Maxdata vor Insolvenz

Jagd auf unsichtbare PC-Feinde

Rootkits sind noch ein recht unbekanntes Phänomen in der Windows-Welt – aber ein gefährliches. Diese Programme verstecken Malware so gut im System, dass selbst viele Virenscanner sie nicht mehr finden. Hier müssen spezielle Anti-Rootkit-Tools ran. Isoliert betrachtet sind Rootkits nicht gefährlich. Doch zusammen mit Viren, Würmern und Trojanern zeigen sie ihr teuflisches Potential: Sie sorgen dafür, dass weder Anwender noch Antiviren-Software von der Anwesenheit der digitalen Schädlinge etwas bemerken. Meistens setzen sie sich tief im Innern von Windows fest und manipulieren Systemfunktionen. So fangen sie etwa Anfragen des Windows-Explorers, des Task-Managers oder eines Virenscanners an das Dateisystem ab, löschen alle Hinweise auf sich selbst und geben dann erst die gefälschte Antwort weiter.

Maxdata vor Insolvenz

Der deutsche Computerhersteller hat Insolvenz beantragt. «Maxdata leidet seit Jahren unter dem hohen Wettbewerbsdruck und einem massiven Preisverfall», heißt es in einer Mitteilung des Vorstands. 2007 setzte das Unternehmen mit seinen rund 1.000 Angestellten etwa 469 Millionen Euro um. Seit Jahren hat Maxdata aber keinen Gewinn mehr ausgewiesen. Ziel des Vorstands ist es jetzt, mit Hilfe des Insolvenzverwalters die Geschäfte fortzuführen, so viele Arbeitsplätze wie möglich zu sichern und die beiden Marken MAXDATA und Belinea zu erhalten.

Panasonic arbeitet an 37-Zoll-OLED-TV

Neben LCD und Plasma gibt es noch eine weitere, vielversprechende Technologie für Flachbild-Fernseher: OLED (organische LED). Mit Hilfe dieser Technik sind extrem dünne, Strom sparende aber dennoch leistungsfähige Bildschirme möglich. Panasonic soll nun bereits ein 37-Zoll-Modell in der Mache haben. Im Vergleich mit OLED-Bildschirmen sind herkömmliche LCD- oder Plasma-Fernseher im wahrsten Sinne des Wortes fett. Der bereits in Japan erhältliche 11″-OLED-TV XEL-1 von Sony ist gerade mal 3 Millimeter dick – normale Flachbild-TVs kommen auf mehrere Zentimeter. Für den Massenmarkt ist diese Bildschirmgröße allerdings noch zu gering, Anwender verlangen nach größeren Modellen für ihr Wohnzimmer, ab 37 Zoll aufwärts. Ein OLED-TV dieser Größenordnung soll bei Panasonic bereits in Arbeit sein und demnächst auf den Markt kommen. Zukünftig könnten so auch ganze Gebäude oder Trolleybusse mit Werbeflächen eingekleidet werden.

Samsung Spinpoint M6 HM500LI

Kleiner Speicheriese: 500 GB hat die 2,5-Zoll-Festplatte Spinpoint M6 HM500LI von Samsung im Gepäck. Ob das SATA-Laufwerk auch flotte Transferraten und flinke Zugriffszeiten bietet, klärt unser Test. Die Samsung Spinpoint M6 HM500LI bietet gemeinsam mit dem Hitachi-Laufwerk Travelstar 5K500 die derzeit höchste Kapazität unter den 2,5-Zoll-Festplatten. Den gewaltigen Speicherplatz verwirklichen die beiden Hersteller über eine dritte Datenscheibe. Im Gegensatz zu Hitachi schafft es Samsung allerdings, die drei Datenscheiben in einem 2,5-Zoll-Gehäuse mit der Standardbauhöhe von 9,5 Millimetern unterzubringen – Hitachi benötigt dafür 3 Millimeter zusätzlich. Das hat den Vorteil, dass sich die Spinpoint M6 HM500LI bei allen Notebooks mit 2,5-Zoll-Einbauschacht problemlos nachrüsten lässt.

Microsoft und HP schützen vor Hackern

Mit Gratis-Tools wollen Microsoft und Hewlett-Packard gegen die steigende Zahl von SQL-Injection-Attacken vorgehen. Mit dem von Microsoft vorgestellten Tool «UrlScan» können schädliche Abläufe gefiltert werden, die SQL-Injection-Angriffe antreiben. Das Werkzeug ist allerdings als Provisorium konzipiert. Internetseiten sollen damit lediglich geschützt werden, während Entwickler direkt im Code die ausgenutzten Sicherheitslücken korrigieren. Das «SQL Source Code Analysis Tool» analysiert hingegen ASP .Net-Code und sucht nach Schwachstellen. HP will mit ihrem Tool „Scrawlr“ ebenfalls gegen SQL-Injection-Attacken auf Internetseiten vorgehen. Das Werkzeug untersucht Webseiten hinsichtlich ihrer Verwundbarkeit durch SQL-Injection-Angriffe und meldet im Anschluss die Ergebnisse.

Vertrags-Mails mit Malware

Seit kurzem sind wieder Spam-Mails mit einer vorgeblichen Rechnung im Anhang unterwegs. Ein angeblicher Abbuchungsauftrag vom Paypal-Konto über mehrere tausend Euro soll zum Öffnen des Anhangs verleiten, der ein Trojanisches Pferd enthält. Eine Abbuchung von mehreren tausend Euro vom Paypal-Konto wegen eines angeblichen Vertrags dürfte bei den Empfängern des neuesten Malware-Spams den Adrenalinspiegel kurzzeitig in die Höhe schnellen lassen. Die Details zur Rechnung, heißt es in den Mails, seien im Anhang zu finden. Dieser enthält jedoch ein Trojanisches Pferd. Derartige Mails wurden auch schon vor einem Monat in Umlauf gebracht, jetzt schwappt eine neue Welle in die Mailboxen.

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