Kommt EU-weites Sex-Verbot?

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Der Schweizer «Zigi-Ghandi»

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In der EU-Kommission sitzen die US-indoktrinierten puritanischen Volksverhetzer, welche uns allen einreden wollen, Rauchen sei gefährlich und Nichtraucher müßten geschützt werden. Sollen sie sich doch, wie an der Basler Mustermesse in Zeiten von SA.R.S. ein Kondom über den Kopf ziehen, um ihre Hysterie zu befriedigen. Wie steht es mit Auto- oder Skifahren, mit Kohl- und Schweinemagenessen oder Gleitschirmspringen?

Das Volk der Raucher zu fragen, was es will (nämlich rauchen), kommt für die Diktatoren in Brüssel offenbar nicht in Frage. Dabei handelt es sich um Millionen und Abermillionen, die ebenfalls Menschenrechte haben! Wer heute das Rauchen verbietet, verbietet morgen den Sex, das ist so sicher wie das Amen im Gebet, falls man das Amen im Gebet nicht auch noch verbietet, so wie das Tragen des Kopftuchs in den Schulen. Was soll falsch sein an einem kleinen Stück Stoff rund ums Gesicht? Unsere katholischen Großmütter auf dem Land haben das alle auch getragen.

Kürzlich ist ein Altparlamentarier, rüstiger Siebziger an seinem Schreibtisch zusammengebrochen. Er hatte das Viagra nicht vertragen, welches er schachtelweise schluckte, aus lauter Lebenslust, deretwegen sich seine Frau von ihm scheiden lassen wollte, weil sie herausgefunden hatte, daß die Lebenslust einen spanisch klingenden weiblichen Vornamen trug, Lolita, Lola oder so ähnlich.

Soll man deshalb die Lebenslust verbieten? Und womöglich das Leben dazu? Denn das Leben ist lebensgefährlich, so viel steht fest. Solange die EU-Bonzen Europas Schlemmerlokale als lebende Cholesterinbomben unsicher machen, muß die ganze brutale Wahrheit auf den Tisch: Sex tötet mehr Menschen als Rauch, siehe AIDS. Soll also nach dem rauchlosen Sex die sexlose Rauchlosigkeit kommen, Potenzlosigkeit zur Potenz? Man kann gar keinen Sex ohne Rauch haben, siehe Humphrey Bogart.

Deshalb raucht er zweihundert Zigaretten am Tag. Er raucht die ganze Nacht durch. Er zündet seine Zigaretten aneinander an. Auch seine Frau will sich neuerdings von ihm scheiden lassen. Sie hält es nicht aus, daß er so sexy ist, seit er im Bett ohne Unterbrechung raucht und dabei aber keine Zeit für Sex hat, von ein paar hastigen S/M-Spielchen mit Zigarettenstummeln abgesehen. Was soll er machen? Er kämpft Tag und Nacht für das Menschenrecht auf Rauch. So ist er eben. Eine Kämpfernatur, den man im Schweizer Volksmund bereits «Zigi-Ghandi» nennt.

Denn jeder weiß, Rauchen macht schlank. Will die EU, daß alle dick und fett werden wie die Nichtraucher, die, weil sie nicht rauchen, dauernd über den Sinn ihres Lebens nachgrübeln, während sie ihre vollgestopften Kühlschränke plündern? Nur wenige reife Menschen sind zur Bulimie fähig. Kaum wird man gesetzter, schon will das Essen, das man als Nichtraucher zur Bekämpfung der nikotin- und teerlosen Lebenssinnlosigkeit hinuntergeschlungen hat, bleiben, wo es ist, nämlich unten. Die Folgen: Übergewicht, Schlaganfall, Teil- oder Ganzlähmung. Nicht einmal seine Zigarette kann man noch in den toten Fingern halten. Kurz, es droht ein menschenunwürdiges Nichtrauchersiechtum in Alters- und Pflegeheimen, fernab von der gewohnten Umgebung. Wollen wir das wirklich? Nein, Aktiv- und Passivraucher aller EU-Länder, vereinigt euch! Das Ziel der Europäer muß der Austritt aus der EU der Nichtraucher sein und zwar mit einem derartigen Paukenschlag, daß es nur so raucht.

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«Wie kann man Politik von Sex trennen? Es ist ein und dasselbe: Körperpolitik. Politisch-sexuelle Wirklichkeit: für das Christentum ist der nackte menschliche Körper unmoralisch, nach dem amerikanischen Gesetz ist er illegal. Nacktheit wird als „obszöne Entblößung“ bezeichnet. (…) Puritanismus führt zu Vietnam. Sexuelle Unsicherheit führt zu jenem Supermännlichkeitswahn, den man Imperialismus nennt. Die amerikanische Außenpolitik, insbesondere die Vietnam-Politik, wird nur dann verständlich, wenn man sie unter sexuellem Aspekt betrachtet. Amerika hat einen frustrierten Penis und versucht, ihn in den winzigen Schlitz Vietnams zu stoßen, um seine Männlichkeit zu beweisen.»
Zitat: Jerry Rubin, „Do It – Szeneario für die Revolution“, München 1977 (Erstausgabe in den USA 1970)
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9 thoughts on “Kommt EU-weites Sex-Verbot?

  1. Alles was Recht ist, aber Rauchen ist mit einem Gesunden Menschenverstand nicht vereinbar. Anstatt die Krankenkassen zu belasten, sollten Raucher die Abgase ihrer Fahrzeuge ins Fahrzeuginnere leiten und so ihrem Hobby maximal fröhnen.

    Es geht einfach nicht an, dass eine selbstzerstörerische Minderheit die Mehrheit weiter terrorisiert!

    • Torben (ein Neutrum?)

      Es ist wohl nicht zuviel verlangt, eine gültige Mail-Adresse zu hinterlassen, oder doch?

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      noitrum@uboot.de
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      Somit sind auch Ihre Kommentare ein „permanent error“.
      Es erstaunt mich immer wieder, wie paranoid Misokapnisten doch sind.

      Zum Thema
      Anstatt die Krankenkassen zu belasten, sollten Raucher die Abgase ihrer Fahrzeuge ins Fahrzeuginnere leiten und so ihrem Hobby maximal fröhnen.

      Gesunde und Schlanke werden im Schnitt 84, Raucher 77 Jahre alt, und Übergewichtige leben bis etwa 80. Für die «gesunde» Gruppe fielen ab dem 20. Altersjahr Behandlungskosten von umgerechnet 453 600 Franken an. Bei den Übergewichtigen ergab sich ein Betrag von 403 500 Franken; Raucher kosten «nur» rund 355 100 Franken. „Gesunde Nichtraucher“ kosten die Krankenkassen also fast 100 000 Franken mehr als ein Raucher, jeder einzelne von ihnen, die angeblich in der großen Überzahl sind!

      Quelle

  2. oder auch so herum:
    Gesunde und Schlanke beziehen 19 Jahre lang Rente (AHV, Pensionskasse, Rente)
    Raucher nur 12 Jahre lang.
    Da will ich sofort Kostenwahrheit
    d.h. kleinere AHV, tieferer Umwandlungssatz für Nichtraucher

    Eigendlich ist es eh egal; wir haben ja kein Finanzierungsproblem bei der Rente 😉
    Sollen alle aufhören zu rauchen. Mir egal, ich zeige mich weiterhin solidarisch mir der Gesellschaft und rauche weiter.

  3. Es ist schon seltsam. Man erkennt einen Nichtraucher immer an seinem Sprachstil. Sie sind alle so nett und verständnisvoll. Ach nein, ich meinte natürlich die Raucher. Bei Nichtrauchern haben ich immer das Gefühl als würde mir eine imaginäre Pistole vor den Kopf gehalten. Zigarette aus, oder ich schieße !
    die Zusammenhänge zwischen Raucherbekämpfung, Sexunterdrückung und kriegerischem Wahn erschliessen sich anscheinend nur dem vernetzt denkenden Menschen, die es zum glück auch noch gibt.
    Dem Herrn torben sei noch mitgeteilt, dass sein Ratschlag, sich Autoabgase zu inhalieren seine Kompetenz, irgendetwas zu begreifen völlig ad absurdum führt.

    In einer geschlossenen Garagen, in der ein Motor läuft bin ich innerhalb einiger Minuten tot. Inderselben Garagem in der 10 Leute rauchen möchte ich zwar auch möglichts bald frische Luft haben aber ich werde es ohne weiteren Schaden überleben.

  4. Ich rauche selber zwar nicht, finde das Rauchverbot so auch ganz Okay.Allerdings scheinen ja dich Raucher auch bei uns keine so große Lobby zu haben, denn immerhin konnten wir Bayern darüber abstimmen und eine Mehrheit hat als gegen das Rauchen ausgesprochen oder die Gegner wollten nicht zur Wahl gehen.

  5. Die Raucher haben keine Lobby, weil Raucher keinen allgmeinen Zugang (wie etwa die antiraucherische BILD-Zeitung) zu Informationen über eine ausgeglichene Berichterstattung erhalten. Die groß angelegte Lügenkampagne der letzten Jahre übertrifft sogar die von G.W.Bush in Sachen Irak. Die Indoktrination über eine inexistente Gefahr „Passivrauch“ allerorten ist längst zur Chefsache in jedem Land erklärt geworden, mit enormem bürokratischen Aufwand und massenhaft viel Dollars, die jede Lüge in eine wissenschaftliche Abhandlung konvertieren konnte. In jedem Land, das den Rahmenvertrag zur Tabak- (und für viele noch unbekannt, seit 2004 auch Alkoholkontrolle) unterzeichnet hat. FCTC – Framework Convention on Tobacco Control.

    In Bayern haben gerade mal 21% abgestimmt. Deutschland hat mit Referenden und Volksinitativen keine Praxis und das Wort, nicht aber die Ausführung einer Demokratie kennen sie auch erst seit 1948. Es war eine groß angelegte, halbheimliche Kampagne der Antiraucher, nicht etwa der Nichtraucher, und wenn diese nicht sämtliche Altersheime und Krankenhäuser abgeklappert und die dortigen Bewohner nicht entsprechend bearbeitet hätten (die meisten wussten gar nicht ob es nun ein Wettbewerb war, wobei man eine Heizdecke gewinnen konnte, oder ihr Testament), belästigte Leute in Fussgängerzonen eine Unterschrift abnötigten, vor der Kirche sonntags Spalier standen für „eine gute Sache“ um überhaupt die notwendige Zahl der Unterschriften für das Zustandekommen einer Volksabstimmung zu erreichen, die sie von geistig gesunden Menschen im Berufsleben nie erhalten hätten, so könnte Bayern noch heute den 35% Rauchern zumindest die damals noch vorhandenen 8% der Raucherkneipen anbieten. Die Bayern haben diese Spinner zu Recht als solche erkannt, und deswegen leider nicht ernst genommen. Da es sich aber um einen ekelerregenden, fanatisch-ideologischen Bevormundungshaufen rotgrüner Gängelungssüchtiger handelt, die auch vor weiteren Verboten bis zur totalen Prohibition nicht zurückschrecken, solange wird die Raucherhatz weitergeführt werden.

    Fair und demokratisch wäre, wenn die Bayuwaren den 35% Rauchern auch 35% Kneipen zugestehen würden. Dann könnte man den Hoax um die Luft, resp. Passivrauch, ad acta legen und jeder wäre zufrieden. Doch Antiraucher wollen ihr „Glück“ allen aufzwingen, auch denen, die es nicht wollen. Das macht sie so gefährlich. Früher zwangsmissionierten die Kleriker Neger in Afrika, heute die eigenen Leute (Frankenberger hat drei Studienrichtungen abgebrochen, eine davon war Theologie). Das ist Faschismus vom Feinsten, auch wenn dieser Krankenberger es nicht so sieht, weil diese Krankheit der Realitätsverweigerung typisch für Puritaner und Prohibitionisten ist. Wer die Machtergreifung Hitlers kennt, der weiß, dass es auf die genau gleiche Weise so angefangen hat.
    Wem nach diesem Gespräch Friedman vs Frankenberger nicht die Augen aufgehen, ist selbst bereits zu stark infiziert.

  6. Laut Dahlke hat ein Antiraucher, im Prinzip das gleiche Problem wie ein Suchtpatient. Er leide unter einem gewissen emotionalen Überdruck, oft gepaart mit einem starken Mangel an Selbstwertgefühl. Insgeheim beneide der Antiraucher den Süchtigen um die Möglichkeit, exzessiv zu »genießen« bzw. zu »sündigen«. Dies könne jedoch weder reflektiert noch eingestanden werden, denn das vermeintlich »Falsche« wolle er nicht begehren. Das erinnere stark an das Verhalten katholischer Priester im Umgang mit dem Thema Sex und Promiskuität. Die Folge sei ein gewisser missionarischer Eifer mit stark zwanghaften Zügen und teils verkappter, teils offen zur Schau getragener Feindseligkeit. Zitat Dahlke: »Weil der Raucher nach Meinung des Antirauchers „stinkt“, muß der Antiraucher zwanghaft „stänkern“«.

    Der Süchtige, so Dahlke, habe zumindest die Möglichkeit zu erkennen »Ich bin abhängig von dieser oder jener Substanz« und könne sich in Folge dessen die Frage stellen »Will ich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen oder will ich das nicht«? – Für den Antiraucher sei das nahezu unmöglich, denn er suche die Schuld für sein Unwohlsein grundsätzlich bei Anderen, da er die eigenen Bedürfnisse abgespalten habe. Die Unfähigkeit die eigene psychische Erkrankung zu erkennen sei seinem Krankheitsbild immanent. Vertrackt.

    Quelle
    Psychologie des blauen Dunstes
    Bedeutung und Chance des Rauchens
    Ruediger Dahlke, Margit Dahlke
    Knaur-Taschenbuch, 208 Seiten,
    8,95 €.

  7. Grad meinen alten Beitrag wieder gefunden und herzlich gelacht wie der Herr Magnus hier abgeht. Aber Menschen die sich wissentlich selbst vergiften, kann ich auch nicht ernst nehmen

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