Hypokritische Minamata-Konferenz

Minamata-Konferenz: Hypokrisie par excellence

Im südjapanischen Minamata findet seit heute eine dreitägige Konferenz statt, die das giftigste, nicht strahlende Toxin weltweit eindämmen will. Inzwischen sind nämlich 200.000 Tonnen Quecksilber weltweit in unseren Nahrungskreislauf gelangt und fordern Tod, Krankheit und Siechtum. Schon erstaunlich, wie lange Politiker die Flutung tödliche Gifte aussitzen können, hingegen harmlosen Passivtabakrauch zur Ablenkung als tödlich herbeireden und höher gewichten. Deutschland will sich international profilieren und als eines der ersten Länder die Konvention unterschreiben. Dennoch sehen Bundesgesundheitsminister keine Veranlassung, den von ihnen verordneten europaweiten Zwang, dem sich die Schweiz ohne Not nicht nachvollziehbar unterordnete, zum Kauf von Quecksilberdampflampen, aufzuheben und den Kauf von Glühbirnen wieder zuzulassen mit der Auflage, Sollbruchstellen, die die Lebensdauer bisher auf 1.000 Stunden begrenzten, unter Strafe zu stellen. In Livermore, San Francisco brennt ein und dieselbe Glühbirne seit 1901 (Webcam). Viele haben, wie wir auch, ohnehin einen Vorrat für die nächsten zehn Jahre angelegt, so auch Nationalrat Yvette Estermann SVP [1] [2] [3] [4], die eine Aufhebung des Glühbirnenverbots im Parlament noch vor dem Totalverbot per 31.12.2013 mittels einer Motion verlangt.

Neuseeland scheint, trotz Common Wealth-Mitglied (Def.), noch nicht vom pandemischen Virus der Bevormundung und verblendeter Zwängerei seitens der Grünenplage befallen zu sein – und setzt auf den einzig akzeptablen Weg, wie ein Staat mit seinen Bürgern umgehen darf! Das Land reagierte sofort, als weltweit die gravierenden Risiken bekannt wurden. Unsere Politiker hingegen schlafen noch immer oder sind von der Industrie gekauft. Die hohen Risiken für die Gesundheit scheinen sie nicht im Geringsten zu beunruhigen. Hautsache, es wird nicht geraucht und nicht getrunken.

Die Regierung vom Neuseeland hat bereits im Dezember 2008 das Verbot der Glühlampen wieder aufgehoben. Die Begründung: Sie überläßt den Konsumentinnen und Konsumenten die Wahl, welche Lampen sie in welchen Bereichen gebrauchen möchten. Es ist auch noch zu bedenken, daß die Energie-Kosten bei der Herstellung der „Energiesparlampen“ sehr hoch sind und die potentiellen Gesundheits- Risiken aufgrund des giftigen Quecksilbers in diesen Lampen ernst genommen werden müssen. (Quelle: Yvette Estermann auf vimentis.ch)


Dennoch werden sie nicht aus dem Verkehr gezogen, was wieder einmal beweist, daß politische Schnellschüsse, analog dem Rauchverbot, noch vor Vorliegen sämtlicher Informationen enormen Schaden anrichten können. Analoges gilt für die quecksilberhaltigen Adjuvantien in Impfungen, mit denen die ganze Welt beglückt werden soll, insbesondere die Gewinne pharmazeutisch kaltschnäuziger Strategen und deren „Über-die-Leichen-Geher“. Die Schweiz hat sich mit der Annahme des WHO-Epidemiegesetzes EpG vom 22.09.2013 wahrlich selbst ins Knie geschossen. Hier offenbart sich die Gesundheitsheuchelei in Europa und der Schweiz sowohl von ihrer anschaulichsten, aber auch verabscheuungswürdigen Seite.

Quecksilber zählt zu den gefährlichsten Giftstoffen überhaupt. In Minamata wurden Mitte der 1950er Jahre Tausende Menschen durch das Schwermetall vergiftet, nachdem der japanische Chemiekonzern Chisso quecksilberhaltiges Abwasser in die örtliche Bucht geleitet hatte. Die danach benannte Minamata-Krankheit beginnt mit Kopf- und Gliederschmerzen und führt zu Lähmungen, Psychosen, Mißbildungen und Organ- und Nervenschäden. Viele Menschen starben an den Folgen. Dieser Fall war eine der ersten weltweit beachteten Umweltkatastrophen, die durch den falschen Umgang mit chemischen Abfällen ausgelöst wurde. Der Name „Minamata-Konvention“ soll an die Opfer erinnern und zugleich vor den Folgen der Quecksilberemissionen und des leichtfertigen Umgangs mit dem Schwermetall warnen. In Europa gelten zwar nach Angaben des Bundesumweltministeriums weitgehend bereits strenge Regeln zur Eindämmung von Quecksilberemissionen. [deren totale Nichteinhaltung bei E-Lampen mit einer Rücklaufquote von unter 10% geduldet wird, Anm. Red.]  Anders sieht es jedoch in Asien, Afrika und Südamerika aus. (Quelle)

Die ARTE-Reportage über den Weg des Sondermülls von quecksilberhaltigen E-Lampen konnte leider nicht gefunden werden, da eine Länderrestriktion besteht. Wir versuchen es weiter.

Die dunkle Seite der E-Lampen (Giftgasanlage)

Weitere Videos zur Information über Energiesparlampen

PETITION FÜR EIN E-LAMPENVERBOT und DIE AUFHEBUNG DES GLÜHBIRNENVERBOTS

589 Wörter

4 thoughts on “Hypokritische Minamata-Konferenz

  1. Zitat: „Neuseeland scheint, trotz Common Wealth-Mitglied, noch nicht vom pandemischen Virus der Bevormundung und verblendeter Zwängerei seitens der Grünenplage befallen zu sein..“

    Das kann man so nicht sagen – Neuseeland gehört ebenso wie Australien, Kanada und Großbritannien zu den Nationen, die den Gesundheitswahn auf die Spitze treiben – im Kampf gegen Übergewicht, Zucker u.s.w wird auch in Neuseeland stark an Bevormundungen gearbeitet.

    Nur als Beispiel: http://www.odt.co.nz/news/national/273740/sugary-drinks-should-be-regulated-tobacco-academic

    Gerhard Sundborn, Forscher an der Auckland University, anläßlich der Public Health Association Konferenz:

    „Um die Adipositas-Epidemie zu bekämpfen, sollte in einem ersten Schritt der intensive Konsum von mit Zucker gesüßten Getränken mit einer zuckerfrei-Strategie der Regierung begegnet werden, in der Getränke auf die gleiche Weise wie Tabak reguliert werden sollten“

    • Danke, Nansy

      Das stimmt natürlich, und diese Tatsache wurde im Artikel bei unserem Lob für das pragmatische Handeln Neuseelands zuwenig ausgewogen gewürdigt. In der Tat ist es so, daß sämtliche Common Wealth Länder sich einen regelrechten Kampf in Sachen Lächerlichkeit liefern, wer denn letztendlich nun Klassenprimus bei den WHO-Vorgaben bei Life-Style-Bevormundungen im Sinne der WHO Gesundheits-Dogmen sei, die ja selbst, wenn auch mit Sitz in Genf, ebenfalls ein angloamerikanisches NGO-Koloß als Beinahe-Monopolist mit unbestreitbaren puritanischen Glaubensgrundsätzen und -Gedankengut verseucht ist.
      Dennoch erstaunt uns, wenn auch außerhalb dieser puritanischen Missionierungskiste, das pragmatische und kompromißlos schnelle Handeln Neuseelands aus echter Gesundheitssorge ihren Bürgern gegenüber (den propagierten Wahlfreiheitsaspekt in den Medien wirkte etwas zu übertrieben), dessen Regierung sich nicht scheute, nur ein Jahr später, den Fehler ohne großes Federlesen sofort nach Kenntniserhalt zu korrigieren.
      Fünf Jahre nach Neuseeland, ist Europa noch immer der Meinung, das Inhalieren von Quecksilberdämpfen stärke das Immunsystem und der Umsatz der Gesundheitsindustrie sei vorrangig zur europäischen Volksgesundheit zu behandeln. Sie befürchtet wohl, daß Quecksilber dem Tabak den Rang 1 in der Toxizität-Liste streitig machen würde.
      Die EU-Kommission hatte angeblich erst 2010 Kenntnis über die Gsundheitsgefahren (unserer Meinung nach eine Schutzbehauptung), also nach dem Entscheid des Inkrafttretens ihrer Direktive, und war bis heute, Ende 2013 nicht fähig, oder nicht vielmehr nicht willens, diesen leicht zu korrigierenden Fehler so wie Neuseeland ohner große Bürokratie zu beheben. Das Wahren ihres Gesichts scheint ihr wichtiger, als die Gesundheit der Mitgliedsländer. Dasselbe gilt übrigens auch für die EU-überangepaßte Schweiz, die inzwischen als Nicht-EU-Migliedsland sich nicht scheut, für jeden ihrer Fehlentscheide Brüssel verantwortlich zu machen, als wäre es bereits von der EU okkupiert.
      Wie es kommt, daß die EU-Kommission von der gesundheitlichen Gefahr der tödlichen E-Lampen erst 2010, also zwei Jahre später erfuhr, bleibt infolge typischer EU-Arroganz und Selbstherrlichkeit vermutlich für immer ein Rätsel. Fakt ist, sie hat nun volle fünf oder drei Jahre, je nach Glaubwürdigkeitsauslegung des Datums des Kenntniserhalts dieser Schweinerei, noch immer nichts unternommen, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Es war ihr wichtiger, statt dessen verschärfte Nocebo-Maßnahmen in der Verfolgung der Raucher zu erlassen und folgt weiterhin den Anweisungen der Lobbyisten in Brüssel, die sich für Philips und Osram stark machen.

  2. Wer sich nach dem Entscheid um die Folgen davon kümmert gehört für mich zu den (setzte eine Beleidigung nach deinem Gusto ein).
    Letzthin hat sich eine Grüne bez 1:12 darüber beklagt, dass man schon vor der Abstimmung über die Folgen nachdenkt.

    Ist Gagoidität und Verbotitis heilbar?

    Ich denke nicht, aber selber denken und sich informieren, bsp bei sackstark, zuercherin etc. hilft gegen eine Ansteckung durch das gefährliche Virus, dass z. Zt. die halbe Welt infiziert hat.

  3. Pingback: Sackstark! | Die EU ist unzweideutig ein Diktaturgebilde

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