Ein Volk von Spitzeln

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Sommerloch

Von Gastautor kikri

Medienlese SO 17.08.2008

Guten Morgen

Sonntagsblick
Hat heute nichts Interessantes zu berichten.

Sontagszeitung Seite 1, Kommentar Seite 17
USA: Ein Volk von Spitzeln
„In den USA fallen die letzten Schranken der Privatsphäre. Auf Criminalsearch.com kann jeder kostenlos herausfinden, ob der Nachbar oder irgendein Einwohner der USA vorbestraft ist – blitzschnell, ohne Registrierung“
Super, Mißtrauen säen, Karriere und Lebensqualität sind im A… Verbüßte Strafen sollen doch angeblich nach der Haft gesühnt sein und einen neuen Lebensstart ermöglichen. Wollen die wirklich noch größere Gefängnisse, noch mehr Arbeitslose, noch mehr kaputte Lebensentwürfe und folglich noch mehr psychologische Betreuung?

Sonntagszeitung Seite 4, Kommentar Seite 17
Ein Schultaxi für 2,2 Kilometer
„Immer wieder ziehen Eltern Schulweg-Streitereien bis vor Bundesgericht. Als Faustregel gilt, daß einem Erstkläßler nicht mehr als 1,5 Kilometer pro Weg zuzumuten ist.“
Und da wundern wir uns, daß die Jugend immer mehr verfettet. Da kommen die bösen Computer-Spiele gerade recht, um weitere Verbote zu fordern.

Sonntagszeitung Seite 21, Leserbriefe
Elektroauto ist bisher die beste Lösung
Es hat lange genug gedauert, bis verblendete Umweltschützer von ihrer Euphorie über den Bio-Treibstoff ließen: Spät kamen sie zur Erkenntnis, daß Autofahren mit absichtlich verfaulten Lebensmitteln doch keine so gute Idee ist.
Eine Euphorie ersetzt die andere: Das hochgelobte Elektroauto. Wie lange wird es wohl dauern, bis die Umweltschützer erkennen, daß das Elektroautos auch neue AKWs erfordern?

Sonntagszeitung Seite 22
Man hat ja einen Kopf auf dem Hals. Und mit dem kann man denken. Ein Interview mit Hans-Ulrich Grimm, Ernährungsspezialist. Er hält nichts von der Lebensmittelindustrie, im Gegenteil. Unbedingt lesen.

Zum Thema „Ein Volk von Spitzeln“ hat es in der Sonntagszeitung (Bund
„Multimedia“) einen grossen Artikel

Einen schönen Sonntag
kikri

2 thoughts on “Ein Volk von Spitzeln

  1. Bezüglich Elektro-Autos machen sich die Leute Illusionen. Als ich noch bei Interelectric in Sachseln (IES), heute maxon motor AG, als „Graphitarbeiter“ (Konstrukteur) ein Brett vor dem Kopf hatte (Zeichnungsbrett), lief in Deutschland ein Flottenversuch mit E-Autos. bei IES wurden Messmotoren dafür gefertigt. Damals hat man festgestellt, dass das weltweite Bleivorkommen für die nötigen Batterien nicht reichen würde, um E-Autos im grossen Stil damit ausrüsten zu können. Der Bleiakku war damals mit Abstand der leistungsfähigste Akku, trotz Gewicht. Heute gibt es andere Akkus, aber die sind auch noch nicht so weit und die Brennstoffzelle weist grosses Gefahrenpotnzial in sich (Knallgas).
    Langfristig hat die Menschheit nur eine Chance: Der Bau von umweltfreundlichen Stromerzeugern (Wasserkraft, Fotovoltaik, Sonnenkollektoren, Windkraftwerke, Gezeitenkraftwerke usw.).
    Die Sonneneinstrahlung auf das Gebiet der Schweiz bringt etwa den 22-fachen Energiewert, den die Schweiz heute verzehrt. Könnte man 5% davon nutzen, wäre man ein grosses Stück weit voran gekommen.
    Aber langfristig sind wir alle tot. Denkt der Mensch deswegen nur bis zur Nasenspitze?

    Es wird bedeuten: noch mehr AKW’s, noch mehr nukleare Verschmutzung, noch mehr unsichere Entsorgung von radioaktivem Müll (Italien!???) und Lagerung des Atommüplls für über 100’000 Jahre mit Kosten, die man künftigen Generationen auferlegt, nur weil man an unbegrenztes Wachstum glaubt. Die Ökonomie wird sich selbst auffressen!.

  2. Wasserstoff ist als Energieträger auch nicht das gelbe vom Ei.
    Entweder Wird es durch Elektrolyse hergestellt (da sind wir wieder beim AKW) oder aus fossiler Quelle (Erdöl, Erdgas).
    Das Sicherheitsproblem ist aber gut in den Griff zu bekommen.

    100’000 Jahre, wieviele Halbwertszeiten sind das?
    Wieviele Halbwertszeiten braucht es, um die Strahlung auf ein akzeptables Niveau zu bringen?
    Wie sieht es mit der Sicherheit der Lagerung aus?

    Wie sollen die Aufzeichnungen über die Deponie über so lange Zeit aufbewahrt werden?
    Die Lesbarkeit (Sprache…) ist nochmals ein anderes Problem.

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