Microsoft sperrt Produktionsschlüssel

.

Neues aus der Computerwelt

Woche 34

Die meiste Malware kommt aus den USA

Die USA beherbergen laut einer aktuellen Untersuchung der amerikanischen Security-Spezialistin ScanSafe die meisten Webserver mit Schad-Software. Auch Computer-Kriminelle exportieren ihre «Ware». 42 Prozent aller Schädlinge haben laut ScanSafe ihren Ursprung in den USA. Auf chinesischen Servern starten zwölf Prozent aller Malware-Formen wie Viren, Trojaner, Backdoors und Root-Kits ihre Reise ins Ausland. Danach folgen bereits Deutschland mit sechs Prozent, England mit fünf und Russland mit vier Prozent. Laut ScanSafe hat die Verbreitung von Malware im ersten Halbjahr 2008 um 278 Prozent zugenommen. Die Experten rechnen mit einem weiteren Anstieg.

Microsoft sperrt Produktschlüssel

Microsoft hat am Montag angekündigt, dass Produktschlüssel von gebrauchter Software gesperrt werden. Konkret ist von «auffällig gewordenen Produktkeys» die Rede. Microsoft hat laut eigenen Angaben Produktschlüssel gesperrt, die im Zusammenhang «mit der urheberrechtswidrigen Nutzung gebrauchter Softwarelizenzen» auffällig geworden seien. So habe Microsoft nach Hinweisen von Kunden und durch Testkäufe gemerkt, dass verschiedene Unternehmen identische Produktschlüssel verwendet hätten, um Software zu aktivieren. Das sei ein Hinweis darauf, dass es zu «Unregelmäßigkeiten bei der Übertragung von Nutzungsrechten aus Volumenlizenzverträgen» gekommen sei.

Jobs bestätigt iPhone-Hintertüre

Apple-Chef Steve Jobs hat zugegeben, dass sein Unternehmen eine Hintertür ins iPhone und in den iPod Touch eingebaut hat. Darüber nehmen die Produkte regelmässig Kontakt zu einem Apple-Server auf. Und zwar hat Jobs die Existenz einer solchen «Backdoor» gegenüber dem «Wall Street Journal» als Sicherheitsvorkehrung verteidigt. Diese habe man lediglich eingebaut, um nach unerwünschten Anwendungen zu suchen und diese wenn nötig zu löschen. Dazu stellen die Geräte regelmässig eine Verbindung zu einer Webseite her, auf der eine Blacklist zu finden ist. Dies dient laut Jobs beispielsweise dazu, Schad-Software, die im App Store angeboten wurde, wieder vom Gerät zu entfernen. Der versteckte Zugang wurde vergangene Woche durch den Hacker Jonathan Zdziarski publik. Dieser hatte entdeckt, dass das iPhone regelmässig Kontakt zu einem Apple Server aufnimmt. Ausserdem ergaben seine Experimente, dass sich die Kommunikation zwischen iPhone und Mutterschiff nicht deaktivieren lässt.

Neue Version des Gpcode-Virus entdeckt

Die Malware-Forscher von Kaspersky Lab haben eine neue Version des Erpresservirus Gpcode entdeckt. Dieser gibt an nun mit AES-Verschlüsselung zu arbeiten, was jedoch noch überprüft wird. Von dem unter dem Namen «Gpcode» bekannten Erpresservirus ist offenbar eine neue Version aufgetaucht. Die letzte Version, Gpcode.ak, war im Juni entdeckt worden. Dieser hatte Dateien auf dem Rechner eines Opfers mit einem 1024-Bit-RSA-Schlüssel verschlüsselt. Die neue Fassung soll den als nicht knackbar geltenden AES-Algorithmus verwenden – jedenfalls behauptet das der Programmierer in einer Textdatei, die der Virus auf befallenen Rechnern hinterlässt.

Autos wie in GTA IV abgefackelt

Drei Jugendliche zündeten in Milton, Georgia, insgesamt drei Autos an. Nach eigenen Angaben lernten sie das Bauen von Molotowcocktails durch Grand Theft Auto IV. Wie wsbtv.com berichtet, kam die Polizei den Tätern auf die Schliche, weil sie in einem örtlichen Supermarkt beim Kauf der nötigen Utensilien wie Benzin und Stoff von der Überwachungskamera gefilmt worden waren.

Keine Karten von Georgien – Google will nachbessern

Der Kaukasus-Konflikt hat dafür gesorgt, dass Nutzern von Google Maps aufgefallen ist, dass sich dort keine Karten von Georgien finden lassen. Dafür gibt es laut Angaben von Google einen einfachen Grund. Wer in Google Maps einen Blick auf Georgien in der Karten-Ansicht werfen möchte der sieht nur, dass das Land mit einer durchgängig weißen Farbe «angemalt» ist. Das gilt auch für die Nachbarländer Armenien und Aserbaidschan. Gerade beim Krieg in Georgien war vielen Google-Nutzern aufgefallen, dass bei Google Maps keinerlei Infos zu Georgien zu finden sind.

Silber-Zink-Akkus versprechen 40 Prozent mehr Laufzeit

Das kalifornische Unternehmen ZPower will mit modernen Silber-Zink-Akkus Notebooks und Handys erobern und die gängigen Lithium-Ionen-Batterien leistungsmäßig in den Schatten stellen. 40 Prozent mehr Akkulaufzeit seien mit der Technologie möglich. Außerdem verspricht der neue Akku mehr Sicherheit und sehr gute Recycling-Möglichkeiten. Dass die Technologie wirklich funktioniert, will ZPower nächste Woche im Rahmen des Intel Developer Forums (IDF) in San Francisco beweisen, berichtet das Online-Portal About.com. Im Rahmen des IDF könnte bereits das erste kommerzielle Produkt vorgestellt werden. Im nächsten Jahr soll ein marktrelevantes Notebook mit Silber-Zink-Akku angeboten werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.