig!) zwingt, ein internationales Glaubensbekenntnis im Namen der Wissenschaft (sic!) zu geloben:

«Die Vertragsparteien erkennen unwiderruflich an, daß wissenschaftliche Untersuchungen eindeutig bewiesen haben, daß Passivrauchen Tod, Krankheit und Invalidität verursacht.»

Tönt das wissenschaftlich, oder nicht doch eher sektiererisch? Vielleicht wird es verständlicher, wenn man weiß, daß die UNO aus 75 Prozent Diktatur-Staaten besteht und die Schweiz diesen Schwachsinn auch unterzeichnet hat; Moritz Leuenberger SP, um genau zu sein. Derselbe, der „Vision Zero“ und „Via Sicura“ verbrochen hat und somit dem BAG in nichts nachstand, sondern vielmehr dessen Lehrer war.

Vom IPCC hört man nichts mehr, dafür umso lauter von der diesjährigen Schweizer Bundespräsidentin Doris Leuthard, Rechtsanwältin und einst selbst Atom-Lobbyist, auch bekannt als «Atom-Doris», zur Abstimmung der Energie-Strategie 2050. Im selbigen Jahr werden die Baby-Boomer, trotz Passivrauch, 80 bis 100 Jahre alt oder längst im Grab verfault sein, und die Streß verursachende Überbevölkerung der Schweiz hätte sich wieder normalisiert und das angekündigte Stromsparen erübrigte sich. Man kann Probleme, besonders in der Politik, auch einfach herbeireden, wenn es einflußreichen Persönlichkeiten dienlich oder Politikern langweilig ist.

~2850 Wörter

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Opfer der Energiewende 2010 in Deutschland

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Der Aktienkurs von Solarworld der letzten 10 Jahre – [ISIN DE000A1YCMM2 | WKN A1YCMM | Kürzel SWVK]

200 Milliarden Subventionen
(25.000 pro Kopf)

Das Schweizer Volk hat die ruinöse „Energie-Strategie 2050“ angenommen, wogegen das Referendum ergriffen wurde. Christoph Blocher, den wir heute erstmals auf Sackstark! zu Wort kommen lassen, bringt die kommende Misere auf den Punkt und sagt, da nun das Volk so abgestimmt habe, können wir nur noch versuchen, den Schaden so gering wie möglich zu halten. Leider ist der Video-Beitrag nur in Alemannisch.

Liest man die regierungsnahen, indoktrinativen Schulinhalte in den Modulen „Mensch und Umwelt“, „Lebenskunde und Realien“ sowie „Individuum und Gemeinschaft“ der Zürcher Bildungskonferenz, die schweizweit parteipolitisch gesteuert sind, so sollte der neue Geldverschwendungs-Trend nicht überraschen.
Die Milch kommt aus der Migros und das Geld von Papa Staat. Daß die Schüler dereinst im Erwerbsleben dafür blechen müssen, dieses Wissen wird vermutlich erst an den Elite-Universitäten vermittelt.

Die negative Korrelation zwischen Subventionen und Innovationskraft eines Landes ist jedenfalls wirtschaftswissenschaftlicher Konsens. Nur die Schweiz scheint dies noch nicht mitbekommen zu haben.

Schlußpunkt

Soziale Untertanen eines allmächtigen Staates und Kollektivierung der Lebensplanung – Seit der Jahrtausendwende haben sich Ludwig Erhards Worte über die zunehmende Abhängigkeit vom Kollektiv oder vom Staat bestätigt, jetzt bestätigen sich auch die Aussagen über die Lähmung des Wirtschaftlichen Fortschritts:

2 thoughts on “Atomausstieg – Das Schweizer Volk stimmt ab

  1. Zunächst mal ein Dank für den Artikel, auch wenn ich nicht mit allen Argumentationsketten d’accord gehen kann, sondern einige Details als äusserst fatal erachte!

    Fürderhin ist zu sagen, dass für mich schon nach kurzen Überflugs des Gesetzestextes (mehr Zeit wende ich für dieses Scheinschauspieltheaterspekaktel namens ‚direkter Demokratie‘ schon länger nicht mehr auf, und stimme, wenn überhaupt, nur noch pro forma ab) glasklar war, dass bei dieser – einmal mehr – hinterfotzig verpackten und im Begleitgeschwurbel des Abstimmungsbüchleins schwerstens tendenziös dargestellte Vorlage einzig ein NEIN legitim sein kann; und dies nicht nur wegen der Smart Meters.

    Da im Artikel bereits alle wichtigen und hoch berechtigen Argumente für das NEIN aufgezählt sind, erspare ich mir weiteres diesbezüglich, und gehe gleich zur Kritik über.

    „…die Atomenergie […], die, als höchst saubere Energie das Klima, im Gegensatz zu den ausländischen Braunkohle-Kraftwerken, weitaus besser gegen CO2-Emmissionen schützen und die Versorgung zu sichern imstande sind als jede andre Energie, ausgenommen Wasserkraftwerke…“

    Mal davon abgesehen, dass ich – zurückgreiffend auf die Fakten in der Entwicklung von Flora & Fauna im verseuchten Sperrgebiet von Tchernobyl (siehe dazu die entsprechenden Dokus; vielleicht noch zu finden bei Zensurtube) – die gängigen Theorien der zighundertausend Jahre Halbwertszeit für Humbug halte, ist es ein Tritt in die Eier der Natur, Kernspaltung als „höchst saubere Energie“ hinstellen zu wollen, während sie tatsächlich die wohl folgenschwerste (und unterm Strich für den brav zahlenden Schuldgeldknechtschaftsdepp aka Steuer/Abgabensklave aka Person die eh dem Staat gehört) Form der Energieerzeugung darstellt, wie Fukushima mehr als gut beweist.
    Ich bitte dazu diese Abhandlung und das Interview mit Dr. Moret einzuverleiben:

    Da verliert auch das folgende Argument:
    „…und dem Volk verklären können, das offenbar nicht realisiert, daß es auf 400 M.ü.M. nie einen Tsunami erleben wird.“
    vollkommen die Glaubwürdigkeit, und das nicht nur, weil es – genauso wie es six million ways to die, choose one, gibt – auch zig ways für einen nuklearen Supergau ganz ohne Tsunami gibt.

    Mal vom Faktum abgesehen, dass wegen monetären, machtpolitischen Versklavungsmentalitäten dem Menschen die freie Energie, welche, zu Ende gedacht, die einzig sinnvolle und wahrhaft nachhaltige ist, seit über hundert Jahren vorenthalten wird, scheint der einzige Grund, dass die Atomenergie dem Solarstrom (PVA) vorgezogen werden kann, zu sein, dass offenbar die tatsächlichen Kosten (beim Atomstrom sind die Folgeschäden und Rückbaukosten, die natürlich weder das BKW, die AXPO noch die denen gehörende ENSI übernimmt, sondern wie immer der schuldendienstleistende Biosklave namens Bürger) nicht berücksichtigt werden, und mit einem lächerlichen Argument von wegen „die im Sonnenlicht blendenden Solar-Panels, welche Ziegel ersetzen sollen, sind uns ein Graus und schaden dem Tourismus.“ als gegenüber Atommüll nachteilig abgestempelt werden.

    Selbstverständlich findet für die Förderung der für die Panele notwendigen Rohstoffe eine schwere Schädigung der Natur statt, aber das wiegt sich mit der Uran-Gewinnung/Plutonium-Gewinnung in etwa auf, und zählt also nicht. Die langfristigen Schäden an der Natur durch den Betrieb von AKW’s sind im Vergleich zu PVA’s wie das Matterhorn im Verhältnis zum Albis.

    Angesichts der Tatsache, dass das ganze CO2-Märchentheater von IPCC und Kohorten nicht mehr als eine schlechte Lachnummer ist, sind Kohle/Gaskraftwerke mit guten Partikelfiltern zwecks Ausgleichs der Nichtproduktionszeiten von PVA’s die weit bessere und gesündere Option zum tödlich strahlenden Atommüll!

    Klar ist aber auch: Wenn solche Pakete – mit versteckter Implentierung von Agenda-2030-NWO-Grössenwahn einiger gestörter Pathokraten – dem Stimmvieh zur Scheinabstimmung vorgelegt werden, ist schon aus Prinzip immer Nein zu stimmen, auch wenn es letztendes nichts bringt, wie die Abstimmungen der letzten Jahre mehr als deutlich beweisen…

  2. «[…] und dem Volk verklären können, das offenbar nicht realisiert, daß es auf 400 M.ü.M. nie einen Tsunami erleben wird.»

    Der Tanz um das goldene Kalb

    Es gibt reine Fakten, es gibt Epidemiologie, es gibt Politiker, es gibt Lobbyisten (was dasselbe ist), es gibt mediengesteuerte Ängste, und es gibt mehr oder minder intelligente Schlußfolgerungen, die als Projektionen (Hellseherei) in eine völlig unbekannte Zukunft als Fakten verkauft werden.

    Fakt ist: die Ursache des Unfalls war ein Tsunami.

    Fakt ist: Anders als in Deutschland, das schon 2010 den Atomausstieg proklamierte, war in der Schweiz diese Ursache Auslöser dazu. Plus vier weibliche Bundesräte.

    Fakt ist: Die Folgen in Fukushima hätten auf ein Minimum reduziert werden können, litte Japan nicht noch immer am mittelalterlich-feudalen Gesellschafts-Syndrom des Gesichtsverlustes, was sofortige Gegenmaßnahmen verhinderte und so die Folgen und Anzahl Fehlentscheide verschlimmerte.

    Alles weitere, in den Mainstream-Medien Kursierende ist gezielte Panikmache, die jeglicher Grundlage entbehren. Zu viele Politiker haben längst, direkt oder indirekt, in sogenannt „Grüne Technologie“ investiert, und es war nur eine Frage der Zeit oder des passenden Anlasses. Der Zufall wollte einen Tsunami.

    Der Gewerbeverband, noch drei Wochen vor der Abstimmung geschlossen dagegen, drehte plötzlich eine halbe Pirouette im fliegenden Galoppwechsel und plädierte plötzlich für einen „Ausstieg“.

    Offenbar ist jeder Mensch käuflich, wenn der Preis stimmt. 200 Milliarden (es werden viel mehr werden) an Subventionen (auf die eine oder andre Weise), die nun zu fließen beginnen, stimmten sowohl zuvor ablehnende Gruppen, als auch Gehirnwäsche resistente Privatpersonen um. Sie realisieren in ihrer Gier nicht, daß sie die Subventionen bezahlen müssen, nicht die Politiker. Und das, laut Bundespräsidentin Doris Leuthard, sei bis 2050 alles zum Abstimmungsaktionspreis von nur 40 Franken pro vierköpfige Familie und Jahr zu haben. – Die Lügen der Bundes-PR werden immer dreister!

    Dem wollten wir hier mit diesem einen Fakt der Unfallursache entgegenwirken, um die Absurdität zu veranschaulichen.

    Fakt ist und bleibt auch, daß die AKWs der Vierten Generation in Japan einem Erdbeben der Stärke 6 und höher ohne Schaden überstehen. Wenig intelligent war einzig, einen solchen an der Küste zu bauen.

    Die WHO über die Strahlenfolgen von Fukushima

    Die emotionsgeladene Abstimmung zur #ES2050NEIN zerstörte die Forschung und Weiterentwicklung der CO2-sauberen Kraftwerke in der Schweiz. Das Risiko der Investoren in eine weniger oder gar ungefährliche Technologie ist seit dem 21. Mai 2017 für diese nicht mehr tragbar. Bereits 1992 forderte eine linke Gruppe ein zehnjähriges Forschungsmoratorium (Wissensaneignungs-Stopp!). Das wirft die Forschung und Entwicklung von sauberer und effizienter Energie in der Schweiz ins Industriezeitalter zurück. Und, auch wenn wir vom Staatssender dauernd zu hören bekommen wie innovativ die Schweiz sei, die Innovationskraft der Schweiz ist, im Vergleich zu früher, schon länger am Sinken.

    «Der lange Weg zum Fusionsreaktor»

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