Anti-Raucher müssen draussen bleiben

Bei den Anti-Rauchern geht der Schuß nach hinten los

Nur wer sich mit dem Rauchen einverstanden erklärt, kommt überhaupt rein.

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In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ hat Wolfgang Baier, Wirt der Bar Centrale in München-Schwabing, erklärt, wie er das anstehende Rauchverbot zum 1. Januar 2008 umgeht. Er rechnet ab dann durch den Verlust der Rauchergäste mit einem Umsatzrückgang in der Größenordnung von 30 und 40 Prozent.

Aus diesem Grund hat er bereits jetzt ein Lesegerät angebracht um seine Gäste an die behördlich verordneten Behinderungen zu gewöhnen. Im Gesetzentwurf steht, daß das Rauchen in einer geschlossenen Gesellschaft nicht verboten ist. Deshalb steht jetzt am Eingang seines Lokals ein Lesegerät, worauf die Aufschrift „Geschlossene Gesellschaft“ leuchtet.

Will jemand hinein, benötigt er eine spezielle Karte – die der Wirt ausgibt – und die Tür öffnet sich. Gäste die keine Karte haben aber dennoch einkehren wollen, müssen erst klingeln, werden aber vor dem Einlaß auf die Spielregeln hingewiesen: Entweder Sie akzeptieren rauchende Gäste, oder Sie müssen draußen bleiben“. Militante Anti-Raucher dürften dann ohne Heizpilz entweder draußen frieren oder endlich zur Vernunft kommen. Auch Wirte auf dem Oktoberfest könnten ihre Zelte damit ausstatten, doch es wird erwartet, daß diese eine Verfassungsklage favorisieren. Ich bin überzeugt, daß dies weitherum Schule machen und die Vernunft in Deutschland wieder einkehren wird.

Zum Interview

2 thoughts on “Anti-Raucher müssen draussen bleiben

  1. „Beat the system“ heisst diese Methode. Ich finde es zwar traurig, dass man zu solchen Methoden greifen muss, freue mich aber über die Innovationskraft der Betroffenen, die versuchen, ihr Geschäft zu retten.

    Für Nichtraucher bedeutet diese Vorgehensweise überhaupt keine Einschränkung, denn:
    1. sie haben keinen Anspruch darauf, dass es an dieser Stelle überhaupt eine Gastwirtschaft gibt
    2. sie werden sogar noch besser vor dem tödlichen Passivrauch geschützt als in einem Lokal mit Rauchernebenzimmer. Das wollten sie doch schon immer, oder nicht, die Mili-Tanten.

  2. So ist es. Nur die Passivrauchphobiker und militanten Anti-Raucher müssen nun in Zukunft ihr Problem direkt mit Hilfe des Psychiaters angehen – ohne Umwege über den diktatorischen Gesundheits- oder Moralfaschismus. Das macht ihnen Angst und das ist auch gut so, denn nur dieser innere Leidensdruck führt gewöhnlich zur Einsicht, dass sie professionelle Hilfe brauchen. Es gibt möglicherweise für diese Irregeleiteten noch Hoffnung.

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