Studie – Jeder Dritte klagt über Umsatzeinbußen

.

Tessiner Rauchverbot in Grotti

Die Wirte beklagen sich über Umsatzeinbussen. Viele Gäste würden heute weniger lang im Lokal verweilen als früher, heisst es in einer von der Universität der italienischen Schweiz (USI) durchgeführten Studie. Die Studie basiert auf einer telefonischen Befragung von 420 im Gastgewerbe tätigen Personen zu drei verschiedenen Zeitpunkten. Im Frühjahr 2008 gaben 33 Prozent der Befragten an, dass der Umsatz in ihrem Lokal rückläufig sei.

Damit stieg die Zahl der über Umsatzeinbussen jammernden Wirte rapide an. Denn noch im Herbst 2007 hatte nur jeder Fünfte über einen Umsatzrückgang geklagt.

Zudem haben heute 38,3 Prozent der Befragten den Eindruck, dass weniger Leute als früher in ihr Lokal kommen.

Zum vollständigen »Blick«-Artikel

Reaktionen

.
Die WHO will eine „tabakfreie Welt“. Deshalb wird nun auch noch Polonium210 beigezogen. Ein Rauchdetektor gibt etwa 3 Millionen mal mehr Strahlung ab als eine Zigarette, Broccoli etwa 200 mal so viel, ein Mensch etwa 10’000 mal so viel pro Kilo Lebendgewicht. Der Rauch einer Zigarette verfügt im Mittel über eine Aktivität von ca.: 0,175pCi/Zigarette x 37Bq/pCi = 6,5 Bq/Zigarette. Jeder Mensch ist natürlicher Strahlenbelastung ausgesetzt. Ein kleiner Teil davon geht auf ständig vorhandene Radionuklide im eigenen Körper zurück. Die übrige, äussere natürliche Strahlenbelastung stammt etwa zur Hälfte von aus dem Erdboden austretendem Radon und seinen Zerfallsprodukten. Radon ist als die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs in der Schweiz bezeichnet worden. (Christoph M. Suter)
.

.
Etwas leuchtet mir nicht ein: wenn 79.1 % fuer ein Rauchverbot sind, dann müssten doch fast alle Restaurants aus Eigeninteresse freiwillig Nichtraucherlokale sein. Oder habe ich bei der Theorie der Marktwirtschaft irgendwas verpasst? (Rauche aus Trotz)
.

.
Eine feine Cigarre gehört zu einem guten Essen wie der Hennessy XO oder ein Grappa von Berta. Deshalb werde ich nie ein feines Essen in einem Restaurant einnehmen, welches keine Raucherplätze anbietet. Cigarren und Pfeiffenrauchen sind Kultur und haben mit Sucht gerade überhaupt nichts zu tun. (Feine Havanna)
.

.
Es gibt seit langem Nichtraucherabteile in den Restaurants. Es wird niemand gezwungen, in Raucherabteilen zu sitzen. Hermetisch abgeschlossene Raucherabteile zu fordern ist Fundamentalismus. Diese sind weder Quarentäne- noch Infektionsgebiete. Würde man dieselben Massstäbe im täglichen Leben anwenden wie beim Tabakrauch, müssten Autofahren, Fliegen, AKW’s und ganze Industriegebiete sofort verboten werden. Der ganze Gesundheitswahn ist irgendwie ein Ablenkungsmanüver vor den wirklichen Problemen dieser Welt. Man verfolgt lieber Raucher, Alkoholtrinker und sogenannt ungesund Essende, anstatt die brennendsten Probleme unserer Welt endlich anzupacken. Aber das würde eben schmerzen. (Hugo Frey)
.

.
Was würde wohl passieren, wenn in der Schweiz während nur dreier Tage niemand Zigaretten, Alkohol und Benzin kaufen würde? Da möchte ich gerne sehen, wie die Damen/Herren Politiker in der Wandelhalle herumspringen und nach neuen Einnahmen für den Bund/Staat suchen. (G.N.)
.

.
Früher stanken die Lokale wenigstens einheitlich nach demselben Rauch. Daran konnte man sich gewöhnen (bzw. musste). Mittlerweile wird man durch x-welche Parfüms und Deos belästigt, die wohl keinen Feinstaub erzeugen, aber bei empfindlichen Nasen ebenso auf den Magen schlagen und mitunter sogar Kopfweh erzeugen. Wenn schon versucht wird, alles immer mehr zu vereinheitlichen („gleichzuschalten“), dann bitte auch bei diesen „Duftstoffen“. Um den Wirten die Einnahmen wieder etwas zu erhöhen, kann ich nur empfehlen, das amerikanische Prinzip anzuwenden: Schneller Bestellung aufnehmen – schneller servieren und mit dem letzten Teller auf grad die Rechnung präsentieren. Der Kunde geht schneller und es hat bereits wieder Platz für den Nächsten. Gemütlichkeit ade – aber mehr Umsatz!!! (St. aller)
.

.
Nichts als Bevormundung! Überlasst den Wirten die Entscheidung….entweder Raucher oder Nichtraucher-Restaurants, aber nichts dazwischen. Würde mich interessieren wieviele Wirte sich dann für ein striktes Nichtraucher-Restaurant entscheiden würden….. Wenn das Bedürfnis vorhanden wäre, gäbe es schon viel viel mehr Nichtraucher-Restaurants. Man muss nur mal in Restaurants gehen die schon heute Raucher und Nichtraucher Abteile haben. Raucher voll, Umsatz top – Nichtraucher leer, Umsatz flopp !!! Und bitte nicht vergessen, die grösste Marge haben die Restaurants bei den Getränken….. Stammtischrunde ohne Rauchen…nein danke!!! (Rau Cher)
.

.
Es ist halt doch so, entweder man gehört zu den Geniessern und gönnt sich nach dem 5- Gang Menu eine Cigarre oder man gehört eher zu den Spiessern und geht nur ins Restaurant wenn man eingeladen ist. Bravo macht weiter so: Das Beizensterben (inkl. Top- Restaurants) wird weitergehen, es wird dann sicher auch im Bereich Tourismus Konsequenzen haben und alle sind dann glücklich wenn die Schweiz zum Armenhaus geworden ist! So können dann die SPler und die Grünen „Sozialpolitik von Feinsten“ machen. (General Frieden)
.

.
Ich denke es geht eigentlich gar nicht so sehr ums rauchen oder nichtrauchen, vielmehr geht es um unsere von allen Seiten eingeschränkte Freiheit.. Soll doch jeder Mensch die Freiheit geniessen und dort hingehen wo es ihm passt. Wir werden schrittchenweise entmündigt und stimmen dem auch noch zu. Armer Schweizer, wohin gehst du..?! (Nicht Raucher)
.

.
Es steht jedermann frei, die Nichtraucherabteilungen in Restaurants aufzusuchen. Von denen gibts heute schon genug. Dass diese hermetisch von den Raucherabteilungen abgegrenzt sein sollen, ist Fundamentalismus. Es handelt sich ja weder um Quarantäne- noch um Infektionsgebiete. Würde man dieselben Massstäbe, welche man momentan für den Tabakrauch anlegt, für die übrigen Gebiete des täglichen Lebens anwenden, könnte man mit sofortiger Wirkung, das Auto, den Flugverkehr, die Industrien, Atomkraftwerke und vieles mehr verbieten. Ich glaube, der momentane Gesundheitsfundamentalismus ist ein Ablenkungsmanöver, um die wirklichen Problemen dieser Welt zu verdrängen. Es ist einfacher, auf den Rauchern und Anderen herumzuhacken, als dort Probleme in Angriff zu nehmen wo sie einem selbst schmerzen. (Hugo Frey)
.

.
Jeder Wirt sollte das Recht besitzen, zu tun und zu lassen was er will. Ob Raucher- oder Nichtraucherrestaurant; wir Gäste sind die – die alleine darüber entscheiden, ob wir da hingehen möchten oder nicht. Wenn die Baizen nicht mehr die Bedürfnisse der Gäste abdecken können (dürfen) – dann bleiben wir halt zu Hause. Wo liegt das Problem? Wenn ein Nichtraucher nicht in ein Raucher Restaurant gehen möchte, dann bleibt er halt draussen. Der Wirt kann dies selber am besten abwägen, ob er so mehr oder weniger Umsatz macht. Es Grüsst ein Nichtraucher (Sergio H.)
.

.
Was ist wichtiger? Ein Job oder perfekte Gesundheit? Ein florierendes Gastgewerbe braucht die Raucher. Da kann man sich noch so ueber die Beschwerden durch Passivrauch aufregen, die Alternative ist der Konkurs und die Entlassung vieler Angestellter. (Michael S.)
.

.
viel bla bla, hüben wie drüben. der wirt deklariert sein restaurant, ob es ein raucher- oder ein nichtraucherlokal sein soll. er bezahlt die pacht oder die miete für das lokal. somit ist alles geklärt, eine liberale lösung. es braucht keine neuen gesetze! aber einige menschen wünschen sich einen neuen DDR-staat herbei, mit staatlicher regulierung bis zum geht-nicht-mehr. es ist für einen freiheitlichen denkenden menschen eine echte schande, wenn man hier die argumente liest, die die raucher-hasser vorbringen. es ist bis heute wissenschaftlich nicht bewiesen, dass passivrauchen tötet, hört doch bitte mal auf, solche märchen zu verbreiten. junk science ist keine wissenschaft! (Andy Mächler)
.

.
Im Tessin haben nur 62 von 2700 Restaurants ein Fumoir eingerichtet, weil die Auflagen idiotisch streng sind. Die erforderlichen Investitionen belaufen sich nicht selten auf 50’000 Franken und mehr. Wieso braucht es eine getrennte Lüftung, wenn die Restaurantluft gar nicht umgewälzt wird, sondern laufend mit frischer (?) Aussenluft getauscht wird. Wieso kann man einem Nichtaucher auf dem Weg zur Toilette nicht zumuten, durch den Raucherraum zu gehen? Im „Heiligen Krieg gegen den Tabak“ geht es schon lange nicht mehr um den Nichtraucherschutz, sondern um staatliche Umerziehung und Bevormundung. (Maurus Ebneter)
.

.
Ueber die Verhältnisse im Tessin kann ich mich nicht äussern, da ich sie nicht kenne … in Frankreich hingegen gilt ein absolutes Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden das des öftern zu absurden Situationen führt. Es ist beispielsweise verboten, in Tiefgaragen zu rauchen … ist ja auch gemein, wie die Luft da verpestet wird … Des weitern ist das Rauchen nicht nur in Restaurants (was ich durchaus begrüsse, obwohl ich Raucher bin) verboten, sondern auch in Diskotheken (hmm, lecker der Schweissgeruch … das stört sogar die Nichtraucher!). Während der Umsatz in den Speiserestaurants kaum zurückgegangen ist, so sind die Umsätze in den Diskotheken (bis zu -60%) und den „Eckkneipen“ (Bistros bis zu -40%) regelrecht eingebrochen … (Franz Ose)
.

.
Generelle Verbote sind nicht hilfreich. Es wäre doch richtiger, wenn die Wirte selbst entscheiden könnten, genau wie die Gäste und auch das Personal. Die Angehörigkeit zu einer der Kategorien „RaucherIn“, „NichtraucherIn“ und „PassivraucherIn“ sind variabel, man kann diese nach Belieben wechseln. Als Nicht-Autofahrer aber nicht unbedingt. Kann ich also demzufolge auch behaupten, das das Auto (die Autos) MEINE Nicht-Autofahrer-Luft verschmutzt und und deshalb muss MEINE Stadt autofrei werden, meiner Gesundheit zuliebe? 🙂 (K/ein Raucher)
.

.
Ich bin Nichtraucher, verzichte aber darauf, ein Nichtraucherlokal zu besuchen! Warum? Es ist doch einfach wunderbar, grossartig, wenn ein Gast mit seiner Brasil schöne Rauchringe „produziert“, oder wenn sich der blaue Dunst um die Lampen krängelt! Es ist himmlisch, wenn ein Pfeifenraucher sein Pfeifchen stopft und genüsslich seinen Amsterdamer „verheizt“! Raucher sind zudem viel gemütlicher und aufgestellter, während Nichtraucher eher verklemmt sind! Also ich liebe Raucher! (E. Meyer)
.

.
Hmmm… Seltsam, und ich dachte immer, wenn die Restaurant rauchfrei sind, gehen die Nichtraucher sooo gerne auswärts essen… Die Rechnung scheint wohl entgegen einigen Behauptungen nicht aufzugehen (was zu erwarten war, siehe England und Deutschland). (Rau cher)
.

Carolus Magnus

4 thoughts on “Studie – Jeder Dritte klagt über Umsatzeinbußen

  1. Nein, du hast die markwirtschaftlichen Grundsätze richtig verstanden.
    Die Lungenliga hat die Marktwirschaft nicht falsch verstanden (das ginge ja noch), sie haben nicht verstanden, dass es eine Marktwirtschaft überhaupt gibt.
    Auf der einen Seite wollen sie dem Wirten erzählen, wie sie mehr Gewinn machen können (70% Nichtraucher) und halten somit die Wirte für völlig blöd.

    Auf der anderen Seite schreiben sie gegen den Gegenvorschlag mit dem Argument „gleichlange Spiesse“

    Das heisst doch, dass Raucherbeizen bevorteilt werden.

    Gibt es einen Widerspruch zwischen den 2 Argumente?

    Klar, wer meint, er hätte die absoltue Wahrheit mit der Muttermilch aufgenommen handelt religiös und kann es gar nicht erkennen.
    Jedes Argument ist recht, genauso wie das Gegenteil.
    Ich habe schon gelesen, dass Pharma- und Tabaklobby zusammenspannen.

    Ok, die Pharma hat ja kein Interesse, ihre „Rauch-Aufhör“-Pillen, Pflaster und Kaugummis zu verkaufen.
    Sie wollen angeblich auch nicht an den Passivrauchkranken verdienen, auch wenn sie mit solchen Medikamenten in den Selbstmord getrieben werden. Das grenzt bereits an Eutanasie und zeigt, wohin uns das alles führen wird.

  2. Pingback: Sackstark » Blog Archive » So einfach ist das

  3. Pingback: Sackstark » Blog Archive » Leben wie Gott in Frankreich?

  4. Pingback: Hilft Tabak aus der Finanzkrise? « Sackstark!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.