Zum Passivrauchen nach Island

Hysterische Gesellschaft

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Vorurteil:
Als Raucher bezeichnet man eine Unterart der Menschen (lat. smokus maximus), die es lieben, getrocknetes und verfaultes Kraut in Papier einzuwickeln, dieses dann in den Mund zu stecken und anzuzünden. Der entstehende Rauch, welcher vergleichbar ist mit dem Gas aus Vulkaneruptionen, wird tief eingeatmet und so lange wie nur möglich in der Lunge gehalten, bis der Kopf ultraviolett anläuft. ex stupidedia

Völliger Blödsinn:
«Die Rauchverbote an öffentlichen Orten haben in den betroffenen Ländern die Passivrauch-Belastung der Menschen deutlich gesenkt und die Zahl der Herzerkrankungen verringert, berichten Forscher aus Irland.» (Handelsblatt.com)

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«Die Aschewolke aus dem Schlot des Eyjafjallajökull verdüstert den Himmel über Europa. Kommt es in der Folge zu einer globalen Abkühlung?», fragt sich «20Min». Wir und teilweise auch der «Tagesanzeiger» fragen uns wo die Klimaerwärmung bleibt und wer die herangezüchteten Kapnophobiker vor dem gut sichtbaren Passivrauch aus den Vulkanwolken in der Schweiz und Europa schützt? Und nicht fehlen darf natürlich wieder mal die WHO-Sekte: Daniel Epstein, Sprecher der WHO in Genf: «Die mikroskopisch kleinen Teilchen seien potentiell gefährlich, da sie in die Lunge eindringen.» Die Weltgesundheitsorganisation rät Bürgern im Haus zu bleiben oder Atemschutzmasken zu tragen. Kritiker hingegen sprechen von einer «hysterischen» Reaktion. Der Arzt und Professor für Atemwegsmedizin, Dr. Stephen Spiro sagte, die WHO-Empfehlung, eine Maske zu tragen oder im Haus zu bleiben, sei «völlig übertrieben» («over the top» and «a bit hysterical.»). Die Wolke habe bereits Nordschottland überquert und dort seien keinerlei gesundheitliche Auswirkungen bekannt geworden.

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Pandemie – Unwort des Jahres

Ob Schweinegrippe- oder Tabak-«Pandemie», die WHO (Weltgesundheitsorganisation) sorgt im Interesse der Volksgesundheitslobby und der Pharmakonzerne für immer neue absurde Panik- und Angstszenarien. Statt von «Pandemie» sollte eher von «Hysterie» gesprochen werden, die nämlich von interessierter Seite erzeugt wird. Rauchen ist nicht ansteckend und die Schweinegrippe in aller Regel nicht tödlich. Auch zur Tödlichkeit des «Passivrauchens» kann die Fälscherwerkstatt WHO keine seriösen Angaben machen. Nur die eingebundenen Medien sind angeblich schlauer.

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Pünktlich zum schweizweiten Rauchverbot am 1. Mai 2010 bricht der Vulkan auf Eyjafjallajökull aus und es reisen schaulustige Raucher wie Nichtraucher nach Island, um sich dort mehr als nur homöopathische Dosen an Passivrauch reinzuziehen. Es findet eine regelrechte Prozession in das staatsbankrotte Island statt, von dem jeder Pfaff nur träumen kann. Gläubige aus aller Welt, sowohl der CO2-induzierten, anthropogenen Klimaerwärmung (IPCC-Church), als auch von der WHO produzierte Pseudo-Kapnophobiker, die sich durch ihr Tun als Misokapnisten zu erkennen geben, welche einerseits das Rauchverbot in Kneipen aus Gründen der Geruchspräferenzen fordern, offiziell aber unter der Flagge Gesundheitsschutz marschieren, entsprungen aus einer noch nie dagewesenen, medial-global inszenierten Werbe-Kampagne, dessen Ursprung bei der WHO zu finden ist. Sie exponieren sich furchtlos und freiwillig Dosen von Passivrauch, welcher das millionenfache dessen übersteigt, wovor sie sich angeblich fürchten. Da wird vom Schutz der Mitarbeiter (der gar keinen Schutz will), geschwafelt, denn 80 Prozent der im Gastgewerbe tätigen sind selbst Raucher. Doch nun wird sogar der Wirt mitsamt seinen Mitarbeitern per Gesetz aus dem eignen Haus gejagt um im Durchzug vor der Türe eine Erkältung zu riskieren. Ein ulkiges Verständnis von Krankheitsprävention und Gesundheitsschutz.

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Der Traum eines jeden Ex-Rauchers und folglich Rauchverbot-Befürworters: Einmal isländische Vulkanasche statt Tabakrauch zu inhalieren um sich eine über 100 Generationen lang andauernde Dosis Passivrauch im Vergleich zu der in Raucherkneipen reinzuziehen, mit welcher er 24/7/365 in einer solchen verbringen könnte, ohne auch nur den geringsten Schaden davonzutragen, ohne auch nur annähernd je dieser Dosis ausgesetzt zu werden. Sich und seine Kleider muß er auch nicht mehr waschen, weil es ’nur‘ nach Vulkanasche statt nach Tabak riecht. Erstaunlich nur, daß in den Parfümerien weltweit noch immer das Parfüm «Tabac» angeboten wird, nicht aber eines, das «Vulkanasche» heißt und auch so riecht. Anscheinend verkauft sich «Tabac» gut, denn sonst wäre es längst nicht mehr auf dem Markt. Item – Nur um dann, zurück im Heimatland, rauchertolerante Mitmenschen zu gängeln, weil’s einfach Spaß macht.

Paradoxon

Bei Feuerwerken an Nationalfeiertagen oder am Seenachtsfest in Zürich oder Luzern sowie bei anderweitigen Festivitäten werden jedesmal weitaus gefährlichere kanzerogene Passivrauchmoleküle über die glotzenden «Ahhh» und «Ohhh» stöhnenden Menschen zur Explosion gebracht, die einer Menge an gleichzeitig abgebrannten Zigaretten in Millionenhöhe entsprechen. Auch daran ist bisher noch niemand gestorben, wie das vom Passivtabakrauch parareligiös behauptet wird. Auch wenn solche pyromanische Spielchen den Kanton viel Geld kosten, so ist ihm dort der Gesundheitsschutz genauso egal, wie in den USA am 4. Juli. Nicht egal ist es ihm aber, wenn der rauchende Mensch Lust und Freude hat, zum Kaffee oder Bier (solange diese Genußmittel noch nicht verboten sind) eine nicht wegzudenkende Zigarette anzuzünden. Der, übrigens von der Schweiz noch nicht ratifizierte Vertrag mit der WHO verbietet ihm das. Die fremden Vögte sind schon längst wieder bei uns! Ihre Armee: Eine kleine Minderheit lautstarker linker Aktivisten die die Regierung dazu zwingen will, die Gastronomie und ihre Arbeitsplätze zu eliminieren, insbesondere, mit dem bereits vor drei Jahren begonnenen Passivtrinkerschutz, der ihr den endgültigen Todesstoß verleihen wird. Die daraus explosionsartig resultierenden Bankrotte werden dann der Wirtschaftskrise als Ursache zugeschoben, obwohl Messungen in Raucherkneipen ergaben, daß drinnen weniger Feinstaub gemessen wurde, als draußen auf dem Parkplatz. Daß dies nur per Zufall herausgefunden wurde, erklärt vielleicht die Tatsache, daß fast niemand davon weiß.

Abzocke

Nebst der Benzinsteuer ist die Tabaksteuer die zweithöchste vom Bund erhobene Steuer auf eine Ware. In den USA ist es beispielsweise nicht möglich, überhaupt je 10 USD oder mehr für eine 60 Liter Tankfüllung auszugeben. Was kostet diese in der Schweiz? Es sind also ganz offensichtlich Strafsteuern, nennen sich aber offiziell noch immer Lenkungssteuer. Wer weiß, daß sowohl der Benzinverbrauch, als auch der Tabakkonsum sich nicht durch diese Steuern beeinflussen ließen, muß ob der jährlich massiv steigenden Tabaksteuer nur noch den Kopf schütteln und fragen, weshalb das Volk diese Abzocke nicht durchschaut. Rauchen wird dadurch wieder attraktiv, so wie es eine «Rolex Perpetual Oyster» wegen ihres hohen Preises auch ist. Dabei ist sie eine sehr simple, vom Aussehen her klobige und angeberische Uhr, an der technisch seit 1926 nur noch Kosmetik betrieben wurde und einen realen Verkaufspreis von mehr als 200 Franken nicht rechtfertigt.

Abzockermentalität bei den SBB

Die SBB unterliegt nicht den Verordnungen des Bundes, sie ist eine halbprivatwirtschaftliche Organisation und der Bund kann ihr wenig bis nichts in die Geschäftsführung reinreden. Dennoch herrscht in den Zügen der SBB seit Januar 2005 ein Rauchverbot. Die einfach hinten am Zug anzuhängenden Raucherwaggons, analog der Bereitstellung von Fumoirs in Kneipen, werden nicht mehr bereitgestellt. Auch hier kann man erkennen, daß es mitnichten um den zweifelhaften Nichtraucherschutz geht, sondern ganz profan um die Senkung der Reinigungskosten. Dennoch steigen die Billettpreise überproportional zur Inflation an. Also auch hier wieder eine Abzocke und Abbau einer Dienstleistung.


Déformation professionelle?

Wer heute noch beim Rauchverbot mit Gesundheitsschutz argumentiert, macht sich ob seiner Naivität nur noch lächerlich. Das weiß auch der Suchtarzt und promovierter Präventionsmediziner Felix Gutzwiller, seit 2007 FDP-Ständerat des Kantons ZH, der 2004 mit seiner Parlamentarischen Initiative als der Mann in die Geschichtsbücher eingehen wird, der nebst der CO2-induzierten anthropogenen Klimaerwärmung dem größten Hoax aller Zeiten aufgesessen ist und die Willensnation Schweiz möglicherweise gespaltet haben wird. Das fixe Bürschchen war mit seiner Idee schneller als Gaddafi.

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15 thoughts on “Zum Passivrauchen nach Island

  1. Pingback: Zum Passivrauchen nach Island – Hysterische Gesellschaft « Der Honigmann sagt…

  2. „Da wird vom Schutz der Mitarbeiter (der gar keinen Schutz will), geschwafelt, denn 80 Prozent der im Gastgewerbe tätigen sind selbst Raucher. Doch nun wird sogar der Wirt mitsamt seinen Mitarbeitern per Gesetz aus dem eignen Haus gejagt um im Durchzug vor der Türe eine Erkältung zu riskieren.“

    Abgesehen davon das es natürlich Nichtraucher in der Gastro arbeiten gibt, rauchen die meisten Mitarbeiter ja eben nur weil in der Gastronomie generell viel von den Gästen geraucht wird. Abgesehen davon ist es ein dummes Argument: wird Busfahrern die Alkoholiker sind eben deswegen das besoffene Autofahren nicht untersagt? „Es gibt viele Trinker die Bus fahren, deswegen sollte man das alkoholiserte Busfahren nicht untersagen weil man Alkoholiker nicht vor sich selbst schützen braucht“.

    Darüber hinaus ist es doch absurd: soll man den Angestellten das rauchen erlauben damit sie ihre eigenen Jobs kaputt machen (80% der Gäste fühlen sich vom Rauch stört).

    Es ist schon amüsant: geht es um die Gäste, brauchen die angeblich nicht geschützt werden weil sie nicht ins Lokal müssen, geht es richtigerweise um die Angestellten rauchen plötzlich alle Angestellte. Hier wird aus purer Ideologie um jeden Preis versucht den Rauch – der vollkommen unnötig ist – in Lokal zu halten und durchzufechten.

    Rauchen ist Privatsache, und bleibt es in den Ländern mit Rauchverbot auch wieder: nicht der Raucher entscheidet was wer einatmen, sonder das Individum ganz frei. Und wer rauchen will kann das jederzeit tun. Nur halt nicht drinnen. Bogenschützen dürfen auch nicht gleichzeitig ihr Bier in der Kneipe trinken und ihrem Hobby fröhnen: böse Bevormundung, unnötiger Passivbogenschützschutz?

    Wer sich an der Rauchfreiheit so gestört fühlt soll halt nicht in Lokale gehen. Darüber hinaus steht es in einer freien Gesellschaft jedem frei entweder je nach Rechtslage Rauchervereine mit dem rauchen zu Vereinszweck zu gründen, oder aber eben überall zu rauchen wo es andere nicht gefährdet / an Arbeitsplätzen (Lokale), oder öffentlichen Orten (Lokale).

    Warm so ein hysterischer Terz von einigen Tabakaposteln gemacht wird ist unverständlich zumal die neuen Gesetz ja nicht nötig wurden wegen der Nichtraucher sondern wegen der Intoleranz und Vehemenz der Raucher: mit ein bisschen Toleranz seitens der Raucher hätte es gar keine Gesetze gebraucht, aber so…

    Die künstliche Hysterie und der geschürte Opportunismus einiger Rauchfanatiker ist also nicht der Rede Wert zumal 99% der Raucher tolerant sind und nicht so kleinkariert.

    Rauchen ja, Bevormundung nein – genau das stellt z.B. das Italienische oder irische Gesetz sicher. Wer rauchen will darf, wer nicht will muss nicht. Vorher durften nur Raucher frei entscheiden, jetzt wird beiden ein Angebot machen: NR drinnen, Rauch draussen.

    Genauso wie kein NR dem Zigarrenafficinado oder Zigarettennutzer die Marke vorschreibt genauso sollte sich auch kein Raucher erdreisten einem NR in einer Bar oder Lokal vorzuschreiben was er mitzurauchen hat. Das ist nur gerecht, liberal und fair.

    • Rauchen ja, Bevormundung nein – genau das stellt z.B. das Italienische oder irische Gesetz sicher. Wer rauchen will darf, wer nicht will muss nicht. Vorher durften nur Raucher frei entscheiden, jetzt wird beiden ein Angebot machen: NR drinnen, Rauch draussen.

      Warum nicht umgekehrt?

      Stefan, gehen Sie nach Irland und erleben Sie bitte erst am eigenen Leibe, wie dort was sichergestellt ist! Sie wissen nicht, wovon Sie sprechen.


      Das Rauchverbot ist keine Win-Win Situation, sondern eine Lose-Lose Situation. Sie mündet in der Abschaffung der Jahrhunderte lang gewachsenen Wirtshauskultur aller, ob nun Raucher oder Nichtraucher. 2020 wird es Candle Light Dinners nur noch in Systemgastronomien mit Convenience Food von Monsanto’s genmanipulerten Agrarrohstoffen geben, und die Auswahl der Kneipe wird sich auf romantische Lokale wie McDonalds mit weitaus gefährlicherem Gesundheitsrisiko beschränken, nur ohne Candles (siehe den Dokumentarfilm: SUPERSIZE ME). Und dies nicht nur, weil die Kerzen kanzerogener sind als Passivtabakrauch mit einen Relativen Risiko von fast nichts (RR = 1.16 – [RR 1.0 = neutral]) , sondern weil sie die Gewinne schmälern. Dasselbe, wollte man man wegen der viel höheren Zahl an Gefahrenstoffen konsequent sein, geschähe in der Abschaffung des Weihrauchgewürzcocktails in sämtlichen Kirchen, sommerliches Grillieren im Freien oder der Abschaffung des Kochens mit Öl in Restaurants.

      Das Rauchverbot ergibt keinen Sinn und ist, wären Raucher eine Rasse, zu der sie mehr und mehr gemacht werden, ein Strafbestand. Raucher wurden, wie wir alle wissen, längst zu einer minderwertigen „Rasse“ degradiert. Sie werden als dem Lumpenproletariat oder, um die Konnotation zum Dritten Reich zu vertuschen, welches die Kapnophobie, ausgelöst durch Dr. Likint, dem Hitler aus seinem persönlichen Vermögen 100.000 Reichsmark seinem Forschungsinstitut spendete, als dem Präkariat zugehörend betitelt und behandelt. Wer die Geschichte des 20. Jahrhunderts kennt, der weiß, wohin das führen kann.

      Seid wachsam!

  3. „Wer sich an der Rauchfreiheit so gestört fühlt soll halt nicht in Lokale gehen. “
    Wer sich von Rauch gestört fühlt, soll halt nicht in Raucherlokale gehen.
    „… genauso sollte sich auch kein Raucher erdreisten einem NR in einer Bar oder Lokal vorzuschreiben was er mitzurauchen hat“
    Wer hat denn das Hausrecht in einer Bar oder in einem Lokal? Weder Raucher noch NR, sondern der Wirt. Er bestimmt, welche Gäste er bewirten will, er bestimmt, was er anbietet, er bestimmt die Atmosphäre und die Preise.
    Stefan, nicht mitbestimmen, Gastbetriebe sind keine demokratischen Einrichtungen, sondern Privateigentum. In seinem eigenen Lokal darf Stefan selbst bestimmen, im Lokal eines anderen Wirtes hat Stefan nichts zu sagen.

  4. Wäre ein Restaurant nur privater Raum, wäre gegen das Rauchen in diesem Lokal nichts einzuwenden. Nun hat der Gesetzgeber aber offenbar das Recht, in dies „Privatsphäre“ einzugreifen. Das hat er getan, ob es gefällt oder nicht. Der Wirt steht dem de facto machtlos gegenüber.
    Der Wirt hat jedoch kreative Möglichkeiten. Er muss dafür kaum nach Island schauen!
    Er kann einen Club gründen und seine Gäste als Clubmitglieder aufzunehmen. Und nur wer Clubmitglied ist, darf eintreten. Im Club kann dann nach den „Statuten“ gelebt und gehandelt werden! Die Aufnahme in den Club wird mit dem ersten Besuch formell erledigt. Eintrittsformalität: der erste Besuch des Lokals mit Konsumation oder so ähnlich.
    Die Gaststätte ist nicht einfach „privat“! Als Waffenträger war es mir schon seit eh z.B. nicht erlaubt, die Waffe in ein Restaurant bzw. Gaststätte mit zu nehmen, ob geladen oder ungeladen! An dieser Einschränkung der Freiheit haben sich weder Combatschützen, noch Jäger gestört. Heute sind die Vorschriften nach der Schengenanpassung noch strenger.
    Ich habe immer noch die Möglichkeit „bewaffnet“ Spazieren gehen! Ich kann am Jagdschiessen teilnehemn, ich kann an Combatschiessen mitmachen, die Mitgliedschaft im Schiessverein, im Luftpistolen-Verein etc. ist nicht eingeschränkt und wenn, unwesentlich.
    Die Raucher werden ihren „kreativen“ Weg schon nochfinden! Ob ein Racucher mir vorzuschreiben hätte, ob ich mitrauchen müsse oder nicht, ist eine etwas zu einfache Logik.

    „(…) Der Zigarettenraucher ist der einzige, der den Rauch in sich hinein saugt, um das Gefühl der Leere auszufüllen (Angst vor der reizlosen Langeweile).

    Ein Joint kann man als abgewandelte Zigarette sehen. Das Rauchen eines Joints dient eher der Flucht von der Wirklichkeit (Angst vor der Realität und der Gegenwart).

    Der Kielzigarrenraucher (Villiger Kiel) ist alles andere als ein Geborgenheitslutscher. Zwischen den Lippen kaut er, wie ein anderer am Bleistift, an seinem Blasrohr, aus dem er meist wortlos wohlgezielte Gedankenpfeile abschiesst. Den „Kiel“ steckt er sich wie einen Stachel in den Mund, als ob er sich durch einen langen Dorn abschirmen wollte, damit niemand in sein Denkrevier einbreche. Das Signal der Kielzigarre drückt die Eigenschaft von Selbstbehauptung gegen jede geistige Einengung oder Abhängigkeit aus. Übrigens: Der „Kiel“ wurde von einer Frau erfunden!

    Der Cigarrenraucher verhält sich völlig anders als beispielsweise der nervös und gierig inhalierende Zigarettenfritz. Selbstgefällig schmaucht und pafft er mit dem dicken Lutscher vor sich hin. Er kann sich das dicke Vergnügen zeitlich und finanziell leisten, ist die unausgesprochene Aussage. „Mir kann keiner“ oder „mir können alle“, scheint er zu denken, wenn er die dicke Cigarre mit gespreizten Fingern ins Gesicht steckt. Aus Angst der Überreizung greift er nach dem glimmenden Schnuller und suggeriert sich eine buddhaähnliche Zufriedenheit, die ihn gegen allen Ärger abschirmen soll. Das Signal der Kopfcigarre demonstriert den Anspruch auf Selbstzufriedenheit.

    Der Pfeifenraucher hingegen, der sich am Pfeifenkopf festhält und mit seinen Kultinstrumenten stochert, stopft und anzündet, bevor er sich zu einer Stellungnahme bequemt, sucht für sein Selbstgefühl einen festen Halt. Seine Unsicherheit wurzelt in der Angst vor Weite und Verlorenheit. Er hat Angst vor dem Verlust an Einfluss und Geltung gegenüber der Umwelt. Besonders peinlich ist es ihm deshalb, was er als gesellschaftliche Zurücksetzung oder als Blamage auslegt. So wie er sich an der Tabakpfeife festhält, ist es ihm ein Bedürfnis, sich an irgend eine solide Sicherheit, an einen Glauben (Gott, Geld, oder Gesllschaft) anzuklammern, um harmonische Ruhe zu finden. Der Geborgenheitsdrang, der Hang zur friedvollen Sicherheit, führt die Kinderhand zur Mutterbrust, die Männerhand zum Pfeifenkopf, die Frauenhand
    Wer eine Brissago dem Kiel vorzieht, kommt ohne Mundstück zurecht. Es gibt „Weibchen“ mit dickerem „Rauchröhrchen) und „Männchen“. Das Anzünden erfolgt mittels des im „Rauchröhrchen“ befinden Halmes in graziöser Zeremonie. Aus: „Signale der Persönlichkeit“ von Prof. Dr. Max Lüscher )“

    • Wäre ein Restaurant nur privater Raum, wäre gegen das Rauchen in diesem Lokal nichts einzuwenden. Nun hat der Gesetzgeber aber offenbar das Recht, in dies “Privatsphäre” einzugreifen. Das hat er getan, ob es gefällt oder nicht. Der Wirt steht dem de facto machtlos gegenüber.

      Dann sollte der Staat aber nicht auf halben Wege haltmachen, sonst macht er sich der Verwässerung der Eigentumsrechte sowie des sukzessiven Abbaus der Grund- und Bürgerrechte schuldig. Wenn Gaststätten (eine Stätte, wie der Name schon sagt, wo man als Gast geduldet wird!) tatsächlich plötzlich per Dekret keine Privaträume mehr sein sollen, so müßten diese sofort steuerbefreit und verstaatlicht werden. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) sollte dann sofort auch die Geschäftsführung und das Unternehmerrisiko aller Lokale übernehmen. Dies ginge dann zumindest gerechterweise zulasten aller Steuerzahler, und nicht nur der rauchenden. Es wäre die einzige, sowohl logische, als auch eigentumsrechtliche, juristische Konsequenz! Welcome back to communism.

  5. Ich kenne das Schweizer Recht nicht. In Deutschland hingegen sind Kneipen Räume eines Privatunternehmens. Der Wirt hat dort Hausrecht, und die Polizei darf die Räume (außer bei „Gefahr in Verzug“ – wie bei Privaträumen) NICHT ohne Anforderung des Wirtes in Amtsausübung betreten. Ein Polizist darf als Privatmann natürlich kommen, er hat dann aber – wie jeder andere Gast – keinerlei Amtsbefugnis.

    • Somit bleibt den Prohibitionisten zur Überwachung und Einhaltung der hirnrissigen Verbote nur der Weg der Reinstallation über die indoktrinierenden, politisch korrekten Medien, Denunziantentum, wie im Dritten Reich, wieder hoffähig und alltäglich in unsere Gesellschaft zu schreiben.

      Auf die genau gleiche Art und Weise, wie auch die Passivrauchlüge mehrheitlich anerkannt und gesellschaftsfähig gemacht wurde. Wie früher einst die Kirche mit ewiger Verdammnis und Fegefeuer drohte und einfache Menschen in Angst und Schrecken versetzte, ging und geht noch immer die WHO analog mit schrecklichen Todesdrohungen (Rauchen tötet) und langem Siechtum (raucherinduzierte Krankheiten für Nichtraucher) vor.

      Haargenau dasselbe Vorgehen läuft zur Zeit mit dem Passivtrinkerschutz auf genau dieselbe Vorgehensweise seit 2007 (Tankstellenshops 24h). Wer mit offenen Gedanken die Zeitungen liest, findet viele solche Meldungen, im Moment noch eher im Kleinformat, die aber zukünftig kontinuierlich in Größe und Quantität gesteigert werden. Man testet erstmal den „Markt“ der Ideologie. Meckert niemand, geht es salamitaktisch weiter, bis es keinen Punkt zu einer Umkehr mehr gibt (Point of no return – siehe Rauchverbot).

  6. @ Stefan: If you can’t stand the smoke, get out of the bar!
    Es hat dich überhaupt nichts anzugehen, ob ein Wirt im Interesse seiner Gäste und Angestellten das Rauchen erlaubt. Eingemischt in derlei Dinge haben sich Obrigkeiten immer dann, wenn sie einer Anti-Tabak-Agenda gefolgt sind. Die derzeitige Welle findet unter dem Dach der WHO-Fieberphantasie der „tabakfreien Welt“ statt, hat mit dem Wohl von Gastronomie gar nichts zu tun. Denn was das angeht, kann die Gastronomie im Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage wunderbar für sich selbst sorgen.
    Was das mit dem Bogenschießen soll, ist mir unklar. Es gibt viele Gaststätten, in denen Dart gespielt wird. Erfreulicherweise bisher ohne staatliche Maßnahmen zum Schutz der ‚Passivwerfer‘.

    @ odh: Die Möglichkeiten der Gastwirte sind je nach nationalen, regionalen oder lokalen Rauchverbotsgesetzen unterschiedlichen. Man kann diese beschreiben, es kommt aber darauf an, sie zu verändern!
    Und diese gestörte Rauchertypologie, die du da zitierst, ist eine überflüssige Mischung aus dummen Klischees und pseudo-psychologischer Selbstbefriedigung.

  7. Wie nicht anders zu erwarten, bezogen die Antiraucher hier nicht einmal Stellung zu dem vorgegebenen Thema – dem Vulkanausbruch in Island – der fast das gesamte europäische Flugnetz lahmlegte, woraufhin meinem Mann noch einige Tage lang ‚Zwangsurlaub‘ in Spanien erteilt wurde. Zwar keine schlechte Fügung, da das Land sehr raucherfreundlich ist :), aber dennoch mußte er derzeit tel. über Auslandsgespräche seine Firma in Deutschland weiterführen.

    Daß dann noch solche Trolle wie ein sog. „odh“ freigeschaltet werden, entzieht sich meinem Verständnis – zumal die ‚Fütterung‘ sie immer wieder zu ‚Höchstleistungen‘ animieren. Eigentlich sollten diese Gutmenschen ja endlich ein ‚Vulkanverbot‘ fordern, dann würde dieser ganze Gesundheitswahn wenigstens nicht einer gewissen Ironie entbehren. 😉

    Zu der SSB: dasselbe Problem besteht ja auch bei der DB. Rechtlich gesehen dürften sie jederzeit Raucher-Waggons anhängen – tun dieses aber nicht mit der fadenscheinigen Begründung, Personalkosten einzusparen – ergo leisteten sie somit wiederum Vorschub für den Abbau weiterer Personalkräfte, um die Arbeitslosigkeit voranzutreiben. Dasselbe Schicksal würde auch tausenden von Wirtsleuten beschieden sein, insofern sich die Tabak-Prohbition deutschlandweit durchsetzen würde. Noch ist dieses bei uns, dank dem massiven Widerstand in Deutschland nicht der Fall, und die Zukunft steht noch in den Sternen. Seit die DB bei uns privatisiert wurde, haben sich für den Fahrgast nur Nachteile ergeben – jedes Jahr Preisanstiege (die fehlenden Raucher, die logischerweise die Bahn boykottieren, müssen irgendwie wieder ausgeglichen werden), verdreckte oder geschlossene Toiletten, Rauchverbote – und Anstieg der Gewaltszenen aufgrund der Unzufriedenheit während der Bahnfahrten – Zustände, die noch vor 10 Jahren undenkbar waren.

    Fazit für mich: Langstrecken werden meinerseits nur noch im verschließbaren Einzel-Nacht-Abteil per Bahn erfolgen, zumal ich Flüge ob der Überwachungsmaßnahmen (Nacktscannen – und weitere würdelose ‚Ganz-Körper-Untersuchungen) schon lange Zeit boykottiere. Tagesfahrten der Bahn sollten von jedem selbstbewußten Raucher, der auch nicht bereit ist, sich in die gelben Vierecke an Bahnhöfen zu begeben, konsequent boykottiert werden.

    Grüßlis von Muna, aus dem Ländle 🙂

  8. Pingback: Politiker als CEO der Lobbyisten

  9. Was ist bei dem Thema (Vulkan) vermisse:

    Gab es früher in ähnlichen Fällen auch Flugverbote, ich kann mich an keines Erinnern.
    Oder war noch gar nie so viel Vulkanasche in der Luft?

    Meine Schätzung:
    Es war noch nie so viel Angst (Gesundheit, Rauchen, Fett, Bier, Terrorismus…) in der Luft wie Heute.

    die Flugzeuge durften nicht starten weil allle in die Hosen schissen.

  10. Ja, ich lebe noch.
    Deine Schreibfrequenz hat abgenommen, was soll ich da Kommentieren *autsch*

    Kluge Analyse in der „Welt“.
    In den letzten Wochen und Monaten sah ich schwache Schimmer der Hoffnung am Himmel auftauchen.
    Nur schwach, aber besser als gar nichts.
    Sarrazin, Islam-Diskussionen europaweit sein der Minarett-Abstimmung, Antifeminismus-Gruppe (lies dazu die Kommentare im 20Minuten) sind die Themen.

    Es lohnt sich, Kommentare zu den entsprechenden Artikeln zu lesen.
    Am besten auf den Websiten von Printmedien.
    Da ist was am Aufbrechen, das hoffentlich die ganze PC in den Gulli spült.

    Es ist an der Zeit, das die Linken wieder links werden.
    Links wie früher, nicht blödsinnig wie heute.
    Dann klappt es vielleicht auch bei den Wahlen und viele inzwischen-SVP-Wähler würden den Weg zurück zur SP finden

    P.S. ich wollte dir von ein paar Wochen eine mail schicken: deine Adresse scheint nicht zu funktionieren.

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