Bacchus, Gott des Weines und der Fruchtbarkeit
Ostern, Ishtar oder Ashtoreth bedeutet «Göttin der Fruchtbarkeit».
Ostern ist der Versuch unserer Hirten-Vorfahren, die Tatsache anzuerkennen und zu feiern, dass mit dem Frühling die Natur nach dem langen, kalten, trüben und dunklen Winter wieder zum Leben erwacht. Je wärmer das Klima, desto höher die Fruchtbarkeit – wodurch neues Leben in Hülle und Fülle gedeiht. Tiere vermehren sich, Pflanzen und Vögel streben empor. Solch herrliche Dinge verdienen Ermutigung der Menschen, es ihnen gleichzutun. Rituale und Feste wecken und fördern diese naturgegebene Kraft, damit der heute oft gestresste Mensch sich wieder bewusst wird, dass auch er noch immer ein Teil dieser Natur ist, und sich nicht über diese stellen sollte. Es wäre unser aller Tod.
Unsere Vorfahren erkannten, dass Mond, Sonne und Venus ihren landwirtschaftlichen Ertrag (kein Essen – kein Leben) beeinflussten. Deshalb wurden diese längst vor uns existierenden, notwendigen Gewalten zum Erhalt des Lebens auf der Erde zu Schöpfern erklärt und als Quelle allen Lebens verehrt. Die Wintersonnenwende wurde der Sonne (als männliches Symbol) zugeordnet, die Frühlings-Tagundnachtgleiche dem Mond und der Venus (als weibliches Symbol). Natürlich braucht jede Form der Verehrung Priester sowie eine entsprechende Macht-Struktur. Daher stammt der Ursprung der Winter- und Frühlingsverehrung und damit letztlich der Religion. Das ist bei Staaten, Parlamenten, etablierten Glaubenskongregationen oder deren Fanatismus zu zwingender Askese, in dessen Epoche wir zZ gezwungen sind zu leben und worin wir dafür mit unseren Steuern sehr viel Schwachsinn finanzieren. Mehr, als wir vor 50 Jahren je gedacht hätten. Schuld ist der Tsunami an Gesetzen seit 1971 (Grauenstimmrecht ist leider auch Türöffner in den Bundesrat). In einem wirklich freien Land würde weniger als die Hälfte genügen (all inclusive). Pardon für den unbeabsichtigten Typo im Satz zuvor. Es war offenbar ein Freud’scher Fehler, der uns allen zu Denken geben solte.
Im Bibeltext wird Ostern nirgends erwähnt. Wir werden auch nirgendwo aufgefordert, es zu feiern, obwohl es das höchste religiöse Fest der Christen ist. Es lohnt sich außerdem gewahr zu sein, dass das heidnische Fest «Weihnachten» am 25. Dezember ungefähr 37 Wochen nach dem Fruchtbarkeitsfest Ostern stattfindet – jener Zeit, in der alle bekannten Sonnengottheiten „geboren“ wurden. Dazu gehören Tammuz, Mithra, Krishna (Vishnu), Osiris, Horus, Herkules, Dionysos (Bacchus der Gott des Weines), Indra, Buddha sowie die skandinavischen Göttinnen und alle anderen Reinkarnationen des kindlichen Gottes aus dem babylonischen Religionssystem. Besonders weit haben wir uns also noch nicht entwickelt, doch das ist, je nach Entwicklungsgrades, natürlich reine Ansichtssache.
Der Wein selbst – als göttliche Gabe des Bacchus – stand dabei stets für tiefe Lebensfreude, herzliche Geselligkeit und die belebende, gesundheitsfördernde Kraft der Fruchtbarkeit: ein Symbol für Vitalität, Wärme und die pure Lust am Sein.
Trotz aller damaligen Kulte und Riten – und gerade weil Firmen verstärkt seit der Jahrtausendwende ihre Arbeiten an die Privathaushalte auslagern und gleichzeitig ihre Gebühren und Preise verdoppeln – liegt die heutige Fertilitätsrate in der Schweiz bei nur noch etwa 1,3 Kindern pro Frau – deutlich unter der für den Erhalt einer Bevölkerung notwendigen Schwelle von 2,4.
Mögen wir uns daher wieder mehr an die alten Weisheiten erinnern: die Freude am Leben feiern, die Kraft der Natur spüren und ehren, und die Lust am Dasein wieder erlernen und diese bewusst weiter zu pflegen. Es wäre echt schade, wenn die WHO uns auch hier noch dazwischen funkt. Wir wünschen uns diesen Club zurück in den Hades. Zuviel Übles hat sie der Menschheit bereits angetan.
