Rauchverbot: Europa ächzt unter den Kosten

Die Pharmamafia – von Dr. Ghislaine Lanctot

Rauchverbote belasten die Binnenwirtschaft enorm

Wie und weshalb der Passivrauch „schädlich“ wurde

Ghislaine Lanctot – Die Medizin-Mafia – Eine Ärztin packt aus!

Seit bald zehn Jahren suchen in Europa esoterisch angehauchte und anderweitig Sinn entleerte Fanatiker aus dem rot-grünen Lager ihre Zeit als Kindermädchen Erwachsener so zu strukturieren, um die prohibitionistischen Gelüste der WHO doch noch durchzudrücken, obwohl bald jeder weiß, daß die Mär über eine Schädlichkeit des Passivrauchs bestenfalls eine religiöse Doktrin ist, was einem Eiertanz gleichkommt. Vernunft herrscht einzig noch in Tschechien, das bald als die „Neue Schweiz“ Europas bezeichnet werden kann. Die „Alte Schweiz“ wird von Politikern bis zur Unkenntlichkeit demoliert.

Ohne jede Einsicht und unter Absenz jeglicher Lernfähigkeit wird von subventionierten Antiraucher-Organisationen die Quadratur des Kreises gesucht, ohne daß ihre Theorien je zu beweisen wären. Sie sind auch unfähig zu erkennen, daß die Kosten auch von den Antirauchern mitfinanziert werden, und zwar solchermaßen, daß die von ihrem eigenen Steuergeld bezahlten Zuwendungen des Staates für ihren Rettertrip unter dem Strich höher ausfallen, als die erhaltenen Silberlinge, denn Volkswirtschaft definiert sich nicht an Moral oder Religion, sondern am Markt. Wir haben deshalb nachfolgend einige Beispiele der letzten 3 Jahre herausgesucht, um ein anschauliches Bild einer noch nie dagewesenen Zwängerei zu veranschaulichen, welcher nie Erfolg beschieden sein kann, weil inzwischen die Wahrheit klarer und die Lüge transparenter geworden ist. Und weil der Markt immer recht hat und sich durchzusetzen weiß. Uns ist kein Staatseingriff in die Marktwirtschaft bekannt, der nicht höhere Kosten verursacht hat, als wenn man dem Markt freien Lauf gelassen hätte, insbesondere dort, wo eine sehr große Nachfrage herrscht. Die Kosten werden einfach in die Zukunft verschoben, um dann plötzlich mit einem Knall kumuliert anzufallen. Wie 2008 mit der Subprime Crisis.

Griechenland

Griechenland lockerte am 30. September 2011 nach nur einem Jahr sein Rauchverbot und läßt in größeren Lokalen und Spielcasinos wieder rauchen. In Gaststätten mit über 300 Quadratmetern darf die Hälfte der Fläche für Raucher reserviert werden, was Gaststätten wieder um einiges gastfreundlicher erscheinen lassen. Damit die Wettbewerbsverzerrung zu den unter 300 Quadratmeter-Lokalen nicht zu stark ins Gewicht fällt, verlangt der Staat pro Quadratmeter Raucherplätze jährlich 200 Euro. Das sollte dem wirtschaftlich arg gebeutelten Griechenland 400 Mio. Euro jährlich in die Kasse spülen. Wir nennen das eine Win-Win Situation. Das einzig Störende daran ist, daß auch hier Raucher wieder ungebührlich diskriminierend abgezockt werden. Erfreulich hingegen zu wissen, daß auch Griechenland Kenntnis von der Passivrauchlüge hat und sich somit ehrlicher als andre der Welt präsentiert.

Bulgarien

Griechenland folgt damit nur seinem nördlich angrenzenden Nachbarn Bulgarien, welches das Rauchverbot in der Gastronomie, das ab 1. Juni 2010 hätte in Kraft treten sollen, noch vor dem Termin vom Parlament mit 85 zu 53 Stimmen lockerte. Lokale mit bis zu 100 Quadratmetern Gastfläche können dort selbst entscheiden, ob geraucht wird oder nicht. Mit dieser vernünftigen Liberalisierung, so begründeten die Politiker den Schwenker Richtung Normalität, soll der heimische Tourismus in der Krise unterstützt werden.

Kroatien

Seit dem 17. April 2010 gilt auch in Kroatien ein gelockertes Rauchverbot. Während das alte Rauchverbot das Rauchen in der Gastronomie grundsätzlich untersagte, erlaubte die Regierung Ausnahmeregelungen. So ist es in Restaurants, Pensionen und Hotelbetrieben gestattet, eigene Raucherzimmer einrichten. Dies aufgrund der Tatsache, dass seit dem Inkrafttreten des alten Rauchverbots sämtliche Innenräume leer standen und nicht mehr bewirtschaftet werden konnten. Wirte von Lokalen, die kleiner als 50 Quadratmeter sind, sollten zwar in der ursprünglichen Fassung der Lockerung grundsätzlich selbst entscheiden können, ob sie rauchen lassen wollen oder nicht, dies wurde allerdings geändert. Die Wirte müssen nun nur noch nachweisen, dass ihre Lokale über eine ausreichende Belüftung verfügen und bekommen dann problemlos eine Ausnahmegenehmigung vom Rauchverbot.

Schleswig-Holstein

Am 23. April 2008 atmeten die Wirte im deutschen Bundesland Schleswig-Holstein auf. Ein Gericht hat das Rauchverbot in Schleswig-Holstein gelockert, da dieses die Existenz kleiner Kneipen bedrohe. In Eckkneipen darf einem Gerichtsentscheid zufolge in Schleswig-Holstein vorläufig wieder geraucht werden, wenn keine Angestellten beschäftigt sind. Das hat das Verwaltungsgericht in Schleswig in einem Eilverfahren entschieden, teilte das Gericht mit. Vier Lübecker Gastwirtinnen hatten gegen das seit Jahresbeginn geltende Nichtraucherschutzgesetz geklagt, weil das Gesetz sie in eine existenziell bedrohliche wirtschaftliche Notlage“ gebracht habe. Das Gericht äußerte verfassungsrechtliche Bedenken am Nichtraucherschutzgesetz, weil es keine Ausnahmeregelung für solche Gaststätten vorsehe, die keinen getrennten Raucherbereich in ihren Betrieben einrichten können. Diese Kneipen seien daher gezwungen, das Rauchen vollständig zu untersagen. Das Gericht habe das Rauchen in diesen Gaststätten „zur Abwendung schwerer wirtschaftlicher Nachteile“ vorläufig bis zu einer Entscheidung eines Verfassungsgerichts zugelassen, teilte das Gericht weiter mit.

Liechtenstein

Mitte 2008 trat in Liechtenstein ein Gesetz über den „Nichtraucherschutz“ in Kraft, welches den Tabak aus allen Gaststätten vollständig verbannte. Der Gastronomieverband wehrte sich aber mit einer Initiative, deren Forderungen das Parlament übernahm. Es lockerte am 29. März 2009 das vorschnell erlassene Gesetz entsprechend. Gemäß den entschärften Bestimmungen darf nun nicht nur in Fumoirs würziger Tabak genossen werden, sondern auch in Betrieben, die nur über einen einzigen Raum verfügen. Einzige Bedingung: Sie müssen sich als Raucherbeizen deklarieren.

Hessen

Am 4. März 2010 lockert auch das deutsche Bundesland Hessen das unverschämte Rauchverbot. In kleinen Kneipen, Diskos und bei geschlossenen Gesellschaften dürfen wieder Zigaretten, Zigarren oder Pfeife genossen werden. Ein Grünen-Entwurf mit einem strikten Rauchverbot fand keine Mehrheit. CDU und FDP werteten ihre Regelung als fairen Ausgleich der Interessen von Rauchern und Nichtrauchern. Die Oppositionsparteien sahen das Ziel eines umfassenden Nichtraucherschutzes verfehlt. »Wer ein Bier trinken und dazu eine Zigarette rauchen wolle, könne das künftig«, so FDP-Fraktionsvorsitzender Florian Rentsch. Die schärfste Kritik an der neuen Regelung kam typischerweise wie immer von den Grünen, im Unwissen, daß Tabak ein Naturprodukt ist und die hauptverantwortlich sind für die wahnsinnige Umweltverschmutzung durch den Zwang zur quecksilberverseuchten E-Lampe über ein Glühbirnenverbot. Deren Abgeordnete Kordula Schulz-Asche warf CDU und FDP vor, sie schafften den Nichtraucherschutz ohne Not ab. Der Euro wurde, wie der Kapnophobieschutz auch, ohne Not eingeführt! Dieses Argument hinkt wie die gesamte Politik der Roten und Grünen.

Hamburg

Absolutes Rauchverbot ist vom Tisch! Das deutsche Bundesverfassungsgericht (BVerG) in Karlsruhe hat am 21. Februar 2012 eine bemerkenswerte Entscheidung gefällt: Es hob das im Bundesland Hamburg geltende ausnahmslose Rauchverbot in Speiselokalen auf; die Regel sei mit dem Grundrecht auf Berufsfreiheit und dem auf Gleichbehandlung nicht vereinbar, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Entscheidung.  Bis zu einer Neuregelung müssen die Behörden vorerst auch in Speisegaststätten das Rauchen in abgeschlossenen Nebenräumen erlauben, entschieden die Richter und bewiesen damit, dass auch ihnen die Hysterie nicht mehr geheuer ist. Wie weit der Wahnsinn bereits gediehen ist, liefert uns die Begründung des BVerG: In dem Stadtstaat war Rauchen seit 2009 in kleinen Eckbeisln oder abgetrennten Nebenräumen größerer Lokale möglich, aber nur, wenn es dort keine gekochten Speisen gab. Diese Einschränkung könne starke wirtschaftliche Nachteile für Wirte bewirken, ohne dass es sachliche Gründe gebe, so die Richter. Es gebe auch keine Beweise, daß Passivrauchen beim Essen besonders gesundheitsschädlich sei! – Noch unklar ist, ob Restaurantsbesitzer, die ihre Raucherräume infolge des Rauchverbots 2010 zurückbauen mußten, Schadenersatz von der Stadt fordern können.

Österreich

In Österreich dürfte die Entscheidung des BVerG in Karlsruhe vom 21. Februar 2012 den privaten Zugbetreiber »Westbahn« zumindest grundsätzlich interessieren: Er hatte in seinen Zügen zwischen Wien und Salzburg abgesonderte Waggons exklusiv für Raucher eingesetzt, musste diese jedoch nach Drohungen der Behörden sowie von militanten Nichtrauchergruppen mit rechtlichen Schritten wegen Verletzung irgend eines verqueren Nichtraucherschutzes aus dem Verkehr ziehen.

Hütt und Hott in Bayern

Bayern führte am 1. August 2008 das strengste Rauchverbot in der Gastronomie in ganz Deutschland ein. Bei den darauffolgenden Wahlen wurde die CSU deswegen geradezu massakriert, ihr Wähleranteil fiel erstmals weit unter die 50 Prozentmarke. Um die Wählerflucht zu stoppen, lockerte die CSU-lastige Regierung das Rauchverbot wieder. Ab 01. August 2009 durfte in bayerischen Gaststätten wieder geraucht werden. Die Kehrtwendung wurde korrekt damit begründet, daß man nun wieder näher an der „bayerischen Lebenswirklichkeit“ sei. Die Rechnung haben sie jedoch ohne die religiöse ÖDP gemacht, die nun per Volksbegehren wieder zurück zur alten Gesetzeslage ohne Ausnahmen will. Als freiwillige Gallionsfigur bot sich Sebastian Frankenberger an. Und siehe da, die SPD und die Grünen waren auf einmal wieder auf der anderen Seite und unterstützen das Volksbegehren, dessen Inhalt sie damals bekämpft hatten. Bayerische Politik in modernen Zeiten der Windfahnen. Für das Volksbegehren hatten sich zwischen 19. November und 2. Dezember 2009 13,9 % der Stimmberechtigten eingetragen. Damit wurde das Volksbegehren rechtsgültig. Der Landtag lehnte das Volksbegehren am 14. April 2010 ab, so daß in einem Volksentscheid über das Rauchverbot (Gesundheitsschutzgesetz) abgestimmt wurde. Der Entscheid fand am 4. Juli 2010 statt. Von 3,5 Millionen abgegebenen Stimmen (37,7 % Wahlbeteiligung) stimmten 2,1 Millionen für den Gesetzesentwurf. Damit wurde das Volksbegehren mit 61,0 % angenommen. Seither leiden Tourismus, Landgasthöfe und Kneipen unter einem nicht mehr tragbaren Umsatzschwund. Die Lage der Gastronomie in Bayern ist mehr als prekär und man darf gespannt sein, wie lange der bayerische Masochismus anhalten wird.

Bayern: Jede 4. Ortschaft ohne Wirtshaus

In rund 500 bayerischen Gemeinden, das ist immerhin ein Viertel der Ortschaften im Freistaat, gibt es kein Wirtshaus mehr.

Schwarzgastronomie in Bayern floriert

Gleichzeitig geht man in Bayern aber von jährlich rund 80.000 Festen außerhalb der regulären Gastronomie aus. Während der Fußball-WM 2010 seien »bis zu 180 Besucher in diese Stadel gerannt, wo sie die Spiele übertragen haben«, klagt ein Wirt aus einer kleinen Gemeinde im Unterallgäu, der lieber anonym bleiben will. Unternommen habe er aber nichts gegen die Schwarzgastronomie, sagt er. Schließlich wolle er sich nicht mit den Vereinen vor Ort anlegen. […] Doch wie so viele Wirte kann auch er von Kollegen berichten, die keinen Neuanfang mehr wagen. »Wir hatten noch ein zweites Tanzlokal hier am Ort, da kamen in der guten Zeit am Wochenende in unsere beiden Lokale bis zu 2.000 Besucher, doch das ist längst Vergangenheit. Der Kollege hat zugemacht und sein Betrieb ist inzwischen sogar schon abgerissen.« Quelle

Ebenfalls in Nesselwang ist die Postbrauerei ansässig. Besitzer Karl Meyer sagt, er müsse immer wieder erleben, wie vor allem kleinere Wirtshäuser dicht machten. Ein Speiserestaurant wie sein Hotel ‚Post‘ habe eine andere Zielgruppe und leide längst nicht so unter der Vereinsgastronomie. Doch auch etablierte Lokale spürten es, wenn Hochzeiten und sonstige Familienfeiern in einem Vereinsheim mit Catering-Service abgehalten würden und nicht – wie früher – im Wirtshaus.

Innviertel / Bayern

Wirte und Gäste hätten sich längst mit dem Nichtraucherschutz in Lokalen abgefunden. »Mehr als 84 Prozent sind mit der jetzigen Situation zufrieden. Was Restaurants betrifft, da ist die Zufriedenheit sogar noch höher«, sagt Landeswirtesprecherin Eva Maier. Sie führt den Landgasthof Stranzinger in Mettmach und kennt die Lage der bayerischen Nachbarn nur zu gut. »Die Betriebsschließungszahlen sind erschreckend hoch«, sagt sie. Der rauchende Gast ließe sich eben nichts verbieten. Er gehe dorthin, wo er rauchen darf: »In Vereinsheime, wo dann nur noch die Musiker, Fußballer oder Feuerwehrler beisammensitzen. Oder er weicht in die Innviertler Wirtshäuser aus. Wir haben es immerhin geschafft, für beide Fraktionen Platz zu bieten, für die Nichtraucher und für die Raucher.« Dass zwischenzeitlich in manchen deutschen Bundesländern das generelle Rauchverbot gelockert werden soll, stimmt die Wirtesprecherin zuversichtlich, eine gute Lösung herbeigeführt zu haben, »mit der offenbar auch Gesundheitsminister Alois Stöger leben kann. Außerdem ernten wir immer wieder international Anerkennung für unseren Weg«, sagt Maier.

Geldgeile Antiraucher leichte Beute von Kriminellen
Der Mann und seine 45-jährige Ex-Frau sollen sich mit den Seminaren »Europa wird rauchfrei« und „»Deutschland wird rauchfrei« auf illegale Weise bereichert haben. Die beiden hätten den Seminarleitern versprochen, daß mit den Nichtraucher-Trainings Monatseinkommen bis zu 10.000 Euro möglich seien. Im Gegenzug hätten sie jeweils 5.000 Euro Kaution von den Seminarleitern verlangt. Diese Kautionen sollten über Provisionen zurück verdient werden. Er wurde vom Gericht zu drei Jahren Haft unbedingt verurteilt. [1] [2]

 

Verdammt teures Rauchverbot

All diesen Lockerungen ist eines gemeinsam: Das Rauchverbot ist verdammt teuer und schadet der Gastronomie und somit zwangsläufig auch den nationalen Volkswirtschaften enorm. Ein wahrlich teurer Spaß für eine Zwangs-Religion oder staatsoktroyante Gesinnung. Steuersubstrat wird für Ammenmärchen und Volksverblödung verschwendet, das besser gegen die Armut, laut WHO übrigens das größte Gesundheitsrisiko, eingesetzt würde. Auch wenn die Propagandaküche aus dem DKFZ-Anhängsel im Februar verlauten ließ, dass seit dem totalen Rauchverbot in bayerischen Kneipen die Umsätze gestiegen seien, darf das heute keiner mehr für bare Münze nehmen, außer er lese gerne Staatspropaganda oder Lobbylektüre. Wir verzichten hier bewusst auf eine Linksetzung, denn wir wollen sauber bleiben und nicht als PR-Agentur für abgehalfterte Nachwuchspolitiker fungieren. Vielmehr bevorzugen wir die Zahlen und Meldungen der Gastronomieverbände und betroffenen Wirte am Puls des Geschehens, und vertrauen nicht den Werbe-Tussies aus dem Kollaborationszentrum in Heidelberg. Ein Blogger beschreibt die Situation so: Der bayerische Kneipenfriedhof; und der Gaststättenverband warnt erneut vor einem Kneipensterben.

Saarland

Der deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) vermeldet aus dem Saarland, das wie Bayern ein totales Rauchverbot kennt: »Mindestens 25 Prozent der Besitzer kleiner Eckkneipen im Saarland mußten bereits ihr Lokal schließen«, sagte Dehoga-Präsidentin Gudrun Pink gegenüber dem Blatt. Die finanziell bereits angespannte Lage sei durch das strenge Rauchverbot eine Art »Brandbeschleuniger“ für viele kleine Eckkneipen zum Verhängnis geworden. War das Rauchen vor dem Inkrafttreten des Gesetzes der Jamaika-Koalition am 1. April 2011 noch in Kneipen von weniger als 75 Quadratmetern erlaubt, gilt das strikte Rauchverbot nun ein Jahr.« Quelle

Werner Wolf, Sprecher der Geschäftsführung der Bitburger-Braugruppe, veröffentlichte alarmierende Zahlen. Nach Beobachtung der Bierbrauer haben 25 Prozent der von Bitburger belieferten Gastronomiebetriebe seit Einführung des totalen Rauchverbots in der Gastronomie im Saarland durch die ehemalige “Jamaika-Koalition” von CDU, FDP und den Grünen schließen müssen. Nach Angaben von Wolf betraf das Lokale, in denen vor dem Verbot geraucht werden durfte. Diese Werte ähneln den Zahlen, die auch in Bayern in einer repräsentativen Studie erhoben wurden.
Ob die massiven Kneipenschließungen im Saarland ausschließlich auf das Rauchverbot zurückzuführen sind, kann nicht uneingeschränkt behauptet werden, es spielen sicherlich auch andere Faktoren mit. Das totale Rauchverbot in der Gastronomie, welches ausschließlich aufgrund der Lobbytätigkeit der WHO und aufgrund der Passivrauchlüge eingeführt wurde, hat aber unzweifelhaft einen sehr großen Anteil am Kneipensterben. Man kann dieses massive Kneipensterben übrigens überall dort beobachten, wo es ein totales Rauchverbot in der Gastronomie gibt, wie in Großbritannien, Irland und Frankreich. Wobei sich, wie in Bayern, einige Lokale in diesen Ländern nur deshalb noch über Wasser halten können, weil sie das Rauchen verbotenerweise erlauben. Quelle

Sachsen-Anhalt

Meldung der Dehoga vom 12.01.2012: Das Kneipensterben in Sachsen-Anhalt soll gestoppt werden – mit einem neuen Gaststättengesetz. »Das ist ein Thema, aber wir stehen noch am Anfang«, sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums der „Mitteldeutschen Zeitung“. Laut Zeitung registrieren die Industrie- und Handelskammern im Gastgewerbe Sachsen-Anhalts mehr Ab- als Anmeldungen. Seit 2008 sei die Zahl der Betriebe um rund 800 geschrumpft.

Tote rauchen nicht!

Wie lukrativ die Geschäfte mit sowohl staatlich verängstigten Rauchern, als auch fanatischen Antirauchern nicht nur für Kriminelle sind, beweisen die über 300.000 Google-Einträge mit dem Suchbegriff „Rauchstopp“. Ein völlig neuer Wirtschaftszweig wurde hier aus dem Boden gestampft, obwohl völlig überflüssig. Entweder man will nicht rauchen, dann hört man auf, oder man will und pfeift auf nicht durchsetzbare Kindermädchengesetze einer verweichlichten, desorientierten Generation, die ohne Staatsbefehle nicht mehr weiß, wie man lebt. Hochgiftige Pharmakrücken im „Dienste der Gesundheit“, illegal beworben über die „Raucherhotline“, dessen Telefonnummer auf jeder Packung steht, sind jedoch nicht anzuraten! Champix® ist ein Medikament, das Gewalttätigkeiten und Selbstmord auslöst, und deren Gefährlichkeit weltweit an erster Stelle steht. US-Forscher vom Institute of Safe Medication Practices im Fachmagazin „PLoS ONE“ berichteten über einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Champix® und dem vermehrten Auftreten von Depressionen, Gewalttätigkeiten und Selbsttötungen, was vom Herstellerunternehmen mit Verweis auf die neuen, unabhängigen Studien der FDA dementiert wird. Die Medikamenten-Zulassungsbehörde der USA (FDA) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind ein und derselbe, unter einer Decke steckende, korrupte Januskopf!

Berlin – Baden-Württemberg

In kleinen Einraum-Lokalen in den deutschen Bundesländern Berlin und Baden-Württemberg darf ab sofort wieder geraucht werden. Das Verfassungsgericht stufte die Verbote der beiden Länder am 31. Juli 2009 als verfassungswidrig ein. Aus dem Urteil folgt, dass nur die Gesetze Bayerns (das bereits gelockert wurde, Anm.) und des Saarlands der Verfassung entsprechen. Bis Anfang 2010 mussten alle anderen Länder Neuregelungen finden. Nur ein Jahr später hat Bayern in einer „Volkswahl“ mit 37 Prozent Wahlbeteiligung das totale Rauchverbot eingeführt. Hier zeigt sich im demokratieungewohnten Deutschland, dass in Sachen Volksabstimmung noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten ist. Schuld daran war der Rattenfänger von Passau, Halbtheologe Sebastian Frankenberger, der sich ähnlich wie Hitler berufen fühlte, ganz Deutschland zu retten. Heute liebäugelt er mit dem Auswandern nach Argentinien, seit er verständlicherweise in fast jeder Kneipe stante pedes Hausverbot bekam.

Tschechien, die neue Schweiz Europas?

Zwei Jahre lang diskutierten die Abgeordneten im Prager Parlament ein neues Gesetz zum Schutz der Nichtraucher. So wie in den Nachbarländern Bayern und Österreich trat es in Tschechien am 1. Juli in Kraft. Doch während in ganz Europa höchstens noch über einige wenige Ausnahmen gestritten wird, haben die tschechischen Volksvertreter in ihrer unnachahmlichen Weisheit die Entscheidung in die Hände jener gelegt, die direkt davon betroffen sind – in die Hände der Wirte. Jetzt kann und soll jeder Besitzer einer Beiz, eines Cafés oder Restaurants selbst entscheiden, ob in seiner Lokalität geraucht werden darf oder nicht. Er muss seine Entscheidung nur durch einen Aufkleber an der Eingangstür kennzeichnen.
Dabei sind die Tschechen keineswegs fanatische Raucher. In Umfragen sagen mehr als die Hälfte der Gasthausbesucher, daß sie ein rauchfreies Lokal bevorzugten. Doch niemals würden sie Rauchfreiheit akzeptieren, die ihnen von der Obrigkeit aufgezwungen wird. Eine Reporterin von Radio Prag suchte verzweifelt nach eingefleischten Nikotingegnern, fand sie aber nicht einmal in einem der wenigen Nichtraucherlokale. Stattdessen bekam sie zur Antwort, daß hier Toleranz herrsche und die Entscheidung doch in den Händen der Lokalbesitzer bleiben solle. Zuletzt brach sie die Suche ab und zog daraus den Schluß: «Das absolute Rauchverbot nach dem Vorbild anderer Länder ist vielleicht doch nicht anwendbar.»

Thurgau, Schweiz

Ähnliches vermeldete die Schweizer Tagesschau und fand einen Wirt, der dies auf den tiefen Eurowechselkurs zurückführte. Die wahre Begründung durfte das Schweizer Fernsehen nicht kommunizieren. Radio DRS am 13. April 2012: Statt im Restaurant essen die Konsumenten vermehrt zu Hause. Das macht sich in markanten Umsatzrückgängen für das Gastgewerbe bemerkbar. Gastro Suisse berichtet von sieben Prozent Mindereinnahmen. In der Ostschweiz sind die Einbussen zum Teil noch viel größer. »Für 24 Milliarden Franken wurde im vergangenen Jahr in der Schweiz außer Haus gegessen und getrunken. Das sind aber knapp 2 Milliarden Franken weniger als im Vorjahr. Im Thurgau ist es noch schlimmer. Rainer Britt, Präsident von Gastro Thurgau, spricht von Einbussen bis zu 30 ProzentImmerhin, Radio DRS lieferte schon gar keine Begründung, statt einer getürkten.

St. Gallen, Schweiz

In der Schweiz existiert ein bundesweites Rauchverbot, das elf von 26 Kantonen vergewaltigte, die kein Rauchverbot wollten. Einzelne Kantone krebsen nun angesichts der gastronomisch astronomisch hohen Verluste bei den Gastwirten durch das Ausbleiben des versprochenen Ansturms der Nichtraucher zurück. Die Regierung von St. Gallen wollte nichts von einer Lockerung des strikten Rauchverbots im Kanton wissen. Nach dem Entscheid des Kantonsparlaments musste sie aber die gesetzlichen Grundlagen am 27. September 2011 anpassen, damit eine Bedienung in Raucherzimmern von Restaurants erlaubt sein wird.

Am 27. Sept. 2011 lockerte also der Schweizer Kanton St. Gallen das Rauchverbot. Die Gäste in Fumoirs von Restaurants sollen künftig bedient werden dürfen, was Sinn und Zweck einer Gastronomie ist: Der Kantonsrat hat eine SVP-Motion zur Lockerung des Rauchverbots an die Regierung überwiesen. Verständlich, in unseren Breitengraden geht sicherlich kein Raucher ohne Heizung und ohne Bedienung überhaupt noch in eine Kneipe, einzig um das Vierfache für ein Bier zu bezahlen, im Winterhalbjahr eine Lungenentzündung zu riskieren, wenn zu Hause das im Supermarkt eingekaufte Bier genau so gut schmeckt – mit Tabak und ohne weiteren Einschränkungen, die Antiraucher sich bereits für die Zukunft ausmalen. Es scheint, als solle die Gastronomie ausgerottet werden, um den Bürger noch besser überwachen zu können.


Es ist Politikern verboten, mit der Tabakindustrie zu reden

Holland

Selbst die Holländer erkannten am 16. Dezember 2011 die Zeichen der Zeit. Sie dürfen in Kneipen und kleinen Cafés wieder dem Tabak frönen. Die neue niederländische Regierung setzte am 15. Dezember 2011 ein vor zwei Jahren beschlossenes Gesetz der Vorgängerregierung außer Kraft. Auch sollen keine weiteren Steuergelder für Antiraucher verschwendet werden, indem in den kommenden Jahren die Anti-Raucher-Kampagnen massiv zurückgefahren werden. Die Gesundheitsministerin Edith Schippers will die horrenden Ausgaben für entsprechende Werbung ab 2013 sehr deutlich reduzieren und der Antiraucherlobby „Stivoro“ sollen Presseberichten zu Folge ihre staatlichen Zuwendungen von 2,7 Millionen Euro jährlich gestrichen werden. Zudem würden die bislang öffentlich finanzierten »Gesundheitsprogramme zur Suchtentwöhnung von „Nikotinabhängigen“« ersatzlos abgeschafft.

Wie bei trotzigen Kindermädchen üblich, werfen die von den Geldkürzungen betroffenen Organisationen der Ministerin Verbandelung mit der Tabakindustrie vor. Stetig dieselbe Gebetsmühle. Intelligenteres fällt ihnen auch nach bald zehn Jahren nicht ein. Doch dieses einstige Totschlag-Diffamierungsargument hat sich in den letzten Jahren so sehr ausgelutscht, dass dies keinen mehr hinter dem Ofen hervor lockt. Zu 99.99 Prozent stellten sich in der Vergangenheit solche Vorwürfe als bösartige Diffamierung argumentationsarmer und frustrierter Antiraucher heraus, um ihre religiösen Ansichten und ihr Gesicht zu wahren. Carolus Magnus von Sackstark kann davon ein Lied singen, müsste er für seine angeblich bezahlte Tabaklobby-Arbeit doch schon längst Millionär sein und den Ranzen in die karibische Sonne hängen können.

Schippers räumte ein, sie habe vor ihrer Entscheidung auch mit Vertretern der Tabakindustrie gesprochen – und jetzt kommt es ganz dicke – was ihr nach einem 2005 mit der Weltgesundheitsorganisation WHO unterzeichneten Vertrag untersagt wäre! Das Abkommen sieht jedoch keine Sanktionsmöglichkeiten vor. Na hoffentlich, Das wäre ja noch schöner für einst souveräne Staaten! Die Ministerin erklärte dagegen, die Bevormundung von Rauchern habe zu große Ausmaße angenommen. Die Politik sei »dabei zu weit gegangen, in diesem Bereich Regeln aufzustellen.« Sie setze auf die freie Entscheidung von Menschen; im übrigen werde es weiterhin eine „andere Art der Prävention“ geben. Treffen mit Vertretern der Tabakindustrie räumte sie ein; sie habe sich bei allen Beteiligten ein umfassendes Bild machen wollen und auch mit Vertretern der Antiraucher gesprochen.

Die Niederlande lockerten schon einmal im November 2010 das Rauchverbot vom 1. Juli 2008. In kleinen Cafés und Kneipen, die weniger als 70 Quadratmeter messen und kein weiteres Personal beschäftigen, durfte neu unter der Bedingung einer deutlichen Kennzeichnung seit November 2010 wieder geraucht werden. Bestehen blieb das Verbot für Restaurants, Cafés mit Personal, Discotheken und Vereinsheime. „Das Rauchverbot in der Gastronomie funktioniert zum größten Teil reibungslos und das soll auch so bleiben. Der Konsument bekomme aber jetzt mehr Wahlfreiheit“, so Schippers.

Holland betrachtet EU-Mitglieder als Ausländer

Andrerseits will Holland „Ausländern der EU“ den Besuch von Coffee-Shops, wo auch Cannabis und Haschisch gereicht werden, verbieten. Die egoistischen rechtsliberalen Holländer wollen beim high werden lieber unter sich bleiben. Staatspolitisch tangiert ein solches Vorgehen natürlich Europas wichtigste Basis-Errungenschaft des freien Personenverkehrs zur Schaffung eines innereuropäischen Binnenmarktes, so dass die Durchsetzung der Schweizer Ventilklausel nun leicht auf die EU-16 Staaten ausgedehnt werden kann, wenn die Schwachmaaten in Bern es nicht wieder versauen. Die Anwendung der Ventilklausel ist dringend notwendig, insbesondere mit Blick auf den nördlichen Nachbarn, von wo jährlich im Schnitt 58.000 Deutsche in die Schweiz einwandern. Leider hinkt die Schweiz mit dieser Forderung zwei Jahren hinterher, so dass das Problem nicht mehr gelöst, sondern nur noch abgeschwächt werden kann. Kaum noch ein Arzt, Call Center Angestellter,  Angestellter im öffentlichen Dienst oder nerviger Nachbar, der, ohne die Fremdsprachenkenntnisse der Schweizer, in diesem Land überhaupt nicht kommunizieren könnte. Es ist zum Haarölpissen und Einheimische fühlen sich okkupiert.

In Maastricht beschwerte sich ein Belgier zu Recht, der in einem Coffeeshop abgewiesen wurde: »Das sind Zustände wie vor 50 Jahren.« Ein italienischer Ex-Europaabgeordneter der Radikalen Partei erklärte, er werde bei der Polizei Anzeige wegen Diskriminierung erstatten. Das Verbot werde nur noch mehr Nachfrage erzeugen. Das Coffee-Shop-Verbot für EU-Ausländer tritt am 1. Januar 2013 in Kraft.

Deutschland demokratischer als die Schweiz?

Und wann hebt der Schweizer Bundesrat das elf Kantone vergewaltigende bundesweite Rauchverbot auf, das nicht einmal Deutschland kennt? – Der demokratiefeindlich ausufernde Zentralismus in der Schweiz hat bereits Ausmaße angenommen, die ihr die Vorbildfunktion als Wiege der Demokratie absprechen. Demos heißt auf altgriechisch nicht etwa Volk, wie noch immer fälschlich an Schulen gelehrt, sondern „Dorf“, was bedeutet, dass Demokratie nur funktioniert, wenn sie im kleinen, regionalen gedeihen kann. Zentralismus ist also der Demokratie Tod!

Das Christentum hat seine besten Tage hinter sich, was ein Vakuum entstehen ließ. Gemäß einem der vielen Knebel-Verträge der WHO in Sachen Tabak ist es tatsächlich, unter vielen andren Verbotskuriositäten, nicht erlaubt, mit anders Denkenden (dem Feind!) zu sprechen. Dies offenbart ein weiteres typisches Merkmal einer Religion, die keinen Deut besser ist als Scientology: Beide begründen ihre Religion mit Pseudo-Wissenschaft und gefährlicher Irreführung der Bevölkerung. Dies wirft die Frage auf, wie intelligent unsere Politiker wirklich sind. Gerade die neutrale Schweiz sollte, als sich dauernd anbietendes Mediator-Land bei Zwistigkeiten wissen, daß nur das Gespräch mit den verfeindeten Parteien Aussicht auf Schlichtung haben kann. Das ist nun mal der Kern der hohen Diplomatie, die meist die letzte Instanz vor einem Kriegsausbruch ist. Ob junge, hauptsächlich aus dem rot-grünen Lager rekrutierte Lehrer und Lehrerinnen dieses Wissen ihren Schüler vorenthalten, weil es ihnen selbst nicht mehr gelehrt wurde? Heiligt der Zweck tatsächlich jedes Mittel? Auch HarmoS, das zentralistische Schulsystem der Schweiz, welches demnächst eingeführt wird, obwohl die Mehrheit der Kantone dies ablehnen, weil es eine Staatsindoktrination ist und weil das Bildungswesen noch immer unter die Hoheit der Kantone fällt, ist etwas vom Demokratiefeindlichsten, was die Schweiz in den letzten Jahren erfahren hat und ein Ende der zentralistischen Machtgelüste ist nicht abzusehen. Die Schweiz wird mitsamt ihrer Demokratie regelrecht an die Wand gefahren. Ein erster guter Ansatz ist die Abstimmung am 17. Juni 2012 zur Initiative »Staatsverträge vors Volk«, um die gestohlene Macht des Schweizer Volkes wieder dem Willen der Gründungsväter anzugleichen. Wer dagegen ist, entmündigt sich selbst und stärkt nur die Kindermädchenherrschaft pingeliger Erbsenzähler und Bevormunder.

 

Raucherparadies Südosten USA

Idaho Falls

In Teilen der USA scheint wieder der gesunde Menschenverstand einzukehren und prohibitionistische Gelüste werden tendenziell immer weniger akzeptiert. Diesem Trend folgend hat der Stadtrat von Idaho Falls den eingereichten Gesetzesantrag für ein Rauchverbot in sämtlichen Bars der Stadt mit 4 zu 2 Stimmen vom Tisch gewischt und wird auch nicht mehr darauf zurück kommen, wie er sagt. Die Bar-Besitzer sollen, so der Stadtrat, gefälligst selbst darüber entscheiden, ob sie das Rauchen in ihren Lokalitäten erlauben wollen oder nicht.
Im gleichen Aufwasch wurden zwei hundert Jahre alte Verfügungen ersatzlos gestrichen. Die eine verlangte von Diskotheken, sämtliche Aktivitäten zuvor bei der Stadt zu beantragen, die andre verlangte, daß sämtliche Hotels und Motels ein Gästeregister führten. Police Detective Ken Brown sagte, das keine dieser Anforderungen noch zeitgemäß seien und auch nicht mehr gebraucht würden. Weitere alte Zöpfe, wie Pfandleih- oder Occasionhandels-Lizenzen wurde ebenfalls abgeschnitten oder freiheitlich abgeändert. Quelle

Die Puritanerhochburg USA hat das am wenigsten restriktive Rauchverbot weltweit. Ein Bundesgesetz zum Rauchverbot gibt es nicht. Somit sind die USA demokratischer, als irgend ein Land in Europa. Einzig das Rauchverbot für Inlandflüge und sämtliche Flüge in Flugzeugen amerikanischer Fluggesellschafen wurde von Washington als Beitrag zur Raucherhatz erlassen.

Von den 52 US-Bundesstaaten kennen gerade einmal 27 ein flächendeckendes Rauchverbot in Restaurants und Bars. Und selbst in diesen Staaten gibt es unzählige Ausnahmen für Bars, Spielcasinos, Vereine, Bingo-Hallen und Privatclubs. Dennoch herrscht in Europa ein Bild über Amerika vor, das Rauchen sei dort praktisch verboten. – Alles nur Propaganda!

Die frühen Rauchverbote in Kalifornien (1998) und New York (2002) erhielten in Europa viel Publizität, weil in unseren Medien mehr als nur einseitig berichtet wurde und noch immer wird. Weil an einzelnen Orten die Verbote laufend ausgedehnt wurden, beispielsweise auf Strände und Parks, entstand in Europa der Eindruck, dass an öffentlich zugänglichen Orten in Amerika praktisch überhaupt nicht mehr geraucht werden darf.

Dabei kennen nur gerade 27 von 52 US-Bundesstaaten ein flächendeckendes Rauchverbot in Restaurants und Bars, z.B. Arizona, Kalifornien, Colorado, Connecticut, Illinois, Massachusetts, Michigan, Minnesota, New Jersey, New York, Ohio und Oregon. Und selbst viele dieser Staaten erlauben Ausnahmen.

Außer in Michigan und Vermont ist es Hotelbetreibern überall erlaubt, Raucherzimmer einzurichten. Die meisten Staaten sehen Ausnahmen für Tabakgeschäfte vor. In 13 Staaten, darunter Kalifornien und New York, gibt es eine Ausnahmeregelung für Zigarren-Bars. Acht Staaten, darunter auch Massachussetts, Ohio und New York, erlauben Privatclubs. Casinos und Bingo-Hallen sind ebenfalls in acht Bundesstaaten vom Verbot ausgenommen.

In Kalifornien, das in Sachen Nichtraucherschutz als sehr strikt gilt, sind Kleinfirmen mit fünf oder weniger Mitarbeitern vom Rauchverbot an Arbeitsplätzen ausgenommen! Die Situation ist hier allerdings verworren, weil Städte und Bezirke die Möglichkeit haben, eigene Rauchverbote zu erlassen.

In Arkansas, Florida, Louisiana, North Dakota, Pennsylvania und Tennessee darf in Bars geraucht werden. Allerdings haben die lokalen Behörden in Florida, Pennsylvania und Tennessee die Möglichkeit, ein verschärftes Verbot einzuführen, wovon aber die wenigsten heute noch Gebrauch machen wollen.

Georgia verbietet das Rauchen in Restaurants, die von Personen unter 18 betreten werden. Andernorts dürfen separate Raucherräume eingerichtet werden. Allerdings gibt es auch hier Gegenden, die ein rigideres Verbot kennen. Idaho verbietet das Rauchen in Restaurants, erlaubt aber Bars, die als Raucherlokal geführt werden dürfen. Kleine Restaurants dürfen klar gekennzeichnete Raucherbereiche einrichten.

Das Rauchverbot in Nevada wurde kürzlich gelockert. Nun dürfen auch Bars, die Speisen verkaufen, ihre Gäste rauchen lassen. Rein getränkeorientierte Betriebe, Casinos, Striptease-Clubs, Bordelle und Tabakläden waren schon zuvor vom Verbot ausgenommen. In Restaurants dürfen Raucherbereiche eingerichtet werden, sofern diese einen getrennten Lüftungskreislauf haben.

25 US-Bundesstaaten kennen kein flächendeckendes Rauchverbot für gastgewerbliche Betriebe! In 16 dieser Staaten gibt es hingegen mehr oder weniger strikte lokale Verbote. In elf Staaten sind private Gebäude von sämtlichen Rauchverboten ausgenommen. Es sind dies Alabama, Alaska, Indiana, Kentucky, Mississippi, Missouri, Oklahoma, South Carolina, Texas, West Virginia und Wyoming. Der Gesetzgeber schreibt lediglich vor, Nichtraucherbereiche zu schaffen.

Von den 60 größten Städten in den USA kennen 43 ein Rauchverbot für Restaurants und Bars. Kein solches Verbot kennen hingegen Metropolen wie Atlanta, Miami, Las Vegas, Nashville, New Orleans, Philadelphia oder Pittsburgh. Natürlich sind auch in diesen Städten zahlreiche Restaurants rauchfrei – aber eben nicht, weil ein Gesetz es vorschreibt, sondern weil der Markt es so will.

Auf Bundesebene gibt es in den USA übrigens kein Rauchverbot für Gaststätten oder Arbeitsplätze.

Quelle: Puritanerhochburg USA berlinerumschau.commore details on Wikipedia

Anmerkung:

Ausgelassen haben wir die verheerenden Folgekosten des Rauchverbots in Großbritannien und Irland. Es würde den von WordPress.com zur Verfügung gestellten Speicher-Rahmen sprengen. Zudem liegt der Fall bei den anglo-amerikanischen Ländern völlig anders. Dort wütet ein regelrechter Wettbewerb um den Titel des Klassenprimus, analog einem Haufen verbissener Musterschüler, die sich in einer Spirale des Wahnsinns stetig weiter zu übertrumphen suchen, als wäre für diesen Irrsinn der Nobelpreis in Aussicht gestellt. – Nun, so abwegig ist der Gedanke gar nicht: Al Gore (Science Fiction Regisseur und Volksverdummer) sowie Barrack Obama (kriegsführender oberster Befehlshaber der US-Armee in Afghanistan und im Irak) haben ihn schließlich auch erhalten.

Über die enormen Kosten der eigens von der EU eingeführten Task Force gegen den Zigarettenschmuggel aus dem Osten hat Sackstark! bereits früher berichtet. Die EU-Bürokraten der Anti-Betrugsabteilung in Brüssel haben deshalb eine kostenintensive, internationale Task Force auf die Beine gestellt. Der Kopf dieser Truppe, Austin Rowan, sagt: «Der Schmuggel von «Jin Ling» ist ein immenses Problem für die EU geworden, welches substantielle Verluste sowohl für das EU-Budget, als auch für nationale Budgets verursacht.» Quelle – Keine actio ohne reactio! Und Raucher müssen echt rentieren, denn die Verluste kommen aus der Tabakstrafsteuer, die mehr als ungerechtfertigt ist.

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9 thoughts on “Rauchverbot: Europa ächzt unter den Kosten

  1. Ach komm.
    Ja, die Rauchverbote sind teuer, führen zu mehr Arbeitslosen, niederen Steuereinnahmen und zu einer Entsolidaristerung in der Gesellschaft.

    Aber
    Was das rot-grüne Egoistenpack sonst noch vorhat topt das alles.
    Mit der NIE (Neue Inefiziente Energiebereitstellung) verteuert sich die Produktion vieler Firmen. Sie sind nicht mehr wettbewerbsfähig und gehen Pleite oder wandern aus.
    Arbeitslosigkeit, Steuern, Entsolidarisierung ….
    Eben

    In Deutschland ist es bereits so weit, dass jedes Jahr 600’000 Haushalten der Strom abgestellt wird, weil sie nicht mehr bezahlen können.
    Und dann noch (siehe Link) der bösenbösen Industrie die Schuld für eigenes Versagen geben.
    Für ihr „gutes“ Gewissen lassen sie andere im Dunkeln sitzen, frieren und irgendwann mal verhungern.

    „Unsere“ Grünen aller Parteien wenden genau die gleichen Rezepte an.
    Ist das nur Dummheit oder ist das Absicht?

    Mir ist es scheissegal, ob das Gesindel geköpft, gevierteilt, erhängt oder ertränkt wird.
    Es MUSS weg !!!
    Ich habe solch eine Wut im Bauch, muss zuerst zur Beruhigung Tabak mit Beimischung rauchen 😉

  2. Zu GR: Ich glaube, dort ist sowieso egal, was im Gesetz steht. Wer Dokumentationen über GR im Zuge der Krise im TV verfolgt hatte, stellte fest, dass in ALLEN Restaurants Aschenbecher auf den Tischen standen und die Griechen fröhlich vor sich hin rauchten

    • Die von der EU vorgesehenen neuen Zahlungen für Griechenland werden noch gleichentags zu 75% an die Gläubigerbanken in der EU für ihre Zinsschulden bezahlt. Nicht Griechenland bekommt Geld, sondern unsere Banken bekommen es! Warum nicht gleich den Banken das Geld direkt geben? Weil dann dem Volk die Augen aufgehen würden.

      Und hätte man gleich zu Beginn Griechenland die Schulden von etwa 300 € Mrd. erlassen, wäre Ruhe in den Markt gekommen und der DAX stünde heute über 8000 Punkten. So aber haben die Europäer während über zwei Jahren den Griechen mehr Geld gezahlt, als es Schulden hatte. Man stelle sich das mal vor: Man hätte Griechenland auf einen Schlag als einziges Land dieser Welt völlig schuldenfrei machen können! Doch die genussvoll sich selbst peitschenden Teutonen wollen lieber ihr Volk weiter ausbluten.

      Würde Griechenland beschließen morgen Sonntag aus dem Euro (nicht EU!) auszutreten, hätte alleine Deutschland 100 € Mrd. Verluste abzuschreiben. Es scheint hier mehr um das Geld der Banken zu gehen, als um den Zusammenhalt der EU.

      Im Hörsaal der Politikwissenschaften wird leider keine Wirtschaftswissenschaft gelehrt.

  3. Pingback: Kann Direkte Demokratie trotz Maulkorb funktionieren?

  4. LOL,
    ich habe 20 Jahre geraucht und freue mich über jedes verbot mehr! wieviel klinische studien braucht ihr denn?
    aber gut wir können ja mal eine raucher-pflicht-KV einführen, dann könnt ihr schon bei den beiträgen sterben!
    google doch mal solidargemeinschaft und ja dann auch allohol weg etc!

    • Niemand braucht weitere Studien; allesamt über Passivrauch haben sich als irrelevant herausgesgestellt und sind in etwa so nützlich wie ein Klumpfuss. Man will dem ganzen Hoax nur einen wissenschaftlichen Anstrich verpassen, so wie beim Eifelturm, der nach oben hin heller gemalt ist, um ihn grösser erscheinen zu lassen – und so wervoll ist wie nachfolgende Studie:

      1882 wollte Graeme M. Hammond vom Medical College New York beweisen, dass schnelles Erwürgen schmerzloser als ein Genickbruch sei und probierte es an sich selbst aus: Er legte sich ein Handtuch um den Hals und ließ dieses von einem zweiten Arzt langsam zudrehen. Kribbeln, Blindheit und ein Rauschen in den Ohren beschrieb er – nach 80 Sekunden war er schmerzunempfindlich. Er schlussfolgerte: Jemanden vom Boden hochziehen und 30 Minuten hängen lassen sei die beste Erhäng-Methode.

      Todesstrafe durch Passivrauch wäre sicherlich wesentlich humaner…

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  6. Pingback: Sackstark! | Festtagsstress – pointiert dargelegt

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