Das Nocebo der AT-Schweiz

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Trudi Gerster erzählt

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Trudi Gerster

Die AT-Schweiz hat wieder irgendwo eine „Studie“ aus irgend einem US-Kaff gebuddelt und stellt es in ihre Homepage mit dem vermuteten Hintergedanken, die Volksgesundheit mittels Nocebo völlig zu ruinieren, um in 20-50 Jahren ihre „Studien“ quasi postum verifizieren zu können, denn wovor man Angst hat, das trifft auch ein!

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Weltweit hohe Belastung durch Feinstaub aus Tabakrauch
Mikt dieser reisserischen und verhältnisblödsinnigen Schlagzeile desinformiert AT-Schweiz wie gewohnt weiter und schreibt:
Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention, kurz AT-Schweiz, meldet: Das Forschungsteam des Roswell Park Krebsinstituts in Buffalo und der Internationalen Agentur für Krebsforschung in Lyon stellten große Unterschiede hinsichtlich der winzig kleinen Feinstaubpartikel (PM2.5) fest.
In Syrien, Rumänien und im Libanon waren die Werte für Feinstaub am höchsten und lagen weit über den Grenzwerten, die die Weltgesundheitsorganisation WHO und die US-Behörde für Umweltschutz EPA ermittelt haben. Diese Länder kennen keinen öffentlichen Schutz vor Passivrauchen.
In Irland, Uruguay und Neuseeland waren die Werte am tiefsten und befanden sich deutlich unter den Grenzwerten. Diese Länder haben nationale Gesetze für rauchfreie öffentliche Innenräume erlassen.
Im Durchschnitt der Messungen in allen 32 Ländern war die Belastung durch Feinstaubpartikel in rauchfreien Innenräumen 89 Prozent geringer als in verrauchten Innenräumen.
Quelle ist, wie nicht anders zu erwarten, die Tabakkontrolle der WHO: A Hyland et al., A 32-country comparison of tobacco smoke derived particle levels in indoor public places, in: Tobacco Control 2008; 17: 159–165 tobaccocontrol.bmj.com.
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Fast täglich manipuliert, drangsaliert und traktiert AT-Schweiz die Bevölkerung mit an den Haaren herbeigezogenen Kausalitäten in Bezug auf Passivrauch in Angst und Schrecken. Dies mit erklecklichen Geldern aus dem Tabakpräventionsfonds, geäufnet mittels Steuergeldern von Rauchern und Nichtrauchern gleichermaßen. Soeben berichtet die Tagesschau, dass das BAG, also wir steuerzahlenden Raucher und Nichtraucher, 190 000 Mio. Franken nachzahlen müssen für in Auftrag gegebene Studien; denn dieses BAG war wie immer wieder mal zu sehr abseits der Realität und meinte bis vor Bundesgericht, daß sie keine MwSt. darauf bezahlen müssten. Sie wurden zumindest vor Bundesgericht eines besseren belehrt. Hoffnung auf zukünftige Realtitätsnähe sollte hingegen deswegen nicht aufkommen, denn Thomas Taliban Zeltner ist mit seinen 61 Jahren zu alt um lernfähig zu sein.

Geographie- und Soziologiebewanderte erkennen sofort, daß die Länder Irland, Uruguay und Neuseeland sogenannte Erstwelt-Staaten sind, die zudem eine extrem niedrige Bevölkerungsdichte aufweisen. Sie alle verfügen über eine erstklassige Apparatemedizin. Uruguay wird gar die Schweiz Südamerikas genannt. Kaum erstaundlich, daß deshalb dort auch weniger Menschen erkranken, als beispielsweise im hepatitis- und bilharzioseverseuchten Syrien. Das Landleben in gemäßigten Klimazonen ist eben gesund, bloß am gesunden Menschenverstand scheint es massiv zu mangeln. Auch wenn die AT-Schweiz es durch die Bücher Trudi Gersters sieht, so besteht bis heute noch immer keine Korrelation zur Kausalität, daß die tiefen „Werte“ durch die strikten Rauchverbote in diesen Ländern der Grund dafür seien.

Propaganda ist nun mal keine faktenorientierte Wissenschaft, sondern reines, gut dosiertes Opium für das Volk. Mich wunderts eh schon seit langem, wer sich solchen Bockmist reinzieht und ob nicht etwa Leserfreunde von „Unfälle & Verbrechen“ die einzigen sind, die auf der AT-Homepage etwas Nervenkitzel tanken wollen, insbesondere, da entsprechende Internetspiele nun bekanntlich auch verboten sind.

Was bleibt da den Jungen noch übrig, wenn Ausgangssperre ab 22 Uhr verhängt, Computerspiele und sonst so ziehmlich Alles was Spaß macht verboten wird und sie sich deshalb dem posthypnotischen Befehl der AT-Schweiz aussetzen, nur um Jahrzehnte später an all den grausamen dort beschriebenen und auf Zigarettenpäckchen illustrierten Krankheiten zu erkranken; und dies bloß weil  es noch das einzig übrig gebliebene, gruselige Abenteuer zu sein scheint und Jugendliche bekannterweise besonders sektenanfällig sind  und sich somit diesem Nocebo der sektiererischen  und gefährlichen Website aussetzen und infizieren? So produziert man militante Verbrecher, denn diese werden nicht einfach als solche geboren.

Im Übrigen ist eine „Studie“ der WHO-Tabakkontrolle mit dem Ziel der weltumspannenden Ausrottung des Tabakgenusses und der Tabakliebhaber, egal mit welchen Mitteln (NSDAP), in etwa so aussagekräftig, wie Hämorrhoiden am Arsch in Relation zum erwähnten Feinstaub. Meistens liegt es nämlich am Toilettenpapier, auf dem solche „Studien“ geschrieben stehen.

Durch ihre geographische Lage sind sie gegenüber Syrien und dem Libanon privilegiert durch reinigenden Regen und gemäßigte Klimazonen. Neuseeland ist auf dem Weltmarkt ein führendes Agrarland, wo Menschen sich viel an der frischen Luft bewegen und arbeiten, beschenkt mit ernorm großen Waldflächen.

Neuseeland: im Winter liegt gelegentlich im tiefen Süden bis in die Niederungen Schnee und auf der Nordinsel fällt viel Regen. Teilweise werden Gebiete nach heftigem Niederschlag unter Wasser gesetzt. Bestimmt wird das Klima von Neuseeland durch vier Hauptfaktoren:

  • Der Pazifik und die Tasmanische See welche Neuseeland umgeben
  • Die lange Nordsüdliche Ausdehnung über drei Klimazonen (subtropisch, mediterran und gemäßigt)
  • Die Westwinde
  • Die Südalpen welche die Wolken und Winde aufstauen

Die Durchschnittlichen Temperaturen liegen im Sommer zwischen 18º C (Südinsel) und 24º C (Nordinsel) im Winter bei 6º C (Südinsel) und 15º C (Nordinsel). Wen wundert es da, daß Neuseeland wenig Feinstaub ausgesetzt ist!

Irland, die grüne Insel profitiert in Bezug auf Feinstaub vom permanent wehenden, reinigenden und viel regenbringenden Westwind, der zuvor durch das Wasser des Atlantiks gefiltert und gereinigt wurde, wenn er über Irland bläst.

Uruguay, übrigens mit 40 Prozent einer der Länder mit den höchsten Raucherquoten in ganz Südamerka, ist zwar keine Insel wie Irland oder Neuseeland, hat aber die Hälfte seiner Landesgrenzen am Atlantik liegen, wobei im Norden und im Westen es von zwei Flüssen eingerahmt wird, die den Rest der Landesgrenze bestimmen. Der Großteil von Uruguay ist flach, versehen mit einzelnen Hügelketten. Die Küsten fallen meist steil zum Meer ab, ein Umstand, der tagsüber saubere Meeresluft auf das aufgeheizte Land trägt und des Nachts staubbelastete Luft ins Meer hinausträgt. Im Südosten ist die Küste durch flache Seen und Niederungen gegliedert. Entlang des Rio Uruguay liegen sumpfige Ebenen, die häufig überschwemmt sind. Weite Teile des Landes sind fruchtbar und werden wie in Neuseeland für die Landwirtschaft genutzt. Der größte Fluß ist der Rio Negro, an dessen Lauf zwei große Stauseen liegen. Der Rio Negro durchströmt das Land von Ost nach West und mündet in den Rio de la Plata. Im Südosten an der Grenze zu Brasilien liegt die Laguna Merin. Der ebenfalls wichtige Fluß Uruguay markiert die Grenze zu Argentinien und fließt von Norden nach Süden zum Rio de la Plata.

Syrien hat von Mai bis Oktober absolut keinen Niederschlag und die Sonnenscheindauer beträgt in diesen Monaten 10 Stunden täglich. Das Klima ist trocken und heiß, wobei nachts die Temperaturen stark fallen. Syrien ist ein Fast-Binnenstaat, die Vegetation ist, außer im Westen, karg und somit von Natur aus staubig. Wüstenwinde wirbeln besonders im Sommerhalbjahr extrem viel Staub auf. Syrien grenzt im Westen etwas ans Mittelmeer und an den Libanon, im Süden an Israel und Jordanien, im Osten an den Irak und im Norden an die Türkei. Geographisch kann Syrien in vier Hauptgebiete unterteilt werden: die fruchtbaren Küstenebenen im Westen, ein Plateau und die Bergkette Jebel an-Nusariyah, Ebenen in der Landesmitte sowie Wüste und Savanne im Südosten. Der 2330 km lange Euphrat kommt aus der Türkei und fließt durch den Norden des Landes bis in den Irak. Der Fluß durchquert das Land auf ca. 600 km, was ihn zum längsten Fluß Syriens macht. Im Nordosten fließt der Kabur durch das Al-Kabur-Becken. Bilharziose-Erreger kommen vor allem am Oberlauf des Euphrat und im Norden bis zur türkischen Grenze in manchen Teichen und Flüssen vor. Hepatitis A und Hepatitis B kommen gehäuft vor. Bei längeren Aufenthalten und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen sollte man nicht ohne Hepatitis B-Schutzimpfung das Land besuchen.

Libanon: Im Winter ist es mild, im Sommer heiß und mit hoher Luftfeuchtigkeit an der Küste. In höheren Lagen fällt im Winter Schnee. Die eng bewohnte Küstenregion am Mittelmeer ist dreckig, staubig und im Sommer unerträglich heiß. Überall stehen zerbombte Ruinen aus den regelmäßig wiederkehrenden Kriegen und Schlachten mit diversen religiösen Fanatikern und Israel sowie Syrien. Begüterte können sich auf der Bekah-Ebene oder auf den Libanon (Eine Bergkette, die Libanon den Namen des Landes gibt und es von Syrien trennt) zurückziehen, um vor der Hitze zu flüchten. Täglich bläst im Sommer ein heißer Südwestwind mit 20 bis 40 km/h über den dichtbesiedelten Küstenstreifen.

Rumänien hat 3 grundsätzlich verschiedene Klimazonen: im Zentrum und im Westen herrscht ein feuchtes Klima vor, ähnlich dem atlantischen, im Südosten gibt es kontinentale Einflüsse mit heißen Sommern und sehr kalten Wintern, und tief im Südosten ist das Wetter mediterran bestimmt. Diese Vielfalt schlägt sich auch in den extremen Temperaturen nieder. In der Baragan-Region kann es im Sommer bis über 40° C werden, in der Brasvo Ebene -38°C im Winter. Rumänien ist ein sehr armes Agrarland, ohne Technik und Motoren für extensiven Anbau wie Irland, Neuseeland oder Uruguay. Der Stand ist in etwa wie in der Schweiz vor hundert Jahren.

Gesundheitswesen (SRK): Gewalt, Überschwemmungen, Erdbeben oder Hunger rauben jährlich Hunderttausenden von Menschen ihre Existenzgrundlagen oder zwingen sie zur Flucht. Freiwillige des Roten Kreuzes gehören oft zu den Helferinnen und Helfern der ersten Stunde. Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) leistet jährlich in über 20 Ländern humanitäre Nothilfe. Rotkreuz-Mitarbeitende bergen Erdbebenopfer, verteilen Nahrungsmittel und Trinkwasser und leisten erste Hilfe. Decken, Zelte, Lampen und Kochutensilien stellen das Überleben der Obdachlosen sicher und bieten Schutz vor Wind und Kälte. Daneben liefert das SRK Medikamente, Verbandsmaterial und chirurgische Instrumente an Spitäler und Gesundheitsposten. Leben retten reicht aber allein nicht aus. Es ist wichtig, mit den Menschen vor Ort zusammenzuarbeiten und Maßnahmen zu ergreifen, um künftigen Katastrophen vorzubeugen und die Verwundbarkeit der Bevölkerung zu reduzieren. Auch die Nothilfe muß die Selbsthilfe der Bevölkerung stärken und lokale Strukturen nutzen.

Syrien, Libanon und Rumänien haben nun wahrlich dringendere Probleme, als sich einer fanatischen Passivrauchdokrin zu unterwerfen, die zudem schon längst als der größte Hoax aller Zeiten entlarvt wurde.

5 thoughts on “Das Nocebo der AT-Schweiz

  1. Wow, die Feinstaubbelastung ist in rauchfreien Innenräumen kleiner als in „Raucherhöhlen“
    Da wäre ich nie draufgekommen 😉
    Wesentlich wären auch der Wertevergleich im Restaurant vor dem Restaurant.

    Ist die Korrelation besser als die zwischen der grösse der Storchenpopulation und der Anzahl der Geburten (von Menschen) ?
    Ist diese Korrelation ein Beweis für das Märchen, das den Kleinkindern erzählt wird?

  2. Und woher hat AT-Schweiz das Geld? Aus dem Fonds für Tabakprävention (von Rauchern und Nichtrauchern finanziert). Wenn das Thema Tabak kein Thema mehr wäre, wäre AT-Schweiz mehr als flüssig und Verena El Fehri müsste sich einen richtigen Job suchen.

  3. Das ist die Tendenz aller Beratungsstellen:
    man erkennt oder besser: erfindet ein „Problem“
    Dramatisiert das Problem
    gründet eine Beratungsstelle
    definiert das Problem so, dass es dramatisch aussieht (sex. Belästigung beginnt beom Blondinenwitz)
    holt sich beim Staat Geld ab
    schreibt Jahr für Jahr grössere Anzahl Betroffene in den Jahresbericht
    und sichert sich so den Job

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