Es gibt keine freie Presse

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Intellektuelle Prostituierte

»Einmal werde ich die Wahrheit sagen, doch die Lüge ist wie ein Egel, sie hat die Wahrheit ausgesaugt«. (Max Frisch)

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Journalisten sind nicht da um die Öffentlichkeit zu informieren, nein, sie sind da um Meinungen in die beabsichtigte Richtung zu dirigieren. Sie sind manipuliert um jeden andren zu manipulieren. Nur wenige sind wahre Journalisten. Die meisten sind kaum mehr als Kopierer für die Manipulatoren, die Nachrichten von inszenierten Abenteuern verbreiten um die Öffentlichkeit irre zu führen und die meisten von ihnen wissen nicht mal, daß sie es tun. Die Intelligenteren wissen, daß sie es tun, aber sie sehen keinen Weg aus der Struktur herauszukommen, in die sie eingebunden sind.

John Swandon, Manager der New York Times arbeitete in dieser Situation für eine lange Zeit und anläßlich seines Ruhestand-Dinners sprach er zum Abschied zu seiner Crew mit Begriffen, die die Wahrheit ausdrückten, die er bis dahin für sich behalten hatte, um seinen Job bis zu diesem Zeitpunkt zu behalten. Er sagte zu seiner Crew:

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»So etwas wie eine freie Presse gibt es nicht. Sie wissen es und ich weiß es. Es gibt keinen unter ihnen, der seine eigene Meinung schreiben kann. Das Geschäft eines Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gegenüber sich selbst, seinem Land und seinem freien Willen, geradewegs zu lügen, zu verdrehen, zu verifizieren in Anbetung der Phase des Mammons für das tägliche Brot. Dies ist unsere Bedeutung, wir sind Werkzeuge, Phase für reiche Männer hinter der Szene, wir sind Marionetten, sie ziehen die Fäden und wir tanzen. Unsere Talente und Möglichkeiten, unser Leben ist das Besitztum dieser Menschen, wir sind intellektuelle Prostituierte. Wir haben eine Struktur der Manipulation, die die Fäden der Politik durch alle politischen Farben, Medien, Geheimdienste, großen Firmen und globalen Bankensystemen ziehen«.
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Medienmanipulation

Vielleicht lesen und hören Sie ab heute genauer zu und hinterfragen öfter.  Machen Sie beim Lesen immer wieder einen Plausibilitätscheck! Legen Sie Ihr Augenmerk auf das, worüber nicht geschrieben wird!

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In Venedig wird offiziell vom 13. bis 24. Februar 2009 wieder Karneval gefeiert! Einige Fans können den Freitag, den 13. aber nicht abwarten.

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3 thoughts on “Es gibt keine freie Presse

  1. Ein guter Hinweis, darauf zu achten worüber nicht geschrieben wird!

    Das worüber nicht oder zuwenig geschrieben wird, das hängt wohl bei vielen vor allem politischen und gesellschaftlichen Themen vom Auftraggeber ab, respektive der Betriebsideologie. In zweiter Linie ist der Journalist dem Herdentrieb ausgesetzt. Wäre es nicht so, dann hätte zum Beispiel das konservative Verhalten des Papstes schon längst im Fokus der Öffentlichkeit liegen müssen. Dessen Buchpublikation in einem Verlag von Rechtsextremisten ist ja schon einige Jahre her.

    Ich ärgere mich derzeit auch masslos über den übermässig starken Fokus auf das Schicksal von Banken, Versicherungen, Managern, ohne dabei aber Berichte zu publizieren über die zunehmenden „working poor“ in unserer Gesellschaft. Ich spreche aus der Schweiz, eine dort kürzlich publizierte Studie über Armut in der Schweiz war in der Tagespresse kein Schockthema, obwohl es das hätte sein müssen.

    Die Schweiz hat extrem viele working poor, prozentual sogar mehr als die Türkei. Für Journalisten ist dies offenbar ein zu heisses Pflaster für Publikationen, vermutlich um sich nicht ideologisch zu exponieren. Viel lieber schreibt man dann über den Geburtstag von Darwin, da kann man Staub aufwirbeln ohne dass der Chefredaktor ein schiefes Auge wirft, oder man weidet genüsslich die Verluste der UBS aus… aber ja nichts von den Sammelklagen erwähnen welche in den USA gegen UBS laufen, oder die Boni welche die UBS dort bezahlt um anderen Konzernen die Manager abzuwerben.

    Praktisch alles was einen Journalisten in seiner Ideologie outen würde, wird unter den Tisch gewischt. Die Online Tageszeitungen haben sich in der Schweiz konzentriert, sind aber nicht besser geworden. Während Bloger meistens ihre Quellen verlinken, wird dort oftmals einfach etwas behauptet, ohne Quellenangabe.

    • In Deutschland verfügen 10 Prozent der Bevölkerung über 50 Prozent des Gesamtvermögens, und sie berichten darüber.

      Und in der Schweiz: 1 Prozent verfügt über 39 Prozent des gesamten Schweizer Vermögens und die 10 Prozent der Schweizer über 75 Prozent. Die restlichen 90 Prozent müssen sich mit mit 25 Prozent zufrieden geben und das Wenige unter sich aufteilen – und sie berichten nicht darüber.

      Seit 1994 gilt das in Uruguay das während sieben Jahren verhandelte und dort unterzeichnete WTO-Abkommen, das die Privatisierung staatlicher Betriebe befielt. Privatbetriebe müssen Gewinne abwerfen, im Gegensatz zum Staat. Das kostet den Konsumenten einiges mehr. Oder sind seitdem etwa die Steuern gesunken? Nein!

      Was daraus geworden ist, erkennt man heute sehr gut am einstigen Service Publique der SBB und PTT. Fast jeder hat den Fehler erkannt, doch die Sau ist raus und ohne gravierende Retorsionsmaßnahmen UND happigen Bußgeldzahlungen kommt man aus diesem Schlamassel nicht mehr raus.

      Die Geister die ich rief… Ohne Meister geht es nicht, wußte Goethe schon zu erwähnen.

  2. Nizza blog? Ich mag den Plan und die Farben verwendet? Ich benutze einen on-line-übersetzer, um diese Anmerkung zu lassen? Verstehen Sie nicht Deutsches? Ich denke, daß dieser Artikel ist über intellektuelle Prostitution? Nicht wahr?
    Es gibt ein deutsches Wort, das ich kenne? Gutentag:)

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