Finanzkrise: Es wird noch viel schlimmer

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Schwarzenegger ruft finanziellen Notstand aus

Kalifornien trägt mit einem Bruttoinlandsprodukt von 1,8 Billionen Euro etwa 13 Prozent zur Wirtschaftsleistung der gesamten USA bei. Für sich genommen ist der Bundesstaat die achtgrößte Volkswirtschaft der Welt.

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Die Kredit-Blase wird platzen!

Der US-Konsument ist so hoch verschuldet wie noch nie zuvor. Der Betrag, den ein amerikanischer Haushalt an Kreditkarten- Schulden und anderen Verbindlichkeiten hat, ist immens. Und dieses Problem wird täglich größer. Alles in allem haben amerikanische Haushalte Schulden von über 7 Billionen Dollar, das sind rund 75.000 Dollar pro Haushalt. Dabei müssen Sie berücksichtigen, dass der durchschnittliche amerikanische Haushalt nur rund 42.000 Dollar jährlich zur Verfügung hat! Kreditkarten-Schulden sind die gefährlichsten Schulden von allen. Wenn ein Hausbesitzer die Hypothek nicht mehr bezahlen kann, bekommt die Bank das Haus. Wenn aber die Kreditkarten- Inhaber Konkurs anmelden, können die Banken oft nicht mal mehr einen einzigen Cent der Schulden eintreiben. Wenn man dann noch die Staatsschulden mit einberechnet, jedoch ohne Gemeinde- und Länderschulden (County & Country) in den USA, was alles noch mehr in die Höhe treiben würde, jedoch berücksichtigt werden müßte, dann errechnete Sackstark bereits im September 2008, also vor fast einem Jahr,  175.000 Dollar US-Schulden pro Kopf.

Der DAX kann dann auf bis zu 2.200 Punkte fallen, der Dow Jones auf 7.000 Punkte oder noch tiefer. Das Anlegervertrauen ist tief erschüttert, weitere Banken sowie Unternehmen gehen pleite. Bevor Sie richtig wissen, was um Sie herum geschehen ist, werden Sie sich mitten in der schlimmsten Wirtschaftskrise seit der Weltwirtschaftskrise 1932 wiederfinden – mit all seinen Konsequenzen.

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Im Forum deutschland-kontrovers.net liest man den Kommentar:
karl-friedrich, 2. Juli 2009
«“Ich rief heute bei dem Verantwortlichen für Körperschaftssteuern an und war nicht schlecht erstaunt, was der gestreßt von sich gab: Sie glauben gar nicht, was bei uns los ist, die bis jetzt abgegebenen Steuermeldungen und dabei sind die Firmen die Konkurs angemeldet haben, noch gar nicht enthalten, entsprechen einem Steuereinbruch von über 85 Prozent! Wir fahren in die größte Katastrophe der Geschichte, was die Menschheit je erlebt hat, das nach den Wahlen erst zum Vorschein kommen darf. Das schaffen die nicht!. Mein Stuhl wackelt sowieso! Was glauben Sie, was mit den Rentenzahlungen und Pensionszahlungen erst los ist! Die können im 4. Quartal gar nicht mehr bedient werden! Wenn Sie sagen, dass sie in 2009 gar keine Gewinne machen, senden Sie besser gleich einen Antrag, damit wir Ihre Vorauszahlungen auf Null setzen. Darauf kommt es auch nicht mehr an, ich stelle die Vorauszahlungen sofort um, dauert nur 1-3 Tage. Das ist das, was ich sowieso den ganzen Tag mache. Normale Bearbeitungen von Steuererklärungen mit Rückzahlungen laufen schon gar nicht mehr, wird alles nach unten geschoben. Ich sagte ihm, dass ich das auch so sehe, dass alles zusammenbricht und ich auch aus sicherer Quelle ghört habe, dass bereits Lebensmittelmarken für Aldi & Co. gedruckt werden. Was heißt das für uns?
Seine Antwort: Wenn es dann auf Lebensmittelmarken überhaupt noch Lebensmittel gibt! Ich muss jetzt das Gespräch beenden, habe schon genug gesagt.
Also ich bin wirklich kein Pessimist, wenn man aber so etwas von einem Finanzbeamten hört, kommt man automatisch ins Grübeln.
Wir kennen ja alle die Meldungen der letzten Wochen und Monate, aber das sind ja Infos, die nicht über die Medien kommen, ich glaube das ich jetzt ein wenig umdenken muß, was die Zukunft betrifft.
Hat jemand Daten von seinem lokalen Finanzamt zur Entspannung der Panik?»

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Hallo Chef,
«da ich nicht Mitglied Ihres Forums bin, moechte ich auf diesem Weg kurz eine Antwort auf den letzten Beitrag in dem o.g. Thread geben.
Mein Bruder arbeitet beim Finanzamt. Er bestaetigt mir aehnlich katastrophale Rueckgaenge. War er vor einem Jahr noch zuversichtlich und hielt die kommende Wirtschaftskrise mehr fuer ein Verschwoerungsszenario, hat er vor einem Monat begonnen schon Lebensmittel einzubunkern. Und er gehoert sicherlich nicht zu dem Menschentyp, der sich verrueckt macht. So ehrliche Worte wird man als Fremder von einem Beamten beim Finanzamt selten hoeren. Aber in der Familie wird da schon ganz anders geredet.Insofern halte ich die Aussage ueber 85% Rueckgang der Steuereinnahmen fuer moeglich.» Quelle

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avak, 2. Juli 2009
Nachrichten, die auch auf Deutschland zukommen – nach der Bundestagswahl. Dann wird sich auch hierzulande zeigen, dass diejenigen, die jahrelang bequem von staatlichen Erpressergeldern lebten, am Ende auf das falsche Pferd gesetzt haben. Noch jeder Sozialismus ist in der Pleite geendet. Immer war zum Schluss die Verteilmasse zu groß geworden und die produktiven Wirte konnten oder wollten die immer gierigeren Nettostaatsprofiteure nicht mehr ernähren. Der höchstmögliche Punkt der Ausbeutung der letzten Produktiven auf der berüchtigten Laffer-Kurve ist nicht nur in Kalifornien überschritten. Die reale Staatsquote – inklusive versteckter Steuern und Abgaben wie GEZ oder IHK sowie Monopolkosten für Steuerberater oder Schornsteinfeger – erreicht in Deutschland heute 70 Prozent.

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Solche Meldungen findet man in letzter Zeit immer öfter. Gerhard Spannbauer ist derzeit wohl der größte Pessimist in bezug auf die Folgen der Finanzkrise. Seine Ansichten gelten insbesondere aus der Sicht des Deutschen. Wird die Schweiz ihre Grenzen dicht machen müssen? Vor wenigen Monaten wurde Gerhard Spannbauer noch belächelt, heute gehört er mit seinem Know-how zu den gefragten Experten. Nachfolgenden Aufsatz schrieb er bereits am 12 Dez. 2008, den Sackstark Ihnen nicht vorenthalten, sondern ans Herz legen möchte – denn was ist, wenn er die Sachlage korrekt erkennt und recht hat?

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Die wirklichen Ursachen der Finanzkrise

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Logischerweise werden wir nun bei der offiziellen Erklärung der Finanzkrise erneut für dumm verkauft. Zunächst hieß es, die Finanzkrise wurde durch die Immobilienblase in den Vereinigten Staaten ausgelöst. Dann waren die Wallstreetbanker und Hedgefondsmanager die Bösen. Danach die hiesigen Banken und gierigen Manager. Glaubt man verschiedenen Politikern, dann sind es die freien und ungezügelten Märkte und am Schluß kommt sogar jeder Einzelne an den Pranger, weil wir als Konsumenten nicht genügend Geld ausgeben.

Daher ist es angebracht, die wirklichen Ursachen beim Namen zu nennen. Die weltweite Finanzkrise wurde und wird von vier Faktoren ausgelöst:

  1. Eine Clique superreicher Familien (Rockefeller, Rothschild, Morgan und weitere) arbeitet seit Generationen daran, die Welt unter ihre Kontrolle zu bringen und hat dieses Ziel dadurch erreicht, daß es ihr gelang, sich das weltweite Finanzsystem unter den Nagel zu reißen.
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  3. Die Notenbanken, die den Zins und die verfügbare Geldmenge diktatorisch festlegen und die Welt mit unendlichen Summen zu günstigem Geld fluten.
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  5. Die Regierungen, die immer mehr Geld ausgeben als sie zur Verfügung haben und somit immer Mittel und Wege suchen, neues Geld zu bekommen und dabei billigend in Kauf nehmen, daß sie sich über die nächste Währungsreform zu Lasten ihrer Bürger entschulden.
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  7. Das heutige Geldsystem mit dem Zinseszinseffekt.

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Das sind die wirklichen Gründe, und ich will Ihnen hierzu folgende Erläuterung geben:

  1. Im Jahre 1913 wurde mit der Gründung des Federal Reserve Systems in den USA der entscheidende Schritt vom Staatsgeld zum privaten Geld vollzogen. Die beiden Hochfinanzgruppen Rothschild und Rockefeller hatten mit 13 ihnen zuzurechnenden Banken (Federführend sind die beiden Großbanken Citibank und die J. P. Morgan Chase Company.) eine neue Privatbank mit dem Recht, eigenes Geld in Umlauf zu bringen, gegründet. Mit dieser Nacht- und Nebelaktion, die über die Weihnachtsfeiertage in dem besagten Jahr durchgezogen wurde und das Parlament im Unklaren über die Folgen ließ, erreichte die Hochfinanz ein wesentliches Etappenziel, nämlich den wichtigsten Schritt zur Versklavung der Menschen mittels Geld. Bedenkt man, daß der Dollar die Weltleitwährung ist und die wesentlichen anderen Währungen überwiegend mit Devisenbeständen in Dollar gedeckt sind, erkennt man die Dimension dieses Schachzugs. Die daraufhin aus dem Nichts folgende und schier unbegrenzte Vermehrung des Dollars bescherten der Hochfinanz nahezu unvorstellbare finanzielle Mittel, mit denen sie die ganze Welt kaufen kann. Insbesondere schafft sie sich dadurch quasi Monopole bei den Rohstoffen (Gold, Kupfer, Zink, Uran usw.) und den Nahrungsmitteln und ist derzeit bemüht, die Nahrungsmittelerzeugung (bspw. mit Patenten auf Saatgut) und das Trinkwasser ebenfalls unter Kontrolle zu bekommen. Natürlich fragt sich der aufmerksame Beobachter, warum läßt die Welt sich dies gefallen und warum nimmt die Welt den offensichtlich immer wertloser werdenden Dollar entgegen. Die amerikanische Hochfinanz und die amerikanische Regierung zwingen seit Jahren auf wirtschaftlichem und politischem Weg die anderen Länder und die wichtigsten Zentralbanken der Welt zur Annahme des Dollars. Folgen die anderen Länder diesem Wunsch nicht, kommt das Militär ins Spiel, so wie das Saddam Hussein und der Irak leidvoll fahren mußten. Intelligenterweise hat es die US-Hochfinanz geschafft, den wesentlichen Teil der faulen Dollars ins Ausland zu bringen. Über drei Viertel aller Dollarbestände befinden sich nicht in den USA, sondern bei den Gläubigerstaaten. Wird der Dollar also früher oder später entwertet, sind die anderen Länder, Banken und Marktteilnehmer außerhalb der Vereinigten Staaten die Leidtragenden.
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  3. Alle Notenbanken der heutigen Welt, an vorderster Stelle die amerikanische FED, sind die Handlanger der Hochfinanz und legen den allgemeinen Zins und die Geldmenge in diktatorischer Weise fest. Anstatt daß der Markt, wie bei allen Produkten, den Preis nach Angebot und Nachfrage reguliert, wird dieser von der FED fixiert. Nach welchen Kriterien die amerikanische Zentralbank die Zinsen festlegt, ist nicht bekannt und erscheint äußerst willkürlich. Ebenso die Ernennung des FED-Chefs. Dieser wird von einem Gremium ernannt und kann im Gegensatz zum US-Präsidenten nicht nur zwei Amtszeiten regieren, sondern solange er möchte. Tatsächlich ist er auch niemandem gegenüber rechenschaftspflichtig. Er agiert im Hintergrund, verantwortet sich weder vor dem Repräsentantenhaus, noch dem Senat noch der Presse oder der Öffentlichkeit. Die offizielle Begründung hierfür ist, daß er nur auf dieser Grundlage tun kann was er eben zu tun hat, und weil er unbequeme Entscheidungen treffen muß. Insider sagen jedoch zu recht, daß beispielsweise der Kongreß auch täglich sehr unangenehme Entscheidungen zu treffen habe, ohne daß es hier eine Geheimhaltung gebe. Dies führt dazu, daß die halb geheim agierenden Notenbanken die Wirtschaft auf verschiedene Weise nach Belieben beeinflussen können; sei es durch eine Geldflutung oder durch eine Geldreduktion. Wie wir in der Vergangenheit gesehen haben, und es auch jetzt erleben, machen sie davon zu unser aller Schaden reichlich Gebrauch.
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  5. Die meisten heutigen Politiker unterliegen den gleichen Zwängen wie auch die Politiker und Herrscher früherer Zeiten. Schon immer bestand bei ihnen der Drang, mehr Geld auszugeben, als zur Verfügung stand, beziehungsweise so viel wie möglich aus den Untertanen herauszupressen. So nutzten sie, um ihre ausufernden Ausgaben tätigen zu können, die Möglichkeit der Geldschöpfung oder der Verfälschung des Geldes (Streckung von Gold und Silbermünzen) beziehungsweise der Aufnahme von Krediten. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Wir erkennen dies an der extremen Verschuldung der Vereinigten Staaten, aber auch der Situation in Deutschland. Zum Jahresende 2004 war die Bundesrepublik mit 1,394 Billionen € verschuldet. Die Verschuldung betrug zu diesem Zeitpunkt 328 % der jährlichen Steuereinnahmen (Diese beliefen sich im Jahr 2004 auf 456,9 Milliarden €.). Man könnte also sagen, daß der deutsche Staat auf drei komplette Jahreseinnahmen verzichten müßte, um seinen Schuldenberg abzutragen. Natürlich ist dies nie möglich. Bei diesen Schulden sind aber verschiedene gesetzlich verbriefte Ansprüche – wie Pensionsverpflichtungen für das Heer der Beamten – nicht berücksichtigt, ebenso wie die Transferzahlungen in das staatliche Rentensystem. Rechnet man diese Posten als laufende Ausgaben zu den Zinsen, erkennt man, daß der Bund circa zwei Drittel seines Haushalts allein für diese Zahlungen aufbringen muß. Somit lautet das zwingende Fazit, daß die Bundesrepublik Deutschland seit Jahren überschuldet, ja eigentlich zahlungsunfähig ist, und keine Aussicht auf eine Rückführung der Schulden besteht. Die aktuelle Rezession wird die Verschuldung sogar noch ausweiten. Die deutsche Regierung überlegt, den wirtschaftlichen Notstand feststellen zu lassen, der ihr erlaubt, eine Neuverschuldung über die staatlichen Investitionen hinaus vorzunehmen. Somit bleiben nur folgende Auswege: Die Verlängerung und Neufinanzierung der Altschulden (Schon heute wird in etwa der Betrag der Neuverschuldung allein für die Zinszahlung der Altschulden benötigt.) und in nicht allzu ferner Zukunft die Entschuldung über eine Währungsreform zulasten aller ehrlichen Sparer und Anleger. Dasselbe Schicksal droht natürlich auch höchstverschuldeten Staaten wie den Vereinigten Staaten von Amerika, Italien, Großbritannien, Griechenland, vielen ehemaligen Ostblockstaaten und Entwicklungsländern. Island ist bereits im Herbst 2008 pleite gegangen und Ungarn scheint der nächste Kandidat zu sein. Somit sind und bleiben die Regierungen die Hauptschuldenmacher der Welt und unterhöhlen das wirtschaftliche System durch eine endlose Schuldenorgie immer mehr.
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  7. Der Zinseszinseffekt: Die Tatsache, daß sich Geld ohne Arbeit vermehrt, gehört zu den Grundübeln der heutigen Welt und schnürt die Wirtschaft ab. Als Beispiel sei der berühmte Josephs-Pfennig aufgeführt: Das berühmte Beispiel kennt jeder: Hätte man zu Jesus´ Geburt einen Pfennig zu 5% Zinsen angelegt, so ergäbe dies durch den Zinseszinseffekt bis zur heutigen Zeit einen utopischen und nicht vorstellbaren Geldbetrag, der ein Vermögen repräsentieren würde, daß 268 Milliarden Erdkugeln aus purem Gold ausmachen würde. Würde es den Zinseszins nicht geben, betrüge der Wert des angelegten Pfennigs nicht einmal einen Euro.

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Hieraus erkennt man unschwer, daß das heutige Geldsystem wie ein schwerer Mahlstein an der Menschheit hängt, der die wenigen Reichen immer reicher macht und den Rest immer weiter verarmen läßt. Dieser Zinseszins – die Hoffnung auf Reichtum ohne Arbeit – zwingt alle Menschen in einen fatalen und letztlich mörderischen Konkurrenzkampf zu Lasten moralischer Werte, der Bodenschätze und anderen Ressourcen.

Unter dem Zinseszinseffekt steckt aber noch ein an anderes Problem: Wenn Banken heutzutage Geld schaffen – besser schöpfen – dann schöpfen (erzeugen aus dem Nichts) sie bspw. nur einen Dollar oder einen Euro und bringen dieses Geld als zu verzinsendes Schuldgeld auf die Welt, nicht aber die dazugehörenden Zinsen. Aus solch einem geschöpften Dollar werden in 100 Jahren bei 6% Verzinsung 13.781 Dollar. Mit jedem neu ausgereichten Kredit gelangt zwar zusätzliches Geld in den Umlauf und scheint diesen Widerspruch im ersten Moment zu entschärfen; da damit jedoch auch neue Zinsansprüche entstehen, türmt sich die Zinsschuld in noch größere Höhe und läßt die Diskrepanz weiter bestehen. Infolgedessen müssen sich die Menschen gegenseitig bekämpfen, um dieses fehlende Geld zu ergattern. Dadurch wird die Allgemeinheit gezwungen, sich immer tiefer in Schulden zu verstricken. Die Menschen arbeiten immer mehr, jedoch bleibt für ihre Lebensunterhalt immer weniger übrig. Ein teuflischer Kreislauf, der die Welt in ein unendliches Schuldenmeer stürzt. Eine perfekte Falle! Viele Menschen laufen wie die Hamster im Laufrad, ohne je imstande zu sein, ihre Schulden abzutragen. Daher ist eine tief greifende Systemänderung vonnöten. Die Wirtschaft wird auf Dauer nur funktionieren, wenn es ein Geldsystem ohne Zinseszins gibt, so wie es verschiedene Freidenker bereits entwickelt und aufgeschrieben haben. Ohne solch eine Systemänderung wird die Menschheit auf der Erde keine wirkliche Zukunft haben, und selbst wenn nach einem Crash ein neues System geboren würde, wäre es bereits todgeweiht, wenn es auf derselben Grundlage wie das jetzige basierte.

Darüber hinaus muß man leider erkennen, daß der Wohlstand der gesamten westlichen Welt eine einzige riesige Mogelpackung ist. Wahrscheinlich gab es vor einigen Jahrzehnten tatsächlich noch eine redliche und ehrliche Arbeit und es wurden tatsächlich hochwertige Produkte produziert. Unser Land und das vom 2.Weltkrieg zerstörte Europa wurden tatsächlich von vielen Menschen in harter und hingebungsvoller Arbeit wieder aufgebaut. Deutschland ist heute federführend im Ingenieurwesen sowie bei vielen wertvollen Erfindungen und Entwicklungen für die gesamte Welt. Selbstverständlich trifft das in ähnlicher Weise auch für andere Länder unseres Planeten zu. Aber offensichtlich gab es dann einmal eine Kursänderung, weg von dieser ehrlichen Arbeit, die reale Werte schuf, hin zu einer Richtung, die Reichtum und Wohlstand ohne wirkliche Arbeit versprach. Oder drücken wir es anders aus: Lassen wir einfach andere für unseren Wohlstand arbeiten (Dritte-Welt-Länder) oder finanzieren wir heute unser schönes müßiges Leben mit Schulden, die irgend jemand in ferner Zukunft hoffentlich für uns abbezahlt. Und so wurde ein Wirtschaftssystem erfunden und entwickelt, so wie in den letzten Jahren die strukturierten Wertpapiere und die vielfältigen, Profit und vermeintliche Sicherheit versprechenden Kreationen auf dem Gebiet des Finanzsektors. So entwickelte sich unser Wirtschaftssystem zu einer nahezu unbegreiflichen Blase, einer heillosen Verwirrung, die sich jetzt ihrem Ende nähert. An einer Stelle mußte diese künstliche Blase platzen, und dies geschah offensichtlich auf dem US-amerikanischen Immobilienmarkt vor circa eineinhalb Jahren.

Das sollten Sie wissen, um wichtigen Zusammenhänge besser verstehen zu können und die korrekte Ursache zu erkennen. Ferner sind sie dann vor den Nebelbomben und Aussagen vermeintlicher Experten, Wirtschaftsfachleuten oder Politikern gefeit.

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Und hier ein willkürlich aus seiner Webseite herausgepickter Rat von vielen, wie man der Krise am besten begegnen kann. Er geht von vorübergehend bürgerkriegsähnlichen Zuständen aus.

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Aktive Vorsorge

Legen Sie einen Bargeldvorrat an. Sie sollten einen Bargeldvorrat in Höhe von drei Monatsausgaben verfügbar haben. Holen Sie Ihr Geld von der Bank, achten Sie dabei auf kleine Scheine. Besorgen Sie dabei 2/3 in Euro und 1/3 in Schweizer Franken. Der Euro ist zunächst das bekannte Zahlungsmittel, wird aber wahrscheinlich bald darauf in größte Probleme kommen (massive Abwertung, Auflösung, Ausscheren einiger Länder etc.), und daher ist fraglich wie sich sein Wert entwickelt.

Was und wann so etwas Zeit passiert, kann kein Mensch vorher sagen. Jedoch scheint der Schweizer Franken wie die Norwegische Krone und ggf. der Kanadische Dollar eine krisensichere Währung zu sein. Beim letzten sprechen allerdings die Gerüchte von einer Nordamerikanischen Währungsunion mit dem neuen Amero dagegen.

Ich rate, die Hälfte des Eurobargelds in bundesdeutschen 10 Euro Silbermünzen anzulegen. Diese Silbermünzen sind in der BRD ein offizielles Zahlungsmittel und enthalten ca. eine halbe Unze Silber. Also Geld mit innerem Wert. Diese bekommen Sie bei jeder Bank im Tausch 1:1 mit einem Geldschein, also € 10,– für eine Münze. Meist haben Banken nur ca. 20 bis 100 solcher Münzen vorrätig. Sie können diese aber bestellen und bekommen Sie dann cirka eine Woche später. Ebenso kann man diese Münzen bei der Bundesbank oder deren Filialen abholen.

Im Krisenfall werden solche Münzen sicher deutlich lieber angenommen als vertrauensabhängiges Papiergeld. Manche Ratgeber gehen davon aus, dass man im Krisenfall eine Unze Silber benötigt, um eine vierköpfige Familie eine Woche lang zu ernähren. Diese Vorsorge erledigen Sie damit gleich nebenher.

Nun habe ich wahrscheinlich Ihren Glauben an die üblichen Geldanlagen ordentlich erschüttert. Entschuldigung dafür, jedoch scheint das der Wahrheit sehr nahe zu kommen. Ich denke, meine Ausführungen sind bei weitem nicht so hart und gnadenlos, wie das Leben im Krisenfall sein wird.

Der Autor dieses Artikels, Gerhard Spannbauer aus Deutschland, war früher mal Trader bei Banken und betreibt heute die Seite http://www.krisenvorsorge.com. Er weist auf eine umfassende Krisenvorsorge hin, die mit den Finanzen beginnt, aber auch die Bereiche persönlicher Vorsorge und Maßnahmen zur eigenen Sicherheit umfaßt. © 2008 Gerhard Spannbauer Dieser Artikel darf nur unverändert und mit Angabe der Urheberschaft weiter verbreitet werden.

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