Fumoirs oder Quarantäne?

Matto regiert

Volksinitiative: Die Forderungen der Lungenliga

Prohibition USA – bald auch bei uns

1924 argumentierte der bekannte Rechtsanwalt Clarence Darrow vor Gericht:

Wenn es zur Regel wird, daß 60 Prozent der Menschen, wenn sie glauben, ein bestimmtes Verhalten sei ein Verbrechen, deshalb die anderen 40 Prozent ins Gefängnis stecken können, dann ist die Freiheit tot und die Freiheitlichkeit ist verloren. Sie werden erst die 40 Prozent zerstören, und dann zerstören sie sich gegenseitig.

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Fumoirs – Reise in die Absurdität

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MattoIm Kanton Neuchâtel, der als erster Kanton in der französisch sprechenden Schweiz bereits seit dem 1. April 2009 ein Gesetz nach den Vorstellungen der Lungenliga, welche mit ihrer Volksinitiative diesen Wahnsinn allen Schweizern aufzwingen will, besucht ein Journalist und Raucher von «Le Matin» die Hotelbar des Fünfsterne-Hotels Palafitte, um sich darin gemütlich einen Aperitif und eine Zigarette dazu zu genehmigen. Doch so einfach, wie er sich das vorstellt, ist es nicht. Denn der krankhafte Wahn und dessen Absurditäten sind schlimmer, als er sich vorstellen kann. Uns von Sackstark! hat es jegliche Vorstellung darüber gesprengt und wir sind zu der Erkenntnis gelangt, daß die Gesellschaft in der Schweiz sehr krank sein muß.

«Bonjour Madame, ich hätte gerne einen Aperitif» und fügt schüchtern hinzu «Ich bin Raucher… wäre das möglich?»

«Aber sicher doch, Monsieur, wir haben ein sehr schönes Fumoir, das wir Ihnen anbieten können, falls Sie wollen. Ich nehme Ihre Bestellung auf und platziere das Tablett für Sie dort auf das Tischchen» – Ihr Finger zeigt auf ein Möbel neben der Eingangstüre zum Fumoir – «wo ich dann die Tür öffnen und Ihnen das Tablett überreichen werde».

«Ah, Sie dürfen nicht rein und servieren?»

«Nein, aufgrund des Passivtabakrauches haben wir aus Gründen des Arbeitnehmerschutzes nicht das Recht, das Fumoir zu betreten und die Raucher zu bedienen.» Der Journalist geht ins Fumoir und kurz darauf stellt sie wie angekündigt das Tablett auf das Tischchen, paßt peinlich genau auf, daß ihre Schuhspitzen nicht über die Türlinie gehen, und öffnet die Türe: «Monsieur», sagt sie und überreicht ihm schweigend das Tablett, sehr darauf bedacht die bei geöffneter Türe sichtbare Trennlinie zur Quarantäne nicht zu übertreten. Wahrscheinlich wäre das ein Entlassungsgrund …

Der Journalist zur Kamera sprechend: «Ich bin ganz alleine hier, in einem Fünfstern-Fumoir, dessen Türe geschlossen ist und worin es 5 Pascal Unterdruck hat, um den Rauch nicht nach außen dringen zu lassen. Dafür sorgt eine sehr teure Lüftungsanlage».

Cut

Er steht auf, meint, daß dies nichts mehr mit Front-Service zu tun habe und sagt: «So, das war’s, ich gehe.» An der Glastüre angekommen, rennt er sich fast den Kopf an der Glastüre ein, dann kommt es ihm in den Sinn: «Man muß!, man muß! – und das ist ein Detail, das einen tötet – hier zuerst einen Knopf drücken, die Türe darf sich nicht automatisch öffnen, denn ein Kind*** könnte sich in der Nähe der Türe aufhalten. Man drücke also den Knopf – und man ist wieder entlassen und frei.» An der Bar vor dem Fumoir fragt er vor dem Verlassen des Fünfsterne-Hotels die Serviertochter: «Das war ja ganz speziell, diese Erfahrung. Ich habe das Tablett drinnen stehen lassen – wer räumt das wieder ab?»

«Wir dürfen frühestens nach einer Stunde rein, damit die Ventilation zuvor allen Rauch abziehen kann, um die Tische abzuräumen.»

«Aber ich habe doch nur eine geraucht!?»

«Der Passivtabakrauch ist noch immer drin.», sagt sie, wie auswendig gelernt.

«Aber das ventiliert doch im Fumoir alles raus!»

«Ah, das ist wegen des Geruches».

Cut

Dieselbe von Misokapnisten zwangsweise, gegen ihren Willen zu schützende Arbeitskraft zieht nach den Aufnahmen sichtlich genervt einen tiefen Lungenzug vor der Eingangstüre zum Palafitte in Neuchâtel rein – und ein befreites Lächeln zaubert sich auf ihr hübsches Gesicht. Die Welt scheint für einen kurzen Augenblick wieder in Ordnung.

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***Die WHO selbst kommt in einer ihrer eigenen Studien auf ein Relatives Risiko von RR 0.78 (- 22%) (wobei RR 1.0 = neutral) für Kinder in bezug auf Lungenkrebs, was bedeutet, daß der angeblich so schädliche Umgebungsrauch von Tabak für Kinder so gesund ist (um 22 Prozent gesünder als ohne), daß Passivrauch die Zulassungsbedingungen der Krankenkassen als Medikament erfüllen!

Originaltext: «The RR for exposure during childhood was 0.78, with a CI of .64 – .96. This indicates a protective effect! Children exposed to ETS in the home during childhood are 22% less likely to get lung cancer, according to this study. Note that this was the only result in the study that did not include 1.0 in the CI.» Please continue reading full information!

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au reportage en français

Was will die Lungenlüga?

Die Freiheit mit Füßen treten!

Prohibition-Freiheit

Eine Zeichnung aus den Prohibitionszeiten in den USA.

Der Prohibitionist: «Was wirst du nun dagegen tun?»

WAS TUN SIE, LIEBE LESER,  DAGEGEN?

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Moderates Rauchverbot in Luzern

Verordnung und Merkblatt regeln Details…

Im Kanton Luzern sollen zum Schutz vor Passivrauchen keine strengeren Vorschriften als im Bundesrecht gelten. Das hat der Regierungsrat beschlossen.

In einer kantonalen Verordnung und in einem Merkblatt des Gesundheitsdepartements werden zahlreiche Einzelheiten geregelt. Dazu gehören insbesondere Fragen, was ein geschlossener und ein öffentlich zugänglicher Raum ist. Ein Raucherraum in Luzern gilt als ausreichend belüftet, wenn eine branchenübliche mechanische Ventilationsanlage vorhanden ist und die Frischluftmenge pro Person und Stunde 30 bis 40 m3 beträgt. Diese Voraussetzungen galten schon bisher. Quelle baizer.ch

Dagegen wollen die Lungenlüga und 50 weitere demokratiefeindliche Sektierergruppen in der Schweiz was unternehmen, nachdem der Bund bereits elf Kantone mit einem Rauchverbot vergewaltigt hat, die gar keines wollten.

16 thoughts on “Fumoirs oder Quarantäne?

  1. Dieses Video demonstriert die Absurdität der Rauchverbote in der Gastronomie. Mehr braucht man nicht zu sagen.

  2. „(…) Der Journalist zur Kamera sprechend: «Ich bin ganz alleine hier, in einem Fünfstern-Fumoir, dessen Türe geschlossen ist und worin es 5 Pascal Unterdruck hat, um den Rauch nicht nach außen dringen zu lassen. Dafür sorgt eine sehr teure Lüftungsanlage»

    Raumdruckregler für Krankenhäuser decken einen Bereich von -50 bis +50 Pa ab. Ist 5 Pa für ein Fumoir nicht etwas gar wenig?

    Wie in einem Op wird auch ein Fumoir nicht alleine von der Luftabsaugung rein gehalten. Eine entsprechende Reinigung der Oberflächen ist erforderlich. Mit keimabklatschen würden die Schmuddelecken schnell sichtbar.

    Ich möchte nicht Fumoir-Reiniger sein!

    • Lieber Herbie, ich bin technisch weniger versiert als du, doch im Video sagt er ganz klar und deutlich «5 Pascal» und da ich nur Übersetzer bin, kann ich das nicht ändern.

      Pourquoi tu ne donnes pas un coup de téléphone au rédaction chez «Le Matin»?

      P.S. Willst du überhaupt Reiniger sein?

  3. @ P.S. Willst du überhaupt Reiniger sein?

    Die Frage ist wie „Schwiegermutter“. Sie ist flüssiger als Wasser, weil überflüssig!
    Man könnte es auch anders sehen: Im Zusammenhang mit Personenfreizügigkeiten wurde immer behauptet, man sei auf qualifizierte ausländische Mitarbeiter angewiesen.

    Nehmen wir an, von den Einheimischen wolle niemand ein WC reinigen. Doch Kunden, Angestellte usw. wollen ein sauberes WC vorfinden, was im übrigen nicht abzulehnen ist.

    Offenbar handelt es sich um eine spezielle Tätigkeit, die spezielle Leute dafür erfordert. Handelt es sich nun um eine qualifizierte Tätigkeit oder einfach um eine unbeliebte?

    Die Antwort liegt schon auf: Sie ist unbeliebt. Abhilfe: Man sucht jemand, der es tut. Willige finden sich weitgehend nur im Ausland. Folge: Es werden Ausländer angestellt, denen man später vorwirft, sie seien zu wenig qualifiziert… Ein Schwanzbeisser (kein Blowjob!)
    Von wegen Pascal und hekto Pascal (hPa) und Übersetzer: Auch ein Übersetzer kann etwas denken bei der Arbeit…! Oder er denkt mit dem Gehirn anderer, nimmt ein Formelbuch zur Hand oder „googelt“.

  4. Ich habe dir das schon mal anderswo als Antwort geschrieben: Einem Übersetzer ist es nicht gestattet, Aussagen zu verfälschen – egal wie falsch der fremdsprachige Inhalt sein mag.

  5. Dann also shit in, shit out!
    Ich war der Ansicht, Sackstark sei Blogger und denke mit seinem eigenen Hirn – als Abschreiber denkt er mit dem Hirn eines anderen… !…?

  6. @ Einem Übersetzer ist es nicht gestattet, Aussagen zu verfälschen – egal wie falsch der fremdsprachige Inhalt sein mag.

    Wenn es mir als Leser eines Blogs überlassen ist, herauszufinden, ob der Blogger eine eigene Meinung vertritt und dazu steht oder ob ich in Kauf nehmen muss, dass wesentliche Aussagen total falsch, weil falsch übersetzt oder nicht korrigiert sind, dann stimmt etwas nicht. Es käme noch dazu, ob die Übersetzung semantisch korrekt ist. Aber ich glaube, dass diese Ansprüche zu hoch sind! Ergo verzichte ich, künftig ein solches Blog zu lesen. Punkt!

    • …dass wesentliche Aussagen total falsch, weil falsch übersetzt oder nicht korrigiert sind,…
      Sind wesentliche Aussagen falsch übersetzt? Falls ja, dann teile diese uns bitte mit! Nobody is perfect. Einfach Anschuldigungen in den Raum zu stellen, ohne diese zu benennen, überzeugt nicht.

      Sackstark! hat in über 1’300 Artikeln zur Genüge den Beweis angetreten, daß das Blog sehr wohl über dezidierte, eigene Meinung verfügt.

  7. Paragraph 1: Der „Chef“ hat immer recht.
    Paragraph 2: Hat er einmal nicht recht, gilt automatisch § 1!
    Wie viel Platz für Selbstkritik wird eingeräumt?
    ***
    Noch weniger überzeugt, wenn etwas ohne Kontrolle oder unkritisch übersetzt wird und es dem Leser überlassen ist, es herauszufinden. Geht man also bewusst das Risiko ein, um damit den Leser für blöd zu halten? Nur weiter so! Es wird immer Unkritische geben! Ob die dazu beitragen, dass die Qualität von Artikeln steigt? Oder wird bewusst „Verblödung“ verbreitet?

    Es ist Schreibers Sache, potenztielle Leser für sich zu gewinnen. =>
    http://www.sackstark.info/ – …. – Im Cache – Ähnliche
    => => => Volksverblödung !!!
    Rigorose Medienzensur in Deutschland
    Kuriositäten
    Arena

    Wer sich ständig herausgefordert fühlt, die „Probleme“ stets selber (im Alleingang) meistern will, sich Eigenständigkeit gegenüber anderen bewahrt und von andern respektvolle Anerkennung fordert und leicht verletzbar und empfindlich ist, läuft Gefahr, dass ihn andere als eigensinnig, verbohrt und stur und geltungssüchtig wahrnehmen und ein Rivalisierungsverhalten erkennen – ob zurecht oder zu unrecht, bleibe dahingestellt.
    Rauchen und Alkohol dienen der Kompensation einer inneren Unzufriedenheit.

  8. Hättest du bitte die ausgeglichene Freundlichkeit, in einer entspannten Minute der inneren Stabilität auf die anscheinend herausfordernde Frage doch noch zu antworten:

    «Sind wesentliche Aussagen falsch übersetzt?»

    Das Video wurde, wie man am übergroßen Logo sehr gut erkennen kann, von «Le Matin» produziert. Allfälliges Unbehagen wäre dort zu platzieren. Als Übersetzer darf ich dem Journalist keine Wörter in den Mund legen.

  9. Man kann immer eine eigene Meinung mittels Anmerkung beifügen. Es ist eine Frage des Wollens, nicht des nicht Dürfens nur um sich herauszureden.
    Übrigens: Es gibt Fumoirs, wo sich sogar Nichtraucher aufhalten können, ohne dass sie sich durch den Rauch stark gestört fühlen. Man kann sich eines im Art Deco Hotel Montana in Luzern ansehen. Der Unternehmer hat es verstanden, seiner Kundschaft ein Bedürfnis zu schaffen. Es ist also eine Frage der Innovation! Nebenbei bemerkt: Staunen werden Sie über die vielen Whiskies im Sortiment. Die LOUIS Bar ist ein Dorado der Single Malt Fans und bietet mit über 80 schottischen Classic Malts die grösste Auswahl der Zentralschweiz an. Die beste Gelegenheit, auf den Geschmack der rauchig-torfigen Destillate zu kommen. Wer es ganz speziell mag: Für eine seltene Rarität, von der man kaum einen Schwips bekommt muss einer allerdings tief in die Tasche greifen. 840 Franken für 4 cl ist schliesslich kein Pappenstiel…

  10. Man kann immer eine eigene Meinung mittels Anmerkung beifügen. _____________________________________________

    Da hast du Recht. Da die techn. Angabe 5 oder 50 Pascal nicht themenrelevant in bezug auf den Wahnsinn, der da stattfindet, ist und ich auch nicht jedes irrelevante, noch so kleine Detail eines ausgewiesenen Profi-Journalisten überprüfen kann, was den Rahmen des Aufwandes sprengen würde, habe ich dies unterlassen.

  11. Um dir (noch) nicht das letzte Wort zu lassen: Hast das Fumoir im Montana schon gesehen? Wenn nicht, musst es dir unbedingt ansehen. Dann wirst du sehen, dass der Aussage von Felix Schöbi vom Bundesamt für Justiz, «Das Recht auf Rauchen gehört zum Persönlichkeitsschutz», durchaus nachgelebt werden kann. Es ist eine Frage des Wollens!
    5 oder 50 Pascal kann schon wichtig sein. Das eine ist fast nichts, das ander nicht viel mehr. Aber wenn ein Unterdruck zur Belüftung hergestellt werden soll ist der Faktor 10 schon wichtig! Aber so was ist wohl nicht themenrelevant…

    • Was hat’s gekostet? Wieviel an Zuschüssen hat der Staat geleistet? Die Lungenliga bekommt 4.4 Millionen, nicht etwa einmalig, sondern Jahr für Jahr, einzig für volksverdummende Falschpropaganda vom Staat. Der Umbau war nötig, weil dieser Staat die wissenschaftlich unhaltbaren Aussagen nicht hinterfragt und statt dessen einfach Verbote aufstellt. Weil es die WHO und die EU so wollen. Das können sich nur *****Hotels leisten!

      Hilfe, wo bist du, Wilhelm Tell!

  12. nein, man braucht kein ausgewiesener Statistiker zu sein, um zu begreifen, dass die Studien keinerlei Aussagekraft besitzen und lediglich als Marketing-Maßnahme für die einschlägigen Interessen gebraucht werden. Das ist einfach, weil sich offensichtlich niemand die Mühe macht (oder fähig ist) das jeweilige Geschreibsel kritisch zu durchleuchten! Für den denkenden Menschen ist bewiesen, dass man nichts weiß und keine Ahnung hat, ob Passivrauch schädlich ist! Dass er lästig sein kann, ist eine persönliche Erfahrung, die viele Nichtraucher (auch Raucher) kennen und die für sie Grund genug ist, für ein Totalverbot einzutreten und im Extremfall den Raucher als Mörder zu diffamieren!

  13. Man müsste vielleicht den Herren des BAG Bundesamt für Gesundheit und der Lungenliga mal einen Menschen, der noch eine normalen Menschenverstand als Berater zur Verfügung stellen!

    Sie haben scheinbar noch nie was von Prävention gehört. Verbote waren noch nie und niemals eine Prävention!

    Schlimm ist, dass das alles von unsern Politikern nicht in Frage gestellt wird und diese einfach ihr Unwesen treiben lässt.

    Der einige Grund, der ein Rauchverbot im Gastgewereb rechtfetigen würde wäre: Wenn viele Gastronomen und viele Angestellte an Lungenkrebs gestorben wären!

    Bin seit 40 Jahren selbstständiger Gastronom, ich kenne keinen einzigen Gastronomen und keinen Angestellten der an dieser Krankheit gestorben ist!!

    Eben Tatsachen und nicht diese Lügen der Lungenliga und die ungeheuren Behauptungen der Krebsforschung Heidelberg über das Rauchverbot in Irland.

    Vermutlich wird es durch diese Hetzterei viele Arbeitslose, Konkurse und mehr psychisch kranke Menschen geben.

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