Ausgerechnet Pro Rauchfrei diffamiert Politiker der Volksverhetzung

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Presse-Mitteilung

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Im Kampf um ein totales Rauchverbot kennt die Nichtraucherinitiative Pro Rauchfrei e.V. keine Grenzen mehr: Mit Parallelen zur Apartheid, Pädophilie-Vergleichen und Vorwürfen der Volksverhetzung greift die Initiative nun zu Nötigung und Diffamierung als Mittel zur Durchsetzung ihrer Interessen. Die Unterstützer des Protestportals Zigarrenplattform.de verurteilen die Vorgehensweise von Pro Rauchfrei e.V. aufs schärfste und fordern auch die Politik dazu auf, sich ausdrücklich davon zu distanzieren.

Mit «schonungsloser Information, Konfrontation und nachhaltigem Druck» möchte die Nichtraucherinitiative Pro Rauchfrei e.V. nach eigenen Angaben gegen die «alltägliche und allgegenwärtige Zwangsberauchung» einschreiten. Dem Internetauftritt der Initiative ist zu entnehmen, dass die Lobby der Nichtraucher bereit ist, alle «zulässigen Mittel auszuschöpfen», um ihr Ziel einer rauchfreien Gesellschaft zu erreichen.

Mit Parallelen zur Apartheid, Pädophilie-Vergleichen und Vorwürfen der «Volksverhetzung» gegen Politiker der FDP geht die Nichtraucherinitiative Pro Rauchfrei e.V. jedoch weit über das gebotene Maß hinaus.

Die Vorgehensweise mit der die Initiative die «Täter» öffentlich bloßstellen und mit ihren «Taten und Verbrechen» konfrontieren will, ist nicht nur absolut unzulässig sondern grenzt an Nötigung. Auf der „Anklagebank“ der Nichtraucherinitiative werden nicht nur Politiker der FDP, sondern auch der CDU und SPD groben Diffamierungen ausgesetzt. So fördere Kurt Beck, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und bis vor kurzem Bundesvorsitzender der SPD, den Drogenanbau in Deutschland. Dr. Wolfgang Gerhardt, FDP, stört laut Pro Rauchfrei e.V. den öffentlichen Frieden und Klaus-Peter Brähmig, CDU, muss sich der „Verhöhnung der Opfer“ bezichtigen lassen.

Sprache und Wortwahl mit der die Nichtraucheraktivisten ihre Vorwürfe formulieren wirken umso befremdlicher, als dass sie ganz offensichtlich gezielt eingesetzt werden. Besonders deutlich wird dies im Fall der Hauptgeschäftführerin des DEHOGA Bundesverbands Ingrid Hartges: ihr werfen die Mitglieder des Vereins Pro Rauchfrei e.V. „Demagogie und Volksverhetzung“ vor.

Auch Ernst Burgbacher, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP Bundestagsfraktion, wird dem „Verdacht der Volksverhetzung“ ausgesetzt – eine Beleidigung, die kein gemäß unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung gewählter Volksvertreter widerstandslos hinnehmen müssen sollte.

Das Protestportal Zigarrenplattform.de behält sich das Recht vor, die Angelegenheit prüfen zu lassen und gegebenenfalls rechtliche Schritte gegen die Initiative Pro Rauchfrei e.V. – Lobby der Nichtraucher einzuleiten. Außerdem fordern wir die Politik dazu auf, sich ausdrücklich von der fragwürdigen Vorgehensweise der Nichtraucherinitiative Pro Rauchfrei e.V. zu distanzieren und sich nicht weiter für deren Zwecke instrumentalisieren zu lassen.

Demokratie heißt Kritik äußern und ertragen, politisch streiten und um Entscheidungen ringen. Vor allem bedeutet es aber auch um Mehrheiten ringen. Denn wer Gesetze und damit Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens ändern will, kann dies ohne Mehrheiten nicht durchsetzen.

Wir, die Unterstützer des Protestportals Zigarrenplattform.de möchten – im Gegensatz zur Nichtraucherinitiative Pro Rauchfrei e.V. – nicht nur einseitig Kritik üben. Vielmehr wollen wir uns an der Entwicklung einer neuen Lösung aktiv und konstruktiv beteiligen.

Heute finden sich daher in Dresden zehn Initiativen und Vereine zusammen, um im Rahmen der 1. Bundesversammlung für Genuss, Freiheit und Selbstbestimmung gemeinsam darüber zu diskutieren, wie eine maßvolle, ausgewogene und realitätsnahe Ausgestaltung des Nichtraucherschutzes unter angemessener Wahrung der Rechte aller aussehen könnte. Vertrauen, und nicht neue Verbote, ist die Grundlage für ein gutes Zusammenleben. Hierfür ist der offene Dialog unerlässlich – Verbote, Denunziation und Diskriminierung hingegen vertragen sich nicht mit den Grundsätzen unserer Demokratie. Deshalb möchten wir allen politischen Entscheidungsträgern die Möglichkeit bieten, mit unseren Unterstützern in einen solchen Dialog zu treten.


Weitere Informationen finden Sie unter www.zigarrenplattform.de

Pressekontakt:
Aussender: Zigarrenplattform.de
Ansprechpartner: Hans-Conrad Ostermeyer
Tel: (0228) 36 40 26
Fax: (0228) 36 16 59
Email: info@zigarrenplattform.de

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One thought on “Ausgerechnet Pro Rauchfrei diffamiert Politiker der Volksverhetzung

  1. Irgendwie haben einige schon länger jedes Mass verloren.
    Bei der Abstimung ums Rauchverbot in Restaurants konnte man Plakate mit toten Mafiosis aus der Prohibitions-Zeit sehen.
    Gestern liess sich eine BAG-Sprecherin dahingehend zitieren, dass Zigarettenhersteler, die günstige Zigaretten verkaufen würden, Jugendliche „anfixen“.
    Kiosk als Strassendealer, Raucher als Junkies?
    Offensichtlich betrachten Antiraucher uns Raucher nur noch als gesellschaftlicher Abschaum.

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