Freiheit als Wegwerfartikel

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Die Beglückungstechnokraten

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Regression einer ganzen Nation

In diesem, kurz und bündig auf den Punkt gebrachten Artikel der NZZ zum Nationalfeiertag schreibt das Kürzel rom. über die wahre Misere in unserem Land. Der Schreiber hält uns den Spiegel vor über unser Militär, unsere fortschreitende internationale Isolierung, unsere Selbstaufgabe mittels Steuerpolitik, über die staatlichen Übergriffe der Gleichmacherei und dem Bestreben, Selbstbestimmung abzuschaffen, über die Beraubung der Freiheit sebständigen Denkens, Entmündigung der Bürger, über die Politische Korrektheit des Gros der Medien, über Volksmanipulation, Beglückungstechnokraten und über vieles weitere mehr.

Kurz: Ein Artikel, der von mir stammen könnte und den ich jedem dringend ans Herz legen möchte.

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Kleiner Auszug
Auch die sogenannte Präventionspolitik ist ein Exempel für die fortschreitende Bevormundung des erwachsenen Bürgers. Nehmen wir den Nichtraucherschutz, der eigentlich ein urliberales Anliegen verwirklicht, indem er die Freiheit des Rauchers dort beschränkt, wo die Freiheit des Nichtrauchers anfängt. So weit, so gut. Wenn aber auch klar gekennzeichnete Raucherlokale verboten werden sollen und es selbst dem rauchenden Servicepersonal untersagt wird, den Gast im Fumoir zu bedienen, wird die Grenze des Nichtraucherschutzes überschritten. Solche Massnahmen zeigen klar, dass es schlicht und einfach darum geht, dem mündigen Erwachsenen das Rauchen zu vermiesen. Es geht nicht mehr um die Freiheit des Nichtrauchens, sondern um das Verbot des Rauchens.

Damit ähnelt die Politik der Guten von heute in gefährlicher Weise der Politik der Bösen von gestern. Im Nationalsozialismus war das Nichtrauchen Bürgerpflicht.

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10 thoughts on “Freiheit als Wegwerfartikel

  1. Alle heuchlerischen Warner vor neuen sogenannten Gefahren in den Bereichen Gesundheit, Kriminalität, Terrorismus und Frauenbenachteiligungen haben ein Eigeninteresse:
    Sie können Beratungsstellen gründen, haben somit einen hochbezahlten Job und gelten als ‚anerkannte‘ Experten mit hohem Ansehen. Sie können plötzlich und unverhofft ihr Ego befriedigen.

    Die zentrale Gefahr unserer Zeit ist der Freiheitsabbau.

    Wenn es Beratungsstellen und ‚Care-Teams‘ für Freiheit gäbe, würde der Freiheitsabbau vielleicht eher erkannt und ins Bewusstsein der Bevölkerung dringen.

  2. Leider hast du Recht.
    Dieser NZZ-Artikel ist der beste, den ich in den letzten 10-20 Jahren gelesen habe.
    Das heisst etwas für einen 4-Zeitungen-pro-Tag Leser!
    Er wird auf jedenfall im Original eingerahmt.

  3. Solche ‚Care-Teams‘ sind von keinen Regierungen erwünscht – Es scheint, daß Esoterik mit all seinen Irrungen und Wirrungen des Nicht-Denkens von den Staaten mehr erwünscht sind als mündige Bürger, denn mündige, selbständig und kritisch denkende Bürger sind dem Staat ein Gräuel! – Sie stören die Absichten der Politiker!

  4. Pingback: Sackstark » Blog Archive » Der gesunde Menschenverstand des Richters Masing

  5. Im „Sonntag“ haben sie dem NZZ-Aktikel als < b > bezeichnet.
    In der NZZ von heute sind in den Leserbriefen die Meinungen geteilt.
    Von „endlich schreibt jemand, was ist“ bis zu „enttäuscht, das die NZZ sowas unqualifiziertes schreibt“

  6. „Sonntag“ ist die neue Sontagszeitung der Mittalland-Zeitung
    Leider gibt es keinen Link, deshalb der Text:
    „Mit der alten Tante „NZZ“ ist ganz offensichtlich der Gaul durchgegangen. In Ihrem Leitartikel zum 1. August wettert Inlandredaktorin Monika Rosenberg mit gewagten Vergleichen gegen „staatliche Übergriffe auf die Selbstbestimmung“. Im Fokus der Triade: Die „so genannte Präventionspolitik“ und insbesondere der Nichtraucherschutz.
    Diese „Politik der Guten von heute ähnelt in gefährlicher Weise der Politik der Bösen von gestern“, schreibt die Jeanne d’Arc der Selbstverantwortung und verweist auf den Nationalsozialismus, wo das Nichtrauchen Bürgerpflicht gewesen sein. „damals wollte man gesunde Soldaten heranziehen, heute wird die staatliche Intervention zugunsten gesunder Bürger mit den Krankheitskosten begründet“

    Was habe ich daraus gelernt?
    – „so genannte“ schreibt man auseinander
    – Wenn der Schreiberling die Autorin der NZZ lächerlich machen muss scheinen nicht viele echte Argumente vorhanden zu sein.

    Das erinnert mich an das „Argument“ „böse Tabakindustrie“: wie wenn rauchen bzw. passivrauchen gesünder wäre, wenn die Tabakindustrie lieb wäre, bsp greenpeace, WWF, G.W.Bush oder wem auch immer spenden würde.

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