Plain Packs: Staatliche Enteignung

Plain packaging

Echte Plain-Packs und was Antiraucher dafür halten

plain packs - real and false

Links: Echte plain packets – Rechts: Bunte Gesundheitspornos

GB plain packsAustralien hat eindeutig die Nase vorn im Rennen um den Pokal eines realitätsfernen Gesundheitswahns, der die weltweite Ausrottung des Tabakkonsums oder gar der Raucher zum Ziel hat. Tabak und Nikotin sollen letztendlich nur noch Pharmafirmen zugänglich sein.

Dicht auf den Fersen der Aussies folgt Großbritannien, ebenfalls Mitglied des Common Wealth (Def.) und „Americas best friend“. Beim Tanz um den Pokal beschloß das Unterhaus am 15. März 2015, eingeschüchtert durch das dortige Heer an Gesundheitsbürokaten, eine Zwangsverordnung zum ‚plain packaging‘ und demonstriert eindrücklich, wie ansteckend die Epidemie der Volksverblödung ist. Einerseits sterben in der NHS, dem öffentlichen britischen Gesundheitssystem, die Patienten wegen Hungers und Wassermangels in Massen weg, so daß Ärzte das lebenswichtige Naß auf Rezept verschreiben um einigermaßen sicherzustellen, daß ihre Patienten auch mit Wasser und Nahrung versorgt werden, andrerseits deklariert der Inselstaat in einer Art religiöser Ekstase Tabak gefährlicher ein als Tod durch Dehydrierung im Krankenhaus. So die Schizophrenie der Antiraucher-Gilde, die ihr eigenes Brett vor dem Kopf nicht zu erkennen vermögen.

An Evening of Plain Speaking on Plain Packaging

On 24th February 2015 opponents of standardised packaging of tobacco came together for An Evening of Plain Speaking on Plain Packaging at the Institute of Directors. The well-attended event featured members of the public and representatives of some of Britain’s leading thinks and campaign groups.

Werbeflächen-Piraterie

Fortan dürfen Tabakfirmen den inzwischen entmündigten Erwachsenen im Königreich nur noch Tabak in gesundheitspornographischer Verpackung, sogenanntem plain packaging, verkaufen. Unter plain packaging verstand man bisher eine einheitliche, uniforme, neutrale Verpackung, die keine Rückschlüsse auf Hersteller oder Inhalt zuließ und einfarbig, ohne Logo unauffällig neutral daherkam. Doch Orwells Neusprech scheint eine selbst erfüllende Prophezeiung zu sein, genauso wie die marktschreierischen Photoshop-Drohungen gegen die gesundheitliche Integrität der Raucher auf den Packungen. In Zukunft wird jeder, der Tabak kauft durch das Werbeverbot! auch gesundheitsschädigende Werbebotschaften mit Bildern von getürkten Lungenödemen oder Zahnausfall zwangserwerben; so der Wille der nationalen Gesundheitsbehörden über die EU. Wir wissen zwar nicht, was Antiraucher so alles an Pillen schmeißen, doch es ist offensichtlich, daß Sie, benebelt in Wahnvorstellungen nicht merken, daß dies Werbung der übelsten Art aus unterster Schublade ist; und dennoch nennen sie es ‚neutrale Verpackung‚ oder ‚Werbeverbot‚ und die Verantwortlichen sich ‚Gesundheitsamt‚.

Lesen Sie dazu bitte den offenen Brief zur neuen Tabakprodukterichtlinie der EU von Prof. Dr. Romano Grieshaber an die deutschen EU-Abgeordneten, worin er erklärt, warum diese grundfalsch ist.

«Als Präventionsfachmann muß ich Ihnen sagen, daß das ehrenwerte Ziel, mit solchen Mitteln aus möglichst vielen Rauchern glückliche und gesunde Nichtraucher zu machen, auf diese Weise gar nicht erreicht werden kann. Streß erhöht bei Rauchern das Bedürfnis zu rauchen, und sie hohem Streß auszusetzen verringert die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Rauchstopps. Gleichzeitig werden ihnen dazu noch potentiell krankmachende Botschaften vermittelt, denn daß Angst vor Krankheit selbst ein Krankheitsauslöser sein kann (sogenannter „Nocebo-Effekt“) und daß dasselbe auch für die soziale Isolation gilt, in die Raucher wissentlich getrieben werden sollen, um sie damit unter Druck zu setzen, Nichtraucher zu werden, ist ebenfalls längst nachgewiesen. Lassen Sie sich nämlich nicht weismachen, daß die fünf Prozent Raucher, die als Folge des zunehmenden Drucks dann vielleicht wirklich zu Nichtrauchern werden, die negativen gesundheitlichen Folgen von stark streßerzeugenden Kampagnen für die verbleibenden 95 Prozent Raucher aufwiegen können. Fünf Prozent weniger Raucher als Folge von Ekelbildern, vom Verbot bestimmter Arten von Zigaretten und der anderen Maßnahmen wären aber schon mehr, als ich erwarte, wenn ich die Erfahrungen in «antitabakpolitisch fortgeschrittenen» Ländern so betrachte. Da irrwitzigerweise mit der Tabakproduktrichtlinie auch die in den letzten zwei, drei Jahren von vielen Ex-Rauchern erfolgreich als Ausstiegshilfe genutzte E-Zigarette de facto verboten wird, ist im Gegenteil sogar eher mit einer Zunahme des Raucheranteils in der Bevölkerung zu rechnen. »

und

Eine Eindämmung des Rauchens durch Beschämung, Beschimpfung, Bedrohung und Bestrafung von Rauchern wird sich meiner Überzeugung nach mit absoluter Sicherheit als gesellschaftlich wie gesundheitspolitisch kontraproduktiv erweisen.

Tabakwerbung wenig relevant (Umfrage***)

Was macht das Rauchen attraktiv qm

kannibalisches Fleisch

Der Blutstau am großen Zeh zeugt von einem lebenden Model, das vermutlich an einer Kollagenose leidet (Autoimmunkrankheit)

Das einseitige Werbeverbot auf Verpackungen, dessen Antiraucher sich raubritterisch bemächtigt haben, hat weiterhin zum Zweck, den Raucher über diese verschärfte Nocebo-Attacke möglichst schnell acht Fuß tief unter den Rasen zu bringen. Und es wird nicht die letzte Attacke sein. Sollten Raucher die buntfarbigen Bildchen ernst nehmen, was wohl kaum anzunehmen ist, stürben sie tatsächlich um Jahre früher als bisher. Keiner schaut sich eine Packung Tabak an und sagt dann, «oh, diese Packung sieht aber niedlich aus», um dann mit dem Rauchen anzufangen. Dennoch halten uns die Administrationen weltweit für solcherart dämlich, was wiederum Aufschluß auf deren eigene Intelligenz erlaubt und auf versteckte Ziele unter falscher Flagge dieses Hype hindeutet. Weitaus wahrscheinlicher werden damit die angeblich zu schützenden Kinder angelockt, um die farbigen Bildchen auf dem Pausenplatz gegen andre zu tauschen während der erwachsene Raucher unter einem nie enden wollenden vorgeschobenen Jugendschutz eine irreführende und gegen geltendes Wettbewerbsrecht verstoßende Ware in einer Verpackung kauft, die absichtlich falsch kannibalisch hergerichtetes Fleisch statt Tabak deklariert, was des Antirauchers Hilflosigkeit, Verzweiflung und höchst bedenkliche Militanz an den Tag legt. Die Bilder sind Grußkarten an die Raucher und drücken aus, was Antiraucher ihnen im Kampf um Geruchspräferenzen an den Hals wünschen. Diese Militanz wird auch in Zukunft Steigerungen erfahren, und mit ihr die Nocebo-Attacken, weil wegen der aufgedruckten Gesundheitspornos kein einziger Raucher weniger rauchen wird. Er verweigert sich instinktiv der Einladung zum Psychospiel, im Wissen, daß das Märchen vom Passivtabakrauch längst aufgeflogen ist und nur als propagandistischer Vorwand zu einer Raucherhatz dient. Antiraucher sind in einem emotionalen und sachfernen Teufelskreis mit Religions- und Esoterik-Hintergrund einer demokratisch und rechtsstaatlich fragwürdigen ‚Wohlfahrt des Nudging‚ gefangen, eines zwanghaften Schubsens vermeintlicher, von ihnen selbst künstlich herbeigeführten und noch immer real inexistenter Hilfsbedürftigkeit in eine von ihnen als politisch-ideologisch selbst definierte ‚richtige‘ Richtung, und dies ungefragt und unerwünscht mit Unterstützung des staatlichen Gewaltmonopols. Wir sind gespannt, wie weit Parlament und Antiraucher noch gehen werden und können nur hoffen, daß der Spuk noch früh genug einer Ernüchterung und Selbsterkenntnis weicht. Die einzige Alternative wäre ansonsten eine Art neue Jeanne d’Arc, die den neo-feudalen Patriziaten wieder Egalité, Fraternité und Liberté beibringt. Die Geschichtsschreibung ist gespickt mit Konsequenzen solchen Machtmißbrauchs, der heute wieder stattfindet.

Australia first Continent to be tobacco-free?

We want to take the Australian smokers to come down to 10 per cent in 2018 and we want to get the smoking indigenous community to get to half in this time. The only way we can do that is to promote a very aggressive approach to make it sure that the messages are clear.

Was als ungefragt zwangsverordnete Hilfe rechts- und ökonomieunkundiger Schreibtischtäter daherkommt, ist ein Angriff auf die, aus dem römischen Recht übernommene Handelsmaxime von Treu und Glauben, dem Fundament, worauf das gesamte Handelsrecht aufgebaut ist und ohne das kein Handel funktioniert. In der Schweiz besitzt dieser Grundsatz sogar Verfassungsrang und ist dadurch von umfassenderer Wirkung als in andren Ländern. Sollte diese Präjudiz der politischen Enteignung wegen zahnloser Kartellgesetze und fehlenden Sachverstands Schule machen im Kampf um die Monopolstellung einiger weniger Universal-Konzerne, dann wird noch einiges an solcher Barbarei auf uns zukommen.

Einen Vorgeschmack der kanadischen Administration und ebenfalls Common Wealth Mitglieds auf den Passivtrinkerschutz läßt vielleicht endlich auch die militanten, dafür aber umso trinkfesteren Antiraucher aus Prinzip, wie den Pro Rauchfrei-Häuptling Peter Rachow, den SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach oder den Epidemiologen Joseph Kuhn aufhorchen, denen wir von Anfang an prophezeiten, was nun acht Jahre später Wirklichkeit wird. Wir warnten vor dem Rauchverbot, da dieser nur der Anfang einer unseligen Bevormundung sei, vergebens. Nun zieren bald unappetitliche Gesundheitspornos die oft mit Bildern von namhaften Künstlern versehenen Etiketten die Weinflaschen und sollen dem Candle Light Diner die Romantik ein für allemal austreiben, vermutlich um der Überbevölkerung zu begegnen. Wo kämen wir denn da hin, wenn uns das Leben Spaß bescherte während der Puritaner aus Übersee unter seinem religiösen Dogma leidet? Vergessen Sie das Märchen von Religionsfreiheit, es existiert nicht. Es ist vorherzusehen, daß selbst die Kerzen bald einmal verboten sein werden – mit dem Glühbirnenverbot hat es doch auch geklappt – emittieren diese doch weitaus höhere cancerogene Rauchpartikel als der medial verteufelte Tabak. (Dank an Nansy für untenstehenden Link im Kommentar!)

Gesundheitspornos auf Alkoholbehältern Blackbox plain packaging

Planwirtschaft

Bereits vor etwa zwei Jahren enteignete die EU-K Firmen durch ein Verkaufsverbot bestimmter Produkte (Menthol-Zigaretten und dünne Zigaretten) was ein eklatanter Eingriff in die freie Marktwirtschaft ist; der Staat könnte genausogut die Firmen durch Annektion verstaatlichen, wenn solch politisch emotionale, unreflektierte Aktionen als courant normal Eingang in die Rechtsprechung finden. Als nächstes reden Staaten oder Machtkolosse wie die der EU den Verwaltungsräten von Schokoladenfirmen ins Geschäft oder eröffnen die nächste Hatz-Kampagne zu einem Paradigmawechsel gegen Koffein-Junkies. Hieran erkennt man den präjudizierenden Charakter solch impertinenter Staatseinmischungen, die sehr schnell ausufern könnten. Unbestritten entsteht durch diese wirtschaftsfeindlichen Aktionen eine immer größere Rechtsunsicherheit, was Wirtschaftsverantwortliche sowie ausländische Investoren vor Arbeitsplätze schaffenden Investitionen und Risikokapital-finanzierten Innovationen zurückschrecken läßt; Innovationen, nota bene, die Bundesrat Johann N. Schneider-Ammanns Hauptforderung als Patentrezept gegen den schwachen Euro (er sprach fälschlich von einem starken Franken) in einer kürzlich abgehaltenen Rede an einer parlamentarischen Sondersession nicht müde wurde zu betonen (mangels eigener konkreter Rezepte). Beim derzeitigen Stand der Dinge lehnt der schweizerische Bundesrat plain packs ab. Noch völlig offen ist hingegen die geniale Innovation der Nikotinaufnahme über Wasserdampf, sogenanntes ‚Vaping‘ oder ‚Dampfen‘, das ohne Verbrennung von Tabak auskommt und absolut jeden vor Passivtabakrauch schützt. Dennoch wollen hypersensibilisierte Hysteriker das Nikotin aus dem Lebensmittelgesetz entfernen und dem schweizerischen Tabakproduktegesetz unterstellen. Die nikotinhaltigen Lebensmittel indes bleiben davon verschont. Honi soit, qui mal y pense!

Raucherin und Nichtraucherin

Zigarette danach

Das Bruttoinlandprodukt (BIP) ist der Gesamtwert aller Güter, d.h. Waren und Dienstleistungen, die während eines Jahres innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft hergestellt oder erbracht werden; nach Abzug aller Vorleistungen. Sollten die Common Wealth Länder weiterhin nicht zur Besinnung kommen, wird in der Folge das BIP, 1999 noch Bruttosozialprodukt (BSP), und noch früher Bruttonationaleinkommen (BNE) genannt, mit der Zeit mitsamt dem Wohlstand eines Staates sinken und damit auch die Währungsbewertung, was zwangläufig eine Rezession, wenn nicht gar eine Deflation nach sich ziehen würde. Bezogen auf die Schweiz, die zur Zeit unter dem schwachen Euro leidet, sei angemerkt, daß durch solch schwerwiegende Staatseingriffe auch der Schweizer Goodwill darunter leidet würde, was für eine Willensnation wichtige gesellschaftliche, kohäsionsfördernde Sparten wie Tourismus und Gastronomie in wenigen Jahrzehnten in der uns bekannten Form vom Markt verschwinden ließe, und von den Akteuren des Sanitarismus zu wenig berücksichtigt wird. Ideologie wir über die Ökonomie gestellt, was einem Pulverfaß mit brennender Lunte gleichkommt. Auch wird vergessen, daß ideologisch motivierte Handlungen eines Staates nicht in dessen Pflichtenheft gehören, sondern auf Machtmißbrauchsgelüste zurückzuführen sind. Man stelle sich mal vor, die UNO-WHO würde dem Zwergenstaats Schweiz die Entfernung des Schweizer Kreuzes in der Werbung auf Produkte und Dienstleistungen dekretieren, um präventiv und politisch korrekt religiösen Konflikten vorzubeugen. Genau das aber tut sie zur Zeit bei Tabakfirmen und bedient sich dabei noch immer, wie eine defekte Schallplatte, heuchlerisch des Jugendschutzes. Übrig bliebe dann eine „plain“-rote Fahne der einstigen UdSSR und andrer kommunistischer Leichen des 20. Jahrhunderts.

Dennoch haben einzelne ‚demokratische Staaten‘ vor Jahren begonnen, den Wert von Firmen über willkürliche Enteignung zu zerstören, indem ihnen staatlicherseits der sogenannte Goodwill zerstört wird. Es ist dies der Wert einer Firma für einen immateriellen Vermögensposten im Unternehmen, der als selbst erarbeiteter oder sonstwie geschaffener Firmenwert eine Höherbewertung des eigenen Unternehmens darstellt (originärer Firmenwert).

Es wird nicht mehr lange dauern und wir kehren zur Staats-Zigarette, -Schokolade, -Brennerei, usw, zurück, wie wir sie vor der Privatisierungswelle in vielen Ländern Europas gekannt haben, insbesondere in der DDR, aber auch in Spanien oder Frankreich, will man das Eigentumsrecht weiterhin expansiv für eine undefinierbare ‚gute Sache‘ verwässern und letztendlich den Kommunismus mit seiner rigiden Planwirtschaft selbst auf seine Validität überprüfen. Die Produktgestaltung auf eigener Verpackung und das Wort „plain“ wird auch hier in seiner Bedeutung nach Vorlage Orwell’schen Neusprechs pervertiert, wie bspw. auch das Wort „Gender“, (das grammatikalische Geschlecht), das nun plötzlich die sexuelle Ausrichtung der Menschen bezeichnen soll, wobei wir doch bereits das korrekte Wort „Sex“ für das biologische Geschlecht zur Verfügung haben, und nur der Verschleierung wahrer Absichten der Zombie-Feministen dient, analog den Antirauchern in den 1970ern, die damals das Nazi-Vokabular reaktivierten.

Nanny State: Bad for Taxpayers, Public Health and your Freedoms – Dr Patrick Basham

Ein positives Beispiel eines freiwilligen(!) ‚plain packaging‘ ist die Budget-Reihe von Migros, um Basisnahrungsmittel kostengünstiger an weniger Privilegierte in unserer Gesellschaft verkaufen zu können. Doch Neusprech und absichtlich 1996 mit der Schlechtschreibereform herbeigeführte babylonische Sprachwirrnis herrschen in pseudo-wissenschaftlichen Zeiten vor und erinnern an Umberto Ecos Mönchsfigur in «Der Name der Rose», welcher italienische, lateinische, spanische und französische Wörter querbeet in seinen Sätzen miteinander vermischte.

plain packaging MIGROS BUDGET PRODUKTE

Freiwilliges plain packaging der Migros spart Werbekosten

 

Schon wieder unter falscher Flagge

Für Kinder Trauma und Erwachsene Nocebo auslösende Verpackungen sollen den Raucher nicht etwa vom Tabakkonsum abschrecken (sie rauchen ja nicht die Packung) sondern ihn ausrotten, will man die versteckten Absichten und verdrehten (spin) Botschaften hinter bestem Neusprech (Def.) beim Namen nennen, die noch immer täglich auf uns niederprasseln. Es wird völlig ausgeblendet, daß die Ursache jeglichen Suchtverhaltens auf erfahrene Traumata zurückzuführen ist, so der Konsens der angewandten Psychologie, was in jeder Suchtklinik-Broschüre nachgelesen werden kann. Es stützt einmal mehr unseren Standpunkt, daß der propagierte Gesundheitsaspekt des Bundesamtes für Gesundheit und ihren steuerbefreiten Claqueuren in Stiftungsform nur vorgeschoben ist.

Im Klinikalltag sind Zusammenhänge zwischen Suchterkrankungen und Traumatisierungen evident. Doch erst in letzter Zeit hat sich die Forschung zunehmend mit diesem Thema auseinandergesetzt. Es steht mittlerweile außer Frage, daß Suchterkrankungen im Rahmen eines „komorbiden“ Problems spezieller Traumafolgestörungen wie etwa der Posttraumatischen Belastungsstörung zu sehen sind, aber auch durchaus zu den direkten Traumafolgestörungen gezählt werden können. Mittlerweile gibt es auch einige Untersuchungen, die den klinischen Erfahrungen Rechnung tragen, daß die Lebensgeschichten vieler Suchtkranker durch Gewalterfahrungen, sexualisierte Übergriffe und umfassenden Vertrauensmißbrauch gekennzeichnet sind, und die sich mit Zusammenhängen von Traumatisierungen in der Kindheit und substanzbezogenen Störungen in der Allgemeinbevölkerung beschäftigen (Mullen et al. 1993; Silverman et al. 1996; Duncan et al. 1996; Wilsnack et al. 1997; Schäfer et al. 2000; MacMillan et al. 2001, Langeland et al. 2003; Möller et al. 2003; Krausz et al. 2004, Lüdecke et al. 2004).
Unter Berücksichtigung dessen, daß bei einem Trauma einem äußeren Ereignis eine ätiologische Relevanz zugeschrieben wird, ergibt es sich, daß die Geschichte der Erforschung psychischer Traumata enger als bei anderen psychischen Phänomenen mit dem jeweiligen gesellschaftlichen und historischen Kontext verbunden ist. Die Entwicklung der Traumatheorie in Psychoanalyse und klinischer Psychologie kann somit nur vor diesem Hintergrund verstanden werden (Quelle).

Das Rauchverbot in der Öffentlichkeit zur Eindämmung nicht existenter Gefahren für Kapnophobiker genügt den Puritanern bei weitem nicht. Ihr medial produzierter Haß verlangt nach immer mehr Schikanen gegen die auszurottende Minderheit, die unter Berücksichtigung der Ex-Raucher noch immer eine Mehrheit darstellt. Ein Ex-Raucher ist einer, der ein Jahr lang nicht geraucht hat. Neun von zehn Ex-Rauchern beginnen irgendwann in ihrem Leben wieder zu rauchen. Doch Antiraucher-Studien negieren das und betreiben weiterhin Volksverblödung. Erst die Raucher aus der Öffentlichkeit verbannen um hernach auf die Übergewichtigen loszugehen zeugt von menschenverachtender Gesinnung. Nach fünf Jahren, so eine Studie, bringen etwa jede fünfte Ex-Raucherin und jeder zwölfte Ex-Raucher mindestens 20 Prozent mehr auf die Waage als vor dem Rauch-Stopp. Erschreckend auch die herumgereichten Zahlen von Studien über die Rückfallquote von sogenannten Ex-Rauchern, man kann sich das Gewünschte aussuchen; es ist für alle etwas da. Erschreckend deshalb, weil in den Statistiken epidemiologischer Studien Ex-Raucher nach nur einem Jahr Abstinenz bereits zu den Nichtrauchern zählen. Hier wurde nur eine Anwesenheitsliste ausgewertet: Danach betrüge die Rückfallquote nach acht Jahren 40 Prozent.

Weitaus realistischer ist diese Studie wonach 90% der nicht rückfälligen Ex-Raucher nach drei Jahren für weitere zwei Jahre abstinent blieben; das sind 90% von 12%, nota bene! Das wären dann total 10.8% Abstinente oder 89.2% Rückfällige nach nur fünf Jahren, davon volle 88 Prozent bereits nach zwei Jahren. Diesen Fakt einmal akzeptiert, wirft die Einjahres-Abstinenz-Beförderung zum Nichtraucher sämtliche Studien, die sich danach richteten, über den Haufen.

Nur 12% derjenigen Personen, die erst vor kurzem mit Rauchen aufgehört hatten, waren zwei Jahre später noch abstinent.
Dieser Anteil erhöhte sich mit der Dauer der Abstinenz zum Zeitpunkt der ersten Befragung. Er betrug 25%, falls bis zu 3 Monaten nicht geraucht worden war, 52% für 3 bis 6 Monate, 59% für 6 Monate bis 1 Jahr und 76% für 1 bis 2 Jahre. Aber erst nach 3 Jahren Abstinenz blieben mehr als 90% der Befragten auch die folgenden 2 Jahre abstinent. […] Geschlechtsunterschiede waren keine nachweisbar. Auch die Anzahl der Zigaretten, die täglich konsumiert worden waren, und das Bildungsniveau hatten keinen Einfluß auf die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls. Quelle: infomed.ch

Dennoch läuft solch perfider Schwachsinn aus kranken Köpfen ungehindert weiter unter dem Label „Kinder- und Jugendschutz„. Je farbiger eine Packung gestaltet ist, also je weniger „plain“, desto attraktiver wird das Produkt für Kinder, was jede Mutter bestätigen kann. Beim Betrachten dieser Ungeheuerlichkeiten schleicht sich einem unwillkürlich der Zahnarztbesuch fördernde Jingle „Viele, viele bunte Smarties“ (erwachsene Version) auf die Lippen, für uns ein starkes Indiz, daß offenbar das genaue Gegenteil des Schutzgedankens von Kindern und Jugendlichen gewollt ist. Vielmehr steht eine erpresserische, ideologische Umerziehung Erwachsener im Vordergrund, die der typischen Militanz der Antiraucher eigen ist.

Plain packs McDoanlds

Großbritannien und Irland sollen die Vorreiterrolle als europäische Speerspitze des „plain packaging“ für ganz Europa übernehmen. In Australien fordert der Gesundheitsaktivist Aaron Schultz bereits Einheitsverpackungen mit Gesundheitspornos für Fast-Food und kanadische Mediziner empfehlen Diabetiker-Füße auf Pizza-Schachteln. Zitat: «Zudem halten sie Aufklärung über die gesundheitlichen Folgen auf Verpackungen notwendig. Jegliches Junk Food muß klar mit Warnhinweisen markiert sein. »

Update 09.04.2015: Der Funke ist auf das Festland übergesprungen. Frankreichs Administration verlangt nun ebenfalls ‚neutrale Tabakverpackungen‚ und rechtfertigt sich mangels stichhaltiger Argumente mit dem Verweis auf die fanatische Hochburg Australiens. Der staatliche Eingriff in die Handels- und Gewerbefreiheit tritt am 1. Mai 2016 in Kraft. Quelle ORF

Nachfolgend sehen Sie das genaue Gegenteil dessen, was es beschreibt. Die gefährlichen und äußerst geschmacklosen Gesundheitspornos richten unkontrollierbaren, nicht vorhersehbaren Schaden an allen Menschen an. Mit plain packaging neu nun auch an Analphabeten und Vorschulkindern.

Plain packaging or health pornography?

Plain packaging or health pornography?  Unterschiedliche Artikel, die neutral und einfarbig gestaltet sein sollen sehen nach WHO-Definition so aus!


***Die Umfrage ist nicht repräsentativ, da die Teilnehmer nicht gezielt ausgewählt wurden. Durch die Straßen- und insbesondere die Online-Umfrage wurde jedoch eine breite Streuung über alle Bevölkerungs- und Altersschichten erreicht. Durch die Dominanz der Online-Umfrage ist die Umfrage auch nicht regional begrenzt, sondern auf ganz Deutschland übertragbar.

3051 Wörter

last modified: 2015-04-12 21:02

Auflagen und Restriktionen der EU-K

Auflagen Gesundheitspornos

6 thoughts on “Plain Packs: Staatliche Enteignung

  1. Tuet mer ja schüüüli leid, wänni da jetzt mal korrigierend igriffe mues, aber:

    „…ist ein Angriff auf die, aus dem römischen Recht übernommene Handelsmaxime von Treu und Glauben, dem Fundament, worauf das gesamte Handelsrecht aufgebaut ist und ohne das kein Handel funktioniert. In der Schweiz besitzt dieser Grundsatz sogar Verfassungsrang und ist dadurch von umfassenderer Wirkung als in andren Ländern.

    Bullshit im Quadrat!

    Dieser Verfassungsartikel 9 ist, wie eigentlich alle weiteren Grundrechts-Artikel in der BV von den hiesigen Volksverrätern aus Bundesbern und den sonstigen Firmenkonstrukten wie dem Bundesgericht u.ä. (beginnt ja bereits auf Gemeindeebene, auch wenn’s da noch nicht ganz so schlimm aussieht, wie auf kantonaler und Bundesebene) schon längst komplett ad Absurdum geführt bzw. ad Acta gelegt.
    Sprich: Die ganze Verfassung wurde längst mit illegitimen Gesetzen und Verordnungen komplett ausgehebelt. Was da auf Politebene noch läuft, ist doch höchstens dazu gedacht, die enddegenerierte und totalverblödete Volksseele, die noch immer glaubt in einem Rechtsstaat zu leben, die noch immer glaubt, die direkte Demokratie sei noch irgendwie gültig in der schönen neuen Weltunordnung, und die noch immer glaubt, vor dem Gesetze wären alle gleich zu behandeln, während sie sich noch nicht mal des Unterschieds zwischen einem Menschen (Lebewesen) und einer Person (Maske, Larve –> Schauspieler in einer gigantischen Maskeraden-Show!) bewusst ist, zum NArren zu halten, am Gängelband zu führen, und noch total zu versklaven!
    Meine eigenen bzw. persönlichen! Erfahrungen diesbezüglich beweisen jedenfalls schon Bände, und ein Harry J. H. könnte da auch ganze Bücher vollträllern, würde er sich noch in diese Terrordiktatur wagen, und vielen weiteren ergeht es ähnlich…

    Bsp. BV / dD:
    1. Zweitwohungsinitiative wurde mit sognenanntem Kompromissvorschlag komplett ausgehölt und verwässert,
    2. Masseinwanderungsinitiative scheitert sogenannt am Völkerrecht.
    Lustig dabei find ich, dass die SVP selber, die ja zurecht 2. moniert, massiv dazu beitrug dass 1. verwässert wurde!
    3. Bereits 2011 gab es eine Dissertation einer Studentin aus Biel (wenn ich’s recht in Erinnerung habe), die damals schon belegte, dass hinterrücks bereits über 50% EU-Recht der Brüsseler Psychoterrorkraten hier in Terrorhelvetien implentiert wurden! Mittlerweile dürfte der %-satz einiges höher liegen, und zudem sind unsere Bundesbernschen Volksverräter ja schon lange dran, der illegimierten Brüsseler Kommission die Pfeiffe zu lutschen.

    Da passt natürlich der globalistische Antiraucher-Terrorismus perfekt ins Bild, ist jedoch nur ein nebensächlicher Aspekt des ganzen Unrechtssystems der heutigen irren Welt, und wie im Artikel völlig zurecht ausgeführt: „dann wird noch einiges an solcher Barbarei auf uns zukommen.“. Genau!
    Schöne neue Weltunordnung!

    Auf die ich kreuzweise scheisse. Und bis dann der Mensch vollständig nur noch als Nutzvieh gehalten wird, bin ich längst weit weg und pflanze mir in sicheren Gefielden meinen eigenen Tabak. Chemtrailsfrei, btw. 😉

    Ps. @Magnus: Sorry der Heftigkeit, aber bei solchem haut’s mir einfach den Nuggi raus. Deine Artikel und Seite schätze ich nachwievor allerhöchst! Zur Beruhigung muss ich mir jetzt eine drehen… Momentan kann man bei den Tabakpäckli (Fred) zum Glück sogar noch diese widerwärtigen Blutpornos wegschneiden, um nicht jedesmal beim Drehen einer Zigi die ganzen Mitmenschen vollkotzen zu müssen aufgrund des Anblicks dieser perversen Abartigkeiten (die m.E. sowieso nur dazu dienen, mentale Beeinflussung dahingehend vorzunehmen, dass die Leute vermehrt wirklich schwer krank werden – eben weil sie diese Drecksbilder dauernd vor die Augen, und damit in die Geister bekommen -, damit die korpokratistische Pharmamafia noch dickere Profite einfahren kann)…

    • Du scheinst die Funktion von „Treu und Glauben“ nicht richtig verstanden zu haben. Es ist das Recht, dem Handelspartner zu vertrauen und dieses Vertrauen wird vom Staat geschützt, was ihn verletzlicher macht, weil auch er sich daran halten muß; zumindest bis zum Rauchverbot in der Gastronomie. Der Grundsatz von „Treu und Glauben“ ist eine der besten „Erfindungen“ im Rechtswesen und die wichtigste gesellschaftliche und wirtschaftliche Grundlage zum Tausch oder Handel überhaupt.

      Treu und Glauben ist ein Begriff der Rechtswissenschaft und bezeichnet das Verhalten eines redlich und anständig handelnden Menschen. Seinen historischen Ursprung hat der Grundsatz von Treu und Glauben in der bona fides im römischen Recht: Ein römischer Bürger hielt viel auf seine gute Treue; gemeint war damit zum Beispiel seine Zuverlässigkeit und Lauterkeit im Rechtsverkehr. (Wikipedia)

  2. Hmm.. da schreibt man mal wieder nen wirklich langen Kommentar, und typisch, geht der dann wieder nicht durch. Zumindest seh ich nichts…
    Zum Glück hab ich ctrl-c genutz vor Absenden…

    • Das tut uns leid. Aufgrund immer raffinierterem Spamming stieg die Zahl inzwischen auf 300 täglich was uns veranlaßte, einen schärferen Anti-Spammer einzusetzen. Auch die Registrierung mußte deshalb gesperrt werden. Als Nebenwirkung hält er jetzt auch alles zurück, was einen Link hat oder eine bestimmte Länge überschreitet.
      Jeder im Anti-Spam hängen gebliebene Artikel-relevante Kommentar wird freigeschaltet. Wenn dies gelegentlich etwas verspätet geschieht, sollte es aus unserer Sicht keinen Unterschied machen.
      Bedankt euch bei den Spammern.

  3. Kinder und Jugendliche halten sich an Verbote und nehmen Gefahrenhinweise ernst.
    Wer palavert solch einen Scheiss?
    Wohl nur Grenzdebile, die ihre eigene Kinder- und Jugendzeit vergessen haben.

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