Windows 7 erntet Spott und Hohn

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Neustes aus der Computer-Sphäre

Woche 24

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Windows 7.0 erntet Spott und Hohn

Kaum hat Microsoft erste Details zu Windows 7 präsentiert, zerreißt sich die Analystengemeinde den Mund über den Vista-Nachfolger. Die Nachfolgerin von Vista überzeugt Marktbeobachter noch nicht. Das Nachfolgebetriebssystem zu Windows Vista, das unter der Bezeichnung Windows 7 entwickelt wird, hat erste Konturen erhalten. Wichtigste Neuerung wird die Möglichkeit sein, die Basis-Software mit den Fingern statt mit der Maus zu bedienen. Das ist den Marktbeobachtern definitiv zu wenig Innovation. Besonders David Card, Analyst bei Jupiter Research, kritisiert den Update. So bemängelt er, daß das seit längerem in der Entwicklung befindliche Dateisystem WinFS wieder nicht in Windows integriert wird. «Es sieht so aus, als weise die Windows-Version von 2009-2010 immer noch nicht das Dateisystem der nächsten Generation auf, über das ich bereits vor zehn Jahren geschrieben habe – als der Codename des Microsoft-Betriebssystems noch «Cairo» hieß», moniert er. «Ihr wollt Google und Cloud Computing mit einem Touch-Screen begegnen?», fragt Card provozierend an die Adresse der Redmonder und antwortet gleich selbst: «Dann viel Glück. Ich hoffe nur, ihr habt einen geheimen Plan B in eurer Forschungsabteilung».

Korrupte Registry hauptsächlich ein Anti-Virus-Problem

Wochenlang haben Symantec und Microsoft mit dem Finger auf einander gezeigt und sich gegenseitig die Schuld zugeschoben. Der Grund: PC, auf denen Symantecs Sicherheits-Software lief und das dritte Service Pack (SP3) von Windows XP eingespeist wurde, wiesen korrumpierte Registry-Dateien auf und streikten.

Jetzt hat Symantec ein Tool vorgestellt, mit denen das Durcheinander in der Registry wieder aufgeräumt werden kann. SymRegFix heißt das Werkzeug und kann von der Seite der Herstellerin hier heruntergeladen werden.

Hier Glückloses XP SP3

Bericht über Registry Probleme nach der Installation von SP3 für Windows XP. Registry-Probleme nach SP3 hier

Erster Blick auf EEE PC 901 mit Atom-CPU

Asustek Computer hat am Montag erstmalig die Fachpresse einen Blick auf den EEE PC 901 werfen lassen. Bei dem neuen Sub-Notebook wird Intels Atom-Prozessor zum Einsatz kommen. Während Asus ab Mitte Juni den EEE PC 900 ins Rennen schickt, wird auf der am Dienstag startenden Computex bereits das Nachfolgemodell EEE PC 901 vorgestellt. In diesem Gerät wird erstmalig Intels Atom-CPU bei einem EEE PC zum Einsatz kommen. Im Vorfeld der Computex in Taipeh hat Asustek Computer bei der WiMax Expo, die ebenfalls in Taipeh stattfindet, bereits die Fachpresse einen Blick auf den EEE PC 901 werfen lassen. Es wird erwartet, daß Asus den EEE PC 901 am Dienstag vorstellt, nachdem Intel bereits die Diamondville-Version des Atom-Prozessors vorgestellt hat. In dem EEE PC 901 ist ein mit 1,6 GHz getakteter Atom-Prozessor eingebaut. Das Sub-Notebook verfügt über ein 8,9-Zoll-Display, 1 GB Speicher und einen Memory Slot. Das Gerät soll sowohl mit Windows XP als auch mit Linux ausgeliefert werden. Bei der Linux-Version wird eine Solid-State-Festplatte mit 20 GB eingebaut sein, während die Windows-Version mit einer 12-GB-SSD ausgeliefert werden soll.

Schweiz im Spam-Fadenkreuz

Die Bundesbehörde MELANI warnt vor Spam-Wellen, die das Ziel haben, die PCs von Schweizer Anwendern zu infizieren. MELANI, die Melde- und Analysestelle für Informationssicherung des Bundes, warnt vor einer erneuten Spam-Welle, die es gezielt auf Schweizer User abgesehen hat. Verdächtige Betreffzeilen sind folgende: «Nebenverdienst», «Sie haben uns 100 % gesucht», «Erreiche das Ziel», «Jobbenachrichtigung» sowie alle Varianten in Zusammenhang mit dem Wort «Vertrag» (Leihvertrag, Abrechnungsvertrag, Darlehensvertrag, Abbuchungsvertrag, etc.). Die Absender der «Jobmails» versuchen, User zu finden, die sich an ihren illegalen Geldwäscheaktionen beteiligen. Meistens werden die Provisionen nicht ausbezahlt. Statt dessen macht man sich strafbar, wenn man an einer Finanztransaktion teilnimmt. In den letztgenannten Mails werden die Anwender über eine erfolgte (erfundene) Abbuchung informiert. Dabei werden sie aufgefordert, den enthaltenen Link anzuklicken. MELANI warnt: Die User sollten keinesfalls aktiv werden und auf die Mails reagieren, da ansonsten Schadcode auf den Computer geschleust wird.

Seagate kommt mit 2-Terabyte-Festplatte

Laut Seagate-Chef Bill Watkins wird seine Firma 2009 3,5-Zoll-Festplatten mit einer Speicherkapazität von 2 Terabyte (2.000 GByte) vorstellen. Zu einem definitiven Termin oder Preisen äußerte er sich nicht. Zudem will Seagate nächstes Jahr in den Markt für Solid State Disks (SSDs) einsteigen. Da die Preise allerdings noch sehr hoch sind, will sich die Firma auf den Business-Bereich beschränken und erst später SSDs für Consumer anbieten. Bill Watkins gab als Schallmauer 10 Cent pro Gigabyte an, was ein wesentlich günstigeres Speicher-Preis-Verhältnis ergeben würde als derzeit Festplatten besitzen (rund 14 Cent/GByte).

SSD-Speicher bald in Suns Servern

Als Ersatz oder Ergänzung zu Festplatten will Sun nun auch Flash-Speicher in sein Server-Angebot aufnehmen. Die SSDs treten gerade ihren Siegeszug in Billig-PCs, Mini-Notebooks und Mobiltelefonen an. Ihre Vorzüge wie die höhere Performance, geringere Anfälligkeit und vor allem auch die Energieeffizienz sollen sie nun auch in Servern ausspielen. John Fowler, EVP Systems Group: «Es kommt eine Revolution.» Auch andere Server-Hersteller haben den Einsatz von SSDs bereits diskutiert. Sie gingen allerdings davon aus, daß der Übergang von Festplatte zu SSD nicht vor dem Jahr 2010 passieren werden, erklärte John Fowler, Executive Vice President der Systems Group von Sun Microsystems. Aus seiner Sicht sollten Kunden aber besser schon jetzt loslegen, sagte er, denn «es kommt eine Revolution».

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