Cybermobbing: Milionenklage gegen Facebook

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Neues von Multimedia

Woche 10

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Millionenklage gegen Facebook
In den Vereinigten Staaten sorgt derzeit ein neuer Cyber-Mobbing-Fall für Aufsehen. Denise Finkel, so der Name des Opfers, wirft den Angeklagten vor, durch Cyber-Mobbing-Attacken auf dem sozialen Netzwerk traumatisiert worden zu sein. Wie das US-Nachrichtenportal InformationWeek berichtet, hat der Teenager aus Long Island die Social-Networking-Plattform Facebook samt einiger ihrer Mitglieder und deren Eltern verklagt. Ehemalige Klassenkameraden aus der High School hätten auf Facebook eine eigene Chat-Gruppe eingerichtet, mit der sie systematisch versuchten, den Ruf des Mädchens in der Öffentlichkeit zu zerstören. Als Wiedergutmachungsleistung fordert die Geschädigte nun vor Gericht eine Entschädigung in der Höhe von drei Millionen Dollar ein.

Harte Zeiten für die PC-Branche
Einer aktuellen Prognose zufolge steht die PC-Branche vor dem größten Einbruch ihrer Geschichte. Das Marktforschungsunternehmen Gartner prognostiziert für 2009 einen Absatzeinbruch von beinahe zwölf Prozent. Wie die Analysten berichten, dämpfe der Boom der günstigen Mini-Notebooks zwar den Abschwung, könne ihn aber nicht aufhalten. Der Abschwung werde alle Märkte betreffen. In den Schwellenländern wird der Rückgang vermutlich 10,4 Prozent betragen. In den Industrieländern fällt er mit 13 Prozent noch größer aus. Den bislang größten Einbruch erlitt die PC-Branche 2001 mit nur 3,2 Prozent.

pidgin_logoMit Pidgin grenzenlos chatten
ICQ, MSN, AIM – egal auf wie viele Messenger Ihre Freunde, Bekannten und Kollegen verteilt sind – der kostenlose Pidgin-Messenger chattet mit allen. Ein anderes Chat-Tool brauchen Sie neben diesem Multi-Talent nicht mehr. Pidgin ist schlank, übersichtlich und kann sogar Gespräche vorhersehen. Pidgin beherrscht alle gängigen Chat-Standards wie Smileys, Mitschnitte oder Tabs im Chat-Fenster. Die Kontakte, sogenannte Buddys, lassen sich in Gruppen ordnen, Nervensägen können ausgesperrt werden. Wer mag, versieht seine Chat-Fenster mit einem schicken Transparenz-Effekt oder passt die Farben seinen Vorstellungen an. Eine Besonderheit des Multi-Messengers sind die Plugins. Ähnlich wie die Addons im Firefox, erlauben Sie gezieltes Aufrüsten. Zum Download

Windows 7 auf CD für 1.14 Euro verkauft
Windows 7 befindet sich immer noch in der Testphase, doch das hält windige Straßenhändler von Manila nicht davon ab, die ersten Softwarepakete von Windows 7 bereits jetzt illegal zu verkaufen. Für umgerechnet 1.14 Euro bekommt man dort Windows 7 auf CD. Dabei muß es sich ganz offensichtlich um eine Betaversion von Windows 7 Ultimate handeln. Was wiederum bedeuten würde, daß man 1.14 Euro für eine Beta bezahlt, die Microsoft ohnehin kostenlos zum Download bereit stellt. Ein wirtschaftlicher Schaden für Microsoft besteht dadurch nicht. Das ändert sich jedoch schlagartig, wenn die finale Version von Windows 7 in den Straßen von Manila verkauft wird.

Handys und Computer wachsen zusammen
Smartphones und Computer wachsen mehr und mehr zusammen. Irgendwann verschwinden die Grenzen zwischen den Geräten für immer. Das haben auch die Hersteller erkannt. Nokia überlegt, in Zukunft Netbooks zu bauen und Asus testet Smartphone-Betriebssysteme auf den Laptop-Winzlingen. Mit zunehmender Leistungsfähigkeit von Smartphones und der stetigen Verkleinerung von Chips verschwimmen die Grenzen zwischen den klassischen Kategorien Handy und Computer zunehmend. Irgendwann werden sie ganz verschwinden. Das haben auch die Hersteller erkannt. So überlegt Nokia, zukünftig auch Netbooks herzustellen. Das Unternehmen schaue sich diese Möglichkeit sehr genau an, sagte Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo.

trojan_virusWurm «Sexy View» infiziert Smartphones
Ein neuer Wurm verbreitet sich via SMS auch auf Smartphones. Dem Sicherheitsexperten Fortinet zufolge planen die kriminellen Drahtzieher hinter dem Schädling den Aufbau eines mobilen Botnetzes. Der aktuell aufgetauchte Wurm , von Fortinet «SymbOS/Yxes.A!worm» genannt, wurde speziell für das Betriebssystem Symbian S60 3rd Edition programmiert. Die Verbreitung erfolgt über ein SMS , das an alle gespeicherten Kontakte verschickt wird. Die Textnachricht enthält einen Link, über den die Schad-Software auf das jeweilige Smartphone geladen werden kann. Damit sich der Anwender in Sicherheit wiegt, nutzt das Programm ein gültiges Sicherheitszertifikat. Laut Fortinet könnte der Wurm Vorbote eines ersten mobilen Botnetzes sein.

Trojanische Mails locken mit Facebook-Video
Spam-artig verbreitete Mails geben vor, von einer Facebook-Bekanntschaft zu stammen oder auch von ehemaligen Klassenkameraden, die ein Treffen veranstalten wollen. Ein zum Download angebotener, vorgeblicher Media Player enthält Malware. Wenn Sie in diesen Tagen Mails erhalten, die scheinbar vor Facebook stammen oder auch von Classmates.com, dem amerikanischen Mutterschiff von Stayfriends, sollten Sie den darin enthaltene Link besser nicht anklicken. Er führt zu einer Website mit einer vorgeblichen Videobotschaft. Zum Abspielen dieses vermeintlichen Videos nötigt die Seite den Besuchern einen ebenso falschen Adobe Media Player auf. Darin steckt ein Trojanisches Pferd mit Rootkit-Funktionen.

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