Tabaksteuer!

Unchristliche Bigotterie zulasten der Ärmsten

Schweizer Tabaksteuer(vimentis.ch – click on pic!)

Letzter Absatz:

Um dem ganzen Hipocrsie-Getue bzgl. Besteuerung des Tabaks im Auftrag der WHO die Krone aufzusetzen, sei abschließend festgestellt, daß die Tabaksteuer eine regressive Steuer ist. Sie trifft in erster Linie ärmere Bevölkerungsteile: Jüngere, niedrig Gebildete, mit geringem Berufsstatus und geringem Einkommen, Langzeitarbeitslose und Alleinerziehende (Lampert, 2010, Robert Koch Institut), die häufiger rauchen als andere Bevölkerungsschichten und einen größeren Anteil ihres Einkommens in Rauch aufgehen sehen. Entsprechend schreibt Wigger: “Das zusätzliche Aufkommen aus der Erhöhung der Tabaksteuer dürfte deshalb überproportional stark von ärmeren Bevölkerungsschichten aufgebracht werden. Die Tabaksteuererhöhung mag dann zwar ein formidables Instrument sein, um Einnahmelücken zu schließen. Zugleich tut sich damit aber eine Gerechtigkeitslücke auf” (Wigger, 2011, S.41).

Zum vollständigen Artikel vom Okt. 2011 auf «Kritische Wissenschaft«, einem hervorragen Blog, dessen Inhalt von uns uneingeschränkt empfohlen wird.

Zur Kasse kommen also hauptsächlich diejenigen, die mehrheitlich von der Gesellschaft bereits ausgeschlossen sind und durch die zusätzlich massenmedial verbreitete Stigmatisierung der Raucher sich vollständig aus der Öffentlichkeit zurückziehen müssen. Ihnen ist die mitfinanzierte Infrastruktur nicht mehr zugänglich. Belastet werden aber auch die Kommunen, die nicht unerheblich für höhere Fürsorgegelder für die dadurch immer mehr unter die Armutsgrenze fallenden Mitbürger aufkommen müssen, denen der Tabak als Selbstmedikation diente. Mit der Verlagerung auf die oft viel teureren Psychopharmaka, nichts andres sind Rauchstopphilfen von GSK und Pfizer, zahlen aber alle Zwangsversicherten der in der Schweiz obligatorischen Krankenkassen mit, was letztendlich in einem Nullsummenspiel zur Kosmetik der AHV und dem Profit der Pharmafirmen resultiert; obwohl die WHO die Armut als größte gesundheitliche Gefahr deklariert hat. Seit 2004 erzielte bspw. Pfizer mit seinem sehr umstrittenen Medikament Champix rund 800.000.000 Franken/Dollar. Fachleute schreiben den gehäuften Amokläufen in den USA die Ursache fast ausschließlich den Antidepressiva der SSRI-Gruppe zu. [1] [2]

Und weiter fragt die «Kritische Wissenschaft», unter dem Titel: Abschreckender Glaube: Sind Gläubige die Musterschüler der WHO? Oder nur einer egal wie bevormunderischen Doktrin folgend? Bei Hitler hat es funktioniert.

Um etwas zu korrelieren, muß man es operationalisieren und messen. Bei Religionszugehörigkeit ist beides einfach, man fragt, ob und wenn ja zu welcher Religionsgemeinschaft die Befragten gehören. Religiosität ist schon etwas schwieriger. Hier haben Gmel et al. auf eine Selbsteinschätzung der Befragten zurückgegriffen, die von “Ich glaube an Gott und praktiziere meine Religion” (Gläubiger) über “Ich glaube an Gott, praktiziere meine Religion aber nicht” (Spiritueller) bis zu “Ich glaube nicht an Gott” (Atheist) reicht. Es fehlen noch der Gebrauch von Genußmitteln wie Alkohol, Tabak oder Cannabis. Hier fragen die Forscher um Gmel nach dem Umfang des Konsums und operationalisieren alle diejenigen, die angeben mehr als 21 Einheiten Alkohol pro Woche zu trinken, täglich zu rauchen und mehr als einmal in der Woche Cannabis zu konsumieren, als Risikogruppen (für was auch immer). Bleibt noch die elterliche Kontrolle, die über eine Skala gemessen wird, die z.B. nach strikten Regeln, die durch Eltern gesetzt werden, fragt.

cont.

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