Verbotsmanie: Ratternde Handycams gefordert

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Lautlose Handy-Cameras sollen verboten werden


Ein republikanischer Abgeordneter hat dem US-Kongress einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der lautlose Aufnahmen mit der Handykamera verbietet. Damit sollen heimlich aufgenommene, peinliche Fotos aus Umkleidekabinen und anderen öffentlichen Orten verhindert werden. Er fordert, dass Handy-Cameras einen «Ton oder ein anderes Geräusch» abgeben müssen, der «in einem angemessenen Umkreis um das Handy hörbar ist». Das soll unerwünschte Bilder aus Umkleideräumen und anderen öffentlichen Orten verhindern. Mit dem Gesetz möchte der Abgeordnete vor allem Kinder und Jugendliche schützen.

Neues aus Multimedia

Woche 6

Spammer nutzen Valentinstag als Köder
Mehrere Internet-Sicherheitsfirmen haben Warnungen vor Spam-Mails veröffentlicht, die ihre Empfänger mit dem Thema Valentinstag anlocken wollen. Betreffzeilen wie «In Your Arms» oder «With all my love» sollen die Empfänger dazu bewegen, auf einen Link zu klicken, der sie auf eine Seite führt, wo sie dutzende Herzen finden. Wenn sie aber auf diese Herzen klicken, installieren sie damit den Waledec-Bot auf ihrem Computer. Dadurch kann der Computer von Spammern dazu verwendet werden, um hunderte Spam-Mails zu verschicken. Der Waledec-Bot hält sich laut Message Labs mit geschätzten 10’000 infizierten Computern derzeit noch in Grenzen, Experten warnen aber davor, dass er mit alarmierender Geschwindigkeit wächst, berichtet Computerworld.

Abtauchen mit Google Ocean
Der Suchmaschinenriese präsentiert die Version 5.0 von Google Earth. Der Internet-Gigant hat Google Earth erweitert. Neben Google Sky steht ab sofort auch Google Ocean zur Verfügung. Damit können Anwender die Weltmeere samt Fauna und Flora in 3D bewundern. Auch Filme, Bücher und Texte von Meereswissenschaftlern stehen zur Verfügung.

Cablecom wird kritisiert
Noch keine Entspannung gibt es laut Stiftung Konsumentenschutz (SKS) im Zwist um die Cablecom-Geschäftsmethoden: keine oder nur schlechte Dienstleistungen und falsche Rechnungen. Die SKS beschwert sich, daß die Anliegen der Cablecom-Kunden ignoriert würden. Das Unternehmen schicke, trotz mehrfachen Kundenbeschwerden und Medienberichten, noch immer Rechnungen für nicht erbrachte Dienstleistungen. Schon seit November 2008 würden vielerorts die Internet- und Telefonleitungen streiken. Aber anstatt zu reagieren, verrechnet und betreibt die Cablecom munter weiter. Auf der Internetseite der SKS wurden bereits rund 5000 Musterbriefe an das Telekomunternehmen heruntergeladen und vermutlich auch verschickt. Doch die Kunden erhielten laut SKS nicht einmal Antwort. Betroffenen rät die Stiftung für Konsumentenschutz, auf die Cablecom-Mahnungen keinesfalls zur reagieren und bei Betreibungen Rechtsvorschlag zu erheben. Die Cablecom fällt seit mehreren Jahren immer wieder mit negativen Schlagzeilen auf. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.

Windows XP weiterhin deutlich beliebter als Vista
Eine Studie der Beratungsfirma Fittkau & Maaß kommt zu dem Ergebnis, dass nach wie vor mehr als 70 Prozent aller Internet-Nutzer Windows XP als Betriebssystem einsetzen. Obwohl Microsoft-Betriebssysteme unverändert den Markt dominieren, dürfte die Nutzung der verschiedenen Windows-Versionen in Redmond keinen Anlaß zur Freude geben. Von den rund 100’000 im Rahmen der Studie befragten Personen gaben 71,5 Prozent an, Windows XP zu nutzen. Lediglich 18,8 Prozent vertrauen auf Windows Vista. Noch schlechter fällt dieser Wert aus, wenn man nur den Geschäftskunden-Bereich betrachtet: Im Business-Umfeld wird Vista gerade einmal auf sieben Prozent der Rechner eingesetzt.

Outdoor-Notebook für extreme Verhältnisse
Die neuen Toughbooks von Panasonic widerstehen Regen, Schlamm und extremer Kälte. Der Elektronikhersteller Panasonic hat angekündigt, ab Februar die neueste Generation seines Outdoor-Notebooks «Toughbook» auszuliefern. Die Modelle CF-19 und CF-30 sind äußerst robuste Geräte, die speziell für den Einsatz unter fordernden Umweltbedingungen konstruiert wurden. Sie sind schlamm- sowie stoßunempfindlich und funktionieren auch bei sehr hohen oder niedrigen Temperaturen. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen haben die Techniker an einigen Stellen Nachbesserungen durchgeführt. So wird der Touchscreen nun durch LEDs beleuchtet, wodurch das Display einerseits besser ausgeleuchtet, aber auch stromsparender sein soll. Die Toughbooks verfügen über ein Magnesium-Gehäuse, das sicherstellt, daß das Gerät selbst einen Sturz aus 90 Zentimeter Höhe im eingeschalteten Zustand mit aufgeklapptem Bildschirm unbeschadet überlebt. Alle Schnittstellen und Öffnungen sind mit Dichtlippen geschützt, damit weder Wasser noch Sand, Staub und Schlamm in das Innere des Notebooks gelangen kann.

Arbeitslose stürmen Blogs und Social Networks
Die zunehmende Arbeitslosigkeit treibt immer mehr Menschen ins Internet. Während vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise die Zahl der Arbeitslosen steigt, nimmt gleichzeitig auch die Nutzung von Web-2.0-Angeboten zu. Jobsuchende, die unfreiwillig über deutlich mehr Freizeit verfügen, stürmen Blogs, soziale Netzwerke und Online-Games, um sich Ablenkung zu verschaffen. Wie das Wall Street Journal berichtet, spielen Online-Angebote für Arbeitslose eine wichtige soziale Rolle. Laut Psychologen stillen sie mittels Internet ein Eskapismus-Bedürfnis. Die Jobsuchenden versuchen Frustrationen aus dem realen Leben im Netz auszugleichen bzw. für bestimmte Zeiträume der Wirklichkeit zu entfliehen.

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