Jin Ling – die Antwort der Mafia auf die Abzocke des Staates

Die Zauberlehrlinge in Politik und Wirtschaft

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Bundesrat! Ans Telefon!

Sackstark, 1. Januar 2008

Ginge es nach Couchepin, dann soll ein Päckchen Zigaretten bald mal 10 Franken kosten – 60 Prozent mehr als heute. Angeblich will er auf diese Weise den Anteil der rauchenden Bevölkerung von heute 30 Prozent auf 20 Prozent reduzieren. Im Jahre 2006 betrugen die Einnahmen aus der Tabaksteuer satte 2.100.000.000 Franken. Unter Berücksichtigung der Krankheitskosten der Raucher, wurde bereits 1995 über die Tabakstrafsteuer ein happiger Gewinn von mehr als 900 Millionen Franken erwirtschaftet, und dies bei damals 40 Prozent tieferen Tabaksteuern als 2006. Heute, 15 Jahre später, sind die Gewinne der Raucherdiskriminierung unverschämt wesentlich höher!

Professor Dr. Beda M. Stadler, Leiter des Instituts für Immunologie an der Universität Bern über die tatsächlichen Kosten der Raucher, 23. Feb. 2008

Couchepin sagte: «Wir werden die Zigarettenpreise regelmäßig weiter erhöhen» und er sagt, voll auf der Bevormundungswelle der Bürger durch das BAG reitend weiter, er halte einen Preis von 10 Franken pro Päckchen nicht als unsozial und es gäbe keine Limite nach oben, «denn sich selbst zu schaden, ist nicht sozial». Wen man dies mit seiner Aussage, daß das neue Tabakprogramm auch dazu beitragen soll, die Gesundheitskosten einzudämmen und Couchepin für das Jahr 2009 einen Anstieg der Krankenkassenprämien von «maximal 3,5%» prognostiziert, dann weiß jeder, der den Dreisatz beherrscht, daß er als Alphatier ein waschechter Sozialdarwinist ist. Er will Geld in die Bundeskasse holen; und dies nicht zu knapp und mit derselben Unverfrorenheit, die er bei den Rentenkürzungen der schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft an den Tag legte, den 81.000 IV-Rentnern, denen er im Durchschnitt 27 Prozent der Rente vertragswidrig kürzte. Wehe dem, der Polikern vertraut! Er kommt früher oder später in der Realtität an.

Heute weiß jeder, daß das mit den 3,5 Prozent Prämienerhöhung der Krankenkassen  2009 ein augenwischerischer Witz ist. In Wirklichkeit wird die Erhöhung bloß um ein Jahr verschoben und jeder weiß bereits heute, allgemein anerkannt, daß sie 2010 im zweistelligen Prozentbereich von 13 bis 14 Prozent liegen werden! Eine Superleistung dieser Gesundheitsherren und Pharmastiefellecker! Und das Timing könnte nicht besser sein – ausgerechnet in der Finanzkrise und Deflation, wo der Binnenmarkt über Rettung oder Untergang der Wirtschaft entscheiden wird! Bundesrat und Geklüngel – ans Telefon!

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Höhere Zigarettenpreise ziehen die Mafia an wie das Licht die Motten

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Wie der «Blick» gestern mit untenstehendem Untertitel berichtet, rächt sich nun die Abzocke der Couchepins, Gutzwiller und Zeltners den Schweizer Rauchern gegenüber. Nach dem Schaden, den sie angerichtet haben zieht es Couchepin in den weinseligen Ruhestand, Gutzwiller in die Außenpolitik und Zeltner zur WHO. Alle drei haben die Aufnahmeprüfung für ihre Ziele bestanden, bloß das Volk versteht es nicht. Doch das ist spätestens seit der Ablehnung der Behördenproganda-Intiative eh zu einer leicht manipulierbaren Masse verkommen und zwar derart, daß die 600 Propagandisten im Dienste des Bundesrates teilweise nur Teilzeit zu arbeiten haben. Eine freiweillig selbstauferlegte Bevormundung von 75 Prozent der damals Stimmenden in der Meinung, daß die Politiker und der Bundesrat ihnen das Denken abnehmen könnten – man ist ja heute eh schon am Arbeitsplatz oder mit einer nörgelnden Frau und kreischenden Kindern überfordert und der Bundesrat sollte doch auch mal was tun. Richtig, aber nicht so. Denn daß er es nicht kann, beweist die Lethargie im Kampf gegen die Abschaffung des Bankgeheimnisses. Fremde Staaten bestimmen nun die Schweizer Gesetzgebung und Mutter Helvetia röchelt bereits verdächtig.

Die Schweizer Zollfahndung steht in Alarmbereitschaft: Schmuggelbanden aus Osteuropa überschwemmen die EU mit russischen Billig-Zigaretten.

Mit Schmuggel-Zigis kann man viel Geld machen
Auf der Strasse verkaufen die Banden «Jin Ling» für das Zehnfache, derzeit etwa 30 Franken pro Stange – für westeuropäische Verhältnisse unglaublich billig. In der Schweiz kostet eine Stange «Parisienne Jaune» 66 Franken. Zigaretten werden zum Luxusprodukt: Seit 1. März 2009 zahlen Schweizer Raucher wieder 30 Rappen mehr pro Päckli, gleichzeitig wird das Geld wegen der Wirtschaftskrise ständig knapper. Beat Gasser (42), Leiter der Zollfahndung in Bern, beobachtet die Entwicklung im Nachbarland: «Wir rechnen täglich damit, daß wir auf einen Container mit «Jin Ling»-Zigaretten stoßen.» Noch werden hierzulande weniger als fünf Prozent aller Zigaretten geschmuggelt, das kann sich schnell ändern: «Es ist international bekannt, daß man mit Schmuggel-Zigaretten gleich viel Geld verdienen kann wie mit illegalen Betäubungsmitteln», so Gasser. (Blick)

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Sackstark, 29. Okt. 2008 über die «Jin Ling» Schmuggel-Zigaretten:

Jetzt wissen wir es also auch offiziell, weshalb das Rauchen nicht verboten wird, sondern Raucher «nur» gegängelt und diskriminiert werden. Nebst der Erdölsteuer ist die Tabaksteuer nämlich EU-weit die größte Verbrauchssteuer und ohne diese Einnahmen käme manches nationale Budget arg ins Schwanken.

Je höher man die (Schweizer) Tabaksteuer schraubt (Schweizer Bundespräsident Pascal Couchepin läßt grüßen), umso rentabler werden die Geschäfte für Schmuggler. Das ist bei allen legalen wie illegalen Produkten so.

Sackstark, 7. Dez. 2007 über Tabaksteuererhöhungen:

Zigaretten sind eigentlich ein relativ günstiges Produkt, doch mittlerweile befinden wir uns bei den Preisen für Tabakwaren in einer Größenordnung, die einen realistischen Rahmen längst gesprengt hat. Der Umstieg vieler Raucher auf günstigeren Feinschnitt oder geschmuggelte Zigaretten ist da nur die logische Konsequenz. Während sich Grenzbeamte früher weit stärker auf die Eindämmung von Menschenhandel oder Drogenschmuggel konzentrieren konnten, haben sie es durch die illegale Einfuhr von Zigaretten nun mit einem hausgemachten Problem zu tun, das ein eigentlich günstiges legales Genußmittel betrifft. Anfang der 90er-Jahre mußte in Kanada eine Erhöhung der Tabaksteuer sogar zurückgenommen werden, da die Einnahmen durch die Tabaksteuer in ebenso hohem Maße zurückgingen wie der Zigarettenschmuggel zunahm.

Hier einige ausgesuchte, aktuelle Schmuggelzahlen:

Österreich 20%
Deutschland 25%
United Kingdom – weit über 30%

PDF-Datei zum Herunterladen

Während die Advokaten der Tabakkontrolle gerne Zigarettenpreise von acht bis zehn Euro pro Schachtel sehen würden, ist schon heute der Bogen längst überspannt und keine Relation mehr gegeben zwischen dem eigentlichen Wert des Produkts und dem Preis, den wir für eine Schachtel Zigaretten bezahlen. Beim heutigen Preis müsste jede Filterzigarette mit einem silbernen Mundstück ohne Aufpreis daherkommen.

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Unterschiedliche Gier der Staaten

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Am Beispiel von 20 Marlboros

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Actio est reactio!

Liebe unsterbliche Gesundheitsfanatiker, geldgierige Sozialdarwinisten in Politik und Wirtschaft, korrupte Mediziner und Wissenschafter, macht weiter so und überspannt endlich den Bogen dermaßen, daß die Bevölkerung wieder mal richtig zur fadengeraden Direkten Demokratie greift.

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Hat der alte Hexenmeister
sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort und Werke
merkt ich und den Brauch,
und mit Geistesstärke
tu ich Wunder auch.

Walle! walle
Manche Strecke,
daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
und mit reichem, vollem Schwalle
zu dem Bade sich ergieße.

Und nun komm, du alter Besen!
Nimm die schlechten Lumpenhüllen;
bist schon lange Knecht gewesen:
nun erfülle meinen Willen!
Auf zwei Beinen stehe,
oben sei ein Kopf,
eile nun und gehe
mit dem Wassertopf!

Walle! walle
manche Strecke,
daß, zum Zwecke,
Wasser fließe
und mit reichem, vollem Schwalle
zu dem Bade sich ergieße.

Seht, er läuft zum Ufer nieder,
Wahrlich! ist schon an dem Flusse,
und mit Blitzesschnelle wieder
ist er hier mit raschem Gusse.
Schon zum zweiten Male!
Wie das Becken schwillt!
Wie sich jede Schale
voll mit Wasser füllt!

Stehe! stehe!
denn wir haben
deiner Gaben
vollgemessen! –
Ach, ich merk es! Wehe! wehe!
Hab ich doch das Wort vergessen!

Ach, das Wort, worauf am Ende
er das wird, was er gewesen.
Ach, er läuft und bringt behende!
Wärst du doch der alte Besen!
Immer neue Güsse
bringt er schnell herein,
Ach! und hundert Flüsse
stürzen auf mich ein.

Nein, nicht länger
kann ichs lassen;
will ihn fassen.
Das ist Tücke!
Ach! nun wird mir immer bänger!
Welche Mine! welche Blicke!

O du Ausgeburt der Hölle!
Soll das ganze Haus ersaufen?
Seh ich über jede Schwelle
doch schon Wasserströme laufen.
Ein verruchter Besen,
der nicht hören will!
Stock, der du gewesen,
steh doch wieder still!

Willst am Ende
gar nicht lassen?
Will dich fassen,
will dich halten
und das alte Holz behende
mit dem scharfen Beile spalten.

Seht da kommt er schleppend wieder!
Wie ich mich nur auf dich werfe,
gleich, o Kobold, liegst du nieder;
krachend trifft die glatte Schärfe.
Wahrlich, brav getroffen!
Seht, er ist entzwei!
Und nun kann ich hoffen,
und ich atme frei!

Wehe! wehe!
Beide Teile
stehn in Eile
schon als Knechte
völlig fertig in die Höhe!
Helft mir, ach! ihr hohen Mächte!

Und sie laufen! Naß und nässer
wirds im Saal und auf den Stufen.
Welch entsetzliches Gewässer!
Herr und Meister! hör mich rufen! –
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.

„In die Ecke,
Besen, Besen!
Seids gewesen.
Denn als Geister
ruft euch nur zu diesem Zwecke,
erst hervor der alte Meister.“

Johann Wolfgang von Goethe, Der Zauberlehrling

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6 thoughts on “Jin Ling – die Antwort der Mafia auf die Abzocke des Staates

  1. Jau, so ist das, Prohibition fördert Kriminalität. Hat man doch schon in den Zwanzigern in den USA gesehen, als der Alkohol verboten war. So viel schwarz gebrannt und geschmuggelt wurde wohl noch nie. Und so, wie damals weiter gesoffen wurde, so wird auch weiter geraucht.

    So, und ich zünde mir jetzt erstmal eine Gitane an und gönne mir einen Calva … ;-))

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