Selbstmord auf Rezept

Selbstmord auf Rezept

Pfizer bewirbt schon seit längerem sein arg in Verruf geratenes Produkt des selbstmörderischen Rauchentwöhnungsmittel «Champix»(c) oder «Chantix»(c) besonders aggressiv in Ländern, in denen die Werbegesetze eher lasch gehandhabt werden oder gar inexistent sind, aber auch in Frankreich, Österreich und anderen europäischen Staaten, seitdem die Umsätze in den Keller rasseln. Die ebenfalls selbstmörderische, anti-epileptische Pfizersche Chemie-Keule mit dem romantischen Namen «Lyrica»(c) scheint dasselbe Schicksal zu ereilen. Ein weiterer Killer ist GlaxoSmithKline. Mit seinem, auch hier wiederum selbstmörderischen Antidepressivum «Paxil»(c) scheint sich die gesamte Pharmamafia einig, daß der weltweiten Übervölkerung nur so begegnet werden kann. Über neuropsychiatrische Reaktionen wurde berichtet (vgl. «Unerwünschte Wirkungen»). Bei «Zyban»(c), ebenfalls von GalxoSmithKline, einem weiteren selbstmörderischen Rauchentwöhnungsmittel auf Antidepressiva-Basis, wurde nach Einnahme von psychotischer und manischer Symptomatik, vorwiegend bei Patienten mit einer psychiatrischen Erkrankung in der Vorgeschichte berichtet. Wer hat heute keine solche in diesen Zeiten; und die Mehrheit solcher Erkrankungen sind noch nicht mal erkannt oder erfaßt? Man darf nur hoffen, daß diese legalen Drogenbarone bald aus den Börsennotierungen verschwinden. Merck-Schering-Plough wird auf alle Fälle von Anlegern ab sofort nur noch mit der Feuerzange angefasst. Mich wundert nur, daß die WHO wohl mit einem  Riesenaufwand und 100-Milliarden-Dollar-Budget (2000-2008) gegen den erwiesenermaßen harmlosen Passivtabakrauch vorgeht, real existierenden mörderischen Pillendrehern hingegen völlig freien Lauf läßt.

Oder steht die WHO gar auf deren Lohnliste? Ja, ich weiß, war eine dumme Frage, natürlich ist sie es. Zumindest erhält sie erwiesenermassen von allen großen Pharmafirmen, iNsbesondere den Tabakentwöhnungspillendrehern GlaxSmithKline und Pfizer happige Spenden im Kampf gegen den Tabak. Aber auch sämtliche Tabakfirmen müssen insgesmt jährlich in dreistelliger Milliardenhöhe Dollars für den Kampf gegen den Tabak zur Verfügung stellen – und dies per Gerichtsbeschluß von 1998.

Und gibt es mal ein Medikament, das tatsächlich etwas lebensverlängernd gegen Krebs hilft, dann wird es derart teuer auf den Markt gebracht, daß es sich nur noch Millionäre leisten können. Pfizer’s Sutent, Wyeth’s Torisel, Bayer’s Nexavar und Avastin, verkauft über Roche und Genentech verlangen derart unverschämte Preise, daß jedem klar sein muß:

Die Zweiklassenmedizin ist schon längst etabliert.

«Gefährliche Glückspillen – Milliardenprofite mit Antidepressiva – ARD Reportage»


Zur Bayernwahl am 28. Sept. 2008

Vergessen Sie bitte nicht, Ihren Stimmzettel für die Landtagswahlen in Bayern auszufüllen. Mit Nichtwählen schaden Sie nur sich selber. Beachten Sie bitte den Kleinen Wahlhelfer für Bayern mit einem Klick auf den Titel.

5 thoughts on “Selbstmord auf Rezept

  1. Dass Dr. Felix Gunzwiller (Ständerat, Präventivmediziner und DER grosse Propagandist von Rauchverboten) im Verwaltungsrat der Siegfried Ltd in Zofingen ist, macht vieles verständlicher.

    Siegfried ist der Hersteller der beiten Rauchentwöhnungsmittel Nicotine und Nicotine Bitartrate…

    Link Siegfried 1
    Link Siegfried 2
    Link Siegfried 3 (Produkteliste)

    … macht Herr Ständerat Gutzwiller FDP ZH und seine Anti-Raucher-Kampagnen nicht besonders glaubwürdig. Wie wir alles wissen, geht es bei der weltweit vorgesehen Tabak-Elimination um sehr viel Geld. Pfizer und GlaxoSmithKline butter mittels Spenden zusätzliches Geld rein, um ihre tödlichen Rauchentwöhnungsmittel an den Man/Frau zu bringen.

    Alleine die WHO hat ein Budget von über 100 Mrd. Dollar (2000-2008) und kann sich somit die meisten Printmedien-Artikel über die auf der ganzen Welt verteilten WHO-Kollaborationszentren gegen den Tabak kaufen.
    .

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