Nanny State – Der heimliche Henker

Der Staat geht schon längst zu weit!

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Selektive Euthanasie!

gutenobligatorium

Hipokrisie ist die verabscheuungswürdige Eigenschaft, Ansichten, Bekenntnisse, Religion, Können, Gefühle, Qualitäten oder andere Fähigkeiten vorzugeben zu besitzen oder zu vertreten, ohne sie zu haben. Hipokrisie beinhaltet immer auch die Enttäuschung anderer und ist somit eine ganz speziell perfide Art von Lüge. (Carolus Magnus)

Wie stark die Schweizer Versicherungs- und Pharma-Lobbyisten sind, zeigen folgende Mechanismen, die in Nationalratsdebatten schon des öfteren angeprangert wurden, ohne Erfolg: Die Versicherungs- und Pharma-Lobbyisten versuchen die Parlamentarier nicht in den Wandelhallen des Bundeshauses von ihren Ideen zu überzeugen, sondern sitzen gleich selbst in National- oder Ständerat. Die Beispiele solcher Interessengeflechte sind zahlreich. So ist etwa Jürg Stahl Nationalrat der Schweizerischen Volkspartei (SVP), Präsident der Nationalrats-Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit und Mitglied der Geschäftsleitung Groupe Mutuel. Groupe Mutuel ist mit einem Umsatz von rund 3 Mrd. Franken eine der größten Versicherungsgesellschaften in der Schweiz. Im Jahr 2008 waren bei ihr rund 875’000 Personen versichert. Auch Claude Ruey hat verschiedene Funktionen inne: Er ist nicht nur Nationalrat der Liberalen Partei der Schweiz (LPS) und Mitglied der Nationalrats-Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit, sondern auch der Präsident von santésuisse, dem Verband der Schweizer Krankenkassen. «Das ganz Schwierige ist die Tatsache, daß im Gesundheitswesen sehr viele Akteure beteiligt sind. Wir als Versicherte, die Ärzte, die Apotheken, die Pharmaindustrie, die Spitäler, die Kantone, die Krankenkassen. Die Partikularinteressen dominieren – und nicht, wie es sein sollte, die gesamtheitlichen Lösungsansätze für die anstehenden Probleme im Gesundheitswesen. Solange das so bleibt, werden wir auf keinen grünen Zweig kommen.» -NR Hansjörg Hassler (BDP)

Wie selbstherrlich und einflußreich die Versicherungs- und Pharma-Lobbyisten sind, sei an folgendem Beispiel veranschaulicht. Es ist nur eines von vielen, insbesondere, wenn man die Schweinereien im Berufsvorsorgegesetz (BVG) oder Gesundheitswesen näher unter die Lupe nimmt. Doch dazu ein andermal. Heute geht es um einen unhaltbaren Machtmißbrauch durch den Staat.

Auch der Staat will an der selektiven Euthanasie mitverdienen

Hipokrisie!

raubrittertum1

Zuchthaus oder Busse statt Knast?

zwangsarbeit

(update 2012-04-06)

Juristisch war die Frage „Soll und darf der liberale Staat die Auto-Bürger zum Überleben zwingen?“ umstritten. Wenn der Gurt in Einzelfällen eine negative Wirkung hätte, würde der Gurtzwang einen Zwang zur Selbstgefährdung bedeuten, den der Staat wegen des Grundrechts auf körperliche Unversehrtheit nicht per Verordnung ausüben dürfe.[10] (ex Wikipedia).

14 Prozent der Schweizer Autofahrer, spenden kraft dieses ethisch äußerst fragwürdigen Gesetzes im Schnitt pro Fahrer an die 800 Franken jährlich zusätzlich in die Staatskasse. Und wer gibt dem Staat das Recht festzulegen, wer zu sterben hat? Es gibt durchaus nicht wenige Situationen, wo nachgewiesen werden konnte, daß das Gurtetragen Menschen am Überleben hindert, sie also per Staatsdekret sterben müssen! Das ist gut versteckte, selektiv legalisierte Euthanasie, im Namen von «Sicherheit und Gesundheit», in Tat und Wahrheit zu Gunsten der Versicherungs- und Pharma-Lobby; wie so Vieles heute.

Gurtenobligatorium – ein Kind der Versicherungen

sicherheitsgurtDer Schweizerische Fahrlehrerverband, der sich vehement gegen das Gurtenobligatorium Ende der 1960er Jahren aussprach, schätzte das Verhältnis 30 Prozent Todesfälle durch den Gurt, 70 Prozent Todesfälle ohne Gurt. Eine nicht unerhebliche Zahl, die ziemlich genau dem Verhältnis Raucher/Nichtraucher entspricht. Sie führten unzählige Beispiele an, ohne Erfolg. Die Versicherungslobby, mit ihren mathematischen Risikostatistiken und parlamentarischen Statisten, war und ist noch immer stärker im Parlament vertreten, als das Volk. Sackstark! wiederholt hier zum X-ten Mal die Forderung, daß es aktiven Parlamentariern nicht erlaubt sein darf, in Verwaltungsräten und privatrechtlichen Wirtschafts-Organisationen Einsitz zu nehmen. Vielmehr sei ihr Mandat ausschließlich in den Räten mit einem Jahresgehalt von einer Mio. Franken zu entgelten. Verfilzte mittelalterliche Zustände haben heute nichts mehr in National- und Ständerat zu suchen!

Das Gurtenobligatorium hatte präjudizierenden Charakter

Seit dem Gurtenobligatorium muß man sich bei jeden neuen Gesetz immer wieder die Frage stellen, ob ein Leben dem Staat gehört, er darüber verfügen darf, oder dem Inhaber, und ob 30 Prozent nicht angeschnallte Menschen bei einer Aufhebung der Gurtentragepflicht es nicht verdienten, dadurch zu überleben. Wie weit darf der Staat in die persönliche Autarkie eines Menschen eindringen? Fest steht, daß der Staat seit dem Gurtenobligatorium 1970 die Oberhoheit über der Untertanen Körper mehr und mehr für sich beansprucht, je mehr er sich zum bereits heute unerträglichen Kindermädchenstaat hin bewegt. Die Perversion dieser Bevormundungsgelüste gipfelte am 1. Mai 2010 in einem schweizweiten Rauchverbot in Kneipen; weitere Perversionen werden unausweichlich folgen; bspw. der Passivtrinkerschutz!

gurtenpflicht

Nachtrag: Heute ist bereits ein Gurtenobligatorium in Reisebussen im Gespräch. Dazu Ernest Fröhlich von Fröhlich Reisen: «Gurten sollten in Reisebussen zwar vorhanden sein, doch es muß dem Kunden überlassen bleiben, ob er sie nutzen will oder nicht.» Denn laut Fröhlich schätzen die Reisenden die Gurte gar nicht: «Selbst in jenen Bussen, in denen wir Gurten anbieten, schnallen sich nur rund 10 Prozent der Gäste an.» Ähnlich beurteilt Ruth Knecht von Eurobus die Lage: «Wir ziehen eine Empfehlung einer Gesetzesvorschrift vor.» Also würden ohne Obligatorium nur etwa 20 Prozent die Gurte ohne den Zwang des Staates tragen. Nicht sehr demokratisch, wie wir meinen. Hier wird der Volkswille mit Füßen getreten. Der Staat ist nicht zu solchem Tun befugt!

Corrigendum Nachtrag, 02.07.2011: Ein treuer Leser, selbst Blogger,  machte uns auf folgende Tatsache aufmerksam: «Seit 2005 ist das Tragen von Sicherheitsgurten in Reisecars obligatorisch. Die Mehrheit der 2.700 in der Schweiz zugelassenen Reisebusse ist mit Gurten ausgerüstet. In der Praxis sichern sich aber nur die wenigsten Passagiere.» Quelle.

Der Wahn findet also seine ungehemmte Fortsetzung und ein Ende der Bevormundung im Namen einer vorgeschobenen Sicherheit mit dem unausgesprochenen, aber in der Botschaft implizierten Versprechen eines ewigen Lebens, (leider ohne die 77 oder so Jungfrauen im Himmel) in einer Sache, die den Staat nicht das Geringste angeht, ist in Tat und Wahrheit nichts mehr als eine weitere, vorgeschobene Fiskaltankstelle. Anders zu erklären wäre der Zeitpunkt nicht ab dem Ausgabestopp, den das Parlament als Schuldenbremse in den 1990ern beschlossen hatte. Man beschließt einfach bußenfähige Verordnungen und senkt oder eliminiert gar Sozialleistungen, für die jeder Schweizer viele Jahrzehnte lang in eine obligatorische Versicherung des Staates eingezahlt hat. Das begann während des Zweiten Weltkrieges mit der „Wehrsteuer“ und man versprach, diese nach dem Krieg wieder aufzuheben. Weit gefehlt. Was der Staat mal hat, gibt er so schnell nicht wieder her. Sie besteht noch heute: Man nennt sie einfach neu „Bundessteuer“, damit die Schüler keine dummen Fragen stellen. Swiss Life war auch einmal eine gut laufende Genossenschaft namens  „Rentenanstalt“. Seit der Namens- und Strukturänderung in eine Aktiengesellschaft schreibt sie nur noch Verluste und schießt mit konstanter Regelmäßigkeit „Böcke“, die die Anleger deshalb die Aktie nicht mal mehr mit der Zange anfassen wollen. Der letzte Bock war die Akquisition des AWDs, den Maschmeyer zum Milliardärsstatus verhalf.
Jeder kennt das unselige, sozialdarwinistische Sprichwort: «Zeit ist Geld». Nein, Zeit ist die Absenz von Geld! Doch versuchen Sie mal, das jemandem beizubringen!

Wann kommen die Kindermädchen in Bundesbern endlich zur Besinnung?

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21 thoughts on “Nanny State – Der heimliche Henker

  1. So ein Affentheater wegen der Angurterei im Auto! Das ist ja kaum der Speicherplatz wert! Kein Mensch opponiert wegen des Anschnallens im Segelfugzeug und im Motorflugzeug, obwohl für Platzrunden, Schulflüge und Schönwetterflüge durchaus ohne Gurten geflogen werden könnte. Bei einem Unfall allerdings, sähe es anders aus! Man kennt den Wert der Gurten aus den unzähligen Flugunfallberichten national und international! Im Verkehrsflugzeug wird nur bei der Start- und Landefase angegurtet oder auf Anordnung des Piloten. Der hat nämlich Befehlsgewalt. Wer schon den Gurten dankbar war weiss, wovon er spricht. Ich weiss es auch!
    „(…) Der Schweizerische Fahrlehrerverband, der sich vehement gegen das Gurtenobligatorium Ende der 1960er Jahren aussprach, schätzte das Verhältnis 30 Prozent Todesfälle durch den Gurt, 70 Prozent Todesfälle ohne Gurt. Eine nicht unerhebliche Zahl!…)“

    Die Fahrlehrer von den 60-er Jahren kennen wir noch. In Nidwalden war es Alois Barmettler (Zillèrè Weysi). Er nannte sich als erster „Staatlich geprüfter Fahrlehrer“. Staatlich geprüft: Er war Chauffeur beim DMP und dort wurde er intern zum Fahrlehrer ausgebildet (vom Staat finaniert!), was er danach clever für sich ausschlachtete. Sein Konkurrent war Kobi Bünter (+). Die haben docch alle auf ihre Mühle geredet und machten sich rar. Zudem waren sie es, die die Mindeststunden kontinuierlich nach oben trieben. Schliesslich wollten sie von ihrem Business leben!
    Ich blicke auf 51 Jahre Fahrpraxis mit etwas mehr als 1 Mio Fahr-Kilometer zurück. Und die habe ich beileibe nicht nur in der Schweiz abgefahren! Kaputt gemacht (ich halte mich an Holz fest), habe ich bis an Bagatellen kaum etwas Nenneswertes! Allerdings habe ich einige Schäden „vermittelt“ bekommen! Mit Ausnahme von 4 Jahren, wo ich mir eine Vollkaskoversicherung leistete, fuhr ich die ganze Zeit auf eigenes Risiko, nicht einmal eine Teilkaskoversicherung habe ich berappt. Der nächste „Bruch“ ist daher schon bezahlt! Die Voll- und Teilkasko werden auf den nächsten Termin gekündigt, weil das betroffen Fahrzeug bereits tief abgeschrieben ist.
    An den Gurten störe ich mich überhaupt nicht. Wenn ich etwas bemängle, dann der Umstand, dass es keine 4-Punkt oder gar 5-Punktgurten gibt! Alles könnte man über ein Zentralschloss im Griff haben! Sehen Sie sich einfach mal in einem Cockpitteines Flugzeuges der Generalaviation um!

    …)“ Was sagt der schweizerische Fahrlehrerverband heute?
    Ansehen: http://www.sicherheitsgurt.ch

    Wer über aktuelle Fahrpraxis verfügt, weiss, dass es im Strassenverkehr andere, wichtigere Probleme gibt, als das Gurtenobligatorium, welches ledigliche einigen Dummköpfen nicht in den Schädel passt!

    Warum schnallen sich Formel-1, Formel-2, Formel-3, Rally- Indycarfahrer usw. an? Wohl kaum, weil sonst bei einem Crash die Überlebenschance grösser wäre!

  2. Fahren Formel 1 Piloten 30 km/h? 🙂

    Ansonsten gut gemeckert. Respekt! 🙂

    Wozu die Bußgelder – Wozu der Zwang, wenn es denn so offensichtliche Vorteile für den mündigen Bürger hat? Wie gewohnt hast Du die Quintessenz des Beitrages wieder nicht begriffen.

  3. Werter SS

    Hat SS einen Bezug zum Emblem „Neue Weltordnung“

    Achtung, die Verschwörer kommen näher!

    Lieber meckern als kriechen! Selbstbestätigung gesucht? Ja-Sager sind die falsche Adresse!

    Gegenfrage: Würde Sackstark, wenn er ans Steuer käme, auf der Autobahn bzw generell mit 30 km/h fahren?

    @ Nachtrag: Heute ist bereits ein Gurtenobligatorium in Reisebussen im Gespräch. Dazu Ernest Fröhlich von Fröhlich Reisen: «Gurten sollten in Reisebussen zwar vorhanden sein, doch es muss dem Kunden überlassen bleiben, ob er sie nutzen will oder nicht.»

    „(…) Seit 2005 ist das Tragen von Sicherheitsgurten in Reisecars obligatorisch. Die Mehrheit der 2700 in der Schweiz zugelassenen Reisebusse ist mit Gurten ausgerüstet. In der Praxis sichern sich aber nur die wenigsten Passagiere. Raphael Murri vom Dynamic Test Center in Biel weiss: «Im Car gurten sich oft nur gerade die vorderen Passagiere an, sie sehen den Gegenverkehr kommen.» …)“ Quelle

    Übrigens: 27. Apr. 2011 – Linienbusse der VBZ und Postautos sind von der Gurtenpflicht befreit. Nicht aber, wenn sie auf Extrafahrten gehen. …

    TCS-Buscrash-Test beweist

    Wer sich nicht anschnallen will, trägt dafür die Verantwortung. Die Kürzung von Versicherungsleistungen könnten sehr schmerzhaft sein!

    • Fehlen die Argumente, geht man auf den Überbringer der Botschaft los

      Die Frage und die Konklusion des vorhergehenden Kommentars an Dich war:
      «Wozu die Bußgelder – Wozu der Zwang, wenn es denn so offensichtliche Vorteile für den mündigen Bürger hat? Wie gewohnt hast Du die Quintessenz des Beitrages wieder nicht begriffen.»

      Die Beantwortung Deiner Vernebelungs- und Ablenkungsversuche stehen im Beitrag:
      «Wer sich nicht anschnallen will, trägt dafür die Verantwortung. Die Kürzung von Versicherungsleistungen könnten sehr schmerzhaft sein!»
      Er setzt sich vor allem dem Sozialdarwinismus aus. Die Kürzung der Leistungen ist auch so ein Masterpiece der Versicherungslobby, die gleich selbst im Parlament sitzt. Diese Leistungskürzungen werden wohl bald zu Leistungsverweigerungen, wie nachfolgendes Beispiel zeigt.

      Fast 40 Prozent der Ärzte in Großbritannien sind der Ansicht, daß man übergewichtige Patienten, Raucher und starke Trinker von medizinischen Behandlungen ausschließen soll, so eine neue Umfrage. Die große Mehrheit der befragten Ärzte äußerten sich dahingehend, daß sie eine öffentliche Debatte über eine Rationalisierung der Gesundheitsleistungen über die Nationalen Krankenkasse wollen. (mail online health) – Wie begann das damals noch mit den Juden?

      Gegenfrage: Würde Sackstark, wenn er ans Steuer käme, auf der Autobahn bzw generell mit 30 km/h fahren?
      Sackstark ist ein Blog und eine Sache fährt nicht Auto, sondern höchstens der Autor. Gegenfrage: Muss man sich bei 30 Km/h nicht anschnallen? Besteht nicht zusätzlich für Mofafahrer mit 30 Km/h Maximalgeschwindigkeit eine Helmtragepflicht, für Fahrradfahrer (sie sind in derselben Fahrzeugkategorie), jedoch nicht, obwohl diese oft viel schneller und risikoreicher fahren? Wie gesagt, Du hast den Sinn des Beitrages nicht verstanden und versuchst Dich auf unwichtigen Nebenschauplätzen dem Thema zu entziehen. Falls Dich das Thema «Raubrittertum im Straßenverkehr» interessiert, so werde ich gerne einen Beitrag darüber schreiben. Sackstark nimmt Themenwünsche gerne entgegen. Ein Mail an info {at} sackstark.info genügt.

      Übrigens: 27. Apr. 2011 – Linienbusse der VBZ und Postautos sind von der Gurtenpflicht befreit. Nicht aber, wenn sie auf Extrafahrten gehen. …
      Danke für diese Steilvorlage! Ein sehr gutes Beispiel, das unsere These untermauert! Natürlich ist der Staat nicht so blöd, wie oft angenommen. Er ist ja auch nicht das dumme Stimmvieh, das ihm ausgeliefert ist. Der Staat hat sich noch nie selbst an seine dusseligen Verordnungen gehalten. Er wäre auch ganz schön behämmert, wenn er sich selbst per Verordnung Strafzettel ausstellen müsste. Die Versicherungsbranche wusste im Vornherein, dass sie hier Kompromisse eingehen musste. Eine Hand in Bundesbern wäscht bekanntlich die andre.

      Noch was zum Pseudo-Rebellen
      Lieber meckern als kriechen! Selbstbestätigung gesucht? Ja-Sager sind die falsche Adresse!
      «Ansonsten gut gemeckert. Respekt! 🙂 » war ernst – nicht etwa zynisch – gemeint und als wohlwollendes Kompliment gedacht, das typischerweise von Dir aus „Angst zu kriechen“, nicht als solches angenommen werden kann. Dieser „Kriechsatz“, steht nachlesbar in diversen Variationen in fast jedem Deiner Kommentare und wir von Sackstark sind nicht begriffsstutzig. Wir werden diese Endlosschlaufe der Offenbarung weiterhin mit stoischer Gelassenheit über uns ergehen lassen.
      Überangepasstheit äußert sich nämlich auch dadurch, dass einer zwanghaft am Thema vorbei opponieren muss! Wenn Mutti sagt: «Zieh bitte den roten Pullover an», so zieht odh den grünen an, weil er sonst das Gefühl hätte zu kriechen – und vice versa. Möchte Mutti tatsächlich, dass Du den roten Pullover trägst, dann müsste sie Dich nur dazu auffordern, den grünen anzuziehen. Du siehst also, wie manipulierbar du bist und der Staat nützt dies weidlich aus, denn Du bist beileibe nicht der einzige. Du und ähnlich Gestrickte machen also genau das, was sie vorgeben nicht tun zu wollen. Hipokrisie eben – und den Staat freut’s!

      Vielleicht gelingt es Dir doch noch, zum Kern des Themas vorzudringen…

  4. Hallo,
    seit 2 Monaten gibt es die Seite liberales-waffenrecht.de und erfährt durch Konservative, Liberale und Freiheitliche regen Zuspruch. Genau dieser Menschenschlag besucht auch Deine Webseite. Da es ausschließlich bei liberales-waffenrecht.de um das Recht auf Selbstverteidigung geht und dort Deine Themen nicht behandelt werden und Du eventuell eben nur am Rande dieses Thema bearbeitest, möchte ich Dir vorschlagen einen Banner- oder Linktausch mit liberales-waffenrecht.de zu machen, da wir uns dann gegenseitig mit den Themen ergänzen können. Wenn Du Interesse hast, hinterlasse mir HIER eine Nachricht.

  5. Ich kann ja auch persönlich werden!

    ADMIN EDIT – TEILE AUS NETTIGQUETTE-GRÜNDEN (INSBESONDERE DATENSCHUTZ) GELÖSCHT.

    Was wären denn die Regeln, deiner Meinung nach?

    Wenn also Sackstark eine Sache ist und Carolus Magnus ein Synonym, dann wäre die Frage [GELÖSCHT] gestellt.

    Was der „Velohelm“ betrifft. Ein solcher hat mir das Leben gerettet, als mich ein Auto in einem 90°-Winkel erfasste… Der Helm war gespalten, der Kopf noch ganz! Für mich ist das Tragen eines Velohelms kein „Muss“, sondern Resultat von praktischer Erfahrung.

    @Respekt! 🙂 » war ernst – nicht etwa zynisch – gemeint und als wohlwollendes Kompliment gedacht, das typischerweise von Dir aus “Angst zu kriechen”, nicht als solches angenommen werden kann.
    Deine Fantasie kennt kaum Grenzen. Leider liegst du total falsch. Mit Interpretation kommst du nicht weit! Warum? Weil du nicht weisst, wovon du sprichst!

    [GELÖSCHT]

    Gurtenpflicht: Sie stört mich überhaupt nicht. Wie gesagt. Ich hätte noch lieber 4- oder gar 5-Punktgurten (mit Zentralschloss), wenn du verstehst, was ich meine!
    Überangepasstheit: Das was du beschreibst ist nichts anderes als Trotz!

    Bei Häfi konnte man wohl kaum einen anderen Pullover wählen!?

    @Du und ähnlich Gestrickte machen also genau das, was sie vorgeben nicht tun zu wollen. Hipokrisie eben – und den Staat freut’s! Gehts auch noch etwas blöder?

    Du erscheinst auf deinem Feldherrensitz wie ein Gockel auf dem Misthaufen. Der exaltierte Geltungsanspruch kannst du für dich mieten, den Überlegenen spielen auch. Ich muss leider die Anerkennung zur Selbstbestätigung zurück behalten.

    Dann also: Gut Giggeriggiiiii :-))

    • Re: Pullover
      Wenn die Feldbesitzer die Masse nach A dirigieren wollen, dann lassen sie B Abstoßungsimpulse geben. Da sie psychologisch nicht ungeschickt sind, kann der Abstoßungsimpuls auch in einem vorübergehenden Druck, Zwang in Richtung B bestehen, sofern sicher gestellt ist, daß der Zwang eine „freiwillige“ Gegendynamik der Menschen in Gang setzt. Sobald ich Sie zu etwas zwinge oder massiv dränge, kann es gut sein, daß Sie genau deshalb das Gegenteil wollen und dieses Gegenteil nie gewollt hätten, wenn man nicht gegenteilig gedrückt hätte. Im Großen entspricht das dem Treiben einer Herde.
      Massenbetrug

    • Was wären denn die Regeln, deiner Meinung nach?

      Keine Bußen und kein Obligatorium – Massive Reduktion des installierten Kindermädchenstaates im Allgemeinen. Leben und leben lassen in Eigenverantwortung. Der Staat soll sich auf seine ihm aufgetragenen Aufgaben beschränken statt Erwachsene wie Kinder zu behandeln.

      So, und jetzt steht nach Deinem Geplänkel nur noch meine unbeantwortete Frage offen, die ich hier geduldig zum dritten Mal stelle: «Wozu die Bußgelder – Wozu der Zwang, wenn es denn so offensichtliche Vorteile für den mündigen Bürger hat?» – Oder sehen das mündige Menschen gar etwas anders als Du?

      Diente etwa die Anschnallpflicht wie das Rauchverbot oder die heutige CO2-Abzocke wiederum einzig einem Wirtschaftssektor? Ankurbelung der Wirtschaft durch Einschränkung der Persönlichkeit und Recht auf Selbstbestimmung mittels Verordnungen?

      SCHROTH-Gurte: «Nach langen, heißen Diskussionen – in der Presse war bisweilen von „Anschnallzwang“ und „Sicherungsverwahrung“ die Rede – mussten PKW mit Gurten ausgestattet werden. Mitte der 1970er folgte in Deutschland die Anlegepflicht auf den vorderen Sitzen. Die Hersteller von Autogurten waren am Ziel ihrer Träume.» – Mitte der 1980er stellte SCHROTH bis zu 100.000 Gurte im Jahr her und stieg somit zum weltweit größten Hersteller von Hosenträgergurten auf.

    • Ist Dir langweilig? Willst du Kindermädchen spielen oder uns gar bevormunden? Dann such Dir einen andren Spielplatz.

      Wir sind nicht der Staat! Hier gelten die Regeln von Sackstark! Begreife endlich, dass wenn Du gegen die Nettiquette von Sackstark! verstößt, Du keine Extra-Wurst kriegst. Also hör auf zu trötzeln.

  6. Zensur würde, wenn vom Staat praktiziert, aufs schärfste bekämpft. Wenn’s ums Blog geht, handelt man anders. So arbeitet Sackstark.

  7. @ Gloria „(…) Mir sind diese Antisraucher sowas von zuwieder – Super gut, der Pullowervergleich

    zuwieder…oder etwa zuwider? Ist etwa gleich stark wie der Pulloververgleich 🙁
    Und wer sind Antis-Raucher? Wenn der Tag lang ist…, Die Badewanne ist noch lange nicht gefüllt!

  8. Pingback: Sackstark! | Autobahn-Vignette – Alkohol im Spiel?

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