FDP-BR Couchepin betreibt weiter Sozialabbau

Initative chancenlos

Das Komitee der Initiative «Ja zur Komplementärmedizin» attestiert dem Nationalrat nach seinem Nein zum Begehren mangelnde Volksnähe. Umfragen zeigten, dass die Mehrheit der Bevölkerung Komplementärmedizin wünsche.

Eine Umfrage des Krankenkassenverbandes Santésuisse ergab, dass 82 Prozent der Bevölkerung eine umfassende Berücksichtigung der Komplementärmedizin wünschten, wie das Komitee schreibt. Eine Demoscope-Umfrage zeige, dass 69 Prozent der Stimmberechtigten die Initiative annehmen würden.

Bedenklich sei ferner, wie viele falsche und unsachliche Argumente im Rat vorgebracht wurden.

Wie lange wollen unsere Volksvertreter noch am Volk vorbeipolitisieren?

Insbesondere Bundesrat Pascal Couchepin legt kurz vor den Parlamentswahlen einen völlig deplatzierten Aktivismus hin, so als ob er während der gesamten Zeit im Bundesrat, die nicht zur Wahl steht, in seinem Amt nichts getan hätte. Hat er auch nicht! Auf alle Fälle hat er nichts Konstruktives getan, genauso wie sein Kollege Christoph Blocher, mit dem er aus unerfindlichen Gründen in den Haaren liegt. Es ist Hans wie Heiri – oder Pascal wie Christoph, wenn es um die Demontage unserer Schweiz geht. Destruktiver Sozialabbau und das Beschmutzen der Schweiz im Ausland ist eine inakzeptable Politik unserer gewählten Diener am Volke.

[Carolus Magnus]

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Von Annetta Bundi (TA)

Alternativmedizin: Angst vor Kostenschub

Die sanfte Medizin ist auch bei vielen Nationalräten beliebt. Dennoch lehnen sie die Initiative zur Komplementärmedizin mehrheitlich ab: Sie warnen vor stark steigenden Kosten.

Anders als viele Kritiker annehmen, pochen die Initianten indes nicht darauf, alle komplementärmedizinischen Präparate und Therapien kassenpflichtig zu machen. Es gehe bloss darum, die fünf von Bundesrat Pascal Couchepin aus dem Leistungskatalog gestrichenen Methoden wieder in die Grundversicherung aufzunehmen. Dabei handelt es sich um die anthroposophische Medizin, die Neuraltherapie, die Homöopathie, die Phytotherapie sowie die chinesische Medizin. «Wir wollen, dass alle davon profitieren können und nicht nur jene, die sich eine Zusatzversicherung leisten können», begründete SP-Nationalrätin Silvia Schenker heute im Plenum ihren Antrag, der Initiative zuzustimmen.

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