Ist Professor Blinder ein Blender?

ART 2013-12-19 LinusEinleitung

Alan Stuart Blinder (1945) ist ein US-amerikanischer Ökonomen und lehrt seit 1971 an der Princeton University. Er bekleidete dort das Amt eines Professors der Wirtschaft und das der Öffentlichkeitsarbeit sowie das des Vize-Vorsitzenden der «Observatory Group». 1990 gründete er das «Princton Grisworld Center for Economic Policy Studies» und war Forschungsmitglied des «National Bureau of Economic Research». Weiter war er Mitbegründer und Vizepräsident des «Promontory Interfinancial Network», LLC. Er gilt zur Zeit als einer der einflußreichsten Ökonomen weltweit und wird als einer der großen wirtschaftlichen Denker seiner Generation betrachtet.

Während der Clinton-Administration diente Blinder 1993-1994 in Clintons Gremium der Ökonomischen Berater und saß anschließend 1994-1996 als Vize-Vorsitzender im Aufsichtsgremium des «Federal Reserve Systems». Blinders letzte akademische Werke fokussierten sich im besonderen auf die Geldpolitik und das Zentralbankwesen sowie die «Jobauslagerung» ins Ausland. Seine an Laien adressierten Publikationen werden heute in erster Linie in der «New York Times», der «Washington Post» und dem «Wallstreet Journal» veröffentlicht, worin er im letztgenannten monatlich in einer Kolumne seine Meinung darlegt.

Dr. Blinder tritt auch öfters in Fernseh-Sendern wie PBS, CNBC, CNN, Bloomberg, u.a. auf. Er gilt als sogenannter «Distinguished Fellow». Er war des weiteren Vize-Präsident der «American Econonomic Association», ehemaliger Präsident der «Eastern Economic Association», und Mitglied der «American Academy of Arts and Sciences», der «American Philosophical Society», und der «American Academy of Political and Social Science».

Das folgende öffentliche Antwortschreiben in deutscher Sprache an Prof. Dr. Blinder bezieht sich auf seinen Artikel im Wall Street Journal vom 10. Dezember, 2013 mit dem Originaltitel «The Fed Plan to Revive High-Powered Money», welches an ausgesuchte Entscheidungsträger (SNB, EZB, etc.) in englischer Sprache gelangt.

Offener Brief an Prof. Blinder

Betreff: Sie können an einem Faden ziehen, ihn aber nicht stoßen. Eine Keule hilft da auch nicht weiter.

Sehr geehrter Herr Professor Blinder

Ich beziehe mich auf Ihren Artikel im Wall Street Journal vom 10. Dezember 2013, in welchem Sie den Plan vertreten, daß die FED die Kreditvergabe anfeuern soll. Ich kann Ihre Versuchung gut nachvollziehen, dem FED anzuraten, die Banken mit Negativzinsen auf überschüssige Reserven unter Druck zu setzen, um sie verstärkt zu motivieren, ihre Kreditvergaben zu steigern, statt die gegenwärtige Praxis der niedrigen Zinsgutschrift beizubehalten. Dies bedeutet jedoch nicht, daß ich Ihnen zu diesem schwach durchdachten Konzept applaudieren kann. Nebenbei angemerkt, der Ehrenwerte Governor der Europäischen Zentralbank (EZB), Herr Mario Draghi, legte bereits vor mehr als einem Jahr ein ähnliches Denkmuster an den Tag, indem er den Wirkungs-Mechanismus seiner Geldpolitik als ungenügend effektiv einstufte, und noch immer tut.

Bevor ich die geldpolitischen Mechanismen anspreche, möchte ich hier kurz analysieren, warum der Banken-Sektor gegenwärtig nicht die von Ihnen gewünschte Kreditausweitung zugunsten der klein- und mittelständischen Betriebe betreibt. Es existieren verschiedene Erhebungen in Bezug auf die Geschäftsaktivitäten, welche die Probleme dieser Betriebe analysieren. Die «National Federation of Independent Business», um ein Beispiel zu nennen, führt regelmäßig solche Erhebungen durch und kommt stets zum Schluß, daß der Mangel an verfügbaren Krediten  ein verhältnismäßig unbedeutendes Problem darstellt, im Gegensatz zu den Problemen staatlicher Regulierung, Steuern und schwacher Nachfrage, welche ganz zuoberst das Sorgen-Barometer anführen. Sofern ich die Daten richtig interpretiere, betrachten gerade einmal vier Prozent der angefragten Betriebe den Mangel an verfügbaren Krediten als vorrangiges Problem. Diese Tatsache vermittelt den Eindruck, daß Ihnen nicht bewußt ist, daß für eine Kreditvergabe immer zwei Parteien dazu notwendig sind. Des weiteren kann eine Bank ohne kreditwürdige Kunden ganz einfach keine Kredite sprechen, außer sie verletzte ihre Sorgfaltspflicht gegenüber den Sparern bei der Evaluation der Kreditwürdigkeit, so wie das der Fall bei der verheerenden US-Immobilien-Blase war. Sollte dieses Vorgehen der reduzierten Sorgfalt ihre Vorstellung zur Kreditvolumen-Steigerung sein, so benennen Sie dies bitte auch entsprechend. Mit Bezug auf die Großunternehmen möchte ich anführen, daß diese schwerlich zusätzliche Kredite benötigen, da sie sich aufgrund der, eigens von den Zentralbanken geschaffenen, weit vorteilhafteren Rahmenbedingungen zur Kreditaufnahme sowie der Möglichkeit, sich direkt am Markt zu bedienen, bereits mehr als genügend mit Krediten versorgt sind. Natürlich sind Staaten immer willkommene Kreditnehmer, aber die kombinierten föderalen, staatlichen sowie lokalen Schulden haben sich seit der «Finanzkrise» verdoppelt, und zwar während der letzten 21 Quartale von 66 Prozent auf 122 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Der Zeitpunkt einer dringenden Konsolidierung stünde längst an, wobei Politiker weiterhin dazu tendieren, unpopuläre Maßnahmen wie diese unverantwortlich weiter aufzuschieben. Das Volumen sämtlicher US-Marktkredite erreichte im 3. Quartal 2013 den Rekordwert von 58.081 Billionen Dollar, die unglaubliche 344 Prozent des BIP repräsentieren. Es stellt sich daher wohl kaum die Frage, ob wir zu kleine Kreditvolumina im System zu beklagen haben, sondern vielmehr diejenige der Kreditsicherungsqualität, welches das bereits existierende, enorme Kreditvolumen in Bezug auf seine Bedienbarkeit (Zinsen und Rückzahlung an einem Punkt in der Zukunft) glaubwürdig bleiben läßt.

Lassen sie uns hier ein paar Jahre zurückgehen und den Grund erforschen, warum die Fed die gegenwärtige Geldpolitik des «Quantitative Easing» (QE) (Def.) einführte. Ursprünglich handelte es sich um eine kurzfristige Maßnahme um die Implosion der Finanzsystems zu vermeiden, indem dem Bankensektor Liquidität zugeführt wurde um ihm die notwendige Zeit zu gewähren, seine damals offensichtlichen Probleme zu lösen. Zur gleichen Zeit wurden die Bewertungsgrundlagen aufgeweicht, indem neu eine «Bewertung nach Modell» die «Bewertung nach Markt» ablöste und ersetzte, ein Vorgehen das bei jedem anderen Marktteilnehmer schlicht als qualifizierter Betrug geahndet worden wäre. Der betrügerische zweite Aspekt war der eigentliche Grund, weswegen die Banken nicht kollabierten und weiterhin fähig waren zu funktionieren. Der Bankensektor war ernsthaft geschädigt. Der Patient mußte erst reanimiert, dann an die Herz-Lungen-Maschine angeschlossen werden und benötigte in der Folge viel Zeit und Ruhe, um sich wieder soweit zu erholen, damit das weltweite Finanzsystem wieder anspringen konnte. Dies geschah mit Zinszahlungen auf überschüssige Reserven als Teil der Lösung, welches dadurch dem Bankensektor zusätzliches Kapital zuführte. Mehr als vier Jahre, nachdem die Bewertungsgrundlagen aufgeweicht worden waren, scheinen wir noch immer nicht in der Lage zu sein, eine verstärkte marktorientierte Bewertung der Aktiven vornehmen zu können. Die Konklusion aus dieser Erkenntnis zeigt auf eindrückliche Weise, daß der Bankensektor auch heute noch mit genau denselben Schwierigkeiten zu kämpfen hat, weil das wirkliche Problem der Insolvenz als ein Problem der Liquidität mißinterpretiert und folglich fehlbehandelt wurde; ein folgenschwerer Trugschluß der FED.

In Ihren Akademikerkreisen, sehr geehrter Herr Professor, ist der Ausdruck «pushing on a string» (Einfluß, der in eine bestimmte Richtung effektiver ist) offensichtlich ein bekanntes Konzept. Für diejenigen, welche mit diesem Ausdruck weniger vertraut sind, folgt hier die Erklärung. Gemäß Roger G. Sandilans und John Harold Wood wurde dieser Ausdruck vom Kongreßmitglied T. Alan Goldsborough in 1935 eingeführt, als er den damaligen Vorsitzenden der FED (Federal Reserve), Marriner Eccles, anläßlich einer Anhörung zum «Banking Act of 1935» unterstützte:

Governor Eccles: Unter den gegebenen Umständen stehen sehr wenige Mittel zur Verfügung.

Kongreßmitglied Goldsborough: Sie meinen, Sie können nicht einen Faden stoßen (push on a string).

Governor Eccles: Das ist ein guter Weg es zu beschreiben, man kann einen Faden nicht stoßen. Wir sind in der Tiefe einer Depression und … außer einer lockeren Geldpolitik durch die Reduktion der Zinsen besteht wenig bis nichts, was die FED tun kann um eine wirtschaftliche Erholen zu erwirken.

Zentralbanken können die Geldkreation auf drei Arten steuern. 1. durch eine limitierte Ausgabe von Basisgeld (Ablehnung von zusätzlichen Reserven und dadurch Verhinderung zusätzlicher Kreditvergabe der Banken) oder 2. durch die Erhöhung des Preises von Geld, also durch die Anhebung der Zinsen auf das Basisgeld, wodurch Kreditvergabe an Attraktivität verliert, und 3. durch eine entgegengesetzte Geldpolitik Geldkreation fördern. Aber sie können unmöglich die Banken dazu zwingen, Kredite zu sprechen – man kann also am Faden bloß ziehen, nicht aber stoßen.

Sie, sehr geehrter Herr Professor, wollen nun ein weiteres, 4. Werkzeug einführen, welches ich hier als «Keule» bezeichne. Stellen Sie sich vor, sie hätten einen Hund an der Leine und versuchten, ihn unter Verwendung einer Keule vorwärts zu bewegen, obwohl er zur Zeit ruhen will. Der Hund mag in einer unvorhersehbaren Weise reagieren, indem er in eine nicht gewollte Richtung springt oder sogar ihre Hand beißt. Bis heute sind noch viele Banken systemrelevant und nicht dafür bekannt, wie folgsame Lämmer zu reagieren, sondern haben sich im Gegenteil als gekonnte Meister im Ausloten ihrer Vorteile und Ausweichen von Gesetzen in einem gegenwärtig extrem komplexen Regelwerk entpuppt. Wie genau wird die FED reagieren, wenn die Banken zur Reduktion ihrer überflüssigen Reserven eine Barauszahlung anstreben? Die Lastwagen würden wohl eine lange Schlange vor den Filialen der FED bilden. Dies soll einzig als extremes Beispiel dienen um die unvorhersehbaren Konsequenzen solchen Tuns zu veranschaulichen. Eine andere Option läge darin, daß Banken die negativen Zinsen einfach begleichen, verbunden mit dem Resultat, daß sie gezwungen sind, diese Kosten auf ihre bestehenden Kunden umzulegen, was zu höheren Zinsen führen dürfte. Die dritte Möglichkeit steht dem heutigen Bestreben der Regierung zur Durchsetzung einer erhöhten Kapitalbasis für Banken diametral entgegen, wenn Sie vorschlagen, daß Banken Kredite an Kunden für fragwürdige Projekte (Fehlinvestitionen) erteilen sollen welche somit die Kreditqualität über vermehrt notleidende Kredite mindern (versteckt in den Bilanzen nach «Modell-Bewertung»). Die Beschreibung solcher, real durchaus möglicher Szenarien, soll Ihnen dazu dienen, in einem Ihrer nächsten Kolumnen die Leserschaft auch über mögliche Auswirkungen Ihrer geforderten Maßnahmen aufzuklären und darzulegen, wie Sie diese Gefahren einschätzen, respektive mit welchen Maßnahmen sie diesen begegnen wollen. Selbstverständlich erhebe ich keinen Anspruch darauf, sämtliche Variationen möglicher Schwierigkeiten abschließend erkannt zu haben.

Wir müssen die Wurzel des Problems adressieren um auf eine vernünftige Lösung zu stoßen, und nicht versuchen, einzig die Symptome in einer oberflächlichen Art und Weise zu behandeln. Das Grundproblem liegt darin, daß die FED, unter Anwendung fragwürdiger Indikatoren und Modelle, in ihren Entscheidungen (ein Umstand, welchen ich in diesem Brief nicht näher erörtern möchte) über drei Jahrzehnte hinweg eine lineare expansive und inflationäre Geldpolitik betrieb. Bitte verweisen Sie mich hier nicht auf die Inflationsraten unter Anwendung des Meßinstruments des Konsumentenpreisindexes, welche ungenügende Informationen liefert und auch leicht manipuliert werden kann und wird. Die tatsächliche Inflation läßt sich am einfachsten errechnen, wenn wir das Geldmengenwachstum mit dem Wirtschaftswachstum in ein Verhältnis setzen. Die jahrzehntelange Politik der FED erlaubte die Bildung einer historisch einmaligen, weltweiten Kreditblase, welche zu diesen Ungleichgewichten, fernab einer, wie auch immer gearteten Nachhaltigkeit führte und dieselbe Ideologie, welche uns die heutigen Schwierigkeiten bescherte, noch immer bei der aktuellen Administration zu finden ist. Ich vertrete hier und heute nicht den Standpunkt, die FED zu eliminieren, da wir zuerst einen Prozeß zu durchlaufen haben, in welchem es gilt, einen großen Teil des Kreditvolumens, welches stetig schwerer auf seinem Träger, der Wirtschaft, lastet, abzubauen; also das genaue Gegenteil dessen, was Sie in Ihrer Kolumne fordern. Die Vorstellung, daß das Kreditvolumen in alle Ewigkeit schneller als die Wirtschaft wachsen kann, verletzt den Grundsatz der Nachhaltigkeit. Das Kreditvolumen, im Verhältnis zum BIP, muß in regelmäßigen Intervallen expandieren und schrumpfen, um seine nützliche Wirkung auf die Wirtschaft weiterhin entfalten zu können, ein Prozeß, welcher gut vergleichbar ist mit der menschlichen Atmung, bei welcher das Einatmen erst wieder möglich und produktiv wird, wenn zuvor ausgeatmet wurde. Die Doktrin, welche Deflation als Fluch darstellt, wird nur wahr, wenn Deflation lange vermieden wird, genau so wie Inflation (expansive Geldpolitik) ein Fluch darstellt, wenn sie während einer zu langen Zeit zugelassen wird, so wie wir es heute in extremis erfahren. Es läuft darauf hinaus, und ist seit fünf Jahren bereits Fakt, daß der Freie Markt, welcher die Preissignale (Zinsraten) für eine angemessene Geldmenge liefert, längst durch ein Komitee von Zentralplanern ersetzt wurde, welches die Höhe des Kreditpreises festlegt, und nun allmählich zementiert werden soll, von denselben Entscheidungsträgern, die uns in diese Misere führten. Um den Konsequenzen vergangener Fehler auszuweichen, wird eine immer höhere Zahl an Planungsinstrumenten zur Anwendung gebracht. Der Prozeß inflationärer Geldpolitik hat sich in einem derart hohen Grade eingegraben, daß es äußert schwierig sein wird, ihn wieder aus der, von Rädern tief eingefrästen Straße zu hieven, ohne gleich einen Achsbruch zu riskieren. Dennoch wird er auf die eine oder andre Art beendet werden müssen. Entweder durch einen planmäßigen Prozeß aufgrund neuer Erkenntnisse oder durch eine in der Zukunft liegende nicht hinnehmbare Volatilität, welche von einem unkontrollierbaren Systemkollaps begleitet sein dürfte, weil das Prinzip der Nachhaltigkeit verletzt wurde. Es war nie der Markt, welcher versagte, sondern allein die Planungsaktivitäten der Zentralbanken.

Dieser Brief beabsichtigt nicht, etwelche Lösungen zu offerieren, sondern soll zum Nachdenken anregen. In keiner Art und Weise dürfen aus den hier gemachten Darlegungen die guten Absichten der Entscheidungsträger und ihrer ökonomischen Berater in Frage gestellt werden.

Ich wünsche Ihnen, sehr geehrter Herr Professor, frohe und geruhsame Festtage im Kreise Ihrer Angehörigen und Freude.

Mit freundlichen Grüßen
Linus Huber


Der Autor ist stolzer Vater zweier erwachsener Kinder aus früherer Ehe sowie einer Tochter, 2010 geboren aus der Beziehung zu seiner heutigen Lebensgefährtin. Er lebt in beneidenswert warmen Gefilden auf der Insel Negros, den Philippinen.
Linus, geboren 1953 in der Ostschweiz, ist von Beruf gelernter Banker. Aufgrund der, anfangs der 1970er Jahre vorherrschenden, rigiden Hierarchie-Strukturen und der zum Gähnen langweiligen Geschäftsmodelle der Banken, wechselte er gegen Ende dieses Jahrzehnts vom tertiären Sektor in die Verwaltung des sekundären. Seine Abenteuerlust zog ihn in den Mittleren Osten, wo er seine berufliche Laufbahn in einem ihm besser behagenden, freiheitlicheren Umfeld der Bereiche Projektverwaltung, Finanzwesen und Marketing fortsetzte. Nach zuletzt langjähriger Tätigkeit als Berater des saudi-arabischen Verteidigungsministeriums trat er 2010 in den wohlverdienten Ruhestand. Fortan widmet er sich ausschließlich seiner Familie, Freunden und Hobbies. Besonders interessiert an der Ökonomischen Lehre, unter Miteinbezug philosophischer Lehren, analysiert und antizipiert er aus den sich ergebenden Schlüssen die Aus- und Wechselwirkungen auf die heutige Gesellschaft, ihr Verhalten und den daraus resultierenden Wertewandel. Er scheut sich nicht, mit den Verantwortlichen an den Schalthebeln der Macht sachlich Klartext zu reden.
Seine meist zweiwöchentlichen Publikationen erscheinen sowohl in englischer (via eMail – Anfrage unter linus ät sackstark punkt info), als auch in deutscher Sprache und beinhalten, für Laien verständlich dargelegt, die Mechanismen des Geldes, dessen Politik und die von ihm als notwendig erachteten Korrekturen. Seine exklusive Leserschaft der, in englischer Sprache verfaßten Mails erreicht Persönlichkeiten der Exekutive in vielen Ländern.
Wir sind überzeugt, daß Herr Hubers Beiträge für unsere ebenso exquisite Leserschaft eine wertvolle Bereicherung zum besseren Verständnis der Wirtschaft und den damit zusammenhängenden, aktuellen Verwerfungen beiträgt, und heißen Linus auf sackstark.INFO in deutscher Sprache herzlich willkommen.

Carolus Magnus, im Dezember 2013

«Zentralbanken fördern Umverteilung von unten nach oben», sein erster Beitrag auf sackstark.INFO, erschien am 25.11.2013

Linus Huber

Linus Huber, geboren 1953 in der Ostschweiz, ist von Beruf gelernter Banker. Aufgrund der, anfangs der 1970er Jahre vorherrschenden, rigiden Hierarchie-Strukturen und der zum Gähnen langweiligen Geschäftsmodelle der Banken, wechselte er gegen Ende dieses Jahrzehnts vom tertiären in die Verwaltung des sekundären Sektors. Seine Abenteuerlust zog ihn in den Mittleren Osten, wo er seine berufliche Laufbahn in einem ihm besser behagenden, freiheitlichen Umfeld der Bereiche Projektverwaltung, Finanzwesen und Marketing fortsetzte. Nach zuletzt langjähriger Tätigkeit als Berater des saudi-arabischen Verteidigungsministeriums trat er 2010 in den wohlverdienten Ruhestand. Fortan widmet er sich ausschließlich seiner Familie, Freunden und Hobbies. Besonders interessiert an der Ökonomischen Lehre, unter Miteinbezug philosophischer Lehren, analysiert und antizipiert er aus den sich ergebenden Schlüssen die Aus- und Wechselwirkungen auf die heutige Gesellschaft, ihr Verhalten und den daraus resultierenden Wertewandel. Seine Erkenntnisse und Gedanken möchte er einem breiten Publikum weitergeben, als Dank an die Gesellschaft, die ihm stets mit Respekt und Wohlwollen begegnete. Linus Huber ist stolzer Vater zweier erwachsener Kinder aus früherer Ehe sowie einer Tochter, 2010 geboren aus der Beziehung zu seiner heutigen Lebensgefährtin. Er lebt in beneidenswert warmen Gefilden auf der Insel Negros, den Philippinen. Seine zweiwöchentlichen Publikationen erscheinen sowohl in englischer (via eMail – Anfrage unter linus ät sackstark punkt info), als auch in deutscher Sprache und beinhalten, auch für Laien verständlich dargelegt, die Mechanismen des Geldes und die von ihm als notwendig erachteten Korrekturen. Seine Leserschaft der englisch verfaßten Mails ist exklusiv und erreicht Personen bis hinauf ins FED, der US-amerikanischen Notenbank. Wir sind überzeugt, daß Herrn Hubers Beiträge für unsere ebenso exquisite Leserschaft eine wertvolle Bereicherung zum besseren Verständnis der Wirtschaft und den damit zusammenhängenden, aktuellen Verwerfungen beiträgt, und heißen Linus auf sackstark.INFO in deutscher Sprache herzlich willkommen. - Carolus Magnus, im Dezember 2013

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