Diskriminierungsverständnis des Peter Ramsauer CSU

CSU will «knallhartes Nein» gegen strengeres Antidiskriminierungsgesetz

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CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer fordert von der Bundesregierung die Aufschiebung der geplanten Verschärfung des Antidiskriminierungsgesetzes im Europäischen Parlament und bekommt Rückhalt aus der eigenen Partei.

Alles, was der Wirtschaft das Leben schwer mache, müsse derzeit unterlassen werden, mahnt CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer. Beim Antidiskriminierungsgesetz sei ein «knallhartes Nein» seitens der Bundesregierung auch weiterhin erforderlich. Der Richtlinienentwurf der EU-Kommission sieht bei der Leistungshöhe eine grundsätzliche Gleichstellung von Asylbewerbern mit inländischen Sozialleistungsempfängern vor. Damit würden in Deutschland Asylempfänger künftig den Empfängern von «Hartz-IV»-Leistungen gleichgestellt, monierte Ramsauer.

In Deutschland sind «Hartz IV»-Empfänger bereits derart diskriminiert, dass man ohne Zweifel festellen darf, daß diese Gruppe bereits unter der größten sozialen Diskriminierung aller sozialen Gruppen Deutschlands leidet. Dies beweist auch das Urteil des Bundessozialgerichts (Aktenzeichen: B 14 AS 6/08 R) in Kassel vom 24. April 2009 welches beschied, daß Erwachsenen «Hartz-IV»-Empfängern nicht das Geld gekürzt werden darf, nur weil sie unter einem Dach zusammenleben. Offensichtlich wollte man diese in die Obdachlosigkeit abschieben. Angesichts dessen wirkt es geradezu lachhaft, daß Asylempfänger besser gestellt wären, würden sie Hartz IV-Empfängern gleichgestellt. Genau das aber will die CSU im Europaparlament verhindern. Als Grund gibt Ramsauer vordergründig die «aktuelle Wirtschaftskrise» an.

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Das Diskriminierungsverständnis der EU

Nach Ansicht der Europäischen Kommission dürfen Arbeitgeber Bewerber um einen Arbeitsplatz ablehnen, nur weil sie Raucher sind. Das stellte der für Arbeit zuständige EU-Kommissar Wladimir Spidla auf eine Anfrage aus dem EU-Parlament fest, berichtete die «Financial Times». Raucher fallen damit nicht unter den Schutz der umfangreichen Antidiskriminierungsgesetze, die die Kommission in den vergangenen Jahren durchgesetzt hat. Raucher dürfen weder in Flugzeugen fliegen, noch in Zügen reisen und ein Rauchverbot in Autos ist bereits vorgesehen. Somit stellt man Raucher ohne Strafbefehl oder notwendig gültiges Gerichtsurteil in Hausarrest und hält sie vom Rest der Welt fern. Gesetze sind schließlich da, um umgangen zu werden!

Albert Einstein (Raucher) hätte heute keine Stelle bekommen und vielleicht die Relativitätstheorie nicht begründen können. Franklin D. Roosevelt (Raucher) wäre nicht Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika geworden und Winston Churchill (Raucher) nicht Ministerpräsident von Grossbritannien. Adolf Hitler (Nichtraucher) hätte den Krieg vielleicht doch noch gewonnen. Vielleicht wäre eine Endlösung der Raucherfrage heute deshalb viel einfacher durchzuführen…

2 thoughts on “Diskriminierungsverständnis des Peter Ramsauer CSU

  1. Rauchen scheint sehr wichtig für Dich zu sein, was? Konsum als Lebenshaltung?

    Anders sind mir solche absurden Vergleiche zwischen Rauchern und dem Ausgang des zweiten Weltkrieges nicht zu erklären.

    Ob man nun tatsächlich qualifizierte Menschen nur wegen des Rauchens nicht einstellt liegt ja immer noch im Interesse des Arbeitgebers. Raucher stinken nun mal aus dem Mund in Meetings, haben gelbe Fingerchen und Zähne und aschen oft unkontrolliert ihre Kleidung voll.

    Die „Sage“ von Gefässerkrankungen und dem „Passiv-Rauchmärchen“ kennst Du ja auch schon.

  2. Anders sind mir solche absurden Vergleiche zwischen Rauchern und dem Ausgang des zweiten Weltkrieges nicht zu erklären.

    Du vergißt, daß dies ein provokativer und gelegentlich satirischer Blog ist. Aber Humor scheint nicht des Kapnophobikers Stärke zu sein…

    Raucher stinken nun mal aus dem Mund in Meetings, haben gelbe Fingerchen und Zähne und aschen oft unkontrolliert ihre Kleidung voll.

    Seit dem 1. Oktober hat das St. Galler Partyvolk ausgeraucht. Die Luft ist aber nicht besser geworden. Benjamin Züllig (19) und Sven Geissler (19) stehen vor dem St. Galler Kugl-Club und paffen. «Es stinkt grausam da drin. Nach Schweiss, verschüttetem Bier und Parfum. Es ist unerträglich», klagt Benjamin. Sein Kumpel Sven rümpft ebenfalls die Nase: «Die grosse Mehrheit der Clubbesucher raucht ja sowieso. Der Geruch vom Qualm wär mir lieber.»

    Der Neurologe und Geruchsspe­zialist Professor Reinhard Stocker von der Universität Freiburg bestätigt: «Zigarettenrauch maskiert unangenehme Gerüche, sodass diese nicht mehr wahrgenommen werden.» Als Rauchen noch erlaubt war, übertünchte der blaue Dunst alle anderen Gerüche. Das ist nun vorbei. In der Disco stinkts nun nach allem Möglichen: nach verschwitzten T-Shirts, penetranten Parfums und noch Schlimmerem: Hat sich ein Betrunkener übergeben, dann stinkt es tagelang.

    Quelle – zum vollständigen Artikel

    Eine jung verheiratete Bloggerin schreibt zum Thema Gerüche:

    Ich sass heute morgen im Zug, freute mich, dass ich in weniger als einer Stunde von Zürich nach Bern komme. Mit dem Intercity, ohne Halt. Meine Freude wurde getrübt, denn im voll gedrängten Zug gab es keine Möglichkeit, dem Verwesungsgeruch wanderfreudigen Seniorinnen auszuweichen.

    Kaum habe ich mich davon erholt, setzt sich auf dem Heimweg eine korpulente Frau neben mich. Mit der Armlehne versuche ich, sie von mir fernzihalten. Ich will doch nicht ganz flach aus dem Zug steigen! Leider gibt es für Schweissgeruch keine Barrieren..

    Quelle

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