Endlich: Google Street View Car gestoppt!

Menschenkette stoppte Google Street View-Auto

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Im britischen Broughton stellten sich Menschen vor ein Google Street View-Auto und verhinderten damit, daß ihre Ortschaft für dieses spezielle Google Maps-Feature fotografisch erfaßt wurde. Eine Einbruchserie hatte das britische Broughton heimgesucht. Die Bewohner waren also sensibilisiert und hielten nach verdächtigen Autos Ausschau, deren Insassen auf der Suche nach neuen Einbruchszielen sein könnten. Und die Bewohner von Broughton wollten natürlich Einbrechern keine Hilfsmittel in die Hand geben, mit dem sie bequem künftige Ziele via Internet ausspähen können. Diese Konstellation führte dazu, daß das Google Street View-Fahrzeug in Broughton abrupt gestoppt wurde. Paul Jacobs war nach dem Bericht der Times der erste, der das Google Street View-Auto mit der charakteristischen 360-Grad-Rundum-Kamera auf dem Dach entdeckte. Er stoppte das Fahrzeug zunächst und mobilisierte andere Bewohner. Diese stellten sich zu ihm und bildeten eine Menschenkette vor dem Fahrzeug, Jacobs rief zudem die Polizei. Die Bewohner warfen dem Fahrer vor, ihre Privatsphäre zu verletzen. Zudem würden die Aufnahmen, die Google online stellen will, Einbrechern bei der Auswahl ihrer Ziele helfen.

Es scheint, daß Großbritannien endlich aufwacht und das Volk sich selbst zu helfen beginnt. Paul Jacobs gebührt eine Auszeichnung, oder zumindest die Benennung der Straße nach seinem Namen, in welchem er das Überwachungsauto von Google aufgehalten hat.


Carolus Magnus

Diese Webseite befaßt sich bewußt provokativ mit Allgemeinwissen, Politik und Gesellschaft. Sie setzt sich mit gesellschaftlichen Tendenzen in kritischer Betrachtung auseinander, verurteilt den zunehmenden Überwachungs- und Bevormundungsstaat gegenüber mündigen Erwachsenen, wirkt dem Tugend-Terror, dem Verbotswahn und einem mehr und mehr penetrant in die Privatsphäre eindringenden Staat mit direkten Aussagen entgegen.

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