Microsoft: Anwender sollen für PC-Nutzung zahlen

Neues aus der Computerwelt

Woche 1+2

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Microsoft: Anwender sollen für PC-Nutzung zahlen
Microsoft hat in den USA ein Patent für umlagefinanziertes Arbeiten mit Rechnern eingereicht. Das Papier mit der Nummer 20080319910 sieht vor, daß in Zukunft PCs nicht mehr teuer gekauft werden müssen, sondern von einem Hersteller zur Verfügung gestellt, oder stark subventioniert angeboten werden sollen. Der PC-Nutzer soll dann, neben einer einmaligen Bereitstellungsgebühr, für seine Arbeitszeit und die benötige Hardware-Performance zahlen.

Computer-Games am Arbeitsplatz
In vielen Firmen sind Games entweder verboten oder nur am Rande geduldet. Der Grund: Die Videospiele lenken von der Arbeit ab. Doch einige Unternehmen machen ganz andere Erfahrung. Ein Game während der Arbeit kann die Produktivität steigern. So haben einige Firmen in den USA festgestellt, daß Games auch die Motivation der Mitarbeiter fördern können und sich dadurch auch die Produktivität steigern läßt. Dies gilt vor allem dann, wenn Gamen als Belohnung für besondere Leistungen eingesetzt wird. Dies spornt nicht nur an, es entspannt den Mitarbeiter auch, so daß er fit ist für weitere Höchstleistungen.

Internet Explorer, Safari und Chrome illegal?
Microsoft, Google und Apple werden von dem kleinen US-Unternehmen Cygnus Systems verklagt. Als Grund für diesen Schritt gibt Cygnus Systems Patentrechtsverletzungen an. Bereits 2001 wurde ein Patent auf dieses Verfahren beantragt, welches Cygnus Systems im März 2008 zugesprochen wurde. Das Patent beschreibt ein System, mit dessen Hilfe die Arbeit mit Dateien durch eine Miniaturgrafik, die eine Vorschau auf den Inhalt des jeweiligen Dokuments zeigt, erleichtert wird. Laut Klageschrift würden Produkte wie Windows Vista, Internet Explorer 8, Google Chrome, MacOS X, das iPhone und Safari dieses Patent verletzen. Cygnus fordert nun annehmbare Lizenzgebühren und eine gerichtliche Verfügung, die weitere Patentverletzungen unterbindet.

Microsoft will 15’000 Arbeitsplätze aufheben
Microsoft wird angeblich zum 15. Januar den Abbau von über 15’000 Stellen verkünden. Die Mitarbeiter, so das Gerücht weiter, seien bereits informiert worden. Wie Fudzilla berichtet, wird Microsoft angeblich den Stellenabbau eine Woche vor der Verkündung der Geschäftszahlen für das zweite Quartal bekannt geben (22. Januar). Sollte Microsoft tatsächlich am 15. Januar die Streichung von 15’000 Stellen verkünden, dann würde das Unternehmen rund 17 Prozent aller seiner weltweiten Stellen streichen. Weltweit sind derzeit 90’000 Menschen bei Microsoft beschäftigt.

YouTube muß Musik-Videos löschen
Nachdem die Warner Music Group vergeblich eine höhere Beteiligung an den Werbe-Einnahmen bei YouTube forderte, hat der Konzern den Vertrag mit der Video-Plattform gekündigt und eine unverzügliche Löschung seiner Musikvideos gefordert. In einem Statement erklärte Warner Music, daß man „Bedingungen, welche die Künstler, Songschreiber, Labels und Publisher nicht angemessen und fair für das, was sie leisten, entlohnen“ nicht akzeptieren könne. Daher habe man YouTube aufgefordert, nicht nur alle vom Label selbst eingestellte Videos zu löschen, sondern auch alle User-Videos, die Musik von Warner-Künstlern verwenden.

Neue Variante des Erpresservirus enteckt
Der Erpresservirus Gpcode geht offenbar wieder um. Trend Micro hat eine neue Variante dieses Schädlings entdeckt, die von anderer Malware installiert wird. Der so genannte Erpresservirus „Gpcode“ macht in größeren Abständen immer wieder von sich reden. Jetzt meldet der Antivirushersteller Trend Micro die Entdeckung einer neuen Variante. Wie schon die Vorläufer verschlüsselt auch diese Version Dateien auf dem Rechner des Opfers und versucht dann Geld für die Herausgabe eines Entschlüsselungsprogramms zu erpressen.

Kriminelle werben mit falschem IE 8
Die Sicherheitsspezialisten von G Data melden, daß derzeit durch massenhaft verbreiteten Mails versucht wird, ahnungslose Anwender auf Webseiten zu locken, die vorgeben, eine Betaversion des künftigen Web-Browsers Internet Explorer 8 zum Download anzubieten. Sobald der Anwender die in der Mail angegebene Website öffnet, öffnet sich ein Download-Dialog, der die Datei mit dem Namen „IE8-WindowsXP-x86-ENU.exe“ zum Download anbietet.

HP-Notebooks erhalten langlebige Akkus
Hersteller Boston-Power verspricht drei Mal so viele Ladezyklen wie bei herkömmlichen Akkus. Das US-amerikanische Start-up Boston-Power hat mit Sonata einen neuartigen Lithium-Ionen-Akku für Notebooks entwickelt, der eine deutlich höhere Lebensdauer als bisherige Modelle verspricht. Wie das Unternehmen bekannt gab, wird HP Akkus auf Basis der Sonata-Technologie in Notebook-Geräten anbieten. Bereits Anfang 2009 sollen die laut Boston-Power „langlebigsten und am schnellsten ladenden Lithium-Ionen-Batterien auf dem Markt“ zum Einsatz kommen. Außerdem betont das Unternehmen, daß es sich um eine mehrfach ausgezeichnete, sehr umweltfreundliche Technologie handelt. „Auf den ersten Blick sieht das wirklich interessant aus. Verzicht auf PVC und Schwermetalle, erweiterte Garantie und verbesserte Performance – das klingt alles gut“, meint dazu Greenpeace-Chemieexperte Martin Hojsik.

Neues Apple Macbook
Centrino 2 und eine spielefähige Chipsatzgrafik hat das Apple Macbook auch. Doch im Test überzeugte das edle Notebook vor allem durch seine hochwertige Verarbeitung. Apple hebt das neue Macbook auf die Centrino-2-Plattform Core 2 Duo P7350 mit 2 GHz Taktrate an. Mehr Centrino gibt es aber diesmal nicht bei Apple: Der Chipsatz im Macbook kommt diesmal nicht von Intel, sondern von Nvidia: Der Geforce 9400M unterstützt aber ebenso wie die Centrino-2-Chipsätze den schnelleren Front-Side-Bus-Takt von 1066 MHz sowie DDR3-Speicher. Apple baut 2 GB DDR3-1066 ins Macbook ein. Doch nicht nur das Innenleben ist neu: Das Macbook besitzt jetzt ein extrem solides Gehäuse aus Aluminium. Die Gehäuseoberseite wird dabei aus einem Aluminiumblock gefräst. Das Ergebnis: Nichts knarrt, klappert oder knattert mehr, es wirkt extrem solide und hochwertig.

SMS aus dem Internet versenden
„Bleibt es bei heute Abend?“ – mit einer SMS lassen sich viele Dinge kurz und unkompliziert klären. Oft ist das Simsen aber auch nur Spielerei und Zeitvertreib. Doch das Vergnügen kann schnell zu einem teuren Spaß werden: Fällt auch die einzelne SMS nicht groß ins Gewicht, die Masse macht’s. Der Versand von SMS aus dem Internet ist eine Kosten sparende Alternative. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn häufig versteckt sich hinter einer Gratis-SMS ein teures Abo. Je verlockender und attraktiver das Angebot, desto mehr sollten Nutzer auf der Hut sein. Anbieter setzen Gratis-SMS oft als Lockmittel ein. Hinter dem vermeintlichen Schnäppchen verbirgt sich dann ein teures Abo. Darüber hinaus müssen sich Nutzer oft auch mit einer Flut von Werbung herumschlagen. Um der Vertragsfalle zu entgehen, gilt es einige Punkte zu beachten. Zum einen sollten Nutzer das Angebot genau unter die Lupe nehmen. Dazu sollten auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gehören. Vorsicht ist besonders bei der Angabe persönlicher Daten gefragt. Wenn eine Bankverbindung angefordert wird, sollten die Alarmglocken schrillen. Je mehr der Anbieter wissen will, desto kritischer sollten Nutzer dem Angebot gegenüberstehen. Auch die Frage nach der Postanschrift sollte stutzig machen: Wozu brauchen die meine Adresse? Ganz klar: Um mir eine Rechnung zu schicken. In jedem Fall kann es hilfreich sein, die Seite oder die AGB auszudrucken. Die Betreiber ändern die Seiten ständig. Da sollte man für den Fall der Fälle schon einen Beweis in der Hand haben. Ist man erst einmal in eine Abo-Falle getappt, ist es schwierig, sich wieder heraus zu winden. Generell sollte sich jeder fragen, ob sich der Versand über das Internet überhaupt rechnet. Bei vielen Netzanbietern seien die Preise für Kurznachrichten ohnehin günstig. Zudem sei das Verschicken von SMS innerhalb eines Netzes oft zusätzlich vergünstigt oder sogar kostenfrei.

Erste Flash-Festplatte mit halbem Terabyte
Toshiba hat die weltweit erste Solid-State-Disk (SSD) mit einem halben Terabyte Kapazität vorgestellt. Die Festplatte ist Teil einer SSD-Familie, die auf den Consumer-Bereich und insbesondere Notebooks sowie Gaming- und Home-Entertainment-Systeme abzielt. „Größere Kapazitäten sind im Wettbewerb mit Festplatten-Herstellern wichtig, die ihrerseits zulegen“, meint IDC-Analyst Claus Egge. Erhöhte Leistungsfähigkeit versprechen auch die SSDs auf Basis von MLC-NAND-Flashbausteinen (Multi-Level-Cell) im 43-Nanometer-Maßstab, beispielsweise bei den Schreib- und Lesegeschwindigkeiten. Außerdem stellt Toshiba eine gute Beständigkeit in Aussicht. Die neuen SSDs sollen im zweiten Quartal 2009 in Serienfertigung gehen.

Die besten Suchmaschinentreffer sind oft verseucht
Bei der Verbreitung von Malware spielen Suchmaschinen unfreiwillig eine wichtige Rolle. Die Täter suchen die besten Treffer zu einem Stichwort heraus und manipulieren dann diejenigen Seiten, die schlecht geschützt sind. Wer zu einem beliebigen Suchbefehl einfach die ersten Treffer in seiner bevorzugten Suchmaschine anklickt, kann seinen Rechner unter Umständen mit Schädlingen verseuchen. Die Verbreitung von Malware erfolgt bereits seit längerer Zeit über legitime Websites, die gehackt und manipuliert werden. Sie enthalten dann schädlichen Script-Code, der Malware auf den Rechner der Besucher schaufelt. Relativ neu ist, daß die Scripte nur Besucher auswählen, die zum Beispiel direkt von Google kommen. Die Vorgehensweise beschreiben Malware-Forscher von Kaspersky Lab in ihrem Blog: Die Täter suchen sich zunächst zu einem gängigen Stichwort die beliebtesten Seiten heraus, also diejenigen, die in den Suchmaschinen ganz oben stehen. Unter diesen Websites wählen sie dann diejenigen aus, die sich einfach hacken lassen. Sie fügen in die Seiten Script-Code ein, der eine automatische Weiterleitung der Besucher zu Malware-Sites veranlaßt. Dabei manipulieren sie nur bereits vorhandene Scripte, um weniger aufzufallen.

Hewlett-Packard EliteBook 8730w
HP bringt mit der mobilen Workstation EliteBook 8730w das erste 17-Zoll-Business-Notebook mit Intels vPro-Prozessortechnologie auf den Schweizer Markt. Das Chassis besteht aus Hartplastik und gebürstetem Aluminium. Die Display-Scharniere sind zudem sehr reisssicher. Auch sonst kann das Notebook bei der Verarbeitung punkten. Die Bildschirmfarben werden trotz mattem Display (Auflösung 1680 x 1050 Bildpunkte) auch bei seitlichen Blickwinkeln sehr präzise wiedergegeben. Das 3,6 kg schwere Desktop-Ersatzmodell wird mit Windows Vista Business und XP Professional ausgeliefert. Die gemessene Akkulaufzeit beträgt hervorragende 4:37 Stunden (im Office-Betrieb). Bei der Tempomessung schafft der Bolide dank des Doppelkern-Prozessors Core 2 Duo T9400 (2,53 GHz) gute 5280 CineBench-R10-Punkte. HP gibt auf das Gerät eine 3-Jahres-Garantie und Vor-Ort-Abhol-Service.

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