EU-Diktatur: Keine Redefreiheit in Brüssel

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Die wissenschaftlich anerkannte Passivrauchlüge

Brüssels Schattenkabinett der Anti-Raucher-Sekte

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Die erste internationale Konferenz gegen Prohibition war auf den 27./28. Januar 2009 im EU Parlament in Brüssel terminiert. Die Anti-Raucher-Organisation «Smoke Free Partnership» intervenierte jedoch mit einem Brief an den EU Präsidenten und blockierte somit am 15. Januar 2009 die Konferenz.

Die Konferenz zog bereits im Vorfeld großes Interesse auf sich, meldeten sich doch bekannte, hochdotierte Spitzenwissenschaftler aus aller Welt, auch solche aus den Reihen der «tobacco control», an, um Vorträge über die Passivrauchlüge zu halten.

Glücklicherweise hatten die Veranstalter, die TICAP, hinterhältige Taktiken der Anti-Raucher-Industrie, die Konferenz platzen zu lassen, antizipiert und für den Eventualfall einen zweiten Veranstaltungsort, direkt gegenüber dem EU-Parlament gebucht und schon zuvor vollständig installiert. Alle Wissenschaftler und sonstige Teilnehmer, mit ihnen auch die lokal abwesenden, aber über Live Satellit mit der Konferenz verbundenen, Wissenschaftler standen im alternativen Gebäude zur Verfügung.

Im Brief von Florence Berteletti Kemp, Direktor von «Smoke Free Partnership», der zum Standortwechsel führte, gab sie fälschlicherweise an, es handle sich um ein kommerzielles Interesse für finanzielle Unterstützung von Sponsoren, konnte diesen Vorwurf aber nicht beweisen oder gar aufrechterhalten. Weiter rechtfertigte sie sich für ihr hinterhältiges Tun damit, daß der Anlaß »gegen alle vom Parlament übernommenen Entscheidungssammlungen, gegen die Europäische Gesetzgebung und deren Verbindlichkeiten zu diesem Thema« gehe und daß »der Geist des Internationalen Rahmenabkommens zur Tabakkontrolle verletzt werde.«

Dies ist eine klare Aufforderung zur Mißachtung der garantierten freien Meinungsäußerung einiger, weltweit höchst geachteter Wissenschaftler in diesem Themenfeld; eine Aufforderung, die vom EU Bureau gar noch gestützt wurde und die dem Parlamentarier, Godfrey Bloom MEP, der als Sponsor für diesen Anlaß auftrat, verschwiegen wurde.

Kemp äußerte sich auch dahingehend, daß »Die TICAP Konferenz zum Inhalt hat, Methoden und Strategien zu entwickeln, um den Einsatz von «Pseudowissenschaft» in bezug auf die Tabakkontrolle zu eliminieren; dies im Gegensatz zum WHO FCTC Bekenntnis, «daß wissenschaftliche Untersuchungen eindeutig bewiesen haben, daß Passivrauchen Tod, Krankheit und Invalidität verursacht.« (Teilsatz zitiert von Kemp aus Art. 8a des WHO-Rahmenabkommens)

Mit andren Worten: In Zukunft ist keine Debatte mehr erlaubt, es darf kein Wissenschaftler mehr eine Redeplattform erhalten um zu widersprechen, die Redefreiheit über dieses Thema im EU-Gebäude wird nur noch denjenigen zugestanden werden, die das Regelwerk voll und ganz anerkennen, so als wäre es die Bibel oder der Koran.

In einem beispiellosen Vorgehen hat das EU Bureau eigenmächtig die Konferenz annulliert ohne überhaupt das Programm der Konferenz oder die Teilnehmer zu kennen, ohne auch nur mit dem Sponsor Godfrey Blum MEP zu kommunizieren, ihn zu informieren oder ihm das Recht auf eine Antwort zu geben. Er hörte erst eine Woche später durch Gerüchte von diesem Eklat. Diese überraschend undemokratische Offenbarung basierte auf unbegründeten, falschen Anschuldigungen, der einzigartigen Forderung, daß keine Debatte erlaubt sein soll und auf Verlangen einer Anti-Raucher-Gruppe, der der Inhalt des Anlasses nicht genehm war.

Die Anti-Raucher Industrie hat über Jahrzehnte die Wissenschaft für ihre eigene Ideologie massiv pervertiert. Es überrascht uns also absolut nicht, daß sie nun auch noch die Demokratie und Freiheit im Herzen Europas pervertieren.

Quelle

Lesen Sie bitte auch den ausführlichen

Artikel in der TAZ

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Redefreiheit in Brüssel

Ein EU-weites Rauchverbot, wie es noch vor kurzem angekündigt wurde, ist vorerst vom Tisch.

Dieser, unser Artikel ist auf FaceBook verboten!

6 thoughts on “EU-Diktatur: Keine Redefreiheit in Brüssel

  1. Offene E-Mail an die Direktorin von Smokefree Partnerschip und den Parlamentspräsidenten der EU:

    to: florence.berteletti@ersnet.org
    cc: hans-gert.poettering@europarl.europa.eu,
    info@europeancancerleagues.org,
    joossens@globalink.org
    date: Wed, Feb 4, 2009 at 13:59
    subject: Tobacco Control and the industry

    Madam,

    I read this in the press:

    The 1st international conference against prohibition which was scheduled for the 27/28th January in the EU parliament, Brussels, was blocked on the 15th January following a letter to the EU president from the anti smoking organisation, The Smokefree Partnership. […] In the letter that resulted in the EU venue being withdrawn Florence Berteletti Kemp, Director of the Smoke Free Partnership, falsely claims a commercial interest for financial sponsors of the conference offering no factual evidence to back up her allegation.

    However there definitely is evidence that the Smokefree Partnership partners with the industry:

    „The Workshop on Taxation and Illicit Trade of Tobacco Products has been organised by the Smokefree Partnership along with its partners and the Association of European Cancer Leagues. The workshop received an unrestricted educational grant from Novartis and Pfizer.“

    http://www.smokefreepartnership.eu/IMG/pdf/Tax_and_illicit_trade_seminar _September_2008.pdf

    This type of sponsoring doesn’t seem to be exceptional:

    National Conference on Tobacco or Health, Phoenix, Juni 2009
    http://www.tobaccocontrolconference.org/2009/documents/NCTOH_Brochure_20 08.pdf
    As the premier national conference on tobacco control, past NCTOH sponsors include leaders from across the nation, including:
    […]
    Business groups
    # Pfizer Inc
    # GlaxoSmithKline
    # Best Buy
    # Blue Cross and Blue Shield
    # General Mills Foundations
    # Robert Wood Johnson Foundation (major shareholder of Johnson & Johnson (Pfizer) )
    # American Legacy Foundation

    Not exceptional at all, indeed, as we can read here:

    http://tobaccoanalysis.blogspot.com/search?q=%22tobacco+or+health%22

    My question is: How can you assure the public that your advocacy is not tainted by industry interests?

    Looking forward to reading your response,

    Sincerely

  2. Pingback: Sackstark » Blog Archive » Günter Ropohl: Strukturelle Ungleichheit der Waffen

  3. Der diskrete Charme der Antiraucherindustrie

    Und „unsere“ österreichischen Antiraucher sind auch da federführend. Wie immer. Der Herr Neuberger ist Spezialist für Verleumdungen aller Arten und Hinterhältiges:

    Protest gegen Tabakveranstaltung im EU-Parlament:

    Rauchfrei Studieren (Filiale von http://www.aerzteinitiative.at) – Gesponsort von:
    ELI LILLY GSK MSD NOVARTIS PFIZER ERSTE BANK


    Verfasst am: 08.01.2009, 18:02

    Wir protestierten bei unseren EU-Abgeordneten gegen die Abhaltung einer Industrieveranstaltung im EU-Parlament (Beilage). Vielleicht sollte auch die Presse informiert werden, dass hier keine unabhängigen Wissenschaftler sondern Lobbyisten am Werk sind?

    Sehr geehrte Abgeordnete!
    Bitte protestieren Sie gegen die Abhaltung einer Konferenz der Tabakindustrie im EU-Parlament (Beilage). Die Versuche der Bestechung und Manipulation werden immer unverschämter Beispiele. Gerne nennen wir Ihnen seriöse Quellen, wo unabhängige Wissenschaftler die Sie zu diesem Thema interessierenden Fragen beantworten. Zur Wirksamkeit von Rauchverboten hat u. a. die IARC Stellung genommen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Prim. Dr. Kurt Aigner & Univ.-Prof. Dr. Manfred Neuberger
    ELI LILLY GSK MSD NOVARTIS PFIZER ERSTE BANK


    Diese Herrschaften sind Präsident und Vize-Präsident der http://www.aerzteinitiative.at und weigern sich seit Monaten die tödlichen Gefahren des Champix (Varenicline) einzugestehen und sie zu veröffentlichen.

    Und dann gibt es noch da ein „Kooptiertes Vorstandsmitglied“, Past Past Präsident:
    Past Past President / Kooptiertes Vorstandsmitglied: ELI LIILY in Person.

    Univ.-Prof. Dr. Heinrich KLECH
    Medical Director – ELI LILLY GmbH
    1030 Wien, Barichgasse 40
    Tel.: +431 711 78 601
    Fax: +431 711 78 613
    e-mail: klech_heinrich@lilly.com

    Auf der Site wir ausdrücklich präzisiert, dass alle Vorstands- und Beiratsmitglieder in keinerlei finanziellen Interessenskonflikten stehen – da lachen ja die Hühner!

    Bekanntlich glänzen Anti-Raucher in der Regel nicht so sehr durch Humor: Also wissen wir diese Pointe freundlich zu schätzen.

    Comme on dit en français, c’est l’hôpital qui se fout de la charité!

  4. Pingback: Diktatur: Skrupellose Milliardengeschäfte im Namen der «Gesundheit» « Sackstark!

  5. Pingback: Das Schweizer Volk soll über Staatsverträge mitbestimmen

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