NEIN zum biometrischen Schweizer Pass

ex sackgeld.info – reload 19. August 2007

Wo ist meine Privatsphäre?

Im Computer!

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Bundesrat Christoph Blocher war am 27. Juli 2007 in den USA. Während seines zweitägigen Arbeitsbesuchs traf er sich auch mit dem Minister für Innere Sicherheit, Michael Chertoff, FBI-Direktor Robert Mueller und Nachrichtendienst-Koordinator Mike McConnell. Im Zentrum aller Gespräche standen der Kampf gegen Terror und organisierte Kriminalität.

Was hat Christoph Blocher im Gepäck aus den USA mitgebracht? Flugreisewillige in die USA sind gezwungen, folgende Informationen 30 Minuten vor dem Abflug den US-Behörden durchzugeben:

  1. Der Codenummer des Passenger Name Record (PNR)
  2. Das Datum der Ticket-Reservierung
  3. Das Reisedatum
  4. Name des Reisenden
  5. Eventuell vorhandene Daten zu Vielfliegerprogramme
  6. Die Namen der Mitreisenden, wenn vorhanden
  7. Alle verfügbaren Kontaktinformationen wie Adresse und Telefonnummer, sowohl in der Heimat als auch am Zielort
  8. Angaben zur Bezahlung des Tickets, inklusive der Kontodaten
  9. Details zum Reiseweg mit eventuellen Zwischenstopp
  10. Name des Reisebüros
  11. Eine mögliche zweite Flugnummer, falls der Flug von zwei Gesellschaften betrieben wird
  12. Aufgeteilte und abgetrennte Informationen des PNR – zum Beispiel im Fall, dass ein Mitreisender umbucht oder eine separate Route nimmt
  13. Reisestatus des Passagiers: Hat er den Check-in-Schalter passiert? Ist er an Bord? Welche Teilstrecken ist er schon geflogen?
  14. Ticket-Informationen – inklusive Ticketnummer, Angaben zu ausgestellten One-Way-Tickets und automatisierten Flugpreis-Angeboten
  15. Alle Gepäck-Informationen wie etwa Gewicht und Zahl der Gepäckstücke
  16. Alle Sitzangaben
  17. Allgemeine Bemerkungen zu Essenswünschen oder Sonderservices
  18. Sämtliche Angaben, die im so genannten „Advanced Passenger Information System“ (APIS) gespeichert sind. Dazu gehören Name, Geschlecht, Ausweisnummer, Biometriedaten, Wohnort, Nationalität, Geburtsort und -datum.
  19. Sämtliche Veränderungen des PNR seit Beginn der Buchung in den Punkten 1-18

Die so gesammelten Daten werden nicht mehr nur 3.5 Jahre, sondern dürfen neu 15 Jahre vom US-Ministerium für Heimatschutz aufbewahrt werden. Zudem haben auch andere US-Behörden Zugriff auf die gesammelten 19 Datensätze.

Die Vereinbarung, die mehr Rechtssicherheit im gemeinsamen Kampf gegen Terror bringen soll, wurde dieses Jahr von den Eidgenössischen Räten verabschiedet. Sie soll nach den Worten Blochers Ende 2007 oder Anfang 2008 in Kraft gesetzt werden.

Wozu also noch den biometrischen Schweizer Paß?
NEIN am 17. Mai 2009 zum Schnüffelstaat!

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Deshalb Leute, hört auf euch gegenseitig zu bekämpfen, es geht hier nicht um Links oder Rechts, ob Grün, Gelb, Rot oder Schwarz, ob Atheist, Muslim oder Christ, was wir den ganzen Tag hören und sehen dient nur um uns aufzuteilen. Es gibt viele wichtige Themen die verschwiegen werden, aber uns vereinen und gemeinsam betreffen. Im Prinzip wollen wir alle das gleiche, wir wollen eine gesunde Umwelt, wir wollen alle Freiheit und Selbstbestimmung, wir wollen alle Frieden und Gerechtigkeit.

Die, welche das verhindern und sämtliche Probleme dieser Welt erschaffen, werden nicht durch die Medien bloßgestellt. Wir werden durch eine falsche Darstellung der Realität eingeschläfert, abgelenkt, kontrolliert und manipuliert, und die Medien sind das Werkzeug dazu, sie sind unser gemeinsamer Feind. Solange wir das nicht realisieren und uns nicht zusammentun, werden die Kriminellen der Welt uns regieren und nur Unglück über uns bringen.
Zum vollständigen, sehr lesenswerten Artikel
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4 thoughts on “NEIN zum biometrischen Schweizer Pass

  1. Ich war früher regelmässig beruflich in den USA und war begeistert. Heute wehre ich mich mit Händen und Füssen,ein amerikanisches Flugzeug nur schon von aussen anzusehen.
    Der Wandel vom Land der Freiheit und der Easy Rider zur Volkrepublik USA ist vollzogen.

  2. Auch die Schweiz wird den Polizeistaat des angelsächsischen Modells übernehmen. Sie übernehmen IMMER alles, was aus dieser Ecke kommt. Macht euch da nur mal keine zu grossen Hoffnungen.

    Der biometrische Pass mit RFID Chip wird kommen, das Referendum abgelehnt. Die Behördenpropoganda ist bereits in vollem Gange mit den üblichen Drohungen von wegen Kündigung des Schengen Vertrages. Das Schweizer Wahlvolk, das zu seiner überwiegenden Mehrheit mit einer Hammelherde verglichen werden kann, kriegt schiss und folgt den Lügnern in Bern.

    In rund 10 Jahren wird uns höchstwahrscheinlich allen ab Geburt ein RFID Chip direkt implantiert, wie das heute schon bei den Hunden obligatorisch ist.

    • Leider ist das zu befürchten!

      Bei jeder Abstimmung, seit Jahren, kommen die EU-beitrittsgeilen Befürworter mit dem Argument, daß die Bilateralen oder sonstige internationale Verträge in irgend einer Weise in Gefahr sind, wenn das Volk nicht nach dem Gusto der Freiheitsgegner stimmen will. Das bedeutet nichts anderes, als daß man so abstimmen muß, wie es die Regierung will. Von Wahlfreiheit längst keine Spur mehr. Es werden die Bundesräte auf die Reise geschickt, um bei jeder «Hundsverlochete» teilzunehmen um bei einer Abstimmung (insbesondere bei Referenden) für ein Gesetz zu werben, das eigentlich vom Volk nicht gewollt ist, wohl wissend, daß jedes neue Gesetz

      1. einen Verbotscharakter hat,
      2. die Freiheit einschränkt und
      3. einen Rattenschwanz an neuen Gesetzen nach sich zieht.

      Die einst europaweit gefürchteten Schweizer Haudegen in fremden Diensten sind zu einer überängstlichen, antidepressivasüchtigen und behördenpropagandistisch leicht formbaren Wahlmasse degeneriert, woran die Medien als Lügenverbreiter nicht ganz unschuldig sind.

      Das Traurigste aber an der ganzen Sache ist, daß der Schweizer Stimmbürger tatsächlich noch an das Märchen glaubt, er stimme nach seiner eigenen, persönlichen Meinung ab, bloß weil er Zeitung liest und/oder die Arena oder den Zischtigsclub reinzieht.

  3. Pingback: Chip in Pass mit passender Zentraldatenbank « Sackstark!

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