Spielzeuge: Die Spaßverderber III

Spielzeuge sind tödlich

Les joujous tuent

giocattoli uccidere

Jugetes matan

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Ich fordere, getreu der Verbotsmanie und Raucherhysterie, unter dem medizinischen Deckmäntelchen der neu erfundenen Krankheit «Passivrauchen»(TM) folgend, daß endlich Warnhinweise auf alle Spielzeuge und Spielzeugverpackungen angebracht werden; und sei es nur, um allen andren gleichsam den Spaß am Spaß zu verderben, wie zurzeit den Rauchern. Es geht nicht an, daß einzelne Spaßfaktoren davon ausgenommen werden. «Spielzeuge können tödlich sein», sollte auf jeder Verpackung stehen.

Ich fordere Gleichheit für Alle!

(und unterstütze somit das Endziel des Rauchverbotes)

In jeder Gesellschaft, wo der Spaß plötzlich als unfein oder gar als neumodische Krankheit deklariert und fanatisch verfolgt wird, geht ihr das Wichtigste ab – nämlich das wertvolle kindliche innere Licht der Energie und Freude, Voraussetzung zu Aktivität, Kontemplation, Reflektieren, Phantasie und Kreativität. Ohne Spaß keine Motivation, sondern Depression. Wie viele depressiv Veranlagte rauchen, um nie einen Psychiater oder Psychologen sehen zu müssen und tragen somit gleich nochmals zur Senkung der Gesundheitskosten bei?

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EU-Kommission mahnt nach Spielzeug-Rückruf zu Wachsamkeit

Donnerstag, 16. August 2007

Brüssel/Peking – Nach dem millionenfachen Rückruf von in China hergestelltem Spielzeug hat die EU-Kommission zur Wachsamkeit gemahnt. «Die Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Behörden ist der Schlüssel zur Produktsicherheit», erklärte die EU-Verbraucherschutz-Kommissarin Meglena Kuneva am Donnerstag in Brüssel. «Wir brauchen mehr Wachsamkeit von beiden Seiten und dürfen keine Kompromisse in diesem Bereich akzeptieren.» Chinas Regierung zeigte sich dagegen empört darüber, daß wegen eines einzelnen Falls die gesamte Spielzeugindustrie angegriffen werde.

Verbraucherschutzkommissarin Kuneva zeigte sich zufrieden, daß die Defekte der Spielzeuge vom US-Konzern Mattel entdeckt worden seien und das Unternehmen im Anschluß verantwortungsvoll gehandelt habe. Mattel rief rund 18 Millionen Spielzeuge wegen bleihaltiger Farbe und sich ablösender Magneten zurück. Die EU-Kommission wies darauf hin, daß die sich lösenden Magneten in Nase oder Ohren der Kinder geraten könnten. Sollte ein Kind mehr als zwei der Magneten schlucken, bestehe zudem die Gefahr, daß sie sich gegenseitig anziehen, was Zu Verletzungen der inneren Organe oder zu Infektionen führen könne.

Bei einem Einatmen in die Lunge müßten die Kinder sofort operiert werden.

Gelangten die Magneten in Ohren oder Nase, könnten Schwellungen die Folge sein. Die Stücke könnten außerdem nur schwer wieder entfernt werden. Der US-Konzern Mattel hatte weltweit Spielzeug, unter anderem Barbie-Puppen und Batman-Figuren, zurückgerufen. Es war bereits der zweite Rückruf innerhalb weniger Tage und der größte in der Geschichte des Unternehmens.

Der Sprecher des chinesischen Handelsministeriums, Wang Xinpei, sagte in Peking,

«unverantwortliche Menschen» nähmen ein kleines Problem und machten es zu einem großen.

Die Regierung weise dies entschieden zurück. Zuvor hatte etwa US-Senator Dick Durbin eine Kontrolle aller in die USA eingeführten chinesischen Spielzeuge gefordert. Der Sprecher des Ministeriums deutete zudem an, daß neben den chinesischen Herstellern auch die internationalen Konzerne eine Verantwortung für die Sicherheit des Spielzeugs hätten. «Auf allen Ebenen muß die Qualität der Spielzeuge genau beobachtet werden, nicht nur bei den Herstellern, sondern auch bei jenen, die die Spielzeuge importieren und verkaufen», sagte er. Zugleich kündigte der Sprecher an, die chinesische Regierung werde den Export oder sogar die Produktion derjenigen chinesischen Hersteller stoppen, bei denen Qualitätsprobleme auftauchten.

Die rheinland-pfälzische Verbraucherschutzministerin Margit Conrad kündigte an, bei der Konferenz mit ihren Länderkollegen Mitte September einen Antrag für mehr Transparenz beim Spielzeugkauf vorlegen zu wollen. Conrad sprach sich dafür aus, daß sich die gesamte Branche der Prüfung nach dem GS-Zeichen unterwirft, bei der auch die Sicherheit untersucht werden solle. Bisher sind die meisten Spielzeuge mit dem CE-Zeichen versehen. Verbraucherschützer kritisieren dies immer wieder als untauglich, weil hier die Unternehmen selbst entscheiden, ob sie das Zeichen auf einem Spielzeug anbringen.

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